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Dies sind Ihre Themen:


Unzufriedenheitsfaktor Nr. 1: der Chef
Checkliste: So motivieren Sie sich selbst zu ungeliebten Aufgaben

Nutzen Sie die Mehrwertdienste Ihrer Lieferanten
So verringern Sie Fehlzeiten

Neues Portal zur Gefährdungsbeurteilung eröffnet
Checkliste: Diese Anzeichen sprechen für ein mögliches Alkoholproblem Ihres Mitarbeiters

Test: Benötigen Sie ein Umweltmanagementsystem?
FMEA-Experten-Workshop des Fraunhofer IPA am 12.November



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

als technische Führungskraft kennen Sie die Situation: Eigentlich wollten Sie bereits in der letzten Woche mit dem Projektplan für das neue Projekt beginnen. Doch bis heute konnten Sie sich nur sehr schwer motivieren, die wichtigsten Fakten überhaupt zusammenzustellen – und das, obwohl mittlerweile die Zeit drängt. Und auch heute ist Ihnen wieder jede Ablenkung willkommen.

Stimmt Ihre eigene Motivation nicht, schieben Sie alles, was Ihnen lästig erscheint, auf die lange Bank. Die Folge: Es entsteht zunehmend Druck und Stress, durch den Sie völlig die Lust verlieren, die Aufgabe überhaupt noch anzugehen.

Doch es gibt einen Trick, wie Sie sich selbst aus dieser Motivationsfalle befreien. Motivieren Sie sich selbst. In unserer Checkliste weiter unten finden Sie dazu einige Tricks.

Viel Spaß bei der Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Unzufriedenheitsfaktor Nr. 1: der Chef

Der Chef ist Studien zufolge in Deutschland Kündigungsgrund Nummer eins. Wie unzufrieden die Deutschen mit ihren Vorgesetzten sind, zeigen die ersten Ergebnisse einer groß angelegten Online-Umfrage des Projektteams Testentwicklung der Ruhr-Universität Bochum.

Beschäftigte können hier ihre Vorgesetzten mit einem Fragebogen im Internet anonym und kostenfrei bewerten. Mehr als 3.500 Teilnehmer haben das Angebot bislang genutzt. Über 56 % von ihnen benoteten ihren Chef auf einer Skala von 0 bis 9 im unteren Drittel. 23 % geben ihren Chefs sogar die schlechteste mögliche Bewertung. Nur 20 % der Befragten sind mit ihrem Vorgesetzten zufrieden.

Diese erhebliche Unzufriedenheit kann aber nicht mit einer generell pessimistischen Einschätzung erklärt werden: So sehen sich 53 % der Befragten als persönlich erfolgreich. Ebenso viele schätzen ihr Unternehmen als erfolgreich ein.

Die Arbeitszufriedenheit hängt stark zusammen mit der Zufriedenheit mit dem Chef: Mit ihr können 40 % der Arbeitszufriedenheit erklärt werden. Ob ein Mitarbeiter mit seiner Führungskraft zufrieden ist, hängt insbesondere von dem gegenseitigen Vertrauen, dem Gespür der Führungskraft für die Stimmung und für die aktuellen Fragestellungen im Team, dem angemessenen Delegieren, Koordinieren und Organisieren fachlicher Aufgaben und dem fairen Verhalten der Führungskraft gegenüber ihren Mitarbeitern ab.

Machen Sie den Test selbst

Die Umfrage im Internet läuft weiter (www.testentwicklung.de). Sie wurde um 2 Aspekte erweitert: Zum Einen können die Führungskräfte sich selbst anonym einschätzen und erhalten ebenfalls eine kostenfreie Auswertung ihrer Ergebnisse. Dies kann z.B. dazu genutzt werden, bislang vernachlässigte Handlungsfelder zu identifizieren und in Angriff zu nehmen.

Des Weiteren können jetzt auch Vorgesetzte das Führungsverhalten ihnen direkt unterstellter Führungskräfte einschätzen. Das Ausfüllen des Tests dauert insgesamt rund 30 Minuten. Die Ergebnisse zu den einzelnen Bereichen werden anhand eines Profils dargestellt und einzeln erläutert. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer ihre Ergebnisse per E-Mail zugesandt.
 


Checkliste: So motivieren Sie sich selbst zu ungeliebten Aufgaben

  1. Schaffen Sie sich ein angenehmes Arbeitsumfeld, in dem Sie gern arbeiten. Das bedeutet: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Arbeitsmittel alle funktionieren und dass Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen.
  2. Vermeiden Sie Perfektionismus – denn der führt dazu, dass Sie eine Arbeit nur zögerlich beginnen, weil das Ergebnis Sie sowieso nicht zufriedenstellen wird. Denken Sie stattdessen: „Nobody is perfect“.
  3. Achten Sie darauf, nicht in der alltäglichen Routine zu ersticken. Suchen Sie sich neue Wege, wie Sie ein Problem angehen können.
  4. Setzen Sie sich selbst Ziele – aber achten Sie darauf, dass diese realistisch sind.
  5. Motivieren Sie sich selbst mit Belohnungen – vor allem dann, wenn es sich um unangenehme Tätigkeiten handelt. Wichtig ist, dass Ihnen die Belohnung Freude bereitet.
  6. Sehen Sie zuerst die positiven Seiten an Ihrer Arbeit – nicht die negativen.
  7. Betrachten Sie Probleme als persönliche Herausforderung, die es zu meistern gilt.
  8. Schaffen Sie sich einen Ausgleich zur Arbeit.
  9. Achten Sie darauf, dass Sie bei Ihrer Arbeit nicht ständig abgelenkt werden. Widmen Sie sich Ihren Aufgaben mit voller Konzentration – umso schneller können Sie sie erledigen.
  10. Seien Sie selbstbewusst: Machen Sie sich klar, dass Sie den beruflichen Anforderungen gewachsen sind und ein kleines Motivationstief keine gravierenden Folgen für Ihre Tätigkeit hat.


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Wie müssen Sie welchen Mitarbeitertyp motivieren?

Oft übersehen: Mitarbeiter mit wenig Eigeninitative müssen anders geführt werden als hoch motivierte. Der Praxis-Leitfaden „Motivations-Check“ zeigt Ihnen, wie Sie es richtig machen!

Anhand sofort zu übernehmender Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare finden Sie für jede Führungssituation die passende Antwort. Egal ob Selbstmotivation, Mitarbeitermotivation, Kommunikation, Führungsstil, Sozialleistungen, Glaubwürdigkeit oder Führung von schwierigen Mitarbeitern.

Klicken Sie hier für immer wieder neue Anregungen, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter motivieren können!


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

Outsourcing bietet eine Reihe von Vorteilen, birgt aber auch enorme Gefahren. Ein Kompromiss zwischen Selbermachen und Fremdvergabe sind die sogenannten Mehrwertdienste. Wie diese Angebot aussehen können und worauf Sie achten müssen, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Nutzen Sie die Mehrwertdienste Ihrer Lieferanten

Für ein erfolgreiches Outsourcing sind vor allem 2 Bedingungen von elementarer Bedeutung:
  • Für die Aufgabe wird spezielles Know-how und/oder Equipment benötigt.
  • Die Aufgabe gehört nicht zur Kernkompetenz Ihres Unternehmens.
Beide Bedingungen werden z. B. von Ihren Lieferanten erfüllt. Bei einer engen Geschäftsbindung sind dort firmeninterne Abläufe schon bekannt. Sie müssen also diese Prozesse nicht noch einmal einer Ihnen unbekannten Firma offenlegen. Auch die Abhängigkeit verringert sich, denn der Lieferant ist wiederum an einer langfristigen Zusammenarbeit mit Ihnen interessiert. Für ihn ist die zusätzliche Leistung eher eine Chance, Sie als Kunden von seiner Leistungsfähigkeit zu überzeugen.

Gerade bei standardisierten Produkten können sich die Anbieter fast ausschließlich über den Preis profilieren. Das ist für einen Lieferanten mit besonders speziellem Know-how nicht attraktiv. Diese Mehrwerte können Sie erwarten.
  • Planungsleistungen
Ein Lampenhersteller kann z. B. die Planung von Wartungsabläufen für die gesamte Beleuchtung vornehmen.
  • Entsorgungsleistungen
Über die Verpflichtung zur Rücknahme von eigenen Altgeräten hinaus kann ein Anbieter auch Fremdprodukte entsorgen, für die noch keine Rücknahmepflicht besteht.
  • Lagerhaltung
Die Übernahme einer kundenspezifischen Lagerhaltung wäre ebenfalls eine mögliche Zusatzleistung. So würden Sie als Kunde entlastet, hätten aber trotzdem immer einen schnellen und sicheren Zugriff auf wichtige Ersatzteile.
  • Unterstützung mit Fremdprodukten
Sie haben z. B. einen Stammlieferanten für hochwertige Verbrauchsmaterialien, der aber sehr günstige Produkte nicht im Angebot hat. Aus diesem Grund kaufen Sie die nicht lieferbaren Produkte bei einem anderen Anbieter. Ihr Stammlieferant könnte nun diese Artikel in sein Angebot einbeziehen und Ihnen die zusätzliche Beschaffung abnehmen.


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Ausfallzeiten durch Fernwartung reduzieren!

Um Ausfallzeiten zu reduzieren, gehen mehr und mehr Hersteller von Maschinen dazu über, ihren Abnehmern eine Fernwartung anzubieten. Für Sie als Leiter der Instandhaltung ist das eine feine Sache. Denn jetzt verschafft sich der Techniker per Ferndiagnose Einblick in das Steuerungssystem der Maschine.

Vor allem wenn ein Bedienungs- oder Programmierfehler vorliegt, kann der Service-Techniker die Maschine aus der Ferne wieder in Gang setzen! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

Nötig dazu ist ein System, bei dem die Wartungs- und Konfigurationsprogramme auf einem speziellen Wartungs-Server laufen, auf den
der Service-Techniker auch von außen Zugriff hat. Voraussetzung ist die Installation einer Reihe von Sicherungsmaßnahmen.

Was Sie dazu unbedingt brauchen,
lesen Sie jetzt in "Instandhaltung in der Praxis".

Fordern Sie jetzt unverbindlich ein kostenloses Ansichts-Exemplar an! Nutzen Sie das Know-how und Praxiswissen der besten Experten!

Hier anfordern!


So verringern Sie Fehlzeiten

Fehlzeiten sind für einen Betrieb besonders ärgerlich. Sie werfen enorme Kosten auf, weil sie nicht planbar sind und mit anderweitigen Kapazitäten abgedeckt werden müssen.

Mit den folgenden einfachen Methoden bekommen Sie die Fehlzeiten in den Griff:
  • Achten Sie darauf, dass am Arbeitsplatz möglichst optimale Bedingungen herrschen (Licht, Temperatur, Klima, Lüftung)
  • Vermeiden Sie es, Mitarbeiter zu konfrontieren, die sich offensichtlich unsympathisch sind. 
  • Greifen Sie strikt durch, wenn es einen Verdacht auf Mobbing gibt
  • Suchen Sie das Gespräch mit typischen „Blaumachern“
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter ständig über die Folgen von zu hohen Fehlzeiten (Verschlechterung der Wettbewerbssituation)
  • Führen Sie eine offene Kommunikation und zeigen Sie Ihre Wertschätzung
  • Reduzieren Sie sehr hohe Arbeitsbelastungen nur auf kurze Zeiträume
  • Verlangen Sie von motivierten Mitarbeitern nicht immer mehr
  • Analysieren Sie die Ausfallzeiten (Treten Schwankungen bei bestimmten Ereignissen auf: Sportveranstaltungen, ideales Wetter, etc.)


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

als Betriebsleiter haben Sie eine besondere Verantwortung Ihren Mitarbeitern gegenüber, die sich auf viele Bereiche Ihres Betriebs erstreckt. Insbesondere bei der Führung von Maschinen müssen Sie Sorge dafür tragen, dass die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Wenn Sie also den Verdacht haben, dass einer Ihrer Mitarbeiter regelmäßig am Arbeitsplatz Alkohol trinkt, müssen Sie einschreiten.

Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn eindeutige Beweise, an denen Sie festmachen können, dass Ihr Mitarbeiter ein Alkoholproblem hat, gibt es nicht. Es ist vielmehr eine Kombination aus verschiedenen Anzeichen, die zusammen genommen das Vorhandensein einer Alkoholkrankheit wahrscheinlich machen.

Weiter unten finden Sie eine Checkliste mit Anzeichen, die dafür sprechen, dass Ihr Mitarbeiter ein Alkoholproblem hat. Aber denken Sie daran: Nicht immer muss bei Ihrem Mitarbeiter Alkohol im Spiel sein. Vielleicht hat er auch ein gravierendes gesundheitliches Problem, über das er nicht sprechen möchte.

Das herauszufinden ist Ihre Aufgabe als Betriebsleiter – und Ihrem Mitarbeiter die entsprechende Hilfe anzubieten.

Viel Erfolg bei dieser schweren Aufgabe.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Neues Portal zur Gefährdungsbeurteilung eröffnet

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet ab sofort ein neues Onlineportal zur Gefährdungsbeurteilung an. Es unterstützt Unternehmen bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, zu der sie das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet. Darüber hinaus schafft die Gefährdungsbeurteilung Grundlagen für einen systematischen und erfolgreichen Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb.

Risiken und Gefährdungen bei der Arbeit können in unterschiedlichen Branchen und Betriebsgrößen schwanken. Hier benötigen Betriebe Handlungshilfen, die ihren Anforderungen gerecht werden. Das neue Portal www.gefaehrdungsbeurteilung.de der BAuA schafft Abhilfe. Dazu macht es nicht nur den Prozess der Gefährdungsbeurteilung transparenter, sondern erleichtert auch den Zugang zu relevanten Handlungshilfen.

Das Portal gliedert sich in 4 Hauptrubriken. In der Rubrik Basiswissen erhalten Nutzer grundlegende Informationen zur Gefährdungsbeurteilung. Den Schwerpunkt der Rubrik Handlungshilfen bildet eine Datenbank, die den Zugang zu Handlungshilfen erleichtert. Die Rubrik Expertenwissen gibt Hilfestellung, um alle grundsätzlich möglichen Gefährdungen zu prüfen.

Die Rubrik Service rundet das Angebot ab. Hier finden sich Hinweise und Tipps zur Nutzung des Portals, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs), Beratungsangebote, ein Glossar sowie eine umfangreiche Literaturzusammenstellung.

Das Portal wurde in enger Abstimmung mit den Trägern der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) entwickelt.

Deshalb können Nutzer davon ausgehen, dass die in der Datenbank angebotenen Handlungshilfen den Qualitätsgrundsätzen der Träger der GDA (Bund, Länder, Unfallversicherungsträger) entsprechen.
 




Checkliste: Diese Anzeichen sprechen für ein mögliches Alkoholproblem Ihres Mitarbeiters

  • Der Mitarbeiter fehlt häufig nach Wochenenden.
  • Er leidet unter starken Stimmungsschwankungen.
  • Seine Leistungsfähigkeit ist von seiner Tagesform abhängig. Eine kontinuierliche Leistung gibt es so gut wie nicht.
  • Der Mitarbeiter verlässt öfters für kurze Zeit den Arbeitsplatz.
  • Sie bemerken an Ihrem Mitarbeiter zeitweise eine undeutliche Aussprache und nicht nachvollziehbare Gedankengänge. Ihr Mitarbeiter wirkt auf Sie verwirrt und desorientiert.
  • Sie bemerken Alkoholgeruch in der Atemluft.
  • Besonders beim Blickwechsel zeigt Ihr Mitarbeiter einen deutlich verlangsamten Lidschlag.
  • Er vermeidet körperliche Nähe, bspw. beim „über die Schulter gucken“.
  • Er macht häufige Flüchtigkeitsfehler.
  • Er ist überdurchschnittlich vergesslich.
  • Er lässt sich häufig von seiner Arbeitsstelle abholen.
  • Zeitweise wirkt er sehr nervös und gereizt.


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

FMEA-Experten-Workshop des Fraunhofer IPA am 12.November!

Sowohl QM als auch das Umweltmanagement haben das Ziel, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzuleiten und aufrechtzuerhalten. Doch bedenken Sie, dass die beiden Systeme unterschiedliche Zwecke haben:

Das Qualitätsmanagement-(QM-)system stellt durch die festgelegten Prozesse den Kundennutzen nach vorn und misst die Kundenzufriedenheit. Das Umweltmanagementsystem dagegen stellt die Umsetzung der Umweltaktivitäten eines Unternehmens in den
Mittelpunkt.

Ob ein Umweltmanagementsystem für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, klären Sie mit dem Test in dieser Ausgabe.

Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) hat sich schon längst als wirkungsvolles Instrument zur präventiven Risikoanalyse etabliert. Wer jedoch häufig mit FMEA arbeitet, hat sich sicher schon oft gefragt, wie Regelwerke und Richtlinien in der Praxis umzusetzen sind. Der Einsatz von FMEA-Software spielt hierbei eine große Rolle. Dazu bietet das Fraunhofer IPA am 12. November einen Expertenworkshop an.

Ihnen eine spannende Woche wünscht Ihnen

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Test: Benötigen Sie ein Umweltmanagementsystem?

Wenn Sie das Qualitätsmanagement- mit dem Umweltmanagementsystem zu einem integrierten Managementsystem zusammenführen, ergeben sich folgende Vorteile: Sie definieren die Zuständigkeiten, erhöhen die Transparenz und sparen mit einer gemeinsamen Dokumentation Kosten und Zeit. Sie können die Audits der beiden Systeme zur selben Zeit durchführen. Die Gültigkeit der Zertifikate beträgt bei beiden Systemen 3 Jahre.

Entscheiden Sie mit diesem Test, ob ein Umweltmanagementsystem für Ihr Unternehmen sinnvoll ist.

Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein
  1. Besteht in Ihrem Unternehmen die Möglichkeit von Umweltrisiken wie z. B. bei der kontrollierten Ableitung von Abwasser oder bei der Einhaltung von Grenzwerten von Immissionen?
  2. Kann Ihr Unternehmen mehrere umweltbedingte Schäden finanziell gleichzeitig tragen?
  3. Hat Ihr Unternehmen umweltrelevante gesetzliche Auflagen in der Produktion bzw. im sonstigen Unternehmen zu erfüllen?
  4. Sind Aufwand und Komplexität der zu kontrollierenden Prozesse gering?
  5. Kann sich Ihr Unternehmen Stillstand in der Produktion auf Grund von umweltbedingten Klärungsfällen leisten?
  6. Führt in Ihrem Unternehmen jeder umweltbedingte Schaden schnell zu einem Verlust des positiven Images in der Öffentlichkeit?
  7. Ist Ihr Unternehmen auf die kooperative Zusammenarbeit mit Umweltschutzorganisationen angewiesen?
  8. Ergeben sich in Ihrem Unternehmen auch finanzielle Gewinne oder Potenziale zur Kostenreduktion durch den Einsatz von ökologisch positiv bewerteten. Investitionen in neue Maschinen, durch die Einsparung von Ressourcen wie Wasser, Energie etc.?
  9. Wollen Sie mögliche Haftungsfolgen auf Grund von umweltrelevanten Ereignissen für das Unternehmen, die oberste Leitung oder einzelne Personen reduzieren?
  10. Können Sie bei Eintritt des größten umweltbedingten Schadensfalls in Ihrem Unternehmen diesen aus dem verfügbaren Cashflow bezahlen?
  11. Wenn in Ihrem Unternehmen mit vielen Gefahrstoffen umgegangen wird, ist eine klare Definition der Verantwortlichkeiten im Umweltschutz sowie der jeweiligen Ansprechpartner sinnvoll?
  12. Besteht die berechtigte Möglichkeit einer bevorzugten Wahl als Lieferant durch potenzielle oder bestehende Kunden, wenn Ihr Unternehmen durch ein Umweltmanagementsystem zertifiziert ist?
Auswertung: Notieren Sie jeweils einen Punkt für die  Ja-Antworten zu den Fragen 1, 3, 6, 7, 8, 9, 11 und 12. Notieren Sie weitere Punkte zu der Nein-Antworten zu den Fragen 2, 4, 5 und 10. Addieren Sie die Punkte. Wenn Sie mehr als 4 Punkte haben, dann sollten Sie über die Einführung eines Umweltmanagementsystems bzw. Integration dieses in Ihr bestehendes Qualitätsmanagementsystem ernsthaft nachdenken. Insbesondere, wenn zu Ihrer Punktzahl die Fragen der Nummern 1, 3, 6 und 9 gehören. Wenn Sie mehr als 9 Punkte haben, führen Sie ein Umweltmanagementsystem in Ihrem Unternehmen ein.




FMEA-Experten-Workshop des Fraunhofer IPA am 12.November

Das Fraunhofer IPA besitzen mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Anwendung und Weiterentwicklung der FMEA in den verschiedensten Branchen und bietet den Teilnehmern der Experten-Workshops FMEA dieses Erfahrungswissen für aktuelle Projekte. Die offenen Fragen der Teilnehmer werden in moderierten Diskussionsrunden beantwortet.

So können Sie diese Erfahrung sofort in Ihre tägliche Arbeit einfließen lassen. Gezielte Themenvorträge vertiefen das theoretische Wissen und  innovative Lösungen zeigen Ihnen Weiterentwicklungen der FMEA.

Themen sind unter Anderem:
  • 7 Regeln für eine effektive FMEA: Gute Systemstruktur, Identifizierung von Funktionen und Fehlfunktionen, Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen, Ansatzpunkte für Entdeckungsmaßnahmen, Risikobewertung, Bewertung von Entdeckungsmaßnahmen und Einbeziehung der Endkunden
  • Tipps und Tricks von Experten für Experten: Windows - Einstellungen, Einstellungen für die Software IQ-FMEA, Verwaltung von Formblättern, Verantwortliche und Termine, Exportieren von Maßnahmen
  • FMEA zur Verfügbarkeitsoptimierung von Maschinen und Anlagen
  • FMEA für mechatronische Systeme
  • Fehler-Prozess-Matrix (FPM) für komplexe Montagelinien
Anmeldung und Information unter www.ipa.fraunhofer.de
Frau Karin Reinert
Tel: +49 711 970-1204
karin.reinert@ipa.fraunhofer.de


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