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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 28.10.2009


Dies sind Ihre Themen:


VDI-Innvationsklima-Index: Optimismus bei Ingenieuren steigt
Checkliste: Daran erkennen Sie eine Krisenstimmung im Team

Die strategisch Instandhaltung beginnt beim Einkauf
Arbeiten an elektrischen Anlagen nur durch Elektrofachkräfte

Fraunhofer bietet Software zum Kosten-Nutzen-Vergleich für den Robotereinsatz bei KMU
Checkliste: An diesen Verhaltensweisen erkennen Sie eine drohende Insolvenz Ihres Kunden

Mit autonomer Qualitätssicherung zum Null-Fehler-Ziel
Deutsch-Chinesisches Normeninformations-Portal erleichtert den Handelsaustausch



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

müssen auch Sie als technische Führungskraft Ihre Projekte immer stärker mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen steuern? Deshalb hätten Sie gern an dem Seminar „Die wichtigsten Kennzahlen für Ihre betriebliche Praxis - BWL für Ingenieure“ teilgenommen, das der DIV Deutsche Ingenieur Verlag durchgeführt hat? Auch wenn Sie keine Zeit zur Teilnahme hatten, können Sie vom Wissen des Referenten  Dr. Patrick Berend profitieren. Der DIV-Deutscher Ingenieur Verlag stellt Ihnen nämlich ab sofort die Seminarunterlagen zur Verfügung.

Damit erhalten Sie eine Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen der BWL anhand von Praxisbeispielen, erfahren, wie Sie als technische Führungskraft eine Balanced Scorecard zur Steuerung nutzen und wie Sie als Nicht-Controller den Service der Controlling-Abteilung nutzen. Sämtliche Informationen werden ergänzt durch Kalkulationsbeispiele, Schritt für Schritt-Anleitungen und Checklisten.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


VDI-Innvationsklima-Index: Optimismus bei Ingenieuren steigt

Der VDI-Innovationsklima-Index stieg im 3. Quartal 2009 auf 22 Punkte. Diese Verbesserung um insgesamt 4 Punkte im Vergleich zum Vorquartal bestätigt die positive Tendenz, die der VDI schon seit Mitte dieses Jahres verzeichnet. Über 27 % der befragten Ingenieure rechnen mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der eigenen Branche in den nächsten 3 Monaten. Im 2. Quartal waren es nur 15 %. Aktuell prognostizieren nur 13 % eine Verschlechterung.

In der Umwelttechnik ist die Stimmung besonders optimistisch: Hier liegt der Wert bei 41 Punkten. Zwar zeigen Branchen wie Fahrzeugbau (24 Punkte) und Information & Kommunikation (23 Punkte) etwas mehr Zurückhaltung. Die Werte haben sich aber im Vergleich zum vorangegangenen Index mehr als verdoppelt.

Dieses Mal liefert die Befragung zusätzlich Erkenntnisse darüber, was Ingenieure von der künftigen Regierung erwarten, damit mehr technische Innovationen in Deutschland umgesetzt werden und Wirtschaftswachstum geschaffen wird. Über 60 % der Befragten sind der Meinung, dass die Ausgaben für Forschung & Entwicklung auf 3 % erhöht werden müssen. Rund 70 % halten eine Vereinfachung des Zugangs zu Krediten für kleine und mittelständische Unternehmen für wichtig und 58 % der Ingenieure denken, dass verbindlicher Technikunterricht in allen Schulformen notwendig ist.

Der VDI-Innovationsklima-Index fragt das Wissen der VDI-Mitglieder in ihren unterschiedlichen Berufen und Branchen als Frühindikator und Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland ab. Die Stimmungswerte bewegen sich zwischen -100 und +100. An der 20. Umfrage haben wieder 1.000 Ingenieure teilgenommen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.vdi.de/innovationsklima.
 


Checkliste: Daran erkennen Sie eine Krisenstimmung im Team

Die Arbeitsleistung sinkt:
Die Arbeitsergebnisse sind befriedigend, aber keineswegs überragend – ganz im Gegensatz zu früher. Wenn es sich dabei nicht um einen einmaligen „Ausrutscher“ handelt, kann die mäßige Arbeitsleistung bereits ein erster Hinweis auf Probleme im Team sein. Als technische Führungskraft sollten Sie deshalb so früh wie möglich den sinkenden Arbeitsleistungen auf den Grund gehen. Denn je länger Sie warten, desto größer werden die Probleme. Und das zieht weitere Verschlechterungen der Arbeitsleistungen nach sich.

Die Stimmung ist gereizt:

Immer wieder beobachten Sie, dass es zu Reibereien unter den Teammitgliedern kommt. Auf Dauer aber können ungelöste Konflikte ein ganzes Team lahm legen. Lösen Sie deshalb erst den entstandenen Konflikt, bevor Sie weiter an der Sache arbeiten.

Mitarbeiter beschweren sich verstärkt:

Am Anfang lief alles glatt. Doch seit ein paar Wochen sind Sie ständig Ansprechpartner für auftretende Beschwerden: Ein Kunde beschwert sich, dass sich Ihre Mitarbeiter nicht an Absprachen halten. Ein Mitarbeiter ist verärgert, weil ein Kollege Termine ignoriert. Ignorieren Sie die Beschwerden nicht. Gehen Sie ihnen auf den Grund. Und beraten Sie mit Ihren Mitarbeitern, was zukünftig getan werden kann.

Fehlzeiten häufen sich:

Obwohl Ihr Team nur aus wenigen Mitarbeitern besteht, gibt es immer wieder Krankmeldungen. Mit fatalen Folgen: Ihre Termine drohen zu platzen. Wenn nicht gerade eine Grippewelle in Ihrem Unternehmen grassiert, sollten Sie analysieren, was die Ursache für die Fehlzeiten ist. Aber achten Sie darauf: Sie brauchen einen langen Atem. Fehlzeiten lassen sich nicht von heute auf morgen abstellen.


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Wo Sie als Betriebsleiter punkten können: So führen Sie ein erfolgreichen Kostenmanagement

Die Devise „Kosten sparen“ gilt heute in jedem Betrieb. Der Unterschied: Manche Betriebsleiter können es besser als andere. Was macht nun ein erfolgreiches Kostenmanagement aus?

Für den Informationsdienst „Betriebsleitung aktuell“ ist ein Betriebsleiter dann besonders erfolgreich, wenn es ihm gelingt:
  • Die Einkaufskosten spürbar und dauerhaft zu senken
  • Preiserhöhungen von Lieferanten abwehren
  • Den Wettbewerbsdruck auf Lieferanten erhöhen
  • Instrumente zur Erkennung von Kosteneinsparpotenzialen entwickeln
  • Die Stückkosten zu senken
Mehr dazu erfahren Sie in „Betriebsleitung aktuell“.

Fordern Sie jetzt ein kostenloses Ansichtsexemplar an!

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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

beim Kauf von Maschinen und Anlagen spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Maßgeblich sind es die Leistungsfähigkeit und der Preis. Wie leistungsfähig ein System letztendlich in der Praxis aber ist, hängt auch von deren Zustand und damit von Ihrer Arbeit ab.

Aus diesem Grund müssen Sie als Leiter der Instandhaltung in die Einkaufgespräche und –verhandlungen einbezogen werden. Das erfordert aber eine gute Vorbereitung.

Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Die strategisch Instandhaltung beginnt beim Einkauf

Sie ärgern sich darüber, dass der Einkauf bei der Beschaffung einer Reinigungsmaschine mal wieder nur vordergründig auf den Preis geschaut hat und Sie sich nun mit einer Maschine herumplagen müssen, die alles andere als wartungsfreundlich ist?

Diese Situation ist in vielen Betrieben immer wieder anzutreffen. Wenn Sie nun aber lautstark eine Beteiligung an den Einkaufsentscheidungen fordern, sollten Sie sich auf diese zukünftige Aufgabe zunächst gut vorbereiten. Bauen Sie auf jeden Fall eine Situation auf, in der Sie und der Einkauf als Team agieren.

Klären Sie im Vorfeld die Rollenverteilung, damit es während der Verhandlungen keine Kompetenzüberschreitungen gibt. Erstellen Sie ein Pflichtenheft mit den Punkten, sie Sie auf jeden Fall ansprechen wollen. Dies können sein:
  • Gibt es eine Einarbeitung des IH-Teams durch den Hersteller?
  • Existieren Schulungsunterlagen, die der Hersteller zur Verfügung stellen kann?
  • Wie sichert der Hersteller die Ersatzteilversorgung zu?
  • Gibt es eine kulante Regelung, wenn Ihr Betrieb Ersatzteile von Drittanbietern einsetzen möchte?
  • Kann der Hersteller einen Referenzbetrieb benennen, wo ein Erfahrungsaustausch mit dem Leiter der Instandhaltung möglich ist?
  • Gibt es garantiert Reaktionszeiten der Serviceabteilung und wie wird ein Überschreiten dieser Fristen behandelt?
Gerade der letzte Punkt ist häufig sehr schwammig. Es werden zwar Fristen genannt: „Unsere Servicemitarbeiter sind innerhalb von 12 Stunden in Ihrem Betrieb“, aber im Vertrag steht dann nicht, ob eine Überschreitung Folgen hat. Wird das nicht im Wortlaut festgehalten, ist die Floskel über eine Reaktionszeit ohne Aussagekraft.

Beauftragen Sie den Vertriebsmitarbeiter des Unternehmens, die Service- und Reparaturanleitungen zur Verhandlung mit zu bringen. So können Sie direkt prüfen, wie wichtig es dem Lieferanten ist, den Kunden zu unterstützen. Kopierte, schlecht lesbare und unverständliche Dokumentationen lassen darauf schließen, dass sich der gesamte Support auf einer ähnlichen Stufe befindet. Werden Sie besonders kritisch, wenn der Vertriebsmitarbeiter solche Forderungen mit der Aussage abtut: „Unsere Anlagen sind so wartungsarm, dass Ihre Mitarbeiter sowieso nicht in die Unterlagen schauen müssen.“

Fragen Sie den Vertreter der Hersteller- oder Anbieterfirma nach speziellen Maßnahmen, die die Wartungsfähigkeit der Maschinen verbessern und erleichtern soll. Sie können Ihre Fragen auch schon im Vorfeld an den möglichen Lieferanten senden. Schließlich wollen Sie ein möglichst umfassendes Bild und Sie sollten so fair sein und dem Vertriebsmitarbeiter die Chance geben, sich speziell auf Ihre Fragen vorzubereiten.


Arbeiten an elektrischen Anlagen nur durch Elektrofachkräfte

Nach den Richtlinien der BGV A3 dürfen Arbeiten an elektrischen Anlagen nur von Elektrofachkräften oder unter der Anleitung und Aufsicht einer solchen durchgeführt werden. Diese Forderung wirft allerdings 2 Fragen auf: „Was genau sind Arbeiten an einer elektrischen Anlage?“ und „Was ist eine Elektrofachkraft?“

Die 1. Frage lässt sich nicht ganz einfach und nur im Einzelfall beantworten.

Als Faustregel gilt
: „Was zur Bedienung einer elektrischen Anlage notwendig ist, darf jeder, darüber hinaus gehende Arbeiten sind verboten.“ Den Stecker eines Gerätes dürfen also auch Laien in eine Steckdose stecken, aber schon beim Wechseln einer Glühlampe wird es schwierig. Hier schreibt dann die DIN VDE 0105-100 vor, dass ein Leuchtmittel nicht mehr als 250 V Betriebsspannung und nicht mehr als 200 W Leistung haben darf. 

Bei folgender Befähigung können Sie einen Mitarbeiter als Elektrofachkraft einsetzen:
  • Abschluss eines für den elektrotechnischen Bereichs anerkannten Ausbildungsberufes mit Gesellen- oder Facharbeiterbrief    
  • Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker   
  • Ausbildung zum Industriemeister (Elektrotechnik)  
  • Ausbildung zum Handwerksmeister (Elektrotechnik)   
  • Abschluss eines Studiums zum Diplom-Ingenieur (Elektrotechnik)


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Wie Sie Ihr Know-how als Leiter der Instandhaltung konsequent und systematisch erweitern

Mit dem Instandhalten der Ihnen anvertrauten Anlagen ist es nicht getan. Damit von der Produktion bis zur Unternehmensleitung alle mit Ihrer Leistung zufrieden sind, müssen Sie über Dinge Bescheid wissen, die über die technische Instandhaltung weit hinausgehen. Deshalb erwartet man von Ihnen, dass Sie wissen,
  • wie Sie Ihre Instandhaltungsplanung und Betriebsmitteldisposition optimieren,wie Sie erhebliche Kosteneinsparungen erzielen,
  • wie Sie die neuesten Diagnosetechniken (z. B. die DIN 31051) einführen und anwenden,
  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu dauerhafter Höchstleistung motivieren,
  • wie Sie Arbeitsschutz, Umweltschutz und Betriebssicherheit überwachen,
  • wie Sie eine einwandfreie Dokumentation aller Daten, Vorfälle und Lösungen sicherstellen.
Zu all diesen Themen können Sie sich jetzt schnell und zuverlässig auf dem Laufenden halten. Lesen Sie Instandhaltung in der Praxis, den Fachinformationsdienst für Leiter der Instandhaltung.

Fordern Sie jetzt unverbindlich ein kostenloses Ansichts-Exemplar an! Hier anfordern!


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

im Krisenjahr 2009 rechnen Experten mit einer drastischen Zunahme der Firmeninsolvenzen. Auch wenn Sie selbst Ihren Betrieb erfolgreich durch die Krise manövriert haben, kann es immer noch einen Ihrer Zulieferbetriebe oder einen Ihrer Kunden treffen. Meistens trifft Sie das völlig unvorbereitet und unerwartet.

Doch Insolvenzen kommen selten über Nacht. Das Aus kündigt sich meist schon lange vorher an. Häufig sind es nur unkonkrete Anzeichen, dass eine Firma pleite geht, für die es auch durchaus noch andere Erklärungen gäbe. Hellhörig sollten Sie trotzdem werden, wenn ein Kunde z. B. sein Bestellverhalten plötzlich ändert.

Doch woran erkennen Sie, dass ein Geschäftspartner möglicherweise in der Zukunft Ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen kann? In unserer Checkliste weiter unten nennen wir Ihnen einige (mögliche) Hinweise. Sie können, müssen aber nicht zwangsläufig der Grund für eine sich ankündigende Insolvenz sein. Sie sollten Sie aber aufmerksam beobachten, um vor Überraschungen geschützt zu sein.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Fraunhofer bietet Software zum Kosten-Nutzen-Vergleich für den Robotereinsatz bei KMU

Um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Entscheidung zu erleichtern, ob sich die Anschaffung eines Roboters rechnet und/oder roboterbasierte Dienstleistungen zur Fertigungsunterstützung die richtige Lösung sind, hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI das „LCC-Tool“ entwickelt. Die Entwicklung geschah im Rahmen des EU-Forschungsprojekts SMErobot (SME = small and medium-sized enterprises = KMU).

Neue Technologien und Geschäftsmodelle werfen oft die Frage nach dem wirtschaftlichen Vorteil auf. Als ein wissenschaftlicher Partner beim SMErobot-Projekt untersuchte das Fraunhofer ISI unter anderem diesen Aspekt und entwickelte zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Roboteranwendungen das „LCC-Tool“. Die „Life Cycle Costing“-Software bewertet die gesamten Lebenszykluskosten der Anschaffung.

Das Programm erleichtert den sehr komplexen Kosten-Nutzen-Vergleich:
Der Nutzer kann zahlreiche Kennzahlen – von den Anschaffungskosten über die Personalausgaben bis hin zur gesparten Zeit – mit beliebigen Variationen eingeben. Anschließend stellen Diagramme übersichtlich die zu erwartenden Kosten und Gewinne dar. Auf der Grundlage dieser Berechnungen sieht der Anwender, ob und wann sich ein Roboter wirtschaftlich rechnet. Zusätzlich zeigt das Programm, ob ergänzende zu bezahlende Dienstleistungen, die den eigenen Aufwand verringern können, einen wirklichen Mehrwert für das Unternehmen bringen. Damit gibt das LCC-Tool einen fundierten Kosten-Nutzen-Vergleich über den gesamten Lebenszyklus des Roboters von der Anschaffung über den Betrieb bis hin zur Entsorgung.

Um das LCC-Tool effizient anwenden zu können, bietet das Fraunhofer ISI in Karlsruhe ein eintägiges Seminar an. Auf Wunsch passen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Programm auch an die spezifischen Bedürfnisse Ihres Betriebes an.

Informationen zum SMErobot -Projekt und dem LCC-Tool finden Sie unter www.smerobot.org.


Checkliste: An diesen Verhaltensweisen erkennen Sie eine drohende Insolvenz Ihres Kunden

  • Regelmäßige Aufträge gehen zwar ein, aber nur noch in kleineren Mengen. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Kunde nicht mehr liquide ist.
  • Der Kunde ordert ungewöhnlich große Mengen. Das Verhalten könnte ein Hinweis auf eine eingeschränkte Zahlungsfähigkeit sein. Möglicherweise haben sich bereits andere Lieferanten zurückgezogen.
  • Obwohl Ihr Kunde bisher immer zufrieden mit Ihren Produkten war, häufen sich jetzt die Reklamationen. Ein möglicher Grund: Ihr Kunde könnte das Zahlungsziel hinauszögern wollen.
  • Entgegen seiner sonstigen Gewohnheit akzeptiert Ihr Kunde plötzlich hohe Preise. Verhandlungen über den Preis erscheinen eher halbherzig. Eine mögliche Erklärung für das Verhalten könnte sein, dass der Kunde bereits damit rechnet, den Preis nicht oder nur teilweise zahlen zu können.
  • Bei Zahlungsanmahnungen bringt Ihr Kunde mehr als zweifelhafte Gründe für die Zahlungsverzögerung hervor.
  • Der Kunde ändert plötzlich Gewohnheiten radikal. Dazu zählen die Änderungen der Zahlungsmodalitäten ebenso wie ein Wechsel der Bankverbindung oder die Verlagerung des Betriebssitzes an einen anderen Ort.


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Nagen diese heimlichen Renditekiller an Ihrem Firmengewinn?

Mit dem neuen Praxis-Check „Kosten senken und steuern“ stellen Sie alle Bereiche in Ihrem Unternehmen auf dem Prüfstand:
  • Haben Sie die Fixkosten im Griff?
  • Wie viel Umsatz machen Sie mit Kunden, an denen Sie nichts verdienen?
  • Was Ihre Mitarbeiter zur Kostensenkung beitragen können?
  • Wie Sie mit einer Schwachstellen-Analyse versteckten Kosten auf die Spur kommen?
  • Wie Sie Reisekosten im Zaum halten?
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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

Qualitätssicherung muss da ansetzen, wo die Qualität entsteht: im Fertigungsprozess. Daher beruht das Qualitätsmanagement auf Selbstkontrolle und wechselseitiger Kontrolle. Dieses interne Prozesssicherungssystem wird als autonome Qualitätssicherung bezeichnet. Dazu gehören auch intelligente Maschinen, die Unregelmäßigkeiten selbsttätig erkennen. Lesen Sie, wie autonome Qualitätssicherung die Fehler an der Wurzel abstellt.

Das neue Deutsch-Chinesische Normeninformationsportal  wurde am 12. Oktober 2009 in Berlin offiziell eröffnet. Im Beisein des chinesischen Vize-Präsidenten Xi Jinping und des Bundeswirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg sowie weiterer Regierungs- und Wirtschaftsvertreter drückten DIN-Direktor Dr. Torsten Bahke und Wei Chuanzhong, Vize-Administrator von AQSIQ (General Administration of Quality Supervision, Inspection and Quarantine of China), gemeinsam den Startknopf. Das nun freigeschaltete Portal dient als die Informationsquelle für die in beiden Ländern geltenden Normen und Normungssysteme.

Ihnen eine freundliche Herbstwoche

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Mit autonomer Qualitätssicherung zum Null-Fehler-Ziel

Fertigungsprozesse mit dem  Null-Fehler-Ziel müssen so organisiert sein, dass sie beim Auftreten eines unerwarteten Fehlers anhalten, damit  das Problem sofort eliminiert werden kann. Geräte und Maschinen sind so ausgerüstet, dass sie Defekte und Anomalien automatisch erkennen und selbsttätig anhalten. Die Autonome Qualitätssicherung führt dazu, dass Fehler bereits am Entstehungsort entdeckt werden.  Sie können ihn nicht nur schneller beheben, sondern auch gleichzeitig vermeiden, dass sich ähnliche Fälle wiederholen.

Stellen Sie die Fehler an der Wurzel ab


Das autonome Qualitätsmanagement ist in der Lage, das Qualitätsniveau praktisch bei Null-Fehler zu halten, weil es die Fehler an der Wurzel abstellt. Dazu nutzen Sie die folgenden Prinzipien:
  • Sie hinterfragen alle Fehler mit den 6Ws: Wer, Was, Wo, Wann, Warum, und Wie.
  • Sie stellen alle Fehlerursachen ab, nicht nur eine, die Sie zuerst entdecken.
  • Sie verhindern, dass Fehler an den nachfolgenden Prozess weitergeleitete werden.
  • Sie lassen Anomalien sofort abstellen, notfalls indem Sie die Produktion anhalten lassen.
  • Sie sorgen dafür, dass jede Arbeitsstation nur fehlerfreie Teile annimmt.
  • Sie verwenden Maschinen mit Fehlerselbsterkennung.

Praxis-Tipp: Sorgen Sie dafür das  Maschinen keine Schlechtteile weitergeben

Die Maschine muss die Störungen als Abweichungen von einem Standard erkennen und dann selbstständig aussortieren und eine entsprechende Fehlermeldung geben. Definieren Sie zur Umsetzung klar, was der Standardprozess ist und woran Sie die Abweichung erkennen. Dazu zerlegen Sie Arbeitsabläufe in einzelne Elemente, die bei Fehlern automatisch unterbrochen werden. Ihr Grundsatz lautet: „Bei Störungen muss die Produktionslinie unbedingt von selber stoppen“

Beispiel: Wenn eine Produktionsanlage  mit einer Standard- Fehlerrate von 1:10000 100 Teile in der Sekunde produzieren, dann muss sie angehalten werden, wenn sie öfter als alle 100 Sekunden eine Fehlermeldung liefert. Außerdem versehen Sie  die Maschinen mit einem Mechanismus, der bei Störungen verhindert, dass fehlerhafte Teile weitergegeben werden.

Mehr zum Thema autonome Qualitätssicherung finden Sie in der aktuellen Sonderausgabe Synchrone Produktionssysteme des Informationsbriefes"Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion".


Deutsch-Chinesisches Normeninformations-Portal erleichtert den Handelsaustausch

Unter www.standards-portal.de finden Sie ab sofort aktuelle Norm-Informationen zu den Themenbereichen Lebensmittelsicherheit, Ultrahochspannung, Nanotechnologie und Sensorik. Die Rubrik Sachmerkmale befasst sich mit Beschreibung von Produkten sowie der Erstellung von Regeln zum Aufbau, zur Prüfung und Freigabe von Merkmalen und Geltungsbereichen. Ziel ist es, branchenübergreifend Merkmale eindeutig festzulegen.

Unternehmen können über eine leistungsstarke Suche die für ihre Produkte notwendigen Normen einfach und gezielt recherchieren. Suchbegriffe können in Deutsch, Englisch und Chinesisch eingegeben werden. Die gefundenen Normtitel werden in Deutsch und Chinesisch mit jeweils englischer Übersetzung angezeigt.

Das Portal wird von den nationalen Normungsorganisationen von China und Deutschland – Standardization Administration of China (SAC) und DIN Deutsches Institut für Normung e. V. – betreut. So werden ausgewählte bibliographische Daten zu den rund 60.000 Normen, die über das Portal recherchierbar sind, monatlich ausgetauscht und aktualisiert. Bei Normen, die auf internationalen Normen beruhen, wird auch der Grad der Übereinstimmung (identisch, modifiziert) angegeben.

Chinesische Normung zur Sicherheit von Gummi- und Kunststoffmaschinen am 1.11.2009 verpflichtend

Am 20.11.2008 genehmigte Standardization Administration of the People's Republic of China, SAC, die Veröffentlichung der verpflichtenden nationalen Norm GB22530-2008 „Gummi- und Kunststoffmaschinen – Spritzgießmaschinen – Sicherheitsanforderungen“, die ab dem 01.11.2009 verpflichtend gelten wird. Diese Norm ist auf Grundlage der Europäischen Norm EN 201:1997 entwickelt worden und bietet Sicherheitsrichtlinien für die verschiedenen Gefahrenquellen bei Spritzgießmaschinen der Gummi- und Kunststoffindustrie, wie etwa maschinelle Gefahren und Gefahren durch Elektrizität und Hitzeentwicklung. Diese Norm erhöht die Sicherheitsanforderungen gegenüber der aktuell verwendeten chinesischen Norm JB/T7267-2004 „Spritzgießmaschinen der Kunststoffindustrie“ in hohem Maße.

Daher werden Nachrüstungen hinsichtlich der Stromkreisläufe, der Metallplatten, der hydraulischen Anlagen und des Gesamtaufbaus der Konstruktion erforderlich werden, damit die Sicherheitsausstattung der inländischen Kunststoffmaschinen auf ein ausreichend hohes Niveau angehoben wird.
 


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Ärger im Qualitäts-Audit? Bei welchen Punkten es die häufigsten Probleme gibt:

Was wäre, wenn der Auditor im Abschlussgespräch nur mit dem Kopf schüttelt und Ihnen wegen bestimmter Defizite und Verbesserungspotentiale die Zertifizierung versagen will?

Mit dem Spezial-Management-Ratgeber „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ beugen Sie Schwachstellen im Qualitätsmanagement vor … und sorgen mit sofort zu übernehmenden Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Arbeitshilfen dafür, dass wirklich nur 100% fehlerfreie Produkte Ihre Werkshallen verlassen.

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