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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 14.10.2009


Dies sind Ihre Themen:


Ingenieurinnen bleiben Mangelware
Checkliste: An diesen Signalen erkennen Sie einen drohenden Konflikte

Kaufen Sie Komplettleistungen, statt einzelner Produkte
So verhindern Sie Produktivitätsausfall durch Mobbing

Mittelstand rechnet mit Steuererhöhungen nach der Wahl
Checkliste: Diese Angaben gehören in ein Sitzungsprotokoll

Setzen Sie auf diese 10 Stärken von erfahrenen Mitarbeitern
Materialeffizienzpreis: so sparen Sie Materialkosten und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

je früher Sie als Führungskraft in einem technischen Umfeld einen Konflikt erkennen, desto größer ist die Chance, ihn zu lösen. Haben sich die Fronten zwischen den Mitarbeitern erst verhärtet, wird es deutlich schwieriger, den Konflikt noch aus der Welt zu schaffen.

Konflikte zeigen sich aber nicht nur durch einen offenen Streit unter den Mitarbeitern, sondern auch durch banale Kleinigkeiten, die oft übersehen werden, wie zum Beispiel förmlichere Umgangsformen. Wenn Sie aufmerksam auf solche Signale achten, können Sie ein Frühwarnsystem für beginnende Konflikte entwickeln. In der Checkliste weiter unten finden Sie die wichtigsten Signale, die auf einen Konflikt hindeuten.

Konflikte sind bei unserem DIV Ingenieur-Rätsel nicht zu erwarten, hier reicht die richtige Lösung. Viel Spaß und eine schöne Woche wünscht Ihnen

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Ingenieurinnen bleiben Mangelware

Nur 7 % der Ingenieurinnen sind der Meinung, dass sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen. Dies zeigt eine aktuelle VDI-Umfrage unter 500 Ingenieurinnen. „Die Ingenieurinnenquote liegt in Deutschland bei nur 11 % – in anderen europäischen Ländern wie Schweden oder Bulgarien bei über 25 %.

Hier haben wir in Deutschland noch viel Potenzial, das wir ausschöpfen müssen, um auch in der Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Michael Dick, Mitglied des VDI-Präsidiums und Technikvorstand bei Audi.

Nachholbedarf gibt es beispielsweise bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage, die der VDI im Vorfeld der „1st European Conference on Gender an Diversity in Engineering and Science“ durchführte. Über die Hälfte der befragten Ingenieurinnen wünscht sich Kinderbetreuungsangebote von ihrem Arbeitgeber. Doch lediglich ¼ bietet diese an. 75 % der befragten Frauen geben an, dass ein Mentor das berufliche Weiterkommen positiv beeinflusst, nur ¼ kann jedoch auf diese wertvolle Unterstützung in ihrem Unternehmen zurückgreifen.

Gerade der frühe Kontakt mit den Zielgruppen ist wichtig, um falschen Vorstellungen von einem Ingenieurstudium und -beruf entgegen zu wirken. Dies bestätigt auch das jüngst erschienene VDI/acatech-Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften:

Vielen Mädchen fehle das Selbstvertrauen bei technischen Fragestellungen und berufstätige Ingenieurinnen erfahren gegenüber ihren männlichen Kollegen tatsächlich Benachteiligungen. „Unsere Aufgabe ist es, Ingenieurinnen stärker als Vorbilder für Schülerinnen und Studentinnen auftreten zu lassen beispielsweise im Rahmen des Projektes ´MINT Role Models´“, so Dick.


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Die 9 häufigsten Fehler bei Kritikgesprächen

Kritikgespräche sind ein wichtiges Führungsinstrument. Falsch angewendet, können sie aber auch persönliche Führungsschwäche offenbaren. Zum Beispiel hier:
  • Sie kritisieren einen Mitarbeiter vor anderen
  • Sie lassen sich mit Ihrer Kritik zu viel Zeit
  • Sie geben den Mitarbeiter nach dem Kritikgespräch keine klare Zielvereinbarung, wie er sich künftig verhalten soll.
Der "Erste-Hilfe-Koffer für den akuten Konfliktfall" zeigt Ihnen, wie Sie diese Fehler vermeiden und damit gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten gleichermaßen Führungsstärke demonstrieren.

Doch nicht nur das: Hier bekommen Sie für jeden "Notfall" im betrieblichen Alltag eine sofort umsetzbare Lösung. Klicken Sie hier!


Checkliste: An diesen Signalen erkennen Sie einen drohenden Konflikte

  • Die Art der Begrüßung untereinander hat sich geändert. Sie ist zum Beispiel deutlich weniger herzlich als früher.
  • Der Gesprächston der Mitarbeiter untereinander hat sich geändert. Er ist eher förmlich und distanziert.
  • Mitarbeiter vermeiden es, in Kontakt miteinander zu treten. Auch in den Pausen gibt es neuerdings verschiedene Gruppen, die zusammen sitzen.
  • Immer wieder sind Mitarbeiter nicht auf dem aktuellen Wissensstand, obwohl Sie alle wichtigen Daten und Fakten regelmäßig kommunizieren.
  • In Teamsitzungen eskalieren Diskussionen schnell und werden unsachlich. Häufig enden sie mit Schuldzuweisungen.
  • Sachliche Diskussionen enthalten oft Sticheleien oder deutlich ironische Kommentare.
  • Immer wieder beschweren sich Mitarbeiter bei Ihnen über Kollegen. Das war früher nicht der Fall.
  • Die Gerüchteküche brodelt. Tratsch und Klatsch nehmen zu.
  • Scheinbar nichtige Anlässe führen zu einem handfesten Streit mit einem deutlichen Meinungsaustausch.


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

in dem Maß, wie sich das Bild der Instandhaltung geändert hat, sind auch viele neue Aufgaben auf Sie zugekommen. Leider wird darauf in den wenigsten Fällen von der Geschäftsleitung mit einer Aufstockung des Personals reagiert. Die Folge ist eine zeitliche Überlastung.

Wichtige aber nicht dringende Aufgaben bleiben liegen, die gerade in der Zukunft positive Auswirkungen auf Ihre Arbeit haben. Die Vergabe von bestimmten Arbeiten an Fremdfirmen ist eine Lösung, sich Luft zu verschaffen, aber dieser Weg ist nicht ohne Gefahren. Wie Sie diese möglichst klein halten, beschreibt der folgende Beitrag. 

Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Kaufen Sie Komplettleistungen, statt einzelner Produkte

Die Vergabe von bestimmten Aufgaben an Fremdfirmen, das so genannte Outsourcing hat besonders im Instandhaltungsbereich einen hohen Stellenwert erreicht. Von wenigen Spezialaufträgen bis hin zur Auslagerung der ganzen Instandhaltung reicht die Palette. Für einige Betriebe kam allerdings nach einer kurzen Euphorie das böse Erwachen, denn die aufgebauten Abhängigkeiten haben oft fatale Folgen. Ganze Abteilungen auszulagern sollte mit Sicherheit die absolute Notlösung darstellen und die Effektivität ist in hohem Maße von der Struktur des jeweiligen Unternehmens abhängig.

Ein besonders wirkungsvolles Verfahren ist die Einbeziehung der Lieferanten in die Instandhaltung.
Hier schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:
  • Der Lieferant hat Vorteile, denn er kann seine Angebotspalette erweitern.
  • Die Abhängigkeiten sind von gegenseitiger Natur, denn der Lieferant möchte Sie als Kunden behalten.
  • Das Know-how ist beim Lieferanten in hohem Maß vorhanden.
  • Das Risiko eines Gewährleistungsverlustes sinkt enorm.
Geeignet für die Einbeziehung von Instandhaltungsleistungen sind vornehmlich Lieferanten von Maschinen und Anlagen, aber auch von Hilfsstoffen und Ersatzteilen. Wenn Sie z. B. über ältere Anlagen verfügen, für die kein Hersteller oder Lieferant mehr greifbar ist, dann könnte auch ein Drittlieferant von Ersatzteilen in Frage kommen. So könnte der Anbieter von Dichtringen den Austausch aller Dichtungen an Ihren Maschinen übernehmen oder der Lieferant von Schmiermitteln alle Wartungen und Inspektionen in diesem Bereich übernehmen.

Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie möglichst autonome Leistungseinheiten vergeben. Es macht keinen Sinn, wenn bei einer Wartung oder einer Inspektion ein Teil der Arbeiten von Ihnen und der Rest vom Lieferanten übernommen wird.

Gehen Sie am besten die Liste Ihrer Lieferanten durch und überlegen Sie, welche Leistungen er zusätzlich erbringen könnte. Zu welchen Lieferanten haben Sie ein besonders langes und vertrauensvolles Verhältnis?

Wenn Sie mögliche Partner gefunden haben, sprechen Sie diese konkret an und ersuchen Sie um Vorschläge, welche Leistungen der Lieferant erbringen könnte, welche Qualifikationen seine Mitarbeiter dafür mitbringen und wie er sich die Abläufe konkret vorstellen kann. Beziehen Sie diese Leistungen auf jeden Fall mit in Ihr Qualitätsmanagement ein. Der Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) und der Einkauf sind notwendige Partner in diesen Gesprächen und Vorüberlegungen.


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Ärger im Qualitäts-Audit? Bei welchen Punkten es die häufigsten Probleme gibt:

Was wäre, wenn der Auditor im Abschlussgespräch nur mit dem Kopf schüttelt und Ihnen wegen bestimmter Defizite und Verbesserungspotentiale die Zertifizierung versagen will?

Mit dem Spezial-Management-Ratgeber „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ beugen Sie Schwachstellen im Qualitätsmanagement vor … und sorgen mit sofort zu übernehmenden Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Arbeitshilfen dafür, dass wirklich nur 100% fehlerfreie Produkte Ihre Werkshallen verlassen.

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So verhindern Sie Produktivitätsausfall durch Mobbing

Als Führungskraft sind Sie nicht nur aus rechtlicher Sicht dazu verpflichtet, das Mobbing von Kollegen zu verhindern, auch die Produktivität leidet ernorm unter diesem Phänomen.

Da hilft eine Einstellung: „Meine Mitarbeiter sind doch alt genug, um solche Kindereien in den Griff zu bekommen“, nicht weiter. Der Begriff des „Mobbings“ ist nicht immer leicht gegenüber gelegentlichen Unstimmigkeiten abzugrenzen. Gehen Sie regelmäßig die Punkte der folgenden Checkliste durch, dann verhindern Sie Mobbing bevor es entsteht.

Checkliste: „Frühwarnsystem für Mobbing“:

Sprechen Sie über Gründe von Krankmeldungen mit dem Betroffenen   
  • Steht jemand häufig im Abseits? Beobachten Sie das soziale Verhalten bei Pausen, Betriebsfeiern, Ausflügen, Teambesprechungen etc.   
  • Verschlechtert sich die Leistungsfähigkeit eines Mitarbeiters?   
  • Hören Sie häufig Witze oder abfällige Bemerkungen, die mit einem Mitarbeiter in Verbindung stehen (Hobbys, Körpergröße, Gewicht, Eigenarten, etc.)?   
  • Ist eine Person verstärkt Opfer von „dummen Scherzen“? - Verstecken von Werkzeugen - Beschädigen von persönlichen Dingen- Luftablassen aus dem Fahrradreifen etc. 
  • Wird die Arbeit einer Person von anderen schlecht geredet oder gar sabotiert   
  • Gibt es Intrigen, die sich gegen eine Person richten? Diebstahlsvorwürfe, die sich als unbegründet erweisen, etc.   


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

die meisten Sitzungen, die Sie als Betriebsleiter einberufen, enden mit einem Protokoll. Dort werden die Ergebnisse der Besprechung festgehalten und das weitere Vorgehen bestimmt. Das Sitzungsprotokoll stellt sicher, dass die Teilnehmer alle Beschlüsse und Ergebnisse richtig verstanden haben und jeder die Maßnahmen umsetzt, die besprochen und beschlossen wurden.

Das Protokoll dient daher auch als Erfolgskontrolle der in der Sitzung gefassten Beschlüsse. Aus diesem Grunde sollte es sorgfältig erstellt werden. Trotzdem sollte der Protokollant genau unterscheiden können, was wichtig genug ist, um im Protokoll erwähnt zu werden, und was unwichtig ist.

Erstellen Sie für Ihre Sitzungen doch zukünftig einfach ein Formblatt per Word- oder Excel-Datei, das den Anforderungen in Ihrem Betrieb entspricht. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Mittelstand rechnet mit Steuererhöhungen nach der Wahl

Der deutsche Mittelstand rechnet nach der Bundestagswahl mehrheitlich mit einer steigenden Steuerbelastung. Einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge befürchten knapp 2 von 3 mittelständischen Unternehmen, dass die nächste Bundesregierung die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten einschränkt. Mit Steuererleichterungen bei der Unternehmensfinanzierung rechnen demgegenüber nur 36 % der Befragten.

Für die Studie „Komplexität und Rechtsunsicherheit - Das deutsche Steuersystem aus Sicht des Mittelstands“ wurden 205 mittelständische Unternehmen mit Jahreserlösen von mehr als 10 Mio. € befragt. Knapp die Hälfte (45 %) der Mittelständler ist ausschließlich in Deutschland aktiv.

Zwar bewerten gut 4 von 5 Unternehmen (81 %) den wachsenden Finanzbedarf des Staates und entsprechend steigende Steuern als ein großes bzw. sehr großes Problem für den Mittelstand. Die mit 88 % meist genannte Herausforderung ist jedoch die „Kompliziertheit des Steuersystems“. Entsprechend stimmen jeweils 92 % den Aussagen zu, dass die Komplexität des Steuersystems „unnötig viel Geld kostet“ und das Steuersystem „radikal vereinfacht“ werden müsste.

Auf die Standortwahl wirken sich die von den Unternehmen wahrgenommenen Defizite des deutschen Steuersystems bislang allerdings kaum aus. Zwar sieht gut jeder 3. Befragte gravierende Nachteile im internationalen Wettbewerb auf Grund des deutschen Steuersystems, aber nur jeder 10. Mittelständler stimmt der Aussage zu, dass man den Ungerechtigkeiten im Steuersystem nur durch eine Verlagerung von Unternehmensteilen ins Ausland entgehen könnte.


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Wie müssen Sie welchen Mitarbeitertyp motivieren?

Oft übersehen: Mitarbeiter mit wenig Eigeninitative müssen anders geführt werden als hoch motivierte.
Der neue Praxis-Leitfaden „Motivations-Check“ zeigt Ihnen, wie Sie es richtig machen!

Anhand sofort zu übernehmender Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare finden Sie für jede Führungssituation die passende Antwort. Egal ob Selbstmotivation, Mitarbeitermotivation, Kommunikation, Führungsstil, Sozialleistungen, Glaubwürdigkeit oder Führung von schwierigen Mitarbeitern.

Klicken Sie hier für immer wieder neue Anregungen, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter motivieren können!


Checkliste: Diese Angaben gehören in ein Sitzungsprotokoll

  • Haben Sie alle Teilnehmer der Sitzung namentlich aufgeführt?
  • Sind auch die Personen benannt, die an der Sitzung nicht teilgenommen haben, das Protokoll aber erhalten?
  • Haben Sie Ort, Datum und Zeit genannt?
  • Sind die einzelnen Besprechungspunkte aufgelistet?
  • Ist zu jedem Thema eine Zusammenfassung der besprochenen Punkte sowie der umzusetzenden Maßnahmen aufgeführt?
  • Ist für jede umzusetzende Maßnahme ein namentlich Verantwortlicher bestimmt und im Protokoll benannt worden?
  • Sind auch die Punkte aufgelistet worden, für die bisher keine Entscheidungen getroffen wurden?
  • Ist das weitere geplante Vorgehen beschrieben?
  • Gibt es einen konkreten Termin für die nächste Sitzung?


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

die rasanten Preisanstiege für Material im letzten Jahr machen deutlich, dass der Kostenfaktor Material wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist. Im produzierenden Gewerbe liegen Materialkosten mit ca. 42 % noch vor Personalkosten (19 %). Informieren Sie sich über den Material-Effizienzpreis, wenn Sie innovative Lösung in Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Organisation interessieren.

Firmen suchen Arbeitnehmer, die körperliche Kraft, Schnelligkeit, Widerstandsfähigkeit, schnelle Informationsaufnahme und die Fähigkeit zur Verarbeitung komplexer Themen mitbringen. Doch zur Sicherung der Qualität durch ein vorausschauendes Ressourcenmanagement, profitieren Sie von den „alten Hasen“.  Lesen Sie, welche 10 Stärken erfahrener Kollegen Sie im Unternehmen nutzen sollten.

Ihnen eine effiziente Woche wünscht Ihnen

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Setzen Sie auf diese 10 Stärken von erfahrenen Mitarbeitern

Sicher gilt in der Regel:
  • Die Arbeitsgeschwindigkeit nimmt mit zunehmendem Alter ab. 
  • Die Sinnesfunktionen und Körperkräfte nehmen im Alter ab.
  • Ältere Mitarbeiter haben ein größeres Erholungsbedürfnis.
Doch mal ehrlich: Hängt die Qualität Ihrer technischen Produkte davon ab? Benötigen Sie nicht eher nachhaltige Stärken  in der Bewertung von Informationen und kreative Anpassung an neue Herausforderung?

Dann nutzen Sie die Stärken der "alten Hasen":
  • Langjährige Praxiserfahrungen: Sie haben Zugriff auf ältere Unterlagen, Erinnerungen und Kontakte aus früheren Projekten. Sie können Aufwand und Bedarf realistisch einschätzen und  kennen die Risiken und den „Teufel im Detail“.
  • Persönliche Reife und Selbsterkenntnis: Ältere Mitarbeiter haben berufliche Erfolge und Niederlagen erlebt. Sie kennen ihre Stärken und ihre Grenzen. Sie brauchen deshalb sehr viel weniger Führungsaufwand von Ihnen.
  • Gute Vernetzung im Unternehmen: Sie kennen die informellen Strukturen und wissen, wen Sie als Koalitionspartner im Poker um Einflussmöglichkeiten brauchen.
  • Gute Marktkenntnisse mit persönlichen Beziehungen: Die „alten Hasen“ verfügen über langjährige Vertrauensbeziehungen zu Kunden und Lieferanten. Außerdem pflegen sie noch informelle Beziehungen zu Ex-Kollegen in anderen Unternehmen.
  • Soziale Intelligenz: Ältere Mitarbeiter haben im Laufe der Jahre schon alle nur denkbaren „Chef-Typen“, „Kunden-Typen“ und „Kollegen-Typen“ erlebt. Sie wissen, was die Vertriebsleute brauchen, was den Controller überzeugt und den schwierigen Kunden bindet.
  • Pragmatismus: Ältere Mitarbeiter haben Umstellungen, Outsourcings, Merger, Fusionen, Reorganisationen und anderen Wandel erlebt. Sie kennen alle Phasen von der Euphorie über den Frust bis zur pragmatischen Anwendung im Alltag.
  • Loyalität: Die älteren Mitarbeiter stehen noch zu den Werten des Gründers wie Loyalität, Sparsamkeit, Qualitätsbewusstsein, Fairness und Souveränität. Diese Werte sorgen für Effektivität in der Leistung und Motivation im Miteinander.
  • Berufliche Belastbarkeit: Bei den Älteren läuft in der Regel das Leben längst in ruhigen Bahnen. Beruflicher Stress wird souverän durch ein inzwischen entstresstes Privatleben locker ausgeglichen.
  • Interesse an der Zukunft des Unternehmens: Da, wo die Älteren jetzt sind, wollen sie „Spuren hinterlassen“ oder „sich verewigen“. Das lässt sie engagiert bei Neuerungen mitmachen, kreativ und innovativ denken, sofern Sie sie aktiv mit einbeziehen!
  • Professionelle Souveränität: Ihre Projekte und Ergebnisse finden mehr Akzeptanz, wenn man davon ausgeht, dass nicht nur Sie und andere junge Leute dafür verantwortlich sind, sondern auch die gewieften Praktiker.


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Was tun Sie als Betriebsleiter, wenn morgen die Aufsichtsbeamten vom Arbeitsschutz- und Gewerbeaufsichtsamt vor der Tür stehen?

Dieser Fall ist durchaus wahrscheinlich - denn die Prüfer dürfen Ihren Betrieb ohne Voranmeldung betreten! Gerade die „Überraschungsbesuche“ sind besonders nerven- und zeitraubend …

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen. Nur so können Sie hohe Bußgelder, langwierige Nachfragen, Bußgelder und viel „Formularkrieg“ vermeiden. Doch die Beamten dürfen längst nicht alles prüfen und jeden x-beliebigen Teil der Hallen betreten! „Betriebsleitung aktuell“ – der Spezial-Management-Ratgeber für Betriebsleiter und Betriebsverantwortliche - sagt Ihnen klipp und klar, wann Sie die Arbeitsschützer in ihre Schranken weisen dürfen.

Und zwar auch in Sonderfällen - z. B. wenn Sie gerade auf Dienstreise sind, wenn die Prüfer kommen. Doch auch in allen anderen Bereichen rund um Ihren Arbeitsalltag als Betriebsleiter hält Sie „Betriebsleitung aktuell“ auf dem laufenden. Zum Beispiel bei Kostenmanagement, Mitarbeiterführung, Betriebsorganisation und Recht.

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Materialeffizienzpreis: so sparen Sie Materialkosten und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit

Der Deutsche Materialeffizienz-Preis wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie dieses Jahr zum 6. Mal vergeben. Die fünf besten Konzepte werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert. (Allerdings läuft die Bewerbungsfrist schon am 15. Oktober 2009 aus.)

Beim verarbeitenden Gewerbe kann der Anteil der Materialkosten an den Produktionskosten durchaus mehr als 50% betragen. Erklärtes Ziel ist es deshalb, den Rohstoff- und Materialverbrauch und somit die Kosten durch innovative Lösungen in Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Organisation in der Unternehmenspraxis dauerhaft zu reduzieren.

Die Hemmnisse dafür gerade in kleinen und mittleren Unternehmen sind bekannt: Keine Zeit, kein Geld, kein qualifiziertes Personal, vermeintlich zu hoher Aufwand und zu hohes Risiko. Dass in der Materialeffizienz nachhaltige und große betriebswirtschaftliche Potenziale verborgen sind, ist vielen Mitarbeitern und Geschäftsführern von kleinen und mittleren Unternehmen nicht bewusst.


Mit dem Deutschen Materialeffizienz-Preis 2009 will das Bundesministerium für Wirtschaft, BMWi  4 mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung auszeichnen, bei denen
  • durch Einsatz von Innovationen in ihrem Unternehmen ihre Materialeffizienz nachweisbar und nachhaltig gesteigert wurde sowie
  • neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse zur Verbesserung der Materialeffizienz in der betrieblichen Praxis vorliegen.

Betriebliche Innovationen zur Verbesserung der Materialeffizienz umfassen beispielsweise Maßnahmen
  • zur Optimierung von Produktionsprozessen oder Einführung neuer Prozesse, die den Gesamtmaterialbedarf senken,
  • zur Reduktion der Entsorgungskosten bzw. -mengen für flüssige oder feste Abfälle,
  • bei denen Dienstleistungen mit reduziertem Materialaufwand erbracht werden,
  • zur Produktkonstruktion mit verringertem oder verändertem Materialbedarf,
  • zur Neugestaltung des Produktionsumfeldes mit weniger Materialverlusten.
Der Wettbewerb steht allen mittelständischen Unternehmen der Wirtschaft mit einer maximalen Mitarbeiterzahl von weniger als 1000 offen, die ihre Produktion ggf. den Entwicklungsstandort und ihren Firmensitz in Deutschland haben (Einschränkungen hinsichtlich der Rechtsform bestehen nicht). Die präsentierten Innovationen sollten bereits erfolgreich oder zumindest in einem stabilen Pilotbetrieb sein.

Die Preise werden am 1. Dezember 2009 auf der Konferenz zur Verbesserung der Material- und Energieeffizienz im Mittelstand in Berlin verliehen.

Kontakt: Dr. Franz-Georg Simon
Telefon: +49 30 8104 1438
Fax: +49 30 8104-1437
Mail: simon@materialeffizienz.de

Weitere Informationen:
http://www.materialeffizienz.de/materialeffizienzpreis


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