VNR Newsletter
DIV Ingenieur-Newsletter
Ihre aktuelle Ausgabe vom 11.11.2009




Liebe Leserin, lieber Leser,

als erstes möchte ich mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist Klaus Huber, ich bin Ihr neuer Redakteur des DIV Ingenieur-Newsletters. Da ich den Newsletter selber bereits seit Jahren beziehe und den Verlag auch schon lange kenne und mit ihm zusammen arbeite, freue ich mich sehr auf diese neue Aufgabe. Wenn Sie Fragen, Wünsche, Anregungen aber auch Kritik haben, freue ich mich wenn Sie mir an info@ingenieur-verlag.de schreiben.

Zum Start möchte ich Sie auf einen Bericht hinweisen, den mir meine Kollegin Andrea Heckmann gestern weitergeleitet hat. In diesem enthüllt der Experte für E-Mail-Sicherheit Franz Grieser, dass praktisch Jede Ihrer E-Mails von Dritten gelesen werden kann, da die Daten unverschlüsselt über das Internet verschickt werden.

Da ich meine E-Mails, wie wahrscheinlich auch viele von Ihnen, mit Outlook bearbeite, hat mich der Bericht von Herrn Grieser schon etwas irritiert. Schließlich wird in den Medien am laufenden Band von neuen Datenschutz-Skandalen berichtet.

Falls auch Sie Microsoft Outlook verwenden und darüber vertrauliche Daten mit Geschäftspartnern austauschen, dürfte Sie sicherlich interessieren.



Mit freundlichen Grüßen,

Klaus Huber





Dies sind Ihre Themen:


VDMA: 2010 leichtes Wachstum der Maschinenproduktion
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Checkliste: Vermeiden Sie diese 6 Fehler bei der Beurteilung eines Mitarbeiters

Lohnt sich der Einkauf in Billiglohnländern auch für Sie?
Der sichere Umgang mit Leitern und Tritten

RFID-Studie der RWTH-Aachen: 2. Auflage jetzt erschienen
Diese 5 unfairen Verhandlungstricks sollten Sie als Betriebsleiter kennen

QM-Zertifizierung nach ISO 9001: Mit diesen Argumenten überzeugen Sie Skeptiker
Baukastenorientierte Software unterstützt Qualität im Anlagenbau  



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

VDMA: 2010 leichtes Wachstum der Maschinenproduktion

Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet für 2010 mit einem leichten Wachstum der Maschinenproduktion. Dies erklärte VDMA Präsident Manfred Wittenstein.

„Diese Zuversicht ziehen wir aus der Tatsache, dass namhafte Wirtschaftsindikatoren weltweit eine zyklische Erholung signalisieren. In Anbetracht des Niveaus, auf dem diese Erholung stattfindet, ist es jedoch schwer für mich, hier von einem Aufschwung zu sprechen. Allerdings hat sich die globale Industrieproduktion, wenn auch moderat, von ihren Tiefstpunkten lösen können“, erklärte Wittenstein.

Im Juni arbeiteten im Maschinen- und Anlagenbau 241.000 Personen kurz, also rund jeder 4. Die Branche beschäftigt aktuell 930.000 Mitarbeiter. „Wir rechnen mit einem Abbau von insgesamt bis zu 60.000 Stellen im Jahresverlauf. Das entspricht im Jahresdurchschnitt einem Rückgang um 2 %. Im Vergleich zum Produktion- und Umsatzrückgang von 20 % wird deutlich, wie vorsichtig, wie verantwortungsvoll die Maschinenbauer hier handeln“, betonte der VDMA Präsident.

Die vom VDMA einmal jährlich ausgewerteten Daten für den internationalen Maschinenaußenhandel der wichtigsten 42 Lieferländer zeigen für 2008, dass der deutsche Maschinenbau seine Rolle als Exportweltmeister nicht nur erfolgreich verteidigt, sondern seine Führungsrolle sogar leicht ausgebaut hat. Der Welthandelsanteil lag 2008 bei 19,2 %. Die beiden größten Wettbewerber, die USA auf Platz 2 und Japan auf dem 3. Platz kamen auf 11,7 bzw. 10, 7 %. Italien erreichte 9,1 %. Die VR China steigerte ihren Anteil auf 8,6 % und erreichte damit Platz 5.


Checkliste: Vermeiden Sie diese 6 Fehler bei der Beurteilung eines Mitarbeiters

  • Sie verallgemeinern unzulässig. Meistens sind (versteckte) Vorurteile dafür verantwortlich („Ältere Mitarbeiter sind häufiger krank“).
  • Sie tendieren bei allen Mitarbeitern zu einer durchschnittlichen Bewertung. Ursache dafür ist meistens der Unwille, Kritik üben zu wollen und dadurch eine (zeitraubende) Diskussion zu initiieren.
  • Sie lassen sich vom ersten Eindruck beeinflussen. Gerade aber, wenn dieser negativ war, führt es dazu, dass Sie auch positive Eigenschaften viel kritischer als bei anderen Mitarbeitern wahrnehmen.
  • Der Mitarbeiter ist Ihnen unsympathisch. Antipathie aber führt viel stärker als Sympathie zu einer stark beeinflussten Wahrnehmung der Arbeitsweise des Mitarbeiters.
  • Sie messen jeden Mitarbeiter an Ihren eigenen Maßstäben. Und wenn diese sehr hoch sind, kommt kein Mitarbeiter an sie heran – und wird dementsprechend negativ bewertet.
  • Die vereinbarten Ziele waren zu hoch gesteckt und nicht am Mitarbeiter orientiert. Der Mitarbeiter konnte sie deshalb von vornherein nicht erreichen.
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Instandhaltung

Lohnt sich der Einkauf in Billiglohnländern auch für Sie?

Wenn Sie einen Teil Ihres Einkaufs auf Auslandszulieferer verlegen möchten, sollten Sie genau überlegen, welche Produkte sich dafür eignen. Das sind auf jeden Fall Güter, die standardisierbar und in großen Mengen produzierbar sind und eine niedrige Komplexität besitzen. Die folgenden Fragen helfen Ihnen dabei, eine Einteilung vorzunehmen:
  • Wie viel Entwicklungsarbeit steckt in dem Produkt?
  • Wie hoch ist der Anteil des Bauteils an der Gesamtzuverlässigkeit Ihrer Anlage? Handelt es sich z. B. um eine Schlüsselkomponente?
  • Wie komplex ist der Fertigungsprozess?
  • Werden hoch belastete Materialien verwendet?
  • Gibt es Referenzunternehmen, die Ihnen über Erfahrungen mit den Bauteilen berichten können?
Das wichtigste Kriterium ist zunächst einmal der tatsächliche Preisunterschied. Vergleichen Sie dazu alle Faktoren, die einen Einfluss auf die tatsächlichen Kosten haben wie Abnutzung, Materialreserven etc.

Beispiel: Die Reibscheibe für eine Kupplung hat eine bestimmte Dicke. Die Dicke des Reibbelages ist maßgeblich für die Lebensdauer. Genauso entscheidend ist aber auch die Standfestigkeit des Materials. Hier führen hochwertige Beimischungen häufig zu höheren Preisen, die Lebensdauer kann sich aber ebenfalls erheblich verlängern.

Der heutige Stand der Globalisierung lässt keine eindeutige Unterscheidung in qualitativ hochwertige aber teure Inlandsproduktion und Billprodukte in schlechter Qualität aus dem Ausland mehr zu. Das Know-how in den Schwellenländern ist gestiegen, damit die Preise allerdings häufig auch. Sie sollten also auch beim Einkauf im Ausland mit den gleichen Qualitätsansprüchen an den Hersteller heran treten. Lassen Sie sich das Qualitätsmanagement des Herstellers erläutern.

Vorsichtig ist geboten, wenn Sie aus Ländern mit politisch und wirtschaftlich unsicherer Lage kaufen. Gegen ein Schnäppchen ab und zu ist auch hier nichts einzuwenden, aber von Zulieferungen, von denen Sie abhängig sind, sollten Sie Abstand nehmen.

Bedenken Sie auch, welche Folgen ein Bezug auf Ihre bisherigen Lieferantenverhältnisse hat. Lohnt es sich, für einen vielleicht sogar nur kurzfristig günstigen Preis eine Geschäftsbeziehung zu einem Partner aufs Spiel zu setzen, mit dem Sie jahrelang gut gefahren sind?


Der sichere Umgang mit Leitern und Tritten

Sehr viele Unfälle passieren beim Umgang mit Leitern und Tritten. Dabei sind entweder schadhafte und nicht geeignete Steighilfen, in den überwiegenden Fällen aber ein unsachgemäßer Umgang damit die Ursache. Beachten Sie die folgenden Hinweise.

Checkliste: So vermeiden Sie Unfälle mit Leitern
  • Bringen Sie bei Holzleitern keine deckenden Anstriche an, um Schäden an den Leitern erkennen zu können.   
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter darauf hin, dass jede Leiter vor der Benutzung auf eine Beschädigung überprüft werden muss.   
  • Schadhafte Leitern sind sofort durch Zerstörung aus dem Betrieb zu nehmen.     
  • Bei Stehleitern muss eine Spreizsicherung (Kette, Gurt oder Gelenk) vorhanden und intakt sein.   
  • Bei Anlegeleitern muss der Anlegewinkel zwischen 60° und 70° betragen.   
  • Der Boden muss eben und rutschfest sein.   
  • Die Leiter darf niemals an bewegliche Teile, dünne Blechwände, Glasscheiben etc. angelegt werden.   
  • Nur Arbeiten im direkten Handbereich sind auszuführen, ein seitliches Hinauslehnen muss vermieden werden.
  • Stehleitern dürfen auf Grund Ihrer Konstruktion nicht als Anlegeleitern verwendet werden. 


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Betriebsleitung

RFID-Studie der RWTH-Aachen: 2. Auflage jetzt erschienen

Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) der RWTH Aachen hat aufgrund der großen Nachfrage die 2. Auflage der Metastudie RFID (Radiofrequenzidentifikation) veröffentlicht.

Die Studie beinhaltet eine umfangreiche Analyse der Anwendungsmöglichkeiten, des Nutzens und der Hindernisse bei der Einführung von RFID-Systemen. Mit der Metastudie adressiert das FIR Personen, die sich beruflich mit der Thematik „Radiofrequenzidentifikation“ auseinandersetzen. Die RFID-Technologie erleichtert das Erfassen und Speichern von Daten. Dazu werden ein Transponder und ein Lesegerät genutzt, die automatisch Daten auslesen und speichern.

Die Ergebnisse der RFID-Studie basieren auf über 140 Fallstudien und Anwendungsfällen, die vom FIR analysiert und strukturiert wurden. Mit deren Hilfe und einer Vielzahl von literarischen Quellen fasst die Metastudie die Potenziale und Herausforderungen bei der Einführung von RFID-Systemen zusammen. Zudem beinhaltet sie Analysen von über 20 empirischen Studien und gibt Auskunft über den aktuellen Stand und künftige Entwicklungen im RFID-Bereich.

Weitere Informationen zur „Metastudie RFID“ sind online abrufbar unter http://www.fir.rwth-aachen.de/fir-edition. Sie können das Buch ebenfalls hierüber bestellen (Rhensius, Tobias/Deindl, Matthias: Metastudie RFID: Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen und Hindernissen der RFID-Implementierung, ISBN: 978-3-934318-96-0, Preis 25 €).


Dipl. Ingenieur Werner Böcker:

Der Erfolg der Instandhaltung hängt von Ihnen ab…

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Diese 5 unfairen Verhandlungstricks sollten Sie als Betriebsleiter kennen

  • Der Verhandlungspartner lädt Sie extrem kurzfristig einZiel dieser Strategie ist es, zu verhindern, dass Sie sich inhaltlich ausreichend vorbereiten können.
  • Die Verhandlungsdauer ist sehr kurzDadurch will der Verhandlungspartner Sie unter Druck setzen. Ihnen bleibt zu wenig Zeit, um Ihre Argumente darzulegen.
  • Die Verhandlungen finden im Büro des Partners stattAus dem Fußball kennen Sie die Situation: Die Heimmannschaft hat auch Heimvorteil. Viele Menschen sind außerhalb Ihrer vertrauten Umgebung zunächst einmal zurückhaltend.
  • Die Verhandlungen finden direkt nach der Mittagspause stattFür viele kommt nach der Mittagspause ein Tiefpunkt. Ist Ihr Verhandlungspartner selbst fit, kann er diese Uhrzeit gezielt zu seinem Vorteil nutzen. Gleiches gilt für Verhandlungen, die sehr früh oder sehr spät angesetzt werden.
  • Sie sitzen vor der WandDamit schauen Sie gegen das Licht und können das Minenspiel Ihrer Verhandlungspartner viel schwieriger erkennen als die Gegenpartei.
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Qualitätsmanagement

QM-Zertifizierung nach ISO 9001: Mit diesen Argumenten überzeugen Sie Skeptiker

Bereiten Sie für die nächste Leitungsrunde eine Präsentation über die Vorteile eines QM-Systems vor. Darin muss das Wort Qualität gar nicht unbedingt benutzt werde. Stellen Sie einfach ein Managementsystem als Werkzeug vor, um die tägliche Arbeit zu erleichtern.
Die folgenden Argumente helfen Ihnen dabei.

Argument 1: QM steigert die Rentabilität
Durch die ständige Prozessverbesserung, erkennen Sie Schwachstellen und Fehlerquellen rechtzeitig. Sinkende Fehlerraten führen zu einem geringen Ausschuss und zu kürzeren Durchlaufzeiten, so dass insgesamt der Ressourcenverbrauch sinkt. Darüber hinaus entstehen durch Prozessoptimierungen weniger Fehler.

Neben den produktiven Bereichen können aber auch die anderen Bereiche des Unternehmens Standardprozesse einführen und optimieren, beispielsweise in der Beschaffung. Das führt zu weiteren Einsparungen.

Argument 2: QM als Vermarktungsvorteil
Mit der erfolgreichen Umsetzung von ISO 9001 schaffen Sie ein prozess- und kundenorientiertes Unternehmen. Sie erhöhen die Kundenzufriedenheit, und steigern damit das Vertrauen und die Loyalität der bestehenden Kunden. Darüber hinaus werden Ihre Bestandskunden Ihre Produkte und Dienstleistungen weiterempfehlen. Die zunehmende Kundentreue und die breitere Kundenbasis führen schließlich zu stabileren und eventuell steigenden  Marktanteilen. Die stabilen Marktanteile in Verbindung mit den Optimierungen der Prozesse wiederum ermöglichen höhere Deckungsbeiträge und somit einen höheren Return-on-Investment (ROI).

Warnung: Achten Sie auf das Image der Zertifizierungseinrichtung beim Kunden

Der Vermarktungserfolg hängt im Wesentlichen vom Ruf und von der Bekanntheit der Zertifizierungsgesellschaft ab. Gerade bei internationalen Kunden ist oft nur der TÜV bekannt. Recherchieren sie daher vor der Zertifizierung, wer bei Ihren Kunden anerkannt ist. Als Kriterien zur Auswahl können folgende Punkte dienen:
  • Referenzen und Reputationen der Zertifizierungsstelle in Ihrem Zielmarkt
  • Anerkennung der Zertifizierungsgesellschaft im Ausland bei internationalen Zertifizierungen
  • Angebot von Zertifizierungen im Ausland durch Kooperationen mit entsprechend akkreditierten Stellen im Ausland
  • Akzeptanz der Zertifizierungsgesellschaft beim Kunden

Argument 3: Zertifikate dämmen den Audit-Tourismus von Kunden ein
Gerade in Abteilungen, die schon viele Audits für Kunden durchgeführt haben, entsteht oft Unmut, wenn weitere Audits für die ISO-Zertifizierung angekündigt werden. Hier können Sie helfen durch Entlastung. Eine Zertifizierung reduziert die Vielzahl der Kundenaudits, denn viele Unternehmen akzeptieren das Zertifikat als Nachweis für ein prozessorientiertes Managementsystem. Die sinkende Zahl von Kundenaudits spart Zeit, Ressourcen und Kosten.

Weitere Argumente finden Sie in der aktuellen Ausgabe von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion".


Baukastenorientierte Software unterstützt Qualität im Anlagenbau
 

Durchgängigkeit im Anlagenbau ist wichtig für die Effizienz. In der Praxis sieht das oft anders aus: Mechanik, Fluid- oder Elektrotechnik arbeiten mit unterschiedlichen Strukturen in der Technischen Dokumentation. Das erschwert auch die Qualitätssicherung. Darüber hinaus benutzen sie eigene Projektierungswerkzeuge. Durch diese Medienbrüche entstehen an den Schnittstellen oft Fehler. Diese verlängern die Durchlaufzeit, erhöhen Kosten und vermindern die Qualität. Mit dem Eplan Engineering Center (EEC) bietet der Software-Hersteller ein funktionales Baukastensystem mit dem Ziel Arbeitsabläufe im Engineering zu verkürzen.

Die Software legt vordefinierte Standards disziplinübergreifend in einer zentralen Datenbank ab. Auf Basis dieser Baukästen kann der Projektleiter schnell und einfach eine Maschine funktional zusammenzustellen. Die Dokumentation – Stromlauf- und Fluidpläne, Mechanik-Konstruktionen sowie komplette SPS-Programme – erstellt die Software. In nachgelagerten Prozessen wie der Inbetriebnahme fallen laut Anbieter nur noch wenige oder gar keine Änderungen mehr an.

Weitere Informationen unter www.eplan.de.


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Handelsregisternummer: HRB 8165
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 812639372

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