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Liebe Leserin, lieber Leser, als erstes möchte ich mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist Klaus Huber, ich bin Ihr neuer Redakteur des DIV Ingenieur-Newsletters. Da ich den Newsletter selber bereits seit Jahren beziehe und den Verlag auch schon lange kenne und mit ihm zusammen arbeite, freue ich mich sehr auf diese neue Aufgabe. Wenn Sie Fragen, Wünsche, Anregungen aber auch Kritik haben, freue ich mich wenn Sie mir an info@ingenieur-verlag.de schreiben. Zum Start möchte ich Sie auf einen Bericht hinweisen, den mir meine Kollegin Andrea Heckmann gestern weitergeleitet hat. In diesem enthüllt der Experte für E-Mail-Sicherheit Franz Grieser, dass praktisch Jede Ihrer E-Mails von Dritten gelesen werden kann, da die Daten unverschlüsselt über das Internet verschickt werden. Da ich meine E-Mails, wie wahrscheinlich auch viele von Ihnen, mit Outlook bearbeite, hat mich der Bericht von Herrn Grieser schon etwas irritiert. Schließlich wird in den Medien am laufenden Band von neuen Datenschutz-Skandalen berichtet. Falls auch Sie Microsoft Outlook verwenden und darüber vertrauliche Daten mit Geschäftspartnern austauschen, dürfte Sie sicherlich interessieren. Mit freundlichen Grüßen, Klaus Huber Dies sind Ihre Themen: VDMA: 2010 leichtes Wachstum der Maschinenproduktion Anzeige Checkliste: Vermeiden Sie diese 6 Fehler bei der Beurteilung eines Mitarbeiters Lohnt sich der Einkauf in Billiglohnländern auch für Sie? Der sichere Umgang mit Leitern und Tritten RFID-Studie der RWTH-Aachen: 2. Auflage jetzt erschienen Diese 5 unfairen Verhandlungstricks sollten Sie als Betriebsleiter kennen QM-Zertifizierung nach ISO 9001: Mit diesen Argumenten überzeugen Sie Skeptiker Baukastenorientierte Software unterstützt Qualität im Anlagenbau |
![]() Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet für 2010 mit einem leichten Wachstum der Maschinenproduktion. Dies erklärte VDMA Präsident Manfred Wittenstein. „Diese Zuversicht ziehen wir aus der Tatsache, dass namhafte Wirtschaftsindikatoren weltweit eine zyklische Erholung signalisieren. In Anbetracht des Niveaus, auf dem diese Erholung stattfindet, ist es jedoch schwer für mich, hier von einem Aufschwung zu sprechen. Allerdings hat sich die globale Industrieproduktion, wenn auch moderat, von ihren Tiefstpunkten lösen können“, erklärte Wittenstein. Im Juni arbeiteten im Maschinen- und Anlagenbau 241.000 Personen kurz, also rund jeder 4. Die Branche beschäftigt aktuell 930.000 Mitarbeiter. „Wir rechnen mit einem Abbau von insgesamt bis zu 60.000 Stellen im Jahresverlauf. Das entspricht im Jahresdurchschnitt einem Rückgang um 2 %. Im Vergleich zum Produktion- und Umsatzrückgang von 20 % wird deutlich, wie vorsichtig, wie verantwortungsvoll die Maschinenbauer hier handeln“, betonte der VDMA Präsident. Die vom VDMA einmal jährlich ausgewerteten Daten für den internationalen Maschinenaußenhandel der wichtigsten 42 Lieferländer zeigen für 2008, dass der deutsche Maschinenbau seine Rolle als Exportweltmeister nicht nur erfolgreich verteidigt, sondern seine Führungsrolle sogar leicht ausgebaut hat. Der Welthandelsanteil lag 2008 bei 19,2 %. Die beiden größten Wettbewerber, die USA auf Platz 2 und Japan auf dem 3. Platz kamen auf 11,7 bzw. 10, 7 %. Italien erreichte 9,1 %. Die VR China steigerte ihren Anteil auf 8,6 % und erreichte damit Platz 5.
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![]() Wenn Sie einen Teil Ihres Einkaufs auf Auslandszulieferer verlegen möchten, sollten Sie genau überlegen, welche Produkte sich dafür eignen. Das sind auf jeden Fall Güter, die standardisierbar und in großen Mengen produzierbar sind und eine niedrige Komplexität besitzen. Die folgenden Fragen helfen Ihnen dabei, eine Einteilung vorzunehmen:
Beispiel: Die Reibscheibe für eine Kupplung hat eine bestimmte Dicke. Die Dicke des Reibbelages ist maßgeblich für die Lebensdauer. Genauso entscheidend ist aber auch die Standfestigkeit des Materials. Hier führen hochwertige Beimischungen häufig zu höheren Preisen, die Lebensdauer kann sich aber ebenfalls erheblich verlängern. Der heutige Stand der Globalisierung lässt keine eindeutige Unterscheidung in qualitativ hochwertige aber teure Inlandsproduktion und Billprodukte in schlechter Qualität aus dem Ausland mehr zu. Das Know-how in den Schwellenländern ist gestiegen, damit die Preise allerdings häufig auch. Sie sollten also auch beim Einkauf im Ausland mit den gleichen Qualitätsansprüchen an den Hersteller heran treten. Lassen Sie sich das Qualitätsmanagement des Herstellers erläutern. Vorsichtig ist geboten, wenn Sie aus Ländern mit politisch und wirtschaftlich unsicherer Lage kaufen. Gegen ein Schnäppchen ab und zu ist auch hier nichts einzuwenden, aber von Zulieferungen, von denen Sie abhängig sind, sollten Sie Abstand nehmen. Bedenken Sie auch, welche Folgen ein Bezug auf Ihre bisherigen Lieferantenverhältnisse hat. Lohnt es sich, für einen vielleicht sogar nur kurzfristig günstigen Preis eine Geschäftsbeziehung zu einem Partner aufs Spiel zu setzen, mit dem Sie jahrelang gut gefahren sind? Sehr viele Unfälle passieren beim Umgang mit Leitern und Tritten. Dabei sind entweder schadhafte und nicht geeignete Steighilfen, in den überwiegenden Fällen aber ein unsachgemäßer Umgang damit die Ursache. Beachten Sie die folgenden Hinweise. Checkliste: So vermeiden Sie Unfälle mit Leitern
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![]() Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) der RWTH Aachen hat aufgrund der großen Nachfrage die 2. Auflage der Metastudie RFID (Radiofrequenzidentifikation) veröffentlicht. Die Studie beinhaltet eine umfangreiche Analyse der Anwendungsmöglichkeiten, des Nutzens und der Hindernisse bei der Einführung von RFID-Systemen. Mit der Metastudie adressiert das FIR Personen, die sich beruflich mit der Thematik „Radiofrequenzidentifikation“ auseinandersetzen. Die RFID-Technologie erleichtert das Erfassen und Speichern von Daten. Dazu werden ein Transponder und ein Lesegerät genutzt, die automatisch Daten auslesen und speichern. Die Ergebnisse der RFID-Studie basieren auf über 140 Fallstudien und Anwendungsfällen, die vom FIR analysiert und strukturiert wurden. Mit deren Hilfe und einer Vielzahl von literarischen Quellen fasst die Metastudie die Potenziale und Herausforderungen bei der Einführung von RFID-Systemen zusammen. Zudem beinhaltet sie Analysen von über 20 empirischen Studien und gibt Auskunft über den aktuellen Stand und künftige Entwicklungen im RFID-Bereich. Weitere Informationen zur „Metastudie RFID“ sind online abrufbar unter http://www.fir.rwth-aachen.de/fir-edition. Sie können das Buch ebenfalls hierüber bestellen (Rhensius, Tobias/Deindl, Matthias: Metastudie RFID: Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen und Hindernissen der RFID-Implementierung, ISBN: 978-3-934318-96-0, Preis 25 €).
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![]() Bereiten Sie für die nächste Leitungsrunde eine Präsentation über die Vorteile eines QM-Systems vor. Darin muss das Wort Qualität gar nicht unbedingt benutzt werde. Stellen Sie einfach ein Managementsystem als Werkzeug vor, um die tägliche Arbeit zu erleichtern. Die folgenden Argumente helfen Ihnen dabei. Argument 1: QM steigert die Rentabilität Durch die ständige Prozessverbesserung, erkennen Sie Schwachstellen und Fehlerquellen rechtzeitig. Sinkende Fehlerraten führen zu einem geringen Ausschuss und zu kürzeren Durchlaufzeiten, so dass insgesamt der Ressourcenverbrauch sinkt. Darüber hinaus entstehen durch Prozessoptimierungen weniger Fehler. Neben den produktiven Bereichen können aber auch die anderen Bereiche des Unternehmens Standardprozesse einführen und optimieren, beispielsweise in der Beschaffung. Das führt zu weiteren Einsparungen. Argument 2: QM als Vermarktungsvorteil Mit der erfolgreichen Umsetzung von ISO 9001 schaffen Sie ein prozess- und kundenorientiertes Unternehmen. Sie erhöhen die Kundenzufriedenheit, und steigern damit das Vertrauen und die Loyalität der bestehenden Kunden. Darüber hinaus werden Ihre Bestandskunden Ihre Produkte und Dienstleistungen weiterempfehlen. Die zunehmende Kundentreue und die breitere Kundenbasis führen schließlich zu stabileren und eventuell steigenden Marktanteilen. Die stabilen Marktanteile in Verbindung mit den Optimierungen der Prozesse wiederum ermöglichen höhere Deckungsbeiträge und somit einen höheren Return-on-Investment (ROI). Warnung: Achten Sie auf das Image der Zertifizierungseinrichtung beim Kunden Der Vermarktungserfolg hängt im Wesentlichen vom Ruf und von der Bekanntheit der Zertifizierungsgesellschaft ab. Gerade bei internationalen Kunden ist oft nur der TÜV bekannt. Recherchieren sie daher vor der Zertifizierung, wer bei Ihren Kunden anerkannt ist. Als Kriterien zur Auswahl können folgende Punkte dienen:
Argument 3: Zertifikate dämmen den Audit-Tourismus von Kunden ein Gerade in Abteilungen, die schon viele Audits für Kunden durchgeführt haben, entsteht oft Unmut, wenn weitere Audits für die ISO-Zertifizierung angekündigt werden. Hier können Sie helfen durch Entlastung. Eine Zertifizierung reduziert die Vielzahl der Kundenaudits, denn viele Unternehmen akzeptieren das Zertifikat als Nachweis für ein prozessorientiertes Managementsystem. Die sinkende Zahl von Kundenaudits spart Zeit, Ressourcen und Kosten. Weitere Argumente finden Sie in der aktuellen Ausgabe von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion". Durchgängigkeit im Anlagenbau ist wichtig für die Effizienz. In der Praxis sieht das oft anders aus: Mechanik, Fluid- oder Elektrotechnik arbeiten mit unterschiedlichen Strukturen in der Technischen Dokumentation. Das erschwert auch die Qualitätssicherung. Darüber hinaus benutzen sie eigene Projektierungswerkzeuge. Durch diese Medienbrüche entstehen an den Schnittstellen oft Fehler. Diese verlängern die Durchlaufzeit, erhöhen Kosten und vermindern die Qualität. Mit dem Eplan Engineering Center (EEC) bietet der Software-Hersteller ein funktionales Baukastensystem mit dem Ziel Arbeitsabläufe im Engineering zu verkürzen. Die Software legt vordefinierte Standards disziplinübergreifend in einer zentralen Datenbank ab. Auf Basis dieser Baukästen kann der Projektleiter schnell und einfach eine Maschine funktional zusammenzustellen. Die Dokumentation – Stromlauf- und Fluidpläne, Mechanik-Konstruktionen sowie komplette SPS-Programme – erstellt die Software. In nachgelagerten Prozessen wie der Inbetriebnahme fallen laut Anbieter nur noch wenige oder gar keine Änderungen mehr an. Weitere Informationen unter www.eplan.de. |
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