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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 04.11.2009

 

Dies sind Ihre Themen:


Auftragseingang im Maschinenbau: Die Talsohle ist erreicht
Checkliste: So kommunizieren Sie bewusst

Sauber strahlen mit Trockeneis
Mit diesen 8 Tipps vermitteln Sie auch unpopuläre Maßnahmen

Krisenbedingte Entlassungen nur bei 11 % aller Betrieb
Checkliste: So kalkulieren Sie ein wettbewerbsorientiertes Angebot

Qualitätssicherung in der Montage: Mit dem LCIA-Konzept reduzieren Sie Ausschuss
Materialsicherheit: BAM Testgelände Technische Sicherheit



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie schon einmal jemanden kennengelernt, der von sich selbst behauptete, offen zu sein, und dabei die Arme vor der Brust verschränkte? Oder kennen Sie jemanden, der unablässig Fremdworte benutzt, obwohl Sie schon zum wiederholten Male nach deren Bedeutung fragen mussten?

Auch wenn Sie bisher von solchen Zeitgenossen verschont wurden, machen diese Beispiele eines klar: Es gibt Menschen, die zwar kommunizieren (auch ohne Worte), sich aber ihrer Wirkung auf andere dabei gar nicht bewusst sind. Und das kann zu Missverständnissen führen, aber auch zu persönlichen Differenzen, die das ganze Arbeitsklima vergiften können.

Als technische Führungskraft sollten Sie deshalb bewusst kommunizieren, damit Ihre Mitarbeiter Sie richtig verstehen. Unsere Checkliste weiter unten gibt Ihnen einige Tipps dazu.

Viel Erfolg für die Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"



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Auftragseingang im Maschinenbau: Die Talsohle ist erreicht

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im August 2009 um real 43 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit.

Das Inlandsgeschäft sank um 45 %. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 41 % im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Juni bis August 2009 ergibt sich insgesamt ein Minus von 44 % im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von 44 % und bei den Auslandsaufträgen ebenfalls ein Minus von 44 %.

„Auch wenn die Vorjahresveränderungsraten für den Bestelleingang im August mit einem Minus von 43 % diesen Eindruck nur schwer vermitteln können - im Kurvenverlauf kristallisiert sich doch allmählich heraus, dass die Talsohle beim Auftragseingang endlich erreicht sein dürfte. Dieser Befund ist beim Inlandsgeschäft eindeutig, beim Auslandsgeschäft muss er sich mit den nächsten beiden Monatsergebnissen noch erhärten“, kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.
 


Checkliste: So kommunizieren Sie bewusst

  • Sie achten darauf, welche Reaktionen Sie in Ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld hervorrufen.
  • Sie stellen sich sprachlich auf das Niveau Ihrer Gesprächspartner ein. Sie verwenden zum Beispiel keine Fremdworte, wenn Ihr Gegenüber das auch nicht tut.
  • Sie achten auf Ihre Körpersprache und auf deren Wirkung.
  • Sie fragen nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, und lassen sich den Sachverhalt von Ihrem Gesprächspartner noch einmal erklären.
  • Sie fragen bei Missverständnissen nach.
  • Sie stellen offene Fragen (die nicht mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden können), um Ihren Gesprächspartner zum Gespräch zu ermutigen.
  • Sie holen sich in einem Gespräch regelmäßig ein Feedback, ob Ihre Informationen beim Gegenüber auch angekommen sind.


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

Verschmutzungen treten in jedem Betrieb auf und beeinträchtigen die Funktions- und Leistungsfähigkeit von Maschinen und Anlagen. Aus diesem Grund werden die meisten Systeme in regelmäßigen Abständen gereinigt. Doch dieser Vorgang ist oft sehr zeitaufwändig und führt in einigen Fällen auch zu Stillständen. Besonders schwer zugängliche Stellen und verwinkelte Konstruktionen erschweren die Säuberung.

In diesem Fall kann das Trockeneisstrahlen eine geeignete Alternative darstellen.

Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"



Sauber strahlen mit Trockeneis

Schmutz ist eine sehr häufige Fehlerquelle. Er kann Lüftungsschlitze verstopfen und zu Überhitzungen führen, er kann die Reibung erhöhen und einen vorzeitigen Ausfall zur Folge haben und er wird gefährlich, wenn er sich bei der Demontage löst und in das Innere eines Maschinenteils fällt. Es gibt noch zahlreiche weitere Gründe, warum Verschmutzungen an Maschinen und Anlagen nicht gern gesehen sind bis hin zur negativ empfundenen Optik.

Eine Reinigung ist aber in vielen Fällen kompliziert, vor allem, wenn Öl und Schmierstoffe mit im Spiel sind, die zusammen mit Staub und Metallspänen eine klebrige Masse bilden. Der Einsatz von Lösungsmitteln ist nicht immer möglich, wenn empfindliche Oberflächen oder Stoffe zu reinigen sind. An vielen Stellen kommen Sie auch mit speziellen Werkzeugen nur sehr schlecht heran. Häufig müssen dann Maschinen oder Teile davon für eine Grundreinigung zerlegt werden.

Hier sollten Sie den Einsatz von Trockeneis prüfen, der eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber einer herkömmlichen Reinigung bietet. Bei diesem Verfahren werden gefrorene feste CO2-Partikel in einem Druckluftstrahl gegen den zu reinigenden Gegenstand geschleudert. Die auftreffenden Partikel lösen dabei wie beim Sandstrahlen den Schmutz ab. Im Gegensatz zu Strahlmittel oder Wasser verdampft aber das Kohlendioxid sofort rückstandfrei, die flüssige Phase wird übersprungen.

Im Vergleich zu einem Hochdruckreiniger oder dem Sandstrahlen hat die Verwendung von festem Kohlendioxid aber noch einen weiteren Vorteil: Das Strahlmittel hat eine Temperatur von ca. -80 °C.

Diese extreme Abkühlung führt dazu, dass Öle und Fette verspröden und sich so leichter vom Untergrund trennen lassen. Beim Sandstrahlen ist auch die Gefahr gegeben, dass das Strahlmittel in Nischen und Unterschneidungen zurückbleibt und dort Schäden verursacht. Das CO2-Strahlen auch für empfindliche Oberflächen und Kunststoffe geeignet, weil es sich um ein nichtabrasives Verfahren handelt.

Als Nachteil ist vor allem die Größe und Komplexität Reinigungssysteme zu nennen. Die zu reinigenden Anlagen und Maschinen müssen frei zugänglich sein. Auch die Lagerung der CO2-Pellets ist nicht unproblematisch, wenn Sie das Verfahren selbst anwenden wollen. Wenn dies bei Ihnen nicht regelmäßig der Fall ist, bietet sich der Einsatz eines Dienstleistungsunternehmens an.
 


Mit diesen 8 Tipps vermitteln Sie auch unpopuläre Maßnahmen

Geht es Ihnen nicht auch manchmal so? Sie müssen Ihren Mitarbeitern eine unangenehme Maßnahme ankündigen, von der Sie selbst nicht voll überzeugt sind. In dieser Situation zeigt es sich besonders, ob Sie eine gute Führungskraft sind.

Die folgenden 8 Tipps helfen Ihnen dabei.

Checkliste: So verhalten Sie sich bei unpopulären Maßnahmen
  1. Solidarisieren Sie sich nicht mit der Meinung Ihres Teams und dem Unmut des Einzelnen, nachdem Sie die Maßnahme vorgestellt haben. 
  2. Ärgern Sie sich nicht in Anwesenheit Ihrer Mitarbeiter über Entscheidungen von oben, die über Ihren Kopf hinweg getroffen wurden.
  3. Schimpfen Sie nie über die Geschäftsleitung und deren „uneinsichtiges“ Verhalten, wenn Mitarbeiter dies mit bekommen können.
  4. Reden Sie nicht um die Sache herum, sondern machen Sie gemeinsam das Beste aus der Situation.
  5. Verwenden Sie keine Ausflüchte und vermeiden Sie Schuldzuweisungen an das Management. Sie sind Teil des Managements.
  6. Seien Sie präsent und ziehen Sie sich nicht in Ihr Büro zurück um dem Ärger zu entgehen.
  7. Führen Sie Ihren Mitarbeitern den konkreten Nutzen der Maßnahme vor Augen und geben Sie Hoffnung.
  8. Treten Sie für die Belange Ihrer Mitarbeiter ein. Nehmen Sie die Sorgen ernst und versuchen Sie Zugeständnisse der Geschäftsleitung zu erreichen, damit die Maßnahme leichter zu verstehen und zu tragen ist.


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Vermissen Sie bei Ihren Mitarbeitern Loyalität? Dann hapert es bei der Motivation.


Früher haben unzufriedene Mitarbeiter gekündigt. Heute, in Zeichen der Arbeitslosigkeit, tun sie das nicht. Heute beschränken sich unzufriedene Mitarbeiter auf die innere Kündigung.

Für Ihren Betrieb ist das schlechter, als wenn der Mitarbeiter tatsächlich kündigen würden. Denn Sie müssen vollen Lohn zahlen. Für verminderte Leistung. Hinzu kommt, dass unmotivierte Mitarbeiter auch den Arbeitsgeist ihrer Kollegen unvorteilhaft beeinflussen.

Starten Sie ein Motivationsprogramm. Das funktioniert sogar ganz ohne Geld und Prämien. Wie es geht lesen Sie in „Betriebsleitung aktuell“.

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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

der Konkurrenzdruck ist heute hoch. Aus diesem Grund ist ein sorgfältiges Angebot eine Voraussetzung dafür, dass Sie eine ausreichende Anzahl an möglichst lukrativen Aufträgen erhalten. Für Sie als Betriebsleiter heißt das, Angebotskalkulationen so zu erstellen, dass Sie sich deutlich von Ihren Mitbewerbern abheben.

Vor 2 Herausforderungen stehen Sie dabei: Sie müssen Ihr Angebot in kürzester Zeit erstellen, und Sie müssen realistisch kalkulieren, um folgenreiche Fehlentscheidungen zu vermeiden. Denn von einer realistischen Kalkulation hängt auch der betriebswirtschaftliche Erfolg Ihres Betriebs ab.

In unserer Checkliste weiter unten finden Sie deshalb die wichtigsten Tipps, die Sie bei der Erstellung einer Angebotskalkulation beachten sollten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Krisenbedingte Entlassungen nur bei 11 % aller Betrieb

Laut einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren 39 % der Betriebe im 2. Quartal 2009 von der Wirtschaftskrise erfasst. 7 % fühlten sich sogar existenziell gefährdet. Betroffen seien zwar alle Wirtschaftsbereiche, aber in sehr unterschiedlichem Ausmaß, betont das IAB. Bei den privaten, sozialen und öffentlichen Dienstleistungen sahen sich 19 % der Betriebe betroffen. Im Bereich Metall waren der Befragung zufolge dagegen 70 % betroffen.

Rund 4 von 5 betroffenen Betrieben verfügten einen Einstellungsstopp
. Existentiell Betroffene unterschieden sich dem IAB zufolge dabei kaum von denen, die die Krise nur in Teilbereichen spürten.

Die Betriebe versuchten laut IAB bislang weitgehend, ihre Beschäftigten zu halten. Nur etwa 11 % aller von der Krise Betroffenen entließen bis zum 2. Quartal 2009 Beschäftigte krisenbedingt oder planten deswegen Entlassungen. Unter den existentiell Gefährdeten lag der Anteil mit 24 % aber deutlich höher.

Rund 17 % der von der Krise betroffenen Betriebe nutzten laut Befragung im 2. Quartal 2009 Kurzarbeit. Circa 20 % der betroffenen Betriebe nahmen sonstige Arbeitszeit- oder Lohnkürzungen vor bzw. standen mit ihren Belegschaften darüber in Verhandlung. „Die Umfrage zeigt zwar nicht, wie hoch die Lohnkürzungen waren. Sie zeigt allerdings, dass ein Teil der Betriebe auf Zugeständnisse der Arbeitnehmer zählt und zählen kann, um die Arbeitsplätze zu sichern“, so die Arbeitsmarktforscher.

Die IAB-Studie finden Sie im Internet unter http://doku.iab.de/kurzber/2009/kb1809.pdf.
 


Checkliste: So kalkulieren Sie ein wettbewerbsorientiertes Angebot

  • Analysieren Sie die Anfrage hinsichtlich Leistungsumfang und technischer Auslegung.
  • Klären Sie eventuelle Fragen im direkten Gespräch mit den Kunden.
  • Ermitteln Sie, welche Komponenten und Materialien für die Durchführung des Auftrags benötigt werden.
  • Achten Sie auf mögliche Lieferzeiten, wenn Sie mit Zulieferbetrieben zusammenarbeiten.
  • Ermitteln Sie, welche Maschinen und technischen Einrichtungen in welchem Unfang benötigt werden.
  • Klären Sie, wie die Gemeinkosten in Ihrem Betrieb verrechnet werden.
  • Ermitteln Sie, welche Fachkräfte für welchen Zeitraum für den Auftrag benötigt werden.
  • Stellen Sie sämtliche Kosten in einer Kalkulationstabelle zusammen.
  • Legen Sie Gewinnzuschlag, Skonto und Rabatt wettbewerbsorientiert fest. Addieren Sie diese Größen mit Ihren Selbstkosten und errechnen Sie so Ihren Angebotspreis.
  • Achten Sie bei der Erstellung der Kalkulation darauf, dass die einzelnen Positionen plausibel und für den Kunden nachvollziehbar sind. Sie sollten in der Lage sein, diese bei eventuellen Nachfragen überzeugend erläutern zu können.


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

intelligente Automatisierung bei reduzierten Kosten: Das ist das Ziel des LCIA- Konzepts (Low Cost Intelligent Automation). Um Ausschuss in der Montage zu vermeiden, sorgen Sie einerseits dafür, dass Werkzeuge, Vorrichtungen und Maschinen optimal auf den Mitarbeiter abgestimmt sind. Andererseits steigern Sie die Autonomie der Mitarbeiter, so dass diese vorausschauend entscheiden, was als nächstes wie produziert wird. Die Kombination aus Autonomie und Automatisierung ist das Erfolgskonzept von LCIA.

Die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung leistet einen wesentlichen Beitrag, die Gefahren der Technik zu erkennen und ihre Risiken zu minimieren. Für Untersuchungen mit hohem Gefahrenpotenzial nutzt die BAM ein zwölf Quadratkilometer umfassendes Gelände fünfzig Kilometer südlich von Berlin. Lesen Sie, welche Versuchsanlagen Sie hier zur Materialprüfung finden.

Ihnen eine gefahrenfreie Woche

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


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Qualitätssicherung in der Montage: Mit dem LCIA-Konzept reduzieren Sie Ausschuss

Ziel des LCIA-Konzepts ist es, die Montageprozess so  zu organisieren, dass die Mitarbeiter ihre Hände frei und sowenig wie möglich bewegen müssen. Genauso wie der Chirurg Skalpell und Tupfer von der Schwester immer an derselben Stelle entgegen, so sorgt auch jeder Montage-Mitarbeiter für einen einfachen, standardisierten Ablauf der Arbeitsschritte. Mit diesen 5 Tipps steigern Sie Automatisierung und Autonomie in Ihre Montage.

Tipp 1: Werkzeuge am optimalen Greifpunkt positionieren
So wie ein Boxer immer darauf konzentriert ist, die optimale Stelle zu treffen, so sollen Bauteile und Werkzeuge immer am optimalen Greifpunkt des Mitarbeiters zur Verfügung stehen. Regen Sie an, diese Gegenstände vor dem Mitarbeiter und direkt über dem zu bearbeitenden Teil zum Griff bereitzustellen.

Tipp 2: Ermutigen Sie zu Spezialwerkzeugen
Mit Standardwerkzeugen ist kein Wettbewerbsvorteil zu erzeugen. Der Profi passt seine Werkzeuge an, wie eine 2. Haut. Welche Veränderungen sind möglich, um einfach und gut den erforderlichen Gebrauch zu erleichtern? Denken Sie an Farbkennzeichnungen oder Beschriftungen. Ist das Teil gut zu fassen? Wie lässt es sich verändern, damit beidhändig gearbeitet werden kann? Diese Fragen leiten den Mitarbeiter zum optimalen Spezialwerkzeug.

Tipp 3: Berücksichtigen Sie die Autonomisierung von Spezialwerkzeugen
Prüfen Sie, ob manuelle Tätigkeiten  mit Werkzeugen von kleinen elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Maschinen erleichtert werden können. Sie können dabei auch die Bewegung einer anderen Maschine nutzen. Beispielsweise können Sie das manuelle Entgraten an 2 Punkten mit einem Drehschneider mit Pneumatikmotor ersetzen.

Tipp 4: Mit Vorrichtungen halten Sie beide Hände frei
Die linke Hand ist zu schade, um als reine Vorrichtung zur Fixierung benutzt zu werden. Wenn das Werkstück im fliegenden Wechsel von einer Vorrichtung zur nächsten gebracht wird, dann gewinnt jeder Mitarbeiter mehr Freiraum für die 2. Hand. Statten Sie diese Vorrichtungen mit einer Grob- und einer Feinpositionierung aus.

Tipp 5: Kombinieren sie manuelle und automatisierte Arbeit an einem Arbeitsplatz
Jeder Mitarbeiter bedient 2 Stationen: Während an der einen manuell montiert wird, arbeitet ein Einfachautomat parallel.

Weiter Tipps und Informationen zum Thema Qualitätssicherung in der Montage finden Sie in der aktuellen Sonderausgabe Synchrone Produktionssysteme des Informationsbriefes "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion".


Materialsicherheit: BAM Testgelände Technische Sicherheit

Eine Autostunde  südlich von Berlin wurde in den vergangenen Jahren das BAM Testgelände Technische Sicherheit (BAM TTS) errichtet. Die BAM hat damit ein in Europa einzigartiges Versuchsgelände erhalten. Auf mehreren Arealen arbeiten hier Chemiker, Physiker, Ingenieure und Biologen. Die interdisziplinäre Forschung führt zu einer  ständigen Weiterentwicklung von Methoden zur Gewährleistung der technischen Sicherheit. Die Ergebnisse aus diesen Arbeiten kommen Unternehmen, Wissenschaft und dem Verbraucher zugute.

Versuchsanlagen auf dem BAM TTS
  • Prüffeld zur Untersuchung von Brand- und Explosionsgefahren
  • Sauerstoffprüfanlage
  • Siloversuchsstand
  • Acetylenzerfallsprüfstand
  • Fallversuchsanlage
  • Prüfstand für geführte Fallversuche
  • Explosionsdruckfester Prüftank
  • Brandprüfstände
  • Detonationsrohrstrecke
  • Pendelschlagwerk
  • Test- und Validierungszentrum ZfP im Bauwesen
  • Freilandprüfungen von Materialschutzmitteln
  • Verkehrsversuchsanlage (FKVV)
  • Sprengplatz (Übersicht)
Versuchsanlagen auf dem Sprengplatz des BAM TTS
  • Sprengplatz (Übersicht)
  • Beobachtungsbunker
  • Modellgebäude
  • Schwadenkammer
  • Brandwallanlage
  • 12-m-Fallturm
  • Rückzündgrube
  • Sprenggrube
  • Sprengkammer
  • 10-l-Modelltank


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Früher haben unzufriedene Mitarbeiter gekündigt. Heute, in Zeichen der Arbeitslosigkeit, tun sie das nicht. Heute beschränken sich unzufriedene Mitarbeiter auf die innere Kündigung.

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