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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 27.05.2009

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Dies sind Ihre Themen:


Hochschulfinanzierung: Jedes 5. Unternehmen aktiv
Checkliste: So setzen Sie Ihre Mitarbeiter richtig ein  

Flexibilität schützt vor Kontaktbruch und schafft neue Anwendungen
Reagieren Sie sofort richtig, wenn Ihnen Informationen fehlen?

VDI-Studie: Outsourcing ist kein Königsweg
Checkliste: Jahresgespräche erfolgreich vorbereiten und durchführen

Schwere Lasten: Mit diesen 5 Tipps für gesundes Heben und Tragen beugen Sie Gesundheitsschäden vor!
Virtuelle Normungssitzungen:  Webkonferenz im DIN ermöglicht Zusammenarbeit unabhängig vom Aufenthaltsort



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

das traditionelle Projektmanagement-Verständnis folgt dem Leitbild des rationalen Handelns in Projekten. Projektmanager stellen aber fest, dass dieses Leitbild immer häufiger an seine Grenzen stößt und dafür die Kooperations- und Kommunikationsaspekte in den Vordergrund treten.

Daraus ergeben sich verschiedene Fragen: Welche Kultur ist nötig, um die Kooperation und Kommunikation in Projekten zu fördern? Welche Kulturformen ermöglichen erfolgreiche Projektarbeit in Netzwerken?

Die diesjährige interPM der GPM Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement steht deshalb unter dem Titel „Projekte als Kulturerlebnis“. Sie findet vom 19. bis 20.06.2009 in Glashütten/Taunus statt. Ziel der Konferenz ist es, das Thema Kultur in der Projektarbeit zu fokussieren und mögliche Barrieren sowie geeignete Lösungsansätze aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Projektkooperationen in Form von Netzwerken.

Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter www.interpm.de. Dort können Sie sich auch online anmelden.



Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Hochschulfinanzierung: Jedes 5. Unternehmen aktiv

Deutschlands Unternehmen tun mehr für die Hochschulen, als es die amtliche Statistik abbildet. Sachspenden wie Laborausstattungen oder kostenlose Softwarelizenzen werden ebenso wenig erfasst wie die Mitwirkung in der Lehre und die Unterstützung der Studenten durch Praktika und Stipendien.

Im Jahr 2008 hat sich jeder 5. Industriebetrieb finanziell an einer Hochschule engagiert, etwa in Form von Spenden, Sponsoring, Stiftungslehrstühlen oder Stipendien. Von den Großunternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten griffen sogar 2/3 der Wissenschaft unter die Arme. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 1.250 Industrieunternehmen, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft durchgeführt hat. Danach wollen 82 % der Firmen trotz Wirtschaftskrise an ihrer Unterstützung festhalten.

Insgesamt steuerten die Unternehmen laut amtlicher Statistik im Jahr 2006 gut 1 Mrd. € zum Etat der hiesigen Universitäten und Fachhochschulen bei. Einschließlich des Beitrags von Stiftungen, deren Kapital meist aus unternehmerischer Tätigkeit stammt, beliefen sich die privaten Drittmittel auf 1,356 Mrd. € – 65 % mehr als 1998.
 


Checkliste: So setzen Sie Ihre Mitarbeiter richtig ein
 

Jeder Ihrer technischen und nicht-technischen Mitarbeiter hat Talente, die ihn für bestimmte Aufgaben besonders qualifizieren. Manche Stärken sind offensichtlich, andere liegen im Verborgenen.

Als Führungskraft ist es eine Ihrer wichtigsten Aufgaben, vor allem die versteckten Eigenschaften ihrer Mitarbeiter richtig einzuschätzen und richtig einzusetzen. Denn: Was jemand gut kann, tut er auch gern. Und das Ergebnis überzeugt. Stellen Sie also Ihren Mitarbeiter Aufgaben entsprechend Ihren Fähigkeiten.

Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei:
  • Achten Sie auf die besonderen Talente und Eigenschaften Ihrer Mitarbeiter.
  • Achten Sie auch auf die tiefer liegenden Talente und Eigenschaften wie Sorgfalt oder schnelle Auffassungsgabe sowie brach liegende Stärken.
  • Setzen Sie Talente und Eigenschaften so ein, dass die Mitarbeiter ihre Stärken einbringen und entfalten können.
  •  Vermeiden Sie autoritäre Aufgabenzuweisungen, da diese zu Leistungsdefiziten und somit zu Nachteilen für das Unternehmen führen.
  • Nehmen Sie das Bedürfnis Ihrer Mitarbeiter ernst, ihre Arbeit als sinnvoll zu erleben.
  • Erläutern Sie die Bedeutung einer Aufgabe in Bezug auf das Unternehmen, auf eine Abteilung oder ein Team.
  • Beziehen Sie sich auf die konkreten Ziele einer Aufgabe oder eines Projektes. Der Rückgriff auf Unternehmensleitlinien reicht nicht.
  • Stellen Sie den Nutzen einer Aufgabe oder eines Projektes dar.
  • Stellen Sie Ihre Mitarbeiter vor Herausforderungen.
  • Vermeiden Sie Unterforderung ebenso wie Überforderung.
  • Loten Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern aus, ob sie sich einer Aufgabe gewachsen fühlen.
  • Klären Sie, ob die Aufgabe den Mitarbeiter überhaupt reizt.
  • Ermitteln Sie die Kernkompetenzen des Mitarbeiters.
  • Klären Sie, ob er bereit und fähig ist, sich weiter zu entwickeln.
  • Diskutieren Sie Ideen und Ziele, die der Mitarbeiter mit der Aufgabe verbindet.


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Was tun mit schwierigen Mitarbeitern? Integrieren? Ignorieren?  Oder feuern?

Fast jeder Vorgesetzter hat mindestens einen davon: einen schwierigen Mitarbeiter. Manche haben das Talent, ihre Vorgesetzten bis zur Weißglut zu reizen. Das führt dann manchmal zu schnellen und voreiligen Kündigungen, die dann spätestens vor dem Arbeitsgericht zurückgenommen werden müssen.

Außerdem gibt es schwierige Mitarbeiter, die durchaus gute Arbeit leisten – nur im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen sind sie ausgesprochen schwierig. Was also tun?

Das Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu finden Sie Anleitungen, wie Sie die Situation als auch den schwierigen Mitarbeiter analysieren. Denn es gibt verschiedene Typen von „schwierigen“ Mitarbeitern. Und je nach Typ auch unterschiedliche Strategien für die Lösung des Problems.

Wenn Sie selbst ausprobieren wollen, was am besten bei Ihrem „schwierigen“ Mitarbeiter funktioniert, fordern Sie am ein Exemplar „Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren“ zur Ansicht an. Kostenlos und für volle 4 Wochen! Einfach hier klicken!


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

neue Technologien bedeuten für die Instandhaltung auf der einen Seite neue Chancen auf der anderen Seite aber auch neue Herausforderungen. Gerade elektronische Systeme sind mittlerweile in nahezu allen Maschinen, Geräten und Anlagen zu finden.

Sie erhöhen die Flexibilität, verbessern die Effizienz und erleichtern die Bedienung. Aber sie sind auch häufig die Ursache für Ausfälle und Störungen. Lesen Sie im folgenden Beitrag, wie vor allem flexible Leiterplatten hier helfen können.


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Flexibilität schützt vor Kontaktbruch und schafft neue Anwendungen

Die elektronischen Einheiten in Maschinen und Produktionsanlagen unterliegen hohen Belastungen. Dabei sind weniger die elektronischen Bauteile selbst betroffen, sondern mehr der konstruktive Aufbau der Baugruppen und kompletter Systeme. Vor allem thermische und mechanische Einflüsse sind hier die häufigste Ursache für Fehler.

Durch die immer höhere Komplexität elektronischer Systeme steigt die Dichte der Leiterbahnen, auf Grund der hohen Anzahl von Leitungsebenen aber auch die Dicke des Trägermaterials. Dadurch entstehen höhere Biegebelastungen auf den Trägerschichten der äußeren Ebenen. Flexible Leiterplatten haben hier den großen Vorteil, dass sie Durchbiegungen oder Ausdehnungen ohne Materialbruch verkraften.

Kontaktbrüche entstehen zum großen Teil nicht durch die Inflexibilität des Kupfers, sondern durch das spröde Trägermaterial auf dem die Kupferleiterbahnen fest aufgebracht sind. Entstehen auf der Oberfläche Risse, so reißt die Leiterbahn auch ein. Es kommt zur teilweisen oder zeitweisen Unterbrechung der Verbindung.

Seit 2006 erforscht die Freudenberg Forschungsdienste KG zusammen mit 11 Partnern die Herstellung von flexiblen Leiterplattenkonstruktionen im EU-Projekt Stella (stretchable electronics for large area applications). Je nach Substrattechnologie werden dabei bis zu 60 % Dehnbarkeit erreicht. Basismaterial ist dabei thermoplastisches Polyurethan (TPU).

Um erstmals 3-dimensionale Leiterplatten herzustellen, kommt für die Leiterbahnen eine Leitpaste zum Einsatz, die im 2-D-Zustand der Leiterplatte aufgebraucht wird und dann mit dem Trägermaterial in die gewünschte Form gepresst wird. So lässt sich die Elektronik an vorhandene Trägerkonstruktionen anpassen, die nutzbare Fläche vergrößern und die Zuverlässigkeit erhöhen.
 


Reagieren Sie sofort richtig, wenn Ihnen Informationen fehlen?

Wenn Ihnen zum 1. Mal auffällt, dass wichtige Informationen an Ihnen vorbeigegangen sind, dann sind Sie vermutlich darüber verärgert. Sie fragen sich, ob ein Versehen die Ursache ist oder ab man Sie absichtlich nicht informiert hat.

Selbst-Test: Sind Sie informiert? Ja 
 Nein
Bekommen Sie alle notwendigen Informationen für Ihre geschäftlichen Entscheidungen und Pläne?xx
Haben Sie Zugang zu Zahlen und Fakten, auf denen die strategischen Entscheidungen der Geschäftsleitung beruhen?xx
Werden Sie in Entscheidungsprozesse der Geschäftsleitung in gleicher Weise einbezogen wie Ihre gleichrangigen Kollegen?xx
Kennen Sie die Erfolgskriterien für Ihre berufliche Entwicklung im Unternehmen?xx
Werden Sie zu denselben Veranstaltungen eingeladen wie Ihre gleichrangigen Kollegen?x
x
Steht Ihr Name auf wichtigen Verteilern?x
x
Haben Sie dieselbe Zugangsberechtigung zu Datenbeständen wie Ihre gleichrangigen Kollegen?xx
Bekommen Sie auch inoffiziell Informationen über noch nicht spruchreife Veränderungen?x
x
Können Sie sich darauf verlassen, von Führungskollegen einen Tipp zu bekommen, sollte sich zum Beispiel im Machtgefüge des Unternehmens etwas ändern?x
x
Kommen Ihre Mitarbeiter rechtzeitig auf Sie zu, wenn sie wichtige Informationen bezüglich drohender Gefahren oder möglicher Chancen am Markt haben?x
x


Auswertung: 
Jede Frage, die Sie mit „Nein“ beantwortet haben, sollten Sie unbedingt weiter überdenken. Unter Umständen weist sie auf ein Informationsdefizit hin, dem Sie schnellstens entgegenwirken sollten.


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Sonderreport: Messsysteme in der Instandhaltung

Mit welchen Messverfahren Sie auch die kleinste Störung in Ihrer Elektroversorgung erfassen

Die Qualität der elektrischen Versorgung und der Zustand der elektrischen Systeme sind für einen reibungslosen Betriebsablauf maßgeblich verantwortlich. In diesem 8-seitigen Sonderreport werden Ihnen Verfahren und Messgeräte vorgestellt, mit denen Sie jeder Schwachstelle auf die Spur kommen.

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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

2 entscheidende Vorteile bietet das Jahresgespräch, das Sie als Betriebsleiter einmal im Jahr mit jedem Ihrer Mitarbeiter führen sollten: Sie beschäftigen sich ganz konkret mit den Wünschen und Vorstellungen des jeweiligen Mitarbeiters. Das schafft Vertrauen. Und der Mitarbeiter erfährt, welchen Beitrag er mit seiner Leistung für den Betrieb bewirken kann. Gerade deswegen aber sollten Sie Jahresgespräche nicht „ad hoc“ durchführen. Eine gute Vorbereitung ist wichtig.

Was Sie dabei beachten sollten und wie Sie das Jahresgespräch zu Ihrem Gewinn und dem des Mitarbeiters durchführen, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


VDI-Studie: Outsourcing ist kein Königsweg

Outsourcing lohnt nicht in jedem Fall. Je mehr Geschäftsprozesse Unternehmen outsourcen, desto geringer ist oft ihre Produktivität. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag des VDI erstellten Studie vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung.

Allein 2008 hatte das gesamte Outsourcing von Geschäftsprozessen in Deutschland ein geschätztes Volumen von 16 Mrd. €. „Doch damit erhöhen Unternehmen nicht zwangsläufig ihre Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Dr. Steffen Kinkel vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung. Als Vorteile für das Insourcing nennt der Wissenschaftler niedrigere Kosten durch verminderte Abstimmungsprozesse, eine erhöhte Flexibilität in Engpasssituationen und dass sich die Kapazitäten dynamischer steuern lassen – eine „atmende“ Struktur wird möglich. Zudem bleiben Kernkompetenzen der Fertigung im Unternehmen.

Gestützt werden diese Aussagen des Wissenschaftlers durch die Motive der Unternehmen, welche Fertigungskapazitäten wieder ingesourct haben. Denn da steht an erster Stelle eine Erhöhung der Flexibilität bei 57 % der Betriebe, gleichauf mit einer Verbesserung der Qualität. Auch Kostenaspekte und die Erhöhung der Kompetenz spielen eine deutliche Rolle.

Die Exportquote wirkt sich laut der Studie ebenfalls auf die Produktivität aus. „Firmen, die einen großen Teil ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaften, sind erheblich produktiver als Betriebe, die ihre Abnehmer überwiegend im Inland finden“, so Kinkel. „Die Konkurrenz auf den internationalen Märkten scheint Anreiz für die deutschen Betriebe zu sein, ihre Produktivitätsreserven systematisch auszuschöpfen.“

Ein weiterer Stellhebel zu mehr Produktivität ist die Qualifikation der Mitarbeiter. Je mehr Akademiker im Betrieb arbeiten, desto höher ist die Wertschöpfung. „Investitionen in qualifiziertes Personal lohnen sich. Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt sollten Unternehmen auf das Wissen ihrer Mitarbeiter setzen. Werden jetzt Mitarbeiter, besonders Ingenieure, entlassen, setzen Unternehmen ihre Konkurrenzfähigkeit aufs Spiel“, so VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun.


Checkliste: Jahresgespräche erfolgreich vorbereiten und durchführen

  • Beschäftigen Sie sich vor dem Jahresgespräch mit den Leistungen und dem Verhalten Ihres Mitarbeiters.
  • Sammeln Sie alle notwendigen Informationen, die Ihnen ein möglichst objektives Gesamtbild Ihres Mitarbeiters vermitteln. Nur so können Sie Lösungswege und Ziele entwickeln, die Ihrem Mitarbeiter gerecht werden.
  • Bauen Sie ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem Mitarbeiter auf. Geben Sie ihm Gelegenheit, seine Erwartungen und Ängste offen und ehrlich zu formulieren.
  • Handeln Sie immer glaubwürdig und nachvollziehbar.
  • Achten Sie auf eine korrekte Gesprächsführung.
  • Lassen Sie den Mitarbeiter aussprechen. Gewähren Sie ihm ausreichend Redeanteil.
  • Hören Sie Ihrem Mitarbeiter aufmerksam zu.
  • Nehmen Sie seine Einwände ernst.
  • Stellen Sie offene Fragen. Offene Fragen sind Fragen, die Ihr Mitarbeiter nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann.
  • Halten Sie das Jahresgespräch möglichst zeitnah schriftlich fest.
  • Geben Sie Ihrem Mitarbeiter eine Abschrift des Protokolls.
  • Sprechen Sie Anerkennung und Kritik immer sofort aus.
  • Loben und kritisieren Sie Ihren Mitarbeiter. So zeigen Sie ihm, dass Sie seine Arbeitsleistung und sein Verhalten wahrnehmen.
  • Führen Sie regelmäßige Gespräche mit Ihrem Mitarbeiter. So fördern Sie das gegenseitige Verstehen und können erforderliche Korrekturen zeitnah besprechen.


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

der Umgang mit schweren Lasten wird in vielen Unternehmen auf die leichte Schulter genommen. Die Folge  sind Abnutzungserscheinungen am Muskel-Skelett-System, insbesondere an der Lendenwirbelsäule. Oft endet dies für Betroffene mit einer Berufsunfähigkeit.  Mit diesen 5 Tipps reduzieren Sie die Belastung Ihrer Mitarbeiter

Mit der Nutzung von Webkonferenzen bietet das Deutsche Institut für Normung e. V. DIN Ihnen die Möglichkeit, an Sitzungen teilzunehmen und dabei Reisezeit und -kosten zu sparen.

In  virtuellen Sitzungen können die Teilnehmer von Normungsgremien von ihrem Arbeitsplatz aus aktiv in Dialog mit anderen Gremienmitgliedern treten und gemeinsam Präsentationen oder die Arbeit an Dokumenten verfolgen. Lesen Sie wie Sie sich auch als Vertreter von mittelständischen Unternehmen an der Normung beteiligen können.

Ihnen eine lastenarme Woche


Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"

 

Schwere Lasten: Mit diesen 5 Tipps für gesundes Heben und Tragen beugen Sie Gesundheitsschäden vor!

30% aller Männer und etwas unter 20% aller Frauen heben regelmäßig am Arbeitsplatz schwere Lasten. In typischen Herstellerbetrieben arbeiten sogar zwischen 40 und 70% der Arbeitnehmer mit Lasten. Die gesetzlichen Mindestvorschriften, im Umgang mit Lasten beruhen auf der EU Richtlinie aus dem Jahr 1990 (Vierte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG).

Tipp 1:  Verringern Sie das Lastgewicht
Reduzieren Sie das Lastgewicht auf handhabbare Größen. Teilen Sie die Last dazu in mehrere kleine Lasten auf, verringern Sie das Verpackungsgewicht oder verwenden Sie andere Materialien.

PraxisTipp: Eine Faustformel gilt immer: nicht mehr als 15% des Körpergewichtes bei länger andauernden Belastungen.


Tipp 2: Nutzen Sie Hilfsmittel wie Rollen oder Hebevorrichtungen

Ist eine Reduzierung der Last nicht möglich, gibt es meistens geeignete Hilfsmittel. Das Beladen einer Sackkarre kostet nicht viel Zeit, die Anschaffung ist günstig und es erspart Ihren Mitarbeitern schweres Tragen. Haltevorrichtungen beispielsweise beim Befüllen von Material oder Transporttische mit Rollzylindern auf der Abstellfläche wie beispielsweise beim der Gepäckkontrolle auf dem Flughafen, erleichtern den Transport mit einfachen Mitteln

Tipp 3: Fördern Sie gute Körperhaltung.
Auch wenn die Last nicht so schwer scheint, kann Ihr Mitarbeiter bei regelmäßiger Belastung Schäden davon tragen, wenn er keine günstige Körperhaltung einnehmen kann. Muss er beispielsweise Steine vom Fußboden aufheben, fällt ihm das viel schwerer, als wenn er die Steine in Höhe des Bauchbereiches greifen könnte. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Ihre Mitarbeiter sich während des Hebevorgangs nicht drehen müssen.

Tipp 4: Schulen Sie richtiges Verhalten beim Heben
Die richtige Technik erleichtert die Arbeit mit Lasten.  Schulen Sie Ihr Personal anhand von Praxisbeispielen. Eine Last aus der Hocke zu heben schont den Rücken sehr im Vergleich zum Heben mit gebeugtem Rücken Trotzdem begegnet Ihnen die zweite Variante in der Praxis weit häufiger – dieser Bewegungsfehler kann mit kurzer Schulung sofort abgestellt werden.

Tipp 5: Sorgen Sie für eine vernünftige Zeiteinleitung
Der Einsatz von Muskelkraft bringt Ermüdungserscheinungen mit sich. Die Arbeit wird dadurch als schwerer empfunden. Gewähren Sie Ihren Mitarbeitern deshalb ausdrücklich viele kleine Pausen. Oft machen Mitarbeiter ihre Pausen lieber, wenn gerade keiner hinschaut – oft  in unregelmäßigen Abständen. Regelmäßige kurze Pausen schützen am wirksamsten vor Ermüdungen.

Mehr zum Thema „Schwere Lasten heben“ finden Sie in der aktuellen Ausgabe von „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion.“

Lesen Sie in dieser Ausgabe außerdem: Kundenzufriedenheit: Wie Sie mit einen Verhaltenskodex nach ISO 10001 Reklamationen reduzieren und Kunden binden
 


Virtuelle Normungssitzungen:  Webkonferenz im DIN ermöglicht Zusammenarbeit unabhängig vom Aufenthaltsort

Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. hat es sich zum Ziel gemacht, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zur Normung zu erleichtern. Ein weiterer Schritt dazu ist die Möglichkeit, Normungssitzungen auch virtuell – als sogenannte Webkonferenz - direkt vom Arbeitsplatz aus durchzuführen. Dieses Angebot unterstützt die effiziente Arbeit der Ausschüsse und wurde von diesen bereits sehr positiv aufgenommen.

Die Kopplung aus Telefonkonferenz und Präsentation im Webbrowser ermöglicht Zusammenarbeit in Echtzeit, reduziert Reisezeiten und beschleunigt Informations- und Entscheidungsprozesse. Gremienmitglieder können zeitgleich von unterschiedlichen Orten aus gemeinsam am Bildschirm Präsentationen ansehen und an Dokumenten arbeiten.

Auch kürzere Abstimmungen können so kurzfristig realisiert werden, ohne dass entfernte Teilnehmer einen ganzen Arbeitstag in eine Dienstreise investieren müssen. Normungssitzungen können je nach Bedarf komplett oder für einzelne Mitglieder virtuell durchgeführt werden; es ist also sowohl möglich, einzelne Teilnehmer, die nicht persönlich anwesend sein können, nach Berlin zuzuschalten als auch die gesamte Sitzung dezentral zu organisieren.

Diese neue Form der Normungsarbeit ist insbesondere für KMU und alle Firmen, die im Rahmen der wirtschaftlichen Krise Reisekosten einsparen wollen, von Vorteil. Es wurden bereits über 100 Sitzungen auf diese Weise durchgeführt.

Für die Teilnahme sind ein PC mit Internetverbindung und ein Telefonanschluss erforderlich.
Der Nutzer erhält die Einladung zu einer Webkonferenz mit allen relevanten Informationen per E-Mail. Mit der Aktivierung des enthaltenen Links wird die auf dem Rechner befindliche Software in wenigen Schritten automatisch so konfiguriert, dass eine Teilnahme möglich ist. Hierzu sind in der Regel keine speziellen Kenntnisse oder Berechtigungen erforderlich.

Technische Mindestvoraussetzungen:
  • Windowsbasierter Rechner
  • Betriebsystem: Windows 2000, 2003, XP oder Vista
  • Arbeitsspeicher: mindestens 256 MB RAM oder höher
  • Bildschirmauflösung: VGA 800 * 600 oder höher
  • Bandbreitenanforderung: 56 KBit/s oder schneller
  • Browser: Internet Explorer 6 oder höher
  • Webbasierter Rechner
  • Betriebsystem: Windows 2000 oder höher, Mac OS V10.3 oder höher, Solaris 10 oder höher
  • Bildschirmauflösung: VGA 800 * 600 oder höher
  • Bandbreitenanforderung: 56 KBit/s oder schneller
  • Browser: Internet Explorer 6 (SP2) oder höher, Firefox 2 oder höher, Safari 1.3 oder höher
  • Java Runtime Environment: Java Version 1.5.11 oder höher (für Apple: Java 1.4.2)

Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Ansprechpartner im DIN

DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
Dirk Thormann
Burggrafenstr. 6
10787 Berlin
Tel:  +49 30 2601-2922
Fax: +49 30 2601-4-2922
www.din.de


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