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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 13.05.2009 Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen. Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen. Dies sind Ihre Themen: Deutsche Industrie: Chancen durch Megatrends So gehen Sie vor, wenn Ihnen ein Kollege Informationen vorenthält (Teil 1) Optimieren Sie Arbeitsabläufe und Personaleinsatz Zwischenfall: Managen Sie Fehler souverän Was Sie schon immer über Gefahrstoffe wissen wollten: Ein neuer Internet-Service verrät es Ihnen So planen Sie die Urlaubstage in Ihrem Betrieb professionell Gemeinsam zur Norm mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) IT-Branche zögert: Sind QM-Kosten sind zu hoch? |
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nicht jedem Mitarbeiter ist es gegeben, die eigenen Interessen hinten anzustellen und die Leistungen in den Dienst eines Teams zu stellen. Denken Sie nur an die Bundesliga am vergangenen Samstag: Immer wieder gibt es dort Einzelspieler, die um jeden Preis ihre persönliche Leistung zeigen wollen, um sich für andere Clubs ins Gespräch zu bringen. Genau so ist es in Ihrem Team: Manchmal haben Sie es eben mit Einzelkämpfern zu tun, die lieber allein als zusammen mit ihren Kollegen Ideen entwickeln und diese umsetzen. So verständlich und nachvollziehbar das auch sein mag – es kann für die Gesamtleistung des Teams aber ungeahnte Schwierigkeiten mit sich bringen. Enthält Ihnen nämlich einer Ihrer Mitarbeiter bewusst Informationen vor, führt das irgendwann dazu, dass die Leistung Ihres Teams sinkt. Und die Verantwortung für diese negative Entwicklung wird man Ihnen anlasten – egal ob Sie von bestimmten Entwicklungen wussten oder nicht. Daher sollten Sie rechtzeitig einschreiten, bevor das Verhalten Ihres Mitarbeiters destruktiv werden kann. Unsere Tipps weiter unter helfen Ihnen dabei. Viel Erfolg bei der Umsetzung. Ihre ![]() Michaele Gartz Redakteurin der "Kompakt-Infos für technische Führungskräfte" Auch wenn die Wirtschaftskrise vielen Unternehmen derzeit das Leben schwermacht – die deutsche Industrie ist nach Ansicht des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln fit wie nie zuvor und hat alle Chancen, in den nächsten Jahrzehnten von den weltweiten Megatrends zu profitieren. So begünstigt beispielsweise die Globalisierung u. a. deshalb die deutschen Warenlieferanten, weil sie besonders exportorientiert und auf allen relevanten Märkten vor Ort vertreten sind sowie intelligente, kostengünstige Systemlösungen bieten. Damit haben deutsche Firmen auch in den neuen Wachstumszentren China, Indien und Russland gute Karten. Die Wohlstandsorientierung der aufstrebenden Volkswirtschaften begründet zudem einen enormen Nachholbedarf – nicht nur an klassischen Investitions- und Konsumgütern, sondern etwa auch hinsichtlich einer besseren medizinischen Versorgung. Letzteres birgt z. B. für die pharmazeutische Industrie und ihre Vorleister ein immenses Potenzial. Inwieweit Deutschland tatsächlich die sich bietenden Möglichkeiten nutzen kann, hängt vor allem von den wirtschaftspolitischen Weichenstellungen ab. Nicht zuletzt gilt es, die generelle Veränderungsbereitschaft hierzulande zu stärken und die Mängel in den ökonomischen Rahmenbedingungen zu beseitigen. Gefragt ist eine konsequente Wachstumspolitik, deren zentrale Ansatzpunkte in den Bereichen Bildung, Forschung, Technologie, Innovation, Infrastruktur und Netzwerke liegen. Anzeige Profitieren auch Sie von den weltweiten Megatrends! Der Spezialinformationsdienst „Trendletter“ bereitet das Wissen der weltweit renommiertesten Trendforscher für Sie auf und gibt Ihnen konkrete Empfehlungen für Ihr Business. Der „Trendletter“ berichtet von den wichtigsten Trendbeobachtungen, von Erfindungen und Produkten - noch bevor Sie auf den Markt kommen, von neuen Technologien und von Märkten und Unternehmen, die auch in Krisensituationen innovative Lösungen gefunden haben. Mithilfe des „Trendletter“ erfahren Sie von neuen Geschäfts- und Gewinnchancen lange vor allen anderen. Das gibt Ihnen einen Vorsprung, der durch nichts aufzuwiegen ist. Nutzen Sie die Chance und verpassen Sie jetzt keinen Trend mehr … Nicht jeder Ihrer Mitarbeiter ist ein Teamplayer. Schwierig wird es allerdings, wenn einer Ihrer Mitarbeiter Ihnen Informationen vorenthält. Dann heißt es Handeln Unsere Tipps helfen Ihnen bei der richtigen Strategie: Tipp 1: Fragen Sie nach der Motivation Überlegen Sie, was sich Ihr Mitarbeiter dabei gedacht hat. Nicht immer muss nämlich böswillige Absicht hinter diesem Akt stehen. Es kann auch Nachlässigkeit sein. Vielleicht wollte Ihr Mitarbeiter Ihnen von einer Entwicklung erzählen, aber es ist im stressigen Tagesablauf untergegangen. Oder Ihr Mitarbeiter hat der Information keinesfalls die gleiche Bedeutung beigemessen wie Sie. Allerdings kann auch die Motivation dahinterstecken, dass Ihr Mitarbeiter „Herrschaftswissen“ anhäufen wollte, um Ihnen dieses in einer wenig passenden Situation zu präsentieren. Tipp 2: Lassen Sie Ihren Mitarbeiter seinen eigenen Arbeitsstil pflegen Vielleicht sind Sie ein extrovertierter Mensch und können gar nicht verstehen, dass andere Menschen sich zurückziehen und lieber für sich allein arbeiten. Akzeptieren Sie aber, dass nicht jeder Mensch so ist wie Sie. Bedrängen Sei Ihren Mitarbeiter nicht, sich anders zu verhalten. Denn damit erreichen Sie nur das Gegenteil dessen, was Sie beabsichtigt haben: Ihr Mitarbeiter zieht sich noch mehr zurück und ist für Sie kaum noch erreichbar. Tipp 3: Fordern Sie die notwendigen Informationen ein Machen Sie ihrem Mitarbeiter deutlich, dass Sie Wert auf eine lückenlose Informationspolitik Wert legen. Auch wenn er nicht am informellen Austausch Ihrer Mitarbeiter untereinander teilnimmt, weil er lieber allein ist: Gemeinsamen Zielen muss er sich trotzdem unterwerfen. Die Regel, dass Sie regelmäßig über die wichtigsten Schritte bspw. in einem Projekt informiert werden wollen, gilt auch für ihn. Und das heißt: Fordern Sie ihn deutlich auf, Sie angemessen zu informieren. Zeigt das keine Wirkung, formulieren Sie Ihren Informationswunsch schriftlich. | ||||||||||||
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gerade in der momentan doch sehr angespannten Situation führt der Einsparungsdruck schnell zum Ruf nach Personalabbau. Zumindest aber werden evtl. notwendige Neueinstellungen mit besonderer Zurückhaltung angegangen. Für Sie und Ihre Mitarbeiter bedeutet das eine Mehrbelastung, die ohne grundlegende Strategie oft nicht zu erbringen ist. Hier hilft nur eine optimale Planung der zur Verfügung stehenden Arbeitskraft. Ihr ![]() Werner Böcker, Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis" Die optimale Planung der Arbeitskapazitäten ist eines der schwierigsten Prozesse in einem Unternehmen. Nach außen sieht es schnell so aus, als könnte ein bestimmter Arbeitnehmer eine klar definierte Arbeitsleistung erbringen. Und für ein Vielfaches dieser Leistung brauchen Sie halt nur eine ganz bestimmte Anzahl von Mitarbeitern. Die Praxis sieht aber vollkommen anders aus:
Gerade in komplexen Abteilungen wie der Instandhaltung ist diese Schwierigkeit besonders stark ausgeprägt. Wenn alles gut läuft, haben Sie oft Überkapazitäten, brennt es auf einmal an allen möglichen Stellen, kommen Sie mit Ihren Mitarbeitern hinten und vorne nicht aus. Druck hilft dann gar nicht, ganz im Gegenteil, denn Stress führt häufig zu Fehlern und diese ziehen dann wiederum Fehler nach sich. Die Basis eines optimalen Personaleinsatzes ist die Analyse aller Arbeitsprozesse.
Effizienz ist beim Personaleinsatz eine Geheimwaffe. Prüfen Sie einmal bei sich selbst, wie viel Sie an einem Tag schaffen, an dem es „rund läuft“ und an diesen typischen Tagen, wo einfach nichts klappt. Der Hauptgrund, warum es einmal so läuft und einmal genau anders herum liegt in der Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Ärger, Misserfolg und Stress sind Hauptfaktoren, warum es mit der Konzentration nicht klappt. Daraus entsteht ein negativer Kreislauf, der sich verstärkt. Und an guten Tagen kommt es eben zu einem positiven Regelkreislauf. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung möglichst alle Störfaktoren und legen Sie die Arbeitsabläufe so fest, dass solche Faktoren reduziert werden. „Wer nichts falsch machen will, wird nicht alles richtig machen“, schrieb der deutsche Publizist Franz Luwein. Er umschrieb damit den Tatbestand, an dem keine Führungskraft vorbeikommt: Wo gearbeitet wird, werden Fehler gemacht. Die folgenden 4 Schritte helfen Ihnen dabei, die Folgen zu minimieren und aus Ihren und den Fehlern Ihrer Mitarbeiter zu lernen. 1. Schritt: Leiten Sie umgehend Ihr Fehlermanagement ein Bekennen Sie sich offen zu Ihrem Fehler und werden Sie selbst aktiv. Hoffen Sie nicht, dass den Fehler niemand bemerkt und versuchen Sie auf keinen Fall ihn bewusst zu vertuschen. 2. Schritt: Analysieren Sie alle möglichen Folgen des Fehlers Was ist genau abgelaufen? Welche Bereiche des Unternehmens sind von dem Fehler betroffen? Wer muss umgehend nach Erkennen des Fehlers in Kenntnis gesetzt werden? Welche sofortigen Korrekturmaßnahmen sind erforderlich? 3. Schritt: Agieren Sie offen gegenüber der Geschäftsleitung Das Vertrauen der Geschäftsleitung können Sie nur zurückgewinnen, wenn Sie offen über das gesamte Ausmaß des Fehlers berichten. Machen Sie Vorschläge, wie Sie die Folgen reduzieren können und wie Sie eine Wiederholung in der Zukunft vermeiden wollen. 4. Schritt: Stehen Sie auch in Ihrem Team zu Ihren Fehlern Wenn Sie als Führungskraft falsch gehandelt haben, müssen Sie sich auch förmlich vor Ihrem Team zum Fehler bekennen. Dies erwarten Ihre Mitarbeiter von Ihnen, so wie Sie das auch von Ihren Mitarbeitern erwarten. Stellen Sie anschließend Ihr Konzept zur Fehlerbewältigung vor. Sie beweisen dadurch Führungskraft und zeigen, dass Sie die Herausforderung im Griff haben. Anzeige Blinde Sparwut: wie verhindern Sie als Instandhaltungsleiter, dass nicht Sie für Folgeschäden geradestehen müssen? Wenn z. B. die Stromspannung gesenkt werden soll, um Kosten zu sparen, ist das eine Sache. Was aber passiert, wenn dadurch die Garantie einer Maschine erlischt? Oder wenn die Netzspannung größeren Schwankungen unterworfen ist und die untere Toleranzgrenze erreicht … und dadurch Ausfälle verursacht werden? Wenn die Regelanlage einer Maschine durch falsche Spannung ihre Programmierung verliert? Dann haben als erstes SIE den Schwarzen Peter! Aber Sie müssen sich das nicht gefallen lassen: Der neue Spezial-Informationsdienst „Instandhaltung in der Praxis“ zeigt Ihnen, in welchen Fällen an der falschen Stelle gespart wird … und wo Einsparungen technisch wirklich Sinn machen. Klicken Sie hier für Ihre persönliche GRATIS-Test-Ausgabe! | ||||||||||||
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Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Das sollte sie zumindest sein. Doch allzu häufig kommt es unter den Mitarbeitern zu Unstimmigkeiten, wer wann in den Urlaub gehen kann. Jeder erhebt Anrecht auf einen bestimmten Zeitraum und hat dafür die besten Argumente. Da sind für Sie als Betriebsleiter Schwierigkeiten vorprogrammiert. Dabei kann alles so einfach sein. Klare Regelungen verhindern, dass sich die Urlaubspläne verschiedener Mitarbeiter überhaupt überschneiden – auch wenn es hiervon sicherlich Ausnahmen gibt. Wenn Sie die weiter unten genannten 6 Tipps beachten, gelingt Ihre Urlaubsplanung und die Ihrer Mitarbeiter ohne Probleme. Viel Erfolg für die Umsetzung. Ihre ![]() Michaele Gartz, Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell" Mit Gefahrstoffen sicher umgehen, setzt viel Wissen voraus. Eine umfassende Sammlung praktischer Hilfen und Fachinformationen zum Thema bietet deshalb das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA) ab sofort unter www.dguv.de/bgia/de/gestis/gefahrstoff_infos/index.jsp an. Die Leitfäden, Broschüren, Datenbanken, Berichte und Betriebsanweisungen stammen von den Unfallversicherungsträgern und vom BGIA; sie richten sich an alle, die sich selbst oder andere vor Gefahrstoffbelastungen schützen wollen - am Arbeitsplatz und auch sonst. Das neue Internetportal des BGIA enthält - nach Stichworten geordnet - mehrere hundert Links zu praktischen Gefahrstoffinformationen der Unfallversicherungsträger. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung bei den unterschiedlichsten Tätigkeiten in einer Vielzahl von Branchen. Der Nutzer findet konkrete Anleitungen und Formulare, die dazu dienen, Gefährdungen systematisch zu erfassen, zu bewerten und Maßnahmen zur Verbesserung festzulegen. Auch gefahrstoffrelevante Gesetze und Verordnungen sind übersichtlich gelistet. Eine eigene Rubrik ist den Betriebsanweisungen gewidmet. Nach Branchen gegliedert, enthält das Portal mehr als 250 Betriebsanweisungen für den Umgang mit gesundheitsschädlichen Arbeitstoffen. Tipp 1: Erstellen Sie einen Urlaubsplan Ein Urlaubsplan ist zwar nicht für jeden Betrieb zwingend notwendig, aber empfehlenswert. Lassen Sie jeden Arbeitnehmer seine Urlaubswünsche in den Plan eintragen. Tipp 2: Erstellen Sie eine Rangfolge Sollten mehrere Arbeitnehmer zur gleichen Zeit Urlaub anmelden, nicht alle aber entbehrlich sein, haben Familienväter und -mütter Vorrang vor Alleinstehenden ohne Kinder. Ansonsten können Arbeitnehmer, die länger im Betrieb sind, vor Jüngeren den Vorzug erhalten. Tipp 3: Dringende persönliche Gründe haben Vorrang Bei dringenden persönlichen Gründen (wie bspw. dem Tod eines Angehörigen) kann der Arbeitnehmer den Urlaubstermin verschieben. Dann muss neu geplant werden. Tipp 4: Dringende betriebliche Gründe haben Vorrang Bei dringenden betrieblichen Gründen (wie bspw. einer unerwarteten Auftragsflut oder der Krankheit mehrerer Mitarbeiter) können Sie darauf bestehen, dass der Mitarbeiter den Urlaub verschiebt. In diesen Fällen hat der Betrieb die anfallenden Kosten wie bspw. Stornogebühren zu tragen. Tipp 5: Stimmen Sie sich bei Krankheit im Urlaub neu ab Wird ein Mitarbeiter während des Urlaubs krank, kann er die dadurch ausgefallenen Tage nicht einfach anhängen. Er muss sich mit Ihnen neu abstimmen. Bei einer eigenmächtigen Urlaubsverlängerung können Sie den Mitarbeiter abmahnen. Tipp 6: Ausgefallener Urlaub muss rechtzeitig genommen werden Ausgefallener Urlaub muss im Regelfall bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden. Sie können allerdings auch Ausnahmen bestimmen. So ist es bspw. in größeren Betrieben durchaus üblich, dass sämtliche Urlaubstage im jeweiligen Jahr zu nehmen sind und nicht in das Folgejahr mitgenommen werden dürfen. Anzeige Ein Großteil Ihrer Karriere hängt von diesem Faktor ab … Obwohl dieser Faktor so wichtig ist, fehlt im Arbeitsalltag oft die Zeit, sich ausreichend auf ihn vorzubereiten. Dennoch entscheidet er darüber wie kein 2., wie gut oder schlecht Ihre Führungsqualitäten bei Mitarbeitern, Vorgesetzten und Geschäftspartnern wahrgenommen werden. Dieser Faktor ist die Fähigkeit, auf den Mitarbeitertyp zugeschnittene Gespräche zu führen. Denn nur dann bewirken sie etwas! Mit dem Praxis-Leitfaden „Gesprächs-Check“ können Sie sich innerhalb weniger Minuten mit Hilfe Dutzender fertig zu übernehmender Checklisten auf Gespräche vorbereiten. Z. B. hier:
Klicken Sie hier, um künftig auch auf heikle Gespräche jederzeit vorbereitet zu sein!
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in der letzten Woche haben Sie gelesen, wie Sie gemeinsam mit Ihren Industriepartnern die Normung Ihrer Komponenten vorantreiben. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) ist dabei nicht nur Ihr Partner in der Antragstellung. Schon viel früher helfen Ihnen die DIN-Mitarbeiter Normen zu erarbeiten. Lesen Sie, wie Sie Ihr eigenes Expertenwissen und das Wissen der Normungsmitarbeiter am effektivsten für sich nutzen und die globalen Märkte erobern. Sind Qualitätsmanagementsysteme zu teuer für IT-Unternehmen? Tatsächlich schrecken in Deutschland viele IT-Mittelstandsunternehmen vor Anschaffungen von QM-Systemen zurück. Hindernisse in der Einführung, aber vor allem zu hohe Kosten, zu hohe Personalkosten und Zeiteinbußen werden als Killerargumente genannt, obwohl die Vorteile den meisten Unternehmen bewusst sind. Dass QM für die IT-Branche nicht teuer sein muss zeigt die Verbundzertifizierung vom VDEB. Lassen Sie sich von Killerargumenten gegenüber dem QM nicht in die Irre führen und rechnen Sie vor, was Sie dem Unternehmen gebracht haben. Ihre ![]() Susanne Langer Diplom-Physikerin, Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion" Kennen Sie DIN EN 28601? Vielleicht sagt der Name nichts, aber sie begegnet Ihnen häufig, die deutsche Norm zur Beschreibung von numerische Datumsformate und Zeitangaben. Die Norm empfiehlt eine einheitliche Schreibweise des Datums und der Uhrzeit: Ein Beispiel für das Datum ist dabei 2009-04-21 (JJJJ-MM-TT), für die Uhrzeit 11:34:59 (hh:mm:ss). Für die Softwareentwicklung, für Dokumentation und internationale Korrespondenz wird diese Norm empfohlen. Sie entspricht auch dem internationalen Standard (ISO 8601). Gerade im globalen Geschäftsverkehr lassen sich Fehlerquellen durch die empfohlene Schreibweise ausmerzen. Diese DIN löste eine frühere ab, in der das Datum noch herkömmlich dargestellt wurde: 1.5.1996. Mit dieser Angabe kann kein Programmierer ein vernünftiges Rechenprogramm schreiben und eine automatische Sortierungsfunktion ist nach diesem Schema ebenfalls nicht möglich. Normung ist also immer ein Prozess von Entwicklung und Weiterentwicklung. Der größte Gewinn durch Normung ist Effektivität durch Vereinheitlichung. Deshalb arbeiten in Deutschland auch vergleichsweise viele freiwillige Experten mit dem DIN zusammen. Nach Angaben des DIN sind es 26.000 Vertreter die Normen und Standards erarbeiten. Beispiel: Sie sind Büromöbelhersteller und möchten eine Norm erarbeiten, nach der ein Bürostuhl höchsten ergonomischen Anforderungen entspricht. 1. Sie stellen einen Normungsantrag und begründen ihn. Am besten haben Sie schon einen konkreten Vorschlag und legen diesen bei. Gemäß Praxisleitfaden aus dem letzten Newsletter können Sie einen konkreten Vorschlag vorlegen, den Sie gemeinsam mit Industriepartnern erarbeitet haben. 2. Der zuständige Ausschuss z.B. der Normenausschuss Ergonomie (NA 023) oder auch der Ausschuss Holzwirtschaft und Möbel beschäftigt sich mit dem Antrag und prüft den Bedarf einer solchen Norm. Ebenfalls entscheidet er, ob der Antrag national, auf europäischer Ebene oder international bearbeitet wird und ob genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Hinweis: Zu der Auflistung der einzelnen Ausschüsse gelangen Sie direkt von der Startseite (www.din.de) 3. Die Öffentlichkeit wird nun über die Aufnahme der neuen Normungsarbeiten informiert. 4. Wird die Norm auf nationaler Ebene bearbeitet, dann folgt zunächst die Erstellung eines Manuskripts durch den zuständigen Normungsausschuss. Herrscht Einigkeit, liegt schnell ein Norm-Entwurf vor, anderenfalls folgen Diskussionsrunden bis ein Entwurf steht. 5. Diesen Norm-Entwurf veröffentlicht das DIN. Innerhalb einer bestimmten Frist darf jedermann eine Stellungnahme abgeben. Wird ein Konsens über den Inhalt der geplanten Norm erreicht, dann wird das für die Norm verabschiedet und anschließend veröffentlicht. Hinweis: Wenn Sie sich mit der Antragseinreichung allein nicht begnügen wollen und mehr Einfluss nehmen möchten:
Tipp: Beachten Sie zum Thema Normung auch den Artikel „Standardisierung: Ihre Strategie zur Erschließung globaler Märkte“ aus „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“. Der Verband IT-Mittelstand e.V. (VDEB) führte kürzlich eine Befragung zum QM in kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen durch. In Branchen wie Maschinenbau, Automobilproduktion und Elektrotechnik ist QM eine feste etablierte Größe und fest in die Unternehmensstrategie integriert. Doch die IT-Unternehmen gehen in Deutschland eher zögerlich damit um. Sobald der VDEB in der Vergangenheit auf das Thema QM zu sprechen kam, erhielt der Verband kaum Rücklauf aus der IT-Branche. Zu viele Vorbehalte waren vorhanden, denen der VDEB mit seiner neuen Erhebung bei 85 KMU nun auf den Grund ging. Als erster interessanter Aspekt ist zu nennen, dass 80 % der befragten IT-Unternehmen ein QM in der Automobilbranche für sehr geeignet erachten, aber nur 45 % in der eigenen Branche. 41% erachten es immerhin für sinnvoll. Auf die Frage, ob die Eignung von QM von der Unternehmensgröße abhänge, antworteten 86 Prozent der Befragten, dass ein QM-System nach ISO 9001 für Großunternehmen sehr geeignet sei, während rund die Hälfte dasselbe von klein- und mittelständischen Unternehmen behauptet. 34 Prozent meinen, dass ein solches QM-System für KMUs eher nicht sinnvoll sei und 14 Prozent der Befragten geben sogar an, dass es vollkommen ungeeignet sei. Weitere 48 Prozent meinen, dass QM sinnvoll sei, wenn Hindernisse bei der Einführung minimiert werden. Lediglich 17 Prozent der Befragten halten ein QM-System für IT-KMUs für nicht sinnvoll. Die Umfrage ergab ebenfalls, dass nur 38% Prozent der befragten Unternehmen über ein QM-System nach der Normenreihe 9000 ff. verfügen. Verschiedenste Gründe für das Nichtvorhandensein werden angeführt: Hindernisse bei der Einführung werden genannt. Hohe Kosten und zu hohen Personalaufwand fürchten über 40 Prozent der befragten Unternehmen. Zeitliche Aspekte sehen über 50% als Hindernis eines QMs an. Immerhin 48% der befragten Unternehmen sehen aber im QM und der stetigen Optimierung der Produkte einen echten Mehrwert. Dass ein Zertifikat vertrauenswürdig und damit verkaufsfördernd ist, bestätigen eben so viele Unternehmen. Nun die gute Nachricht für die IT-Unternehmen: Es existiert eine kostengünstige und auf die IT-Branche abgestimmte QM-Lösung. Das wussten im Übrigen die wenigsten Unternehmen. Die Form einer Verbund-Zertifizierung, bei der gleichzeitig mehrere IT-Unternehmen zertifiziert werden, ist eine kostengünstige Alternative. Der IT-Verband Mittelstand bietet diese Zertifizierung beispielsweise an. Firmen, die sich bereits über die VDEB ISO 9001 Verbundzertifizierung informiert und sich aufgrund dessen zu einer Beteiligung am QM-Netzwerk des VDEB entschlossen haben, sind die alphadata GmbH, die DocuWare AG, die EBBINGHAUS TEAM GMBH, die FibuNet GmbH, die GreenGate AG, die GRÜN Software AG, die GTE UG, die OrgaWare GmbH, die Ropardo AG und die sys-pro GmbH (Auflistung in alphabetischer Reihenfolge). Anzeige Kaum zu glauben: 10 % Kosten runter = 50 % mehr Gewinn! Wenn Sie Ihre Kosten nur um 10 % senken (z. B. von 100.000 € auf 90.000 €), dann erhöht sich ein Gewinn von 20.000 € sofort um satte 50 % auf 30.000 €! Diese Zahl beweist, welch gigantisches Potenzial sich im Kostenmanagement auftut. Können Sie es sich leisten, dieses Thema in Zeiten des steigenden Wettbewerbsdrucks zu ignorieren? Mit dem neuen Praxis-Check „Kosten senken und steuern“ können Sie praktisch jede einzelne Position in Ihrem Unternehmen durchleuchten – egal ob Betriebsstoffe, Einkauf, Mahnwesen, Projektmanagement, Qualitätssicherung oder Kundenbindung: Mit diesem Praxis-Check stellen Sie jede einzelne Position Ihres Unternehmens auf den Prüfstand. Der Praxis-Check „Kosten senken und steuern“ macht sich dadurch in kürzester Zeit von selbst bezahlt. Jetzt gleich anfordern! Hier klicken! | ||||||||||||
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