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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 18.03.2009

Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen.
Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen.


Dies sind Ihre Themen:


Nur jeder 10. billigt den Einsatz von Ingenieuren an Schulen
So reagieren Sie überzeugend auf Einwände (Teil 2)

Problemfeld „Elektronik/Elektrik“ – Standardansätze im Automobilbereich
Das habe ich nicht gewusst!

Jeder 6. Arbeitsunfall passiert beim Transport von Lasten
So nehmen Sie Störern Schritt für Schritt den Wind aus den Segeln

Netzplantechnik – unverzichtbar bei großen Projekten
Weltweit einheitliche Kennzeichnung von Gefahrstoffen – Ändern Sie Ihre Vorlagen zur Unfallverhütung ab



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

Routine, Misserfolge, große Anstrengungen, Reibereien – da kann die Motivation auf der Strecke bleiben. Doch aufgeben geht nicht. Greifen Sie mit professionellem Know-how genau die Probleme auf, die Ihren Mitarbeitern die Motivation nehmen.

Vergessen Sie das Motivieren mit Geld. Es wirkt nicht nachhaltig. Erwerben Sie echte Motivationskompetenz, nämlich das Motivieren zur Selbstmotivation. Hilfe bei dieser Herausforderung erhalten Sie beim Verlag für die deutsche Wirtschaft, und zwar am 29. und 30.04.2009 in Bonn. Dann nämlich findet das Seminar „So motivieren Sie richtig - auch ohne Geld“ statt.

Nach nur 1,5 Tagen intensiven Coachings und Trainings steigern Sie ihre Motivationskraft. Ihre Mitarbeiter werden mit höherem Leistungs- und Qualitätswillen reagieren. Verschenken Sie beim Motivieren deshalb kein Geld, sondern setzen Sie auf die Entwicklung Ihrer Motivationskompetenz.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Nur jeder 10. billigt den Einsatz von Ingenieuren an Schulen

Nach einer Blitzumfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) bei seinen Mitgliedern befürwortet nur jeder 10. Ingenieur den Vorschlag von Bundesministerin Annette Schavan, Ingenieure auch als Lehrer in Schulen einzusetzen. Eine Mehrheit von 40 % der befragten Ingenieure ist der Meinung, dass der Einsatz von Ingenieuren nur nach einer didaktischen und pädagogischen Weiterbildung der Ingenieure möglich sei.

„Fachwissen und hörergerechter Wissenstransfer sind 2 verschiedene Dinge“, sagt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. „Allerdings können Ingenieure nicht die Rettung des Schulsystems übernehmen.“ 18 % der Ingenieure lehnen laut der VDI-Umfrage den Vorschlag Schavans ab. „Angesichts des Mangels an gut ausgebildeten Lehrkräften sollte sich die Bundesregierung eher um eine Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung des Lehrerberufes kümmern, so dass vor allem hochqualifizierte Absolventen den Lehrerberuf ergreifen.“

Durch ihr fachliches Know-how sind Ingenieure in Unternehmen sinnvoller eingesetzt und können hier erfolgreich zur Überwindung der gegenwärtigen Krise beitragen. „Wir haben nicht nur einen Lehrermangel, sondern auch einen akuten Fachkräftemangel. Derzeit fehlen in Deutschland etwa 70.000 Ingenieure“, so Fuchs weiter. An der Blitzumfrage nahmen 554 Ingenieurinnen und Ingenieure teil.


So reagieren Sie überzeugend auf Einwände (Teil 2)

In Ihrem Berufsleben begegnen Sie immer wieder Personen, die auch den besten Argumenten mit Einwänden begegnen. Mit unserem nachfolgenden Methodenplan reagieren Sie auf jeden Einwand überzeugend:

Methode 4: Versuchen Sie es mit der “Ja-aber-Methode“
Bei dieser Methode stimmen Sie Ihrem Gesprächspartner zunächst rhetorisch zu, widerrufen Ihre Zustimmung aber danach sofort wieder. Das zeigt Ihre Kompromissbereitschaft, aber auch, dass Sie von Ihrem Standpunkt überzeugt sind. Beispiele: „Das ist richtig, dennoch …“ oder „Da stimme ich Ihnen zu, obwohl …“.

Methode 5: Überlegen Sie taktisch und nehmen Sie den Einwand vorweg

Sie vermitteln Ihrem Gesprächspartner damit das Gefühl, dass Sie in seinen Problemkategorien denken. Beispiele: „Sie werden jetzt sicherlich einwenden, dass …“ oder „Auch wenn Sie der Meinung sein sollten, dass …“.

Methode 6: Stellen Sie den Einwand zunächst zurück

Um glaubhaft zu bleiben, sollten Sie jedoch im Laufe des Gesprächs unbedingt noch einmal darauf eingehen, und sei es nur, um festzustellen, dass der Einwand sich erübrigt hat. Beispiele: „Bevor ich zu Ihrem Einwand komme, möchte ich zunächst noch …“ oder „Ich werde auf Ihren Einwand später eingehen, doch zunächst …“.


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Haben Sie das Zeug zum charismatischen Redner?

Charismatische Redner kommen bei ihrem Publikum scheinbar mühelos an. Sie erhalten den meisten Beifall und müssen erheblich weniger Aufwand treiben, um ihr Publikum zu überzeugen. Was ist ihr Geheimnis?

Charisma besteht hauptsächlich aus authentischem Auftreten und überzeugender Begeisterungsfähigkeit. Und das lässt sich trainieren! Der neue Praxis-Check „Überzeugen und Präsentieren“ zeigt Ihnen den Weg mit sofort zu übernehmenden Checklisten, Handlungsanleitungen und Mustern.

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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

Elektronik und Computertechnik hat in nahezu allen Bereichen das Kommando übernommen. Doch mit der zunehmenden Verbreitung und der steigenden Komplexität wächst die Abhängigkeit von diesen Technologien aber auch deren Anfälligkeit.

Besonders im Automobilbereich lässt sich dieser Trend erkennen. Warum kommt es gerade in diesem Bereich so häufig zu Störungen und was tut die Industrie, um das Problem in den Griff zu bekommen? Lesen Sie dazu den folgenden Beitrag.   


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Problemfeld „Elektronik/Elektrik“ – Standardansätze im Automobilbereich

Unsere Autos werden immer zuverlässiger, wie Statistiken der Kraftfahrerverbände und des TÜVs beweisen. Bleibt eines dieser neuen Fahrzeuge allerdings liegen, dann ist die Ursache immer häufiger im Bereich Elektronik/Elektrik zu finden. 90 % aller technischen Neuerungen in einem Automobil bestehen aus Elektronik und Software.

Durch diesen enormen Anteil werden mittlerweile bis zu 40 % der gesamten Herstellungskosten durch Systeme aus diesem Bereich bestimmt. Ein VW Phaeton weist z. B. über 2000 Funktionen auf, die über 61 miteinander vernetzten Steuergeräten koordiniert werden. Für die Kommunikation werden 3 unabhängige Bussysteme verwendet und der gesamte Programmcode benötigt mehrere MByte Speicher.

Die meisten Komponenten werden allerdings von Zulieferern hergestellt, die ihre eigenen Technologien einsetzen. So kommt es sehr schnell zu Inkompatibilitäten. In diesem Zusammenhang lässt sich auch feststellen, dass die Aussage: „Sehr viele Standards bedeuten das Fehlen eines Standards.“ , hier besonders deutlich wird.

Eines der Hauptprobleme liegt in der Integration von 3 sehr unterschiedlichen Technologien: Mechanik, Elektronik und Software.

Ein wichtiger Ansatz zur Vermeidung von Fehlern ist die funktionsorientierte Entwicklung. Eine Funktion lässt sich unabhängig davon entwickeln, wie sie später realisiert wird. Mit diesem Ansatz können Sie die Erfüllung von Anforderungsprofilen wesentlich besser kontrollieren, denn eine Anforderung entspricht im Wesentlichen einer Funktion und keiner Komponente.      


Das habe ich nicht gewusst!

Ärgern Sie sich häufig darüber, dass Ihnen wichtige Informationen fehlen. Egal ob von der Geschäftsführung, von Ihren Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten, wenn Sie nicht richtig informiert sind, kommt es schnell zu Missverständnissen und Fehlern. Lassen Sie sich aber nicht zu voreilig von einem negativen Gefühl leiten, sondern gehen Sie systematisch vor, indem Sie für sich die folgenden Fragen analysieren:


. Ja Nein
Welche Informationen haben Sie in letzter Zeit gar nicht, sehr verspätet oder durch Zufall erhalten? x.
Wer hatte Zugang zu diesen Informationen? Auf welche Weise und durch wen?x.
Wurde Ihnen schon einmal der Vorwurf gemacht, dass Sie sich zu wenig um Informationen kümmern oder uninteressiert sind?x.
Was machen die Kollegen anders, die die Informationen erhalten?
x
Konnte Ihr Gegenüber wissen, dass Sie nicht informiert waren?    x
Hatte ein anderer einen Vorteil dadurch, dass Sie nicht informiert waren?    x
Sind Sie eine Vertrauensperson Ihres Chefs?    x
Gibt es offene oder verdeckte Rivalitäten, bei denen diese Informationen eine Rolle spielen könnten?      x


Haben Sie die ersten 4 Fragen mit „Ja“ beantwortet, handelt es sich um ein organisatorisches Problem, bzw. um ein Defizit, dass von Ihrer Seite gelöst werden kann. Bei den letzten 4 Fragen  wiegt das Problem schwieriger. Offensichtlich gibt es Kollegen, die systematisch ein Informationsdefizit provozieren. Sprechen Sie die betroffenen Personen direkt an. 


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Wichtig zu wissen: Kennen Sie als Instandhaltungsleiter diese neuen Trends und Entwicklungen?
  • „Dominoeffekt“ verhindern: Irgendwo im Betrieb fällt eine Anlage aus … und alle Folgeprozesse kommen zum Stillstand. Mit welcher neuen Organisations-Technik Sie diesen Super-GAU weitgehend verhindern
  • So entwickeln Sie selbst ein FMEA-Programm (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) einfach und schnell auf Excel-Basis – und sparen eine Menge Geld für teuer eingekaufte Software
  • Total Productive Maintenance (TPM): wie Sie mit autonomer Instandhaltung dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter seine Maschine selbstständig in einem guten Zustand hält
  • In welchen Bereichen Ihnen heute schon RFID-Chips bei Lagerhaltung und Ersatzteil-Nachverfolgung deutliche Vorteile bringen
  • Neue Relais mit bis zu 15 Kontaktstellen senken Ihren Instandhaltungsaufwand: in welchen Fällen Sie mit Relais die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit deutlich steigern
Mit diesen Trends gestalten Sie Ihre Verfahrensabläufe als Instandhaltungsleiter noch effizienter. Darüber hält Sie der neue Spezial-Informationsdienst „Instandhaltung in der Praxis“ regelmäßig auf dem Laufenden.

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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie finden sie bei fast jeder Verhandlung und in fast jedem größeren Kreis von Menschen: Personen, die vor allem dadurch auffallen, dass sie Redebeiträge stören und Redner behindern. Die meisten Betriebsleiter unter Ihnen werden wahrscheinlich versuchen, die von solchen Störern kommenden und meistens unpassenden Beiträge einfach zu überhören oder zu übersehen. Doch nicht immer führt das zum erhofften Erfolg. Möglicherweise wird der Störer sein Vorhaben aufgeben, was aber ist, wenn er bei der nächsten Präsentation oder dem nächsten Vortrag wieder dabei ist? Dann stehen Sie erneut vor dem gleichen Problem.

Besser ist es also, dass Sie Störern rechtzeitig begegnen, bevor Ihr Vortrag darunter leidet oder Sie aus dem Konzept kommen.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie weiter unten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Jeder 6. Arbeitsunfall passiert beim Transport von Lasten

Beim Lastentransport ereignen sich fast 18 % aller Arbeitsunfälle. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik hin.

„Durch falsche Haltung, hastige Bewegungen und den Verzicht auf Hilfsmittel wird Sicherheit verspielt. Vielen ist gar nicht klar, dass schon ein kleiner Patzer Auslöser für ein langwieriges Rückenproblem sein kann“, weiß Heiko Kusserow, Fachmann für Ergonomie in der Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik.

„Das Wissen, wie man richtig hebt und trägt“, so Kusserow, „wird oft als selbstverständlich vorausgesetzt. Eine Unterweisung findet nicht statt.“ Gerade Berufsanfängern fehlt deshalb oft das Rüstzeug, das sie vor Verletzungen schützt. Die Folgen erleben die Betroffenen meist erst später, wenn es zu schmerzhaften Erkrankungen oder zu Unfällen kommt.

Richtig heben und tragen heißt:
  • Die Knie beugen und mit geradem, möglichst aufrechtem Rücken in die Hocke gehen.
  • Lasten körpernah hochheben und transportieren.
  • Verdrehungen des Oberkörpers und ruckartige Bewegungen vermeiden.
  • Bei schweren Lasten: Hilfsmittel benutzen bzw. Kollegen um Unterstützung bitten.

Mehr Infos bietet der neue Ergo-Tipp „Lasten bewegen von Hand“ (Bestell-Nr. T 41). Unter folgendem Link können Sie die Broschüre bestellen (kostenlos für Betriebe der Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik) oder als PDF herunterladen: http://www.bgetf.de/medien/startseite_medien.html.


So nehmen Sie Störern Schritt für Schritt den Wind aus den Segeln

Störer bei Redebeiträgen sind unangenehm und können Ihren Vortrag empfindlich stören. Doch Sie können ihnen begegnen, und zwar so:

Schritt 1: Fragen Sie nach den Gründen

Fragen Sie sich, warum der Störer so agiert. Hätte er gern selbst den Vortrag gehalten? Verfügt er über eine große Erfahrung in der Sache, kann sein Wissen aber nicht richtig anbringen? Wenn Sie ungefähr einschätzen können, was der Grund für sein Verhalten ist, können Sie gezielt darauf hinarbeiten, dass der Störer sein Verhalten einstellt.

Schritt 2: Machen Sie sich Notizen

Notieren Sie sich bereits während Ihres Vortrages konkret, wann es zu Störungen kommt. Notieren Sie auch, ob sich andere Personen gestört fühlen.

Schritt 3: Sprechen Sie den Störer an

Sprechen Sie die Person nach Ihrem Vortrag auf ihr Verhalten offen an und erklären Sie ihr, warum ihr Verhalten als störend empfunden wird. Sprechen Sie in „Ich“-Botschaften. So verhindern Sie, dass Sie ihr Vorwürfe machen und sie sich rechtfertigen muss. Nennen Sie konkrete Beispiele für ihr störendes Verhalten.

Schritt 4: Hören Sie ihm zu
Hören Sie sich den Standpunkt des Störers an. Fallen Sie ihm nicht ins Wort. Zeigen Sie Verständnis, aber machen Sie auch deutlich, dass Sie sein Verhalten nicht weiter dulden werden und ggf. Maßnahmen dagegen ergreifen werden.


Seminar: So bekommen Sie Störer in Ihrem Team in den Griff ...
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So bekommen Sie Störer in Ihrem Team in den Griff ...

Wie oft haben Sie sich schon von Störern aus dem Konzept bringen lassen?

Wie viel Kraft hat Sie allein die Überlegung gekostet, ob Sie Störungen besser ignorieren oder entschieden abstellen sollten?

In diesem Intensiv-Seminar lernen Sie sich gezielt gegen Störenfriede zu währen. Nutzen Sie die Chance, sich bei einem professionellen und sehr erfahrenen Managementberater jetzt endlich das nötige Know-how zu besorgen Gehen Sie unter seiner Anleitung ins Intensivtraining für Ihren beruflichen Alltag.

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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

erschreckende Zahlen von Mehrkosten, wenn Projekte nicht rechtzeitig fertig gestellt werden, gehen immer wieder durch die Nachrichten. Fehlende Mautbeträge in Millionenhöhe sind nur ein trauriges Beispiel deutscher Industriegeschichte.  Wollen Sie in Ihrem Unternehmen große Projekte innerhalb der geplanten Zeit durchführen, dann bietet die Norm „Projektmanagement – Netzplantechnik“ Ihnen eine große Hilfe. Denn ohne Terminkoordinierung und die Transparenz über Abhängigkeiten  zwischen den einzelnen Arbeitspaketen geht es nicht. Die neuen Regelungen der DIN 69900 liegen jetzt vor.

Endlich – Gefahrensymbole werden weltweit erkennbar
: Einheitliche Kennzeichen und einheitliche Warnschilder tragen maßgeblich zum Schutz vieler Arbeitnehmer bei. Gerade in Zeiten, in denen Arbeitnehmer überschreiten, ist diese Vereinheitlichung wichtig. Lesen Sie, was sich ändert, was Sie beachten und überwachen müssen, damit auch in Ihrem Unternehmen alle Warnhinweise von allen Mitarbeitern verstanden werden.

Eine gut durchgeplante Woche wünscht Ihnen

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Netzplantechnik – unverzichtbar bei großen Projekten

1. Netzplan – was ist das?
Mit Hilfe der Netzplantechnik werden z. B. Abläufe und Termine in Projekten anschaulich dargestellt. In komplexen Projekten werden Beziehungen und Abhängigkeiten so viel deutlicher. Die vorliegenden Daten werden grafisch in Diagrammen, Tabellen und Flussgrafiken dargestellt. Besser als mit jeder anderen Methode können Sie so Gefahren rechtzeitig erkennen, Pufferzeiten genauer festlegen und alternativen einplanen. So erstellt Sie zielsicher Plan B, damit Ihr Projekt nicht durch eine Störung zum Erliegen kommt.

2. Netzplan als Basis zur Erstellung von Kommunikationsinstrumenten
Abhängigkeiten und Beziehungen, die Sie für alle Beteiligten erkennbar machen, geben allen einen Überblick über die zeitlichen Abläufe. So können Sie nicht nur besser planen, sondern auch die Kommunikation untereinander verbessern. So vermeiden Sie Verzögerungen durch Missverständnisse und anschließende Schuldzuweisungen.

3. Mit Netzplantechnik Pufferzeiten einbauen
Nach DIN 69900 besitzt jeder Vorgang einen frühesten und spätesten Anfangszeitpunkt (FAZ und SAZ), aber auch einen frühesten und spätesten Endzeitpunkt (FEZ und SEZ). Diese Punkte ergeben sich aus der Vorwärts- und Rückwärtsplanung.  So bilden Sie den optimalen Verlauf (best case) und den schlechtesten Verlauf (worst case) ab. Daraus können Sie den nötigen Raum für Pufferzeiten und Wartevorgänge ableiten.

4. Projektplanung mit Sicherungsinstrumentarien
Wer nach DIN 69900 plant, kann auch sicher gehen, dass alle Teilaufgaben durchgeplant werden. Was nützt Ihnen Ihr perfektes Zeitdiagramm, wenn Ihnen die „unerwartet hohen“ Kosten explodieren oder erforderliche Produktionsmittel nicht zum rechten Zeitpunkt da sind. Um all diese Gefahren im Vorab abzuwehren, unterscheidet die Netzplantechnik vier Teilgebiete:
  • Strukturplanung,
  • Zeitplanung,
  • Kostenplanung und
  • Kapazitätsplanung.
Praxis-Tipp: Netzplantechnik bietet Vorteile von Anfang an. So verhindern Sie zum Beispiel dass die Kosten unerwartet in die Höhe schnellen.  Sie können Ihrem Kunden ein realistisches Angebot machen. Darüber hinaus können Sie Angebot dem Kunden gegenüber  auch transparent machen.

DIN – Normen erhalten Sie beim Beuth-Verlag unter www.beuth.de

Zur DIN 69900 gelangen Sie mit diesem Link:
http://www.beuth.de/langanzeige/DIN+
69900/de/113428266.html&limitationtype=&searchaccesskey=SALL


Weltweit einheitliche Kennzeichnung von Gefahrstoffen – Ändern Sie Ihre Vorlagen zur Unfallverhütung ab

Das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) ersetzt mit Wirkung vom 31.12.2008 die EU-Richtlinie (RL 67/548/EWG). Darauf stützt sich die Betriebssicherheitsverordnung vollständig. Das bedeutet für Sie: Es gibt neue Erkennungsmerkmale für Gefahrstoffe und Sie müssen Ihre Mitarbeiter informieren.

Mehr Schutz – sogar über EU-Grenzen hinweg
Durch diese neue Einstufungsmethode mit einheitlich gültigen Piktogrammen weltweit (GHS-Gefährdungssymbol) und einheitlichen Texten sollen die Gefahren für Mensch und Umwelt bei Herstellung, Transport und Verwendung von Gefahrstoffen weltweit minimiert werden.

Hauptsächliche Veränderungen sind die folgenden:
  1. Neue rot umrandete GHS-Gefährdungssymbole mit einem Signalwort ersetzen die bekannten quadratischen orangefarbenen Gefahrensymbole mit deren Gefahrenbezeichnungen.
  2. Hazard Statements (H-Sätze) ersetzen die R-Sätze (Risikosätze) und Precautionary Statements (P-Sätze) ersetzen die S-Sätze (Sicherheitssätze).
Die so genannten R- und S-Sätze sind kodifizierte Warnhinweise, die bestimmte Gefahrenmerkmale charakterisieren und EU-weit sprachübergreifend gut verstanden werden. Sie galten bislang zusammen mit den Gefahrensymbolen als wichtigste Hilfsmittel innerhalb der EU um Gefahrstoffe einheitlich nach bestimmten Einstufungsmerkmalen zu kennzeichnen.

Beispiel: R 21 heißt „Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut“. S 29 steht für „Nichts in die Kanalisation gelangen lassen“. Diese Abkürzungen können EU-weit und sprachübergreifend gut verstanden werden.

Mit Einführung der Hazard Statements und Precautionary Statements gibt es jetzt weltweit 3-stellige Ziffern, die sich stark an die von der EU erarbeiteten Sicherheitsstandards halten. Die Idee hinter der neuen Nummerierung ist, dass auch kyrillische Zeichen oder chinesische Schriftzeichen als Sprachbarrieren einer weltweit einheitlichen Zuordenbarkeit nicht im Wege stehen. Auch hat die erste Ziffer eine Bedeutung. Die 2 steht z. B. für eine chemische Information, die 3 für physikalische Gegebenheiten und die 4 für Umweltinformationen.

3. Neue EUH-Sätze ersetzen die Sätze für Zusatzgefahren.
Auch die EUH-Sätze erhalten jetzt dreistellige Nummern. In dem neu eingeführten Dreinummern-System wird die Zahl 1 nicht benutzt, um Verwechslungsgefahren mit der 7 auszuschließen. Die EUH-Sätze weisen genau wie die Sätze für Zusatzgefahren auf eben diese hin.

In Ihrer Unternehmenspraxis heißt das:

Die Gefahrstoffsymbole auf Gefahrstoffbehältern und Umpackungen werden sich ab sofort ändern.

Achtung: Nicht zwangsläufig haben Sie und Ihre Mitarbeiter dann nur noch mit den neuen weiß-roten Symbolen zu tun. Für die Einführung der neuen Symbole gelten verschiedene Fristen:

Bis Mitte 2015 müssen alle Stoffe und chemischen Verbindungen mit den neuen GHS-Symbolen gekennzeichnet werden. Für die Lagerung von Stoffen geht der Gesetzgeber von 2 Jahren aus. Also erst im Jahr 2017 werden Ihnen die orangefarbenen Warnsymbole nicht mehr begegnen.

Praxis-Tipp: Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Mitarbeiter, gerade auch Auszubildende (also Neuanfänger) alle gültigen Symbole kennen. Tauschen Sie in allen Vorlagen also nicht die Symbole einfach nur aus, sondern ergänzen Sie Ihre Arbeits- und Unterweisungsunterlagen um die neuen GHS-Symbole.


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Ärger im Qualitäts-Audit?
Bei welchen Punkten es die häufigsten Probleme gibt:


Was wäre, wenn der Auditor im Abschlussgespräch nur mit dem Kopf schüttelt und Ihnen wegen bestimmter Defizite und Verbesserungspotentiale die Zertifizierung versagen will?

Mit dem Spezial-Management-Ratgeber „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ beugen Sie Schwachstellen im Qualitätsmanagement vor … und sorgen mit sofort zu übernehmenden Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Arbeitshilfen dafür, dass wirklich nur 100% fehlerfreie Produkte Ihre Werkshallen verlassen.

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DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
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E-mail: div@vnr.de
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