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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 04.03.2009

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Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen.


Dies sind Ihre Themen:


2009 weniger Innovationsausgaben geplant
Mit 7 Tipps zu einem erfolgreichen Kickoff-Meeting

Drucken Sie Ihr Produkt doch einfach aus
Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit?

DIHK-Umfrage: Industriestandort Deutschland hat solides Fundament
6 Tipps, um erfolgreich in Verhandlungen zu argumentieren (Teil 2)

So bekämpfen Sie Fehlzeiten langfristig in nur 4 Schritten
Probleme bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung? Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz unterstützt Sie



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

der erste Eindruck prägt – und das gilt nicht nur bei einem Bewerbungsgespräch. Genauso, wie die erste Begegnung das zukünftige Miteinander zweier Menschen bestimmt, sind auch die ersten Eindrücke von einem Projektstart, die Sie als technische Führungskraft Ihren Projektmitarbeitern liefern, für den weiteren Projektverlauf entscheidend.

Und das bedeutet:
Herrscht Unklarheit darüber, was die Ziele des Projekts sind und wie diese realisiert werden können, hat das auch Auswirkungen auf die Motivation Ihrer Projektmitarbeiter. Aus diesem Grunde sollten Sie von Anfang an die Weichen auf Erfolg stellen. Denn alles, was Sie am Anfang versäumen, können Sie nur mit viel Zeit und Mühe nachholen.

Starten Sie deshalb Ihr Projekt erfolgreich. Am schnellsten erreichen Sie das, indem Sie das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung, dem so genannten Kickoff-Meeting, beginnen. Setzen Sie einfach die weiter unten genannten 7 Tipps um.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


2009 weniger Innovationsausgaben geplant

Angetrieben durch die relativ starke Konjunktur im Jahr 2007 haben die Unternehmen in Deutschland verstärkt in Innovationen investiert. Die deutsche Wirtschaft legte im Jahr 2007 mit einem Plus von 6 % bei den Innovationsaufwendungen kräftig zu. Insgesamt beliefen sie sich auf 122,7 Mrd. €.

Angesichts der konjunkturellen Abkühlung planen die Unternehmen jedoch geringere Innovationsausgaben in den Jahren 2008 und 2009. Dies sind Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Deutschen Innovationserhebung 2008. Diese wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt.

Danach gehen die Unternehmen für das Jahr 2008 nur von einer schwachen Zunahme der Innovationsaufwendungen um 0,9 % auf 123,8 Mrd. € aus. Der Grund hierfür ist der zu erwartende Nachfragerückgang im Zuge der wirtschaftlichen Abschwächung. Im Jahr 2009 wollen die Unternehmen den Gürtel noch enger schnallen. Den Planzahlen zufolge würden die Innovationsaufwendungen in Deutschland dann zum ersten Mal seit 1994 um 1 % auf 122,5 Mrd. € zurückgehen.


Mit 7 Tipps zu einem erfolgreichen Kickoff-Meeting

Jedes Projekt sollte mit einer Auftaktveranstaltung, dem so genannten Kickoff-Meeting, beginnen.
Setzen Sie dafür einfach die folgenden Tipps um:

Tipp 1: Zeigen Sie die Ziele des Projektes auf
Erläutern Sie den Kontext innerhalb der Strategie Ihres Unternehmens. Dazu zählt auch, dass Sie die Priorität gegenüber der Linientätigkeit und anderen Projekten klären.

Tipp 2: Laden Sie wichtige Entscheidungsträger ein
Sorgen Sie dafür, dass diese den Gesamtkontext erläutern. Das verleiht dem Vorhaben von Anfang an eine höhere Bedeutung.

Tipp 3: Schaffen Sie einen gemeinsamen Informationsstand
Klären Sie auch die Rollen der Beteiligten. Heben Sie insbesondere die Verantwortung hervor, die jeder Einzelne für den Gesamterfolg hat.

Tipp 4: Führen Sie eine Vorstellungsrunde durch
Fördern Sie das gegenseitige Kennenlernen der Mitarbeiter, indem Sie bspw. eine Namensliste mit den Erreichbarkeitsdaten aller Mitarbeiter bereitstellen. Binden Sie von Anfang an auch die Mitarbeiter ein, die erst zu einem späteren Zeitpunkt aktiv werden.

Tipp 5: Legen Sie ein Terminraster für den Jour Fixe fest
Vergeben Sie die Protokollführung, ggf. nach dem Rotationsprinzip. Vereinbaren Sie gemeinsame Spielregeln für die Zusammenarbeit.

Tipp 6: Stellen Sie den Meilensteinplan vor
Ein Meilensteinplan enthält sowohl die wesentlichen Inhalte der Arbeitspakete als auch deren zeitliche Anordnung. Zusätzlich kann dieser mit Ressourcenangaben versehen werden.

Tipp 7: Weisen Sie die Arbeitspakete zu
Klären Sie die (Personal-) Ressourcen pro Arbeitspaket.

Denken Sie auch daran, dass Ihre Mitarbeiter oft noch andere Aufgaben haben und somit nicht mit ihrer gesamten Arbeitszeit für das Projekt zur Verfügung stehen.


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

wie oft haben Sie sich schon geärgert, dass Sie auf ein Ersatzteil ewig warten mussten oder dass es überhaupt nicht mehr lieferbar war. Gerade bei älteren Maschinen und Anlagen kommen dann oft Feile und Säge zum Einsatz, und das benötigte Teil entsteht in Eigenarbeit.

Wenn dies bei Ihnen häufiger der Fall ist, dann lohnt sich vielleicht der Einsatz eines „Rapid-Prototyping“-Systems. Damit können Sie sich Ihr Ersatzteil oder vielleicht auch ein Spezialwerkzeug oder eine Service-Halterung in kurzer Zeit selbst erstellen.


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Drucken Sie Ihr Produkt doch einfach aus

Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt wird durch moderne Technologien immer mehr beschleunigt. Dabei spielen Simulation und „Rapid Prototyping“ eine entscheidende Rolle.

Wurden früher in langwierigen Prozessen Pläne gezeichnet und diese dann meist außer Haus in Modelle umgesetzt, so läßt sich heute mit einem CAD-System die Konstruktion vollständig am Computer durchführen, danach können bestimmte Verhaltensweisen und Reaktionen per Simulation durchgespielt werden und das Ganze dann z. B. mittels Laser-Sinterverfahren direkt in ein 3-D-Modell umsetzen. Lesen Sie im folgenden Beitrag, wohin die Entwicklung in diesem Bereich geht.

Mit Verfahren wie Laser-Sinterverfahren, 3-D-Fräsen, Vakuumguss, etc. stehen mittlerweile eine ganze Reihe Technologie auf dem Markt bereit, mit denen Sie aus einer CAD-Datei fertige Modelle erstellen können. Noch einen Schritt weiter geht Stratasys mit ihren 3D-Druckern Dimension BST und SST.

Die Systeme lassen sich in einem Büro aufstellen und bieten eine Fertigungskammer von 254 mm x 254 mm x 305 mm. Die CAD-Daten werden im STL-Format direkt in das System eingelesen. Danach wird ein Kunststoffdraht über eine erhitzte Düse in Schichten von 0,25 mm aufgetragen, eine 2. Düse erstellt dabei an den Stellen, wo es notwendig ist, ein Stützgerüst, dass nach Fertigstellung durch ein Bad in warmer Seifenlauge im Reinigungsbad entfernt wird (SST) oder von Hand ohne spezielles Werkzeug heraus gebrochen werden kann (BST).

In beiden Druckern wird der thermoplastische Kunststoff ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) verarbeitet, der sich eine besonders hohe Bruchfestigkeit auszeichnet. Falls Sie nur sehr kleine Serien benötigen oder auch nur einmal ein einziges Teil brauchen, können Sie die STL-Dateien auch zum Hersteller schicken. Dazu gibt es einen speziellen Online-Dialog, den Sie unter www.fdmcenter.com finden. Hier erfahren Sie auch sofort, wie teuer der Prototyp wird


Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit?

Krank werden kann jeder Mitarbeiter einmal. Es ist auch natürlich, dass einige Angestellte öfter krank werden als andere. Wenn aber ein und derselbe Mitarbeiter immer gerade dann von einer Krankheit ans Bett gefesselt wird, wenn besonders unangenehme Aufgaben anliegen oder vorher davon gesprochen hat, dass er gerade seine Wohnung renovieren will, dann liegt der Verdacht nahe, dass die Arbeitsunfähigkeit vielleicht nicht berechtigt ist.

Auch wenn die Ärzteschaft immer wieder beteuert, dass es solche „gelben Urlaubsscheine“ nicht gibt, wissen Sie als Vorgesetzter doch, dass die Praxis anders aussieht. Welche Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie die Arbeitsunfähigkeit anzweifeln? Denken Sie aber daran, dass Sie mit solchen Maßnahmen sehr vorsichtig sein sollten, denn ein Arbeitnehmer, der aus Angst trotz Krankheit zum Dienst erscheint leistet nicht viel, kann evtl. andere Kollegen anstecken und gefährdet seine Gesundheit in einem hohen Maß.

Im Zweifelsfall können Sie die Arbeitsunfähigkeit des krankgeschriebenen Mitarbeiters durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung oder – kasse überprüfen lassen.    
Ihr Mitarbeiter ist verpflichtet, an so genannten Krankengesprächen teilzunehmen, wenn hierdurch der Hintergrund für die erhöhten Fehlzeiten geklärt werden soll. Sie dürfen jedoch nicht nach den Ursachen und der Art der Erkrankung fragen, es sei denn, es handelt sich um einen „arbeitsplatzspezifischen Krankheitsfall“.   
Als absolut letztes Mittel können Sie „Krankheitskontrolleure“ oder einen Detektiv beauftragen. Ein solcher Einsatz ist (noch) nicht mitbestimmungspflichtig.   


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

die großen Automobilkonzerne haben es bereits getan, viele klein- und mittelständische Unternehmen ziehen jetzt nach und haben bereits Kurzarbeit angekündigt oder in Teilen der Belegschaft eingeführt.

Dennoch: Der Industriestandort Deutschland hat solides Fundament, wie eine aktuelle Umfrage des DIHK ergeben hat.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"


DIHK-Umfrage: Industriestandort Deutschland hat solides Fundament

Ungeachtet der aktuellen Krise hat der Produktionsstandort Deutschland ein solides Fundament und große Chancen für die Zukunft. Das zeigt eine aktuelle Industrie-Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Danach sind die hohe Unternehmensdichte sowie die Vielfalt im Bereich der Industrie und der angrenzenden Dienstleister ein klares Standortplus: Bei der Bewertung verschiedener Standortfaktoren geben die Unternehmen der „Verfügbarkeit von Zulieferunternehmen und Dienstleistern vor Ort“ nach Schulnoten eine 2,1 – der beste Wert überhaupt. Gut im Vergleich zu anderen internationalen Standorten bewerten die Unternehmen auch die IT-Infrastruktur (Note 2,3), die Rechtssicherheit (2,4), die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen (2,5) und den sozialen Frieden (2,6).

Eindeutig nicht wettbewerbsfähig sehen die Unternehmen das deutsche Steuerrecht. Es ist zu kompliziert und hat strukturelle Webfehler (z. B. Zinsschranke, Mantelkaufregelung, Funktionsverlagerungen). Es ist ihrer Ansicht nach „mangelhaft“ – und sie sehen hier dringenden Handlungsbedarf. Weitere Bremsklötze sind die strukturell zu hohen Energiekosten und das unflexible Arbeits- und Tarifrecht (beide 4,1). Eine Hürde ist auch der Fachkräftemangel (3,6). Hier bedarf es entscheidender bildungs- und zuwanderungspolitischer Weichenstellungen. Die aktuelle Situation in der Krise darf nicht die Orientierung für langfristige Politik sein.

Die kompletten Umfrageergebnisse stehen unter www.dihk.de zum Download bereit (siehe Pressemitteilung vom 10.02.09).
 


6 Tipps, um erfolgreich in Verhandlungen zu argumentieren (Teil 2)

Gerade bei Verhandlungen unterscheiden sich die Interessenlagen der Partner voneinander. Daher heißt es, möglichst gut zu argumentieren, um die Geschäftspartner von Ihren Vorstellungen als Betriebsleiter zu überzeugen.
Hier Teil 2 unserer Vorschläge, um erfolgreich zu argumentieren:

Tipp 4: Verrennen Sie sich mit Ihren Argumenten
Wenn Sie merken, dass Ihr Verhandlungspartner überhaupt nicht von seiner Position abweichen will, dann suchen Sie nach einem neuen Ansatz, um die Diskussion weiterzubringen. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, zu einer späteren Gelegenheit noch einmal auf den Punkt zurück zu kommen?

Tipp 5: Fassen Sie sich kurz
Versuchen Sie nicht, durch möglichst viele Worte und lange Sätze Ihren Verhandlungspartner aus dem Konzept zu bringen. Das ist nicht nur unfair, sondern hinterlässt bei ihm auch einen unangenehmen Beigeschmack. Er fühlt sich dort überredet, wo er überzeugt werden sollte. Fassen Sie sich also kurz. Und sprechen Sie so, dass jeder Sie versteht.

Tipp 6: Keine fiesen Tricks
Vermeiden Sie unfaire Tricks, Killerphrasen und überflüssige Sätze wie „Das sehen Sie völlig falsch“, „Ihr Vorschlag ist doch auch nicht besser“ oder „Das stimmt doch überhaupt nicht“.

Um in Ihrer nächsten Verhandlung Recht zu behalten, müssen Sie wissen, wie Sie sich am besten kommunikativ durchsetzen können.


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Halten Sie einfach die Zeit an!

Zeit haben – Zeit nehmen – Zeit schenken: Gönnen Sie sich öfter mal eine Auszeit zum Anhalten und Aufatmen. Erobern Sie sich kleine zeitlose Freiräume im Alltag und lassen Sie sich nicht von den eilig fortschreitenden Uhrzeigern beherrschen. Hilfreiche und alltagstaugliche Tipps wie auch Sie sich diese Freiräume ganz einfach schaffen können, gibt Ihnen das Praxishandbuch: Einfach Organisiert!

Probieren Sie es aus! Es wirkt Wunder ...
 


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

chronische Beschwerden, Erkältungen oder Überforderung  - mit den resultierenden Fehlzeiten sind auch die Kollegen belastet, die für zwei arbeiten müssen. Darunter leidet vor allem die Qualität. Grund genug für Sie als Qualitätsmanager um gegenzusteuern! Arbeitsausfallrisiken können Sie im Vorfeld erkennen und vermeiden.
Lesen Sie, woran Sie die Anzeichen erkennen und wie Sie in nur 4 Schritten langfristig die Probleme mit Fehlzeiten in den Griff bekommen. 

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat eine europaweite Informationskampagne für die Gefährdungsbeurteilung entwickelt.

Die Kampagne richtet sich an Hochrisikobranchen, aber auch an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Als Qualitätsmanager wissen Sie aus Erfahrung, wie schwer es ist, Gefahren im Voraus zu erkennen und umfassend zu beschreiben. Die neue Kampagne soll Hemmschwellen abbauen und Ihre Arbeit erleichtern. 

Ein gesundes Team im Qualitätsmanagement wünscht Ihnen,

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


So bekämpfen Sie Fehlzeiten langfristig in nur 4 Schritten

Die Ausfallzeiten sind häufig  auf geringe Motivation zurückzuführen. Die gute Nachricht: Dagegen können Sie sehr wirkungsvoll einschreiten. Doch zuvor gilt es, die Gründe objektiv zu ermitteln. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor.

Schritt 1: Verschaffen Sie sich einen Überblick, wann die Fehlzeiten auftreten?

Beispiel: Ein Mitarbeiter fällt jedes Mal mit starken Rückenschmerzen aus, wenn er an einem bestimmten Arbeitsplatz gearbeitet hat.

Erfolgt die Krankmeldung regelmäßig vor der Ankündigung einer bestimmten Tätigkeit, liegt der Verdacht nahe, dass Ihr Mitarbeiter einer unangenehmen Situation ausweichen will.

Schritt 2: Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern über die Probleme des Ausfallens

Sprechen Sie offen und regelmäßig über die Problematik der Fehlzeiten mit Ihren Mitarbeitern. Machen Sie klar, dass es darum geht, Ihren Mitarbeitern zu helfen und ihre Gesundheit zu fördern.

Fragen Sie ihn, wie er die Situation einschätzt. Womöglich liebt er diese Arbeit, ist aber körperlich nicht dazu in der Lage. Ziehen Sie Rückschlüsse auf ergonomische Gegebenheiten, Dauer der Arbeitsvorgänge usw.

Praxis-Tipp: Signalisieren Sie Ihre Veränderungsbereitschaft: „Lassen Sie es uns so probieren, ...“ Dann fühlt Ihr Mitarbeiter sich ernst genommen und erkennt, dass er selber auch einen Beitrag zur Verbesserung der Situation beitragen muss.

Schritt 3: Führen Sie  Rückkehrgespräche
Formulieren Sie vorsichtig, denn Ihr Mitarbeiter hat vermutlich ein Probleme, das er unbedingt verbergen will. Fragen Sie ihn sachlich, worin er die Ursachen sieht, dass er häufiger fehlt als andere und sagen Sie ihm, dass Sie mit ihm gemeinsam eine Lösung finden wollen.

Praxis-Tipp: Eine Ich-Erfahrung hilft dem Betroffenen, sein Schweigen zu brechen, z. B.  im Fall von Mobbing. „Meine Frau war längere Zeit zu Hause, weil Sie von ihren Kollegen ausgeschlossen wurde, ihr konnte geholfen werden, weil ...“

Schritt 4: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter die Arbeitsplätze selbst einrichten


Die meiste Zeit der Woche verbringt Ihr Arbeitnehmer in Ihrer Firma; gestehen Sie ihm zu, dass er sich heimisch fühlen darf. Einen Wohlfühlarbeitsplatz können Sie sicher gut in Einklang mit den Arbeitsschutzrichtlinien bringen.

Einen Selbst-Test zur Analyse von Fehlzeiten in Ihrer Abteilung finden Sie hier!


Probleme bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung? Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz unterstützt Sie

Ohne eine Gefährdungsbeurteilung haben Sie keinen Rahmen für Ihr Risikomanagementkonzept. Ohne Faktenwissen über jeden Arbeitsplatz können Sie keine  Präventionsmaßnahmen planen.

Erstmals 2004 wurde von der Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz eine Mitteilung über die praktische Durchführung der Rahmenrichtlinie 89/391 herausgegeben. Doch die einmalige Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung reicht nicht aus, betont die Agentur. Vielmehr soll sie einem stetigen Verbesserungsprozess unterliegen.

Die Europäische Kampagne für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wurde 2008 ins Leben gerufen, weil die korrekte Gefährdungsbeurteilung in der Praxis immer noch eine der größten Herausforderungen für Sicherheitsexperten darstellt.

Die Ziele der Kampagne sind deshalb:
  1. Sensibilisierung für die rechtliche Verantwortung sowie die Bedeutung und praktische Notwendigkeit der Bewertung von Risiken am Arbeitsplatz. Gefährdungsbeurteilung ist kein Ziel an sich, sondern ein wirksames Instrument zur Ermittlung der erforderlichen Präventionsmaßnahmen;
  2. „Entmystifizierung“ des Verfahrens, um vor allem den KMU zu zeigen, dass Gefährdungsbeurteilung nicht unbedingt kompliziert, bürokratisch oder eine Aufgabe nur für Experten ist; 
  3. Förderung eines fünfschrittigen Ansatzes zur Gefährdungsbeurteilung;
  4. Ermutigung der Unternehmen dazu, dass sie ihre Gefährdungsbeurteilung intern durchführen, sofern sie am Arbeitsplatz über entsprechend qualifizierte Mitarbeiter verfügen;
  5. Herausstellung der Tatsache, dass die Gefährdungsbeurteilung ein kontinuierlicher Prozess und nicht nur eine einmalige Verpflichtung ist;
  6. Unterstreichung der Tatsache, dass Qualität zählt (und dass es wichtig ist, die Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren, zu kontrollieren und zu überprüfen);
  7. Förderung der partizipatorischen Gefährdungsbeurteilung, d. h. der Beteiligung aller Mitarbeiter am Arbeitsplatz an der Beurteilung der Risiken, und
  8. Förderung guter praktischer Lösungen, die übertragbar sind und dazu beitragen, das Verfahren zu vereinfachen.

In der Summe geht es der Agentur natürlich darum, einen Beitrag dafür zu leisten, dass die Summe der Unfälle am Arbeitsplatz abnimmt.

Mehr zum Wettbewerb und zur Kampagne finden Sie auf den Internetseiten der EU – OSHA.

Dort steht Ihnen jede Menge deutschsprachiges Kampagnenmaterial von Fallbeispielen über Quizfragen bis hin zu Veranstaltungshinweisen zur Verfügung.

http://de.osha.europa.eu/topics/europ_woche_europ_wettbewerb/


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Achtung Qualitätsmanager! Mit dieser Spezial-Strategie machen Sie sich unersetzlich:

Haben Sie als Qualitätsmanagement-Beauftragter auch manchmal mit skeptischen Bemerkungen zu kämpfen: „Was macht der denn überhaupt?“ oder „Durch den wird doch kein Stück mehr produziert!“

Dass in Wirklichkeit Sie erst eine totale Kundenzufriedenheit möglich machen … und Produkte sperren, die den Standards nicht genügen ... all das wird leider oft übersehen. Zu Unrecht!

Doch Sie können aktiv gegensteuern: Das Praxis-Know-How dazu liefert Ihnen Monat für Monat neu der neue Spezial-Management-Ratgeber „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“. Eine Kennenlern-Ausgabe liegt jetzt GRATIS für Sie bereit.

Klicken Sie hier, um sie anzufordern!


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