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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 24.06.2009

Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen.


Dies sind Ihre Themen:


IAB: Altersteilzeit in heutiger Form nicht über 2009 hinaus verlängern
5 Tipps, wie Sie Feedback richtig vermitteln

Sehen Sie, wie sich eine Maschinen anhört
Mit 4 Tipps bekommen Sie Ihre Zeit in den Griff

Neue Broschüre zum Arbeiten an Gasleitungen erschienen  
Selbst-Test: Diese Fragen können beim Arbeitsunfall auftauchen

Umweltmanagement – Erfassen Sie Ihren IST-Zustand, um sich optimal aufzurüsten  
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

ehrliches und konstruktives Feedback kann äußerst wertvoll sein, vorausgesetzt, Sie geben es zum richtigen Zeitpunkt. Deshalb hängt viel von Ihnen als technischer Führungskraft ab. Denn richtig Feedback zu geben ist eine Kunst für sich – auch und vor allem dann, wenn eine Sache nicht so erfolgreich verlaufen ist.

Ein Feedback sollte nicht im Trubel des Alltags untergehen. Genauso wenig sollte es aber auch in einer emotional aufgeladenen Situation gegeben werden. Dann bleibt es wahrscheinlich wenig sachlich. Warten Sie also den geeigneten Moment ab, um Ihrem Mitarbeiter eine Rückmeldung zu geben.

Beherzigen Sie dabei unsere 5 Tipps, die Sie weiter unten finden.
Viel Erfolg für die Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


IAB: Altersteilzeit in heutiger Form nicht über 2009 hinaus verlängern

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) spricht sich in einer Studie dafür aus, die 2009 auslaufende Förderung der Altersteilzeit in heutiger Form nicht weiter zu verlängern. Das in 9 von 10 Fällen genutzte Blockmodell gebe falsche Signale und reduziere den Druck auf die Unternehmen, rechtzeitig Konzepte für ein alternsgerechtes Arbeiten zu entwickeln.

Das Ziel der Altersteilzeit war ursprünglich, älteren Arbeitnehmern einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand zu ermöglichen. Doch nur jeder 10. Altersteilzeitbeschäftigte arbeitet im Teilzeitmodell weiter, 9 von 10 nutzen dagegen das Blockmodell zu einem vorzeitigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben.

Im Teilzeitmodell reduziert der Arbeitnehmer über den gesamten Zeitraum seine Arbeitszeit auf 50 %. Im Blockmodell leistet er in der 1. Hälfte des Zeitraums wie bisher seine volle Arbeitszeit und wird in der 2. Hälfte freigestellt. Ende 2007 befand sich jeder 6. der 55- bis 64-jährigen Beschäftigten in Altersteilzeit. Dies betraf insgesamt knapp 540.000 Personen.

Sie finden die IAB-Studie im Internet unter http://doku.iab.de/kurzber/2009/kb0809.pdf.
 


5 Tipps, wie Sie Feedback richtig vermitteln

Richtig Feedback zu geben ist eine Kunst für sich – auch und vor allem dann, wenn eine Sache nicht so erfolgreich verlaufen ist.
Mit den nachfolgenden 5 Tipps gelingt es Ihnen:

Tipp 1: Sprechen Sie Feedback zeitnah aus

Erst Monate später oder zu einem bestimmten Anlass verliert es seine Wirkung. Achten Sie dabei auf Ihren Ton. Verwenden Sie eine sachliche Sprache und klare Formulierungen.

Tipp 2: Beginnen Sie immer mit einem positiven Aspekt

Lassen Sie dann erst Kritik folgen. Lassen Sie Ihrem Mitarbeiter Zeit, vor allem negatives Feedback zu verarbeiten. Bieten Sie ihm an, mit ihm zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal über Ihre Kritikpunkte zu sprechen.

Tipp 3: Halten Sie sich an die Fakten

Nutzen Sie „Ich“-Aussagen. Vermeiden Sie Formulierungen mit „wir“ oder „man“. Vermeiden Sie auch Wertungen oder eigene Interpretationen. Geben Sie Feedback nie aufgrund von Hypothesen, Vermutungen oder Hörensagen.

Tipp 4: Verteilen Sie Ihr Feedback in Maßen
Das heißt: Überfordern Sie Ihren Mitarbeiter nicht mit einem Übermaß an negativer Kritik, die er kaum verarbeiten kann. Auch positives Feedback sollten Sie gezielt einsetzen – bei zu häufigem Einsatz nutzt es sich ab.

Tipp 5: Fragen Sie bei Ihrem Mitarbeiter nach
Reagiert Ihr Mitarbeiter mit Rechtfertigungen auf ein negatives Feedback, dann nehmen Sie seine Argumente auf. Fragen Sie nach, warum Ihr Mitarbeiter das Feedback als Kritik versteht.
 


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

sicherlich kennen Sie den Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.“

Aber ein Geräusch kann Ihnen manchmal sogar noch mehr sagen. Am effektivsten aber ist die Kombination aus beiden Sinnen. Die moderne Schallanalytik hat sich durch den Einsatz elektronischer Messsysteme von der Spezialanwendung zu einem Universalwerkzeug entwickelt. Lesen Sie im folgenden Beitrag, was Ihnen diese Technologie für Vorteile bringt.



Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Sehen Sie, wie sich eine Maschinen anhört

Aus früheren Zeiten kennen Sie bestimmt noch die vermehrt Instandhaltungsmitarbeiter, die von ihren Kollegen mit einer gewissen Hochachtung „das Ohr“ genannten wurden. Es sind meist ältere Kollegen, die sich durch eine besonders wertvolle Kombination auszeichnen: ein sehr feines Gehör mit einer ungeheuren Portion Erfahrung. Schon allein beim täglichen Rundgang können diese Spezialisten aus einiger Entfernung sagen, dass etwas mit einer bestimmten Maschine nicht stimmt. Die Feinuntersuchung wurde dann mit dem Schraubenzieher am Ohr oder mit einem Hauch von Hochtechnologie mit einem Stethoskop durchgeführt.

Woher aber haben diese Mitarbeiter die Fähigkeit, aufkommende Fehler an Maschinen zu hören? Dazu bedarf es 2 Voraussetzungen:
Jeder Mensch zerlegt in seinem Ohr die eintreffenden Schallwellen in einzelne Frequenzanteile. Wahrnehmen tun wir das Schallereignis aber mehr oder weniger als Gesamtes.

Einige Menschen sind aber in der Lage, die Anteile recht gut zu identifizieren. Sie können dann z. B. beim Hören von Musik sehr gut einzelne Instrumente heraushören. Diese Fähigkeiten lässt sich durch Training erlernen und verstärken. Aber egal wie gut diese Eignung ausgeprägt ist, allein damit erkennt noch niemand einen Fehler. Der Kollege stellt lediglich fest, dass sich etwas anders als sonst anhört. Und wenn dann später ein Fehler auftritt, kommt es zu einem Lerneffekt. Ohne Erfahrung muss der akustische Reiz schon extrem außergewöhnlich sein, um ihn als Gefahr zu erkennen.

Der Einsatz von elektronischen Analysesystemen bringt hier 2 entscheidende Vorteile:

1. Die Auflösung in Frequenzanteile wird optisch vorgenommen, damit entfällt die Notwendigkeit, diese Fähigkeit langfristig zu erlernen.

2. Die Daten können objektiv Vergleichswerten gegenübergestellt werden. So kann ein Hersteller z. B. „Gutdaten“ mitliefern, die Ihnen einen Anhaltswert bieten.

Für den Preis der Analysetechnik war früher die Rechenleistung das entscheidende Merkmal. Es kommen so genannte „digitale Signalprozessoren“ zum Einsatz, die früher sehr teuer waren. Mittlerweile hat die Leistungsfähigkeit selbst herkömmlicher Universalprozessoren derart zugenommen, dass auch ein PC für eine Schallanalytik in Echtzeit geeignet ist.

Besonders ideal sind kleine mobile Systeme, bei denen das Mikrofon, die Auswertung, die Anzeige und die Speicherung in einem Gerät zusammengefasst sind. So erlangen Sie bei einer Routine-Inspektion sehr schnell eine Übersicht über den Gesamtzustand aller Lager und bewegten Teile.


Mit 4 Tipps bekommen Sie Ihre Zeit in den Griff

Mit einem Zeitmanagement möchten Sie Zeit sparen. Viele Verfahren sind aber sehr aufwändig. Dadurch entsteht das Dilemma, dass diese Methoden nicht konsequent durchgehalten werden. Die notwendige Disziplin bringen Sie und Ihre Mitarbeiter aber nur dann auf, wenn Sie sofort Erfolge feststellen können. Die folgenden 4 Tipps helfen Ihnen dabei:

1. Tipp: Planen Sie nur einen Tag
Planen Sie am Ende der Vortags die Aufgaben, die Sie am nächsten Tag durchführen wollen. Machen Sie sich dann am Beginn des Arbeitstages sofort an diese Aufgaben und konzentrieren Sie sich nur darauf. Ausnahme: Notfälle

2. Tipp: Vergeben Sie Prioritäten
Überlegen Sie, welche Aufgaben Sie unbedingt erledigen müssen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur diesen einen Tag zur Verfügung. Was müsste dann erledigt werden. Erlauben Sie bei diesen Tätigkeiten keinen Aufschub und auch keine Störung.

3. Tipp: Beginnen Sie mit einer unangenehmen Tätigkeit
Dadurch schaffen Sie sich Motivation und Freude auf die kommenden Aufgaben.

4. Tipp: Analysieren Sie den Umgang mit Ihrer Zeit
Wie viele Aufgaben konnten Sie erledigen? Wie viele Tätigkeiten kamen hinzu, die Sie nicht geplant hatten? Wie oft wurden Sie in der Tätigkeit unterbrochen? Überlegen Sie, warum das so ist. Waren es wirklich notwendige Störungen oder hätten Sie sie aufschieben oder delegieren können? Ihr Ziel ist es, die Planung und den tatsächlichen Ablauf in eine Übereinstimmung zu bringen.
 


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Wie Sie Ihr Know-how als Leiter der Instandhaltung konsequent und systematisch erweitern

Mit dem Instandhalten der Ihnen anvertrauten Anlagen ist es nicht getan. Damit von der Produktion bis zur Unternehmensleitung alle mit Ihrer Leistung zufrieden sind, müssen Sie über Dinge Bescheid wissen, die über die technische Instandhaltung weit hinausgehen. Deshalb erwartet man von Ihnen, dass Sie wissen,
  • wie Sie Ihre Instandhaltungsplanung und Betriebsmitteldisposition optimieren,wie Sie erhebliche Kosteneinsparungen erzielen,
  • wie Sie die neuesten Diagnosetechniken (z. B. die DIN 31051) einführen und anwenden,
  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu dauerhafter Höchstleistung motivieren,
  • wie Sie Arbeitsschutz, Umweltschutz und Betriebssicherheit überwachen,
  • wie Sie eine einwandfreie Dokumentation aller Daten, Vorfälle und Lösungen sicherstellen.
Zu all diesen Themen können Sie sich jetzt schnell und zuverlässig auf dem Laufenden halten. Lesen Sie Instandhaltung in der Praxis,
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Sie werden staunen, wie viel praktischen Nutzwert Sie dort finden!

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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

hoffentlich müssen Sie sich als Betriebsleiter das nie fragen: Bin ich für einen Arbeitsunfall verantwortlich?

Denn auch wenn der Unfall für Ihren Mitarbeiter glimpflich abgeht und er mit einem Schrecken davon kommt: Es muss schnellstens geklärt werden, wer die Verantwortung für den Arbeitsunfall trägt. Doch das ist häufig einfacher gesagt als getan. Die Mitarbeiter sehen die Verantwortlichkeit bei der Geschäftsführung, die aber verweist auf Sie als Betriebsleiter. Eine schwierige Situation.

Weiter unten finden Sie daher einige Fragen, mit denen Sie im Falle eines Arbeitsunfalls rechnen müssen. Überprüfen Sie: Können Sie alle Fragen mit „ja“ beantworten? Wenn nicht, prüfen Sie für jede einzelne Frage, wer für den jeweiligen Aspekt verantwortlich ist und ob sich derjenige auch dessen bewusst ist.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Neue Broschüre zum Arbeiten an Gasleitungen erschienen
 

Bei Arbeiten an in Betrieb befindlichen Gasleitungen ereignen sich insbesondere durch Brände immer wieder folgenschwere Arbeitsunfälle. Die besonderen Arbeitsbedingungen auf Gas-Rohrnetzbaustellen – wie zum Beispiel ständig wechselnde Anforderungen an das Personal, häufige Ortswechsel, das Zusammenwirken verschiedener Gewerke, unterschiedliche Witterungs- und Klimaverhältnisse, der Zwang zum Improvisieren, der raue Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und Geräten – bergen außergewöhnliche Gefahren in sich.

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro und die Branchenverwaltung Energie- und Wasserwirtschaft hat deshalb eine neue Broschüre zum Arbeiten an Gasleitungen herausgegeben. Die Broschüre gibt dem betrieblichen Vorgesetzten beispielhafte Hinweise darauf, wo er mögliche Gefahren zu erwarten hat und wie die Arbeitssicherheit auf seiner Gas-Rohrnetzbaustelle zu verwirklichen ist.

Die Broschüre richtet sich an Meister, Vorarbeiter und andere Vorgesetzte. Sie können die Publikation bestellen oder downloaden unter http://ew.bgete.de/aktuelles/praevention/arb_an_gasleitungen.html.
 


Selbst-Test: Diese Fragen können beim Arbeitsunfall auftauchen

Überprüfen Sie: Wie viele Fragen können Sie mit „ja“ beantworten?
  • Wurde der Mitarbeiter unterwiesen?
  • Hat er die Unterweisung verstanden?
  • Haben Sie dafür eine Bestätigung?
  • Gab es eine Gefährdungsbeurteilung?
  • Enthielt diese die Gefährdung, auf die der Unfall zurückzuführen ist?
  • Wenn nicht: Handelte es sich um eine Gefährdung, die allgemein bekannt ist?
  • Wurde eine neue Gefährdungsbeurteilung durchgeführt, falls sich die Arbeitsbedingungen seit der letzten Überprüfung wesentlich verändert haben?
  • Wurde der Mitarbeiter nach der neuen Gefährdungsbeurteilung erneut unterwiesen?
  • Gibt es einen Verantwortlichen, der für die angemessenen Schutzmaßnahmen gegen die Gefährdung verantwortlich war?
  • Hat der Verantwortliche seine Aufsichtspflicht erfüllt?


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

Der Umgang mit Gefahrstoffen und Wasser gefährdenden Stoffen ist ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt in unserer Serie zum Umweltmanagement. Mit dieser Checkliste zur Erfassung Ihres IST-Zustands übersehen Sie keine Gefahr.

Innovationen sind ein Wirtschaftsmotor, denn sie sichern gute Verkaufszahlen im In- und Ausland und letztlich Arbeitsplätze. Doch nicht jede Innovation hat sich nachhaltig als gute Idee herausgestellt. Manchmal ging die Innovation auf Kosten der Natur. In anderen Fällen wurden soziale Missverhältnisse in der Weltwirtschaft ausgenutzt. Die Innovation, die nicht nur an die nächsten Quartalszahlen, sondern an die nächste Generation denken, steht daher im Mittelpunkt des Wettbewerbs „Deutscher Nachhaltigkeitspreis“.

Eine nachhaltige Umweltplanung wünscht Ihnen


Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Umweltmanagement – Erfassen Sie Ihren IST-Zustand, um sich optimal aufzurüsten
 

Wie gehen Sie derzeit in Ihrem Unternehmen mit Gefahrstoffen und Wasser gefährdenden Stoffe um? Eine Frage die ganz sicher nicht mit einem Satz zu beantworten ist. Für eine Bestandsaufnahme können Sie die neue Checkliste dieser Ausgabe zur Hilfe nehmen.

Gefahrstoffe und Wasser gefährdende Stoffe
  1. Welche Gefahrstoffe verwenden und lagern Sie im Betrieb? 
  2. Welche Gefahrstoffe werden regelmäßig auf Ihrem Betriebsgelände und außerhalb transportiert?
  3. Für welche Tätigkeiten benötigen Sie die Gefahrstoffe? Können Sie diese womöglich ersetzen?
  4. Sind Ihre Mitarbeiter über die neuen Kennzeichnungen für Gefahrstoffe informiert? (Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion: Ausgabe Mai 2009)
  5. Stellen Sie Ihren Mitarbeitern bereits Betriebsanweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen zur Verfügung?
  6. Müssen technische Regeln für den Umgang mit den Gefahrstoffen beachtet werden?
  7. Müssen Arbeiten mit bestimmten Gefahrstoffen dem Gewerbeaufsichtsamt angezeigt werden?
  8. Stellen Sie Ihren Arbeitnehmern ausreichend Schutzkleidung und Schutzmittel zur Verfügung?
  9. Liegt Ihr Betrieb in einem Wasserschutzgebiet?
  10. Über welche Wasser gefährdenden Stoffe verfügen Sie im Unternehmen?
  11. Fällt im Unternehmen schadstoffhaltiges Abwasser an?
  12. Liegt Ihnen vom örtlichen Abwasserzweckverband eine Einleitungsgenehmigung des Abwassers vor?
  13. Haben Sie die Abwassereinleitung bei der unteren Wasserbehörde gemeldet?
  14. Liegt Ihnen eine Erlaubnis zum direkten Einleiten des Abwassers in ein Gewässer vor?
  15. Betreiben Sie eine Abwasserbehandlungsanlage? Wer ist für die Kontrolle verantwortlich?? Wer übernimmt die Wartung?
  16. Werden Wasser gefährdende Stoffe gelagert?
  17. Entspricht die Lagerung dem Vorsorgegrundsatz nach dem Wasserhaushaltsgesetz?
  18. Welche Möglichkeiten bieten sich Ihnen an, um Wasser zu sparen? (Regenwassernutzung, Kondensat-Rückgewinnung?)

Tipp:
Nicht auf jede Frage werden Sie gleich eine Antwort finden. Bemühen Sie sich aber, schnell Antworten auf die Fragen zu finden. Nur so können Sie sich vergewissern, dass Sie Ihr Unternehmen rechtssicherer arbeitet.

Beispiel:
Die neuen weltweit einheitlichen Kennzeichnungen (seit Januar 2009) sind nicht ausreichend bekannt. Möglicherweise werden Gefahrstoffe deshalb von Mitarbeitern nicht als solche erkannt und werden nicht gemäß ihrer Gefahrstoffklasse aufbewahrt. Viel schlimmer als eine mögliche auferlegte Strafe Ihrer Berufsgenossenschaft wäre ein eintretender Schadensfall.


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Achtung Produkthaftung!

Warum Haftungsrisiken für viele Branchen drastisch zugenommen haben:

Was wäre, wenn in Ihrem Unternehmen fehlerhafte Produkte das Haus verlassen … und anschließend Sie als Qualitätsmanagementbeauftragter mit dem Rücken zur Wand stehen? Das kann leider schneller passieren, als Sie denken, denn:

Die Produkthaftung gilt völlig unabhängig vom Verschulden. So muss Ihr Kunde nicht einmal nachweisen, ob er einen Fehler (zum Beispiel beim Zusammenbau Ihrer Teile) überhaupt hätte bemerken können.

Schützen Sie sich vor teuren und folgenschwere Strafen und langwierigen Prozessen! Mit dem Spezial-Informationsdienst „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ ziehen Sie alle Register, damit Qualitätsprobleme gar nicht erst auftreten.

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Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis

Bundeskanzlerin Angela Merkel als  Schirmherrin des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist überzeugt: "Der Gedanke der Nachhaltigkeit verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit. Diese drei Ziele bedingen einander.

Denn auf Dauer ist kein Wirtschaftswachstum vorstellbar, das auf Raubbau an der Natur oder auf sozialen Ungerechtigkeiten beruht. Diese Erkenntnis ist Ausdruck unserer Verantwortung nicht nur für jetzige, sondern auch für künftige Generationen."

Mit dieser Auszeichnung, werden Unternehmen prämiert, die ihren Unternehmenserfolg in Einklang mit ökologischer und sozialer Verantwortung bringen.

Der Wettbewerb soll den deutschen Unternehmen unter anderem als Podium dienen, beispielhafte Nachhaltigkeit aufzuzeigen und andere Unternehmen zu inspirieren. Für die ausgezeichneten Unternehmen bietet die Nennung in diesem Wettbewerb eine ausgezeichnete Marketing-Möglichkeit, denn immer mehr Käufer berücksichtigen diese Nachhaltigkeitsfaktoren bei ihrer Kaufentscheidung.

Wie können Sie als Unternehmen nun teilnehmen?

Grundsätzlich sind Sie teilnahmeberechtigt, wenn Sie in Deutschland Ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten.
Unter der Kategorie „Nachhaltige Produkte“ können Sie sich mit einem Produkt oder einer Produktfamilie bewerben. Der Wettbewerb dazu läuft vom 13. Mai bis einschließlich 31. Juli 2009. Die Preisverleihung erfolgt am 06. November 2009.

Eine Teilnahme ist kostenpflichtig. Für Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern kostet die Teilnahme 150 € zzgl. Mehrwertsteuer. Unternehmen, die weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigen, bezahlen 300 € zzgl. Mehrwertsteuer. Darüber hinaus kostet die Wettbewerbsteilnahme 450 € zzgl. Mehrwertsteuer.

Im Jahr 2008 wurden die Unternehmen BSH, BASF und Steinbeis-Papier als nachhaltigste Unternehmen prämiert. Als nachhaltigste Marken wurden Henkel, SolarWorld und VW ausgezeichnet. Aber auch der nachhaltigste Vertrieb (Barmenia Versicherungen) oder der nachhaltigste Einkauf (Axel Springer) wurden ausgezeichnet.

Die erfolgreichen Unternehmen erhalten ihre Preise und Auszeichnungen wieder im Rahmen einer Gala am Abend des Deutschen Nachhaltigkeitstages.

Es werden viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Showbiz erwartet. Das Programm wird im Sommer bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis: www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de.
 


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DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
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