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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 10.06.2009

Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen.


Dies sind Ihre Themen:


ifo Geschäftsklimaindex weiter gestiegen
Selbst-Test: Habe ich die Grundlagen für ein gutes persönliches Verhältnis zu meinen Mitarbeitern geschaffen?

Sind Sie fit für den Aufschwung nach der Krise?
Wie Sie mit klaren Konzepten überzeugen

Zahl der Arbeitsunfälle in der Textil- und Elektroindustrie gestiegen
Lieferschwierigkeiten?: Mit 3 Tipps behalten Sie Ihren Kunden

Passt Ihr Qualitätsmanagement noch zu Ihnen? Bewerten Sie es richtig!
Schadstoffdatenbank ist online – Unternehmen werden jetzt für Jedermann enttarnt
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Die 7 simplify-business-Überlebens-Strategien für Chefs

Nutzen Sie die derzeitigen rasanten Veränderungen und gehören Sie zu den zukünftigen Gewinnern dieser Krise:
  • Lassen Sie Ihr Unternehmen wachsen und setzen Sie Ihre Vision um!
  • Werben Sie erfolgreich mit kleinem Budget.
  • Holen Sie Ihre Mitarbeiter mit ins Boot. Werden Sie zum Chef-Motivator!
  • Schauen Sie Ihren Kunden hinter die Stirn: Was erwarten sie wirklich?
  • Spüren Sie versteckte Kostenfresser auf und erhöhen Sie Ihren Deckungsbeitrag.
  • Nutzen Sie die Erfolgs-Rezepte von erfolgreichen Unternehme(r)n.
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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

eine technische Führungskraft, die zu ihren Mitarbeitern keinerlei persönliche Beziehung hat, wird diese kaum motivieren können. Oder würden Sie gern für jemanden arbeiten, der von Ihnen kaum mehr weiß als Ihren Namen?

Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass Sie die Grundlagen für ein persönliches Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern schaffen. Testen Sie weiter unten, inwieweit Ihnen das in Ihrem Team gelungen ist.

Im Team ist schon so manchem die Lösung unseres Online-Rätsels gelungen. Doch auch, wenn Sie allein auf die richtige Lösung kommen und sie uns zuschicken, können Sie einen unserer attraktiven Preise gewinnen.

Die Redaktion wünscht viel Glück.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


ifo Geschäftsklimaindex weiter gestiegen

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Mai weiter gestiegen. Ihre Geschäftsperspektiven für die nächsten 6 Monate bewerten die Unternehmen erneut merklich weniger schlecht. Damit zeichnet sich eine allmähliche Stabilisierung der Wirtschaftsleistung auf niedrigem Niveau ab.

Im verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima unverändert. Die Industriefirmen berichten zwar von einer schlechteren Geschäftslage als im April. Sie erwarten jedoch einen nicht mehr ganz so ungünstigen Geschäftsverlauf im kommenden halben Jahr. Ihre Exportchancen stufen sie weniger negativ ein als zuletzt. Die Beschäftigung wollen sie weniger stark reduzieren als bisher geplant.

Mehr Informationen zur aktuellen Entwicklung des ifo Geschäftsklimaindex finden Sie unter www.cesifo-group.de.


Selbst-Test: Habe ich die Grundlagen für ein gutes persönliches Verhältnis zu meinen Mitarbeitern geschaffen?

Überprüfen Sie: Können Sie alle Fragen bestätigen?
  • Kennen Sie die persönlichen Vorlieben und Hobbys Ihrer Mitarbeiter?       
  • Sind Ihnen die Lebenspartnerinnen und -partner Ihrer Mitarbeiter bekannt?       
  • Gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern gelegentlich zum Essen?       
  • Beziehen Ihre Mitarbeiter Sie in Privates ein, wenn sich die Gelegenheit bietet?       
  • Fragen Ihre Mitarbeiter Sie in fachlichen Fragen um Rat?       
  • Lassen Sie sich von Ihren Mitarbeitern bei spezifischen Problemen beraten?       
  • Äußern sich Ihre Mitarbeiter offen und frei?       
  • Setzen Sie sich mit Anregungen und Kritik Ihrer Mitarbeiter auseinander?       
  • Fällen Sie Entscheidungen, die Ihre Mitarbeiter betreffen, im Einvernehmen mit ihnen?       
  • Wissen Sie, welcher Mitarbeiter die besten Voraussetzungen für eine bestimmte Aufgabe mitbringt?       
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter umfassend?       
  • Lassen Sie sich von Ihren Mitarbeitern informieren, auch über Ereignisse, die nicht unmittelbar die Aufgaben des Teams betreffen?       

Test-Auswertung:
Wenn Sie 8 oder mehr Fragen bestätigt haben, versuchen Sie, Ihren Mitarbeitern individuell gerecht zu werden. Damit haben Sie eine gute Grundlage geschaffen, dass ihre Mitarbeiter ein gutes Verhältnis zu Ihnen aufbauen können. Machen Sie sich bewusst, dass das nicht immer und in jedem Einzelfall gelingen wird. Entscheidend ist aber Ihr Wille, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, in dem Motivation möglich ist.

Wenn Sie weniger als 8 Fragen bestätigen konnten, sollten Sie Ihr Verhalten ändern. Gehen Sie dafür noch einmal die Fragen durch, die Sie mit „nein“ beantwortet haben. Versuchen Sie, dort anzusetzen und Schritt für Schritt eine vertrauensvolle Basis zu Ihren Mitarbeitern aufzubauen.


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Der Begriff „Betriebsbedingte Kündigung“ jagt Ihnen Angst ein?
Sie möchten das Thema am liebsten weit von sich schieben?

Verschließen Sie nicht die Augen…
Seien Sie für den Ernstfall gerüstet

Die wirtschaftlichen Zeichen stehen auf Sturm. Auch Betriebe, die bislang wirtschaftlich gesehen auf der Sonnenseite standen, müssen nun mit aufziehenden Unwettern kämpfen. Auch betriebsbedingte Kündigungen lassen sich dabei leider nicht in jedem Fall vermeiden. Eine solche Maßnahme ist langfristig gesehen oftmals nicht ideal, aber dennoch manchmal nicht zu umgehen. Umso wichtiger ist es, dass Sie für alle Eventualitäten gerüstet sind!

Mein Tipp: Nutzen Sie die Tipps aus dem Spezialreport „Betriebsbedingte Kündigung: So vermeiden Sie Schritt für Schritt alle Fallstricke“:

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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

in der momentanen Krisensituation wird in allen Bereichen gespart. Sicherlich spüren auch Sie in Ihrer Abteilung die Auswirkungen. Doch radikale Einsparmaßnahmen können ein Unternehmen nachhaltig schädigen. Vor allem in der Instandhaltung wirken sich Budgetkürzungen oft dramatisch auf die Wettbewerbsfähigkeit aus, wie Sie im folgenden Beitrag lesen können.


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Sind Sie fit für den Aufschwung nach der Krise?

Die Krise ist allgegenwärtig und die Einbrüche auf den deutschen, europäischen und weltweiten Märkten sind enorm. Im Gegensatz zu den Rezessionen der letzten Jahrzehnte zeichnet diese Krise vor allem 2 Dinge aus: die Intensität und das globale Ausmaß.

Auch Kompensationsmärkte, auf die man früher noch zugreifen konnte, brechen weg. Hier liegt es nahe, dass Unternehmen an allen Ecken und Kanten sparen und zuerst trifft es die nichtproduktiven Bereiche. Dieses Vorgehen ist eher aus der Tradition abzuleiten, als aus ökonomischen Erkenntnissen, denn eigentlich muss es genau anders herum laufen.

Wenn Sie im Aufschwung einsparen wollen, sollte dies im nichtproduktiven Bereich geschehen, denn Sie brauchen alle Kapazitäten für die Produktion. Eine Krise aber ist von Absatzproblemen gekennzeichnet, es besteht also eine Überproduktion. Hier ist es sinnvoller, genau dort zu sparen, wo das Problem entsteht, nämlich in der Produktion.

Das Dilemma der Instandhaltung ist die Aufschiebetaktik, die in vielen Unternehmen anzutreffen ist. In Zeiten der Hochkonjunktur bekommen sie immer wieder zu hören: „Im Moment haben wir keine Zeit, eine neue IH-Strategie einzuführen, denn wir müssen uns voll auf die Produktion konzentrieren.“ In der Krise aber werden keine neuen Maßnahmen ergriffen, weil das Geld nicht mehr da ist und Ihr Unternehmen nur noch das Überleben sichern will.  

Aber nach jeder Krise kommt auch wieder ein Aufschwung. Die Betriebe, die in der Rezession in der Instandhaltung gespart haben, können dem folgenden Aufschwung nicht mehr folgen. Die Ausfälle werden sich häufen, die Verfügbarkeit sinken und die Produktivität einbrechen. Die Zeit, die nun in den Unternehmen zur Verfügung steht muss für die Einführung von strategischen Instandhaltungsmaßnahmen genutzt werden. Nur wenn Sie Ihren Betrieb jetzt auf den neuesten Stand bringen, können Sie mit voller Kraft durchstarten, wenn die Wirtschaft wieder anläuft.


Wie Sie mit klaren Konzepten überzeugen

Wenn Sie die Geschäftsleitung davon überzeugen wollen, in der momentanen Situation das Budget für Ihre Abteilung zu erhöhen oder zumindest nicht zu verringern, brauchen Sie ein klares Konzept. Dabei hilft Ihnen die folgende Checkliste.

Checkliste: So erstellen Sie ein überzeugendes Konzept
  • Beginnen Sie mit der Darstellung der Soll-Situation nach der Krise. Welche Anforderungen werden dann an Ihre Abteilung und den Zustand Ihrer Anlagen gestellt?   
  • Schildern Sie möglichst objektiv die Ist-Situation in Ihrer Abteilung. Auf welchem Stand befinden Sie sich? Wo liegen die Defizite?   
  • Zeigen Sie technische und organisatorische Möglichkeiten auf, wie Sie die Defizite zwischen Ist- und Soll-Situation ausgleichen könnten.   
  • Stellen Sie dar, welche Mittel Sie dafür benötigen.   
  • Arbeiten Sie zusätzliche Vorteile heraus, die Sie der Geschäftsführung als „Bonbon“ anbieten können, wenn Sie in der Lage sind, diese Maßnahmen durchführen zu können. Beispiel: Neue Geschäftsfelder für Ihren Betrieb durch Anbieten von Instandhaltungs-Leistungen an Geschäftspartner.       
  • Bleiben Sie sowohl bei positiven wie auch bei negativen Schilderungen stets sachlich und dramatisieren Sie nicht.   


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

sicherlich haben Sie als Betriebsleiter schon vor folgendem Problem gestanden: Seit Jahren kauft ein Kunde bei Ihnen ein bestimmtes Produkt. Doch ausgerechnet jetzt haben Sie es nicht vorrätig. Sie können es zwar bestellen. Die Lieferzeit beträgt allerdings mehrere Tage, und Ihr Kunde benötigt es noch heute. Was also können Sie tun?

Um zu verhindern, dass sich der langjährige Kunde bei der Konkurrenz das gewünschte Produkt besorgt, bleibt Ihnen nur eine Möglichkeit. Sie müssen ihm ein Ausweichprodukt anbieten. Was Sie dabei vor allem beachten sollten, erfahren Sie in unseren Tipps weiter unten.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Zahl der Arbeitsunfälle in der Textil- und Elektroindustrie gestiegen

Einen Anstieg der Arbeitsunfälle meldet die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro. In den Elektro-, Textil- und feinmechanischen Gewerben der Berufsgenossenschaft kam es 2008 zu 45.052 meldepflichtigen Unfällen. Das entspricht einem Zuwachs von fast 9 % und einer Quote von 16,94 Unfällen pro 1.000 Versicherte der Berufsgenossenschaft.

„Der Anstieg liegt im Trend der gewerblichen Unfallversicherungsträger. In den letzten Jahren sind die Versichertenzahlen durch die gute Konjunktur erheblich gestiegen. Das führte auch zu dem Anstieg der Unfallzahlen“, erläuterte Olaf Petermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro, die Entwicklung.

Rückläufig ist die Zahl tödlicher Unfälle bei betrieblichen Tätigkeiten und auf Dienstwegen: 26 Versicherte starben 2008 infolge eines Arbeits- oder Dienstwegeunfalls (2007: 35 Versicherte). Anders sieht es bei den Wegeunfällen aus. 50 Versicherte (2007: 35) erlitten tödliche Unfälle auf dem Weg zwischen Zuhause und der Arbeitsstelle.


Lieferschwierigkeiten?: Mit 3 Tipps behalten Sie Ihren Kunden

Wenn Ihr Betrieb Lieferschwierigkeiten hat, ist das immer eine unangenehme Situation. Was also tun? Mit unseren Tipps können Sie Ihren Kunden auch von einem Ersatzprodukt überzeugen. Beachten Sie dabei folgendes:

Tipp 1: Ersatz muss gleichwertig sein
Bieten Sie Ihrem Kunden keinesfalls einen schlechteren Ersatz. Das Produkt sollte mindestens gleichwertig sein. Das ist für Ihren Kunden auch die wichtigste Information. Stellen Sie sie deshalb in den Vordergrund.

Tipp 2: Beschreiben Sie die Vorteile des Ersatzproduktes
Beschreiben Sie die Vorzüge im Vergleich zum ursprünglich gewünschten Produkt. Ist das Produkt günstiger als das, das der Kunde ansonsten bezieht, sollten Sie den Preis besonders hervorheben. Rechnen Sie Ihrem Kunden vor, was er spart. Wenn das Produkt teurer ist als das ursprünglich gewünschte, sollten Sie vor allem die Vorteile des Ersatzproduktes unterstreichen. Erklären Sie dem Kunden, welchen zusätzlichen Nutzen er durch den höheren Preis erhält.

Tipp 3: Seien Sie ehrlich – nennen Sie die Nachteile
Lassen Sie Ihren Kunden auch über die Nachteile des Ersatzproduktes nicht im Unklaren. So erkennt er, dass Sie ehrlich an einer Lösung seines Problems interessiert sind, ihm aber nicht irgendeinen Ersatz „aufschwatzen“ wollen.
 


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Wer verdient wie viel?

Detaillierte Informationen zur Höhe und Zusammensetzung der Gehälter von Ingenieuren und technischen Führungskräften in den verschiedenen Branchen und Funktionen gibt der neue Gehaltsreport 2008/2009.
  • Welche Gehälter werden üblicherweise für eine bestimmte Position gezahlt?
  • Welchen Einfluss hat die Firmengröße?
  • Wie macht sich Mitarbeiterverantwortung beim Gehalt bemerkbar?
  • Wie entwickeln sich die Gehälter von technischen Fach- und Führungskräften?
  • Mit welchen Einstiegsgehältern können Berufsanfänger rechnen?
Mit dem Gehaltsreport 2008/2009 erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Gehälter von Ingenieuren & technischen Führungskräften und können so Ihren eigenen "Marktwerk" besser bestimmen.
 


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

ein QM-System ist niemals perfekt. Dafür wandeln sich die Dinge viel zu schnell und oft gibt es Dinge, die Sie gar nicht beeinflussen können. Kleine Gesetzesänderungen, Änderungen im Käuferverhalten, ein insolventer Großabnehmer –Ihr Qualitätsmanagement  muss auf viele Faktoren reagieren.

Wie können Sie diesen ständigen Änderungsbedarf im Auge behalten ohne in blinden Aktionismus zu verfallen?

Unternehmen, die sich in der Vergangenheit mit Umweltmanagement beschäftigt haben, werden jetzt erleichtert sein, denn seitt kurzem ist die Schadsoffdatenbank (PRTR) online. Jeder Nutzer kann jetzt abfragen, wie viele Schadstoffe von den Unternehmen ausgestoßen werden, aber auch wie viele Schwermetalle Unternehmen in die Gewässer ableiten. Lesen Sie unten mehr.

Eine ruhige Arbeitswoche ohne unerwünschte Änderungen wünscht Ihnen

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Passt Ihr Qualitätsmanagement noch zu Ihnen? Bewerten Sie es richtig!

Ihr QM-System ist ein höchst lebendiges System. Hüten Sie sich also davor, es „einmal zu kaufen“, um es dann in den Stein zu meißeln. Zu wechselhaft sind die Anforderungen und Wünsche der Kunden, zu unvorhersehbar der Markt von morgen.

Ihr Anspruch ist:
auf jede Situation mit besten Ergebnissen zu reagieren.

Genau das ist die Grundlage für ein QM-System, das nicht aufhört zu wachsen.
Bewerten Sie dazu regelmäßig die Wirksamkeit Ihres QM-Systems
  • Vergleichen Sie die Ergebnisse der internen Audits mit früheren Bewertungen.Stellen Sie heraus wo es Unterschiede gibt, aber auch, wo Sie immer gleich abschneiden. Bewerten Sie dabei objektiv, was „gleiches Abschneiden“ bedeutet.
  • Beachten Sie die Rückmeldungen vom Kunden. Ein Reklamationsmanagement und eine Kundenhotline sowie Aussagen von Vertriebsmitarbeitern und technischen Außendienstmitarbeitern geben Aufschluss über die Kundenzufriedenheit. Setzen Sie Beschwerden in das Verhältnis zur der Anzahl der verkauften Produkte. Berücksichtigen Sie auch, ob Sie alle Beschwerden erreichen, oder ob diese beim Händler landen, der das Produkt nur umtauscht.
  • Wie halten Änderungen einem Vergleich stand? Haben große Änderungen (z.B. eine neue Produktionshalle, eine neue Produktionslinie, neues Führungspersonal) auch Einfluss auf Ihre QM-Ergebnisse gehabt? Welche?
  • Das Ergebnis Ihrer Bewertung muss Aussagen
- zur Verbesserung des QM-Systems
- der Prozesse
- Ihrer Produkte in Hinblick auf die Kundenanforderungen
  enthalten.
  • Kein Ergebnis ohne Verbesserungsbedarf: Machen Sie deutlich, wo Änderungsbedarf besteht und welche Ressourcen (Maschinen, Personal) gebraucht werden.
  • Zeichnen Sie Ihre Ergebnisse und Vorschläge Ihrer Mitarbeiter auf und legen Sie diese der Betriebsleitung vor. Im besten Fall haben sich Ihre Mitarbeiter selbst mit einbringen können.
  • In einem modernen QM-Management beteiligt sich die Leitung maßgeblich am Verbesserungsprozess. Der Bewertungsprozess kann als wirksames Instrument von der Unternehmensführung genutzt werden. Ein tieferer Einblick in die Kundenanforderungen lässt Rückschlüsse auf neue Marketingaktivitäten und sogar neue Produkte zu.


Schadstoffdatenbank ist online – Unternehmen werden jetzt für Jedermann enttarnt

Am 03. Juni.2009 ging die Onlineversion des Schadstoffregisters PRTR (Pollutant Release and Transfer Register) an den Start.

Die Seite wird vom Bundesumweltamt (UBA) betrieben. Nutzer können nun über Suchfunktionen und Karten beispielweise abfragen, wie die Industrieunternehmen sich in Umweltbelangen verhalten.

Wie viele Schwermetalle in Gewässer gelangen ist jetzt genau so offenkundig wie die Schadstoffmenge, die ein Unternehmen ausstößt. Aber auch über Abfall, der in der Umgebung gelagert wird, gibt die Datenbank genauestens Auskunft.

„Eines der Ziele der Onlinedatenbank ist es, dass die Bürger über das 91 Stoffe und Abfallmaterialien aufführende System eine Funktion der "Checks and Balances" ausüben. Die Natur hat sonst keinen Anwalt.", erklärt Michael Müller, parlamentarische Staatssekretär.

Die Online-Stellung dürfte ein freiwilliger Wettbewerb zur Optimierung im Umgang mit Umweltbelastungen sein. Denn praktisch können der Interessierten über eine Deutschlandkarte etwa den Wohnort eingeben, und dort eine Kennzeichnung aller wichtigen Emittenten finden. Eine weiter führende Funktion lässt den Vergleich mit den zulässigen Grenzwerten zu.

Für die Bundesregierung ist das elektronische PRTR eines der "Leuchtturm-Projekte" des Umsetzungsplan E-Government 2.0. Diese sollen beispielhaft zeigen, wie durch die Optimierung von Prozessketten ein Beitrag zum Bürokratieabbau geleistet werden kann.

Bei dem Register sind ausschließlich Open-Source-Software im Einsatz. Das gesamte Projekt steht unter der GNU General Public License (GPL). Erstmals verwendet eine Bundesbehörde für die Darstellung der Emissionsdaten frei verfügbares Kartenmaterial aus dem OpenStreetMap-Projekt.

Damit soll der "Community-Charakter" des Registers unterstrichen werden, das auch von Bürgerbeteiligung lebe. Aber auch die Kosten wurden damit im Rahmen gehalten, da keine teuren Lizenzen zu Buche schlagen.

In Deutschland müssen circa 4000 Industriebetriebe seit 2008 Informationen über ihre Schadstofffreisetzungen in Luft, Wasser und Boden sowie über die Verbringung des Abfalls und des Abwassers außerhalb des Standortes im PRTR melden, falls festgelegte Schwellenwerte überschritten werden. Diese Daten werden nun gemeinsam mit ergänzenden allgemeinen Informationen im Internet veröffentlicht.

Sind Sie als Herstellerbetrieb Teil dieser Datenbank, hat sich Ihr Leben hinsichtlich der elektronischen Meldung vereinfacht. Denn Bund und die Länder haben dafür eine einheitliche Software entwickelt. Diese gestattet eine integrierte Online-Berichterstattung zu allen erfassten Bereichen. Über eine Offline-Variante kann zudem eine direkte Datenübertragung aus unternehmensinternen Software-Systemen über eine XML-Schnittstelle erfolgen.

Das Projekt geht in die nächste Runde:
Der Vizepräsident des Umweltbundesamts, Thomas Holzmann, kündigte an, demnächst auch Informationen über diffuse Schadstoffbelastungen etwa durch Hausfeuerung, Straßenverkehr oder Landwirtschaft einbinden zu wollen. Er hofft, dass das PRTR im "Jahrhundert der Ökologie" in der Klimadiskussion – gerade auch auf der lokalen Ebene – eine wichtige Rolle spielen werde.

Unternehmen biete es eine Plattform, Fortschritte bei der Emissionsminderung und im Einsatz von umweltfreundlichen Produktionsverfahren zu dokumentieren und "damit zu werben". Generell soll das barrierefrei gehaltene Register Transparenz und die Grundlage für einen Dialog zwischen Öffentlichkeit, Politik und Industrie schaffen.

Service für unsere Leser:

In den nächsten drei Online-Ausgaben erhalten Sie Checklisten mit Fragestellungen, um Ihr Umweltmanagement selbst auf den Prüfstand zu stellen.


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