VNR Newsletter
DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 08.07.2009


Ingenieure weiter gesucht
Selbst-Test: Sind Sie Burnout-gefährdet?

Werkzeuge und Methoden für die Einhaltung des richtigen Drehmoments
Flexibel oder wechselhaft, zielsicher oder stur?

ifo Geschäftsklima etwas aufgehellt
Checkliste: 10 Tipps, wie Sie der inneren Kündigung vorbeugen  

Fördern Sie gezielt die Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter
Fragebogen zur Mitarbeiterschulung



Nach oben

Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

chronische Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Ängste, Schlaf- und Konzentrationsstörungen – wenn Sie diese Symptome an sich bemerken, denken Sie nicht zwangsläufig an eine Burnout-Erkrankung.

Doch längst handelt es sich dabei nicht mehr um die klassische Managerkrankheit, als die Burnout ursprünglich einmal galt. Immer häufiger trifft es auch andere Berufsgruppen – und damit möglicherweise auch Sie als technische Führungskraft. Wenn Sie an sich bereits einige der oben beschriebenen Symptome beobachtet haben, machen Sie doch einfach den Test weiter unten. Aber zögern Sie nicht, bei einem Burnout-Verdacht auch einen Arzt aufzusuchen, um mit ihm über Ihre Symptome zu sprechen.

Ob Sie nun burnout-gefährdet sind, oder nicht,  Sie können sich in jedem Fall unserem aktuellen Online-Rätsel widmen. Wenn Sie auf die richtige Lösung kommen und diese uns zuschicken, können Sie einen unserer attraktiven Preise gewinnen.

Die Redaktion wünscht viel Glück.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Ingenieure weiter gesucht

Im Mai 2009 konnten 60.000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden. Das meldet der VDI. Die Zahl der arbeitslosen Ingenieure stieg leicht an auf über 25.000. Dies hat zur Folge, dass die Ingenieurlücke kleiner wird – für den Beobachtungszeitraum Mai 2009 belief sie sich auf knapp 36.000 nicht besetzte Stellen.

„Auch wenn die Wirtschaftskrise ihre Spuren hinterlässt, müssen wir die Zahl der offenen Stellen ernst nehmen. Nach wie vor gehen der deutschen Wirtschaft Aufträge verloren, weil Ingenieure fehlen“, reagiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs auf den neuesten VDI/IW-Ingenieurmonitor. Mit knapp 22.000 gab es die meisten vakanten Ingenieurstellen im Mai 2009 erneut bei den Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren.

Neben der Tatsache, dass in Zukunft die Zahl der Studierenden die Lücke der altersbedingt aus dem Arbeitsleben ausscheidenden Ingenieure nicht decken wird, zeigt sich der VDI angesichts der jüngsten Berechnungen des Sachverständigenrats für Integration und Migration besorgt. Danach haben seit dem Jahr 2003 nahezu 180.000 Fachkräfte Deutschland verlassen – darunter vor allem Ingenieure. „Deutschland braucht ein besseres Standortmarketing. Wir dürfen dieses hochqualifizierte Personal nicht einfach davon ziehen lassen“, mahnt Fuchs.


Selbst-Test: Sind Sie Burnout-gefährdet?

Bewerten Sie die einzelnen Punkte mit  'Ja' oder 'Nein'
  • Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen alles zu viel wird?       
  • Haben Sie nur wenig Freude an dem, was Sie tun?       
  • Fühlen Sie sich resigniert und innerlich leer?       
  • Haben Sie kaum noch Zeit für Ihre Freunde oder Ihre Partnerin bzw. Ihren Partner?       
  • Fehlen Ihnen Zeit und Energie für Freizeitaktivitäten oder Ihr Hobby?       
  • Sind Sie häufig gereizt und angespannt?       
  • Leiden Sie unter Schlafstörungen?       
  • Sind Sie ständig müde?       
  • Haben Sie regelmäßig Kopfschmerzen oder andere körperliche Symptome, die Sie vorher nicht kannten?       
  • Trinken Sie in der letzten Zeit verstärkt Alkohol?       
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente wie bspw. Schlaf- oder Aufputschmittel?       

Test-Auswertung: Zählen Sie zusammen, wie oft Sie eine Frage mit „Ja“ beantwortet haben. Bei mindestens 4 Fragen kann das ein Hinweis darauf sein, dass Sie burnout-gefährdet sind. Zögern Sie in diesem Falle nicht, sofort einen Arzt aufzusuchen oder sich anderweitig Informationen über Burnout zu besorgen. Denn je früher Sie Burnout bekämpfen, desto besser können Sie die Erkrankung auch heilen.


Anzeige


In Zukunft können Sie sich das tägliche aufräumen sparen!

So führen Sie ein erfolgreichen Kostenmanagement

Konzentrieren Sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge und lichten Sie das belastende Chaos mit dem Einfach-Aufgeräumt-Kurs. In nur 6 Schritten schaffen Sie spielend leicht Ordnung in Ihrer Arbeitswelt. Suchen? - Vergangenheit. Chaos? - Verbannt. Der beste Platz für alles ist längst schon da.

Entdecken Sie ihn nun! Gehen Sie es direkt an!


Nach oben

Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

Schraubverbindungen finden sich in jedem Betrieb in großer Zahl. Aus diesem Grund ist auch das Auftreten von Störungen auf Grund von „losen Schrauben“ verhältnismäßig hoch. Aber auch zu fest angezogene Schrauben und Muttern können zu Problemen führen.

Hier helfen Werkzeuge mit einer Drehmoment-Messeinrichtung, vorausgesetzt sie verfügen über die richtigen Produkte. Worauf Sie achten sollten, beschreibt der folgende Beitrag.

Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Werkzeuge und Methoden für die Einhaltung des richtigen Drehmoments

Viele Monteure arbeiten bei Schraubverbindungen nach dem Prinzip: „Jeder fester, desto besser!“ Das ist allerdings nicht richtig. Zum einen führen zu fest angezogene Schraubverbindungen beim späteren Lösen oft zu erheblichen Problemen, weil sich die Verbindung auf Grund der hohen Anpresskräfte festfrisst.

Auf der anderen Seite längt sich die Schraubachse, dadurch verliert die Schraube an Elastizität. Im Extremfall reißt sie, oder die Anpresskräfte sinken. Das Optimum ist für jede Verbindung individuell unterschiedlich.

Für Standardverschraubungen gibt es Tabellen, in denen die Anzugsmomente nach Geometrie und Material der Schrauben aufgelistet sind. Bei Spezialverschraubungen an Maschinen werden die Drehmomente vom Hersteller der Anlage in den Montage- und Serviceunterlagen genannt.

Aber das Wissen über die richtigen Drehmomente reicht noch lange nicht aus, sie müssen auch beachtet werden und genau das geschieht leider nicht immer. Besonders bei Schraubverbindungen, die scheinbar nicht allzu viel halten müssen, wird häufig ausschließlich nach Gefühl gearbeitet. Aus diesem Grund sind lose Schraubverbindungen bei elektrischen Anlagen eine der häufigsten Ursachen für Ausfälle, Störungen und Brände.

Die Grundvoraussetzung für ordnungsgemäße Schraubverbindungen mit passenden Drehmomenten sind Werkzeuge mit einer Messvorrichtung.

Diese Produkte gibt es diversen Ausführung. Für geringe Drehmomente wie Verschraubungen bei Leitungsschutzschaltern gibt es so genannte Drehmoment-Schraubendreher. Hier kommen herkömmliche Werkzeug-Bits zum Einsatz, mit denen der Schraubendreher an alle gebräuchlichen angepasst werden kann. Für größere Drehmomente gibt es Systeme mit 3/8-, 1/2- und 3/4-Zoll-Antrieb für Steck-, Ring- oder Maulschlüsseleinsätze.

Die Hauptgründe, warum das richtige Drehmoment nicht eingehalten wird, sind aber:
  • Der Monteur weiß gar nicht, wie wichtig das richtige Drehmoment ist und
  • im entscheidenden Moment ist das passende Werkzeug nicht zur Hand.
Schulen Sie also Ihre Mitarbeiter und demonstrieren Sie die Auswirkungen von zu hohem und zu niedrigem Drehmoment. Sorgen Sie außerdem dafür, dass genügend Drehmomentwerkzeuge vorhanden sind und das an neuralgischen Stellen die Werkzeuge vor Ort zur Verfügung stehen.

Praxis-Tipp: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter in jedem Reparaturbericht vermerken, bei welcher Schraubverbindung welches Drehmoment zum Einsatz kam. Das schützt zwar nicht vor Mutwilligkeit, erinnert einen vergesslichen Mitarbeiter aber doch daran, die Anzugsmomente einzuhalten.


Flexibel oder wechselhaft, zielsicher oder stur?

Bewundern Sie manchmal Kollegen, die sich sehr schnell auf eine neue Situation einstellen können und sofort erkennen, wenn ein Weg vielleicht doch nicht der richtige war? Oder haben eher die Kollegen Ihre Bewunderung, die unbeirrt an einer Lösung festhalten und trotz aller Kritik ihren Weg gehen?

Eins ist sicher:
Beide Wege haben Vor- und Nachteile, als Extremlösung sind aber beide falsch. Die Checkliste hilft Ihnen, den richtigen Kompromiss zu finden.

Checkliste: Flexibel und doch zielsicher
  • Zielsicher heißt: das Ziel im Auge behalten, nicht am Weg festhalten. Legen Sie fest, ob der eingeschlagene Weg aus Ihrer Sicht wirklich zum Ziel führt.   
  • Aus welchen Gründen werden Einwände von außen vorgebracht? Will man Sie lediglich von der eigenen Meinung überzeugen oder sieht Ihr Gegenüber wirklich eine bessere Lösung?   
  • Wenn Sie zunächst absolut von Ihrem Weg überzeugt waren und dann in Ihrer Meinung wanken, was waren die Auslöser dafür?   
  • Was ist die schlimmste Folge, wenn Ihre Lösung fehl schlägt? Welche Folgen müssen Sie erwarten, wenn der neue Weg nicht zum Ziel führt? Hier bietet sich der Weg mit dem geringeren Risiko an.   
  • Analysieren Sie Ihre Beweggründe für die Entscheidung. Ist sie wirklich sachbezogen oder wollen Sie nur einen anderen Weg gehen, um sich zu positionieren.

Durchführung: Bearbeiten Sie alle Punkte nacheinander. Aus den Antworten können Sie erkennen, ob der Weg immer noch der richtige ist oder ob es sich lohnt, die Richtung zu wechseln.


Anzeige


Wo Sie als Betriebsleiter punkten können:

So führen Sie ein erfolgreichen Kostenmanagement

Die Devise „Kosten sparen“ gilt heute in jedem Betrieb. Der Unterschied: Manche Betriebsleiter können es besser als andere. Was macht nun ein erfolgreiches Kostenmanagement aus?

Für den Informationsdienst „Betriebsleitung aktuell“ ist ein Betriebsleiter dann besonders erfolgreich, wenn es ihm gelingt:
  • Die Einkaufskosten spürbar und dauerhaft zu senken
  • Preiserhöhungen von Lieferanten abwehren
  • Den Wettbewerbsdruck auf Lieferanten erhöhen
  • Instrumente zur Erkennung von Kosteneinsparpotenzialen entwickeln
  • Die Stückkosten zu senken
Mehr dazu erfahren Sie in „Betriebsleitung aktuell“. Fordern Sie jetzt ein kostenloses Ansichtsexemplar an!

Hier klicken!
Hier klicken!


Nach oben

Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

Routine, Misserfolge, große Anstrengungen, Reibereien – da kann die Motivation auf der Strecke bleiben. Doch das muss nicht sein. Greifen Sie als Betriebsleiter mit professionellem Know-how genau die Probleme auf, die Ihren Mitarbeitern die Motivation nehmen. Das Seminar „Effektiv motivieren! Auch ohne Geld“ hilft Ihnen dabei.

Vergessen Sie das Motivieren mit Geld. Es wirkt nicht nachhaltig. Nehmen Sie stattdessen am 17.09. und 18.09.2009 am Seminar in Bonn teil. Dort erfahren Sie mehr über die neuen Erkenntnisse der Hirnforschung und der Sozialpsychologie und wie Sie sie zur Motivation nutzen können. Lernen Sie, über welche Ressourcen Sie zur Motivation verfügen und wie Sie diese zielführend und passgenau einsetzen können.

Nach nur 1,5 Tagen intensiven Coachings und Trainings steigern Sie ihre Motivationskraft. Ihre Mitarbeiter werden mit höherem Leistungs- und Qualitätswillen reagieren. Melden Sie sich deshalb noch heute an. Hier erhalten Sie mehr Informationen.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


ifo Geschäftsklima etwas aufgehellt

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Juni erneut verbessert. Die Aufhellung resultiert ausschließlich aus den Erwartungen der Unternehmen. Der Pessimismus der Befragungsteilnehmer hinsichtlich der Entwicklung im kommenden halben Jahr hat weiter abgenommen. Mit ihrer derzeitigen Geschäftslage sind die Unternehmen dagegen genauso unzufrieden wie im Mai. Die Befragungsergebnisse untermauern, dass sich die deutsche Wirtschaft allmählich stabilisiert.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gestiegen. Die Befragungsteilnehmer schätzen ihre derzeitige Geschäftssituation etwas weniger ungünstig ein als im Vormonat. Dennoch sind die Industrieunternehmen mit der momentanen Lage überwiegend unzufrieden. Eine weitere Verschlechterung der Geschäfte in den nächsten 6 Monaten erwarten sie aber nicht mehr ganz so häufig wie im Vormonat.

Der Rückgang im Exportgeschäft wird sich den Firmenmeldungen zufolge etwas abschwächen. Die Beschäftigungsplanungen der Unternehmen sind weniger negativ als im Vormonat, bleiben aber deutlich auf Personalreduzierung ausgerichtet.

Im Großhandel und im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima weiter verbessert. In beiden Handelsstufen resultiert die Aufhellung im Geschäftsklima aus deutlich weniger negativen Geschäftserwartungen der Firmen. Ihre momentane Geschäftslage beurteilen die Handelsunternehmen dagegen ungünstiger als im Mai.

Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe ist nahezu stabil. Die derzeitige Geschäftslage wird von den Unternehmen etwas schlechter eingestuft. Den weiteren Geschäftsverlauf schätzen sie jedoch weniger zurückhaltend ein als im Vormonat.


Checkliste: 10 Tipps, wie Sie der inneren Kündigung vorbeugen  

  1. Die Grundsätze Ihrer Führungsentscheidungen sind für Ihre Mitarbeiter transparent.   
  2. Sie machen keine Zusagen, die Sie später nicht einhalten können.   
  3. Sie gestehen eigene Fehler ein und kommunizieren das auch.   
  4. Sie haben unter Ihren Mitarbeitern keine „Lieblinge“, sondern versuchen, alle gleich zu behandeln.   
  5. Sie haben Ihre Mitarbeiter über Entwicklungen, in die Sie als Betriebsleiter besonderen Einblick haben, auf dem Laufenden.  
  6. Sie delegieren Aufgaben und vergeben auch Zuständigkeiten.   
  7. Sie interessieren sich auch für die persönlichen Belange Ihrer Mitarbeiter.   
  8. Sie lassen Nähe zu und erzählen gelegentlich auch selbst einmal von Ihren Problemen.   
  9. Sie stellen sich in kritischen Situationen vor die Mitarbeiter Ihrer Abteilung.   
  10. Sie greifen konsequent durch, wenn Mitarbeiter die Spielregeln nicht einhalten.   


Anzeige


So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten ...

Erfahren Sie jetzt, wie Sie mit professionellen Motivationsstrategien Ihre Mitarbeiter zu Leistungssteigerung, Qualitätsverbesserung und mehr Freude am Handeln bringen! Lassen Sie sich die Erfahrungen und die Praxistipps eines renommierten Profis nicht entgehen!

In diesem Intensiv-Seminar lernen Sie Ihre Mitarbeiter erfolgreich zu motivieren - ohne Prämie und Gehaltserhöhung. Erfahren Sie hier, wie es funktioniert.

Hier klicken!
Hier klicken!


Nach oben

Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie kennen Ihre Mitarbeiter: Der eine ist Fachmann für die Pulverbeschichtung, der andere für die Stanzmaschine. Ihr Ingenieur kann besonders gut erklären und ist daher bei den Auszubildenden beliebt. Wenn es darum geht, eine neue Maschine in den bestehenden Ablauf zu integrieren, ist der Mitarbeiter gefragt, der schon seit 28 Jahren im Betrieb jeden Anschluss, jede Rohrleitung und jeden Winkel kennt.

Der Erfolg Ihres Unternehmens beruht zu einem großen Teil auf der Kompetenz Ihrer Mitarbeiter. Es ist Ihre Aufgabe, diese zu fördern und sicherzustellen, damit Kompetenzen richtig eingesetzt und weitergegeben werden kann.

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Fördern Sie gezielt die Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter

Kompetenz hat  vielerlei Gesichter:
  • Fachwissen
  • Soziale Kompetenz
  • Erfahrung
Meist wird ein durchdachter Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter aufgestellt, damit internes Know-how möglichst schnell erlernt wird. Außerdem legen Sie bei der Auswahl Ihres Bewerbers auf eine bestimmte Ausbildung und damit auf ein erwartetes Fachwissen Wert.

Denken Sie jedoch auch daran:

Ihre langjährigen Mitarbeiter können nur up to date bleiben, wenn Sie gezielt deren Lernbereitschaft fördern. Fragen Sie regelmäßig Ihre Mitarbeiter, in welchen Bereichen sie ihre Kenntnisse erweitern möchten, und gehen Sie darauf ein. Sie wollen sicherstellen, dass die Mitarbeiter Ihres Metallverarbeitungsbetriebes ihren Aufgaben gewachsen sind. Eine einfache und wirksame Methode ist, Ihren Mitarbeitern eine Hilfe zur Selbsteinschätzung an die Hand zu geben:

Schritt 1: Teilen Sie Fragebögen aus
Als Abteilungsleiter teilen Sie Fragebögen aus. Die Bereiche Ihrer Abteilung werden durchnummeriert: Jede Nummer ist eine einzelne Maschine, ein Prozess oder eine Unterabteilung. Die Fragen zu jeder Nummer sind: Fühlen Sie sich „zu Hause?“, besteht „noch Anleitungsbedarf?“ oder „fehlt das Verständnis?“ Geben Sie Platz für Ergänzungen.

Schritt 2: Kontrollieren Sie die Teilnahme

Geben Sie einen Abgabetermin von  einer Woche vor.

Schritt 3: Werten Sie die Antworten aus

Bereiche, die von vielen Mitarbeitern mit „Anleitungsbedarf“ eingeschätzt werden, sollten vorrangig geschult werden. Zeigt sich, dass einige Personen sich als Bereichsexperten „zu Hause“ sehen, könnten diese weniger geschulten Personen helfen.

Schritt 4: Leiten Sie Schulungen sofort in die Wege und erstellen Sie einen Zeitplan

Einige Mitarbeiter hatten angegeben, dass ihnen die Programmierung der CNC-Fräse noch sehr schwer fällt. Buchen Sie schnellstmöglich einen Kundenberater vom Hersteller der CNC Fräse. Evtl. kommen danach nützliche Funktionen zur Anwendung, die bis dahin nicht bekannt waren.

Denken Sie daran, dass auch kleine Unterweisungen den Status von „internen
Schulungen“
bekommen. So entsteht kein Ärger über ausgefallene Arbeitszeiten oder Zuständigkeiten. Wenn Sie Name, Datum und Unterschrift festhalten, beweisen Sie einem Qualitätsmanagement - Auditor außerdem, dass Sie Ihre Ressource Personal kontinuierlich verbessern.
 


Fragebogen zur Mitarbeiterschulung

Abteilung
 Nr.  Position/
  Ablauf  
Ich fühle mich „zu Hause“ Ich habe Anleitungs-bedarf   Mir fehlt zum Teil noch das Verständnis   Mein Kommentar
FräsenFräser1
Fräser2
LackierungLackierer1
Lackierer2
Kommis-sionierungKommis-sionieren
AuftragsprüfungAufträge prüfen
Name, Datum und Unterschrift:


Anzeige


Sind Ihre Mitarbeiter eigentlich ausreichend motiviert?

Finden Sie es jetzt mit dem neuen „Motivations-Check“ heraus!

Hier finden Sie zahlreiche sofort zu übernehmende Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare, z. B.:
  • Warum Sie jeden Mitarbeitertyp anders motivieren müssen
  • Welche Freiräume Sie Mitarbeitern zugestehen sollten
  • Welche Art von Problemen und Entscheidungen Sie unbedingt Ihren Mitarbeitern überlassen sollten
  • Checkliste: So setzen Sie Mitarbeiter richtig ein, so dass ihre Talente am besten zur Geltung kommen
  • Welche Arbeitsbedingungen die Motivation begünstigen
  • Wie Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen
  • Selbsttest: Was motiviert Sie selbst am meisten?
Klicken Sie hier!


Nach oben

DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
Ein Unternehmensbereich der
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Vorstand: Helmut Graf
Handelsregisternummer: HRB 8165
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 812639372

Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Tel.: 0228/9550130
E-Mail: kundendienst@vnr.de

Redaktion

DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
Tanbir Singh
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Fax: 0228/ 35 63 22
E-mail: div@vnr.de
http://www.ingenieur-verlag.de


Adressänderung und Abbestellung

Wenn Sie diese Infomail nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:
Abbestellen

Wenn sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat oder Sie sich für weitere Themengebiete anmelden möchten, klicken Sie bitte hier:
Änderungen

Copyright:
Vervielfältigungen jeder Art sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags gestattet. Die Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie die Vervielfältigung auf Datenträger dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Verlags erfolgen.

Haftung:
Die Beiträge und Inhalte in diesem Newsletter werden mit Sorgfalt recherchiert. Dennoch wird eine Haftung ausgeschlossen.

Wichtiger Hinweis zu allen Links:
Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Homepage angebrachten Links, die nicht auf Webseiten des Verlages weisen.

Nach oben

 
© Sicher · gut · beraten
DIV Deutscher Ingenieur-Verlag