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DIV Ingenieur-Newsletter


DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 14.01.2009

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Dies sind Ihre Themen:


Deutsche Angestellte halten ihre Chefs für überbezahlt
So betreiben Sie ein effizientes E-Mail-Management

Chancen und Risiken beim Kauf von Gebrauchtmaschinen
So identifizieren Sie gefährliche Einzugsstellen an Maschinen

DGUV: Das ändert sich 2009
Checkliste: Ermitteln Sie mit 8 Fragen die Wünsche Ihrer Kunden

Verhandeln Sie Ihre erfolgsabhängige Zusatzvergütung als Projektleiter

Seminar-Tipp: „Einführung in die Statistik“ am 20. Januar 2009 in Hamburg
Neues aus der Wissenschaft: Forschungspreis für Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern



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Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

eigentlich sollten E-Mails die Kommunikation erleichtern, doch häufig ist das Gegenteil der Fall. Die tägliche Flut an E-Mails wird immer größer. Immer mehr berufliche Vorgänge werden heute per E-Mail erledigt. Dazu kommen CC-Mails und unklare Betreffzeilen.

Einen Teil Ihrer Arbeitszeit sind Sie deshalb täglich mit dem Abarbeiten von E-Mails beschäftigt. Zwar haben Sie kaum Einfluss auf die Nutzung von E-Mails durch andere Personen, aber Sie selbst können etwas ändern.

Wie wäre es also, wenn Sie zukünftig mit gutem Beispiel vorangingen und Ihre E-Mail-Flut eindämmen würden? Weiter unten zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten Sie dazu haben.
Viel Erfolg für Ihre Umsetzung.



Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Deutsche Angestellte halten ihre Chefs für überbezahlt

Angestellte in Deutschland üben heftige Kritik an ihren Chefs.
Das hat eine internationale Studie des Personaldienstleisters Kelly Services ergeben. Dieser zufolge ist fast 1/3 der Beschäftigten davon überzeugt, dass ihre Vorgesetzten die tägliche Arbeit ihrer Mitarbeiter nicht verstehen oder sogar deren Job selbst nicht ausführen könnten (38 %).

Zudem halten 53 % der Angestellten die Gehälter ihrer Führungskräfte für zu hoch.

Auch die Führungsqualitäten ihrer Vorgesetzten schätzen die meisten Befragten als unzureichend ein.

So gaben 44 % an, von ihrem Chef nicht genügend motiviert zu werden. Auf die Frage, ob ihr Vorgesetzter schwerer arbeitet als sie selbst, antworteten nur 21 % der Befragten mit „ja“. Dagegen sind 43 % der Ansicht, dass sie ebenso viel leisten wie ihre Führungskraft. 16 % glauben, sogar mehr zu arbeiten.
 


So betreiben Sie ein effizientes E-Mail-Management

Wer kennt sie nicht, die folgende Situation: Kaum haben Sie Ihren PC hochgefahren, erhalten Sie auch schon folgende Nachricht: „Sie haben 50 neue E-Mails“. So aber muss es nicht zwangsläufig weitergehen.

Setzen Sie selbst ein Zeichen und schränken Sie den E-Mail-Verkehr ein. Wir sagen Ihnen wie:

Tipp 1: Wählen Sie aussagekräftige Betreffzeilen
Formulieren Sie prägnante Betreffzeilen, aus denen der E-Mail-Empfänger erkennen kann, worum es in der E-Mail geht.

Tipp 2: Drücken Sie sich klar aus
E-Mails sind kein Ersatz für Briefe. Sie dienen vor allen der Kurzinformation des Empfängers. Fassen Sie sich deshalb kurz und achten Sie auf eine einfache und klare Sprache.

Tipp 3: Schicken Sie Mails nicht hin und her
Vermeiden Sie Mails, die hin und her geschickt werden. Spätestens nach der 3. Mail weiß niemand mehr, worum es ursprünglich ging.

Tipp 4: Rufen Sie bei Problemen an

Falls ein Problem aufgetreten ist: Versuchen Sie gar nicht erst, es per E-Mail zu lösen. In den wenigsten Fällen funktioniert dieses nämlich. Wählen Sie den konventionellen Weg und rufen Sie an. Am Telefon lässt sich manches Problem sehr viel schneller lösen als per E-Mail.

Tipp 5: Verzichten Sie auf CC-Mails
Vermeiden Sie CC-Mails, soweit möglich. Nur wirklich wichtige Mails sollten mittels CC weitergeleitet werden.


Übrigens:
Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag M 50 „Steigern Sie die Produktivität Ihrer Mitarbeiter durch Vertrauen und faire Kontrolle“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich.
Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
 


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Kritisieren, ohne zu verletzen:

Wie führen Sie Mitarbeiter „auf die sanfte Art“ zu einer Verhaltensänderung?

Vielen Führungskräften ist es unangenehm, Kritikgespräche zu führen, Doch oft wird gerade durch Schweigen und Hinnehmen alles noch schlimmer. Besonders dann, wenn andere Kollegen merken, dass man dem Kollegen „was durchgehen lässt“.

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie automatisch die richtigen Worte finden, wenn Sie Mitarbeiter kritisieren müssen. Wie Sie Mitarbeiter auf Fehler hinweisen . Wie Sie mit ehrlicher Kritik Ihre Mitarbeiter zu mehr Sicherheit und Selbstverantwortung leiten. Auf diese Weise bauen Sie Ihre Führungsqualitäten noch stärker aus:

Wussten Sie z. B., dass man es Ihnen schnell als Führungsschwäche auslegen kann, wenn Sie sich in Sachen Kritik von Mitarbeitern zu Kompromissen hinreißen lassen?

1,5-Tages-Intensiv-Workshop – melden Sie sich heute noch an!
Klicken Sie hier


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

gebrauchte Maschinen und Anlagenteile kosten oft einen Bruchteil verglichen mit einer Neuanschaffung. Aus diesem Grund sind sie auch immer häufiger anzutreffen.

Was jedoch zunächst wie das absolute Schnäppchen aussah, entpuppt sich im Betrieb dann jedoch oft als kostspielige Angelegenheit.
Die Besonderheiten des Gebrauchtmarktes beleuchtet der folgende Beitrag.


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Chancen und Risiken beim Kauf von Gebrauchtmaschinen

Wenn Sie eine neue Maschine kaufen, haben Sie gegenüber dem Anbieter genau definierte Ansprüche, z. B. was die technische Dokumentation und die Gewährleistung betrifft. Das sieht bei einer gebrauchten Anlage vollkommen anders aus.

Es gibt keine eindeutigen Regelungen, welche Leistungen Sie erwarten können. Dies wäre auch überhaupt nicht realisierbar. Würde der Gesetzgeber z. B. einen „Mindeststandard“ für gebrauchte Maschine vorschreiben, wäre es unmöglich, eine defekte Anlage z. B. als Ersatzteillager zu verkaufen.

Aus diesem Grund ist der Kaufvertrag das zentrale Dokument, mit dem Sie und der Anbieter den Gegenstand möglichst exakt beschreiben sollten. Können Sie sich bei einer neuen Maschine darauf berufen, dass ein bestimmter Zustand oder bestimmtes Zubehör zu erwarten ist, müssen Sie dies bei einer Gebrauchtmaschine explizit festlegen.

Für Sie als Leiter der Instandhaltung sind Gebrauchtmaschinen natürlich eine besondere Herausforderung.
Klären Sie im Vorfeld deshalb folgende Fragen, damit Sie nicht plötzlich vor unlösbaren Aufgaben stehen:
  • Gibt es Wartungs-, Reparatur- bzw. Service-Unterlagen?
  • Ist der Hersteller noch aktiv und unterstützt er die Maschine noch? (Fragen Sie dazu direkt beim Hersteller nach und nicht beim Anbieter.)
  • Definieren Sie im Kaufvertrag genau, wofür Sie die Maschine brauchen. Dadurch können Sie einen bestimmten Leistungsumfang voraussetzen.
  • Werden noch Ersatzteile und Hilfsstoffe oder Vergleichstypen für die Anlage angeboten?
  • Entspricht die Anlage den aktuellen Sicherheitsbestimmungen?
  • Werden die Emissionswerte eingehalten? Besonders bei der Geräuschentwicklung und der Vibration liegen alte Maschinen häufig unter den aktuellen Richtwerten.
  • Lassen Sie eine äußerst genaue Gefährdungsbeurteilung erstellen und beseitigen Sie alle drohenden Gefahren.
  • Haben Sie das Personal, das sich mit diesem Maschinentyp auskennt?

Im Zweifel sollten Sie lieber Ihre Bedenken frühzeitig und nachhaltig zum Ausdruck bringen.
Bei späteren Ausfällen und Instandsetzungsproblemen ist der schwarze Peter schnell auf Ihrer Seite.


So identifizieren Sie gefährliche Einzugsstellen an Maschinen

Immer wieder kommt es bei Reparatur- und Wartungsarbeiten an Maschinen zu schwerwiegenden Unfällen, weil es ungesicherte Einzugsstellen gibt. Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, solche Gefahren zu erkennen und Unfälle zu vermeiden.

Checkliste: So vermeiden Sie Unfälle durch Einzugsstellen

  • Weisen Sie alle Mitarbeiter regelmäßig auf die Punkte dieser Checkliste hin.   
  • Sichern Sie Einzugsstellen durch technische Hilfsmittel wie Verkleidungen, Abdeckungen, Abweisprofile etc.   
  • Führen Sie Schutzeinrichtungen so aus, dass sie nur mit einem Schlüssel oder einem Spezialwerkzeug entfernt werden können. Schutzeinrichtungen dürfen nicht „umgreifbar“ oder „hintertretbar“ sein.   
  • Installieren Sie eine ausreichende Anzahl von Not-Aus-Einrichtungen, die von jeder Stelle und in jeder Situation leicht und gut erreichbar sind. Bringen Sie auffällige Warnschilder und Hinweise an.   
  • Sorgen Sie dafür, dass Hilfsmittel wie Zangen, Schieber etc. stets zur Verfügung stehen. Achten Sie darauf, dass eng anliegende Kleidung und Haarnetze getragen werden.   
  • Bei Instandhaltungsarbeiten müssen die Maschinen gegen eine Inbetriebnahme abgesichert sein. Sorgen Sie dafür, dass der Bediener bei seiner Arbeit z. B. von anderen Mitarbeitern nicht angesprochen oder sonst wie abgelenkt wird.   


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Flexibilität ist alles!

Betriebsleitung aktuell
Wie Sie Ihre Mitarbeiter effizient einsetzen.
Als erfahrener Betriebsleiter wissen Sie: Selten kommt es so wie geplant. Während an einer Stelle Mitarbeiter auf den Nachschub wichtiger Teile warten, kämpfen andere mit einer defekten Maschine, was den Arbeitsablauf immer wieder bremst. Und dann kommt noch ein Gruppenleiter und meldet: 3 Leute krank.

Da hilft nur eines: Flexibilität. Mitarbeiter dort einsetzen, wo sie im Augenblick am meisten gebraucht werden. Das aber funktioniert nur, wenn der Betrieb darauf vorbereitet ist.
Wie Sie das in der Praxis bewerkstelligen, verrät Ihnen unser neuer Informationsdienst

Betriebsleitung aktuell

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Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

je mehr Sie über Ihre Kunden wissen, desto bessere Chancen haben Sie, einen Ihrer Mitbewerber aus dem Rennen zu schlagen. Doch wie können Sie als Betriebsleiter an die dafür notwendigen Informationen gelangen?

Der klassische Weg ist eine Kundenbefragung:
Sie entwickeln einen standardisierten Fragebogen und schicken ihn jedem Ihrer Kunden zu. Den Rücklauf werten Sie aus. Doch nicht alle Ihre Kunden senden den Fragebogen zurück. Also rufen Sie an, um nachzufragen, warum Ihr Kunde die Fragen nicht zurückgeschickt hat.

Mein Vorschlag:

Sparen Sie sich doch direkt den ersten Schritt. Vor allem, wenn Sie nur wenige Kunden haben, können Sie das Telefonat auch zur Kundenpflege nutzen. Einen standardisierten Fragebogen sollten Sie trotzdem entwickeln, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Lassen Sie sich dabei von den Fragen weiter unten leiten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


DGUV: Das ändert sich 2009

Das Jahr 2009 bringt eine Reihe von Veränderungen in der gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin.

So müssen Arbeitgeber ab kommendem Jahr für jeden einzelnen Angestellten Daten zur gesetzlichen Unfallversicherung melden. Bisher genügte eine Entgeltmeldung für das gesamte Unternehmen. Beiträge für das Insolvenzgeld sind ab kommendem Jahr an die Einzugstellen der Krankenkassen zu zahlen.

In der gewerblichen Wirtschaft werden zudem die Altlasten der Berufsgenossenschaften neu verteilt.

Je nach Branche müssen sich Arbeitgeber auf eine Ent- oder Belastung einstellen. Parteien können ihre ehrenamtlich tätigen Vorstände gegen Arbeits- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten im Ehrenamt versichern. Hintergrund der Veränderungen ist das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Unfallversicherung (UVMG), das der Bundestag im vergangenen Sommer verabschiedet hat.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auch in der Ausgabe 10/2009 der „Betriebleitung aktuell“.
 


Checkliste: Ermitteln Sie mit 8 Fragen die Wünsche Ihrer Kunden

Wenn Sie mehr über die Wünsche Ihrer Kunden wissen als Ihre Konkurrenz, dann haben Sie einen Wettbewerbsvorteil.
Lassen Sie sich bei der Ermittlung Ihrer Wünsche von den folgenden 8 Fragen leiten:
  1. Welche Anreize müssen Sie Ihrem Kunden bieten, um ihn zu größeren oder häufigeren Bestellungen zu motivieren?
  2. Welche zusätzlichen Angebote oder Serviceleistungen wünscht sich Ihr Kunde für die Zukunft?
  3. Auf welche Leistungen legt er besonderen Wert?
  4. Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es für die Bereiche, mit denen Ihr Kunde zu tun hat?
  5. Welche Vorteile oder Besonderheiten bietet Ihr Unternehmen aus Kundensicht im Vergleich zu Mitbewerbern?
  6. Gibt es Produkte, die Ihr Kunde sich außerdem in Ihrer Angebotspalette wünscht?
  7. Hat Ihr Kunde konkrete Ideen oder Verbesserungsvorschläge für zukünftige Abläufe?
  8. Hat er sonstige Anregungen?


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Wichtig zu wissen: Kennen Sie als Instandhaltungsleiter diese neuen Trends und Entwicklungen?

Instandhaltung in der Praxis
  • „Dominoeffekt“ verhindern: Irgendwo im Betrieb fällt eine Anlage aus … und alle Folgeprozesse kommen zum Stillstand. Mit welcher neuen Organisations-Technik Sie diesen Super-GAU weitgehend verhindern
  • So entwickeln Sie selbst ein FMEA-Programm (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) einfach und schnell auf Excel-Basis – und sparen eine Menge Geld für teuer eingekaufte Software
  •  Total Productive Maintenance (TPM): wie Sie mit autonomer Instandhaltung dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter seine Maschine selbstständig in einem guten Zustand hält
  • In welchen Bereichen Ihnen heute schon RFID-Chips bei Lagerhaltung und Ersatzteil-Nachverfolgung deutliche Vorteile bringen
  • Neue Relais mit bis zu 15 Kontaktstellen senken Ihren Instandhaltungsaufwand: in welchen Fällen Sie mit Relais die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit deutlich steigern

Mit diesen Trends gestalten Sie Ihre Verfahrensabläufe als Instandhaltungsleiter noch effizienter.

Darüber hält Sie der neue Spezial-Informationsdienst
„Instandhaltung in der Praxis“
regelmäßig auf dem Laufenden.

Klicken Sie hier für Ihr persönliches GRATIS-Exemplar!



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Technischer Vertrieb

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

Ein Projekt ist ein Unternehmen auf Zeit.
Als Projektleiter müssen Sie daher ähnliche Anforderungen erfüllen wie ein Geschäftsführer auf Zeit.

Wenn eine Projektaufgabe nicht diesen strategischen Stellenwert hat, sollten Sie überlegen, ob die Aufgabe statt als Projekt eher als normaler Geschäftsprozess über die festgelegten Zuständigkeiten gelöst werden kann.

Tipps zum erfolgreichen Umgang erhalten Sie im Folgenden.

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
 


Verhandeln Sie Ihre erfolgsabhängige Zusatzvergütung als Projektleiter

Schritt 1: Verantwortung und Kompetenz des Projektleiters festlegen
Klären Sie mit dem Auftraggeber neben den inhaltlichen und zeitlichen Zielsetzungen auch Ihre Zuständigkeit als Projektleiter.

In der Regel wird diese Frage jedoch nur dann ernsthaft beantwortet, wenn die erwarteten Verantwortungen mit einer leistungsorientierten Projektvergütung gekoppelt sind. Sonst besteht die Gefahr, dass Ziele und Erwartungen nur verschwommen formuliert werden. Auf dieser vagen Grundlage können Kritiker am Schluss immer etwas an Ihrer Arbeit aussetzen.

Vereinbaren Sie einen bestimmten Prozentsatz (beispielsweise 10 %) Ihres Gehalts in dem gefragten Zeitraum als Erfolgsvergütung. Das zwingt die Auftraggeber, konkrete Ansprüche und Verantwortlichkeiten zu formulieren.

Schritt 2: Lassen Sie sich einzelne Projektkomponenten vergüten
Verhandeln Sie eine Vergütung für die einzelnen Komponenten des Projekts.

Beispiel: 30 % der Vergütung erhalten Sie für die Planung des Projekts mit den vorgegebenen Ressourcen und Terminvorgaben. 40 % entfallen auf die Steuerung, um die angestrebte Lösung qualitativ und quantitativ erfolgreich umzusetzen. Die restlichen 30 % vergüten die kritische Evaluation des Projekts und die schriftlichen Verbesserungsvorschläge für kommende Projekte.

Schritt 3: Machen Sie ein Angebot

Schätzen Sie ein, wie viele Arbeitsstunden Sie in den einzelnen Phasen benötigen, um die formulierten Ziele im Team zu erreichen.

Legen Sie die Stundensätze zu Grunde, die Sie in einem externen Auftrag berechnen würden. Schlagen Sie einen kleinen Prozentsatz von 5 bis 10 % als Erfolgsvergütung vor.

Die Praxis zeigt, dass Projekte, die mit einer variablen Vergütung verknüpft sind, zielgerichteter durchgeführt werden und daher erfolgreicher abschließen. Gleichzeitig entsteht die Notwendigkeit, die beabsichtigte Aufgabenstellung noch einmal zu überprüfen.

Dies ist auch ein gutes Mittel, um der Inflation von Projekten entgegenzuwirken.
 


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Technischer Vertrieb Mit unqualifizierten Killerphrasen!

Sie kennen die Situation: Nachdem Sie die erste Hürde erfolgreich genommen haben und von der Sekretärin zu einem Entscheider durchgestellt worden sind, fällt Ihnen dieser nach wenigen Sätzen ins Wort. Demnach ist man derzeit nicht interessiert, weil
  • Kein Bedarf!
  • Kein Budget!
  • Schon probiert!
  • Haben eine eigene Entwicklungsabteilung!

Jede dieser Killerphrasen soll Ihnen eines mitteilen: Kein Interesse, das Gespräch ist beendet.

Ist es das wirklich?
„Technischer Vertrieb“ berichtet über eine erfolgreiche Konterstrategie: Wie Sie Killerphrasen mit einer Gegenfrage abfangen. Und plötzlich wieder im Geschäft sind. Tatsache ist, dass dies auf Entscheider Eindruck macht. Häufig ist dann auch ein Auftrag nicht weit.

Mehr darüber finden Sie in „Technischer Vertrieb“.
Fordern Sie jetzt kostenlos ein Exemplar zur Ansicht an!

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Labormanagement

Irina Richter
Liebe Leserin, lieber Leser,

das alte Jahr geht zu Ende. Es wird wieder Zeit, neue Vorsätze für das kommende Jahr zu fassen.

Wie wäre es zum Beispiel damit, endlich die eigenen Statistikkenntnisse aufzubessern?
Der herstellerunabhängige Kurs „Einführung in die Statistik“ am 20. Januar 2009 in Hamburg gibt Ihnen dazu die Gelegenheit.

Obwohl die nur bedingte Übertragbarkeit von Tierversuchen auf den Menschen inzwischen wissenschaftlich belegt ist, werden diese von Behörden und Ämtern zu Arzneimittelzulassung immer noch gefordert.  Die PRIMACYT Cell Culture Technology GmbH und die Riemser Arzneimittel AG haben nun mit ihrem humanen Leberzellkultursystem  HEPAC2 einen Schritt in die richtige Richtung getan.


Ihre
Unterschrift Irina Richter

Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis


Seminar-Tipp: „Einführung in die Statistik“ am 20. Januar 2009 in Hamburg

Der Veranstalter StatSoft (Europe) GmbH vermittelt in diesem Kurs die Grundlagen der Statistik praxisnah und ohne umfangreiche mathematische Ableitungen.

Dieses softwareunabhängige Seminar eignet sich für Sie auch, wenn Sie nicht mit dem Programmpaket STATISTICA arbeiten.
Folgende Themen werden behandelt:
  • Grundlagen der beschreibenden Statistik
  • Häufigkeitsverteilungen und Kennwerte
  • Schätz- und Testverfahren
  • Stichprobenvergleiche
  • Einfache Varianzanalyse
  • Korrelations- und Regressionsanalyse

Die Analysemethoden und Diagrammformen werden an Beispielen und mithilfe einfacher Flow-Charts dargestellt. Als Datenbeispiele dienen allgemein verständliche Datensätze aus verschiedenen Anwendungsbereichen, also keine branchenbezogenen Daten.

Diesen eigenständigen Methodenkurs können Sie durch folgende Produktkurse ergänzen: STATISTICA Grundkurs (GRK), STATISTICA intensiv (INT) und Six-Sigma und Statistische Prozesslenkung (SPC).  

Außer einem allgemeinen Grundverständnis von Zahlen und Daten benötigen Sie keine Vorkenntnisse.
Melden Sie sich einfach an unter: www.statsoft.de


Neues aus der Wissenschaft: Forschungspreis für Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Schweriner PRIMACYT Cell Culture Technology GmbH und die Riemser Arzneimittel AG aus Greifswald haben gemeinsam den Forschungspreis zur Förderung methodischer Arbeiten mit dem Ziel der Einschränkung des Ersatzes von Tierversuchen erhalten.

Zur Prüfung der Sicherheit von Arzneimitteln verlangen Behörden und Ämter nach wie vor Tierversuche. In einer kürzlich veröffentlichten Analyse konnte gezeigt werden, dass von 150 untersuchten Wirkstoffen der Tierversuch nur in 43 % der Fälle die Wirkung des Stoffes beim Menschen zutreffend vorhersagen konnte.

Menschliche Leberzellkulturen spiegeln hingegen als In-vitro-Modell die Abläufe im menschlichen Körper exakter wider. Humane Leberzellen stehen allerdings nur sehr eingeschränkt für die klinische Forschung zur Verfügung.

Die PRIMACYT Cell Culture Technology GmbH hat nun mit dem humanen Leberzellkultursystem  HEPAC2 ein Verfahren entwickelt, welches eine mehrwöchige Kultivierung der Leberzellen erlaubt. Dabei behalten die Zellen ihre Funktionen weitestgehend bei, sodass sie nicht nur
1-mal, sondern mehrfach zur Untersuchung von Medikamenten oder anderen Chemikalien eingesetzt werden können.

Da die Zellen serumfrei kultiviert werden, kann auch auf das sonst nötige Tierserum verzichtet werden.
Weitere Vorteile dieses Verfahrens sind:
  1. Der natürliche Mangel an menschlichem Spendergewebe wird umgangen
  2. die Analyse langfristiger Arzneimittelwirkungen im Reagenzglas wird möglich
  3. ein teilweiser Verzicht auf den Einsatz von Versuchstieren in pharmakologischen Studien ist möglich und
  4. es erlaubt eine kosteneffizientere Durchführung der Entwicklung von Arzneimitteln.

Den Praxistest hat das neue Verfahren bereits erfolgreich innerhalb der Arzneimittelforschung der Riemser Arzneimittel AG bestanden.
Die Ergebnisse der Untersuchungen können Sie unter www.primacyt.de/deutsch/_download/Dickens-et-al-2008.pdf nachlesen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.primacyt.de  und www.bcv.org


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Sind Sie vorbereitet auf REACH (Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals)?

Der Laborleiter in der Praxis
Am 1.6.2007 tritt die neue EU-Verordnung in Kraft. Bis dahin müssen Sie als Hersteller bzw. Importeur von Stoffen oder Zubereitungen Ihre Produkte registrieren lassen. Zusätzlich werden für zahlreiche Stoffe und Zubereitungen aufwändige toxikologische Untersuchungen vorgeschrieben. Für Sie als Laborleiter eine echte Herausforderung!

Schön, wenn es dafür Checklisten gäbe, damit Sie garantiert nichts übersehen.

Solche Checklisten finden Sie jetzt in
Der Laborleiter in der Praxis.

Neben hilfreichen Checklisten finden Sie dort auch wertvolle Praxis- Tipps, wie Sie REACH Schritt für Schritt professionell in Ihrem Labor installieren.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne unverbindlich ein
kostenloses Ansichts-Exemplar.

Hier anfordern!



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Handelsregisternummer: HRB 8165
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