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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 04.02.2009

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Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen.


Dies sind Ihre Themen:


VDMA: Einbruch des Auftragseingangs im November
Checkliste: So betreiben Sie eine effiziente Informationspolitik

Verschleppte Instandhaltung führt zu enormen Kosten
So verhindern Sie Unfälle bei Reparaturen an Drehmaschinen

Zahlungsmoral trotz Finanzkrise leicht verbessert
Checkliste: Der richtige Umgang mit Feedback

So gelingt Ihnen eine papierarme QM Dokumentation
Die offizielle Zertifizierung nach SA8000 – erstes deutsches Unternehmen erhält dieses Zertifikat



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,


besonders in Krisenzeiten ist es wichtig, dass Ihre Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand der Dinge sind. Auch wenn der eigene Arbeitsplatz nicht von negativen Entwicklungen betroffen ist, möchte jeder wissen, wie es um das Unternehmen steht. Deshalb ist es auch Ihre Aufgabe, Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten.

Doch das ist häufig einfacher gesagt als getan. Denn eine solide Informationspolitik kostet Zeit. Und die ist meistens nicht da.

Trotzdem:
Investieren Sie diese Zeit. Denn informierte Mitarbeiter sind auch motivierte Mitarbeiter. Umgekehrt sind Mitarbeiter, die Neuigkeiten grundsätzlich von Dritten erfahren, irgendwann demotiviert. Und das wirkt sich auch negativ auf ihre Produktivität aus. Fangen Sie noch heute mit einer effizienten und verantwortungsvollen Informationspolitik Ihren Mitarbeitern gegenüber an. Tipps dazu erhalten Sie weiter unten.

Bestimmte Informationen brauchen Sie auch, um unser Online-Rätsel zu lösen und uns die richtige Lösung zuzuschicken. Dann aber haben Sie die Chance, einen unserer attraktiven Preise zu gewinnen.

Die Redaktion wünscht viel Glück für die Lösung.



Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


VDMA: Einbruch des Auftragseingangs im November

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im November 2008 um real 30 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit.

Das Inlandsgeschäft sank um 32 %. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 29 % im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich September bis November 2008 ergibt sich insgesamt ein Minus von 16 % im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von 15 % und bei den Auslandsaufträgen ein Minus von 16 %.

„In der monatlichen Betrachtung sind starke Ausschläge der Maschinenbauorders für sich genommen nichts Außergewöhnliches. Dennoch deuten die Novemberzahlen für das Schlussquartal 2008 auf einen bisher so nie gesehenen Rückgang der Aufträge hin. Somit stellt sich die berechtigte Frage, ob die Prognose einer 2009 stagnierenden Maschinenbauproduktion noch haltbar ist. Gleichzeitig muss davor gewarnt werden, Ausnahmesituationen in die Zukunft einfach fortzuschreiben, statt die nach wie vor bestehenden strukturellen Wachstumschancen zu sehen“, kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.
 


Checkliste: So betreiben Sie eine effiziente Informationspolitik

  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter so früh wie möglich.
  • Ziehen Sie Gespräche E-Mails vor.
  • Greifen Sie sofort ein, wenn die Gerüchteküche brodelt.
  • Setzen Sie Multiplikatoren ein, um Ihre Mitarbeiter schnell zu informieren.
  • Leiten Sie Informationen bewusst weiter, indem Sie sie bewerten und übersetzen.
  • Schieben Sie bei schlechten Nachrichten keinen Dritten vor.
  • Folgen Sie der Regel: Interne Kommunikation vor externer.
  • Führen Sie Einzelgespräche, bevor Sie das gesamte Team informieren.
  • Vermeiden Sie Missverständnisse. Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter Sie richtig verstehen.

Übrigens:

Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag I 40 „So verhalten Sie sich richtig, wenn man Ihnen bewusst bestimmte Informationen vorenthält“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,


wenn die Zeiten härter werden, sind Sparappelle von der Geschäftsleitung häufig die erste (und manchmal auch die einzige) Reaktion. Das ist zwar verständlich, kann sich aber auch schnell als kontraproduktiv erweisen, wenn an der falschen Stelle gespart wird.

Gerade die Instandhaltung ist so ein Bereich, in dem sich Einsparungen kurze Zeit später als enorm kostenintensiv herausstellen. Warum das so ist und wie Sie mit eindeutigen Zahlen und Fakten Gegenargumente schaffen, lesen Sie im folgenden Beitrag.


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Verschleppte Instandhaltung führt zu enormen Kosten

Bei der Instandhaltung gibt es praktisch 3 Stufen, in denen Sie auf einen Verschleiß reagieren können:
  1. Vorbeugend
  2. Beim Auftreten eines ersten Fehlers
  3. Beim Ausfall des Systems
Die beiden letzten Fälle unterscheiden sich dadurch, dass in Fall 2 die gesamte Anlage durchaus noch weiter arbeiten kann, es kann allerdings zu Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit kommen. In Fall 3 geht auf Systemebene gesehen gar nichts mehr.

Qualitativ stehen die Argumente klar für die 1. Strategie: „Vorbeugen ist besser als heilen!“ Aber nur allein dadurch lassen sich noch keine Maßnahmen rechtfertigen. Schaffen Sie deshalb eine Basis, auf der Sie dann argumentieren können. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Stellen Sie alle Kosten auf, die Sie für vorbeugende Maßnahmen aufbringen müssen: Personal, Hilfsstoffe, Austauschteile etc.

2. Erfassen Sie alle Kosten, die bei Reparaturen von Erstfehlern anfallen.
  • Wie wirkt sich die Maßnahme auf die Produktion aus?
  • Führt die Reparatur zu jeder Zeit zu gleichen Kosten oder hat es einen Einfluss, wann der Fehler auftritt?
Bei einem vorbeugenden Austausch haben Sie einen Einfluss auf den Zeitpunkt.

3. Welche weiteren Folgefehler kann der erste Fehler auslösen?

Die Analyse von Fehlerketten ist ein maßgebliches Instrument zur Ermittlung der Wirksamkeit von Instandhaltungsmaßnahmen. Dabei sind nicht nur die reinen Instandsetzungskosten maßgeblich, sondern alle, mit dem Ausfall verbundenen Kosten: Produktionsausfall, Personalleerlauf, Regresskosten, Aufwendungen für Wiederanlauf, unproduktive Energiekosten, etc. Hier können Sie in der Regel nur schätzen. Beginnen Sie aus diesem Grund bei den tatsächlich erfassbaren Kosten.

Im Allgemeinen liegen allein diese Kosten schon so hoch, dass sie als Argument gelten. Doch wenn Sie dann noch in der Lage sind, zusätzliche Kosten aufzulisten, die in einer realistischen und nachvollziehbaren Größenordnung geschätzt sind, dann haben Sie Ihre Maßnahmen schon hinreichend gerechtfertigt.


So verhindern Sie Unfälle bei Reparaturen an Drehmaschinen

Drehmaschinen stellen auf Grund Ihres Aufbaus ein hohes Gefährdungspotenzial dar. Besonders bei der Wartung und der Reparatur kommt es immer wieder zu Unfällen. Mit den folgenden Maßnahmen garantieren Sie jedoch die sichere Bedienung.

Checkliste: Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit Drehmaschinen
  • Verkleiden Sie den Antrieb vollständig   
  • Sichern Sie die Einschaltelemente vor unbeabsichtigter Bedienung  
  • Zum Entfernen von Spänen muss der Bediener einen Spänehaken benutzen   
  • Decken Sie vorstehende Teile am Spannfutter oder der Planscheibe ab   
  • Messungen am Werkstück nur bei Stillstand der Maschine vornehmen  
  • Sorgen Sie dafür, dass eng anliegende Kleidung getragen wird   
  • Bei spröden Werkstoffen ist eine Schutzbrille zu tragen  
  • Ragen Werkstücke über die Maschine hinaus, müssen sie mit einem fest stehenden Schutz verkleidet werden   
  • Bei Spannvorgängen muss die Arbeitsspindel gegen Einschalten gesichert sein  


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Sind Ihre Mitarbeiter eigentlich ausreichend motiviert?

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Hier finden Sie zahlreiche sofort zu übernehmende Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare, z. B.:
  • Warum Sie jeden Mitarbeitertyp anders motivieren müssen
  • Welche Freiräume Sie Mitarbeitern zugestehen sollten
  • Welche Art von Problemen und Entscheidungen Sie unbedingt Ihren Mitarbeitern überlassen sollte
  • Checkliste: So setzen Sie Mitarbeiter richtig ein, so dass ihre Talente am besten zur Geltung kommen
  • Welche Arbeitsbedingungen die Motivation begünstigen
  • Wie Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen
  • Selbsttest:
  • Was motiviert Sie selbst am meisten?
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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,


wer kennt sie nicht, diese Situation: Die Geschäftsführung will die neuesten Zahlen, in der Produktion haben sich 2 Mitarbeiter krank gemeldet und nun steht auch noch einer Ihrer wichtigsten Kunden vor der Tür. Wie gut, dass Sie als Betriebsleiter Mitarbeiter haben, an die Sie bestimmte Aufgaben delegieren können.

Im Arbeitsstress vergessen Sie allerdings häufiger schon einmal, Ihren Mitarbeitern dann ein Feedback zu geben, ob Sie mit der Durchführung der ihnen übertragenen Aufgaben auch zufrieden waren.

Mehr noch: Die meisten Mitarbeiter erfahren nur dann ein Feedback, wenn etwas gründlich schief gegangen ist. Dabei ist ein Feedback eigentlich immer sinnvoll – nicht nur, wenn etwas nicht so erfolgreich gelaufen ist. Ein Feedback sollte aber nicht im Trubel des Alttags untergehen. Warten Sie also den geeigneten Moment ab, um Ihrem Mitarbeiter eine Rückmeldung zu geben.

Und beherzigen Sie unsere Tipps, die wir Ihnen weiter unten nennen.
Viel Erfolg bei der Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"


Zahlungsmoral trotz Finanzkrise leicht verbessert

Das Zahlungsverhalten deutscher Unternehmen hat sich Ende 2008 leicht verbessert. Trotz Finanzkrise und drohender Wirtschaftsflaute zahlten im 4. Quartal knapp 80 % aller Firmen in Deutschland ihre Rechnungen vereinbarungsgemäß. Das ergibt sich aus der Auswertung von 540 Mio. Rechnungen durch D&B Deutschland, nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen.

Im Schnitt bezahlten deutsche Unternehmen ihre Rechnungen zwar 8,9 Tage zu spät. Doch damit liegt Deutschland beispielsweise deutlich vor der Schweiz mit durchschnittlich 17,3 Tagen Zahlungsverzug.

Die Auswertung der Zahlungsmoral verdeutlicht, dass die Unternehmen der Finanzkrise zum Trotz ihre Rechnungen immer noch pünktlich bezahlen. In 9 von 12 untersuchten Branchen verbesserte sich die Zahlungsmoral gegenüber dem 3. Quartal – trotz Krise.

An der Spitze liegen nach wie vor Pharmaunternehmen und Banken, auch wenn beide Branchen kleine Einbußen hinnehmen mussten. Allein für die Automobilbranche hat sich die Zahl der ernsthaften Beanstandungen in den vergangenen 12 Monaten verdoppelt. Das unterstreicht auch die Insolvenzquote im Automobilbereich. Mit 1,45 % liegt sie weit über dem Durchschnittswert der deutschen Wirtschaft (1,18 %).
 


Checkliste: Der richtige Umgang mit Feedback

  • Sprechen Sie Feedback zeitnah aus, nicht erst Monate später oder zu einem bestimmten Anlass.
  • Achten Sie beim Feedback auf Ihren Ton. Verwenden Sie eine sachliche Sprache und klare Formulierungen. Wahren Sie den körperlichen Abstand.
  • Halten Sie sich an die Fakten. Nutzen Sie „Ich“-Aussagen. Vermeiden Sie Formulierungen mit „wir“ oder „man“.
  • Vermeiden Sie Wertungen oder eigene Interpretationen. Geben Sie kein Feedback aufgrund von Hypothesen, Vermutungen oder Hörensagen.
  • Verteilen Sie Ihr Feedback in Maßen. Das heißt: Überfordern Sie Ihren Mitarbeiter nicht mit einem Übermaß an negativer Kritik, das er kaum verarbeiten kann. Auch positives Feedback sollten Sie gezielt einsetzen – bei zu häufigem Einsatz nutzt es sich ab.
  • Lassen Sie Ihrem Mitarbeiter Zeit, vor allem negatives Feedback zu verarbeiten. Bieten Sie ihm an, ggf. mit ihm zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal über Ihre Kritikpunkte zu sprechen.
  • Reagiert Ihr Mitarbeiter mit Rechtfertigungen auf ein negatives Feedback, dann nehmen Sie seine Argumente auf. Fragen Sie nach, warum Ihr Mitarbeiter das Feedback als Kritik versteht.


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Wie hoch sind Ihre Karrierechancen als Ingenieur?

Gehalts- und Karrierestudien für Ingenieure zeigen es immer wieder: Besonders gute Aufstiegschancen haben diejenigen Ingenieure, die sich neben den reinen Fachkenntnissen Zusatzqualifikationen mitbringen.

Zu den wichtigsten davon zählen in Zeiten von steigenden Kosten und mehr Wettbewerb Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre. Dieses Seminar macht Sie fit:
  • Die wichtig
  • sten Finanzgrößen
  • Welche Kennzahlen Ihnen wichtige Entscheidungsgrundlagen liefern
  • Wie Sie sicherstellen, dass Sie die Kosten im Blick behalten
  • u. v. m.

Maximal 15 Teilnehmer – melden Sie sich daher heute noch an!
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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,


Ihr Ziel ist es, Produktionsprozesse bei gleich bleibendem Aufwand oder gar geringerem Aufwand zu optimieren. Wenn es Ihnen zum Beispiel gelingt, Ihre QM-Dokumente weitgehend in elektronischer Form – und nicht auf Papier – zu bearbeiten und zu verwalten, sparen Sie Kapazitäten an vielen Stellen.

Ihre Mitarbeiter benötigen weniger Zeit für Kopierarbeiten, Verteilung und Sortierarbeiten. Obendrein sparen Sie Papier- und Druckkosten und sogar die Abgabe an die GEMA, die Ihnen durch die Kopierarbeiten entstehen. Weiter unten erfahren Sie, wie Sie umsteigen können.

Kennen Sie die Zertifizierung nach SA8000. Der Haushaltsgerätehersteller Miele hält seit einiger Zeit als bisher einziges deutsches Unternehmen dieses Zertifikat nach internationalen Standards in den Händen.

Es bescheinigt dem Unternehmen Miele faire Arbeitnehmerbedingungen und Rechte der Arbeitnehmer. Damit unterstreicht das Familienunternehmen sein Selbstverständnis der Betriebsführung: Ein respektvoller Umgang miteinander!

Lesen Sie mehr über diese neue Zertifizierung.

Ich wünsche Ihnen eine „Papierstau“-freie Woche


Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


So gelingt Ihnen eine papierarme QM Dokumentation

In einem durchschnittlichen Qualitätsmanagement-(QM-)Prozess entstehen schnell Hunderte von Dokumenten und weitere hundert alte Dokumente sind bereits in den Papierkorb gewandert. Sie kennen die einschlägigen Auflagen zur Dokumentation aus QM-Systemen wie der ISO 9000 ff., Gute Labor Praxis (GLP), Good Manufacturing Practice (GMP).

Darum steigen immer mehr Unternehmen auf eine elektronische QM-Dokumentation um.
Nicht zuletzt können Sie Ihr Archivierungssystem mit ein paar Mausklicks ändern bzw. auf Daten viel schneller zurückgreifen.

1. QM muss unterstützen und nicht behindern

Aus Sicht des Benutzers sollten QM-Dokumente schnell und einfach auffindbar, gut lesbar und verständlich sowie unmittelbar an dem Ort verfügbar sein, wo er die betreffende Tätigkeit (z. B. eine Wägung) durchführt.

2. Vom Papier zum elektronischen Dokument

Rein papierbasierte QM-Systeme erfordern einen hohen Verwaltungsaufwand und werden daher in den meisten Unternehmen abgeschafft. Gerade Filialbetriebe, wie z.B. Banken und Einkaufsketten reagieren, indem sie computergestützte Arbeitsweisen einführen. 
Werden Ihre Betriebsdokumentationen oft verändert, müssen Sie verhindern, dass Ihre Mitarbeiter beispielsweise auf ausgedruckte Ansichtsexemplare zurückgreifen und versehentlich veralterte Vorgänge starten.

Praxis-Tipp:

Besser stellen Sie an den Arbeitsplätzen (z. B. an einem Spektrometer) folienkaschierte Kurzanleitungen bereit, die auf die Langform der Arbeitsanweisung im Intranet verweisen und allein Ihrer Lenkung unterliegen. Entfernen Sie Altversionen unbedingt aus dem Intranet.

3. So stellen Sie eine effiziente Lenkung der QM-Dokumente sicher

Damit die QM-Dokumente sicher gelenkt werden, müssen abgesehen vom Inhalt zahlreiche weitere Informationen verwaltet werden, wie die folgende Grafik zeigt:

 Zu verwaltende Zusatz-Informationen zu QM-Dokumenten

Informationen zu QM-Dokumenten



4. So können Sie sich von Ihrem Rechner unterstützen lassen

a) Eigenlösung mit „Bordmitteln“ (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und PDF-Writer bzw. -Reader)

Sie und Ihre Kollegen erstellen die  Dokumente mit Hilfe einer Textverarbeitung . Die aktuelle Version wird schreibgeschützt oder als Portable Document File (PDF-Datei) verteilt. Die Dokumente werden über Tabellenkalkulations-Listen verwaltet. Hierzu benötigen Sie keine weiteren Investitionen oder Schulungen. Nachteilig ist, dass stets 2 Dateien verwaltet werden: die Textdatei und das PDF-Abbild. Auch ist die Methode zeitaufwändig und fehleranfällig. Bei der Installation von neuen Versionen der Bearbeitungs-Software treten häufig Probleme auf. Hier kann im Zweifel nur ein versierter Informatiker die Weichen für einwandfreie Dokumentation stellen.

Praxis-Tipp für die historische Dokumentation an Ihrem Arbeitsplatz:
Ein Datum in Dateien wirkt Wunder, wenn Sie es umschreiben. Haben Sie beispielsweise Ihr Dokument „Anleitung 1548“ am 5. Januar 2008 neu bearbeitet würde die Datei bestenfalls heißen: Anleitung1548_20080105.pdf. Mit dieser Art der Datumsangabe finden Sie die aktuellste Datei immer in der historischen Liste ganz unten, jedes neuere Datum wird somit automatisch zur größeren Zahl und platziert sich damit am Ende.

Tipps zur Installation weiterer elektronischer Systeme finden Sie in „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ (z. B. in Ausgabe 4/2008 Seite 7)
 


Die offizielle Zertifizierung nach SA8000 – erstes deutsches Unternehmen erhält dieses Zertifikat

.Als bisher einziges Unternehmen in Deutschland verfügt der Hausgerätehersteller Miele jetzt über die offizielle Zertifizierung nach SA8000, einem internationalen Standard für faire Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerrechte.

Zum Selbstverständnis des Familienunternehmens mit Sitz in Gütersloh gehört ein respektvoller und verantwortungsbewusster Umgang mit jedem Mitarbeiter. Zur Bekräftigung dieses Anspruchs hatte Miele sich intern bereits 2004 dazu verpflichtet, den Sozialstandard SA8000 (Social Accountability) an den eigenen Produktionsstandorten zu erfüllen. Jetzt folgte die Zertifizierung durch die italienische RINA S.p.A. als akkreditiertem Gutachter.

Seit über 100 Jahren fertigt Miele Haus- und Gewerbegeräte, die auf Qualität, lange Lebensdauer und Ressourcenschonung ausgelegt sind. Damit übernimmt das Unternehmen Verantwortung für Generationen. Der gleichnamige Nachhaltigkeitsbericht 2008 stellt dar, auf welche Weise Miele in den einzelnen Bereichen diese Verantwortung wahrnimmt.

Auf gut 40 Seiten erläutert der völlig neu konzipierte Bericht wesentliche Themen. Dargestellt wird ebenso die Philosophie und Unternehmensstrategie wie das integrierte Managementsystem, mit dem alle Unternehmensbereiche gesteuert werden.

Der Bericht beschreibt ausführlich die Miele-Produktverantwortung und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt entlang des Produktlebenszyklus. Ein umfangreiches Kapitel ist den weltweit über 16 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewidmet. Das Firmen-Engagement für die Gesellschaft rundet das Bild ab.

Parallel zur Veröffentlichung der Print-Ausgabe geht die umfangreiche Website www.miele-nachhaltigkeit.de online, die zusätzliche Informationen und Erläuterungen sowie einen umfassenden Daten & Fakten-Teil mit allen relevanten Zahlen bietet.

Der Bericht wurde erstmals nach dem Leitfaden der Global Reporting Initiative (GRI) zur Nachhaltigkeitsberichterstattung erstellt. Auch wurde im Vorfeld zum ersten Mal eine internationale Stakeholder-Befragung durchgeführt, um unterschiedliche Anspruchsgruppen und ihre Informationsbedürfnisse zu ermitteln, die sich nun in dem Bericht wieder finden.
 


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Blinde Sparwut: wie verhindern Sie als Instandhaltungsleiter, dass nicht Sie für Folgeschäden geradestehen müssen?

Instandhaltung in der Praxis
  • Wenn z. B. die Stromspannung gesenkt werden soll, um Kosten zu sparen, ist das eine Sache. Was aber passiert, wenn dadurch die Garantie einer Maschine erlischt?
  • Oder wenn die Netzspannung größeren Schwankungen unterworfen ist und die untere Toleranzgrenze erreicht … und dadurch Ausfälle verursacht werden?
  • Wenn die Regelanlage einer Maschine durch falsche Spannung ihre Programmierung verliert?

Dann haben als erstes SIE den Schwarzen Peter!

Aber Sie müssen sich das nicht gefallen lassen:
Der neue Spezial-Informationsdienst „Instandhaltung in der Praxis“ zeigt Ihnen, in welchen Fällen an der falschen Stelle gespart wird … und wo Einsparungen technisch wirklich Sinn machen.

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