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Das Thema Datenschutz betrifft auch Sie… Liebe Leserin, lieber Leser, sind Sie auch jedes Mal fassungslos, wenn Sie in den Medien neue Berichte über Datenschutz-Skandale in Unternehmen sehen? Wie schlampig und verantwortungslos mit den Daten von Kunden umgegangen wird ist mir ein Rätsel. Ihrem Unternehmen kann so ein Skandal nicht drohen? Das dachte ich bei meiner Firma bis vor kurzem auch, bis mich diese Geschichte eines Bekannten allarmierte. Letzte Woche hörte ich von einem Lieferanten, dass es bei einem langjährigen Geschäftspartner von mir, einem renommierten und überaus zuverlässigen Mann, zu Problemen mit der Datensicherheit gekommen ist. Ich war schockiert, schließlich würde ich für ihn meine Hand ins Feuer legen. Der Lieferant berichtete, dass interne Daten der Firma von Hackern geklaut wurden und evtl. auch ich betroffen sein könnte. Darauf rief ich natürlich direkt meinen Geschäftspartner an um zu hören, was passiert ist, denn wenn solche Gerüchte den Umlauf in der Branche machen, kann das katastrophale Folgen für alle Beteiligten haben. Er berichtete mir, dass er auf seiner Webseite ein Kontaktformular für Kundenanfragen integriert hatte. In dieses mussten die Kunden neben der Anfrage auch Ihre E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname eintragen. Sein Formular war aber nicht sicher genug, so dass sich Hacker in das System eingeklinkt und Daten wie E-Mail-Adresse von potentiellen Kunden abgefangen haben. Schlimm genug, doch jetzt kommt der Hammer: In seinem Fall hatten die Kunden davon nichts mitbekommen. Nein, ein Konkurrent nutze diese Schwachstelle im Datenschutz, kontaktierte seine potenziellen Kunden und macht Ihnen bessere Angebote. So verlor er einen Kunden nach dem anderen, bis ihn eines Tages ein Kunde darauf aufmerksam machte. Ihm kam das Angebot des Konkurrenten dubios vor. Sie können sich sicherlich denken, wie verwundert er war! Lange Rede, kurzer Sinn: Setzen Sie auch Sie sich mit dem Thema Datenschutz aktiv auseinander! Es zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus! Damit Sie Zeit und Mühe sparen kann ich Ihnen die praxisnahen und rechtssicheren Checklisten des Datenschutz-Experten Axel Saffran ans Herz legen. Probieren Sie diese für Ihre Systeme und Verträge einmal aus. Sichere Daten wünscht Ihnen, Ihr Klaus Huber Dies sind Ihre Themen: Checkliste: Diese Angaben gehören in ein Sitzungsprotokoll Ermitteln Sie die Entscheidungsprozesse in Ihrem Unternehmen So optimieren Sie Bildschirmarbeitsplätze BAuA: Neue Internet-Plattform für Rückrufe Diese Maschinen sind von der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG betroffen Maschinenmanagement: Mit diesen Kennzahlen haben Sie die Anlageneffektivität im Griff DIN-Akademie: Ausbildung zum Normungsexperten |
![]() Der VDI hält die Panikmache zu den gesundheitlichen Folgen der Nanotechnik für übertrieben. „Hier wird einer Zukunftstechnologie mit unsachlichen Argumenten die Zukunft geraubt“, sagt Dr. Heinz Hilgers, Vorsitzender des VDI-Fachbereiches Nanotechnik. „In vielen Berichten werden Nanopartikel und Nanotechnik gleichgestellt, Studien falsch zitiert und vieles verallgemeinert. Es ist wirklich schade, wie schnell und gedankenlos die sorgfältige Arbeit ganzer Ministerien mit wenigen unqualifizierten Sätzen in der Öffentlichkeit zerstört werden kann. Damit tun wir den Menschen in Europa keinen Gefallen.“ Einen Bedarf an intensiver Forschung, was die Risiken betrifft, unterstützt der VDI. Einen zusätzlichen Handlungsbedarf sieht er aber nicht. Hilgers ergänzt: „Tatsache ist, dass für kaum einen Technologiezweig soviel Geld ausgegeben wurde, wie für die Nanotechnik, wenn es darum geht, ihre möglichen Gefahren gezielt zu untersuchen und präventiv zu vermeiden. Millionenstarke Programme und viele erfolgreiche Projekte wie etwa NANOCARE vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (www.nanopartikel.info) sind von Europa und speziell Deutschland ins Leben gerufen und mit kompetenten Expertenteams erfolgreich durchgeführt worden. Die Sicherheit wird von den Ingenieuren, Unternehmen und der Politik ernst genommen und ganz groß geschrieben.“ Vielmehr solle man die Chancen der Nanotechnik in den Fokus rücken. „Nanotechnisch optimierte Kunststoffe helfen im Fahrzeugbau, Treibstoff zu sparen. Nanotechnik in der Diagnostik beschleunigt das Erkennen von Krankheitserregern“, sagt Hilgers. Eine ausführliche Stellungnahme des VDI-Fachbereiches finden Sie auch unter www.vdi.de/nanotechnik.
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![]() Das kennen Sie mit Sicherheit auch aus Ihrem Alltag: Egal, welche Idee Sie dem Produktionsleiter unterbreiten, er geht zunächst immer erst auf Distanz und kritisiert an noch so unwichtigen Details herum. Der Kollege aus dem Qualitätsmanagement hingegen ist praktisch von jeder Ihrer Vorschläge angetan und unterstützt Sie bei jedem Vorhaben. Alle Entscheidungen, die in Ihrem Unternehmen getroffen werden, durchlaufen einem oder mehreren unterschiedlichen Prozessen. Brechen Sie diese gewohnten Strukturen auf, müssen Sie mit Widerstand rechnen. In der ersten Euphorie über eine neue Idee wird schnell vergessen, wer davon betroffen ist und was es für den Einzelnen bedeutet. Überlegen Sie sich zunächst, wie die Entscheidung, die für die Realisierung Ihres Vorschlages notwendig ist, zustande kommt:
Hinweis: Besonders wichtig für Sie sind Personen, zu denen Sie einen guten Draht haben und die wiederum über gute Kontakte zu Mitarbeitern verfügen, mit denen Sie sich persönlich nicht so gut stellen. Fragen Sie sich auch, wer von Ihrer Idee betroffen ist. Informieren Sie diese Mitarbeiter und reden Sie offen über deren Bedenken.
In allen Bereichen Ihres Betriebes finden Sie heutzutage Bildschirmarbeitsplätze und auch in der Instandhaltung wird immer mehr vom Computer aus erledigt. Damit Ihre Mitarbeiter aber optimal und effektiv daran arbeiten können und um Gesundheitsschäden zu verhindern, sollten Sie auf jeden Fall die folgenden Punkte beachten: Checkliste: Gesunde Bildschirmarbeitsplätze
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![]() Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat ein neues Internetportal für Rückrufmanagement, Missbrauch von Zertifikaten und Verbraucherinformationen online gestellt. Unter www.portal-produktsicherheit.de finden Nutzer aktuelle Informationen zum Bereich der Sicherheit von Produkten. Einen guten Überblick über die Regeln und Überwachungsmaßnahmen auf dem Gebiet der Sicherheit technischer Geräte und Produkte in Deutschland verschafft der Film „Wie geht es KIKO?“. Der Film, der vom neuen Produktsicherheitsportal kostenlos herunter geladen werden kann, vermittelt nicht nur Hinweise zu den Grundprinzipien des sicherheitsgerechten Konstruierens. Er gibt auch Informationen zu den gesetzlichen Anforderungen im Bereich der Geräte- und Produktsicherheit in Deutschland und Tipps im Umgang mit den für technische Produkte zuständigen Behörden. An Unternehmen richtet sich das Angebot eines Rückrufformulars im neuen Portal. Schließlich bedeutet der Rückruf mangelhafter und gefährlicher Produkte für jedes Unternehmen eine krisenhafte Herausforderung. Das Formular der BAuA unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung solcher Krisen. Ab sofort können Hersteller, Bevollmächtigte und Importeure mit Sitz in Deutschland im Rahmen ihres betrieblichen Rückrufmanagements die Aufsichtsbehörden über Gefährdungen durch Produkte und Rückrufaktionen unter www.rueckrufe.de informieren. Als zentrale Meldestelle des Bundes für mangelhafte und gefährliche Produkte benachrichtigt die BAuA dabei auch die für die Marktaufsicht zuständigen Behörden in den Bundesländern.
NICHT betroffen sind:
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![]() Sie haben sich über viele Jahre hinweg vorrangig auf die Optimierung von Produkten konzentriert und waren damit auch sehr erfolgreich. Doch mittlerweile bietet die Qualität von Produkten wenig Spielraum für weitere Verbesserungen. Sie wollen nun die Leistungen Ihrer Anlagen steigern, Rüstzeiten reduzieren und die ungeplanten Stillstandzeiten ermitteln? Dazu benötigen Sie zunächst einmal sinnvolle Messgrößen. Schritt 1: Ermitteln Sie die Anlagenlaufzeit Theoretisch ist eine Maschine 24 Stunden täglich einsetzbar. Wenn Ihr Unternehmen allerdings nur 2 Schichten fährt, dann verbleiben nur noch 16 Std, d.h. 960 Minuten. Wenn Pausenzeiten zum Stillstand der Maschine führen, dann müssen sie ebenfalls abgezogen werden. Denken Sie darüber hinaus an die geplanten Stillstandzeiten für die tägliche Instandhaltung und subtrahieren Sie diese ebenfalls. So erhalten Sie die Laufzeit der Anlage in Minuten LA(min). Schritt 2: Rüstzeiten messen Um die tatsächliche Betriebszeit der Anlage zu ermitteln, bestimmen Sie für den Zeitumfang für Tätigkeiten, die nicht der Produktion, sondern der Einrichtung und Prüfung nach Umrüstung der Maschine gilt. Messen Sie einen Monat lang an allen Maschinen die Zeit für
Bilden Sie aus den Messwerten einen Mittelwert pro Woche als Rüstzeit RZ (min). Die Betriebszeit BZ ist die Differenz aus Laufzeit und Rüstzeit Daraus berechnen Sie die geplante Verfügbarkeit in %: Geplante Verfügbarkeit in % = (LA- RZ) * 100 /LA Schritt 3: Ungeplanten Still-stand berücksichtigen Maschinen stehen auch ungeplant still durch Fehler in der Handhabung oder logistischen Engpässen. Ermitteln Sie auch für diesen ungeplanten Stillstand (US) einen Mittelwert pro Woche. Die Netto-Betriebszeit berücksichtigt diese ungeplanten Stillstände. Während der Produktion kann es zu Leerläufen und kleinen Ausfällen kommen. Vielleicht liegt auch die Arbeitsgeschwindigkeit unterhalb der Sollgeschwindigkeit oder es kommt zu technischen Störungen. Ziehen Sie diese Zeiten von der Netto-Betriebszeit ab, erhalten Sie die nutzbare Betriebszeit (NBZ). Netto-Betriebszeit = Betriebszeit – ungeplante Stillzeiten Nutzbare Betriebszeit = Netto-Betriebszeit – Leerläufe und Aus-fälle Nutzbare Betriebsbereitschaft in % = nutzbare Betriebszeit *100 / BZ Leistungseffizienz: Nutzbare Betriebszeit *100 / Netto-Betriebszeit Schritt 4: Ausschuss vermindert die Produktionszeit Die tatsächliche Produktivzeit Ihrer Maschine umfasst nur die Zeiten, in denen die Anlage fehlerfreie Produkte liefert. Wie viel Zeit wurden benötigt, um Teile nach zubearbeiten oder gar Ausschuss zu produzieren? Die Nettoproduktivzeit erhalten Sie, wenn Sie Ausschusszeiten von der nutzbaren Betriebzeit abziehen. Die Qualitätsrate gibt an, wie viel Prozent der gesamtproduzierten Teile weder nachbearbeitet werden muss noch als Aussschuss wegfällt. Qualitätsrate in % = (Teile gesamt – fehlerhafte Teile) * 100 / Teile gesamt Schritt 5: Berechnen Sie die Anlageneffizienz Die Bruttoanlageneffektivität setzt sich zusammen aus der Anlagenverfügbarkeit, der Leistungseffizienz und der Qualitätsrate: Brutto-Anlageneffektivität = Anlagenverfügbarkeit * Leistungseffizienz * Qualitätsrate = geplante Verfügbarkeit * nutzbare Betriebsbereitschaft * Qualitätsrate * Leistungseffizienz Mehr zum Thema Effizienz im Prozess finden Sie in „Der Qaulitätsmanagementbeauftragte Produktion“ Unternehmen, die sich an der Normungsarbeit beteiligen, profitieren von Wettbewerbsvorteilen – dank ihres Wissens- und Zeitvorsprungs. Sie senken Forschungsrisiken und Entwicklungskosten und setzen eigene Technologien leichter am Markt durch. Wer Normen anwendet, senkt die eigenen Kosten und erhöht die Sicherheit seiner Produkte. Alles in allem verdankt Deutschland den Normen 1% seines jährlichen Bruttosozialproduktes. Damit sind sie ein wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum. Doch viele mittlere Unternehmen nutzen die Chance einer Beteiligung nicht, weil sie zeitraubende und undurchschaubare Prozesse fürchten. Dazu bietet die DIN-Akademie nun einen Ausbildungsgang an. Im ersten Modul lernen Sie das Gesamtsystem der Normung kennen und gewinnen Einblick in Aufbau und Struktur der Organisation von Normung. Informations- und Projektmanagementsteht im Zentrum des 2. Moduls. Teilnehmer lernen Ziele und Abläufe in einem Normungsprojekt kennen. Ein Schwerpunkt liegt darin, Konsens zwischen verschieden Interesssensvertretern zu finden. Darüber hinaus lernen Sie Methoden zur Begleitung und Beratung von Produktentwicklung kennen. Normung ist Verhandlungsache, daher steht das 3. Modul im Zeichen der Moderation, Präsentation und Gesprächsführung. Der Lehrgang schließt ab mit einer schriftlichen Prüfung mit Fragen nach dem Mulitple-Choice Verfahren. Im mündlichen Teil präsentieren Sie einen Kurzvortrag zu einem von zwei vorgegebenen Themen und moderieren eine Diskussionsrunde. Der nächste Ausbildungsgang beginnt am 8. März in Berlin. Für alle, die ersteinmal in das Thema einsteigen wollen, bietet die DIN-Akademie auch ein eintägiges Seminar Basiswissen Normung an. Das Seminar richtete sich an Ingenieure und Techniker aus den Bereichen Arbeitsvorbereitung, Entwicklung, Vertreib, Konstruktion und Qualitätsmanagement. Für Rückfragen wenden Sie sich an: Nicola Wunderlich Tel.: 030 2601- 2721 E-Mail: nicola.wunderlich-dagli@beuth.de Anmeldung unter www.beuth.de/den/akademie |
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