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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 12.08.2009


Dies sind Ihre Themen:


VDI sucht weibliche Vorbilder in den Ingenieurwissenschaften
Checkliste: Diese Angaben gehören in ein Sitzungsprotokoll

Akkumulatoren und Batterien: Der optimale Umgang mit „Stromspeichern“
3 Tipps mit denen Sie richtig Zeit sparen

Unternehmen halten trotz Krise Personal in bisher nicht gekanntem Ausmaß  
Checkliste: Ihre wichtigsten Aufgaben als Betriebsleiter im Projektcontrolling

Mit der 8 D-Methode lenken Sie fehlerhafte Produkte
Kostenreduzierung mit Intelligenzquotient: Essen wird Veranstaltungsort für den ersten „EnergieKongress Ruhr®“



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

die meisten Projektsitzungen, die Sie als technischer Leiter eines Projektes einberufen, enden mit einem Protokoll.
Dort werden die Ergebnisse der Besprechung festgehalten und das weitere Vorgehen bestimmt. Das Sitzungsprotokoll stellt sicher, dass die Besprechungsteilnehmer alle Beschlüsse und Ergebnisse richtig verstanden haben und jeder die Maßnahmen umsetzt, die in der Sitzung besprochen und beschlossen wurden.

Das Sitzungsprotokoll dient daher auch als Erfolgskontrolle der in der Sitzung gefassten Beschlüsse. Aus diesem Grunde sollte es sorgfältig erstellt werden. Trotzdem sollte der Protokollant genau unterscheiden können, was wichtig genug ist, um im Protokoll erwähnt zu werden, und was unwichtig ist.

Erstellen Sie für Ihre Projektsitzungen doch zukünftig einfach ein Formblatt per Word- oder Excel-Datei, das den gängigen Anforderungen entspricht. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


VDI sucht weibliche Vorbilder in den Ingenieurwissenschaften

Frauen sind in Ingenieurberufen nach wie vor unterrepräsentiert. Lediglich 10 % der Ingenieure sind weiblich. Auch bei den Ingenieurstudierenden liegt die Frauenquote bei nur 20 %. „Hier verbirgt sich ein großes ungenutztes Potenzial, das wir fördern müssen, um den Technikstandort Deutschland langfristig zu stärken“, so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Mit dem Projekt „MINT Role Models“ setzt der VDI im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in Berufen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) an, diesem Missstand entgegen zu treten.

Ziel des Projekts ist es, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. MINT-Vorbilder sollen jungen Frauen Mut machen, einen Beruf in diesen häufig männerdominierten Bereichen zu ergreifen.

Aktuell sucht der VDI „Role Models“ – berufstätige Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Studentinnen der MINT-Fachrichtungen. Zum einen treten sie als Vorbilder für Schülerinnen und Studentinnen auf, zum anderen nehmen sie an Vorträgen und Workshops teil und vermitteln ihren Werdegang und ihre Motivation an den Nachwuchs.

„MINT Role Models“ ermöglicht auch den Vorbildfrauen, untereinander ein Netzwerk aufzubauen. Für die aktive Unterstützung wird allen Teilnehmerinnen ein Zertifikat über das ehrenamtliche Engagement ausgestellt – ein Vorteil in Zeiten, in denen Soft Skills für Arbeitgeber immer wichtiger werden.
 


Checkliste: Diese Angaben gehören in ein Sitzungsprotokoll

  • Haben Sie alle Teilnehmer der Sitzung namentlich aufgeführt?
  • Sind auch die Personen benannt, die an der Sitzung nicht teilgenommen haben, das Protokoll aber erhalten?
  • Haben Sie Ort, Datum und Zeit genannt?
  • Sind die einzelnen Besprechungspunkte aufgelistet?
  • Ist zu jedem Thema eine Zusammenfassung der besprochenen Punkte sowie der umzusetzenden Maßnahmen aufgeführt?
  • Ist für jede umzusetzende Maßnahme ein namentlich Verantwortlicher bestimmt und im Protokoll benannt worden?
  • Sind auch die Punkte aufgelistet worden, für die bisher keine Entscheidungen getroffen wurden?
  • Ist das weitere geplante Vorgehen beschrieben?
  • Gibt es einen konkreten Termin für die nächste Sitzung?


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Erfüllt Ihr Projektmanagement diese 5 Kriterien?

Nur wenn Sie als Ingenieur Ihre Projektziele klar definiert haben, wird das Projekt hinterher auch ein Erfolg. Kennen Sie die 5 Kriterien dafür?
  1. wie Sie die Aufgabe klar und eindeutig beschreiben, damit Ihre Erwartungen später auch erfüllt werden
  2. mit welchen Kriterien Sie überprüfen können, ob Sie und Ihre Mitarbeiter die Ziele auch wirklich erreicht haben
  3. aus welchem oft übersehenen Grund Sie die Messlatte bewusst hoch anlegen sollten, damit Ihre Mitarbeiter auch wirklich animiert werden, bis an ihre Grenzen zu gehen
  4. mit welchem Planungsfehler Sie den Bogen überspannen … und damit Ihre Mitarbeiter demotivieren … statt sie zu mehr Leistung anzuspornen
  5. mit welchem Kniff Sie sicherstellen, dass Teilziele, Meilensteine und Endziele auch wirklich erreicht werden
Zeigen Sie, dass Sie als Projektleiter jederzeit die Zügel in der Hand haben!

Das „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“ unterstützt Sie mit sofort zu übernehmendem Praxis-Know-How dabei, in Sachen Projektmanagement, Mitarbeiterführung, Controlling, Recht und Zeitmanagement noch besser zu werden.

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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

in vielen Bereichen eines Produktionsbetriebes finden Sie Akkumulatoren und Batterien. Sie versorgen kleine Geräte mit geringem Strombedarf, mobile Anlagen oder kommen dort zum Einsatz, wo Leitungen nicht verlegt werden können. Doch der falsche Einsatz und ein unsachgemäßer Umgang können erhebliche Probleme hervorrufen.

Im folgenden Beitrag lesen Sie, welche Typen für welche Anwendung geeignet sind und wie Sie diese richtig einsetzen.


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Akkumulatoren und Batterien: Der optimale Umgang mit „Stromspeichern“

Die Vermeidung von Versorgungsleitungen an elektrischen Geräten hat viele Vorteile: Bei Werkzeugen entfällt das lästige Kabel und damit auch eine potenzielle Unfallquelle, der Zeitaufwand für das Verlegen einer Verlängerungsleitung bei Reparaturen entfällt und häufig ist die Verlegung eines Kabels auch gar nicht möglich.

Werden nur geringere elektrische Leistungen gefordert, bieten sich in diesem Fall Batterien oder auch Akkumulatoren an.

Wenn Sie Anlagenteile (z. B. eine Regelanlage oder einen Messwertsender) mit einem Akku oder einer Batterie betreiben wollen, sollten Sie zunächst den Strombedarf ermitteln. Wenn Sie dann den Strom mit der Betriebszeit multiplizieren, erhalten Sie die benötigte Kapazität.

Beispiel: Ein Messsensor mit Auswertung benötigt 5 mA im Standby, während des Betriebs steigt der Strombedarf für insgesamt 5 Minuten in einer Stunde auf 50 mA. Der Grundbedarf liegt also bei 5 mAh, durch den Sendebetrieb kommen noch einmal ca. 4,16 mAh hinzu, der Gesamtbedarf liegt bei 9,16 mAh. Ein Akku der Bauart AA (Mignon) mit typischerweise 3000 mAh könnte das Gerät bei geeigneter Spannung also ca. 300 Stunden betreiben. Das wäre allerdings ein theoretisches Optimum.

Warum kommt es aber immer wieder dazu, dass die Betriebszeiten wesentlich kürzer ausfallen, als angegeben oder errechnet?
  1. Akkumulatoren altern mit der Zeit,
  2. bei längerer Einsatzdauer entlädt sich der Akku auch ohne dass ein Verbraucher angeschlossen ist,
  3. das Ladeverhalten hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Lebensdauer und Kapazität eines Akkumulators.

Besonders in Hinsicht auf Punkt 3 sollten Sie hochwertige Ladegeräte verwenden. Besonders bei den neuen Lithium-Akkumulatoren kann ein billiges Gerät sogar zur Explosion des Akkus führen. Bei NiCd-, NiMH und Lithium-Zellen ist außerdem ein regelmäßiger Lade-Entladezyklus wichtig, um die maximale Kapazität zu erhalten. Blei-Akkus hingegen eignen sich nur in geringem Maße für ständige Lade-Entladevorgänge.


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Was tun Sie als Instandhaltungsleiter, wenn man Sie beim nächsten Maschinenausfall beschuldigt: „Warum wurde die Maschine nicht öfter gewartet“?

Kennen Sie das auch? Wenn es einen Ausfall gibt, sind alle mal wieder schlauer: „Warum ist der Inspektionszyklus denn auch so lang?“ Und Sie als Instandhaltungsleiter stehen mit dem Rücken zur Wand!

Aber wie können Sie im Vorhinein feststellen, ob sich ein System gerade in einer kritischen Phase befindet oder ob es stabil und sicher läuft? Und wie lassen sich Wartungsintervalle optimieren?

Die Nutzer des neuen Spezial-Informationsdienstes „Instandhaltung in der Praxis“ prüfen das schon heute mit einer neuen Analyse-Technik, die für jedes System passt und leicht zu übernehmen ist. Auch Sie können diese Technik jetzt anwenden … und sich die Arbeit als Instandhaltungsleiter ein ganzes Stück weit leichter machen.

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3 Tipps mit denen Sie richtig Zeit sparen

Wie oft in der Woche haben Sie das Gefühl, dass Ihre Zeit hinten und vorne nicht reicht? Bestimmt zu oft, oder? In den meisten Fällen ist es aber gar nicht die Arbeit selbst, die zu viel Zeit erfordert, sondern der uneffiziente Umgang mit unserer Zeit.

Die folgenden simplen Tipps helfen Ihnen, sich mehr Freiräume zu verschaffen.

1. Vermeiden Sie Störungen und Unterbrechungen
Wie oft passiert es Ihnen, dass Sie aus Ihrer Arbeit heraus gerissen werden? Ständige Unterbrechungen bringen die Produktivität aber jedes Mal auf den Nullpunkt. Schaffen Sie sich also ganz bewusst ein Umfeld, in dem Sie zumindest zu gewissen Zeiten nicht oder nur in den dringendsten Fällen gestört werden dürfen.

2. Legen Sie sich „Scheuklappen“ zu
Störungen kommen von außen, Ablenkung lassen Sie selbst zu. Sie suchen im Internet nach einem bestimmten Produkt. Auf der Startseite des Suchprogramms lesen Sie plötzlich eine Überschrift, die Sie interessiert und schon sind Sie auf der Seite und haben ganz vergessen, warum Sie hier sind. Legen Sie sich gerade im Internet Scheuklappen zu und suchen Sie ganz gezielt.

3. Planen Sie Routineaufgaben

Gerade Routineaufgaben sind oft eine willkommene Gelegenheit, ungeliebte Tätigkeiten zu unterbrechen. Das gilt vor allem für Arbeiten, die an keinen festen Zeitrahmen gebunden sind. Früher kam die Post z. B. zu ganz bestimmten Zeiten, heute kommen E-Mails den ganzen Tag über. Lassen Sie sich nicht in die Rolle pressen, auf jede E-Mail sofort antworten zu müssen, sonst verbringen Sie schnell den ganzen Tag in Ihrem E-Mail-Programm


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

die Organisation Ihrer Projekte läuft aus dem Ruder?
Die Zeit läuft Ihnen immer wieder davon?
Deshalb hätten Sie als Betriebsleiter gern an dem Seminar „In nur 3 Schritten zum erfolgreichen Projektmanagement“ teilgenommen, das der DIV-Deutsche Ingenieur Verlag durchgeführt hat?

Auch wenn Sie keine Zeit zur Teilnahme hatten, ist das kein Grund zum Verzweifeln. Denn Sie können auch so vom Wissen der Referenten Dr. Helmut Zell und Samuel Brunner profitieren. Der DIV-Deutscher Ingenieur Verlag stellt Ihnen nämlich ab sofort die Seminarunterlagen zur Verfügung.

Damit erhalten Sie eine Übersicht über die wichtigsten Projektschritte vom Start bis zum erfolgreichen Abschluss, erfahren die wichtigsten Regeln, um Projekt-Teams zum Erfolg zu führen, und erhalten wertvolle Tipps zum Thema Konfliktmanagement. Sämtliche Informationen werden ergänzt durch Fachbeiträge, Schritt für Schritt-Anleitungen und Checklisten.

PS: Und wenn Sie wissen möchten, welches Ihre wichtigsten Aufgaben im Projektcontrolling sind: Unsere Checkliste weiter unten verrät es Ihnen.

Viel Erfolg für die Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Unternehmen halten trotz Krise Personal in bisher nicht gekanntem Ausmaß
 

Die Unternehmen nutzen interne Strategien der Anpassung des Personaleinsatzes an die verschlechterte Auftragslage in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Statt Personen zu entlassen, werde die Auslastung der Beschäftigten verringert – vor allem durch Kurzarbeit, Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit, Abbau von Überstunden und eine Reduzierung der Guthaben auf den Arbeitszeitkonten.

Im Jahresdurchschnitt 2009 wird es daher selbst bei einer Schrumpfung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 6 % nur 3,7 Mio. Arbeitslose geben, geht aus der aktuellen Arbeitsmarktprojektion des Instituts hervor. Dies wäre angesichts der Schwere der Wirtschaftskrise ein sehr moderater Anstieg um 430.000 gegenüber 2008.

Neben dem Halten der Arbeitskräfte durch die Unternehmen wirke auch der Rückgang des Arbeitskräfteangebots dem Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegen, so die IAB-Studie. Aufgrund der demografischen Entwicklung werde es um rund 150.000 Personen sinken. Ab Herbst 2009 sei allerdings dennoch ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu erwarten. Die Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung dürften dann ausgereizt sein, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Im Jahr 2010 werden durchschnittlich nur noch 500.000 statt derzeit 1,1 Mio. Personen in Kurzarbeit sein.


Checkliste: Ihre wichtigsten Aufgaben als Betriebsleiter im Projektcontrolling

In der Projektplanung
  • Definieren Sie Arbeitspakete so, dass sie in der Durchführung auch einfach überwacht werden können.
  • Weisen Sie Arbeitspakete klar einzelnen Verantwortlichen zu und weisen Sie sie darauf hin, dass sie auch die benötigten Informationen für das Controlling bereitstellen müssen.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter auf die Bedeutung und den Nutzen von Projektcontrolling hin.
  • Legen Sie fest, wer wann was zu berichten hat.
  • Bestimmen Sie, welche Methoden und Instrumente Sie für das Controlling einsetzen werden.
Während der Durchführung
  • Führen Sie regelmäßige Projektbesprechungen durch, in denen Sie systematisch den Projektverlauf diskutieren.
  • Vergleichen Sie in vorher definierten Abständen die zentralen Größen Leistung, Termine und Kosten mit den Planwerten.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter im vereinbarten Rhythmus ihre Arbeitspakete einreichen oder Sie zumindest mündlich ausführlich informieren.
  • Erstellen Sie Ihre Berichte im vereinbarten Rhythmus.
In der Abschlussphase
  • Machen Sie eine Abschlusskalkulation, sobald alle Daten vorliegen.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Team die gemachten Erfahrungen mit dem praktizierten Projektcontrolling. Wo gab es Schwächen? Wo wurde zu viel gemacht?
  • Entwickeln Sie gemeinsame Verbesserungsvorschläge für das nächste Projekt.


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So optimieren Sie die Organisationsabläufe Ihres Betriebs!

Betriebsleiter bekommen Druck von allen Seiten: Die Produktion muss laufen, die Kennzahlen müssen stimmen - und jeder betrachtet Sie als den universellen Problemlöser. Wir geben Ihnen direkt umsetzbare Tipps und Anleitungen zu den Fragen, die Sie in Ihrer täglichen Arbeit bewältigen müssen - von Controlling über Personalmanagement bis hin zu Haftungs- und Arbeitsrecht.

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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

am 2. Und 3.  November 2009 findet in Essen der erste EnergieKongress Ruhr® statt.  Die Veranstaltung vereint eine ganze Region unter einem gemeinsamen Ziel: Unternehmen und Kommunen über die Möglichkeiten der Kosteneinsparung bei der Energienutzung zu informieren.

Als Qualitätsbeauftragter in der Produktion müssen Sie verhindern, dass fehlerhafte Produkte unbeabsichtigt gebraucht oder ausgeliefert werden. Nach ISO 9001 richten Sie dazu ein Verfahren ein, in dem Sie die zugehörigen Verantwortlichen festlegen und regeln, wer welche Befugnisse hat. Die 8D-Methode ist ein Verfahren, um sowohl Sofortmaßnahmen zu ergreifen als auch die Ursachen zu bekämpfen.

Eine Woche ohne fehlerhafte Produkte wünscht Ihnen

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"


Mit der 8 D-Methode lenken Sie fehlerhafte Produkte

Wenn bei Ihnen fehlerhafte Produkte entdeckt werden - entweder intern oder extern beim Kunden - dann müssen Sie einerseits Sofortmaßnahmen ergreifen und andererseits die tieferen Ursachen erkennen und beheben. Dazu haben sich  8D-Reporte bewährt, insbesondere bei größeren Problemen und dort wo die Ursachen nicht sofort erkennbar sind. Da diese Probleme oft bereichsübergreifend sind, gilt generell, dass immer im Team, d. h. mind. 3 bis max. 7 Teilnehmer aus unterschiedlichen Abteilungen bei der Abarbeitung des 8D-Berichts beteiligt sind. Mit einer schriftlichen Problembeschreibung stellen Sie sicher, dass fakten- und zahlen-orientiert an das Problem herangetreten wird. 8-D steht für die 8 Dimensionen im Umgang mit fehlerhaften Produkten.

D1:  Stellen Sie ein funktionsübergreifendes Team auf
Legen Sie die Struktur, die Ziele, die Rollen, die Verfahren und die Verhältnisse fest, um ein wirkungsvolles Team aufzustellen.

D2:  Beschreiben Sie das Problem
Spezifizieren Sie das interne oder externe Fehlerproblem in quantitativ bestimmbaren Begriffe: Wer, Was, Wann, Wo, Warum, Wie, Wie viele?

D3: Setzen Sie Sofortmaßnahmen um und überprüfen Sie die Wirkung
Überprüfen Sie die Wirksamkeit der Eindämmungsmaßnahmen anhand von Daten.

D4: Decken Sie die Grundursachen auf und überprüfen Sie diese
Beachten Sie, dass zwei parallele Arten von Grundursachen existieren: eine Grundursache des Vorfalls (z. B. fehlerhafte Konstruktion) und eine Grundursache des Ausbruchs  (fehlerhafte Konstruktion wurde nicht bemerkt)

D5: Wählen und überprüfen Sie Korrekturmaßnahmen
Bekräftigen Sie, dass die gewählten Korrekturmaßnahmen das Problem für den Kunden beheben und nicht unerwünschte Nebenwirkungen verursachen werden.

D6: Implementieren und validieren Sie permanente Korrekturmaßnahmen
Überwachen Sie die langfristigen Effekte und implementieren Sie zusätzliche Kontrollen und Notfallmaßnahmen, falls erforderlich.

D7: Verhindern Sie die Wiederholung des Fehlers
Modifizieren Sie Spezifikationen, aktualisieren Sie Schulungen, prüfen Sie Arbeitsabläufe und verbessern Sie Managementsysteme, Betriebssysteme, Praktiken und Verfahren.

D8: Tragen Sie Ihre Erfahrung nach außen
Würdigen Sie die Leistung des Teams und teilen Sie Ihr Wissen und das Erlernte mit anderen Abteilungen und auch mit Partnern und Kunden.
 


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Achtung Produkthaftung!

Warum Haftungsrisiken für viele Branchen drastisch zugenommen haben.

Was wäre, wenn in Ihrem Unternehmen fehlerhafte Produkte das Haus verlassen … und anschließend Sie als Qualitätsmanagementbeauftragter mit dem Rücken zur Wand stehen? Das kann leider schneller passieren, als Sie denken, denn:

Die Produkthaftung gilt völlig unabhängig vom Verschulden. So muss Ihr Kunde nicht einmal nachweisen, ob er einen Fehler (zum Beispiel beim Zusammenbau Ihrer Teile) überhaupt hätte bemerken können.

Schützen Sie sich vor teuren und folgenschwere Strafen und langwierigen Prozessen!

Mit dem Spezial-Informationsdienst „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ ziehen Sie alle Register, damit Qualitätsprobleme gar nicht erst auftreten.

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Kostenreduzierung mit Intelligenzquotient: Essen wird Veranstaltungsort für den ersten „EnergieKongress Ruhr®“

Am 2. Und 3.  November 2009 findet in Essen der erste EnergieKongress Ruhr® statt mit dem Ziel, Unternehmen und Kommunen über die Möglichkeiten der Kosteneinsparung bei der Energienutzung zu informieren.

Gemeinsame Veranstaltung der Region Ruhr
Die wmr ist Mitveranstalter des EnergieKongress Ruhr und hat geschafft, womit sich die Politik mitunter schwer tut: eine ganze Region unter einem gemeinsamen Ziel zu vereinen. Neben der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und der Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen als weiteren Mitveranstaltern tragen die „ÖKOPROFIT®“-Unternehmensberatung B.A.U.M. Consult GmbH und das Baufachinstitut Öko-Zentrum NRW die Veranstaltung aus voller Überzeugung mit. Mit den Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebiets, den Handwerkskammern in Dortmund, Düsseldorf und Münster sowie der EnergieAgentur.NRW und der Effizienz-Agentur NRW wurden weitere starke Partner mit ins Boot geholt, die den Kongress aktiv unterstützen. 

Das Ergebnis dieser Kompetenzbündelung ist eine Kommunikationsplattform, die es inhaltlich „in sich hat“: An den beiden Kongresstagen erwarten die Besucher über 60 Vorträge, dazu weitere Programmpunkte wie allein ein Dutzend Diskussionsrunden sowie eine begleitende Ausstellung. Häufig sind es dabei nicht nur Ingenieure, Haustechniker, Architekten oder sonstige Energiefachleute, die am Rednerpult stehen werden. „Der EnergieKongress Ruhr setzt auf Praxisbezug. Deshalb lassen wir bevorzugt Entscheider aus Unternehmen und Kommunen zu Wort kommen, die im eigenen Umfeld bereits erfolgreich Energie und Kosten eingespart haben und deren Projekte als Vorbild dienen können“, sagt Peter Sauber von der Peter Sauber Agentur. Bei der Messe- und Kongressgesellschaft aus Stuttgart, die im Süden Deutschlands mehrere etablierte Energie- und Baumessen ausrichtet, liegt die Organisation des Kongresses.

Best-practice-Beispiele
Für hohen Praxisbezug und Nutzwert stehen auch die Schwerpunkte, die die Träger für die beiden Kongresstage gesetzt haben: Zum Auftakt geht es um Themen, die für besonders große Einsparpotenziale stehen, wie Strom, Wärme- und Kältebereitstellung und Licht. Das vierte Oberthema bildet die Nachhaltigkeit im Gebäudesektor. „Wer die Energieeffizienz nicht von vornherein bei der Bauplanung oder Sanierung einbezieht, hat wesentliche Möglichkeiten schon verschenkt“, begründet Manfred Rauschen, Geschäftsführer des Öko-Zentrums NRW, diese Wahl.

Am zweiten Tag stehen nicht Querschnittsthemen, sondern Branchen im Mittelpunkt: In zwei parallel laufenden Blöcken für Kommunen und Unternehmen werden Ideen und vorbildhafte Projekte unter anderem aus dem Büro- und Verwaltungsbereich, der Bauwirtschaft, produzierenden Betrieben und dem Einzelhandel vorgestellt.

Durchgängig haben die Kongressteilnehmer an beiden Tagen die Möglichkeit, in der begleitenden Ausstellung mit Anbietern von innovativen Produkten, Techniken und Dienstleistungen ins Gespräch zu kommen.

Verleihung des RWE Energie-Effizienz-Preises
Eine besonders nachahmenswerte Idee wird am Premierentag mit dem neuen „Energie-Effizienz-Preis“ ausgezeichnet, den die RWE AG als Hauptsponsor des EnergieKongress Ruhr® stiftet. Karten für den EnergieKongress Ruhr® können ab sofort unter www.energiekongress-ruhr.de gebucht werden. Dort finden Interessenten auch das komplette Programm.

Kontakt:
Peter Sauber Agentur
Messen und Kongresse GmbH
Frau Sibel Kadioglu
Tel.: +49 711 656960-51
Fax: +49 711 65960-99
E-Mail: energiekongress-ruhr@messe-sauber.de
 


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