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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 29.04.2004 Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen. Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen. Dies sind Ihre Themen: Maschinenbau weiter auf Talfahrt Checkliste: Vermeiden Sie diese häufigen Fehler in Rückmeldegesprächen Mit einem MBA-Studium wird die Instandhaltung zum Karrieresprungbrett So werden vereinbarte Ziele auch erreicht 2008 wurde in Deutschland so viel gearbeitet wie nie zuvor Mit diesen 6 Grundregeln beherrschen Sie jeden Small Talk (Teil 2) Vorsicht Mausarm – schützen Sie Ihre Mitarbeiter Abmahnung: BITKOM und Justizministerium sagen nein zur Abmahnwelle und setzen auf Vorbeugung. |
![]() jeder Ihrer Mitarbeiter strebt nach Anerkennung und Bestätigung seiner Person und seiner Arbeit. Erhält er sie, ist dies ein Beweis dafür, dass er sich richtig verhalten hat. Ihr Mitarbeiter wird zukünftig noch motivierter an seine Tätigkeiten herangehen. Versagen Sie ihm jedoch diese Anerkennung, tritt der gegenteilige Effekt ein: Ihr Mitarbeiter wird auf Dauer demotiviert sein und irgendwann nur noch „Dienst nach Vorschrift“ tun. Um das zu vermeiden, sollten Sie als technische Führungskraft regelmäßige Feedbackgespräche führen. Feedbackgespräche geben Ihren Mitarbeitern eine Orientierung für ihre Weiterentwicklung – und zwar über das Jahresgespräch hinaus. Ein Feedbackgespräch muss nicht lang sein, es ist aber immer effizient – vorausgesetzt, Sie vermeiden die häufigsten Fehler. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten. Viel Erfolg für die Umsetzung. Ihre ![]() Michaele Gartz Redakteurin der "Kompakt-Infos für technische Führungskräfte" Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Februar 2009 um real 49 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Das Inlandsgeschäft sank um 45 %. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 50 % im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2008 bis Februar 2009 ergibt sich insgesamt ein Minus von 44 % im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von 38 % und bei den Auslandsaufträgen ein Minus von 46 %. Der VDMA nimmt anlässlich der Veröffentlichung der jüngsten Auftragseingangszahlen seine Anfang Februar veröffentlichte Produktionsprognose von -7 % zurück. Die VDMA Volkswirte rechnen für den deutschen Maschinenbau für 2009 nun mit einem Produktionsrückgang in einer Spanne von 10 bis 20 % real.
Anzeige „Wie fit sind Sie in Business English wirklich?“ Gerade bei Präsentationen auf Englisch, Verhandlungen, face-to-face-Gesprächen oder am Telefon können einem ganz schnell peinliche Fehler passieren – die manchmal nur noch schwer auszubügeln sind – wenn überhaupt! Optimieren und verbessern Sie Ihr Business-Englisch – ohne großen Zeitaufwand und ohne große Anstrengung. So haben Sie als Manager und Führungskraft auch auf Englisch immer die richtigen Worte parat. Ihr ausländischer Geschäftpartner wird staunen und denken: „Sie kennen sich aus. Sie sind in Ihrer Position genau richtig. Ihnen sollte man zuhören!“ Testen Sie „Business English Today“ jetzt 30 Tage kostenlos. Einfach hier klicken! | ||||||||||||
![]() die Ansprüche an die Tätigkeit des „Leiters der Instandhaltung“ steigen ständig. Das spüren Sie sicherlich auch in Ihrem Alltag. Dabei können sie passiv abwarten und auf die neuen Anforderungen reagieren oder Sie nehmen es selbst in die Hand und gestalten Ihr berufliches Umfeld aktiv mit. Die Kenntnis der technischen Abläufe und Zusammenhänge ist dabei nur eine von vielen notwendigen Voraussetzungen. Um neue Konzepte wirkungsvoll und erfolgreich umzusetzen, brauchen Sie mehr. Eine strategische Weiterbildung hilft ihnen dabei. Ihr ![]() Werner Böcker, Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis" Lange Zeit war die Instandhaltung zwar eine Kerndisziplin in jedem Unternehmen, aber sie wurde nur sehr isoliert betrachtet und hatte kaum strategische Bedeutung. Das hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Vorbeugende Maßnahmen, risikobasierte und zustandsorientierte Instandhaltung sind die Schlagworte in einer modernen IH-Abteilung. Sie müssen mit der Produktion, dem Einkauf, dem Qualitätsmanagement kooperieren und die Geschäftsführung davon überzeugen, dass Sie mehr sind, als nur ein notwendiger Kostenfaktor. Wirkungsvolle Instandhaltungsstrategien erhöhen die Verfügbarkeit und die Ressourcen-Ausnutzung und damit die Produktivität. Mit einem berufsbegleitenden Studium können Sie Ihre technischen Fähigkeiten um das notwendige Management-Know-how erweitern und Ihre Abteilung zum Erfolgsträger Ihres Unternehmens machen. Einen MBA-Studium (Master of Business Administration) mit Vertiefungsmöglichkeit “Instandhaltung” bietet die International Business School of Service Management (ISS) in Hamburg an. Ganz schnell entschlossene Ingenieure und Naturwissenschaftler können noch bis zum 4. Mai 2009 in den berufsbegleitenden Studiengang „MBA Service Management“ einsteigen und würden dann im Herbst 2010 bereits ihren MBA-Abschluss in den Händen halten. Die Studierenden wählen entweder den Schwerpunkt klassisches Service Management aus oder vertiefen Kenntnisse in der Instandhaltung branchenübergreifend. Durch eine enge Verknüpfung zwischen Praxis, Lehre und Wissenschaft können Sie die neu erworbenen Fähigkeiten sofort in Ihrem Unternehmen umsetzen. Dadurch ergibt sich auch die Motivation für Ihr Unternehmen, die Studiengebühren als gewinnbringende Investition zu sehen. Die ISS verleiht nach der bestandenen Master-Prüfung den akademischen Grad „Master of Business Administration in Service Management“ (MBA in Service Management), der auch zur Promotion berechtigt. Voraussetzung zur Teilnahme ist ein erster anerkannter Bachelor–, Diplom– oder Magisterabschluss. Die ISS ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule für Management und Unternehmensentwicklung (University of Applied Sciences). Sie fördert mit ihren Programmen die Servicementalität in Unternehmen, die Entwicklung tragfähiger Partnerschaften mit Kunden sowie die Kompetenzen für Entwicklung und Realisierung von Kundenlösungen. Der international akkreditierte MBA-Studiengang startete im Januar 2008, der 2. Durchgang im Januar 2009. Im April 2010 beginnt ein berufsbegleitendes Bachelorprogramm (BA) mit Schwerpunkt Service Management. Weitere Informationen sind unter http://www.iss-hamburg.de erhältlich Die meisten Ziele, die wir uns zum Jahreswechsel setzen, haben wir Ende Januar schon wieder vergessen. Vielleicht ein wenig übertrieben und im privaten Bereich vielleicht auch nicht ganz so schlimm. Aber Hand aufs Herz, geht es Ihnen im Beruf nicht oft ähnlich. Dies trifft vor allem dann zu, wenn Sie die Ziele als Führungskraft vorgeben und darauf hoffen müssen, dass Ihre Teammitglieder sie erreichen. Aber allein auf Hoffnung sollten Sie nicht vertrauen. Ein gut geplantes Gespräch ist das beste Fundament für den späteren Erfolg. Checkliste: So planen Sie das Gespräch zur Zielvereinbarung
Vermeiden Sie in jedem Fall die 4 schwerwiegendsten Fehler in einer Zielvereinbarung: Schwammige und unkonkrete Vorgaben Beispiel: „Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu oft gestört werden.“ (Scheinbar) widersprüchliche ZieleBeispiel: „Ab morgen arbeiten Sie selbstständiger. (…) Jede dieser Aktivitäten stimmen Sie mit mir persönlich ab.“ Jährlich wechselnde Ziele Beispiel: „Vergessen Sie meine Vorgaben vom letzten Jahr. Zukünftig erwarte ich, dass die Reparaturen vor allem schneller durchgeführt werden.“ Ziele zum Wohle des Vorgesetzen Beispiel: „Jedes Mal, wenn eine Anlage stillsteht, bekomme ich Ärger mit der Geschäftsleitung. Darauf habe ich keine Lust mehr.“
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müssen auch Sie als Betriebsleiter Ihre Projekte immer stärker mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen steuern? Falls ja, ist das kein Grund zum Verzweifeln. Als Betriebsleiter arbeiten Sie im Mittelpunkt der betrieblichen Wertschöpfung. Sie haben Verantwortung für wichtige Weichenstellungen in Ihrem Unternehmen. Doch neben Ihrem Fachwissen wird von Ihnen BWL-Wissen - ganz besonders das Arbeiten mit Kennzahlen - gefordert. Das von Ihnen erwartete professionelle Know-how können Sie sich leichter aneignen, als es den Anschein hat. In dem Seminar „BWL für Ingenieure und Nicht-Ingenieure“ werden Sie die wichtigsten Kennzahlen der BWL anhand von Praxisbeispielen kennenlernen. Nach nur 2 Tagen intensiven BWL-Trainings können Sie Ihr neu erworbenes Wissen über betriebswirtschaftliche Kennzahlen sofort einsetzen. Die Veranstaltung findet vom 04. bis 05.06.2009 in Köln statt. Interessiert? Ihre ![]() Michaele Gartz, Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell" Das Arbeitsvolumen in Deutschland hat im Jahr 2008 einen Rekordstand erreicht. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt wurden 57,75 Mrd. Arbeitsstunden geleistet, 1,3 % mehr als im Vorjahr. Im Sog des konjunkturellen Abschwungs wurden die Zuwächse immer kleiner, und im 4. Quartal war ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Jahresdurchschnitt um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erreichte mit 40,3 Mio. einen neuen Höchststand. Die Beschäftigungslage war 2008 noch stabil, die Arbeitnehmer haben aber im 4. Quartal 2008 pro Kopf 1,1 % weniger Stunden geleistet als im Vorjahr. Es wurden insbesondere bezahlte Überstunden und Guthaben auf Arbeitszeitkonten abgebaut sowie Kurzarbeit eingeführt. Das Jahr 2008 hatte kalenderbedingt 2,6 Arbeitstage mehr als das Vorjahr, aber pro Tag wurde im Schnitt weniger gearbeitet (-1,1 %). Mit der abflauenden Konjunktur sank das Volumen der bezahlten Überstunden von 1,43 auf 1,32 Mrd. Stunden. Dazu kommen unbezahlte Überstunden in ungefähr der gleichen Größenordnung. Die Zahl der Kurzarbeiter stieg im Jahresdurchschnitt von 68.000 auf rund 94.000 an, und es fiel dadurch beträchtlich mehr Arbeitszeit aus als früher. Der seit Jahren rückläufige Trend der Krankenstandsquote setzte sich nicht fort: Sie stieg von 3,2 auf 3,3 % an. Das Beherrschen von Small Talk ist für Ihre Karriere als Betriebsleiter wichtig. Deshalb sollten Sie die folgenden Grundregeln beherrschen: Regel 4: Small Talk bewegt sich immer an der Oberfläche Daher sollte Persönliches erst einmal ausgeklammert werden. Erzählt der Kunde jedoch von sich aus etwas Privates, können auch Sie persönlicher werden. Beim nächsten Treffen können Sie dann an diese Informationen anknüpfen und sie für den Einstieg in das Gespräch nutzen. Sollte sich übrigens von einem solchen Thema keine Überleitung zum eigentlichen Gesprächsinhalt herstellen lassen: Machen Sie bewusst einen Schnitt und steigen Sie neu in das eigentliche Thema ein. Regel 5: Der beste Gesprächseinstieg ist spontan Hat Ihr Kunde einen neuen Anbau? Wurde der Parkplatz neu gestaltet? Nutzen Sie eine solche Veränderung als „Icebreaker“. Sie wecken mit einer solchen Bemerkung garantiert das Interesse Ihres Kunden. Regel 6: Reagieren Sie bei Fettnäpfchen souverän Manchmal kann es doch passieren, dass Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen das falsche Thema wählen und damit in das sprichwörtliche Fettnäpfchen treten. Was können Sie in einem solchen Augenblick tun? In einem solchen Fall sollten Sie der Situation angemessen reagieren. Und das heißt: Entweder Sie übergehen Ihre Bemerkung einfach elegant, indem Sie auf ein anderes Thema überleiten, oder Sie entschuldigen sich für das, was Sie gesagt haben. Mit dieser Reaktion betreiben Sie Schadensbegrenzung und können so den Small Talk ungehindert weiter fortsetzen. Anzeige Als Vorgesetzter kommen Sie sich sicherlich manchmal vor wie ein Hürdenläufer! Während Sie alles tun, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, kriegen Sie von Ihrem Team (das Sie sich in der Regel nicht selbst zusammengestellt haben) häufig auch noch Gegenwind! Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
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Gesundheitsgefahren im Büro werden sicher auch von Ihren Mitarbeitern oft auf die leichte Schulter genommen. Doch Entzündungen im Arm wegen falschem Gebrauch der Computermaus können genauso schmerzhaft sein, wie ein „Tennisarm“. Beugen Sie diesem RSI-Syndrom mit dem Spitznamen „Mausarm“ vor. Denn wer einmal Beschwerden hat, kann nur durch langwierige Behandlungen therapiert werden. Ihr Wettbewerber will Ihnen mit einer Abmahnung wegen „Verstoß im Wettbewerbsrecht“ schaden. In vielen Fällen wird dazu Ihr Internetauftritt ins Visier genommen. Sie fragen sich, warum Ihr Konkurrent einen Nachteil auf dem Markt haben soll, nur weil eine Angabe im Impressum (z.B. Ihre Registerangabe) fehlt. Trotzdem ist eine Abmahnung eine „gütliche Einigung“ für die Sie bezahlen müssen. Beugen Sie also vor. Dabei hilft Ihnen nun das Justizministerium in Zusammenarbeit mit dem BITKOM. Eine gesunde Frühlingswoche wünscht Ihnen und Ihren Mitarbeitern Ihre ![]() Susanne Langer Diplom-Physikerin, Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion" RSI (besser bekannt als Mausarm oder Tennisarm) ist schmerzhaft. Und davor müssen Sie Ihre Mitarbeiter schützen. Das RSI-Syndrom ist durch ein komplexes Krankheitsbild gekennzeichnet. Den Betroffenen schmerzt der Arm und die Hand, verursacht durch eine chronische und wiederholte Schädigung des Bewegungsapparats von Hand, Arm, Schulter und Nackenbereich. 1. Diese Faktoren begünstigen ein RSI-Syndrom Das RSI-Syndrom kommt vor allem bei Menschen vor, die oft am Computer arbeiten. Tasten- oder Maus-Clicks, die sich ständig wiederholen, werden für das RSI-Syndrom mitverantwortlich gemacht. Arbeitsmediziner gehen von diesen Faktoren aus:
2. So äußert sich der Mausarm Die Intensität und die Stelle des Schmerzes wechseln häufig. Dies kann sogar täglich sein. Meist werden die Symptome schon im Ruhezustand wahrgenommen. Sie verschlimmern sich bei Bewegung. Das RSI äußert sich durch:
Erste Anzeichen eines RSI-Syndroms sind Kraftverlust und Missempfindungen in dem belasteten Körperteil. Schmerzen treten erst später auf. 3. Diese Tipps helfen vorbeugend gegen den Mausarm
Anzeige Achtung Produkthaftung! Warum Haftungsrisiken für viele Branchen drastisch zugenommen haben: Was wäre, wenn in Ihrem Unternehmen fehlerhafte Produkte das Haus verlassen … und anschließend Sie als Qualitätsmanagementbeauftragter mit dem Rücken zur Wand stehen? Das kann leider schneller passieren, als Sie denken, denn: Die Produkthaftung gilt völlig unabhängig vom Verschulden. So muss Ihr Kunde nicht einmal nachweisen, ob er einen Fehler (zum Beispiel beim Zusammenbau Ihrer Teile) überhaupt hätte bemerken können. Schützen Sie sich vor teuren und folgenschwere Strafen und langwierigen Prozessen! Mit dem Spezial-Informationsdienst „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ ziehen Sie alle Register, damit Qualitätsprobleme gar nicht erst auftreten. Lassen Sie sich jetzt sofort Ihre persönliche GRATIS-Test-Ausgabe von „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ kommen! Klicken Sie hier! Liegt die Abmahnung erst im Briefkasten ist es meistens zu spät. Wurde ein rechtlicher Verstoß Ihres Internetauftritts gegen das Wettbewerbsrecht festgestellt, dann werden Sie mit diesem Schreiben zur Kasse gebeten. „Abmahnungen wegen rechtlicher Verstöße können vor allem kleine Anbieter in Bedrängnis bringen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Beträge von ca. 700,00 € werden allein für die Abmahnung des Anwalts schnell aufgerufen. Sie haben dann nur zwei Möglichkeiten. Es auf das gerichtliche Verfahren ankommen lassen oder die Abmahnungsrechnung zu begleichen und sofort für Bereinigung Ihres Fehlers zu sorgen. Immer wieder sehen es Abmahnende auf fehlende Kleinigkeiten im Impressum ab oder sie haben Ihre AGBs durchstöbert oder sie finden Fehler in Ihrer Widerrufsbelehrung. Nicht alle Gerichte geben dem Geschädigten Recht, wenn es offensichtlich nur darum geht, sich auf diese Weise Geld zu beschaffen. Doch darauf sollten Sie nicht hoffen und es bestenfalls gar nicht erst ankommen lassen. Aufgrund der großen Abmahnwelle, die vor allem Kleinunternehmer und mittlere Unternehmen trifft, die keine Rechtsabteilung haben, wurde nun in Form von Mustertexten und Checklisten vom Justizministerium und vom BITKOM reagiert. So rät der Hightech-Verband BITKOM Online-Shop-Betreibern bei juristischen Angaben Formulierungshilfen zu nutzen. Häufig werden auch Fehler bei der Widerrufsbelehrung gemacht. Diese besagt, innerhalb welcher Zeit ein Online-Kunde die Ware zurückgeben darf. Zum Beispiel müssen Anbieter bei Auktionen meist eine Monatsfrist statt der sonst üblichen zwei Wochen nennen. Der BITKOM empfiehlt, für die Widerrufsbelehrung einen neuen Mustertext des Bundesjustizministeriums einzusetzen. Damit können sich Shop-Betreiber wirksam schützen. Der Text ist seit dem 1. April verfügbar unter: www.bmj.bund.de/files/-/3052/BGB_Info_VO_120308.pdf Häufige Fehlerquellen sind aber auch das Impressum und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Eine Übersicht über juristische Fallstricke gibt die „Checkliste Onlinegeschäft“ des BITKOM. Das Kleingedruckte wird dem BITKOM zufolge oft nicht genug beachtet. Online-Händler können mit einigen Vorsichtsmaßnahmen aber weitgehend sicher vor Abmahnungen sein. Diese Checkliste gibt es hier kostenfrei zum Download: www.bitkom.org/files/documents/Checkliste_Onlinegeschaeft_Version_1.3.pdf | ||||||||||||
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