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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 22.04.2009

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Dies sind Ihre Themen:


Ingenieure weiter pessimistisch: VDI-Innovationsklima-Index stagniert
Checkliste: So setzen Sie Handouts richtig ein

Mehr als 13 Mrd. € Einsparpotenzial in der Antriebstechnik
Droht Ihnen eine tief greifende Veränderung? So machen Sie das Beste draus

Kraftatlas: So ermitteln Sie körperlich erträgliche Maximalkräfte zukünftig zuverlässig
Mit diesen 6 Grundregeln beherrschen Sie jeden Small Talk (Teil 1)

So binden Sie Ihre Talente an Ihr Unternehmen
Sichere Internet-Kommunikation: Gesetzentwurf für DE-Mail beschlossen



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

wie oft haben Sie das in Ihrer Karriere als technische Führungskraft schon erlebt? Sie sitzen bei einer Präsentation im Publikum, und eigentlich ist das Thema gut aufbereitet. Doch die vielen Daten und Fakten, die der Vortragende präsentiert, überfordern nicht nur Sie. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte in gedruckter Form? Fehlanzeige! Auch der interessanteste Vortrag ist dadurch jedoch wenig nachhaltig.

Machen Sie es deshalb besser, wenn Sie selbst an der Reihe sind: Teilen Sie Ihrem Publikum eine Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte Ihres Vortrags nach Beendigung aus. Dieses so genannte Handout enthält die wesentlichen Daten und Fakten zu den von Ihnen präsentierten Fakten.

Das Verfahren ist zwar zeitaufwändig, doch es lohnt sich auf jeden Fall. Denn so erzeugen Sie Nachhaltigkeit. Handouts sind dann von größtem Nutzen, wenn Sie sie richtig einsetzen. Wie Sie das erreichen, verrät Ihnen unsere Checkliste weiter unten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Ingenieure weiter pessimistisch: VDI-Innovationsklima-Index stagniert

Der VDI-Innovationsklima-Index bleibt auch Anfang 2009 auf einem konstant niedrigen Niveau. Im ersten Quartal stagniert der Index weiter bei 15 Punkten. Besonders schlecht ist die Stimmung nach wie vor in den Branchen Fahrzeugbau sowie Anlagen- und Maschinenbau. So rechnen über die Hälfte der befragten Experten insbesondere in der Fahrzeugbranche mit sinkenden Investitionen in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) und prognostizieren für die kommenden Monate eine spürbare Zurückhaltung bei der Einführung von Marktneuheiten.

Nur 2 Branchen widersetzen sich dem negativen Allgemeintrend: In der Elektrotechnik ordnen mehr als 3/4 der Befragten die technologische Wettbewerbsfähigkeit ihrer Sparte dem oberen Drittel zu. Auch die Informations- und Kommunikationsbranche ist vorsichtig optimistisch. Hier sorgt die derzeit positive Verfügbarkeit von Fachkräften für einen Motivationsschub – etwa 30 % bewerten die Situation auf dem Arbeitsmarkt als gut bis sehr gut.

Der VDI-Innovationsklima-Index fragt das Wissen der VDI-Mitglieder in ihren unterschiedlichen Berufen und Branchen als Frühindikator und Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland ab. Die Stimmungswerte bewegen sich zwischen -100 und +100. An der 18. Umfrage haben über 1.000 Ingenieure teilgenommen. Wissenschaftlich begleitet wird die Umfrage von der Zukünftige Technologien Consulting, VDI Technologiezentrum GmbH.
 


Checkliste: So setzen Sie Handouts richtig ein

  • Fassen Sie Ihre wichtigsten Aussagen schriftlich zusammen.
  • Ergänzen Sie den Text durch die wichtigsten Grafiken, Illustrationen, Tabellen und Formulare.
  • Kontrollieren Sie, ob Ihre Informationsunterlagen verständlich sind: Ziehen Sie Kollegen oder Freunde, die mit dem Thema des Handouts weniger vertraut sind, als Testleser heran.
  • Ergänzen Sie die Zusammenfassung durch zusätzliches Arbeitsmaterial und nützliche Informationen wie Adressen und Statistiken.
  • Ergänzen Sie Ihr Handout durch allgemeine Informationen wie Prospekte oder Presseberichte.
  • Achten Sie auf eine klare und gut lesbare Schrift.
  • Lassen Sie einen breiten Rand für persönliche Notizen und Anmerkungen.
  • Lassen Sie das Informationsmaterial bei wichtigen Veranstaltungen auf gutes Papier drucken und binden.
  • Verteilen Sie die Handouts nur vorab, wenn diese während der Präsentation als Arbeitsunterlage gebraucht werden.
  • Lassen Sie den Teilnehmern genügend Zeit zum Blättern.
  • Geben Sie in allen anderen Fällen die Handouts erst nach der Präsentation aus. Kündigen Sie dies an.


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Kurzarbeit & Co: Ihre nächsten Schritte in der Krise

Wir haben die Konjunkturpakete, die Ihr Unternehmen wirklich weiterbringen

Frisch aktualisiert und auf dem allerneuesten Stand: Der neue Gratis-Ratgeber „Vorausschauende Mitarbeiter- und Führungspolitik in Zeiten von Rezession und Wirtschaftskrise“ für Sie!

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  • Betriebsferien – wenn eine Pause Luft verschaffen soll
  • Kurzarbeit – So nutzen Sie die gesetzlichen Neuregelungen kostensparend
  • Outsourcing – auch in Zeiten der Krise ein wichtiges Instrument
  • Änderungskündigung – Kosten runter, Arbeitnehmereinsatz rauf
  • Betriebsbedingte Kündigung – Wenn es gar nicht anders geht: So trennen Sie sich rechtssicher
Wenn diese Themen für Sie interessant und wichtig sind, dann lassen Sie sich diesen GRATIS-Ratgeber nicht entgehen. Und: Er ist nur das erste Ihrer ZWEI GRATIS-Geschenke!

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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

in einigen Ausgaben vom DIV Ingenieur-Newsletter haben Sie es schon gelesen: Energie-Management und Instandhaltung lassen sich nicht trennen. Aus diesem Grund sollten Sie sich intensiv mit den Möglichkeiten der Energieeinsparung und der Energieeffizienz auseinandersetzen. So können Sie die Instandhaltung als „Mehrwert-Disziplin“ in Ihrem Betrieb etablieren und Ihre Abteilung von der Betrachtung als Kostentreiber befreien.


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Mehr als 13 Mrd. € Einsparpotenzial in der Antriebstechnik

Sie kennen die technische Infrastruktur in Ihrem Unternehmen wie kaum ein Anderer. Gerade bei den Antrieben wissen Sie, welche Systeme zum Einsatz kommen, wo ein Austausch ansteht und wie häufig bestimmte Motoren ausfallen. Aber allein für die Antriebstechnik weist die „Brammer Energie-Studie 2008“ ein Einsparpotenzial von mehr als 13 Mrd. € aus. Brammer ist ein Lieferant im Instandhaltungsbereich und Auftraggeber der Studie.

Besonders interessant ist das Ergebnis, dass 59 % der Befragten noch nicht bereit sind, Investitionen im Bereich der Antriebstechnik zu tätigen. Allerdings verbraucht gerade dieser Sektor in einem typischen Fertigungsbetrieb ca. 65 % der gesamten Energie. Nur 6 % aller Unternehmen waren der Meinung, bereits alle Maßnahmen zur Energieeinsparung durchgeführt zu haben. Ganze 78 % haben aber solche Maßnahmen aber in ihrem Fokus.

Viele besonders effiziente Maßnahmen weisen aber Amortisationszeiten von weniger als 1 Jahr auf. Das Argument der momentan sehr knappen Mittel kann also nicht allein im Vordergrund stehen. Gerade für Maßnahmen im Bereich der Energieeinsparung oder Energieeffizienzerhöhung werden oft Kredite gewährt, die für reine Investitionen in Produktionsanlagen nicht fließen würden.

Als Leiter der Instandhaltung kennen Sie die installierte Antriebstechnik in Ihrem Unternehmen und wissen, wo sich ein Austausch am besten lohnt. Neben der reinen Einsparung im Energiebereich sind die Instandhaltungskosten ein weiteres Argument besonders bei einer vorgezogenen Investition.

Erstellen Sie am besten eine Datenbank, in der Sie alle Antriebe mit den wichtigsten Kennzahlen aufführen und einem Vermerk, ob es hier eine energiesparende Alternative gibt. So sind Sie in der Lage, sehr schnell reagieren zu können und müssen nicht erst dann Informationen einholen, wenn ein Störfall Sie dazu zwingt.


Droht Ihnen eine tief greifende Veränderung? So machen Sie das Beste draus

Es kommt immer wieder vor, dass Sie mit Entscheidungen der Geschäftsleitung leben müssen, die die Arbeitssituation Ihrer Abteilung in hohem Maße verändern. Wenn Sie und Ihre Mitarbeiter dagegen eine innere Ablehnung aufbauen, leidet darunter die Produktivität und die Motivation. Ein Teufelskreis aus dem Sie möglichst früh ausbrechen müssen. Verstehen Sie jede Veränderungen deshalb zunächst einmal objektiv als Chance.

Beantworten Sie die folgenden Fragen, um zu erkennen, ob Sie in der Lage sind, eine Veränderung als Chance zu sehen.
Erkennen Sie die Chancen, die sich Ihnen durch eine Veränderung bieten?
  • Was würde geschehen, wenn die beschlossene Maßnahmen nicht eingeleitet würde?
  • Was können Sie persönlich dazu beitragen, die Maßnahme schnell und reibungslos umzusetzen?
  • Wenn Sie ein Mitglied Ihres Teams wären: Was würden Sie angesichts der Veränderungen von Ihrem Chef erwarten?
  • Wen können Sie aus Ihrem Team schnell dafür gewinnen, die Maßnahme mit zu tragen?
  • Wen müssten Sie dafür zuerst umstimmen?
  • Mit welchen Mitteln könnte Ihnen das gelingen?
  • Wer stützt den Erfolg der Maßnahme außerhalb Ihres Teams?
  • Was müsste geschehen, damit die beschlossene Maßnahme von allen Betroffenen akzeptiert wird?
  • Welche persönlichen Vorteile bringt Ihnen die Durchsetzung dieser Maßnahme?


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Wichtig zu wissen: Kennen Sie als Instandhaltungsleiter diese neuen Trends und Entwicklungen?
  • „Dominoeffekt“ verhindern: Irgendwo im Betrieb fällt eine Anlage aus … und alle Folgeprozesse kommen zum Stillstand. Mit welcher neuen Organisations-Technik Sie diesen Super-GAU weitgehend verhindern
  • So entwickeln Sie selbst ein FMEA-Programm (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) einfach und schnell auf Excel-Basis – und sparen eine Menge Geld für teuer eingekaufte Software
  • Total Productive Maintenance (TPM): wie Sie mit autonomer Instandhaltung dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter seine Maschine selbstständig in einem guten Zustand hält
  • In welchen Bereichen Ihnen heute schon RFID-Chips bei Lagerhaltung und Ersatzteil-Nachverfolgung deutliche Vorteile bringen
  • Neue Relais mit bis zu 15 Kontaktstellen senken Ihren Instandhaltungsaufwand: in welchen Fällen Sie mit Relais die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit deutlich steigern
Mit diesen Trends gestalten Sie Ihre Verfahrensabläufe als Instandhaltungsleiter noch effizienter.

Darüber hält Sie der Spezial-Informationsdienst „Instandhaltung in der Praxis“ regelmäßig auf dem Laufenden. Klicken Sie hier für Ihr persönliches GRATIS-Exemplar!
 


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

„Haben Sie gut hierhin gefunden?“ Diese Frage ist beinahe eine Standardfrage, mit der Sie fast immer bei einem Kundenbesuch empfangen werden. Und kaum eine Frage eignet sich besser für den Einstieg in den Small Talk.

Wenn Sie allerdings darauf mit einer ausführlichen Beschreibung der Tücken der Autofahrt antworten oder sich über die zu wenig detaillierte Anfahrtsskizze beschweren, verletzen Sie sofort eine wichtige Grundregel des Small Talk. Denn Small Talk dient der Vorbereitung des eigentlichen Gesprächs. Sie reden sich „warm“, um anschließend nahtlos in das eigentliche Gesprächsthema hinüberzugleiten.

Das Beherrschen von Small Talk ist für die Karriere von großer Bedeutung. Gekonnt eingesetzt ist er auch für die Beziehungspflege von unschätzbarem Wert. Doch Small Talk läuft nach bestimmten Regeln ab. Welche das sind, erfahren Sie in unseren 6 Grundregeln weiter unten. Teil 2 folgt nächste Woche.

Viel Erfolg für die Umsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Kraftatlas: So ermitteln Sie körperlich erträgliche Maximalkräfte zukünftig zuverlässig

Für Arbeitsplätze, an denen mit Krafteinsatz gearbeitet wird, lassen sich ab sofort körperlich erträgliche Maximalkräfte zuverlässig ermitteln. Dabei hilft der so genannte Kraftatlas, den das BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unter www.dguv.de/bgia/de/index.jsp# (Webcode d89844) zur Verfügung stellt.

Der Kraftatlas entstand zusammen mit dem Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Darmstadt (IAD). Er zeigt in Tabellenform 76 typische Arbeitssituationen und nennt die Aktionskräfte, die der Mensch dabei maximal aufbringen kann. Der Kraftatlas bezieht sich insbesondere auf Montagetätigkeiten im Fahrzeugbau. Er richtet sich an alle, die solche Arbeitsplätze planen und bauen und deshalb Angaben zu körpergerechten Grenzkräften brauchen; Hilfe finden auch Sicherheitsingenieure, Arbeitsmediziner und Ergonomen, die kraftbetonte Tätigkeiten bewerten müssen.

Betriebliche Fehlzeiten sind zu etwa 25 % auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurückzuführen. Eine Ursache ist körperlich anstrengende Arbeit, bei der die Aktionskräfte zum Teil das dem Körper zumutbare Maß überschreiten.

Die Höhe der maximal empfohlenen Aktionskräfte hängt von verschiedenen Faktoren ab: Hierzu zählen die Körperhaltung, die Häufigkeit der Kraftausübung und die Kraftrichtung, aber auch Aspekte wie Geschlecht und Alter. Da bestehende Verfahren diese Einflüsse gar nicht oder nur zum Teil berücksichtigen, war eine Bewertung von kraftbetonten Tätigkeiten bisher nur eingeschränkt möglich.

IAD und BGIA haben die Maximalkräfte in umfangreichen Praxismessungen an 273 Beschäftigten in 11 Werken ermittelt. Zusätzliche Labormessungen lieferten grundlegende Daten zum Einfluss von asymmetrischen Körperhaltungen und einarmigen Tätigkeiten. Ein eigens entwickeltes Kraftbewertungsverfahren stellt sicher, dass alle Faktoren in das Endergebnis einfließen, die die Aktionskraft beeinflussen. Für den Nutzer ist dieses Bewertungsverfahren in einer einfachen Formel zusammengefasst. Eine ergänzende Handlungsanleitung ist in Vorbereitung und soll in den nächsten Wochen den Report zum Kraftatlas ergänzen.
 


Mit diesen 6 Grundregeln beherrschen Sie jeden Small Talk (Teil 1)

Das Beherrschen von Small Talk ist für Ihre Karriere als Betriebsleiter wichtig.
Deshalb sollten Sie die folgenden Grundregeln beherrschen:

Regel 1: Small Talk dient als so genannter „Icebreaker“
Er soll eine angenehme Atmosphäre für das nachfolgende Gespräch oder die geplanten Verhandlungen schaffen. Wählen Sie deshalb ein unverfängliches Thema. Es muss auch nicht immer das Wetter sein. Günstig sind bspw. auch die positive Entwicklung des Unternehmens oder Veränderungen, die Sie bei Ihrem Besuch wahrgenommen haben.

Regel 2: Vermeiden Sie emotional besetzte Themen
Politik oder Religion sind tabu – insbesondere dann, wenn Sie die Einstellung Ihres Gegenübers (noch) nicht kennen. Aber auch scheinbar harmlose Themen wie Sport können zum Verhängnis werden, wenn zum Beispiel gerade der Fußballverein Ihres Gesprächspartners abgestiegen ist. Sollten Sie nicht sicher sein, welches Thema gut gewählt ist: Im Zweifelsfall ist immer noch das Wetter die bessere Alternative.

Regel 3: Beginnen Sie mit dem Small Talk
Warten Sie nicht, bis Ihr Gegenüber es tut. Das ist auf jeden Fall sicherer, als dass ein peinliches Schweigen entsteht. Das gleiche gilt auch für Gesprächspausen.
 


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Was tun Sie als Betriebsleiter, wenn morgen die Aufsichtsbeamten vom Arbeitsschutz- und Gewerbeaufsichtsamt vor der Tür stehen?

Dieser Fall ist durchaus wahrscheinlich - denn die Prüfer dürfen Ihren Betrieb ohne Voranmeldung betreten!

Gerade die „Überraschungsbesuche“ sind besonders nerven- und zeitraubend …

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen. Nur so können Sie hohe Bußgelder, langwierige Nachfragen, Bußgelder und viel „Formularkrieg“ vermeiden.

Doch die Beamten dürfen längst nicht alles prüfen und jeden x-beliebigen Teil der Hallen betreten! „Betriebsleitung aktuell“ – der Spezial-Management-Ratgeber für Betriebsleiter und Betriebsverantwortliche - sagt Ihnen klipp und klar, wann Sie die Arbeitsschützer in ihre Schranken weisen dürfen.

Und zwar auch in Sonderfällen - z. B. wenn Sie gerade auf Dienstreise sind, wenn die Prüfer kommen. Doch auch in allen anderen Bereichen rund um Ihren Arbeitsalltag als Betriebsleiter hält Sie „Betriebsleitung aktuell“ auf dem laufenden, z. B. bei Kostenmanagement, Mitarbeiterführung, Betriebsorganisation und Recht.

Stellen Sie „Betriebsleitung aktuell“ jetzt auf die Probe! Klicken Sie hier für Ihre persönliche GRATIS-Test-Ausgabe!


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

Kürzlich wurde im Bundesrat der Gesetzentwurf zur DE-Mail verabschiedet. Das Konzept dahinter heißt: lückenlose Sicherheit. Ein Versprechen von DE-Mail lautet, die Online-Übertragung sei genau so sicher, wie ein Brief bei der Post. Unerwünschtes Mitlesen von E-Mails soll mit Benutzung der DE-Mail genauso der Vergangenheit angehören, wie Spam, und Internetbetrug. DE-Mail macht außerdem allen Signaturanbietern ernsthaft Konkurrenz, denn sie soll mit ihrer Nachweisbarkeit auch rechtssichere Kommunikation erlauben.


Ihr Mitarbeiter wurde gestern von Ihnen und Ihren Kollegen verabschiedet. Er suchte eine neue Herausforderung und fand sie auch schnell. Kein Wunder, denn er hatte Talent, war professionell und zu Mitarbeitern stets freundlich. Ziemlich dumm, denken Sie – ausgerechnet in ihm hätten Sie eine zukünftige Leitungsperson gesehen.

In der Tat agieren viele Unternehmen wenig strategisch, wenn es um ihre Talente geht. Lesen Sie, was Sie zukünftig beachten müssen, damit Ihre Talente gern in Ihrem Unternehmen bleiben.

Ich wünsche Ihnen treue Talente


Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


So binden Sie Ihre Talente an Ihr Unternehmen

Mitarbeiterzufriedenheit heißt Unternehmenserfolg.
Regelmäßig unterstützen Sie als Qualitätsmanager Ihre Personalabteilung, um dies zu gewährleisten. Doch einer speziellen Gruppe von Mitarbeitern wird in deutschen Unternehmen noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, nämlich den Talenten, die das Potenzial haben, gute Führungskräfte zu werden. Doch Talente, die nicht wissen, wie ihre Karreire-Chancen im Unternehmen aussehen, werden unzufrieden und schauen sich auf dem freien Markt um. Doch gerade diese Mitarbeiter wollen Sie langfristig binden.

1. Vermitteln  Sie eine klare Talentmanagementstrategie

Eine Talentmanagementstrategie erfordert konsequentes Handeln und langfristiges Handeln. Darüber hinaus muss diese Strategie für alle Mitarbeiter klar und eindeutig sein. Denn Ihre Talente müssen wissen, was Sie von ihnen erwarten. Andernfalls suchen sie sich selbständig andere Wege für ihre persönlichen Ziele.

2. Planen Sie Ihre Talente für die Führungsebene und Schlüsselpositionen langfristig im Voraus.

Mitarbeiter stehen und fallen mit der direkten Führungsperson. Die Wahl dieser Schlüsselfiguren müssen Sie sorgfältigdurchführen. Planen Sie hier mindestens drei Jahre, besser fünf Jahre voraus. Wer verlässt wann das Unternehmen z.B. aus Altersgründen? Ihr Talent-Nachwuchs muss dann nicht nur in den Startlöchern stehen. Das komplette Wissen und die Erfahrung des ausscheidenden Mitarbeiters muss bis dahin durch gemeinsame Projekte an den jüngeren Mitarbeiter übertragen werden. Für umfangreiche Schlüsselpositionen erfordert dies nicht nur eine Einarbeitszeit von 14 Tagen. Es sind vielmehr Monate und Jahre, bis der neue Mitarbeitern mit allen Gegebenheiten soweit vertraut ist, dass er allein umsichtig handeln kann.

3. Talente aus dem eigenen Haus – warum?
Der Fachkräftemangel ist nach wie vor eines der stärksten Probleme, über die Personalabteilungen aller Branchen beklagen. Neben dem Fachwissen müssen die Soft Skills passen. Und spätestens dann fällt eine Vielzahl der Bewerber durch. Jeder von Ihnen, der schon mal dringlich auf der Suche nach Fachkräften war, kennt die Problematik. Werden Managementaufgaben neu vergeben, ist es der bedeutend einfacher, frühzeitig interne Talente zu fördern und sie zu Führungskräften zu entwickeln.

4. So finden Sie Ihre Talente!
Es gibt keinen Schnelltest, mit dem Sie herausfinden, welche der studentischen Mitarbeiter in 5 Jahren für eine Leitungsfunktion geeignet ist. Daher müssen Sie bzw. die Personalbteilung im Dialog mit Ihren Führungskräften und Abteilungsleitern stehen. Finden Sie einen Verfahren in Ihren Unternehmensstrukturen, der die Qualitäten Ihres Nachwuchs vergleichbar macht.

Regelmäßige Beurteilungen und Gesprächsnotizen von Entwicklungsgesprächen sind hilfreich. Zeiträume zwischen Gesprächen und adäquate Beurteilungserfassungen müssen Sie in Ihre Personal- und Talentmanagementstrategie fest mit einbinden.

5. Schulen Sie Ihre Kandidaten!
Schulungsmaßnahmen bringen Ihre möglichen Kandidaten nicht nur persönlich voran. Auch hier haben Sie noch mal die Möglichkeit, den Nachwuchs zu beobachten und durch weitere Personen beurteilen zu lassen.

6. Mehr Entwicklungsgespräche für Ihre Talente,

Talente benötigen Ihre Aufmerksamkeit. Ihre guten Mitarbeiter verfügen über ein hohes Maß an Selbständigkeit. Finden sie in Ihrem Unternehmen keine angemessenen Aufgaben, die sie selbstständig lösen, dann ist die Bewerbung schnell geschrieben. Sprechen Sie also mit Ihren Talenten lieber einmal mehr als zu wenig. Nur wenn Sie deren berufliche Ziele kennen, können agieren. Liegt die Kündigung schon auf dem Tisch, ist es meistens zu spät.


Sichere Internet-Kommunikation: Gesetzentwurf für DE-Mail beschlossen

Ab soll 2010 "De-Mail" dafür garantieren, Nachrichten und Dokumente zuverlässig und rechtssicher online zu verschicken. Der entsprechende Entwurf für ein "Bürgerportal"-Gesetz wurde Anfang Februar dieses Jahres beschlossen.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kommentierte: "Jede und Jeder soll in die Lage versetzt werden, sich gegen unerwünschtes Mitlesen, Diebstahl wichtiger Daten, Betrug im Internet und gegen Spam (unerwünschte Massen-Mails) besser zu schützen."

Lückenlose Sicherheit ist daher der Anspruch von DE-Mail.

Der neue Gesetzentwurf der Regierung schafft dafür den nötigen Rechtsrahmen für den sicheren Versand durch private Anbieter.

Und so wird DE-Mail funktionieren:
  1. Bürger, Unternehmen und Behörden sollen künftig bei einem staatlich geprüften Anbieter ein "De-Mail"-Postfach eröffnen können.
  2. Dazu ist eine Identifizierung nötig – vergleichbar mit den strengen Regularien einer Bankkontoeröffnung. Natürliche Personen müssen den Ausweis vorlegen (Das Post-Ident-Verfahren) ist zugelassen. DE-Mail für Unternehmen gibt es nach Vorlage des Auszugs aus dem Handelsregister.
  3. Nach der Identifizierung erhalten Sie Ihre persönliche Kennung nach folgendem Muster: Vorname.Nachname[.Nummer]@Dienstanbieter.de-mail.de. Eine Extra Software wird nicht benötigt.       
  4. Die Anbieter müssen hohe Auflagen für Sicherheit und Datenschutz erfüllen und dies regelmäßig nachweisen.
  5. "De-Mails" werden über sichere Kommunikationskanäle verschickt. Mitlesen und Veränderungen des Inhalts ist damit ausgeschlossen.
  6. Das sicher Speichen von Dokumentenanhängen soll ebenfalls möglich werden. Technisch gesehen handelt es sich um ein sicheres Webarchiv.
  7. DE-Mail soll ein kostenpflichtiger Service sein. Schon bei der Einrichtung fallen die ersten Gebühren an, aber auch der Versand und die Bestätigung des Versands sind kostenpflichtig. Die Höhe ist noch nicht bekannt.
  8. Dokumente, die Sie bei Behörden per DE-Mail einreichen, erhalten somit volle Rechtsgültigkeit. Ihren E-Mailverkehr mit Vertragpartnern können Sie mit Nutzung von DE-Mail ebenfalls rechtlich auf sichere Beine stellen.
Der Entwurf bedarf noch einiger Nachbesserungen, heißt es aus dem Kabinett. Spätestens mit Beginn 2010 wird es eine verbindliche Lösung geben. Denn das ganze Projekt dient auch zur Erfüllung der EU-Dienstleistungsrichtlinie, die wir bis Ende 2009 in nationales Recht umgesetzt haben müssen.
 


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Ärger im Qualitäts-Audit? Bei welchen Punkten es die häufigsten Probleme gibt:

Was wäre, wenn der Auditor im Abschlussgespräch nur mit dem Kopf schüttelt und Ihnen wegen bestimmter Defizite und Verbesserungspotentiale die Zertifizierung versagen will?

Mit dem Spezial-Management-Ratgeber „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktionbeugen Sie Schwachstellen im Qualitätsmanagement vor … und sorgen mit sofort zu übernehmenden Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Arbeitshilfen dafür, dass wirklich nur 100% fehlerfreie Produkte Ihre Werkshallen verlassen.

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