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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 15.04.2009

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Dies sind Ihre Themen:


Erstes Studienmodul für die Ingenieurausbildung
3 Tipps, wie Sie Störungen erfolgreich klären

Instandhaltung als Export-Produkt
Was bedeuten Betriebsströme im Schutzleiter?

Kopfverletzungen: Nur ein intakter Helm schützt
Selbsttest: Sind Sie Ihren Mitarbeitern ein Vorbild hinsichtlich Motivation?

QM–Handbuch: So senken Sie die Prozesskosten und schulen die Mitarbeiter
Qualitätspreis 2010 – Ab jetzt können Sie sich bewerben



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

nicht alle Störungen sind negativ: Oft erweisen sich neue, bahnbrechende Ideen sogar zunächst als Störung – als Störung gegenüber den bisher gewohnten Abläufen und Überzeugungen. Die Kunst für Führungskräfte oder Team-Moderatoren ist es, schnell zu unterscheiden, um welche Art der Störung es sich handelt und ob es nicht vielleicht sogar gut ist, der Störung nachzugehen. Meist aber verbergen sich hinter Störungen Versuche, Motivation, gute Laune und Ziele eines Teams zu sabotieren. Doch das müssen Sie sich nicht gefallen lassen. Vom 17. bis 18.09.09 bietet Ihnen der DIV-Deutsche Ingenieur Verlag in Bonn deshalb die Möglichkeit, in einem speziell für technische Führungskräfte konzipierten Seminar zu lernen, wie Sie Störer in Ihrem Team in den Griff bekommen.

Nach nur 1,5 Tagen intensiven Trainings wissen Sie, warum es Störer im Team gibt und wie Sie mit ihnen je nach Situation richtig umgehen. Sie lernen Grundlagen der Gruppendynamik und der Typenlehre kennen und trainieren in einer kleinen Gruppe, Angriffe und Störungen verbal und nonverbal richtig zu parieren.

Tipps, wie Sie Störungen im Team erfolgreich klären, erhalten Sie außerdem weiter unten.
Viel Erfolg bei der Unsetzung.

Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Erstes Studienmodul für die Ingenieurausbildung

Unternehmen beklagen zunehmend, dass es Berufseinsteigern schwer fällt, sich in der von Prozessen geprägten Arbeitswelt zurechtzufinden. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat deshalb erstmals ein Studienmodul „Integriertes Geschäftsprozessmanagement“ entwickelt, in dem theoretische Grundlagen mit praxisrelevantem Wissen verknüpft werden. Das Studienmodul wird den Universitäten und Hochschulen zur Ergänzung ihrer Curricula angeboten.

Unter Geschäftsprozessmanagement wird ein integriertes Konzept von Führung, Organisation und Controlling verstanden, das eine zielgerichtete Steuerung der Geschäftsprozesse in einem Unternehmen ermöglicht. Geschäftsprozessmanagement trägt wesentlich dazu bei, die strategischen und operativen Ziele des Unternehmens zu erreichen. Es ist systematisch auf die Erfüllung der Bedürfnisse von Kunden und anderer Interessengruppen wie Mitarbeiter, Kapitalgeber und Lieferanten ausgerichtet.

Wissen und Verständnis der Funktionsweise eines Unternehmens werden jedoch bisher in den Ingenieurstudiengängen nur wenig vermittelt. Ziel des Studienmoduls ist, diese Grundlagen zu vermitteln und so berufliche Handlungskompetenz zu schaffen, die Fach- und Prozesskompetenz gleichermaßen einschließt.

Das Studienmodul besteht aus einer Reihe von Vorträgen, die von Vertretern der ZVEI-Mitgliedsunternehmen an den Universitäten gehalten werden. Theoretische Grundlagen, die den Vortragenden anhand eines Foliensatzes zur Verfügung gestellt werden, bilden einen Leitfaden für die Vorträge. Individuelle Beispiele aus dem Unternehmensalltag der Vortragenden ergänzen die Vorlesungen und sorgen für die in der Wissensvermittlung notwendige Verknüpfung von theoretischen Grundlagen und praktischer Erfahrung.
 


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Der Ingenieur als Manager
Führungs- und Managementwissen speziell für Ingenieure und technische Führungskräfte!

Ergänzen Sie Ihre Top-Qualifikation in Technik durch eine zweite Ebene. Management und Mitarbeiterführung. Auf der TU haben Sie diese Fähigkeiten sicher nicht gelernt. Das „Praxishandbuch für technische Führungskräfte - Deutsche Ingenieur-Handbuch“ liefert Ihnen das Management-Know-how, über das Sie als Ingenieur mit Führungsverantwortung verfügen müssen.

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3 Tipps, wie Sie Störungen erfolgreich klären

Als technische Führungskraft wissen Sie: Ein einziger Störer kann Ihr ganzes Konzept und Ihr ganzes Team durcheinander bringen.
Die Folge: Sie können Termine nicht einhalten, der gesamte Arbeitsablauf wird nachhaltig gestört. Handeln Sie deshalb sofort und klären Sie die Störungen erfolgreich.

Unsere Tipps helfen Ihnen dabei:

Tipp 1: Handeln Sie schnell
Je länger Sie warten, desto gravierender werden die Folgen. Ist das Teamklima erst einmal nachhaltig gestört, kostet es viel Zeit, Ihre Mitarbeiter wieder zu motivieren und diesen Prozess rückgängig zu machen. Diese Zeit fehlt dann für anderes. Deshalb gilt: Sobald Sie Störungen wahrnehmen, sollten Sie reagieren, und zwar sofort.

Tipp 2: Erkennen Sie die Störung rechtzeitig
Schnelles Handeln setzt auch schnelles Erkennen voraus. Doch das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn viele Störungen laufen unterhalb der Oberfläche ab. Seien Sie deshalb aufmerksam. Ein Tipp: Störungen können Sie u. a. auch daran erkennen, dass sich Mitarbeiter bei Ihnen häufig beschweren.

Tipp 3: Sprechen Sie das Problem an
Ignorieren Sie Störungen nicht. Bringen Sie das Problem stattdessen schnellstmöglich zur Sprache – ob unter 4 Augen oder im größeren Kreis, entscheiden Sie nach folgender Formel: Handelt es sich um eine offene Störung, sollte diese auch offen thematisiert werden. Stört der Störer also Ihre Besprechung, klären Sie den Sachverhalt auch dort. Stört er außerhalb, ist ein vertrauliches Gespräch eher zur Klärung geeignet.
 


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,

in vielen Ländern, in denen sich nahezu schlagartig die Marktwirtschaft etabliert hat, entsteht ein rasantes „Nachhol“-Wachstum. Ob China, Indien oder Russland, in Ländern, die auf 2-stellige Wachstumsraten schauen, ist oft nur wenig Zeit für nachhaltige Konzepte.

Es wird erstmal installiert, was erforderlich ist und so lange betrieben, bis ein Problem auftaucht. Trotzdem setzt sich bei einigen Verantwortlichen auch hier die Erkenntnis durch, dass sich dieses Prinzip nicht auf Dauer erhalten lässt. Eine Chance, Ihr Know-how zu vermitteln?


Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Instandhaltung als Export-Produkt

Instandhaltung als eigenständige Disziplin innerhalb eines Betriebes ist noch in den wenigsten Ländern etabliert. Die Aufgaben werden häufig durch andere Abteilungen mit übernommen. In Russland ist z. B. zum größten Teil der „Hauptenergetiker“ für dieses Aufgabenfeld verantwortlich. Er ist für die technische Infrastruktur zuständig. Für die Instandhaltung der Produktion gibt es je nach Aufbau des Betriebes dann andere Verantwortliche.

Innerhalb dieser Struktur lassen sich aber keine einheitlichen Instandhaltungskonzepte aufbauen und es kommt zu enormen Reibungsverlusten zwischen den einzelnen Abteilungen. Effektive Instandhaltung lässt sich nicht auf unterschiedliche Bereiche aufteilen.

In Deutschland sind die Wachstumspotenziale wesentlich geringer, also konzentrieren wir uns seit längerer Zeit auf Optimierungen. Aus dieser „Notsituation“ entsteht aber auch ein sehr großes Know-how, z. B. im Bereich der Instandhaltung.

Da diese Disziplin aber häufig nur als Kostentreiber angesehen wird, bietet sich gerade in der Vermittlung von Know-how eine Möglichkeit, Ihr Wissen in Gewinn umzusetzen. Dafür ist es sinnvoll, die IH-Abteilung z. B. als eigenständiges Profit-Center zu  betreiben (s. Instandhaltung in der Praxis, Ausgabe 02, 03, 04/09).

Kontakte könnten z. B. Lieferanten oder Kunden Ihres Unternehmens sein. Das erleichtert die Schwierigkeiten, die es bei der Zusammenarbeit mit ausländischen Betrieben geben kann. Es besteht schon eine gewissen Vertrauensbasis, die Zahlungsmodalitäten sind geklärt, Sie haben Informationen über die Solvenz und die Zuverlässigkeit des Betriebes. Solche Partner können Sie dann auch für die Vermittlung von weiteren Kontakten nutzen.


Was bedeuten Betriebsströme im Schutzleiter?

Der Schutzleiter in elektrischen Anlagen sollte im Idealfall auf Erdpotenzial liegen. Da der damit verbundene Potenzialausgleich aber immer einen elektrischen Strom bedingt, wäre das nur ein optimaler Grenzfall. Ströme, die von den Außenleitern auf den Schutzleiter geraten und dann auf die Potenzialausgleichschiene fließen, entstehen in TN-C-Netzen durch vagabundierende Ströme oder in allen Netzformen durch Ableitströme.

Gerade in Industrieanlagen finden Sie aber immer noch sehr häufig TN-C-Netze, die besonders anfällig für Schutzleiterströme sind. Die 1. Maßnahme ist also die möglichst umfassende Umstellung von TN-C- auf TN-S-Netzformen. Zu hohe Ableitströme bilden in Verbindung mit dem Einsatz von RCD-Schutzschaltungen eine Fehlerquelle, die nur schwer zu orten ist. Führen Sie aus  diesem Grund regelmäßig Messungen der Ableitströme durch.

Ein einfaches Zangen-Amperemeter reicht für diese Untersuchung aus.

Zulässige Schutzleiterströme nach IEC 61 140, 7.5.2.
Steckbare Verbrauchsmittel mit einem Bemessungsstrom bis 32 A

Bemessungsstrom    Max. Schutzleiterstrom
kleiner oder gleich 4 A 2 mA
größer 4 A, kleiner oder gleich 10 A0,5 mA/A
größer 10 A5 mA
Dauerhaft angeschlossene oder ortsfeste Verbraucher mit einem Bemessungsstrom von größer als 32 A
Bemessungsstrom    Max. Schutzleiterstrom
kleiner oder gleich 7 A3,5 mA
größer 7 A, kleiner oder gleich 20 A0,5mA/A
größer 20 A10mA

 


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Was tun Sie als Instandhaltungsleiter, wenn man Sie beim nächsten Maschinenausfall beschuldigt: „Warum wurde die Maschine nicht öfter gewartet“?

Kennen Sie das auch? Wenn es einen Ausfall gibt, sind alle mal wieder schlauer: „Warum ist der Inspektionszyklus denn auch so lang?“ Und Sie als Instandhaltungsleiter stehen mit dem Rücken zur Wand!

Aber wie können Sie im Vorhinein feststellen, ob sich ein System gerade in einer kritischen Phase befindet oder ob es stabil und sicher läuft? Und wie lassen sich Wartungsintervalle optimieren?

Die Nutzer des neuen Spezial-Informationsdienstes „Instandhaltung in der Praxis“ prüfen das schon heute mit einer neuen Analyse-Technik, die für jedes System passt und leicht zu übernehmen ist. Auch Sie können diese Technik jetzt anwenden … und sich die Arbeit als Instandhaltungsleiter ein ganzes Stück weit leichter machen.

Lassen Sie sich Ihre persönliche GRATIS-Test-Ausgabe von „Instandhaltung in der Praxis jetzt sofort kommen! Klicken Sie hier!


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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

Routine, Misserfolge, große Anstrengungen, Reibereien – da kann die Motivation auf der Strecke bleiben. Doch als Betriebsleiter können und wollen Sie nicht einfach aufgeben. Greifen Sie deshalb mit professionellem Know-how genau die Probleme auf, die Ihren Mitarbeitern die Motivation nehmen.

Vergessen Sie das Motivieren mit Geld. Es wirkt nicht nachhaltig. Erwerben Sie echte Motivationskompetenz, nämlich das Motivieren zur Selbstmotivation. Hilfe bei dieser Herausforderung erhalten Sie beim Verlag für die deutsche Wirtschaft, und zwar am 29. und 30.04.2009 in Bonn. Dann nämlich findet das Seminar „Effektiv motivieren! Auch ohne Geld“ statt.

Nach nur 1,5 Tagen intensiven Coachings und Trainings steigern Sie ihre Motivationskraft. Ihre Mitarbeiter werden mit höherem Leistungs- und Qualitätswillen reagieren. Verschenken Sie beim Motivieren deshalb kein Geld, sondern setzen Sie auf die Entwicklung Ihrer Motivationskompetenz.

Und wenn Sie wissen wollen, ob Sie für Ihre Mitarbeiter ein Vorbild hinsichtlich Motivation sind:
Weiter unten finden Sie einen Test.

Viel Erfolg bei der Auswertung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Kopfverletzungen: Nur ein intakter Helm schützt

14.000 Kopfverletzungen registrierte die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) im Jahr 2007, 55 Beschäftigte haben den Unfall nicht überlebt. Viele Unfälle hätten vermieden werden können, wenn die Beschäftigten Helme getragen hätten. Auch Helme, deren Material durch die UV-Einstrahlung spröde geworden ist, bieten nicht mehr den nötigen Schutz. Darauf weist die BG BAU hin. Gängige Kunststoffhelme aus Polyethylen halten etwa 4 bis 5 Jahre. Dann müssen sie ausgetauscht werden.

Nach den Erfahrungen der Praktiker werden Helme zudem häufig noch nach Ablauf ihrer Lebenszyklen getragen. Das Problem: Das Kunststoffmaterial wird bei Arbeiten im Freien von der Sonneneinstrahlung spröde, da dem Kunststoff durch die UV-Strahlen die Weichmacher entzogen werden. Abhilfe schafft ein zeitiger Austausch. Ein neu entwickelter Helmtyp macht es nun möglich, abzulesen, wie weit der Alterungsprozess fortgeschritten ist.

Der Trend bei den Kopfverletzungen in der gewerblichen Wirtschaft insgesamt ist in den letzten Jahren steigend. In der Bauwirtschaft ist die Zahl seit 2005 etwa auf dem gleichen Niveau geblieben. Wie die BG BAU betont, ist Helm tragen bei allen Arbeiten in Kopf gefährdeten Bereichen Pflicht.

Doch häufig - besonders auf kleinen Baustellen - wird die Helmpflicht immer noch missachtet. Dabei haben über 40 % aller tödlichen Unfälle am Bau Kopfverletzungen als Ursache. Aber auch Unfälle, die nicht tödlich verlaufen, sind zumeist schwer: Knapp 31 Mio. € zahlte die BG BAU allein 2007 für Heilbehandlung, Verletztengeld und Rehabilitation an die Unfallopfer mit Kopfverletzungen. In der gewerblichen Wirtschaft insgesamt wurden 2007 über 95.500 Kopfverletzungen am Arbeitsplatz registriert, 165 davon mit tödlichen Folgen.
 


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Was tun Sie als Betriebsleiter, wenn morgen die Aufsichtsbeamten vom Arbeitsschutz- und Gewerbeaufsichtsamt vor der Tür stehen?

Dieser Fall ist durchaus wahrscheinlich - denn die Prüfer dürfen Ihren Betrieb ohne Voranmeldung betreten!


Gerade die „Überraschungsbesuche“ sind besonders nerven- und zeitraubend …

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen. Nur so können Sie hohe Bußgelder, langwierige Nachfragen, Bußgelder und viel „Formularkrieg“ vermeiden.

Doch die Beamten dürfen längst nicht alles prüfen und jeden x-beliebigen Teil der Hallen betreten! „Betriebsleitung aktuell“ – der Spezial-Management-Ratgeber für Betriebsleiter und Betriebsverantwortliche - sagt Ihnen klipp und klar, wann Sie die Arbeitsschützer in ihre Schranken weisen dürfen.

Und zwar auch in Sonderfällen - z. B. wenn Sie gerade auf Dienstreise sind, wenn die Prüfer kommen. Doch auch in allen anderen Bereichen rund um Ihren Arbeitsalltag als Betriebsleiter hält Sie „Betriebsleitung aktuell“ auf dem laufenden. Zum Beispiel bei Kostenmanagement, Mitarbeiterführung, Betriebsorganisation und Recht.

Stellen Sie „Betriebsleitung aktuell“ jetzt auf die Probe! Klicken Sie hier für Ihre persönliche GRATIS-Test-Ausgabe!


Selbsttest: Sind Sie Ihren Mitarbeitern ein Vorbild hinsichtlich Motivation?

Mitarbeiter brauchen ein motivierendes Umfeld. Als Betriebsleiter haben Sie dabei eine besondere Verantwortung. Ihr Vorbild entscheidet maßgeblich darüber, ob in Ihrem Betrieb eine motivationsfördernde oder eher eine motivationsfeindliche Kultur herrscht.

Testen Sie sich selbst!

.
. Ja 
 Nein
01Ich setzte mir selbst herausfordernde Ziele.
.
02Ich erledige auch unangenehme Dinge sofort und zügig..
.
03Ich verfolge meine Ziele mit Begeisterung und Dynamik..
.
04Ich freue mich auch, wenn ich kleine Erfolge erziele..
.
05Ich freue mich über die Anerkennung meiner Vorgesetzten und Mitarbeiter...
06Ich gehe mit meiner Leistung und mit meinen Führungsqualitäten kritisch um..
.
07Ich lasse mir von anderen Feedback geben..
.
08Ich empfinde Kritik als Anregung und Hilfe..
.
09Ich akzeptiere meine Fehler und lerne daraus..
.
10Ich arbeite daran, persönliche Defizite zu überwinden..
.
11Ich informiere mich laufend über die neuesten Entwicklungen, auch außerhalb meines Spezialgebietes..
.
12Ich nehme an Fortbildungsveranstaltungen teil und setze das Gelernte so weit wie möglich in die Praxis um..
.
13Ich diskutiere mit meinen Mitarbeitern über berufliche Belange auch außerhalb eigens dazu angesetzter Meetings..
.
14Ich richte Informationsbörsen ein und beteilige mich selbst daran..
.
15Ich suche den persönlichen Kontakt zu meinen Mitarbeitern..
.


Auswertung:
Wenn Sie unsere Aussagen mindestens 9-mal mit „ja“ beantworten konnten, bemühen Sie sich, Ihren Mitarbeitern ein Beispiel in motiviertem Verhalten zu geben. Bei 8 oder weniger „Ja“-Antworten sollten Sie Ihr Verhalten überdenken, wenn Sie Motivation wirklich Raum geben wollen. Gehen Sie die Fragen, die Sie mit „Nein“ beantwortet haben, noch einmal durch und analysieren Sie, wie Sie durch Ihr eigenes Vorbild zukünftig eine noch bessere Motivationskultur in Ihrem Betrieb schaffen können.


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Spezial Training für Vorgesetzte

Unmotivierte Mitarbeiter? Dauernd Ärger im Team? Neu in der Führungsrolle und noch nicht sicher, wie Sie sich durchsetzen sollen?
Antworten zu allen Fragen rund um die Führung von Mitarbeitern finden Sie im "Praxishandbuch leiten, führen, motivieren". Nutzen Sie dieses wichtige Werkzeug für alle Führungskräfte mit zahlreichen Checklisten, Musterschreiben und Praxishilfen.

Testen Sie das "Praxishandbuch leiten, führen, motivieren" jetzt 4 Wochen lang kostenlos und ohne Risiko!


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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

das Qualitätsmanagement (QM) aus der einschlägigen Beraterliteratur geht oft an der Praxis in Ihrem Unternehmen vorbei? Die Tipps aus Ihrer letzten Fortbildung sind sicher richtig, aber wenn Sie mit Ihren Kollegen aus anderen Abteilungen reden, merken Sie doch, dass jeder ein anderes Verständnis vom Qualitätsmanagement hat. Sie wissen genau: Wenn Sie jetzt einfach versuchen, die offiziellen Methoden an Ihren Kollegen vorbei einzuführen, ernten Sie nur Widerstand. Regen Sie lieber an, gemeinsam ein QM-Handbuch zu erstellen.

Mit dem 4. Qualitätstag Berlin-Brandenburg am 22. April 2009, beginnt auch wieder das Bewerbungsverfahren um den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg für das Jahr 2010. Ausgelobt wird der Qualitätspreis Berlin-Brandenburg 2010 durch Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und Ulrich Junghanns, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg. Auch andere Länder wie Bayern, Thüringen, Nordrhein-Westfahlen und Schleswig-Holstein führen regelmäßig Qualitätswettbewerb durch.

Viel Erfolg bei der Bewerbung um den Qualitätspreis


Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


QM–Handbuch: So senken Sie die Prozesskosten und schulen die Mitarbeiter

Der Vertriebsleiter legt nun mal größten Wert auf ein kundenfreundliches Reklamationsmanagement, der Produktionsleiter will in erster Linie die Auslastung der Anlagen langfristig sicherstellen und der Controller will die Kosten im Griff haben. Ihre Erfahrung: Jeder wurstelt in der Qualitätssicherung so vor sich hin. Haben Sie nicht auch schon oft gedacht: „Eigentlich wäre doch allen geholfen, wenn wir voneinander lernen und gemeinsam Standards für unser Qualitätsmanagement setzen.“

1. Das sind die Anforderungen an Ihr Handbuch für praxisrelevante Handlungsanleitungen
Ein Handbuch zum Qualitätsmanagement ist eine Zusammenstellung von Regelungen, die innerhalb einer Organisation für die Planung und Durchführung des Qualitätsmanagements gelten. Es ist zugeschnitten auf Ihre individuelle Unternehmenssituation und enthält alle Methoden, Verfahrensweisen und firmenspezifischen Begriffe zur Qualitätssicherung. Damit das Handbuch auch im Geschäftsalltag eine schnelle, umfassende Hilfe bietet, stellen Sie die wesentlichen Inhalte übersichtlich und knapp dar. Statt eines Lehrbuches wollen Ihre Mitarbeiter praxiserprobte Richtlinien, um schnelle Entscheidungen zu treffen. Das Handbuch fasst daher alle Empfehlungen aus konkreten Situationen der Qualitätsverbesserung zusammen, zugeschnitten auf die typischen Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen.

2. Warnung: Das Handbuch ist kein „Kochbuch“
Vergessen Sie den Anspruch, dass Ihr Handbuch für jede erdenkliche Situation der Qualitätssicherung die „richtigen“ Schritte haarklein vorgibt. Die Leser aus verschiedenen Arbeitsgebieten sollen die Leitlinien flexibel an ihr Tagesgeschäft anpassen können. Was für die Entwicklungsabteilung richtig ist, kann in der Produktion nicht ohne weiteres übernommen werden. Halten Sie im Handbuch eher die Ergebnisse fest und überlassen Sie den einzelnen Abteilungsleitern die Umsetzung im Detail.

3. So überzeugen Sie Ihre Kollegen
Es gibt immer Kritiker, die Richtlinien, Anleitungen und Formulare als Bürokratisierung beklagen. Der Grund ist oft einfach Trägheit oder die Sorge, dass solche Leitlinien zur Kontrolle eingesetzt werden. Nehmen Sie diese Widerstände ernst und verdeutlichen Sie die Arbeitserleichterung für alle Beteiligten: Gemeinsame Richtlinien zur Qualitätssicherung verringern die Störungen im Prozessablauf und verbessern die Kommunikation zwischen den Kollegen, da alle dieselbe Sprache sprechen. Dadurch erreichen Sie
  • geringere Kosten,
  • bessere Qualität Ihrer Ergebnisse und
  • kürzere Prozesszeiten.
Stellen Sie den Nutzen des Handbuches in den Vordergrund:
  • Sie erarbeiten ein gemeinsames Verständnis vom Qualitätsmanagement.
  • Das Handbuch bietet nach Bedarf vertiefte Kenntnisse zu einem Bereich.
  • Als Nachschlagewerk bietet es schnelle Entscheidungshilfen im Alltag.
  • Mit Checklisten und Formularen verkürzen Sie die Prozesszeiten.
4. Designer-Stück: Ihr Handbuch ist wie kein anderes
Es gibt kein Handbuch von der Stange. Je mehr sich Ihre Kollegen in dem Handbuch wieder finden, desto größer die Akzeptanz und die praktische Bedeutung Ihres Handbuches. Sie müssen es mit Ihren Kollegen gemeinsam in zweierlei Hinsicht anpassen:
  • Welche allgemeinen Prinzipien der Qualitätssicherung spielen in Ihrer Branche und in Ihrer Unternehmenskultur eine besondere Rolle?
  • Welche spezifischen Anforderungen von konkreten Normen und Standards haben eine Auswirkung auf die Prozesse in den einzelnen Abteilungen? Als Qualitätsmanager koordinieren Sie die Redaktion des Handbuches. Sie lenken die Aufmerksamkeit Ihrer Kollegen in den Workshops auf die wesentlichen Aufgaben und regen zum Dialog an. Sie sind der Motivator und nicht das Mädchen für alles.
Tipp: Sie suchen nach der passenden Gliederung für Ihr QM-Handbuch? In „Der  Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ finden Sie auf den Seiten 3 und 4 Tipps und eine Beispiel-Gliederung. Jetzt kostenlos testen!


Qualitätspreis 2010 – Ab jetzt können Sie sich bewerben

Seit 2002 würdigen Berlin und Brandenburg gemeinsam besondere Leistungen Berliner und Brandenburger Unternehmen in der Umsetzung umfassender Qualitätsmanagementsystemen. Alle 2 Jahre verleihen die beiden Bundesländer daher gemeinsam den Qualitätspreis. Der Preis zeichnet exzellente Unternehmensqualität als Wachstumsfaktor für die Hauptstadtregion aus. Weitere Wettbewerbe finden Sie in den  Ländern Bayern, Thüringen, Nordrhein-Westfahlen und Schleswig-Holstein (siehe unten).

Der Qualitätspreis Berlin-Brandenburg motiviert Unternehmen, die Vorteile eines umfassenden Managementsystems zu erproben und zu nutzen. Eine ganzheitliche Sicht auf Qualitätssicherung im  Unternehmen ist den Preisverleihern wichtig. Daher sind die Bewertungskriterien an die Anforderungen des Excellence Modells von der European Foundation of Quality Management (EFQM) angelehnt. Dies ist der Standard, um Stärken und Schwächen des Unternehmens umfassend zu erkennen und Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen.

Wenn Sie sich um den Qualitätspreis bewerben, wird Ihnen ein Team unabhängiger qualifizierter Assessorinnen und Assessoren daraufhin konkrete Hinweise zu Ihrer Bewerbung in Form eines Feedbackberichts geben.

Für die Finalisten bietet ein eintägiger Assessorenbesuch des Unternehmens die Chance zur Außenbewertung der eigenen Organisation. Über mögliche Firmenbesuche, Preise und Auszeichnungen entscheidet dann eine unabhängige Jury, die von den Ländern Berlin und Brandenburg berufen wird.

Der Qualitätspreis Berlin-Brandenburg wird in vier Kategorien für Unternehmen bis 20, 100 und 250 bzw. ab 251 Beschäftigte vergeben. Das Qualitätspreisverfahren wird dabei von den Partnern der Qualitätsinitiative Berlin-Brandenburg unterstützt.

Am 22. April 2009 werden Senator Wolf und der Brandenburger Wirtschaftsminister Junghanns bei der Siemens AG auf dem Qualitätstag Berlin-Brandenburg das fünfte Preisverfahren mit der Auslobung des Qualitätspreises Berlin-Brandenburg 2010 eröffnen.

Im September 2010 werden im Berliner Rathaus die Besten für beispielhafte Ergebnisse bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihres organisationsbezogenen Qualitätsmanagements den begehrten Qualitätspreis entgegen nehmen.

Weiter führende Informationen zum Bewerbungsverfahren:  www.q-preis.de

Tipp: Auch in diesen Ländern werden auch regelmäßig Qualitätspreise verliehen:

Bayern: Bayerischer Qualitätspreis
http://www.bayerischer-qualitaetspreis.de/index.shtml

Thüringen: Thüringer Staatspreis für Qualität
http://www.thueringen.de/de/tmwta/aktuelles/
wettbewerbe/thueringer_staatspreis_fuer_qualitaet/

Nordrhein-Westfahlen: Qualitätspreis NRW
Internetseite wird gerade überarbeitet
http://www.iqsnrw.de/

Schleswig-Holstein: Qualitätspreis Schleswig-Holstein
Internetseite wir momentan nicht gepflegt
http://www.qualitaetspreis-schleswig-holstein.de/
 


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DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
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