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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 08.04.2009 Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen. Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen. Dies sind Ihre Themen: Krise: Jedes 3. Unternehmen bangt ums Überleben 7 Tipps, um Ihren Gesprächspartner von Ihren Argumenten zu überzeugen Instandhaltung kann nicht nur Ausfälle sondern auch Unfälle verhindern Wie gut sind Sie auf Krisen vorbereitet? IVSS stellt Arbeitshilfen zur Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung Test: Lohnt sich die Einführung von SPS für Sie? Fragen aus der Praxis zur ISO 9001:2008 und Antworten von Experten Nachhaltige Chemie: Mit Chemikalienleasing Energie und Rohstoffe sparen |
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kennen Sie den Ausspruch „Der kann einem Eskimo sogar einen Kühlschrank verkaufen“? Gemeint ist damit vor allem eins: Die Person verfügt über eine enorme Überzeugungskraft, die es ihr ermöglicht, auch den scheinbar unsinnigsten Argumenten noch einen Sinn zu verleihen. Natürlich sollen Sie Ihren Verhandlungspartner nicht von etwas überzeugen, was er hinterher dann bereut. Doch ein bisschen Überzeugungsgeschick kann Ihnen bei vielen Gesprächen nützlich sein. Denn durch geschickte Überzeugungskunst können Sie Ihren Gesprächspartner, aber auch Ihre Mitarbeiter für Ihre eigene Sichtweise, Ihre Ideen und Vorschläge gewinnen. Verwechseln Sie Überzeugung aber nicht mit Manipulation: Letztere dient lediglich dazu, sich Vorteile zu verschaffen. Der Gesprächspartner wird instrumentalisiert, er wird Mittel zum Zweck. Überzeugen können Sie Ihr Gegenüber am besten dann, wenn Sie bestimmte Regeln beherzigen. Welche das sind, erfahren Sie weiter unten. Viel Erfolg für die Umsetzung. Ihre ![]() Michaele Gartz Redakteurin der "Kompakt-Infos für technische Führungskräfte" Angesichts der weltweiten Finanzkrise läuten die Top-Unternehmen eine neue Sparrunde ein: Sie wollen vor allem am Personal, Bonuszahlungen, IT und Immobilienkosten sparen. Das sind Ergebnisse einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Basis der Studie ist eine Befragung von Top-Managern aus 337 Unternehmen aller wesentlichen Branchen rund um den Globus. Die Unternehmen denken in schlechten Zeiten zuerst ans Sparen: 5 von 6 Unternehmen halten aktuell Kostensenkungen für wichtig, ebenso viele haben die Möglichkeiten dazu bereits eingehend analysiert. 60 % wollen Personal abbauen oder haben es schon getan. 42 % kürzen Boni und andere Zusatzleistungen an die Mitarbeiter, 44 % wollen bei der Informationstechnik und 30 % bei den Immobilienkosten sparen. Jedes 4. Unternehmen hat bereits Kunden durch Insolvenz verloren, bei jedem 10. sind bereits Lieferanten insolvent geworden. Zu wesentlichen Veränderungen kam es auch im Wettbewerbsumfeld: Jeder 3. Befragte gibt an, dass sich mehr Wettbewerber vom Markt zurückgezogen (34 %) hätten, etwa ebenso viele Befragte (35 %) stellten fest, dass es mehr Insolvenzen von Wettbewerbern gab. Gleichzeitig sind nach Beobachtung von 40 % der Manager weniger neue Konkurrenten in den Markt eingetreten. Tipp 1: Bereiten Sie sich gut vor Analysieren Sie, welches Ihre Ziele und die dazu passenden Argumente sind. Überlegen Sie dann, welche Gegenargumente Ihr Gesprächspartner vorbringen könnte, um Ihre Sichtweise zu widerlegen. Tipp 2: Denken Sie über mögliche Alternativen nach Überlegen Sie sich, welche Kompromisse Sie bereit sind einzugehen. Tipp 3: Seien Sie offen Sprechen Sie Ihre Ziele und Absichten zu Beginn des Gesprächs an („Ich möchte, dass wir am Ende des Gesprächs eine Übereinkunft finden zu folgendem Thema…“). Tipp 4: Bauen Sie Ihre Argumentation logisch auf Schweifen Sie nicht ab und kommen Sie immer wieder auf Ihr eigentliches Ziel zurück. Tipp 5: Seien Sie mit Ihren Argumenten sparsam Nennen Sie zu Beginn und am Schluss ein wichtiges Argument, dazwischen die weniger wichtigen oder Standard-Argumente. Tipp 6: Finden Sie eine gemeinsame Lösung mit Ihrem Gesprächspartner Fordern Sie Ihren Gesprächspartner auf, seine Anliegen und Ideen in die Argumentation einfließen zu lassen. Tipp 7: Lassen Sie Sprechpausen zu So geben Sie Ihrem Gesprächspartner Zeit, über Ihre Argumente nachzudenken. Anzeige „Wie fit sind Sie in Business English wirklich?“ Gerade bei Präsentationen auf Englisch, Verhandlungen, face-to-face-Gesprächen oder am Telefon können einem ganz schnell peinliche Fehler passieren – die manchmal nur noch schwer auszubügeln sind – wenn überhaupt! Optimieren und verbessern Sie Ihr Business-Englisch – ohne großen Zeitaufwand und ohne große Anstrengung. So haben Sie als Manager und Führungskraft auch auf Englisch immer die richtigen Worte parat. Ihr ausländischer Geschäftpartner wird staunen und denken: „Sie kennen sich aus. Sie sind in Ihrer Position genau richtig. Ihnen sollte man zuhören!“ Testen Sie „Business English Today“ jetzt 30 Tage kostenlos. Einfach hier klicken! | ||||||||||||
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eine vorausschauende und strategische Instandhaltung ist nicht nur in der Lage, kostenintensive Ausfälle zu verhindern, sondern auch das Leben und die Gesundheit von Personen zu schützen. Auch, wenn es nur selten zu so dramatischen Unfällen wie dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln kommt, sind die Folgen doch katastrophal. Mit welchen technischen Mitteln der Instandhaltung hätte ein solcher Unfall verhindert werden können? Ihr ![]() Werner Böcker, Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis" Die präventive, strategische Instandhaltung greift nicht erst ein, wenn der Störfall eingetreten ist, das Ziel ist es vielmehr, ihn im Vorfeld zu erkennen und abzuwenden. Diese risikobasierte Strategie hilft auch, Unfälle zu vermeiden. Auf den 1. Blick ist das Unglück von Köln, bei dem das Gebäude des Historischen Archivs einstürzte, kein Instandhaltungsproblem, denn der Zustand des Gebäudes selbst hatte offensichtlich keinen Einfluss auf das Geschehen. Aber die Aufgabe der Instandhaltung ist es auch, Einflüsse von außen sichtbar zu machen und deren Auswirkungen beurteilen zu können. Was aber können wir für die Zukunft aus diesem Unglück lernen? Die Bewohner der betroffenen Gebäude haben die 1. Anzeichen bemerkt und sie auch gemeldet. Setzrisse in den Wänden, sichtbare Veränderungen an Bauteilen und Geräusche sind Vorboten eines solchen Geschehnisses. Im Nachhinein ist es natürlich immer leicht, die Fehler zu erkennen, aber als Instandhalter müssen Sie wie ein Kriminologie eine Strategie des Zweifelns entwickeln. Gehen Sie der Sache auf den Grund. Im vorliegenden Fall hätten Lagesensoren an den Fundamenten eine permanente Überwachung ermöglicht. Solche Systeme sind derart sensibel, dass sie schon geringste Lageveränderungen und deren Geschwindigkeit erkennen. Wie deutlich die Zeichen kurz vor dem Zusammenbruch des Gebäudes zu erkennen waren, zeigt die glückliche Tatsache, dass sich die meisten Menschen durch eine Flucht nach draußen retten konnten. Es ist aber davon auszugehen, dass Lagesensoren die Entwicklung der Situation schon zu einem Zeitpunkt erkannt hätten, wo nicht nur alle Menschen sondern auch das Gebäude selbst und der Inhalt hätte gerettet werden können. Hier spielt die Instandhaltung eine enorm wichtige Rolle, denn wenn sich das System selbst in einem optimalen Zustand befindet und alle gefährdenden Einflüsse von außen erkannt und beobachtet werden, kann es zu keinem unvorhersehbaren Zwischenfall kommen. Das ist zwar ein Optimum, aber genau danach zu streben, ist das Ziel der strategischen Instandhaltung. Das Gefährliche an Krisen ist: die typische Krise gibt es nicht. Allgemein können Sie 3 Arten von Krisen unterscheiden:
Mit dem folgenden Selbst-Test bekommen Sie ein besseres Gespür, um drohende Krisen besser zu erkennen und bewältigen zu können.
Auswertung: Analysieren Sie bei jeder „Nein“ Antwort, was Sie in diesem Fall ändern können. Ihr Ziel ist es, alle Fragen mit „Ja“ beantworten zu können. Anzeige Was tun Sie als Instandhaltungsleiter, wenn man Sie beim nächsten Maschinenausfall beschuldigt: „Warum wurde die Maschine nicht öfter gewartet“? Kennen Sie das auch? Wenn es einen Ausfall gibt, sind alle mal wieder schlauer: „Warum ist der Inspektionszyklus denn auch so lang?“ Und Sie als Instandhaltungsleiter stehen mit dem Rücken zur Wand! Aber wie können Sie im Vorhinein feststellen, ob sich ein System gerade in einer kritischen Phase befindet oder ob es stabil und sicher läuft? Und wie lassen sich Wartungsintervalle optimieren? Die Nutzer des neuen Spezial-Informationsdienstes „Instandhaltung in der Praxis“ prüfen das schon heute mit einer neuen Analyse-Technik, die für jedes System passt und leicht zu übernehmen ist. Auch Sie können diese Technik jetzt anwenden … und sich die Arbeit als Instandhaltungsleiter ein ganzes Stück weit leichter machen. Lassen Sie sich Ihre persönliche GRATIS-Test-Ausgabe von „Instandhaltung in der Praxis“ jetzt sofort kommen! Klicken Sie hier! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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am 29. und 30. Januar 2009 fand in Köln die SPS-Tagung mit Hitoshi Takeda statt. Der Japaner ist Begründer des Synchronen Produktionssystems (SPS) und einer der führenden Kaizen-SPS-Spezialisten in der Branche der produzierenden Unternehmen. Auch wenn Sie selbst an dieser Tagung nicht teilnehmen konnten, so können Sie doch von dem Wissen der Referenten profitieren. Der DIV-Deutsche Ingenieur Verlag bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit, die komplette Präsentation von Hitoshi Takeda, den SPS-Anwendern Franz-Josef Krainbucher (Erwin Renz Metallwarenfabrik) und Henry Geillinger (Festool) sowie weiterführende Literatur in gedruckter Form zu erwerben. Außerdem erhalten Sie die Unterlagen von allen 3 Intensiv-Workshops zu den Themen Wertstromanalyse, Mitarbeiterführung in Veränderungsprozessen sowie zum „SPS-Planspiel“. Ihre ![]() Michaele Gartz, Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell" Die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) hat das Ziel, auf internationaler Ebene bei der Förderung und Entwicklung der sozialen Sicherheit auf der ganzen Welt mitzuwirken. Im Rahmen des Besonderen Ausschusses für Prävention der IVSS sind 11 Internationale Fachsektionen im Bereich der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten tätig. Seit November 2007 wird von den Sektionen „Eisen- und Metall“, „Elektrizität, Gas, Fernwärme, Wasser“ und „Maschinen- und Systemsicherheit“ das Projekt „EU 27“ bearbeitet. Als Ergebnis des Projektes werden Unternehmern in Klein- und Mittelbetrieben der EU praxisrelevante und verständliche Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheitsschutz an Arbeitsplätzen auf einem gleich hohen Niveau zu gewährleisten. In international besetzten Arbeitsgruppen wurden bzw. werden neben einer Grundlagenbroschüre zur Gefährdungsbeurteilung folgende Themen bearbeitet: Lärm, Gefährdung durch Maschinen und andere Arbeitsmittel, chemische Gefährdungen, elektrische Gefährdungen, Brand- und Explosionsgefährdungen, Gefährdungen durch Ganzkörper- und Hand-Arm-Vibrationen, Sturz und Absturz, physische Belastungen und psychische Belastungen. Die Broschüren stehen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und in den Landessprachen der Arbeitsgruppenmitglieder zur Verfügung. Sie können die PDF-Dokumente unter http://metal.prevention.issa.int downloaden. Prüfen Sie bitte anhand des folgenden Tests, ob Sie in Ihrem Bereich oder in Ihrem Unternehmen Bedingungen vorfinden, für die die Einführung von SPS erhebliche Vorteile hätte.
Test-Auswertung: Je mehr der obigen Aussagen Sie mit „Ja“ angekreuzt haben, umso größer ist das Potential von SPS. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Auch die neue QM-Norm ISO9001:2008 überlässt den umsetzenden Qualitätsmanagern, Auditoren und Zertifizierungsgesellschaften einen gewissen Interpretationsspielraum. Das ist sinnvoll, denn schließlich muss die Norm eine knappe gemeinsame Formulierung finden und trotzdem die sehr unterschiedliche Realität einzelner Unternehmen berück-sichtigen. Oft zeigen die Fragen aus der konkreten Praxis, wie der Geist der Norm auszulegen ist. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen von Experten aus der Praxis. Unternehmen sollten künftig nicht mehr nur Autos und Computer leasen, sondern auch Chemikalien. Das schlägt das Umweltbundesamt (UBA) im Papier „Nachhaltige Chemie“ vor: Die Hersteller der Chemikalien verkaufen ihr Know-how und nehmen die Chemikalien nach der Nutzung zurück um sie fachgerecht zu entsorgen. So lackiert beispielsweise ein Tochterunternehmen der BASF die Fahrzeuge eines Autokonzerns. Lesen Sie, wie Sie durch nachhaltige Chemie Energie und Rohstoffe sparen. Ich wünsche Ihnen eine sichere Umsetzung der neuen Norm ISO 9001:2008 Ihre ![]() Susanne Langer Diplom-Physikerin, Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion" Um Praxisfragen schnell und unbürokratisch zu beantworten haben DIN, Deutsche Gesellschaft für Qualität, DGQ und Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, DQS mehrere Kooperationsveranstaltungen in verschiedenen deutschen Städten abgehalten. Unter www.ISO9001revision.de finden Sie aktuelle Informationen. Die folgenden Fragen stammen aus den Veranstaltungen: Ist die Norm 9001:2008 eine „Gefahr“ für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)? Es besteht die Befürchtung, dass Sie Strategien, Ziele, Visionen (Personal, Organisation, Qualitätspolitik) jetzt noch detaillierter festlegen müssen und damit Ihre begrenzten Mittel überstrapazieren. Die Intention von ISO9001:2008 soll eher die Chancen vergrößern: Sie bestimmen die Angemessenheit des Managementsystems und die Verantwortung für die Regelungstiefe. Das heißt, dass Ihr Unternehmen entscheiden kann, wie detailliert Sie Strategien und Ziel festlegen, damit Sie angemessen mit die Kundenwünschen erfüllen. Prüft der Auditor, ob relevante gesetzliche Anforderungen formal oder inhaltlich erfüllt werden? Die Aufgabe der Auditoren ist nicht die Prüfung von Gesetzestreue sondern das Auditing von sinnvollen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Die Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Anforderungen in Bezug auf das Produkt zu berücksichtigen ist Bestandteil des Audits. Wichtiger Hinweis: Wenn von relevanten gesetzlichen Anforderungen die Rede ist, bezieht sich dies nur auf die Erstellung des Produktes. Andere Anforderungen wie z.B. Arbeitsschutzforderungen o.ä. sind damit nicht gemeint. Kann ein Unternehmen, das ohne Kennzahlen arbeitet zertifiziert werden? Die Norm fordert keine Kennzahlen! Im Prinzip kann ein Unternehmen auch ohne Kennzahlen zertifiziert werden. Sie müssen allerdings die Frage beantworten, mit welchen Methoden und Kriterien Sie Ihre Prozess steuern, wenn Sie keine Kennzahlen benutzen. Wäre es nach der Norm möglich, vollständig auf die schriftliche Erfassung von Kundenrückmeldungen zu verzichten? Sie müssen Aussagen über „die Wahrnehmung des Kunden“ nachweisen. Ganz ohne Kunden-Fragebogen, Protokolle über Kundengespräche und ähnlich schriftliche Dokumenten geht es also nicht. Es reicht auch nicht aus, Kundenreklamationen einseitig zur Ermittlung der Kundenzufriedenheit heranzuziehen. Denn Reklamationen sagen nichts über die Zufriedenheit, sondern nur über die Unzufriedenheit aus. Wird der Zertifizierungsauditor eine Änderung des QMH erwarten? Er wird dann Änderungen erwarten, wenn die neuen Erläuterungen/ Anmerkungen dazu führen, dass eine bisherige zulässige Auslegung der ISO 9001 nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Den Änderungsbedarf müssen Sie in jedem Fall unternehmensspezifisch ermitteln. Es ist zu vermuten, dass in einigen Fällen davon so-wohl die dokumentierten Verfahren als auch allgemeine Prozessregelungen betroffen sein werden. Dies betrifft Punkte wie ausgelagerte Prozesse, Lenkung von Dokumenten externer Herkunft, Lenkung von Aufzeichnungen, usw. Ab wann ist es möglich, ab wann notwendig nach der 9001:2008 zu zertifizieren? Ab 2009 müssen alle Erst- oder Rezertifizierungsverfahren nach der Norm 9001:2008 durchgeführt werden. Ab Januar 2011 sind nur noch ISO 9001:2008 - Zertifikate möglich. 24 Monate nach Herausgabe können alle Überwachungen noch nach ISO 9001:2000 durchgeführt werden. Haben Sie beispielsweise 2007 ein Zertifikat nach ISO9001:2000 erhalten, dann bleibt es drei Jahren gültig. Wenn Sie weitere Fragen haben, schrieben Sie mir eine E-Mail unter langer@agentur-simply.de oder wenden Sie sich an die Experten unter www.ISO9001revision.de. Die Idee ist einfach: Hersteller oder Importeure verkaufen nicht die Chemikalie – etwa ein Lösemittel zur Platinenherstellung – sondern bieten dem Käufer, die Funktion oder Dienstleistung der Chemikalie an – was die fach- und umweltgerechte Nutzung einschließt. Nach der Nutzung nimmt der Anbieter die ausgedienten Chemikalien zurück, bereitet sie auf oder entsorgt sie umweltgerecht. Beim Chemikalien-Leasing verdienen die Anbieter künftig an ihrem Know-how – und nicht wie bisher an der Menge der verkauften Chemikalien. UBA-Präsident Andreas Troge verspricht sich positive Effekte für die Umwelt und die Schonung von Rohstoffen: „Gerade die überdurchschnittlich innovativen Chemieunternehmen in Deutschland haben gute Voraussetzungen für mehr Nachhaltigkeit beim Chemikalieneinsatz mittels Chemikalienleasing. Wer sich in Krisenzeiten mit Ressourcen schonenden Techniken gut aufstellt, hat bessere Chancen, im globalen Wettbewerb zu bestehen“. Neben dem Chemikalienleasing präsentiert das UBA im Papier „Nachhaltige Chemie“ weitere Ideen für mehr Umwelt- und Ressourcenschutz in und mit der chemischen Industrie: etwa verbesserte metallorganische Katalysatortechniken, mit denen sich Polyethylen- und Polypropylen-Kunststoffe mit der gewünschten Stoßfestigkeit und Transparenz herstellen lassen. Die neue Verfahren verursachen weniger Nebenprodukte und sind material- sowie energiesparender als die herkömmliche Technik. Aus diesen Kunststoffen entstehen zum Beispiel Aufbewahrungsdosen für den Kühlschrank, Trinkwasserrohre, Kabelisolierungen oder Müllsäcke. Mit dem Papier „Nachhaltige Chemie Positionen und Kriterien des Umweltbundesamtes“ lädt das UBA Unternehmen und Wissenschaft zum Ideenaustausch ein – über Deutschland und Europa hinaus: „Chemikalien wirken global auf Umwelt und Gesundheit. Sie breiten sich über die Luft, das Wasser und den Handel rasch aus. Mehr Umweltschutz beim Umgang mit Chemikalien ist deshalb keine regionale, sondern eine globale Herausforderung.“, sagt UBA-Präsident Troge. Weitere Informationen unter: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/nachhaltige_chemie.pdf http://www.chemikalienleasing.de/ | |||||||||||
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