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DIV Ingenieur-Newsletter




DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 01.04.2009

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Dies sind Ihre Themen:


Ostdeutschland: Lichtblick Industrie
7 Tipps, wie Sie Ihre Projektorganisation erfolgreich gestalten

Mit Direktantrieben senken Sie Ihren Instandhaltungsaufwand und den Energiebedarf
So erkennen Sie eine „innere Kündigung“

Frischen Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auf
4 Tipps bei dauerhaften Unstimmigkeiten im Team

Kompetenz-Check: Das macht Sie als Qualitätsmanagementbeauftragten erfolgreich
Produktpiraterie: So legen Sie den Fälschern das Handwerk



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Managementwissen für Ingenieure & technische Führungskräfte

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

die Organisation Ihrer Projekte läuft aus dem Ruder? Die Zeit läuft Ihnen immer wieder davon? Kein Grund zum Verzweifeln. Denn vom 23. bis 24.04.09 erhalten Sie in Köln Hilfe:

In dem Seminar „In nur 3 Schritten zum erfolgreichen Projektmanagement“ lernen Sie, wie Sie Ihre Projekte von Beginn an erfolgreich organisieren.

Innerhalb von 2 Tagen erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Sie Projektstrukturpläne erstellen, wie Sie einen realistischen Terminplan erstellen und wie Sie ein Projektmanagement-Handbuch am besten nutzen. Mehr dazu finden Sie auf www.ingenieur-verlag.de und in unseren Tipps weiter unten.

Für unser Online-Rätsel, das Sie aktuell jetzt auf unserer Homepage finden, können wir Ihnen nur einen Tipp geben: Schicken Sie uns einfach die richtige Lösung zu. Dann haben Sie nämlich die Chance, einen unserer attraktiven Preise zu gewinnen. Werfen Sie doch einen Blick auf www.ingenieur-verlag.de.

Die Redaktion wünscht viel Glück für die Lösung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Ostdeutschland: Lichtblick Industrie

Ostdeutschland ist wirtschaftlich oft noch ein erhebliches Stück vom westdeutschen Niveau entfernt. So lag nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln 2008 die Arbeitslosenquote zwischen Ostsee und Erzgebirge im Jahresmittel bei 13,1 %, während zwischen Sylt und Schwarzwald nur 6,4 % der Erwerbspersonen keinen Job hatten.

Ein Lichtblick ist indes die ostdeutsche Industrie. Das Verarbeitende Gewerbe trug 2007 in Ostdeutschland gut 19 % zur Bruttowertschöpfung bei – mehr als in Großbritannien oder Frankreich.

Damit hat die Industrie in den neuen Ländern bereits wieder 80 % der westdeutschen Stärke erreicht. Besonders Thüringen hat sich zu einem attraktiven Standort für Industrieunternehmen gemausert, die fast 1/4 der gesamten Wertschöpfung des Freistaates produzieren und jeden 5. Arbeitsplatz stellen.

Auch Sachsen-Anhalt kann im bundesdeutschen Vergleich gut mithalten, vor allem dank seiner Zentren der Chemie und der Solarindustrie. Ein weiterer Pluspunkt des Ostens sind die niedrigeren Arbeitskosten. Sie trugen dazu bei, dass die gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten Ostdeutschlands 2007 erstmals nicht höher als die im Westen waren; im Verarbeitenden Gewerbe lagen sie sogar nur bei 87 %.
 


7 Tipps, wie Sie Ihre Projektorganisation erfolgreich gestalten

Jedes Projekt ist nur so gut wie seine Organisation.
Mit unseren 7 Tipps organisieren Sie als technische Führungskraft Ihre Projekte erfolgreich:
  1. Ermitteln Sie alle Projektbeteiligten, und klären Sie, in welcher Weise diese organisatorisch in das Projekt eingebunden werden sollen.
  2. Achten Sie darauf, dass zu Projektbeginn Arbeitsteilung, Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen zwischen den Projektbeteiligten geklärt sind. Organisieren Sie für diesen Zweck eine  Besprechung, in der diese Fragen mit allen Beteiligten einvernehmlich geregelt werden.
  3. Klären Sie auch die externen Bedingungen: In Bezug auf den Kunden bedeutet dies zum Beispiel: In welcher Weise wird der Kunde im Projekt tätig? Was überwacht er? Welche Aufgaben übernimmt er?
  4. Legen Sie die Grundform für Ihre Projektorganisation fest: Stabs-, Matrix- oder „reine“ Projektorganisation.
  5. Modifizieren Sie diese Grundform entsprechend der Projektart und Projektsituation.
  6. Klären Sie die interne Organisation mit Ihrem Team.
  7. Passen Sie die Projektorganisation im Zuge des Projektfortschritts an die sich ändernden Gegebenheiten an.


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Instandhaltung

Werner Böcker
Liebe Leserin, lieber Leser,


Elektromotoren finden Sie in Ihrem Unternehmen in den unterschiedlichsten Bauformen, Größen und Technologien. Sie sind leicht zu regeln und gelten als sehr zuverlässig. Doch auch hier können Sie durch eine Optimierung der Konfiguration noch eine Menge Energie sparen und gleichzeitig Prozesse optimieren. Der folgende Beitrag zeigt die Möglichkeiten beim Einsatz von Direktantrieben auf.

Ihr
Unterschrift Werner Böcker

Werner Böcker,
Chefredakteur von "Instandhaltung in der Praxis"


Mit Direktantrieben senken Sie Ihren Instandhaltungsaufwand und den Energiebedarf

Für nahezu alle Antriebe in einem Unternehmen werden Elektromotoren eingesetzt. Ein entscheidender Vorteil dieser Maschinen kann sich aber in gewisser Weise auch nachteilig auswirken: Die extreme Langlebigkeit.

Standzeiten von 50 Jahren und mehr sind für einen Elektromotor keine außergewöhnliche Lebensdauer, denn die einzige Komponente, die im Laufe der Zeit einem spürbaren Verschleiß unterliegt, ist die Lagerung. Bei bestimmten Bauarten können weitere Verschleißteile, wie Schleifringe und Kohlen hinzukommen.

Die Instandsetzung ist allerdings unproblematisch und gehört ins Repertoire eines jeden IH-Technikers. Aber es ist gerade diese Langlebigkeit, die oft auch einen Austausch gegen effizientere Motoren erschwert.

Dabei gab es nur wenige revolutionäre Neuerungen bei den Elektromotoren, sondern viele kleine Schritte. Ein Nachteil von Elektromotoren (bzw. allen Motoren) ist die effiziente Drehzahlregelung. Ohne zusätzliche Regelungssysteme weisen Elektromotoren so wie Verbrennungsmotoren auch eine sehr starke Drehzahlabhängigkeit auf.

Optimale Drehmomente und eine effizienter Betrieb sind nur in ganz engen Umdrehungsbereichen zu realisieren. Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor entfällt beim Elektromotor aber in jedem Fall die Notwendigkeit einer Kupplung, da er aus dem Stillstand hochgefahren werden kann und keine Mindestumdrehung (Leerlauf) benötigt.

Um die idealen Betriebsbedingungen zu realisieren, kommen Getriebe zum Einsatz. Diese zusätzlichen Komponenten bedürfen aber der zusätzlichen Wartung, sie benötigen Hilfsstoffe wie Öle und sie verschlechtern den Gesamtwirkungsgrad des Antriebs. Außerdem vergrößert sich dadurch die Bauform. Ein Getriebe ist aber auch nur eine stufenweise Anpassung an die geforderten Begebenheiten. Je nach Anzahl der Gänge wird ein Betrieb in einem teiloptimierten Bereich ermöglicht. Eine permanente Nutzung in effizientesten Betriebsfall ist so auch nicht gegeben.

Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich durch die Tatsache, dass der Einbauort der Maschine nicht immer dem Ort entspricht, wo der Antrieb tatsächlich benötigt wird. Auch in diesem Fall werden wieder zusätzliche konstruktive Vorrichtungen wie Keil- und Zahnriemen, Ketten, Schubstangen etc. notwendig.

Letztendlich kann auch noch die Bewegungsart zwischen Antrieb und Abtrieb unterschiedlich sein. Häufig weist der Antrieb eine Rotation auf, gewünscht ist aber eine lineare Bewegung. Auch dieses Problem wird in vielen Fällen durch zusätzliche Komponenten gelöst. So stellt ein Antrieb in der Praxis ein komplexes System dar, dessen Gesamtwirkungsgrad oft ineffizient ist und deren Gesamtwartung einen hohen Aufwand darstellt.

Abhilfe bieten in diesem Fall die sogenannten Direktantriebe. Unter einem Direktantrieb verstehen wir einen Motor, der im Idealfall 3 Forderungen erfüllt:
  • Er liefert genau die Bewegung, die benötigt wird (Drehzahl, Bewegungsart, Drehmomente, Anlaufverhalten etc.),
  • Er befindet sich bei diesen Bedingungen im optimalen Wirkungsbereich
  • Und das Wichtigste: Er lässt sich genau an dem Ort einbauen, wo die Bewegung benötigt wird.
Da diese Anforderungen sehr individuell sind, gibt es im Gegensatz zu herkömmlichen Elektromotoren bei den Direktantrieben kaum „Standardkomponenten“. Die Suche nach dem passenden Antrieb ist also etwas aufwändiger, der Preis höher. Trotzdem lohnt es sich, über einen möglichen Austausch nachzudenken. Durch die ideale Polzahl, integrierte Frequenzumsetzer und durch Ausführungen als Linear- oder Rotationsantrieb können die Antriebe hocheffizient eingesetzt werden und erfordern nur geringen Wartungsaufwand.

Bei neuen Maschinen oder Anlagenüberarbeitungen lassen sich Direktantriebe oft als konstruktive Teile integrieren. Linearmotoren erzeugen ohne Umsetzung Schubbewegungen und Torque- bzw. Sektormotoren liefern schon in kleiner Bauweise enorme Drehmomente.

Achten Sie beim Kauf einer Maschine, der Planung einer Anlage oder deren Optimierung auch darauf, welche Antriebswünsche sich möglichst mit Direktantrieben realisieren lassen. So sparen Sie später bei der Instandhaltung und können die Maschine im optimalen Effizienzbereich einsetzen.


So erkennen Sie eine „innere Kündigung“

Wenn ein Mitarbeiter keine Perspektiven mehr in Ihrem Team sieht und sich einen anderen Arbeitgeber wünscht, dann hat er „innerlich gekündigt“. Häufig zieht das nicht sofort die Konsequenz einer tatsächlichen Kündigung nach sich, aber Sie verlieren einen Großteil der Leistung dieses Mitarbeiters.

Damit es nicht so weit kommt, beantworten Sie die folgenden Fragen durch und steuern Sie bei einer „Ja“-Antwort entgegen.


Gibt es in Ihrem Team Anzeichen für eine innere Kündigung?   Ja 
  Nein
Der Mitarbeiter war früher sehr engagiert, aber das hat spürbar nachgelassen..
.
Er bringt sich nicht mehr in Besprechungen ein und meldet sich nicht mehr.  ..
Er wirkt gelangweilt oder genervt.   .
.
Der Arbeitsbeginn aber auch das -ende werden überpünktlich eingehalten..
.
Er äußert weder Ideen noch Vorschläge.    ..
Kritik und Sanktionen werden kommentarlos hingenommen. .
.
Die Aufgaben werden nur so weit erfüllt, wie es die Vorgabe fordert. .
.
Er vermeidet private Gespräche.       .
.
Er nimmt nicht mehr an geselligen Veranstaltungen teil..
.

 


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Ob Sie Jahresgespräche führen, Eine Präsentation vorbereiten oder schwierige Kollegen in den Griff bekommen müssen: Erleichtern Sie sich diese Aufgaben mit konkreten Tipps von Führungskräften. Profitieren Sie von den Erfahrungen Anderer. Praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitungen vereinfachen eine erfolgreiche Problemlösung. Anhand von Checklisten können Sie prüfen ob Sie nichts Wichtiges vergessen haben.

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Betriebsleitung

Michaele Gartz
Liebe Leserin, lieber Leser,

Reibereien, Meinungsverschiedenheiten und Streit kommen in jedem Team vor. Doch meistens können diese Unstimmigkeiten auch schnell wieder geklärt werden. Etwas anders liegt der Fall allerdings, wenn die Störungen von dauerhafter Natur sind.

Dauerhafte Unstimmigkeiten
erkennen Sie als Betriebsleiter u. a. daran, dass Ihr Team nicht mehr die volle Leistung bringt und gute Mitarbeiter immer weniger Lust haben, sich für die Belange und die Arbeit des ganzen Teams einzusetzen.

Spätestens aber, wenn das der Fall ist, müssen Sie einschreiten. Eine offene Aussprache bringt in diesen Fällen kaum noch etwas – außer, dass Sie Ausflüchte zu hören bekommen. Auch Appelle an den Teamgeist oder die Solidarität des Einzelnen mit dem ganzen Team bringen wenig.
Beherzigen Sie stattdessen unsere 4 Tipps, die Sie weiter unten nachlesen können.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre
Unterschrift Michaele Gartz

Michaele Gartz,
Chefredakteurin von "Betriebsleitung aktuell"
 


Frischen Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auf

Erste Hilfe ist ein wichtiges Glied der Rettungskette. Wirksame Erste Hilfe muss jeder Unternehmer organisieren. Dazu müssen die notwendigen Meldeeinrichtungen, Erste-Hilfe-Material, Rettungsgeräte und eine ausreichende Zahl von Ersthelfern zur Verfügung stehen. Nach Angaben der Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik sind das
  • bei 2 bis 20 anwesenden Beschäftigten: mindestens ein Ersthelfer
  • bei mehr als 20 anwesenden Beschäftigten:
  • in Verwaltungs- und Handelsbetrieben 5 % der anwesenden Beschäftigten,
  • in anderen Betrieben 10 % der anwesenden Beschäftigten.
Die Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe erfolgt durch die von den Berufsgenossenschaften ermächtigten Stellen. Die Berufsgenossenschaft übernimmt für ihre Mitgliedsbetriebe die Kosten. Nähere Informationen finden Sie bei Ihrer Berufsgenossenschaft.


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Als Betriebsleiter müssen Sie nicht nur wissen, wie Sie Ihren Betrieb optimal führen und organisieren.

Daneben müssen Sie sich auch noch auskennen bei
  • Gesundheitsschutz
  • Arbeitssicherheit
  • Unfallverhütung
  • Umweltschutz
In allen Punkten geht es um die Einhaltung von Gesetzen, Vorschriften und Anordnungen. Verstöße dagegen können mit Geldstrafen geahndet werden. Außerdem können verschärfte Kontrollen die Folgen sein. Das führt nicht nur zu höheren Kosten, sondern bringt auch Unruhe in den Betrieb. Dinge, für die Sie verantwortlich sind. Und deshalb nicht gut für die Karriere sind.

Informieren Sie sich über die jeweils neuesten Änderungen der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. Wo?

In „Betriebsleitung aktuell“. Dort erfahren Sie alles und zwar nicht in Juristen-Deutsch, sondern leicht verständlich.

Wollen Sie sich überzeugen? Fordern Sie ein kostenloses Ansichtsexemplar an!

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4 Tipps bei dauerhaften Unstimmigkeiten im Team

Konflikte kommen in jedem Team vor. Doch meistens können diese Unstimmigkeiten auch schnell wieder geklärt werden. Bei dauerhaften Unstimmigkeiten sollten Sie als Betriebsleiter allerdings unsere 4 Tipps beherzigen:

Tipp 1: Reduzieren Sie die Anzahl der Meetings

„Aus den Augen – aus dem Sinn“ heißt eine alte Redewendung. Und bei dauerhaften Schwierigkeiten kann sie wahre Wunder bewirken. Rufen Sie daher weniger Meetings ein. Denn dadurch gewinnen Ihre Teammitarbeiter auch wieder Abstand voneinander.

Tipp 2: Trennen Sie die Aufgabengebiete
Grenzen Sie klar ab, wer für was zuständig ist. Trennen Sie Verantwortungsbereiche und Zuständigkeiten. So erreichen Sie, dass sich jedes Teammitglied wieder auf seine Sache konzentrieren kann, ohne mit den Kollegen aneinander zu geraten.

Tipp 3: Ziehen Sie personelle Konsequenzen
Unterziehen Sie Ihre Mitarbeiter einer personellen Prüfung. Gibt es ein Teammitglied, um das herum immer wieder Konflikte entstehen? Falls ja, ziehen Sie die Konsequenzen. Sprechen Sie mit dem Mitarbeiter und geben Sie ihm ein offenes Feedback über Ihre Beobachtungen. Ziehen Sie ihn als letzte Konsequenz aus dem Team ab und ermöglichen Sie ihm woanders einen Neustart.

Tipp 4: Stellen Sie die Sacharbeit in den Vordergrund
Streit belastet das gesamte Team, auch wenn er möglicherweise nur 2 Personen betrifft. Vermeiden Sie daher unter allen Umständen, die Frage zu klären, wie es zu der aktuellen Situation kommen konnte. Denn das bringt Sie nicht weiter. Stellen Sie besser die Sacharbeit in den Vordergrund.


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So bekommen Sie Störer in Ihrem Team in den Griff ...

Wie oft haben Sie sich schon von Störern aus dem Konzept bringen lassen?

Wie viel Kraft hat Sie allein die Überlegung gekostet, ob Sie Störungen besser ignorieren oder entschieden abstellen sollten?

In diesem Intensiv-Seminar lernen Sie sich gezielt gegen Störenfriede zu währen. Nutzen Sie die Chance, sich bei einem professionellen und sehr erfahrenen Managementberater jetzt endlich das nötige Know-how zu besorgen Gehen Sie unter seiner Anleitung ins Intensivtraining für Ihren beruflichen Alltag.

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Qualitätsmanagement

Susanne Langer
Liebe Leserin, lieber Leser,

Welche Fähigkeiten und Kompetenzen benötigen erfolgreiche Qualitätsmanagementbeauftragte? Diese Fragen beantworteten rund 300 Praktiker auf Kongressen  der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, DQS, in Stuttgart, Bochum und Magdeburg.  Unter dem Motto „Durch Zusammenarbeit gewinnen“ stellten die Teilnehmer den richtigen Mix aus Fachwissen, methodischen Kompetenzen und guter Kommunikation zusammen.

Sie produzieren nach höchsten Qualitätsanforderungen doch immer wieder tauchen gefälschte Produkte mit minderwertiger Qualität auf dem Markt auf, die Ihren guten Ruf aufs Spiel stellen? Unter dem Slogan „Innovation gegen Piraterie“ arbeiten 10 Verbundprojekte gefördert vom Bundesforschungsministerium an Strategien zur Abwehr von Produktpiraterie. Auf der Hannover Messe vom 20. Bis 24. April will das Projekt Firmen mit konkreten Schutzmaßnahmen vertraut machen.

Gute Vorbereitung zur Hannover Messe wünscht Ihnen

Ihre

Unterschrift Susanne Langer

Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von "Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion"
 


Kompetenz-Check: Das macht Sie als Qualitätsmanagementbeauftragten erfolgreich

Neben fachlicher Kompetenz und QM-Know-how sind Fingerspitzengefühl und Beharrlichkeit unentbehrlich. Die gesammelten Kompetenzen, wurden  während der Veranstaltung zu Kompetenzclustern zusammengeführt wurden und anschließend je nach Beitrag für den Erfolg in der Qualitätssicherung gewichtet.

9 Trümpfe für den QMB
Die mehr als 60 Kompetenzen und Fähigkeiten ließen sich zu 9 Clustern zusammenfassen.
  • Kooperationsbereitschaft: Netzwerk- und Teamfähigkeit, aufgabenbezogene Führungskompetenz (oft ohne hierarchische Anordnungsgewalt), diplomati-sches Geschick und Kreativität bei der Erarbeitung von Kompromissen.
  • Methodisches Vorgehen: gewissenhafte, sachliche, strukturierte Arbeitsweise und Vertrauen in den gesunden Menschenverstand, Analysefähigkeit und Abstraktionsvermögen, strukturieren, planen und steuern von Prozessen.
  • Zwischenmenschliche Kompetenzen: Einfühlungsvermögen und Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeiter, Fähigkeit zum aktiven Zuhören sowie Kompetenzen im Konfliktmanagement.
  • QM-Know-how: theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit QM-Methoden und Managementsystemen, Normenkenntnisse.
  • Beharrlichkeit: Durchsetzungs-vermögen, Standfestigkeit, konsequentes Handeln, Geduld, Ausdauer, Disziplin.
  • Einstellung zu den QM-Aufgaben: Ziel- und Ergebnisorientierung, Bewusstsein für kontinuierliche Verbesserungsprozesse, Service- und Kundenorientierung, ganzheitliches Denken, Weitblick, strategisches und visionäres Denken.
  • Energetische Persönlichkeit: Mut und Eigeninitiative, um Entscheidungen zu treffen, Flexibilität und Offenheit, Kreativität und Vorstellungsvermögen, Glaub- und Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft.
  • Firmenspezifisches Know-how: Markt- und Branchenkenntnisse, kaufmännisches und technisches Verständnis, Kenntnisse über Abläufe, Prozesse Produkte und Kunden des Unternehmens.
  • Qualifizierung der Mitarbeiter als Coach und Trainer: regelmäßige eigene Weiterbildung, Anstoß von Wissenstransfer, Kompetenz in der Beratung, Feedback geben und aktiv einholen über die eigene Wirkung.

Die eigenen Stärken einschätzen:

Für den Einzelnen stellt sich nun die Frage: Wo stehe ich selber? Diese Liste zeigt, dass es den perfekten QMB nicht geben kann.  Denn Sie erkennen Qualitäten, die sich teilweise auch in einzelnen Situationen widersprechen können: Manchmal ist es sicher wichtig, einen Kompromiss zu finden, in anderen Situationen ist Durchsetzungskraft gefragt. Sie können es nicht allen recht machen.

Daher ist es wichtig, dass Sie zunächst einmal Ihre eigenen Stärken selber einschätzen. Schätzen Sie auf einer Skala von 1 (Kompetenz kommt im Tagesgeschäft nie zum Tragen) bis 10 (Kompetenz wird von mir immer berücksichtigt und optimiert).

360 ° Feedback: So werden Sie von Anderen gesehen


Lassen Sie im 2. Schritt Ihre Kompetenzen von allen relevanten Partnern und Kollegen einschätzen. Mit dem 360 °-Feedback erhalten Sie einen Rundumblick aus der Perspektive
  • Ihrer Vorgesetzten,
  • Ihrer Mitarbeiter im Team,
  • Ihrer Kunden (auch interner Kunden, die mit Ihren Arbeitsergebnissen weiterarbeiten müssen),
  • Ihrer Lieferanten (inkl. interner Lieferanten).

Sie werden sicher erstaunt sein, welche Stärken Ihre Kollegen bei Ihnen erkennen, die Sie für selbstverständlich halten.  In anderen Fällen werden Sie erkennen, dass die Menschen in Ihrem Umfeld Qualitäten erwarten, die Ihnen bisher nicht so stark im Bewusstsein waren.

Sprechen Sie offen über diese Abweichungen: In welchen Fällen ist was gewünscht? Wie sieht eine Stärkung dieser Kompetenzen in der Praxis aus? So lernen Sie, wie Ihre Kollegen und Partner ticken und was sie für eine nachhaltige Qualitätssicherung an Unterstützung von Ihnen brauchen.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre Kompetenzen im QM messen und stärken finden Sie hier.


Produktpiraterie: So legen Sie den Fälschern das Handwerk

67% der aller Unternehmen sind laut Studie des VDMA aus dem Jahr 2007/2008 von Produktpiraterie betroffen. Das hat laut DIHK zum Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen und einem volkswirtschaftlichen Schaden von 30 Mrd. Euro pro Jahr geführt.
Allein im Maschinen- und Anlagenbau hat der VDMA den Schaden auf 7 Mrd. Euro pro Jahr beziffert. Tendenz steigend!

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Programm "Innovationen gegen Produktpiraterie" Forschung in und für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dieses Programm ist Teil der High-Tech-Strategie der Bundesregierung. Ziel ist es, einen Beitrag für einen wirksamen Schutz produzierender Unternehmen vor Produktpiraterie zu leisten. 

Schutzmaßnahmen wie 2D-3D Barcodes, Biometrie, Chemische Marker, Chromogene Systeme sind nur einige Beispiele.

So lässt Puma beispielsweise seine Produkte mit winzigen Polymersandwiches von Fälschungen unterscheiden. Die Polymerteilchen mit einer Größe von 5 bis 45 Mikrometern leuchten unter dem Mikroskop in einer produktspezifischen Farbkombination. Die Partikel halten einer Temperatur von 200 °C stand und lassen sich in Feststoffen, Pulvern und Flüssigkeiten, sogar auf Tieren und Pflanzen drucken, spritzen oder lackieren. Als Mikrofäden können sie auch in Textilien und in Wertpapieren eingesetzt werden.

Innovationen gegen Produktpiraterie auf der Hannover Messe 2009
Beim Expertenmarktplatz "Innovationen gegen Produktpiraterie" am 21. April 2009 (Hannover Messe, Pavillon 36) stellen Unternehmen ihre präventiven Lösungsansätze gegen Produktpiraterie vor und stehen für Fachgespräche zur Verfügung. Sie sind herzlich zu diesem praxisbezogenen Erfahrungsaustausch eingeladen. Programm und Anmeldung unter www.conimit.de.


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DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
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Vorstand: Helmut Graf
Handelsregisternummer: HRB 8165
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 812639372

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Fax: 0228/ 35 63 22
E-mail: div@vnr.de
http://www.ingenieur-verlag.de


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