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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 24.09.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Ingenieurnachwuchs gesucht
Checkliste: Ermitteln Sie mit 8 Fragen die Wünsche Ihrer Kunden

Risikofaktor: Gefälschte Werkzeuge und Ersatzteile
Arbeiten an elektrischen Anlagen nur durch Elektrofachkräfte

Erfahren Sie mehr zum Thema Sicherheit auf der Jahrestagung der BAuA
So nutzen Sie positives Feedback als Anreiz zu mehr Motivation

Der direkte Weg ist versperrt ? Dann versuchen Sie neue Seitenpfade!
Das Rechenzentrum der Zukunft und die Grenzen des Internets

Messe-Tipp 1: Die SECURITY vom 7. bis 10. Oktober 2008 in Essen
Messe-Tipp 2: Die „Arbeitsschutz aktuell“ vom 8. bis 10. Oktober 2008 in Hamburg

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

je mehr Sie über Ihre Kunden wissen, desto bessere Chancen haben Sie, einen Ihrer Mitbewerber aus dem Rennen zu schlagen. Doch wie können Sie an die dafür notwendigen Informationen gelangen?

Der klassische Weg ist eine Kundenbefragung: Sie entwickeln einen standardisierten Fragebogen und schicken ihn jedem Ihrer Kunden zu. Den Rücklauf werten Sie aus. Doch nicht alle Ihrer Kunden senden den Fragebogen zurück. Also rufen Sie an, um nachzufragen, warum Ihr Kunde die Fragen nicht beantwortet hat.

Mein Vorschlag: Rufen Sie das nächste Mal doch direkt an. Vor allem, wenn Sie nur wenige Kunden haben, können Sie das Telefonat auch zur Kundenpflege nutzen.

Einen standardisierten Fragebogen sollten Sie trotzdem entwickeln, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Lassen Sie sich dabei von den 8 Fragen weiter unten leiten.

Viel Erfolg für die Umsetzung


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Ingenieurnachwuchs gesucht

Mit Besorgnis nahm der VDI die neue OECD-Studie zur Kenntnis, wonach Deutschland bei der Ausbildung von Akademikern zurückfällt. Auch bei den Ingenieuren liegt Deutschland international im hinteren Feld.

„Bedenklich ist, dass mehr Ingenieure in den nächsten Jahren den Arbeitsmarkt verlassen werden als durch die Hochschulen nachrücken“, sagte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. „Die Absolventenzahlen stagnieren weitestgehend bei etwa 40.000. Und das, obwohl der Bedarf an Ingenieuren steigt.“

Momentan seien laut VDI über 95.000 offene Ingenieurstellen vakant.


Seit 3 Jahren gibt es mehr Ingenieure über 50 als junge Ingenieure unter 35 Jahren. „Das Problem des Fachkräftemangels wird sich aufgrund dieser Entwicklung sicherlich verstärken“, mahnte Fuchs.

Der Anteil an Absolventen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen pro 1.000 Einwohner in der Altersgruppe der 20 bis 29jährigen liegt in Ländern wie Frankreich und England deutlich höher. Deutschland ist hier mit weniger als 10 Absolventen pro 1.000 Einwohner im hinteren Drittel.
 
Checkliste: Ermitteln Sie mit 8 Fragen die Wünsche Ihrer Kunden

Wenn Sie mehr über die Wünsche Ihrer Kunden wissen als Ihre Konkurrenz, haben Sie einen Wettbewerbsvorteil. Lassen Sie sich bei der Ermittlung der Wünsche von den folgenden 8 Fragen leiten:
  1. Welche Anreize müssen Sie Ihrem Kunden bieten, um ihn zu größeren oder häufigeren Bestellungen zu motivieren?
  2. Welche zusätzlichen Angebote oder Serviceleistungen wünscht sich Ihr Kunde für die Zukunft?
  3. Auf welche Leistungen legt er besonderen Wert?
  4. Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es für die Bereiche in Ihrem Unternehmen, mit denen Ihr Kunde zu tun hat?
  5. Welche Vorteile oder Besonderheiten bietet Ihr Unternehmen aus Kundensicht im Vergleich zu Mitbewerbern?
  6. Gibt es Produkte, die sich Ihr Kunde außerdem in Ihrer Angebotspalette wünscht?
  7. Hat Ihr Kunde konkrete Ideen oder Verbesserungsvorschläge für zukünftige Abläufe?
  8. Hat er sonstige Anregungen?

Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag A 30 „Angebotskalkulation: In nur 3 Schritten wettbewerbsfähige Kostenvoranschläge ausarbeiten“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
 
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Seminar BWL für Ingenieure:
So sprechen Sie dieselbe Sprache wie die Kaufleute … und setzen sich besser durch


Sie möchten ein neues Projekt realisieren. Doch was tun Sie, wenn Einkäufer, Marketing und Vertriebler sich querstellen … weil sie nur die Kosten und nicht die Chancen sehen? In diesem Seminar lernen Sie, die Argumentation der Kaufleute besser zu verstehen. Sie können dadurch besser argumentieren, deren Einwände entkräften und Ihr Projekt besser „verkaufen“.

2-Tages-Intensiv-Workshop für maximal 15 Teilnehmer
– melden Sie sich daher schnell an!

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihre Instandhaltung ist immer nur so gut, wie die Qualität Ihrer Ersatzteile.

Auf der einen Seite stehen Sie dabei unter einem enormen Kostendruck, auf der anderen Seite hat Qualität seinen Preis.

Die Globalisierung bietet für viele unseriöse Distributoren gute Chancen, gefälschte Ersatzteile einzukaufen und als Markenprodukte anzubieten. Die Einsparungen, die sich beim Kauf ergeben, sind durch frühzeitige Abnutzung oder spontanen Ausfall schnell zunichte gemacht.

Die gewünschte Einsparung kehrt sich ins Gegenteil.
Aber wie können Sie sich davor schützen? 


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Risikofaktor: Gefälschte Werkzeuge und Ersatzteile

Gefälschte Ersatzteile, die von Produktpiraten angeboten werden, haben sehr viele negative Auswirkungen auf den Markt. Nach Angaben der IHK Deutschland gehen durch Markenpiraterie jährlich rund 70.000 Arbeitsplätze verloren. Eine Studie des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) beziffert den wirtschaftlichen Schaden auf 4,5 Milliarden Euro im Jahr. Die Tendenz dabei ist steigend.

Den Fälschern kommen dabei neue Technologien zu Gute, mit denen die Plagiate immer schwerer vom Original zu unterscheiden sind. Aber auch die Hersteller der Originalprodukte machen es den Produktpiraten manchmal einfach. Aufwändige Verpackungen fallen häufig dem Sparzwang zum Opfer und sind so leichter nachzuahmen. Wenn Sie die Optik, die Haptik, ja sogar den Geruch eines Produktes über Jahre kennen, stellt sich eine Vertrautheit ein, die von den Fälschern nur schwer zu überlisten ist. Häufige Änderungen im Design und Materialwechsel haben aber zur Folge, dass sich diese Vertrautheit gar nicht erst einstellt.

Fragen Sie bei den Herstellern nach, welche Verfahren zur Vermeidung von Produktpiraterie sie anwenden. Im günstigsten Fall einigen sich ganze Branchen auf einen einheitlichen Standard.

So hat der Verband der Hersteller von Automobilteilen (CLEPA) einen einheitlichen Fälschungsschutz vorgeschlagen. Alle produzierten Teile werden mit einem Datamatrix-Code versehen, der so einzigartig wie ein Fingerabdruck ist. Über das Internet kann dann die Echtheit des Ersatzteiles überprüft werden.

Neben der Verwendung eines Datamatrix-Codes wären für diese Aufgabe auch RFID-Speicher geeignet.    
Arbeiten an elektrischen Anlagen nur durch Elektrofachkräfte

Nach den Richtlinien der BGV A3 dürfen Arbeiten an elektrischen Anlagen nur von Elektrofachkräften oder unter der Anleitung und Aufsicht einer solchen durchgeführt werden.

Diese Forderung wirft allerdings 2 Fragen auf: „Was genau ist eine elektrische Anlage?“ und „Was ist eine Elektrofachkraft?“

Die 1. Frage lässt sich nicht ganz einfach und nur im Einzelfall beantworten.
Als Faustregel gilt: „Was zur Bedienung einer elektrischen Anlage notwendig ist, darf jeder, darüber hinaus gehende Arbeiten sind verboten.“

Den Stecker eines Gerätes dürfen Sie also auch als Laie in eine Steckdose stecken, aber schon beim Wechseln einer Glühlampe wird es schwierig. Hier schreibt dann die DIN VDE 0105-100 vor, dass ein Leuchtmittel nicht mehr als 250 V Betriebsspannung und nicht mehr als 200 W Leistung haben darf. 

Bei folgender Befähigung können Sie einen Mitarbeiter als Elektrofachkraft einsetzen:
  • Abschluss eines für den elektrotechnischen Bereichs anerkannten Ausbildungsberufes mit Gesellen- oder Facharbeiterbrief   
  • Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker 
  • Ausbildung zum Industriemeister (Elektrotechnik)   
  • Ausbildung zum Handwerksmeister (Elektrotechnik)   
  • Abschluss eines Studiums zum Diplom-Ingenieur (Elektrotechnik)   
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Ihr Referent: Dr. Norbert Copray
Kritisieren ohne zu verletzen –
Was Sie niemals zu Ihren Mitarbeitern sagen sollten


Erfahren Sie jetzt, wie mit professioneller Kritik echte Verhaltensänderungen erzielen und Führungsaufgaben erleichtern! Lassen Sie sich die Erfahrungen und Tipps eines echten Profis nicht entgehen. Ihr Referent ist  Dr. Norbert Copray. Profitieren Sie in diesem Intensiv-Seminar von seinen Erfahrungen aus über 10.000 Beratungen und 30 Jahren Tätigkeit als Coach, Trainer und Seminarleiter.

Unser Versprechen:
Nach nur 1,5 Tagen intensivem Training und Coaching können Sie Ihr Vertrauenskapital bei Ihren Mitarbeitern entscheidend erhöhen. Ihre wichtigsten Führungsinstrumente, Feedback und Kritik, können Sie umgehend professionell nutzen und sich und Ihr Team zu mehr Erfolg führen.

HIER erfahren Sie mehr!



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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

wissen Sie wirklich, wie wichtig die Motivation der Mitarbeiter in Ihrem Betrieb ist?
Wahrscheinlich nicht.

Denn lediglich 42 % der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass ihre Leistung ausreichend anerkannt wird. Zu diesem Ergebnis kommt das globale Beratungsunternehmen Hewitt Associates im Rahmen der Studie „Attraktive Arbeitgeber“. Für die Studie wurden 120.000 Mitarbeiter und 3.000 Führungskräfte befragt.

Danach schaffen attraktive Arbeitgeber ein Umfeld, in dem sich Mitarbeiter wohlfühlen und sich überdurchschnittlich für den Unternehmenserfolg einsetzen. Die hohe Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern, transparente und klar definierte Entwicklungsmöglichkeiten und die Anerkennung von Leistung haben den größten Einfluss auf das Mitarbeiter-Engagement.

Wenn Sie also die Mitarbeiter in Ihrem Betrieb zukünftig noch stärker motivieren wollen, nutzen Sie unsere 7 Tipps weiter unten.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Erfahren Sie mehr zum Thema Sicherheit auf der Jahrestagung der BAuA

Am 13. Oktober 2008 findet die Jahrestagung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund statt.

Unter dem Titel „Gute Arbeit - Modelle des erfolgreichen Transfers von Sicherheit und Gesundheit in die Betriebe“ beleuchtet die Veranstaltung erfolgreiche Modelle und Verfahren, die das Wissen über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nachhaltig in den Betrieben verankern.

Keynote-Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden greifen das Thema des Transfers aus verschiedenen Blickwinkeln auf. Die in 2 Sessions parallel stattfindenden Workshops beschäftigen sich dabei sowohl mit institutionalisierten Transferwegen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, als auch mit neuen Formen der Kooperation und Kommunikation. Über Beispiele guter Praxis erschließen sich neue Instrumente und Methoden, die sich auch im eigenen Betrieb nutzen lassen. Zudem ergeben sich Gelegenheiten, die eigenen Netzwerke zu erweitern.

Die Jahrestagung 2008 der BAuA richtet sich an Akteure und Verantwortliche aus dem Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz wie bspw. Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Arbeitsmediziner, Vertreter der Aufsichtsbehörden und der gesetzlichen Unfallversicherung sowie an Personalverantwortliche und Vertreter der Sozialpartner.

Das Teilnehmerentgelt beträgt 80 € und ist an der Tagungskasse zu entrichten. Darin sind Tagungsunterlagen, ein Mittagsimbiss sowie Pausengetränke enthalten.

Mehr Informationen zu der Veranstaltung erhalten Sie unter www.baua.de (Link „Aktuelles und Termine“).
So nutzen Sie positives Feedback als Anreiz zu mehr Motivation

Gute Mitarbeiter wollen nicht nur eine gute Bezahlung. Für ihr Ego und ihre Motivation ist es mindestens genauso wichtig, dass Sie von ihren Vorgesetzten Bestätigung und Lob für hervorragende Arbeit erhalten.

Durch den gezielten Einsatz von positivem Feedback können Sie die Motivation und das Engagement Ihrer Mitarbeiter kostengünstig und nachhaltig stärken.

Die MFB Resultants GmbH aus Wiesbaden rät dabei zur Beachtung folgender Punkte:
  1. Tun Sie es sofort: Positives Feedback ist zu wichtig, um es auf die lange Bank zu schieben.
  2. Loben Sie öffentlich: Suchen Sie das Vieraugengespräch, wenn Sie nachlässige Mitarbeiter tadeln müssen. Hervorragende Leistung hingegen sollte öffentlich belobigt werden. So schaffen Sie Anreize auch für die Kollegen, die Ihren Spitzenkräften noch hinterher hinken.
  3. Loben Sie spezifisch und fallbezogen: Vermeiden Sie Floskeln. Bestätigen Sie Frau Schmidt nicht für ihre „gute Arbeit“. Sagen Sie ihr konkret, was Sie genau an ihrer Arbeit schätzen und wie die ganze Firma davon profitiert.
  4. Passen Sie Ihr Feedback an die Persönlichkeit an und das Profil Ihres Mitarbeiters: Scheue, introvertierte Personen vermeiden gerne den großen Auftritt. Andere sehen ihre herausragende Arbeit gerne im großen Kreis gewürdigt.
  5. Geizen Sie nicht mit Lob: Warten Sie nicht auf den großen Durchbruch oder die überragende Leistung. Zollen Sie Anerkennung auch für „kleinere“ Erfolge.
  6. Loben Sie angemessen: Reservieren Sie überschwängliches Lob für überragende Leistungen. 
  7. Seien Sie ehrlich: Loben Sie Ihre Mitarbeiter nicht für Selbstverständlichkeiten. Pünktliches Erscheinen und gewissenhaftes Arbeiten sind Grundvoraussetzungen für den Erfolg Ihres Betriebes.
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Betriebsleitung aktuell
Was tun Sie als Betriebsleiter,
wenn morgen die Aufsichtsbeamten vom
Arbeitsschutz- und Gewerbeaufsichtsamt
vor der Tür stehen?


Dieser Fall ist durchaus wahrscheinlich - denn die Prüfer dürfen Ihren Betrieb ohne Voranmeldung betreten!

Gerade die „Überraschungsbesuche“ sind besonders nerven- und zeitraubend …

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen. Nur so können Sie hohe Bußgelder, langwierige Nachfragen, Bußgelder und viel „Formularkrieg“ vermeiden.
Doch die Beamten dürfen längst nicht alles prüfen und jeden x-beliebigen Teil der Hallen betreten! „Betriebsleitung aktuell“ – der Spezial-Management-Ratgeber für Betriebsleiter und Betriebsverantwortliche - sagt Ihnen klipp und klar, wann Sie die Arbeitsschützer in ihre Schranken weisen dürfen.

Und zwar auch in Sonderfällen - z. B. wenn Sie gerade auf Dienstreise sind, wenn die Prüfer kommen.
Doch auch in allen anderen Bereichen rund um Ihren Arbeitsalltag als Betriebsleiter hält Sie „Betriebsleitung aktuell“ auf dem laufenden. Zum Beispiel bei Kostenmanagement, Mitarbeiterführung, Betriebsorganisation und Recht.

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Für die Erstellung eines Angebots haben Sie heute sehr viel Zeit investiert, um genau die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden in den richtigen Formulierungen aufzugreifen.

Einerseits sind Sie überzeugt, dass diese kritischen Aufgaben eben etwas dauern zum anderen ärgern Sie sich, dass Sie so viel Zeit in Anspruch nehmen und andere Dinge liegen bleiben. Immer dann, wenn Sie besonders um Argumenten und Ideen ringen, dann tickt die Uhr unaufhaltsam, aber Ergebnisse lassen auf sich warten. Ein guter Grund, sich mal mit Lateralem Denken zu beschäftigen.

Welche Grenzen sprengt das Internet als nächstes?

Dieser Frage gingen zahlreiche IT-Fachleute am 11.09.08 auf einem Kongress in Köln nach. „Beyond the Border – über alle Grenzen“ war das Motto der Veranstaltung des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco.  Konstrukteure in Rechenzentren berichteten von neuen Grenzen und nächsten Herausforderungen.

Eine Woche voller guter Ideen, wünscht Ihnen


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Der direkte Weg ist versperrt ? Dann versuchen Sie neue Seitenpfade!

Der Begriff „Laterales Denken“ bedeutet nichts anderes als seitwärts denken.

Das heißt: Sie betreten Nebenpfade und nutzen neue Verzweigungen, um letztlich auch auf neue Sichtweisen zu stoßen.

Neue Sichtweisen brauchen Sie nicht, wenn „der Laden“ läuft. Doch im technischer Vertrieb geht es oft nicht nach Schema F. Sie müssen neue Wege einschlagen. Ob in der  Produktentwicklung oder in einem festgefahrenen Projekt – laterales Denken hilft Ihnen Alternativen zu finden.

Mut zum Zufall 


Sie sind bereit, Zufälligkeiten aufzunehmen und näher zu untersuchen.
Beispiel: Ihnen sind gedruckte Produktblätter ausgegangen und Sie haben Ihren Kunden handschriftliche Bemerkungen beigefügt. Diese Hinweise sind sehr  gut angekommen. Sie verfallen nicht sofort in den alten Trott, wenn die Drucksachen wieder da sind! Sie prüfen, ob Sie mit  persönlichen Zeilen mehr Geschäftsabschlüsse erzielen.

Sie haben keine Angst vor „falschen“ Schritten, nur weil die Wege neu sind. Sie scheuen auch nicht die Empfindung aus dem Bauch heraus und sind kein Fürsprecher von „Es war schon immer so, es bleibt auch so!“ Dann sind Sie in der Lage, Wege von ganz allein zu verlassen und an neue Sichtweisen zu gelangen.

Mit diesen Methoden gelingt es Ihnen, bewusst „seitwärts“ zu denken!

Umkehrmethode

Überlegen Sie mal ausnahmsweise nicht, wie Sie ein Problem lösen, sondern, wie sie es verschlimmern. Ihre Frage könnte lauten: „Was müssen wir unternehmen, um unseren Service ins Bodenlose abgleiten zu lassen?“ Leiten Sie von diesen Ansätzen die Gegenmaßnahmen ab! Diese Methode rüttelt auch den letzten Mitarbeiter wach und zwingt ihn zur Einsicht!

Reizwortmethode

Sammeln Sie wahllos Worte von Ihren Mitarbeitern ein und stellen Sie provokante Fragen dazu. „Was hat ein Dach mit unserem Vertrieb zu tun?“ die Mitarbeiter sind gefordert und entwickeln Ideen von Dachmarken bis zu  Dachfonds, an die vorher niemand gedacht hat. Formulieren Sie jedoch eine klare  Aufgabenstellung mit dem Ziel „Verbesserung der Geschäftsaktivitäten“, damit Ihr Unterfangen nicht albern wird.
Das Rechenzentrum der Zukunft und die Grenzen des Internets

Beyond the Borders hieß das Motto, unter dem der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco kürzlich in Köln debattierte.

Dieter Schramm - Physiker bei Dell – stellte das Rechenzentrum der Zukunft vor.


"70 Prozent des IT-Budgets werden gebunden, um die IT in Betrieb zu halten".  So bleibe zu wenig Geld für Innovationen und Erneuerungen übrig. Energieeffizienz der Server und der Kühlung seinen die Forschungsgebiete Nummer 1 beim Computerhersteller Dell. Um diese Effizienz zu steigern, plädiert der Hersteller und IT-Dienstleister für eine Renaissance des Gleichstroms. Mit Wechselstrom kämen nur 54 Prozent der Energie tatsächlich bei CPU, Festplatte und Speicher an. Mit Gleichstrom könne man auf einen Wert von 76 Prozent der Energienutzung kommen. Probleme sieht Schramm bei Rechenzentren, die vor 10 bis 15 Jahren gebaut wurden. Rechenleistung, die im Jahr 2000 auf 25 Racks verteilt war, ist heute in einem einzigen Rack konzentriert. "Für diese Energiedichten waren die Rechenzentren aber gar nicht gebaut", erklärte er.

Für mehr Effizienz müssten Unternehmen ihre Rechenzentren genau analysieren.

In normalen Rechenzentren werde derzeit für jedes Watt Rechenleistung 2,3 Watt für Strom und Kühlung verwendet. Um diesen Wert zu steigern, möchte Dell eine klarere Trennung der kalten und warmen Luftströme in Rechenzentren. Ein weiterer Beitrag zur Energieeffizienz wäre ein höherer Temperaturunterschied. Könnte man den Servern kühlere Luft zuführen, würde man in hohem Maße Energie sparen.

Gerhard Leo Büttner vom Design Institut München machte deutlich, dass die Serverschränke an den Grenzen der Luftkühlung angelangt ist.

Werde zu kalte Luft zu schnell durch die Hardware geleitet, komme es zur Tröpfchenbildung. Stattdessen sei die Kühlung mit dichteren Kühlmitteln angesagt. "Wenn Sie die Möglichkeit haben, Wasser zu nutzen, nutzen Sie es."

Als Energiesparer empfielt Büttner die freie Kühlung durch Außenluft. Circa zehn Monate im Jahr sind die Außentemperaturen niedrig genug dafür. Nachteil: Was wirtschaftlich ist, ist häufig anfällig und nicht sicher. Sie brauchen eine zusätzliche Kühlung zur Sicherheit

Eine Grenze bei der Konstruktion neuer Rechenzentren sei auch die vorhandene Technik: Schaltanlagen seien bei 4,5 Megawatt begrenzt. Wer mehr Energie verbraucht, muss von mehreren parallelen Stromnetzen Gebrauch machen – mit enormen Nachteilen.
Unlösbar seien die Probleme allerdings nicht, so gibt es keine festen Grenzen, sondern nur neue Herausforderungen.
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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz sind gerade in unruhigen Zeiten, in denen die Belastungen am Arbeitsplatz zunehmen und die vorhandene Arbeit auf immer weniger Köpfe verteilt wird, zentrale Themen.

Gesundheitsförderung, durch zum Beispiel altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung, wird dabei mehr und mehr auch zum Imagefaktor eines Unternehmens im Kampf um die besten Fachkräfte.

Im Oktober finden 2 Messen zum Thema Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung statt, die Sie nicht verpassen sollten: die „SECURITY“ und die „Arbeitsschutz aktuell“. Neben dem Brandschutz, ist auch die IT-Sicherheit ein weiterer Schwerpunkt.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

Messe-Tipp 1: Die SECURITY vom 7. bis 10. Oktober 2008 in Essen

Die Weltmesse SECURITY präsentiert sich zum 18. Mal erneut als Motor und Drehscheibe der Sicherheits- und Brandschutztechnik. 

Das Ausstellungsspektrum umfasst dabei u.a.: den anlagentechnischen und baulichen Brandschutz, Kontroll- und Überwachungseinrichtungen, Brandmelde-, Rauch- und Gaswarneinrichtungen, Datensicherungseinrichtungen, Dienst- und Schutzkleidung sowie Dokumentation und Wartung von Gefahrenmeldeanlagen. 

Der Brandschutz ist ein wesentlicher Schwerpunkt dieser Messe. Über 100 Unternehmen und Verbände aus den Bereichen anlagentechnischer, baulicher und mobiler Brandschutz bieten Ihnen die Gelegenheit, sich umfassend über die neuesten Entwicklungen in der Brandbekämpfung zu informieren.

Die "security-foren“ bieten Ihnen außerdem interessante Kontaktmöglichkeiten und wichtige Informationen über neueste Entwicklungen und Trends der Bereiche Video, Alarmanlagen, IT-Sicherheit und der Thematik Sicherheitsorganisation (Halle 4, IT-Themenpark).

In Halle 12 auf dem Forum II werden Vorträge zum Brandschutz, Zutrittskontrolle, Bewachung und mechanische Sicherungstechniken angeboten. Interessieren Sie sich für Handouts und Videoaufzeichnung der Vorträge, erhalten Sie bei Abgabe Ihrer Visitenkarte die entsprechenden Zugangsdaten.

Nähere Informationen unter: www.security-messe.de
 
Messe-Tipp 2: Die „Arbeitsschutz aktuell“ vom 8. bis 10. Oktober 2008 in Hamburg

Die Fachmesse- und Kongressveranstaltung „Arbeitsschutz aktuell 2008“ bietet Ihnen die Gelegenheit, sich über neue Produkte und Dienstleistungen von mehr als 150 Unternehmen zu informieren. Die Themen erstrecken sich dabei von der persönlichen Schutzausrüstung über Gesundheit bei der Arbeit bis hin zum technischen Arbeitsschutz. Profitieren Sie darüber hinaus von einem Kompetenznetzwerk, für Ihre interdisziplinären Kontakte.

Die „Arbeitsschutz aktuell“ findet alle 2 Jahre an wechselnden Messe-Standorten in Deutschland statt. Partner aus Institutionen und der Wirtschaft werden in den jeweiligen Regionen in die thematische Ausrichtung der Veranstaltung aktiv einbezogen. Zu den Ausstellern zählen diesmal zum Beispiel: das Amt für Arbeitsschutz Hamburg, die Harry Wegner GmbH, die Sattelmacher KG und die Möwius GmbH.

Zu den Zielgruppen dieser Messe zählen u.a.: Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalräte, Betriebs- und Werksärzte, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste, Führungskräfte sowie Selbstständige Unternehmer, Sicherheitsbeauftragte und Verantwortliche aus Forschung & Entwicklung.

Nach der offiziellen Eröffnung am Mittwochvormittag, verdeutlicht der erste Themenschwerpunkt: „Präventionskampagne Haut“, dass gerade bei diesem Thema das Zusammenspiel von Sicherheitstechnik, Arbeitsmedizin und Prävention von großer Bedeutung ist.

Die Podiumsdiskussion zum Auftakt des zweiten Kongresstages beschäftigt sich mit der betrieblichen Gesundheitsförderung. Themen sind dabei: Gestaltungsspielräume bei den Prüffristen für Arbeitsmittel, neue ergonomische Anforderungen sowie Zeitdruck und Stress, der am häufigsten genannten psychischen Belastung am Arbeitsplatz.

Am Ende des dritten Kongresstages rundet die immer wieder auftauchende Frage nach der Messbarkeit von gutem Arbeitsschutz den Dialog ab. Erfahrungsberichte über entsprechende Systeme und Anwendungsbeispiele geben Ihnen konkrete Empfehlungen.

Informieren Sie sich unter: www.arbeitsschutz-aktuell.de
 
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