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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 29.10.2008


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Dies sind Ihre Themen:

VDI: 5-Punkte-Programm zur Weiterbildung in Unternehmen
Checkliste: Darauf sollten Sie nach dem ersten Kundentermin achten

Lösen Leuchtdioden bald herkömmliche Leuchtmittel ab?
Mit Wegwerf-Adressen halten Sie Ihr E-Mail-Postfach sauber

Macht Ihr Betrieb auch rauchfrei?
Checkliste: So erkennen und bekämpfen Sie Arbeitssucht

Von manchen Kunden muss man sich trennen – das sollten Sie dabei aber beachten!
Aus der Biotechnologie - Biokunststoffe verrotten zu langsam, wenn die Bedingungen nicht stimmen

Telefonieren Sie kundenfreundlich trotz Hektik und Stress
Seminar-Tipp: "BWL für Ingenieure - Die wichtigsten Kennzahlen für Ihre betriebliche Praxis" vom 6. bis 7. November 2008 in Köln

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

der erste Eindruck zählt, sagt der Volksmund. Was im privaten wie auch im Bewerbungsgespräch gilt, gilt allerdings auch für den ersten Besuch bei einem potenziellen Kunden.

Denn wenn Sie als technische Führungskraft einen Kundentermin nicht konsequent oder zu spät nachbereiten, kann Ihnen der Auftrag möglicherweise verloren gehen, bevor Sie ihn überhaupt richtig bekommen haben. Zeitnahes und zielorientiertes Handeln ist also angesagt. Wie Sie das umsetzen, verrät Ihnen unsere Checkliste weiter unten.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


VDI: 5-Punkte-Programm zur Weiterbildung in Unternehmen

Gestützt auf die Ergebnisse des OECD-Bildungsberichts, nach dem in Deutschland ein Mangel an Hochqualifizierten zu beklagen ist, hat der VDI ein 5-Punkte-Programm zur gezielten Förderung von Fachkräften entwickelt. Das Programm bietet nach Timo Taubitz, Geschäftsführer des VDI Wissensforums, eine Orientierung für eine zukunftsgerichtete Personalpolitik und gezieltes Kompetenzmanagement:
  1. Kontinuierlich: Über 1/3 der Ingenieure belegt an weniger als 5 Tagen im Jahr Weiterbildungen. „Zu wenig, um der Entwicklung zu folgen und dauerhaft bestmöglich ausgebildet zu sein“, erklärte Taubitz. Jeder Ingenieur sollte deshalb kontinuierlich 5 % seiner Arbeitszeit, also 10 bis 12 Tage im Jahr, für Weiterbildung aufwenden.
  2. Qualifizierend: Entweder wird nach Taubitz „Weiterbildung mit der Gießkanne“ betrieben oder es läuft ein Minimalprogramm, wo nur bei Problemen Weiterbildung stattfinde. „Mitarbeiter müssen gezielt qualifiziert werden, sodass eine Perspektive entsteht“, sagte Taubitz.
  3. Aufgabenspezifisch: Wichtig ist auch der ständige Bezug zur aktuellen Aufgabe im Unternehmen. Weiterbildung muss je nach Karriereweg, Position und Fachbereich andere Themen abbilden.
  4. Bindend: „Gute Weiterbildung steigert die Attraktivität eines Unternehmens“, weiß Taubitz, „einen Mitarbeiter zu halten, ist gerade vor dem aktuellen Hintergrund einfacher, als einen neuen zu gewinnen und einzuarbeiten.“
  5. Strategisch: Die Kompetenz der Mitarbeiter besitzt strategisches Potenzial. „Wer seine Mitarbeiter frühzeitig auf kommende Aufgaben vorbereitet, kann sich die Suche auf dem leeren Arbeitsmarkt und somit Kosten sparen“, so Taubitz.
Checkliste: Darauf sollten Sie nach dem ersten Kundentermin achten

  • Seien Sie aktiv, nicht reaktiv. Gehen Sie von sich aus auf den Kunden zu und warten Sie nicht erst, bis er sich meldet.
  • Seien Sie schnell und bleiben Sie am Kunden. Schreiben Sie noch am folgenden Tag eine E-Mail und bedanken Sie sich für das Gespräch.
  • Fassen Sie die Absprachen zusammen. Der Kunde soll Ihr Interesse erkennen können.
  • Kündigen Sie an, welche Schritte Sie unternehmen werden.
  • Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein anvisierter Termin zu halten ist, sagen Sie das auch.
  • Liefern Sie ungefragt zusätzliche Informationen, die das Gespräch unterstützen.
  • Kündigen Sie an, wenn Sie Unterlagen verschicken. Schreiben Sie eine E-Mail oder rufen Sie kurz an. Nutzen Sie den Kontakt zur Pflege der Kundenbeziehung.
  • Fragen Sie nach, welche Kommunikationsmedien der Kunde nutzt. Schicken Sie keine CD, wenn er ausgedruckte Informationen vorzieht.

Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag K 90 „So binden Sie Ihre Kunden durch nachhaltige Serviceorientierung“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
 
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Seminar BWL für Ingenieure:

So sprechen Sie dieselbe Sprache wie die Kaufleute …
und setzen sich besser durch


Sie möchten ein neues Projekt realisieren. Doch was tun Sie, wenn Einkäufer, Marketing und Vertriebler sich querstellen … weil sie nur die Kosten und nicht die Chancen sehen? In diesem Seminar lernen Sie, die Argumentation der Kaufleute besser zu verstehen. Sie können dadurch besser argumentieren, deren Einwände entkräften und Ihr Projekt besser „verkaufen“.

2-Tages-Intensiv-Workshop für maximal 15 Teilnehmer
– melden Sie sich daher schnell an!

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

Licht ist für die Instandhaltung von maßgeblicher Bedeutung. Auf der einen Seite kommen Sie bei Ihren Arbeiten ohne optimales Licht nicht aus, auf der anderen Seite müssen lichttechnische Anlagen natürlich auch gewartet und instandgehalten werden.

Leuchtdioden stellen in beiden Bereichen eine besonders attraktive Alternative dar. Lesen Sie im folgenden Beitrag, was Ihnen diese noch recht junge Technologie für Ihre Arbeit bietet.


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Lösen Leuchtdioden bald herkömmliche Leuchtmittel ab?

Gerade sind wir noch dabei, in möglichst vielen Fällen Allgebrauchs- und Halogenlampen gegen Energiesparleuchten zu ersetzen, da folgt die nächste Beleuchtungsgeneration. So schnell wie sich Leuchtdioden in Nischenmärkten (Taschenlampen, Fahrradbeleuchtung) durchgesetzt haben, so rasant könnte auch der Einsatz im Bereich der Hauptbeleuchtung erfolgen.

Was macht diese neuen Leuchtmittel so interessant?

Im Bereich der Instandhaltungsarbeiten bieten LED den Vorteil, dass sie wenig Wärme produzieren und so auch in Bereichen eingesetzt werden können, wo eine Glühlampe nicht in Frage kommt.

Auch gegenüber einer Energiesparlampe bieten sich weitere Vorteile, denn die aufwendigen Vorschaltgeräte entfallen. Dadurch können LED-Leuchten wesentlich kleiner gefertigt werden und die Störungen durch die elektronischen Komponenten entfallen.

Momentan liegt die maximale Lichtausbeute bei einer LED bei ca. 100 lm/W. Im Labor wurden auch schon 130 lm/W erreicht, im Verhältnis dazu bietet eine Glühlampe im günstigsten Fall gerade mal 10 lm/W. Aber das ist nicht der einzige Bereich, in dem eine LED gegenüber allen weiteren Konkurrenten punkten kann. Die Lebensdauer einer Glühlampe liegt bei einigen 100 Stunden, eine Energiesparleuchte kommt auf 8.000 bis 10.000 Stunden und eine LED erreicht 50.000 Stunden.

Aber es gibt noch viele weitere Vorteile: LED bieten sofort nach dem Einschalten die volle Lichtleistung und lassen sich problemlos dimmen. Sie können nach dem Gebrauch sehr gut recycled werden und es fällt kein Quecksilber an, wie es bei Leuchtstofflampen der Fall ist.

Wichtig für den flächendeckenden Einsatz ist vor allem die Integration in bestehende Standardgehäuse (E14, E27, GU10) und die Anpassung an die vorhandenen Spannungsbereiche. Damit ist in den nächsten 2 Jahren zu rechnen.
Mit Wegwerf-Adressen halten Sie Ihr E-Mail-Postfach sauber

Die Situation kennen Sie bestimmt auch: Sie suchen im Internet nach einem Anbieter für ein bestimmtes Produkt und um an Informationen zu kommen, hinterlassen Sie Ihre E-Mail. Oder Sie beraten sich mit Fachkollegen in einem Forum und geben bei Ihrem Beitrag Ihre E-Mail-Adresse an.

Kurze Zeit später hagelt es nur so von Werbung (Spam) und Ihre Mailbox ist häufig randvoll. Beim kurzen Sichten und Löschen geht aber schon mal die eine oder andere wichtige Mail mit verloren und auch der Spamschutz filtert manchmal mehr aus als erwünscht.
In solchen Fällen helfen Ihnen die folgenden Tipps:

Checkliste: So halten Sie Ihren Maileingang sauber
Legen Sie sich mehrere E-Mail-Adresse mit unterschiedlichen Prioritäten zu:
  • 1 interne Mail-Adresse für Ihre Mitarbeiter und Kollegen   
  • 1 externe Mail-Adresse, die nur ganz wenige wichtige Bezugspersonen kennen     
  • 1 externe Mail-Adresse für die alltägliche betriebliche Korrespondenz    
  • Legen Sie für Anfragen und Forumsbeiträge Wegwerf-Adressen an, die Sie thematisch ordnen: anfrage_name@firma.de, forum1_name@firma.de, etc.
  • Ordnen Sie den Mail-Adressen eigene Eingangsordner zu.   
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Gesprächscheck
Ein Großteil Ihrer Karriere hängt
von diesem Faktor ab …


Obwohl dieser Faktor so wichtig ist, fehlt im Arbeitsalltag oft die Zeit, sich ausreichend auf ihn vorzubereiten. Dennoch entscheidet er darüber wie kein 2., wie gut oder schlecht Ihre Führungsqualitäten bei Mitarbeitern, Vorgesetzten und Geschäftspartnern wahrgenommen werden.
Dieser Faktor ist die Fähigkeit, auf den Mitarbeitertyp zugeschnittene Gespräche zu führen. Denn nur dann bewirken sie etwas!

Mit dem Praxis-Leitfaden „Gesprächs-Check“ können Sie sich innerhalb weniger Minuten mit Hilfe Dutzender fertig zu übernehmender Checklisten auf Gespräche vorbereiten. Z. B. hier:

  • Richtig kritisieren
  • Schlagfertig auf Killerphrasen reagieren
  • Wie Sie Einwände entkräften
  • Beurteilungsgespräche 
  • Bewerber-Interviews
  • Feedback-Gespräche
  • Jahresgespräche
  • Mobbing-Gespräche
  • Verhandlungen richtig vorbereiten und führen
  • Zielvereinbarungsgespräche

Klicken Sie hier,

um künftig auch auf heikle Gespräche
jederzeit vorbereitet zu sein!



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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer viel arbeitet, zählt zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft und verdient unseren vollen Respekt. Und natürlich stimmt es auch.

Doch als Betriebsleiter müssen Sie sich fragen: Was ist mit denen, die zu viel arbeiten?
Und wo liegt die Grenze zwischen „viel“ und „zu viel“. Folgendes kann zu dem Thema zumindest gesagt werden: Der Grat ist schmal, deshalb ist Arbeitssucht auch so schwer zu erkennen.

Arbeitssucht aber kann ähnliche Folgen haben wie bspw. eine Alkoholsucht: auf erste körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen folgen Schlaflosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten, bis zum Schluss der komplette Zusammenbruch erfolgt. Lassen Sie es nicht so weit kommen: Erkennen Sie Arbeitssucht rechtzeitig und bekämpfen Sie sie.

Unser Test weiter unten hilft Ihnen dabei.
Viel Erfolg für die Auswertung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Macht Ihr Betrieb auch rauchfrei?

Die Bundesvereinigung für Gesundheit (BVPG) führt den bundesweiten Wettbewerb „Unser Betrieb macht rauchfrei!“ für kleine und mittlere Unternehmen durch.

Ziel ist es, den Rauchstopp der Beschäftigten aktiv zu fördern und zu unterstützen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 30. November 2008.

Im Wettbewerb werden Preisgelder von insgesamt 46.750 € vergeben. Abhängig von der Betriebsgröße sind das zwischen 750 und 15.000 € pro Betrieb.

Ihr Engagement lohnt sich:
gerade kleinere Betriebe haben auch mit wenig Aufwand gute Gewinnchancen. Motivieren Sie die Beschäftigten zum Rauchstopp – hängen Sie zum Beispiel Poster zum Thema im Betrieb auf oder führen Sie Mitarbeitergespräche – und schon können Sie einen von vielen Preisen gewinnen.

Interessiert? Dann erhalten Sie weitere Informationen unter www.rauchfrei-wettbewerb.de.
Checkliste: So erkennen und bekämpfen Sie Arbeitssucht

Beantworten Sie folgende Fragen mit „Ja“ oder „Nein“
x Ja Nein
Fragen Sie sich selbst, welchen Stellenwert Ihre Arbeit in Ihrem Leben hat. Gehen Sie mit Freude zur Arbeit, aber genauso gern auch wieder nach Hause? Oder bestimmt Ihre Arbeit Ihr ganzes Leben? Falls Sie mit Ihrer Einschätzung unsicher sind, fragen Sie Ihre Familie oder Ihre Freunde.
xx
Wie viel arbeiten Sie? Ist es in der Vergangenheit immer mehr geworden, ohne dass ein besonderer Grund (wie das Ende eines Projektes) vorlagen? xx
Haben Sie manchmal das Gefühl, die Kontrolle über Ihre Arbeitszeit zu verlieren?xx
Sind aus Ihrem persönlichen Umfeld bereits Beschwerden gekommen, dass Sie zu viel arbeiten? Haben Sie selbst das Gefühl, keine Zeit mehr für persönliche Kontakte zu haben?xx
Haben Sie bereits körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, die Sie sich nicht erklären können?x
x
Können Sie selbst im Urlaub nicht aufhören, an die Arbeit zu denken? Rufen Sie regelmäßig Ihre E-Mails ab oder telefonieren Sie mit Ihrem Büro?xx


Auswertung:

Je mehr Fragen Sie mit „Ja“ beantwortet haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen eine Arbeitssucht vorliegen könnte. Ob Sie wirklich zur Risikogruppe gehören oder sogar bereits erkrankt sind, kann dieser Test nicht klären. Fragen Sie zur besseren Selbsteinschätzung Ihre Familie oder Ihre Freunde. Suchen Sie ggf. einen Arzt Ihres Vertrauens auf.
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Instandhaltung in der Praxis
Ausfallzeiten durch Fernwartung reduzieren!

Um Ausfallzeiten zu reduzieren, gehen mehr und mehr Hersteller von Maschinen dazu über, ihren Abnehmern eine Fernwartung anzubieten. Für Sie als Leiter der Instandhaltung ist das eine feine Sache. Denn jetzt verschafft sich der Techniker per Ferndiagnose Einblick in das Steuerungssystem der Maschine.

Vor allem wenn ein Bedienungs- oder Programmierfehler vorliegt, kann der Service-Techniker die Maschine aus der Ferne wieder in Gang setzen! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

Nötig dazu ist ein System, bei dem die Wartungs- und Konfigurations-programme auf einem speziellen Wartungs-Server laufen, auf den
der Service-Techniker auch von außen Zugriff hat. Voraussetzung ist die Installation einer Reihe von Sicherungsmaßnahmen.

Was Sie dazu unbedingt brauchen, lesen Sie jetzt in dem neuen Fachinformationsdienst


Instandhaltung in der Praxis.

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Nutzen Sie das Know-how und Praxiswissen der besten Experten!


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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wenn die Einnahmen den Aufwand nicht mehr rechtfertigen, müssen Sie sich als  Vertriebsleiter von diesem  Kunden trennen. Das ist nicht immer leicht.  Deshalb schieben Sie  diese unangenehme Aufgaben vielleicht auch vor sich hin.

Doch wenn auch „mehr Service“ beim Kunden nicht mehr ankommt – dann müssen Sie handeln. Lesen Sie wie!

Sind die Biokunststoffe doch nicht so einfach kompostierbar wie behauptet? Der Biotechnologie wird gerade auf den Zahn gefühlt.

Der grüne Sämling weist als Erkennungssymbol auf einen regenerativen Kreislauf hin. Eine Verpackung, die von ganz allein verrottet  schient eine Lösung für die Beseitigung der Müllberge zu sein.

Doch Forscher melden nun Zweifel an – denn die Praxis scheint nicht zu funktionieren.
Lesen Sie , worauf Sie trotzdem zurzeit bei Verpackungen achten sollen.

Ich wünsche Ihnen viele Kunden, die Ihren Aufwand wert sind.


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Von manchen Kunden muss man sich trennen – das sollten Sie dabei aber beachten!

In der Vertriebssprache werden sie auch als C-Kunden bezeichnet. Sie fallen dadurch auf, dass Aufwand und Nutzen hinterfragt werden müssen, weil man von einer Marge nicht mehr sprechen kann. Müssen Sie vergleichsweise hohen Aufwand betreiben für einen geringen Umsatz? Dann handelt es sich um einen typischen C-Kunden.

1. Daran erkennen Sie die Entwicklung eines guten Bestandskunden zum C-Kunden hin

  • Ihr einstiger Großabnehmer bestellt in immer größer werdenden Abständen bei Ihnen.
  • Sie verkaufen weniger Produkte an ihn.
  • Ihr Kunde verkürzt Vertragslaufzeiten für Rahmenverträge 
  • Ihr Kunde provoziert Konflikte und beschäftigt Ihre Beschwerdeabteilung
  • Ihre Angebote laufen ins Leere. Sie erreichen Ihren Direktansprechpartner / Einkäufer nicht mehr.

2. Das müssen Sie unternehmen, wenn Sie einen Trend zum C-Kunden bemerken

Es gibt nun mehrere Möglichkeiten:
Ihr Kunde ist in finanzielle Not geraten und er gibt seine Tätigkeiten am Markt auf. Oder ein anderer Vertrieb hat sich bei Ihrem Kunden festgesetzt.

In beiden Fällen können Sie Rettungsanker werfen, wenn Sie den Trend durch ein gutes Key-Account-Management bemerken. Vorausgesetzt Ihre Bemühungen sind wegen des Ertrages lohnenswert, dann vereinbaren Sie neue Spielregeln. Sie liefern  beispielsweise Ihre Produkte auf Kommission oder vereinbaren längere Zahlungsziele, wenn Sie es sich leisten können.

Im Fall, dass jemand dabei ist, Ihren Kunden abzuwerben, helfen offene Gespräche mit fairen Angeboten. Finden Sie heraus, wer der Konkurrent ist und machen Sie ruhig dessen Schwachstellen ausfindig. Sie kennen Ihren Kunden lange Jahre und wissen am besten, welcher Umstand Ihren Kunden zu einem schleichenden Wechsel bewogen haben könnte.

Pflegen Sie einen regen Austausch, bevor es zu spät ist. Und zeigen Sie dabei persönliche Note.  Sie haben speziell an ihn gedacht – das Gefühl muss bei Ihrem Kunden ankommen.

3. Ihr Kunde ist bereits C-Kunde


Stellen Sie die teuren Marketingmaßnahmen für Ihren Kunden ein. Dazu gehören gezielte Kampagnen, die teuer sind. Beteiligen Sie ihn weiter an der preisreduzierten Massenwerbung und laden Sie ihn zu Messen ein. Eventuell findet Ihr Kunde auch wieder Komponenten, die in der Zusammenstellung bei Konkurrenten nicht erhältlich sind, vielleicht trifft er auch auf einen Kundenberater, zu dem er einen besseren Draht hat und fängt wieder an, schleichend in Ihrem Unternehmen zu bestellen.

Bestimmen Sie für Ihre C-Kunden auch neue Spielregeln wie Mindestbestellwerte oder Mindermengenzuschläge. Berechnen sie Versandkosten, auf die Sie früher verzichtet haben. So erhalten Sie sich zumindest einen minimalen Kundenwert.

Geht Ihr Kunde darauf nicht ein, dann wird jede Aktivität von Ihnen zur vergeblichen Liebesmüh und bleibt in der Pflege auch als einzelner Datensatz unnötig teuer. Trennen Sie sich nach 2 bis 3  Jahren Inaktivität von Ihrem Kunden und löschen Sie die Karteileichen!
 
Aus der Biotechnologie - Biokunststoffe verrotten zu langsam, wenn die Bedingungen nicht stimmen

Als kompostierbar werden Biokunststoffe beworben, aber in der Praxis werden Sie oft verfeuert: Was funktioniert an der guten Idee: „regenerative Verpackungen“ nicht?

Schließlich verzeichnete die  umweltverträgliche Industrie mehr als 30% Marktwachstum in den letzten 5 Jahren. Speziell in der Automobilindustrie sind es sogar fast 400%. Umweltbewusste Verbraucher und Firmen – gerade mit Umweltzertifizierungen greifen immer häufiger zu Verpackungen aus Biokunststoffen. Dafür nehmen sie einen ordentlichen Preisaufschlag gegenüber herkömmlichem Plastik in Kauf.

Da die meisten Biokunststoffe nur langsam verrotten, landen etliche mit dem grünen Sämling als Erkennungssymbol für abbaubaren Kunststoff gekennzeichnete Lebensmittelverpackungen in den Verbrennungsanlagen der Abfallbetriebe.

Doch die Biokunststoffe bereiten vielen Kompostieranlagen Probleme, weil die Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sich nicht rasch genug zersetzen.

Die drei gängigsten Werkstoffe für Biokunststoff – Polymilchsäure, Stärke und Zellulose zerfallen in ausreichendem Tempo allerdings erst oberhalb von 60 Grad Celsius, in so genannten Heißkompostieranlagen.  Zu oft landen die organischen Abfälle in Mittel- oder Kaltverrottungsanlagen und dann funktioniert die gute Idee hinter der speziellen Bio-Tüte nicht.

Darum raten Experten neuerdings auch davon ab, die bislang als biologisch abbaubar verkauften Verpackungen in die Biotonne zu werfen.

Forscher der Uni Rostock und der Fachhochschule Hannover loten nun die tatsächlichen Möglichkeiten der Bioverpackungen aus. Sie wollen herausfinden, ob Biokunststoffe künftig zu wertvollem Biogas vergoren werden können.

Fazit für die Praxis:
Solange die Forschung noch an neuen Entsorgungsstrategien tüftelt, sollten Becher und Tüten aus Bioplastik in der Restmülltonne landen. Denn immerhin: Polymilchsäure und andere Biokunststoffe haben einen guten Heizwert.

Weitere Informationen unter www.biowerkstoffe.info
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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

Entspurt für das Jahr 2008. Es gilt die letzten Reserven zu mobilisieren, um gesteckte Ziele zu erreichen. Im Tagesgeschäft kann dann ein Anruf vom Kunden überraschend oder sogar ungelegen kommen.

Sie sind im Stress, hektisch oder gar schlecht gelaunt. Reagieren Sie trotzdem professionell und beachten Sie diese wichtigsten Regeln für ein Gespräch, damit Ihnen Ihr Kunde auch im nächsten Jahr noch treu ist.

In Ihrem beruflichen Alltag tauchen häufig betriebswirtschaftliche Begriffe auf? Von Ihnen wird erwartet, ein anstehendes Projekt nach Kennzahlen zu bewerten? Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Besuch des Seminars „BWL für Ingenieure - Die wichtigsten Kennzahlen für Ihre betriebliche Praxis“ vom 6. bis 7. November 2008 in Köln diskutieren Sie mit Betriebswirten auf Augenhöhe.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

Telefonieren Sie kundenfreundlich trotz Hektik und Stress

Auch alltägliche Telefonate können durch die fehlende Körpersprache, den eingeschränkten Begrüßungsritualen und dem engen Zeitrahmen, zu Verstimmungen beim Kunden führen oder gar eskalieren.

Nehmen Sie deshalb erst nach dem 2., aber spätestens beim 4. Klingelton ab. So verschaffen Sie sich und Ihrem Anrufer die Möglichkeit, sich auf das Gespräch einzustimmen. Melden Sie sich kurz, freundlich und vor allem deutlich mit dem Namen Ihres Unternehmens und mit Ihrem Namen.  Vermeiden Sie wenn möglich störende Hintergrundgeräusche. Wenn der Name Ihres Gesprächspartners am Telefon angezeigt wird, sprechen Sie ihn gleich mit seinem Namen an.

Beachten Sie außerdem diese 7 Tipps:
  1. Sitzen oder stehen Sie entspannt mit aufrechter Wirbelsäule. Dann klingt Ihre Stimme voller.
  2. Gestikulieren Sie am Telefon, das wirkt lebendig. Besonders dynamisch wirken Sie, wenn Sie im Gehen sprechen.
  3. Klemmen Sie den Hörer nicht zwischen Kinn und Brust. 
  4. Lächeln Sie beim Telefonieren, Ihre Stimme klingt dann freundlicher, weicher und entspannter.
  5. Sprechen Sie eher in einer tieferen Stimmlage als in einer hohen, hellen.
  6. Modulieren Sie Ihre Sprache: Heben Sie wichtige Begriffe und Argumente auch stimmlich hervor.
  7. Passen Sie sich der Sprechweise Ihres Telefonpartners an.
Fassen Sie die besprochenen Abmachungen am Ende Ihres Gespräches kurz zusammen ("... sende ich Ihnen also noch heute per E-Mail...“). Bedanken Sie sich anschließend für das Gespräch, und nennen Sie Ihren Gesprächspartner beim Namen. Wenn Sie an eine andere Abteilung weiter verbinden, nennen Sie den Namen der Person. ("Ich werde Sie mit Frau Mayer verbinden." Und zur Kollegin: "Da ist Frau Uhlen  für dich am Telefon.")
Seminar-Tipp: "BWL für Ingenieure - Die wichtigsten Kennzahlen für Ihre betriebliche Praxis" vom 6. bis 7. November 2008 in Köln

Müssen Sie Ihre Projekte auch immer stärker mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen steuern?
Nach dem Besuch dieses 2-Tage-Seminars können Sie:
  • die wichtigsten Kennzahlen sofort in der Praxis anwenden
  • mit den wichtigsten finanzwirtschaftlichen Kennzahlen kalkulieren
  • ein individuelles Kennzahlensystem für Ihre Abteilung entwickeln
  • in nur 9 Schritten eine Balanced Scorecard für Ihre Abteilung schaffen

Sie üben das Gelernte in Gruppenarbeit (z. B. bei der Berechnung und Bestimmung von finanzwirtschaftlichen Kennzahlen aus einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung), in Einzelarbeit bei der Ausarbeitung einer individuellen Balanced Scorecard und bei der abschließenden Präsentation.

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Geht das wirklich?

Oder eine One-Touch-Umrüstung in nur 87 Sekunden? Oder eine Senkung der Lagerbestände um 75 %? Die Antwort ist JA – auch wenn es sich unglaublich anhört. Lassen Sie es sich von Hitoshi Takeda, dem „Guru“ der Synchronen Produktion, beweisen! Über 100 namhafte Unternehmen haben dieses Ziel schon erreicht und produzieren bereits heute effizienter: Z. B. Samsung, Carl Zeiss, Yamaha oder Bosch. Ist Ihr Unternehmen das nächste in dieser Reihe?

Im Rahmen einer 2-Tages-Intensiv-Tagung lernen Sie die 12 Schritte kennen, mit denen auch Sie diese hohen Ziele erreichen können.

Nur 100 Teilnehmer möglich –
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