DIV Ingenieur-Newsletter
DIV Ingenieur-Newsletter
Wenn Sie Probleme mit der Darstellung haben, klicken Sie bitte hier.

DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 22.10.2008


Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen.
Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen.


Dies sind Ihre Themen:

Demografischer Wandel: Deutschland schlecht vorbereitet
Gut gewappnet gegen die häufigsten Einwände

Mit einer geänderten Sichtweise erhöhen Sie den Funktionserhalt
So lagern und stapeln Sie richtig und vermeiden Unfälle

Mittelstand greift stärker zu Outplacementberatung
In 7 Schritten richtig delegieren

So gestalten Sie den optimalen Arbeitsplatz
ITK-Mittelstandstag am 6. November: Vergabe des Deutschen Internetpreises

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter durch die richtigen Ziele
Messe-Tipp: MEDICA und COMPAMED vom 19. bis 22. November 2008 in Düsseldorf

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

Zum Seitenanfang

Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie Ihren Kundenkreis systematisch erweitern wollen, bleibt Ihnen der Griff zum Telefon nicht erspart. Für die meisten technischen Fach- und Führungskräfte unter Ihnen sind allerdings so genannte Kaltanrufe, bei denen Sie einen Ihnen noch völlig unbekannten potenziellen Kunden anrufen, um ihn von den Produkten Ihres Unternehmens zu überzeugen, eher unbeliebt.

Der Grund: Sie müssen auf die unterschiedlichsten Einwände innerhalb weniger Sekunden eine passende Antwort haben, um einen Ihnen völlig unbekannten Gesprächspartner zu überzeugen. Schnell geht Ihnen da möglicherweise durch den Kopf: Das kann ich nicht.

Doch das stimmt nicht. Die meisten Einwände kehren nämlich immer wieder. Und deshalb können Sie sich bereits im Vorfeld darauf vorbereiten. Die häufigsten nennen wir Ihnen weiter unten.

Viel Erfolg bei der Umsetzung bei Ihrem nächsten Akquisegespräch.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Demografischer Wandel: Deutschland schlecht vorbereitet

Im Vergleich der Industrieländer ist Deutschland zusammen mit Italien am meisten von der demografischen Entwicklung betroffen und hat gleichzeitig seine gesellschaftlichen Systeme nur schlecht auf diesen Wandel vorbereitet. Dies macht der internationale Demografie-Indikator des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln deutlich.

Neben der starken Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung zeigt der Indikator vor allem auch, dass die Bundesrepublik in vielen Handlungsfeldern ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat.

Dies gilt unter anderem für den Arbeitsmarkt. So sind hierzulande lediglich 55 % der Mütter mit Kindern im Kindergartenalter erwerbstätig, während beispielsweise in Schweden und Finnland über 80 % einen Arbeitsplatz haben. Auch sitzt in Deutschland mehr als die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen zu Hause statt im Büro.

In Norwegen, den USA und der Schweiz dagegen arbeiten mehr als 60 % dieser Altersgruppe. Schwachstellen gibt es ebenfalls im Bildungsbereich. Insbesondere bringen die deutschen Hochschulen zu wenige Absolventen hervor – hierzulande besitzen nur 22 % der 25- bis 34-Jährigen einen akademischen Abschluss, in Irland hingegen 41 %.
Gut gewappnet gegen die häufigsten Einwände

Bei einer Kaltakquise müssen Sie innerhalb kürzester Zeit auf die Einwände Ihres Kunden eingehen können, um ihn zu überzeugen.
Nachfolgend die häufigsten:

Einwand:      Ihre mögliche Antwort:        
Ziel:
„Sie haben doch gar keine Vertretung vor Ort.“„Warum ist Ihnen wichtig, dass der Service vor Ort sitzt?“Finden Sie heraus, ob der Kunde bereits schlechte Erfahrungen mit mangelhaften Serviceleistungen gemacht hat.
„Das kann ich nicht entscheiden. Da muss ich erst mit dem Chef sprechen.“„Ist Ihr Chef der maßgebliche Entscheider in dieser Sache?“
Finden Sie heraus, wie die Kompetenzen in dem Unternehmen verteilt sind.
„Ihr Unternehmen hat doch letztens jemanden in Schwierigkeiten gebracht, weil Sie nicht rechtzeitig geliefert haben.“„Welche Informationen haben Sie denn genau zu der Sache und woher?“Finden Sie heraus, welche Vorbehalte Ihr Gesprächspartner Ihrem Unternehmen gegenüber hat.
„Wir haben schon einen Zulieferer, mit dem wir zufrieden sind.“„Bietet er denn genau die Konditionen, die wir Ihnen bieten können?“Finden Sie heraus, mit welchen Zulieferern und zu welchen Bedingungen der Kunde sonst zusammenarbeitet



Übrigens:
Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag V 20 „Verhandeln“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
 
Anzeige
Erste-Hilfe-Koffer
Wie reagieren Sie richtig,
wenn sich bei einem Mitarbeiter plötzlich Fehler häufen?

Oder er nur noch seine Zeit bei Ihnen absitzt?
Was ist, wenn seine Leistungen plötzlich stark nachlassen? Wenn Sie sich von einem Mitarbeiter trennen müssen? Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand „blau macht“ oder privat im Internet surft?

Für alle diese Fälle gibt es jetzt den „Erste-Hilfe-Koffer für den akuten Konfliktfall“.

Er hilft Ihnen, solche Konfliktfälle schnell und rechtssicher zu lösen und damit Führungsstärke zu beweisen.

Fordern Sie ihn jetzt gleich an!
 Hier klicken!



Zum Seitenanfang

Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie sich bei einem Fehler oder einem Ausfall nicht auch schon oft gesagt:
„Wir haben doch aber alle Normen eingehalten!“

Dabei müssen Sie berücksichtigen, dass eine Norm immer für sehr allgemeine Anwendungen erstellt wird und somit immer nur eine Mindestanforderung darstellt. In Ihrem Betrieb herrschen aber sehr spezielle Bedingungen, die davon häufig nicht mehr sicher abgedeckt werden.

Aus diesem Grund ist eine erweiterte Sichtweise erforderlich, die genau die möglichen Eventualitäten mit einschließt, die in Ihrem Unternehmen auftreten können. 


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Mit einer geänderten Sichtweise erhöhen Sie den Funktionserhalt

Damit von einem Betriebsmittel keine Gefahr ausgeht, ist der Hersteller gezwungen, zahlreiche Normen und Gesetze einzuhalten.

Für Sie als Leiter der Instandhaltung ist aber nicht nur die Gefährdung durch das Betriebsmittel sondern vor allem die Gefährdung für das Betriebsmittel von Bedeutung. Nur so können Sie einen optimalen Funktionserhalt auch unter erschwerten Bedingungen gewährleisten.

Aus diesem Grund sollten Sie jede Maschine und jeden Anlagenteil immer aus 2 Sichtwinkeln sehen:
  • Welche Gefahr geht von dem betroffenen Teil für das Umfeld aus?
  • Welche Einflüsse können die Funktion eines Betriebsmittels gefährden?

Agieren Sie immer nach dem Grundsatz:
Normen legen Mindestanforderungen fest, sie bieten keinesfalls den optimalen Schutz.


Am Beispiel einer Kabelabzweigdose wird dies deutlich. Der Zusatz: schwer entflammbar bietet nur einen Basisschutz. Dabei kommt das Betriebsmittel für 30 Sekunden mit einem 650° C heißen Draht in Kontakt. Bildet sich eine Flamme, muss diese spätestens 30 Sekunden nach Entfernen der Hitzequelle verlöschen.

Dabei geht die Norm davon aus, dass die Fehlerquelle vom Betriebsmittel ausgeht und in dieser Zeit durch Schutzvorrichtungen (Sicherungen, Leitungsschutzschalter) abgeschaltet wird. Ein Brandquelle von außen hält sich natürlich nicht an diese Annahme.

Tipp:
Wählen Sie nur Betriebsmittel, die eine Glühdrahtprüfung mit 750° oder besser noch 960° C bestanden haben. Dann ist auch gewährleistet, dass abtropfender Kunststoff kein umgebendes Material in Brand setzt.
 
So lagern und stapeln Sie richtig und vermeiden Unfälle

Diese Situation kennen Sie doch auch:
Es gibt viel zu lagern und der Raum ist immer zu knapp dafür. Da passiert es schnell, dass wichtige Vorschriften außer Acht gelassen werden. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter schriftlich auf die Einhaltung der folgenden Regeln hin und sorgen Sie dafür, dass Gewichte und Traglasten deutlich gekennzeichnet sind.
  • Kennzeichen Sie in Regalsystemen die maximale Fachlast. Wenn möglich beschränken Sie durch Raumsperren eine Überlastung   
  • Achten Sie darauf, dass keine Flucht- und Rettungswege verstellt werden   
  • Beachten Sie die Tragfähigkeit des Bodens insbesondere wenn nicht auf dem Erdreich sondern auf Baukonstruktionen gelagert wird   
  • Die Güter dürfen nur so gestapelt und gelagert werden, dass sie nicht verrutschen, umkippen oder wegrollen können   
  • Lagern Sie Säcke und weiche Behältnisse mit Schüttgut im Kreuzverbund   
  • Achten Sie darauf, dass die unten liegenden Güter nicht durch das Gewicht zerstört oder beschädigt werden oder ihre Tragfähigkeit verlieren   
  • Verwenden Sie möglichst spezielle Stapelsysteme und halten Sie die Anweisungen der Hersteller ein   
  • Beachten Sie bei einer Lagerung im Freien auch die Windlast, besonders bei schmalen hohen Lagerkonstellationen   
Anzeige
Betriebsleitung aktuell
Mit der Lieferantenstatistik
zielsicher Ihre Betriebsabläufe optimieren


Leider gibt es immer wieder Lieferanten, die ihre Anliefertermine nicht halten, die falsche Ware liefern oder nicht in der bestellten Qualität – und bringen damit Ihre gesamte Betriebplanung ins Wanken.

Langfristig Abhilfe verspricht nur eine korrekt geführte Lieferantenstatistik.

Die Bewertung der Logistik beinhaltet die Messung und Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit Ihrer Lieferanten. Sie untergliedert sich in 4 Bewertungskriterien:

1. Mengentreue
2. Termintreue
3. Flexibilität und Reaktionsverhalten
4. Anlieferung und Transport

Die ersten beiden Kriterien werden maschinell erfasst. Die Bewertung erfolgt auf Material- und Anlieferebene. Die Flexibilität wird durch die Einkaufsdisposition bzw. die Anlieferqualität durch den Wareneingang bewertet.

Was Sie dabei im Einzelnen beachten müssen und wie Sie die Ergebnisse im Dialog mit Ihren Lieferanten nutzen, um Fehler der Lieferanten zu vermeiden, lesen Sie jetzt in unserem neuen Fachinformationsdienst

Betriebsleitung aktuell.

Fordern Sie jetzt unverbindlich ein kostenloses
Ansichts-Exemplar an!

Nutzen Sie das Know-how und Praxiswissen
unserer Experten!

Hier anfordern!




Zum Seitenanfang

Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein neues Projekt, viel Arbeit und niemand, der Ihnen dabei helfen kann?

Vielleicht meinen Sie als Betriebsleiter das aber auch nur, denn wenn Sie Mitarbeiter haben, dann können Sie auch Tätigkeiten delegieren.

Die Frage ist nur, wie Sie es am besten machen und wie Sie und Ihre Mitarbeiter davon am meisten profitieren. Richtiges Delegieren will nämlich gelernt sein. Denn beim Delegieren geht es nicht darum, unangenehme Aufgaben auf andere abzuschieben.

Delegation heißt mehr:

Wer einen Teil der Arbeit an seine Mitarbeiter überträgt, gibt auch einen Teil seiner Verantwortung ab. Das setzt Vertrauen voraus und die Auswahl der richtigen Mitarbeiter.

Wie Sie Tätigkeiten richtig delegieren, erfahren Sie in unserem 7-Schritte-Programm weiter unten. Viel Erfolg bei der Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Mittelstand greift stärker zu Outplacementberatung

Immer mehr mittelständische Unternehmen helfen ihren Mitarbeitern in Trennungssituationen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz und schalten dafür Outplacementberater ein. Dabei setzt sich die Entwicklung in Richtung Einzelberatungen fort. Besonders nachgefragt sind nach wie vor zeitlich unbefristete Outplacementberatungen mit Erfolgsgarantien.

Erheblichen Zuwachs verzeichnen zeitlich befristete Outplacementberatungen mit längerer Laufzeit, wie aus der Studie „Outplacementberatung in Deutschland 2007/2008“ hervorgeht, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) veröffentlicht hat.

Die Outplacementbranche konnte auch 2007 ihren Umsatz deutlich steigern. Er erhöhte sich um 7,5 % auf 50 Mio. €, nach 47 Mio. im Vorjahr. Damit setzte sich das kräftige Wachstum der Vergangenheit fort: 2002 wurden 37 Mio. € umgesetzt. Für das laufende Jahr prognostiziert der BDU ein Wachstum von gut 5 %. Auch in den kommenden Jahren rechnet der BDU mit einem wachsenden Markt, besonders durch eine weiter zunehmende Nachfrage aus dem Mittelstand.

Auch Beratungsaufträge mit längeren Laufzeiten im Einzel-Outplacement werden nach Einschätzung des Verbandes zulegen.

Der Mittelstand hat bei der Outplacementberatung inzwischen fast den Umsatzanteil der Großbetriebe erreicht. Im Vergleich zum Jahr 2002 stieg der Anteil in diesem Marktsegment von 42 auf 47 %. Der Umsatzanteil der Großbetriebe (über 1.000 Mitarbeiter) sank gleichzeitig von 54 auf 49 %. Besonders beliebt war diese Dienstleistung in der Chemie- und Pharmabranche, in der Konsumgüter-Industrie und bei Kreditinstituten (jeweils 15 %). Der Fahrzeugbau brachte 13 %, der Maschinenbau 10 %.
In 7 Schritten richtig delegieren

Viel Arbeit und niemand, der Ihnen dabei helfen kann?
Wir zeigen Ihnen, wie Sie in 7 Schritten Aufgaben richtig delegieren:

Schritt 1:
Analysieren Sie die Aufgabe:
Um was für eine Aufgabe handelt es sich? Welches Ergebnis erwarten Sie? Welche Schwierigkeiten können möglicherweise auftreten?

Schritt 2:
Wählen Sie den richtigen Mitarbeiter für die Aufgabe aus:
Wer ist geeignet, die Aufgabe zu übernehmen? Für wen stellt die Tätigkeit eine Herausforderung dar?

Schritt 3:
Geben Sie dem ausgewählten Mitarbeiter klare Anweisungen:
Was sind die Aufgaben und Ziele? Wie soll bei der Ausführung vorgegangen werden? Welche Fristen müssen eingehalten werden?

Schritt 4:

Statten Sie den Mitarbeiter mit den notwendigen Informationen und Befugnissen aus:
Wie kann er sich weitere Informationen selbstständig besorgen? Müssen Sie andere Mitarbeiter darüber informieren?

Schritt 5:
Vereinbaren Sie bei längeren Projekten Zwischenziele:
Diese sollten Ihnen regelmäßig vorgelegt werden. Sind spezielle Zwischentermine einzuhalten? Wie oft wollen Sie informiert werden?

Schritt 6:

Stehen Sie dem Mitarbeiter immer für auftretende Fragen und Probleme zur Verfügung.

Schritt 7:
Werten Sie das Ergebnis gemeinsam mit Ihrem Mitarbeiter aus:
Was hat besonders gut geklappt? Was weniger gut? Ist Ihr Mitarbeiter mit dem Ergebnis zufrieden? Das gilt auch für Zwischenergebnisse.
Anzeige
Mehr verdienen als Ingenieur?
Diese Zusatzqualifikationen sollten Sie besitzen


Unternehmen reißen sich vor allem um die Ingenieure, die auch betriebswirtschaftlich denken können.
Grund: Zunehmender Wettbewerb, Kostendruck, kleinere Losgrößen und höhere Kundenanforderungen zwingen in Entwicklung und Produktion zu mehr Effizienz. Dieses 2-Tages-Seminar macht Sie fit dafür!

Welche Kennzahlen Sie in der Produktion wirklich brauchen – Und wie Sie damit Ihre Produktivität steigern
Wie Sie mit Kennzahlen Stärken und Schwächen erkennen
Wie Sie mit einer Balanced Scorecard das Wissen dieses Seminars sofort umsetzen können
u. v. m.

Nur 15 Teilnehmer –
damit Sie persönlich betreut werden können.
Melden Sie sich heute noch an!

Klicken Sie hier!




Zum Seitenanfang

Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Stellen Sie sich folgende Bürosituation vor:
Ihr Telefon klingelt und Sie müssen vom Arbeitsplatz aufstehen, damit Sie es erreichen. Ihren Papierzettel, den Sie vernichten wollen, können Sie nicht einfach weg werfen, Sie müssen erst 10 m Laufweg zurücklegen.

Eine Akte, die Sie täglich brauchen, müssen Sie erst aus einem Schrank des Nachbarzimmers holen! Kurzum – Ihr Arbeitsplatz strengt Sie sehr an, denn er ist alles andere als optimal gestaltet. So vergeht unnötig Zeit und Ihre Laune wird auch nicht besser.! Wohlbefinden trägt zum Erfolg bei.  Lesen Sie, auf welche Arbeitsbedingungen Sie für sich und Ihr Team achten können.

Sechs erfolgreiche mittelständische Unternehmen stehen in der engeren Wahl für den Deutschen Internetpreis 2008. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM kürzlich in Berlin mit. Eine unabhängige Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft wählte die Finalisten unter ca. 300 Anmeldungen aus.

„In der vernetzten Welt von heute brauchen Mittelständler eine maßgeschneiderte Strategie für das Arbeiten im World Wide Web“, sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn.
„Die Finalisten des Deutschen Internetpreises zeigen, wie echte Innovationen aussehen.“

Eine sonnige Herbstwoche in einem angenehmen Büro wünscht Ihnen


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


So gestalten Sie den optimalen Arbeitsplatz

Optimale Arbeitsbedingungen sind Grundlage für Arbeitsfreude, Wohlbefinden und Gesundheit – letztendlich für den Erfolg jedes Einzelnen und für die Firma.

Sie und Ihr Team verbringen viel Zeit im Büro und genau deshalb, sollten Sie sich den Arbeitstag auch so angenehm wie möglich gestalten können. Und es gibt tatsächlich viele Schrauben, die schnell zu drehen sind und große Wirkung erzielen.

1. Das wichtigste vor Ort


Halten Sie alle tägliche Arbeitsutensilien  (und nur die! ) in direkter Nähe verfügbar. Schon das Ausborgen eines funktionstüchtigen Lochers beim Kollegen stiehlt unnötig Zeit und stiftet Unfrieden, wenn eine Rückgabe schnell mal vergessen wird. Sorgen Sie dafür, dass Verbrauchsmaterialien im Büro ständig verfügbar und für alle schnell zugänglich sind.

2. Gesunde Sitzhaltung


Achten Sie auf gesunde Sitzhaltungen. Die kann in der Regel nur gewährleistet werden, wenn Tische höhenverstellbar sind und Stühle flexibel und höhenverstellbar sind.

3. Störungsquellen ausschalten

Haben Sie Kopfschmerzen, weil die Lampe direkt über Kopf hängt und grelles Licht verbreitet? Oder liegt es an der lauten Klimaanlage, der trockenen Luft oder den betonfarbenen Wänden, die Sie anstarren müssen?

Vermeiden Sie jede Art von unnötigem Lärm und unangenehm grellen Lichtquellen. Lassen Sie öfter frische Luft ins Büro. Stellen Sie den Kopierer nie in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz auf.

4. Effiziente Teams dank optimaler Arbeitsorganisation


Vermeiden Sie, dass manche Mitarbeiter nur sitzen, andere wiederum ständig in Bewegung sind. Sorgen Sie für eine optimale Mischung. Körperliche Abwechselung ist wichtig und gesund.

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern zeitliche Spielräume. Die Leistungsfähigkeit ist nicht zu jeder Zeit gleich hoch. Erledigen Sie wichtige Aufgaben also in Ihrem Leistungshoch, in der Vormittagszeit. Schaffen Sie sich und Ihrem Team Zeitpuffer, denn nichts ist schlimmer, als Aufgaben unter großem Zeitdruck zu erledigen.

Achten Sie darauf, dass alle Mitarbeiter für das, was sie täglich machen optimal geschult sind. Unzureichende Qualifikation führt zu Überforderung und Stress. Gerade im Bereich üblicher Anwendungsprogramme wie Word und Excel zahlen sich Fortbildungen( intern oder extern) schnell aus.

5. Schaffen Sie ein angenehmes soziales Klima

Gleichbehandlung aller Mitarbeiter ist Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Team. Niemand darf bevorzugt oder benachteiligt werden. Auf soziale Umstände müssen Sie natürlich trotzdem achten. Ist ein Kind lange und schwer erkrankt, wird jeder dafür Verständnis haben, wenn Sie einen neuen Arbeitsvertrag über täglich 6 Stunden anbieten.
Eine dauerhafte Duldung von Ausnahmeregelungen für eine Person dagegen stiftet Unfrieden. Grenzen Sie Befugnisse und Unterschriftenregelungen klar ab. So vermeiden Sie Missverständnisse.

Sehen  Sie alle Mitarbeiter als Partner für Ihr gemeinsames Ziel:  den technischen Vertrieb hoher Qualität zu stärken. Dann bringen Ihre Mitarbeiter in aller Regel auch gern Höchstleistungen.
ITK-Mittelstandstag am 6. November: Vergabe des Deutschen Internetpreises

Der Deutsche Internetpreis wird am 6. November zum neunten Mal verliehen und ist in diesem Jahr Teil der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.
Drei Gewinner erhalten Geldpreise von insgesamt 60.000 Euro.

Der Deutsche Internetpreis soll Mittelständler fördern, die mit ihren Innovationen im Netz nicht nur neue Trends setzen, sondern nachhaltig durch gute Konzepte bestehen.

Gute innovative Ideen sollen mit diesem Preis gewürdigt werden. Der Wettbewerb wird vom IT-Verband BITKOM in Kooperation mit der Bundesregierung und unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos ausgeschrieben..

An der Endrunde nehmen folgende IT-Firmen teil, die sich meist gemeinsam mit einem Kunden (Referenzanwender) beworben haben:

1stplan GmbH, München (webbasiertes Simulationsprogramm zur Unternehmensplanung, Anwender: Apexnova GmbH, Regensburg)
CAS Software AG, Karlsruhe (webbasierte Software zur Pflege von Kundenbeziehungen, Anwender: Fahrschule Schneider, Hockenheim)
MY-HAMMER AG, Berlin (Online-Marktplatz für Handwerkeraufträge, Anwender: Licht- & Elektrotechnik Tietz, Recklinghausen)
NETFORMIC GmbH, Stuttgart (Social-Commerce-Plattform fahrrad.de, Anwender: internetstores AG, Esslingen)
ubitexx GmbH, München (webbasiertes Fernwartungssystem für Taschencomputer und Handys, Anwender: Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf)
ZEITLAUF GmbH antriebstechnik & Co KG, Lauf (Online-Konfigurator für Kleingetriebemotoren aus eigenem Angebot)

Die Preisverleihung findet am 6. November in Stuttgart als einer der Höhepunkte des 4. Deutschen ITK-Mittelstandstages statt. Durch diesen Kongress werden die Sieger des Internetpreises bundesweit bekannt, denn zahlreiche Besucher aus IT und Wirtschaft lassen sich diesen Event Jahr für Jahr nicht entgehen.

Am ITK-Mittelstandstag des BITKOM können Anbieter und Anwender von Lösungen aus dem IT- und Telekommunikationsbereich kostenlos teilnehmen. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops wird aufgezeigt, wie kleine und mittlere Unternehmen das Internet optimal für ihre Geschäfts-Strategie nutzen können. Weitere Schwerpunkte sind Marketing, Recht und Standortfragen.

Weitere Informationen
zum Deutschen Internetpreis und zum Mittelstandstag gibt es im Netz unter www.deutscher-internetpreis.de und www.itk-mittelstandstag.de.

Interessenten für den Mittelstandstag können sich auch direkt beim Bitkom anmelden:
Dr. Jens Mundhenke, Tel. 030 27576-125, j.mundhenke@bitkom.org.
Anzeige
Höhere Typenvielfalt,
steigende Kosten und mehr Wettbewerb:

Halten Sie mit Synchroner Produktion dagegen!


Möchten auch Sie 100 % Liefertreue erzielen, die Qualität sichern, die Ausschussquote weiter senken und die Produktivität erhöhen? Dann lassen Sie sich vom Kaizen- und SPS-Guru Hitoshi Takeda persönlich zeigen, wie Sie diese Ziele erreichen können. Im Rahmen eines Intensiv-Workshops macht er Sie in nur 2 Tagen fit für die Produktion der Zukunft. Möchten Sie dazugehören?
Melden Sie sich heute noch an!
Klicken Sie hier!




Zum Seitenanfang

Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

neben Delegation und Feedback, sind Zielvereinbarungen ein weiteres wichtiges Führungsinstrument, dass Sie in Ihrer täglichen Arbeitspraxis nutzen. Beachten Sie dabei die folgenden Regeln, und Sie erreichen neben den festgelegten Unternehmenszielen auch eine nachhaltige Motivation Ihrer Mitarbeiter.

Die MEDICA, vom 19. bis 22. 11. in Düsseldorf, ist als weltweit größte Medizinmesse, die zentrale Marktplattform der Medizintechnikbranche. Auch in diesem Jahr, wird wieder mit einer Teilnahme von mehr als 4.200 Ausstellern gerechnet, die ihr Produktportfolio Besuchern aus rund 100 Ländern zugänglich machen.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter durch die richtigen Ziele

Sie müssen regelmäßig Ziele auf Mitarbeiterebene herunterzubrechen. Beachten Sie dabei, dass die Ziele umso konkreter werden müssen, je weiter nach unten Sie gebrochen werden.

Beschränken Sie sich auf wenige Ziele pro Mitarbeiter (3 bis maximal 5) und stellen Sie sich die folgende 9 Fragen:
  1. Trägt das Mitarbeiterziel zur Erreichung des Abteilungs- bzw. Unternehmensziels bei?
  2. Führt das Mitarbeiterziel zu Konflikten in der Abteilung?
  3. Widersprechen oder überschneiden sich Ziele?
  4. Ist die Reihenfolge von Zielen sinnvoll?
  5. Ist das Ziel realistisch?
  6. Ist es klar und konkret formuliert?
  7. Ist das Ziel bzw. dessen Erreichung messbar?
  8. Hat der Mitarbeiter die notwendigen Fähigkeiten?
  9. Stehen dem Mitarbeiter die notwendigen Mittel zur Verfügung?

Nicht „zwischen Tür und Angel“


Nehmen Sie sich Zeit. Sorgen Sie für eine gründliche Vor- und Nachbereitung und für eine saubere Dokumentation der Mitarbeitergespräche. Prüfen Sie Ihr Vorgehen mithilfe dieser Checkliste:
  •  Ich habe den Mitarbeiter darüber informiert, dass es in dem Gespräch um Zielvereinbarungen geht.
  • Ich habe den Mitarbeiter rechtzeitig und persönlich zum Gespräch eingeladen.
  • Ich habe den Termin gemeinsam mit dem Mitarbeiter verbindlich abgestimmt.
  • Ich habe dem Mitarbeiter ausreichend Zeit zur Vorbereitung gegeben.
  • Ich habe mir für das Gespräch Stichpunkte gemacht.
  • Ich führe das Gespräch ohne Zeitdruck.
  • Ich verzichte trotzdem nicht auf eine Zeitbegrenzung, dies fördert die Ergebnisorientierung.

Beim Führen mit Zielen, schreiben Sie, im Gegensatz zum Führen per Anweisung, Ihren Mitarbeitern nicht genau vor was zu tun ist. Sie besprechen gemeinsam die zu erreichenden Ziele, der Weg dahin steht Ihrem Mitarbeiter frei.

Einige Rahmenbedingungen, wie Budgets, interne Spielregeln u.a. definieren dabei die Grenzen der Freiheit.
Messe-Tipp: MEDICA und COMPAMED vom 19. bis 22. November 2008 in Düsseldorf

Entsprechend der Hallenzuordnung gegliedert, thematisiert die MEDICA 2008 wieder den Komplettbedarf für die ambulante und stationäre medizinische Versorgung.

Schwerpunkte
sind:
  • Elektromedizin/ Medizintechnik
  • Labortechnik/ Diagnostica
  • Physiotherapie/ Orthopädietechnik
  • Medizinprodukte (Bedarfs- und Verbrauchsartikel)
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Textilien, medizinisches Mobiliar
  • Raumeinrichtung und Gebäudetechnik
Neben dem Angebot der Aussteller, sollten Sie auch die Themenparks und Foren nicht verpassen.
Die MEDICA MEDIA (Telemedizin/ medizinische IT), MEDICA VISION (Innovationsforum der Forschungseinrichtungen und Universitäten), das Physiotherapie-Forum und der MEDICA Kongress als größtes interdisziplinäres Fortbildungsforum Deutschlands sowie der Deutsche Krankenhaustag sind weitere Highlights der Messe.

Parallel zur MEDICA findet die COMPAMED, die international führende Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung statt. In den 2 neuen Hallen des Düsseldorfer Messegeländes 8a + 8b, finden Sie ein umfangreiches Spektrum an Hightech-Lösungen für den Einsatz in der medizintechnischen Industrie. Informieren Sie sich zum Beispiel über neue Materialien, Verpackungen, Dienstleistungen sowie über komplexe Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie.

Weitere Informationen
finden Sie auf den Internetportalen www.medica.de und www.compamed.de.
 
Anzeige
Motivations-Check
Sind Ihre Mitarbeiter eigentlich
ausreichend motiviert?

Finden Sie es jetzt mit dem neuen „Motivations-Check“ heraus!
Hier finden Sie zahlreiche sofort zu übernehmende Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare,
z. B.:
  • Warum Sie jeden Mitarbeitertyp anders motivieren müssen
  • Welche Freiräume Sie Mitarbeitern zugestehen sollten
  • Welche Art von Problemen und Entscheidungen Sie unbedingt Ihren Mitarbeitern überlassen sollten
Checkliste: So setzen Sie Mitarbeiter richtig ein, so dass ihre Talente am besten zur Geltung kommen
  • Welche Arbeitsbedingungen die Motivation begünstigen
  • Wie Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen
Selbsttest: Was motiviert Sie selbst am meisten?


Klicken Sie hier!



Zum Seitenanfang

Info
DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
Ein Unternehmensbereich der
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Vorstand: Helmut Graf
Handelsregisternummer: HRB 8165
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 812639372

Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Tel.: 0228/9550130
E-Mail: kundendienst@vnr.de

Redaktion

DIV Deutscher Ingenieur-Verlag
Tanbir Singh
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Fax: 0228/ 35 63 22
E-mail: div@vnr.de
http://www.ingenieur-verlag.de


Adressänderung und Abbestellung

Wenn Sie den DIV Ingenieur-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:
Abbestellen

Wenn sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat oder Sie sich für weitere Themengebiete anmelden möchten, klicken Sie bitte hier:
Änderungen

Copyright:
Vervielfältigungen jeder Art sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags gestattet. Die Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie die Vervielfältigung auf Datenträger dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Verlags erfolgen.

Haftung:
Die Beiträge und Inhalte im DIV Ingenieur-Newsletter werden mit Sorgfalt recherchiert. Dennoch wird eine Haftung ausgeschlossen.

Wichtiger Hinweis zu allen Links:
Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Homepage angebrachten Links, die nicht auf Webseiten des Verlages weisen.

Zum Seitenanfang

 
© Sicher · gut · beraten
DIV Deutscher Ingenieur-Verlag