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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 26.11.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Viele Weiterbildungen bringen keine Erfolge
Checkliste: So hören Sie aktiv zu – und steuern so das Gespräch

R2D2 als Kollege im Instandhaltungsteam
Wann können Sie ohne Abmahnung kündigen?

Zahl der Arbeitsunfälle gesunken
So führen Sie neue Mitarbeiter bei Kollegen und Vorgesetzten ein

Stellen Sie mit fundierten Zahlen klar, dass Sie keine Rabatte vergeben
Staat fördert Unternehmen, wenn sie etwas für die Gesundheit der Belegschaft tun

Mit diesen Tipps schlagen Sie den Computerviren gehörig ein Schnippchen
Messeförderung: Auf diesen Messen werden innovative Unternehmen vom Staat unterstützt

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Geschäftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie oft passiert es, dass Sie nur mit halbem Ohr zuhören und sich hinterher nicht mehr an alles erinnern, was Ihnen Ihr Gesprächspartner gesagt hat? Selten oder häufiger, als Ihnen lieb ist?

Falls letzteres der Fall ist, dann sollten Sie das schleunigst ändern. Denn gerade im Kontakt mit einem wichtigen Kunden, aber auch mit Ihren Kollegen aus der Produktion oder mit Mitarbeitern aus anderen Unternehmen und Ingenieurbüros ist es wichtig, dass Sie zuhören und gezielt nachfragen.

Nur so erfahren Sie mehr über die Wünsche und Bedürfnisse Ihres Gegenübers – und können bei Bedarf das Gespräch in die entsprechende Richtung lenken.

Aktives Zuhören ist sehr einfach umzusetzen. Voraussetzung ist, dass Sie sich voll auf Ihren Gesprächspartner konzentrieren und nicht mit den Gedanken schon bei der nächsten Sache sind. Alles weitere erfahren Sie aus unserer Checkliste weiter unten.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Viele Weiterbildungen bringen keine Erfolge

Die Mehrzahl der Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter deutscher Unternehmen bringen nichts außer Kosten. Das ergab eine repräsentative Befragung unter 325 Führungskräften der Karlsruher Unternehmensberatung German Consulting Group.

Obwohl ca. 80 % der befragten Führungskräfte ihre Mitarbeiter regelmäßig zu Trainings- und Weiterbildungsmaßnamen senden, gaben über 60 % an, dass sie nach der Maßnahme für den Mitarbeiter keine Weiterentwicklung und für das Unternehmen keinen Mehrwert erkennen konnten. Hauptgrund für die Teilnahme an den Veranstaltungen seien vorhandene Budgets und Vorgaben der Personalabteilungen. Insgesamt werden Summen von weit über 1.000 € pro Kopf und Jahr in bis zu 80 % der befragten Firmen ausgegeben.

Nicht einmal 5 % der Vorgesetzten kümmern sich aktiv um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, und nur 1/3 bemüht sich um eine aktive Nachkontrolle des gelernten in Form von Rückmeldegesprächen.

Jeder 2. Vorgesetzte hält den Erfolg von IT / Software Trainings und spezifischen Fachtrainings für sinnvoll, aber 78 % sind der Meinung, das so genannte Soft Skills Trainings, wie Teambildung, Konfliktlösung, etc. überflüssig und nicht vermittelbar sind.
 
Checkliste: So hören Sie aktiv zu – und steuern so das Gespräch

  • Fragen Sie in regelmäßigen Abständen nach. Am besten nutzen Sie dafür so genannte „W-Fragen“ (Warum legen Sie Wert auf…?“; „Wie hat Ihr Unternehmen das bisher gehandhabt…?“).
  • Schauen Sie Ihren Gesprächspartner direkt an. Damit signalisieren Sie Interesse an ihm und seinem Anliegen. Verzichten Sie darauf, zwischendurch auf Ihre Unterlagen oder Ihr Handy zu schauen.
  • Bestätigen Sie Ihrem Gesprächspartner von Zeit zu Zeit, dass Sie ihm noch zuhören („Ach ja“; „Hmm“). Das ist vor allem bei Telefonaten wichtig, in denen sich die Gesprächspartner nicht in die Augen sehen können.
  •  Lassen Sie das Gespräch nicht abreißen. Wenn eine Gesprächspause einsetzt, nehmen Sie das zuletzt Gesagte wieder auf und stellen ggf. dazu eine interessierte Frage.
  • Fassen Sie in regelmäßigen Abständen zusammen, was Ihr Gesprächspartner gesagt hat („Sehe ich richtig, dass…“).
  • Achten Sie auf die Wortwahl Ihres Gesprächspartners. Hat er bestimmte Wörter, die er immer wieder verwendet? Falls ja, sollten Sie diese auch nutzen. Aber Achtung: Sollte es sich um Dialektausdrücke handeln, die Ihnen völlig fremd sind, dann sollten Sie darauf verzichten.


Übrigens:
Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag P 51 „Wie Sie technische Inhalte überzeugend präsentieren“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.
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Instandhaltung in der Praxis
Was tun Sie als Instandhaltungsleiter,
wenn man Sie beim nächsten Maschinenausfall beschuldigt:

„Warum wurde die Maschine nicht öfter gewartet“?


Kennen Sie das auch? Wenn es einen Ausfall gibt, sind alle mal wieder schlauer: „Warum ist der Inspektionszyklus denn auch so lang?“ Und Sie als Instandhaltungsleiter stehen mit dem Rücken zur Wand!

Aber wie können Sie im Vorhinein feststellen, ob sich ein System gerade in einer kritischen Phase befindet oder ob es stabil und sicher läuft? Und wie lassen sich Wartungsintervalle optimieren?

Die Nutzer des neuen Spezial-Informationsdienstes „Instandhaltung in der Praxis“ prüfen das schon heute mit einer neuen Analyse-Technik, die für jedes System passt und leicht zu übernehmen ist. Auch Sie können diese Technik jetzt anwenden … und sich die Arbeit als Instandhaltungsleiter ein ganzes Stück weit leichter machen.

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Bereich der Instandhaltung gibt es eine Menge Aufgaben, die gefährlich, eintönig oder schmutzig sind.

Wenn Sie einen Mitarbeiter dafür abstellen, dann ist die Vorbereitung oft enorm, denn Sie müssen dafür sorgen, dass er dabei nicht zu Schaden kommt. In diesen Fällen bietet sich der Einsatz von Instandhaltungsrobotern an.

Lesen Sie im folgenden Beitrag, welche Vor- und Nachteile ein mechanisch-elektronischer Arbeitskollege bietet.


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


R2D2 als Kollege im Instandhaltungsteam

Gegenüber einem Arbeitnehmer aus Fleisch und Blut bieten Roboter eine ganze Reihe von Vorteilen: Sie werden nicht müde, sie lassen sich nicht ablenken, Hitze, Kälte und Staub können ihnen nur wenig anhaben und sie sind in Bezug auf die Arbeitszeit praktisch unbegrenzt einsetzbar.

Gerade in der Instandhaltung gibt es immer wieder Situationen, wo der Einsatz von Menschen bei einer Reparatur an die Grenzen des Machbaren stößt. Umwelteinflüsse und chemische Gifte, extreme Hitze oder Kälte erfordern aufwendige Schutzanzüge. In einem solchen Anzug sind Ihre Mitarbeiter aber häufig sehr unbeweglich und eine eingeschränkte Sicht führt schnell zu Fehlern.

Auch die Handhabung von Werkzeugen und die Bedienung von Steuerungen und Messgeräten wird durch Schutzhandschuhe erschwert. All diese Argumente sprechen dafür, den Einsatz von Robotern in der Instandhaltung auch in Ihrem Betrieb zu prüfen. Da wir aber noch weit von der Situation entfernt sind, dass ein Roboter die Vorteile von Mensch und Maschine in sich vereinigt, ist ihr Einsatz nur in bestimmten Fällen sinnvoll.

Dabei kann die Betrachtung der folgenden Kriterien hilfreich sein:
  • Treten im IH-Bereich Gefahren oder starke Beeinträchtigungen auf, die nicht oder nur sehr aufwendig vermieden werden können?
  • Benötigt die Vorbereitung aufgrund der Gefährdung sehr viel Zeit (Beschaffung von Schutzkleidung, Einweisungen)?
  • Erfordern die Tätigkeiten keine flexiblen Entscheidungsprozesse?
  • Ist ein Erreichen des Einsatzbereiches mit den Antriebstechnologien der Robotik überhaupt möglich?

Manchmal bietet sich auch eine Kombination von Robotern an. Wenn der Antrieb in Ihrem Betrieb durch Treppen, Stufen, Gefälle, unebene Böden … erschwert wird, ist es sehr teuer mehrere unterschiedliche Roboter mit diesen Fähigkeiten auszurüsten. Dann könnte ein Transportroboter zum Einsatz kommen, der seine spezialisierten aber antriebslosen Kollegen zum Ort des Geschehens bringt.
Wann können Sie ohne Abmahnung kündigen?

Wenn ein Mitarbeiter ein nicht zu duldendes Fehlverhalten an den Tag legt, müssen Sie reagieren.

Fällt diese Entgleisung besonders grob aus, ist auch eine Kündigung in Erwägung zu ziehen. Ohne vorherige Abmahnung geht das allerdings nur in Ausnahmefällen und die sollten Sie kennen, denn wenn Sie eine Abmahnung ausgesprochen haben, können Sie ohne eine Wiederholung des Fehlverhaltens keine Kündigung mehr aussprechen.

Checkliste: Kündigung ohne Abmahnung
  • Erschlichene und gefälschte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung  
  • Diebstahl gegenüber dem Betrieb oder den Kollegen  
  • Verrat von Betriebsgeheimnissen   
  • Sexuelle Belästigung   
  • Annahme von Schmiergeldern (z. B. als Einkäufer) 
  • Unterschlagung    
  • Grobe Beleidigung gegenüber Kunden, Mitarbeitern oder Vorgesetzen   
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Der Qualitätsmanagementbeauftragte in der Produktion
Ärger im Qualitäts-Audit?
Bei welchen Punkten es die häufigsten Probleme gibt:


Was wäre, wenn der Auditor im Abschlussgespräch nur mit dem Kopf schüttelt und Ihnen wegen bestimmter Defizite und Verbesserungspotentiale die Zertifizierung versagen will?

Mit dem Spezial-Management-Ratgeber „Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion“ beugen Sie Schwachstellen im Qualitätsmanagement vor … und sorgen mit sofort zu übernehmenden Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Arbeitshilfen dafür, dass wirklich nur 100% fehlerfreie Produkte Ihre Werkshallen verlassen.

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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch vor Ihrem Betrieb hat der Ingenieurmangel nicht Halt gemacht. Daher haben Sie lange gesucht, bis sie die vakante Position besetzen konnte.

Doch nun ist es soweit: Ein neuer Ingenieur fängt in Ihrem Team an. Er ist zwar ein Profi im Bereich Projektmanagement, dennoch muss er sich in ein neues Gebiet mit ihm unbekannten Aufgaben einarbeiten und in ein bereits bestehendes Team integrieren – eine echte Herausforderung für die ersten Arbeitstage.

Zwar ist es verführerisch, den neuen Mitarbeiter schnellstmöglich mit den Dingen zu betrauen, die während der Vakanz liegen geblieben sind, doch das sollte erst der 2. Schritt sein. Führen Sie Ihren neuen Mitarbeiter zunächst entsprechend ein, damit er von Anfang an seinem neuen Arbeitsplatz motiviert an die Arbeit geht. Wie Sie diese Aufgabe am besten meistern, erfahren Sie weiter unten.

Viel Erfolg beim Umsetzen unserer Tipps.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Zahl der Arbeitsunfälle gesunken

Die Zahl der schweren und tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle ist im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter gesunken.

Das zeigen vorläufige Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht hat. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle insgesamt stieg aber. Insgesamt ereigneten sich im ersten Halbjahr 2008 241 tödliche Arbeitsunfälle. Das waren 73 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der tödlichen Wegeunfälle sank um 11 auf 211.

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle stieg dagegen in den ersten 6 Monaten dieses Jahres um rund 10.000 auf 484.432. Auf dem Weg von und zur Arbeit ereigneten sich rund 6.000 Unfälle mehr. Vorläufig beläuft sich die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle damit auf 88.226. Meldepflichtig sind Unfälle in der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn sie zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 3 Tagen oder zum Tod führen.

„Bereits in den vergangenen 2 Jahren konnten wir diese Entwicklung beobachten“, kommentiert Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV, die Zahlen. Danach sei der Anstieg der absoluten Unfallzahlen regelmäßig konjunkturell bedingt, die Sicherheit am Arbeitsplatz sei aber unverändert sehr hoch. „Das ist auch ein Erfolg für Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.“
So führen Sie neue Mitarbeiter bei Kollegen und Vorgesetzten ein

Neue Besen kehren gut, heißt es in einem alten Sprichwort. Damit das so bleibt, sollten Sie den „Neuen“ in Ihren Betrieb entsprechend einführen.
Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.

Tipp 1:
Heißen Sie Ihren neuen Mitarbeiter persönlich willkommen. Damit signalisieren Sie, dass Sie voll hinter der neuen Person stehen.

Tipp 2:

Erläutern Sie Ihren Mitarbeitern 3 Punkte zu dem Neuen
Erklären Sie seinen beruflichen Werdegang, seine Qualifikation und eine Begründung dafür, warum genau diese Person eingestellt wurde. Verbinden Sie das mit der Bitte um Unterstützung bei der Eingewöhnungsphase.

Tipp 3:

Führen Sie ihn herum und stellen Sie ihn persönlich vor
Delegieren Sie diese Aufgabe unter keinen Umständen. Dass Sie sich die Zeit nehmen, neue Mitarbeiter persönlich herumzuführen und vorzustellen, macht allen klar, wie wichtig Ihnen direkte Kommunikation und ein gutes Arbeitsverhältnis sind.

Tipp 4:
Versorgen Sie den neuen Mitarbeiter mit den wichtigsten Informationen
Dazu zählen nicht nur Unterlagen, Produktinformationen etc., sondern auch Telefonlisten, Organigramme und Muster aller wichtigen Produkte, Berichte oder Dienstleistungen.

Tipp 5:
Beziehen Sie den neuen Mitarbeiter bei allen Besprechungen mit ein
Er lernt so Kollegen und Vorgesetzte schneller kennen. Ermutigen Sie ihn auch zur aktiven Teilnahme an Besprechungen.

Tipp 6:
Legen Sie Wert auf regelmäßige Kontakte
Vermitteln Sie dem neuen Mitarbeiter das Gefühl, dass er jederzeit mit Fragen an Sie herantreten kann.
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Betriebsleitung aktuell
Achtung Betriebsleiter!
So sparen Sie auf Anhieb Stromkosten
in 4-stelliger Höhe:


Einmalig 200 bis 500 € in einen Frequenzumrichter investiert - und sofort satte 4.354,00 € Stromkosten gespart!

Können Sie sich vorstellen, wie weit Sie mit gleich einem Dutzend dieser Tipps die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Betriebes steigern?

Sie bekommen Praxis-Know-How wie dieses jeden Monat neu in „Betriebsleitung aktuell“ – dem Spezial-Management-Ratgeber für Betriebsleiter und Betriebsverantwortliche. Und bringen Ihren Betrieb damit noch weiter nach vorne. Und zwar in allen Bereichen:

Zum Beispiel, wie Sie Kosten senken, Mitarbeiter noch besser motivieren und führen, Ihren Betrieb effizienter organisieren und Ihre Rechte als Betriebsleiter wahren. Tausende von Betriebsleitern machen ihren Betrieb auf diese Weise schon heute wettbewerbsfähiger. Möchten Sie dazugehören?

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wenn Ihre Gesprächspartner auf Kundenseite kühle Rechner sind, liefern Sie ihnen zwei Dinge: ein tragfähiges fundiertes Zahlenwerk aus dem Betriebswirtschafts-ABC und unwiderlegbare Argumente.

In wirtschaftlich angespannten Zeiten wird von Ihrem Gegenüber oft ein zweiter Rat aus der Controllingabteilung eingeholt. Mit den richtigen Zahlen in der Hand verhindern Sie eine unerwartete Rabattschlacht.

Steuerersparnis für die Gesundheit – das wurde vom Kabinett beschlossen und trifft mit dem Jahressteuergesetz 2009 ein. Steuerlich gefördert werden Unternehmen, welche die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern. Ob gesunde Ernährung oder eine Rückenschule für körperlich belastete Mitarbeiter - der Gesetzgeber erleichtert den Einstieg für aktive Gesundheitsförderung in Unternehmen.

Lesen Sie, welche Maßnahmen gefördert werden können. Vielleicht haben Sie die passende Idee, die Sie im Vorschlagswesen einreichen können.

Ich wünsche Ihnen eine gesunde Woche


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Stellen Sie mit fundierten Zahlen klar, dass Sie keine Rabatte vergeben

Gute Einkäufer versuchen, Ihnen mit dem  ABC der Rabatte und Bonifikationen  das Leben schwer zu machen. Sie müssen dann wissen, wie Ihr Kunde die Einkaufspreise berechnet.

Ansonsten findet Ihr Kunde Möglichkeiten, Ihre gut durchkalkulierten Preis in Frage zu stellen. Nachfrage nach Rabatten und nachträglichen Preisänderungen sind die Folge.

Diese Vorgehensweisen und Muster von Einkäufern sollten Sie kennen:

Einkäufer stützen sich auf statische Kalkulation

Ihr Kunde verfügt ganz sicher über eine umfangreiche Einkaufsstatistik. Zahlen wie: Einkaufsvolumen bei jedem Lieferanten, Warengruppen und Reklamationsquoten liegen vor. Gute Unternehmen verfügen auch über ABC-Analysen der einzelnen Lieferanten und beziehen auch ihre Einkaufsgemeinkosten in ihre Kalkulationen mit ein.

Sind Sie nicht der einzige Lieferant für eine bestimmte Warengruppe, dann wird die Frage nach einem Rabatt ganz sicher kommen.

Dynamische Kalkulation: Rabattforderungen bei Volumensteigerung?

Einkäufer, die sich auf dynamische Einkaufsrechnung stützt, werden ihre Einkaufsstatistiken monatlich oder vierteljährlich auf Veränderungen hin untersuchen. Stellt sich heraus, dass Ihr Kunde vergleichsweise deutlich mehr bei Ihnen, als bei der Konkurrenz eingekauft hat, wird er das Rabattgespräch mit Ihnen suchen. Dabei weiß Ihr Kunde natürlich nicht, ob Ihre Erlöszahlen auch tatsächlich gestiegen sind. Unter Umständen beruht der Mehreinkauf schon auf einer Preissenkung durch Sie.

Die Kalkulation mit der Währung

Haben Sie internationale Kunden, dann spielen Umrechnungskurse für Sie eine genauso große Rolle, wie für die Einkäufer. Steht der  Euros hoch, fließt dies in die Kalkulation Ihrer Einkäufer und wird auch immer wieder als Argumentationshilfe für neue Preisverhandlungen genutzt werden.

So mildern Sie künftige Preisverhandlungen ab

Um Rabattanfragen abzumildern, sollten Sie die Bilanz des Kunden verstehen und auch dessen Kosten- und Leistungsrechnung. Nur dann, wenn Sie mit den Zahlen umgehen können, sind effektive Verhandlungen möglich.

Führt Ihr Kunde steigende Kosten als Argument an, dann lassen Sie sich die Struktur des Unternehmens erklären. Beherrschen Sie die betriebswirtschaftlichen Kennzahlensysteme, dann ergeben sich auch viele erfolgreiche Argumente für eine Abwehr manchmal von selbst.

Das Argument, Ihr Wettbewerber gebe immer diesen und jenen Rabatt, können Sie schnell vom Tisch fegen, wenn Sie Rabatte schon für den Kunden sichtbar fest in Ihren Preis einkalkulieren. Führen Sie in Ihren Angeboten die bekannten Bonifikationen schon auf, so dass sich schon auf dem Papier kein Spielraum mehr nach unten ergibt.

Sind Sie selbst stets fairer Partner, dann wird Ihr Kunde Sie in der Regel auch nicht mit unbegründeten Rabattforderungen nerven.

Beispiel:
Gründet sich Ihr Angebot auf Rohstoffe mit stark schwankenden Preisen, wie z.B. Öl, dann geben Sie den Vorteil unaufgefordert an Ihren Kunden weiter, am besten in Form einer Korrektur. Damit rechnet kein Kunde. Das verschafft Ihnen in der nächsten Verhandlung einen Stand als fairer Lieferant. 
Staat fördert Unternehmen, wenn sie etwas für die Gesundheit der Belegschaft tun

Aktives Gesundheitsmanagement gehört für viele Unternehmern mittlerweile zur Unternehmensstrategie. Das „Mehr“ an Gesundheitsgestaltung für die Mitarbeiter durch den Betrieb wird ab 2009 aber auch noch durch eine kürzlich beschlossene Steuererleichterung ermöglicht. Betriebsinterne Maßnahmen der Gesundheitsförderung können ab Januar 2009 steuerlich gefördert werden. Dies sieht eine neue Regelung im Jahressteuergesetz 2009 vor.

Sie wissen, dass Ihre Mitarbeiter und die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter die Mitarbeiterzufriedenheit und damit die Qualität entscheidend stärken. Zufriedene und gesunde Arbeitnehmer arbeiten konzentrierter und effizienter. Sie leisten auch gern einen Beitrag zum Unternehmenserfolg außerhalb der üblichen Arbeitszeiten.

Gerade deshalb sind die Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend auf die gesundheitlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingegangen, indem Sie Ruheräume, ansprechende Kantinen und Gesprächsräume eingerichtet haben.

Krankenkassen unterstützen die betriebliche Gesundheitsförderung bereits. Geregelt ist das in den § 20 und § 20a des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) Die Krankenkassen sind hiernach verpflichtet, Leistungen zur präventiven Gesundheitsförderung in Betrieben zu erbringen und die Umsetzung in den Unternehmen zu unterstützen. Auf genau diese Paragraphen nimmt das neue Steuergesetz ebenfalls Bezug. Insbesondere regelt Paragraf § 20a, welche präventiven Maßnahmen gefördert werden. Nachzulesen sind diese in den Leitlinien „Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 SGB V und § 20a SGB V“

Bezogen auf das neue Steuergesetz heißt das:
steuerlich gefördert werden nur die Maßnahmen aus dem Katalog, der durch die Krankenkassen bereits erarbeitet wurde.

Dazu gehören folgende  Gesundheitsmaßnahmen:
  • Maßnahmen zur Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen (z.B. Rückenschulungen, orthopädische Schwimmkurse)
  • die Bereitstellung einer gesundheitsgerechten betrieblichen Gemeinschaftsverpflegung
  • Maßnahmen zur Vermeidung psychosozialer Belastungen und Stress (z.B. Förderung individueller Kompetenzen der Stressbewältigung am  Arbeitsplatz, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung)
  • Präventivmaßnahmen für den Suchtmittelkonsum (rauchfrei im Betrieb, Nüchternheit am Arbeitsplatz)
Die Steuerbefreiung dieser Leistungen soll auf einen jährlichen Höchstbetrag von 500 Euro je Arbeitnehmer beschränkt werden. Steuerfrei gestellt werden sollen auch Barleistungen bzw. Zuschüsse des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die diese für externe Maßnahmen aufwenden.
An dieser Stelle stellt sich de Frage, ob Zuschüsse an Sportvereine oder Fitnessstudios auch steuerlich gefördert werden können. Leider nein!

Diese steuerliche Regelung soll außerdem für  Bürokratieabbau sorgen. Aufwändige Einzelfallprüfungen durch das Finanzamt, ob die Gesundheitsmaßnahme ein versteckter Arbeitslohn ist, sollten bei einem Betrag unter 500 € nun entfallen.
 
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Rüstzeitenreduzierung um 92 %:
Geht das wirklich?


Oder eine One-Touch-Umrüstung in nur 87 Sekunden? Oder eine Senkung der Lagerbestände um 75 %? Die Antwort ist JA – auch wenn es sich unglaublich anhört.

Lassen Sie es sich von Hitoshi Takeda, dem „Guru“ der Synchronen Produktion, beweisen! Über 100 namhafte Unternehmen haben dieses Ziel schon erreicht und produzieren bereits heute effizienter: Z. B. Samsung, Carl Zeiss, Yamaha oder Bosch. Ist Ihr Unternehmen das nächste in dieser Reihe?

Im Rahmen einer 2-Tages-Intensiv-Tagung lernen Sie die 12 Schritte kennen, mit denen auch Sie diese hohen Ziele erreichen können.

Nur 100 Teilnehmer möglich –
melden Sie sich daher jetzt gleich an!

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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

Vor 25 Jahren, am 10. November 1983, stellte US-Forscher Fred Cohen an der University of Southern California den ersten Computervirus vor. Keiner hätte damals geahnt, welch kriminelles Potenzial sich daraus noch entwickeln: Ohne Anti-Virenprogramme ist ein reibungsloses Arbeiten am Computer heute undenkbar. Mit ein paar Tipps bleibt Ihr Rechner auch in Zukunft virenfrei.

Gute Nachrichten gibt es für innovative Unternehmen auf der Suche nach Messeförderung. Das Förderprogramm Innovative Unternehmen des Bundeswirtschaftsministeriums hat nun drei neue Messen mit aufgenommen. Mit dem Programm soll die Teilnahme junger innovativer Firmen an internationalen Leitmessen gefördert werden. Lesen Sie, welche Messeinitiativen gefördert und unterstützt werden.

Einen virenfreien Winter für Sie und Ihrem Computer

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

Mit diesen Tipps schlagen Sie den Computerviren gehörig ein Schnippchen

Kürzlich bezeichnete Bitkom-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf das Phänomen der Computerviren als Massenepidemie.

Finden die Viren ein Wirtsprogramm auf Ihrem Rechner, dann werden Daten gelöscht, geändert, PCs und Server abgestürzt bis hin zur kompletten Zerstörung von Festplatten.. Darüberhinaus gelingt es den Virenherstellern immer öfter an geheime Daten zu gelangen und sich damit auch fremder Bankkonten zu bedienen.

Schützen Sie Ihren Rechner und beachten Sie dabei folgende Tipps:
  • Installieren Sie unbedingt eine Firewall und ein Anti-Virus-Programm
Ohne ein Mindestmaß an Sicherheitsausstattung geht es nicht.
Noch bevor dem Rechner der Weg ins WWW gezeigt wird, muss er über die oben genannte Grundausstattung verfügen. Nur so wird Ihr PC vor Schädlingen aus dem Netz geschützt.
  • Führen Sie regelmäßig Updates des Betriebssystems und der Anwendungen durch
Ohne regelmäßige Updates fehlt Ihrem Computer die Kenntnis über neue Viren, was zur Folge hat, dass er sie auch nicht ausfindig machen kann. Laden Sie deshalb die aktuellste Software-Versionen schon beim ersten Besuch im weltweiten Netz herunter. Die meisten Programme bieten Ihnen die Möglichkeit, automatisch nach Updates zu suchen. Nutzen Sie diese Funktion.
  • Speichern Sie niemals Zugangsdaten oder Passwörter auf dem Rechner ab
Der guten Ordnung halber neigen viele Personen dazu ganze Worddokumente mit sämtlichen Zugangsdaten zu versehen. Doch wer haftet dafür, wenn entdeckt wird, dass Diebe den Eingangscode aus Ihrer Passwort-Übersicht gezogen haben? Keine Versicherung!
Denken Sie auch immer daran: keine Bank und kein seriöser Online-Händler fragt Ihre Passwortdaten telefonisch oder per E-Mail ab. Lassen Sie sich auch nicht dazu drängen! Brauchen Sie wirklich eine Liste für Ihre Passwörter, dann greifen Sie auf ein externes Gerät als Passwortmanager zurück.
  • Achten Sie bei der Übertragung von persönlichen Daten auf verschlüsselte Verbindungen
Kaufen Sie im Netz viel ein, dann ist Ihnen die SSL-Verbindung garantiert schon aufgefallen. Sie steht für eine sichere verschlüsselte Übertragung. Darauf sollten Sie achten, wenn
Sie persönliche Informationen, wie Kreditkartennummern mit Pins und Tans eingeben. Sie erkennen verschlüsselten Verbindung an der Adressleiste im Browser, die nicht mit „http://“ sondern „https://“ beginnt. Weiterhin ist ein Schlosssymbol erkennbar.
  • Gehen Sie mit persönlichen Daten bewusster um
Viele unter Ihnen sind im Internet vielseitig unterwegs. Achten Sie in Ihrem Interesse und im Interesse Ihres Unternehmens auf die bewusste Herausgabe von Daten. Ihr Firmen-E-Mail hat in einem Chat nichts zu suchen, selbst wenn Sie dort über Ihre Firma plaudern oder sich Informationen beschaffen. Überlegen Sie auch immer, welche Daten für Dritte frei einsehbar sind und welche Konsequenzen dies hat.
Messeförderung: Auf diesen Messen werden innovative Unternehmen vom Staat unterstützt

Mit GC-Games Convention 2008, Denkmal 2008 und Zuliefermesse Z 2009 wurden drei Leipziger Messen in das Förderprogramm Innovative Unternehmen des Bundeswirtschaftsministeriums aufgenommen. Das Programm unterstützt damit nachhaltig die Teilnahme junger innovativer Firmen an internationalen Leitmessen. Und für eine Förderung im Rahmen der Zuliefermesse Z 2009 können Sie sich noch bewerben.

Rechtlich selbständige junge Unternehmen können auf eine Förderung hoffen, wenn sie mit neuen innovativen Produkten aufwarten können. Außerdem müssen sie für eine Fördermaßnahme ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben.

Auch die EU-Definition für ein kleines Unternehmen (50 Mitarbeiter und Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz von höchstens 10 Mio. Euro) muss passen. Ist das Unternehmen nicht älter als 10 Jahre, dann sind die grundsätzlichen Rahmenbedingungen erfüllt.

Die geförderte Teilnahme zur Z 2009 findet im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes statt, der durch die Leipziger Messe GmbH organisiert und vom Auma, Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, hinsichtlich der Exportberatung unterstützt wird.

Die Messeleitung rechnet dort mit sechs bis zehn Firmen. Übernommen werden bis zu 80% der Messekosten. Die Z behält im Februar 2009 die Schwerpunktbranchen Automobilindustrie und Maschinen- und Anlagenbau ebenso im Blick wie die Elektronik/Elektrotechnik, industrielle Dienstleistungen und andere Industriezweige.

Seit Beginn der Z im Jahr 2000 hat sich die Z als wichtige eigenständige Zuliefermesse in Europa stetig entwickelt. In der Z spiegelt sich laut Messe „die dynamische Entwicklung der Zulieferindustrie in einer stark wachsenden Industrieregion wider“.
Dabei wird die Z immer internationaler:

Zur Z 2008 kamen übrigens 32% der Aussteller und 11% der Besucher aus dem Ausland.


Weitere Informationen auf den Seiten  des Bundesministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

www.bafa.de

http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/messeprogramm_innovative_unternehmen/index.html
 
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Liebe Kollegen,

als Vorgesetzter kommen Sie sich sicherlich
manchmal vor wie ein Hürdenläufer!

Während Sie alles tun, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, kriegen Sie von Ihrem Team (das Sie sich in der Regel nicht selbst zusammengestellt haben) häufig auch noch Gegenwind!

Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
  • Frau XY ein bisschen Engagement über den Dienst nach Vorschrift hinaus abzufordern, oder
  • die „Ja, aber“ - Sager zu ein bisschen mehr Macher-Mentalität und Eigeninitiative zu motivieren,kriegen Sie von niemandem

Und auf der anderen Seite:

Wie können Sie Ihre Besten wirklich fördern und weiter auf einem hohen Leistungsniveau halten?
Hilfe und wirklich praktische Tipps für die Teamführung? Von wem sollen die kommen?

Ich möchte Ihnen heute den Vorschlag machen, die größte Deutsche Online Bibliothek für Führungswissen zu testen:

www.vorgesetzter.net



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