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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 19.11.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Führungskräfte beklagen schlechtes Arbeitsklima
Spontan präsentieren: So überzeugen Sie Ihr Publikum (Teil 2)

Was können Sie aus den Problemen der Bundesbahn lernen?
So optimieren Sie Bildschirmarbeitsplätze

Betriebliche Bündnisse: Erfolgsquote von 90 %
5 Tipps, wie Sie Sie Ihre Mitarbeiter zu mehr Eigenverantwortung führen

Das müssen Sie über die Künstlersozialkasse und Ihre Abgabenpflicht wissen
European Enterprise Award 2008: Deutsche Unternehmen nominiert

Richtig delegieren motiviert Ihre Mitarbeiter und erleichtert Ihren Alltag
Seminar-Tipp: „Delegieren - aber richtig!“ am 9. Februar 2009 in Frankfurt/Main

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Entwicklung der „Just-in-Time-Methode“ geht maßgeblich auf den Japaner Taiichi Ohno zurück, der als Vater des „Toyota Production Systems“ gilt. Basierend auf dem Toyota-Prinzip hat Hitoshi Takeda die Methode des Synchronen Produktions Systems (SPS) entwickelt, die zahlreiche Unternehmen bereits erfolgreich umgesetzt haben.

Der DIV - Deutsche Ingenieur Verlag bietet Ihnen nun am 29. und 30. 01.2009 in Köln die Gelegenheit, Sie fit für die Einführung dieser Methode zu machen.

Lernen Sie am 1.Tag von Hitoshi Takeda selbst, wie Sie Linien mit gemischter Produktion effizient nutzen und Ihre Bestände um 75 % oder mehr abbauen.

Am 2. Tag finden Intensiv-Workshops statt, die Ihnen bei der Umsetzung in Ihrem Unternehmen konkrete Anleitungen geben. Melden Sie sich noch heute an. Denn nur äußerst selten besteht die Möglichkeit, Hitoshi Takeda außerhalb von Werksberatungen in Deutschland zu treffen. Profitieren auch Sie von dem Frühbucherrabatt bis zum 21.11.!  

Nähere Informationen zu dem Seminar erhalten Sie unter www.takeda-sps.de


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Führungskräfte beklagen schlechtes Arbeitsklima

Um das Arbeitsklima in deutschen Unternehmen ist es schlecht bestellt. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Online-Stellenportals StepStone, an der alleine in Deutschland 6.183 Fach- und Führungskräfte teilnahmen.

Demnach sprechen nur 19 % der befragten Arbeitnehmer von einem guten Arbeitsklima, das sich positiv auf ihre tägliche Motivation auswirke. 42 % registrieren dagegen eine enttäuschende Arbeitsatmosphäre in ihrem Unternehmen. 39 % waren im Großen und Ganzen zwar zufrieden, erleben bisweilen aber auch schlechte Tage.

„Ein gesundes Arbeitsklima ist neben interessanten Aufgabenfeldern für viele Fachkräfte der entscheidende Faktor bei der Wahl eines Arbeitgebers – noch vor der Höhe des Gehalts. Vor dem Hintergrund eines sich ständig ausweitenden Fachkräftemangels liegt eine gute Arbeitsatmosphäre also immer auch im Interesse des Unternehmens. Umso verwunderlicher, dass viele Unternehmen in dieser Hinsicht offensichtlich schwach aufgestellt sind“, so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Im internationalen Vergleich ist das Arbeitsklima nur in italienischen Unternehmen noch schlechter als in deutschen. So bewerten hier nur 14 % der Befragten ihre Arbeitsatmosphäre positiv. Am besten ist diese in Norwegen, wo 35 % von einem täglich motivierenden Arbeitsklima in ihrem Unternehmen berichten. Zusammengefasst bewerten 20 % der europäischen Fach- und Führungskräfte die Arbeitsatmosphäre in ihrem Unternehmen positiv, während 38 % ein schlechtes Arbeitsklima beklagen.
Spontan präsentieren: So überzeugen Sie Ihr Publikum (Teil 2)

Projektbesprechung:
Und die beginnt für Sie überraschend mit der Frage: „Können Sie „mal eben“ über den Stand des Projektes zu referieren?“ Was tun? Wie Sie die Situation trotzdem meistern, erfahren Sie in Teil 2 unseres 5-Schritte-Programms:

Schritt 3: Beginnen Sie mit irgendeinem Aspekt

Denken Sie über den Hauptpunkt Ihrer Präsentation nach: Suchen Sie nicht nach dem bestmöglichen Punkt, denn dafür ist keine Zeit. Nehmen Sie den ersten, der Ihnen einfällt. Sie können von da aus immer noch auf einen 2. Hauptpunkt überleiten, falls Ihnen dieser erst während der Präsentation einfällt. Schaffen Sie sich selbst eine logische Gedankenfolge, indem Sie jeden Satz auf einem Stichwort des voran gegangenen Satzes aufbauen.

Beispiel: „Wir hinken unserem Zeitplan hinterher …“ „Der Grund für die Zeitverzögerung sind Schwierigkeiten mit dem Zulieferer …“ „Die Schwierigkeiten mit dem Zulieferer bestehen darin, dass …“.

Schritt 4: Steigen Sie sofort in das Thema ein
Machen Sie sich keine Gedanken über einen entsprechenden Einstieg. Wenn Sie nicht alle Teilnehmer der Runde kennen, stellen Sie sich erst einmal vor – mit Namen und Funktion. Falls das nicht notwendig ist, steigen Sie einfach „in medias res“ ein, d. h. mitten in die Präsentation. Sehr geeignet für einen Einstieg kann z. B. ein zurückliegendes Gespräch mit einem anderen Projektverantwortlichen über Fortschritte im Projekt sein.

Schritt 5: Beenden Sie die Präsentation spontan
Denken Sie nicht darüber nach, wie Sie das Ende der Präsentation gestalten. Fassen Sie das vorher Gesagte einfach noch einmal zusammen. Ziehen Sie ein Fazit oder geben Sie einen Ausblick.


Übrigens:

Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag P 51 „Wie Sie technische Inhalte überzeugend präsentieren“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
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Motivations-Check
Der Motivations-Check ist da!

Grundlegendes zum Thema Motivation, Selbstmotivation für Führungskräfte und vor allem: Mitarbeitermotivation im Führungsalltag werden in Ihrem Motivations-Check behandelt.

Sie erfahren, wie Sie die Motivationslage einzelner Mitarbeiter prüfen, wie Sie sich aber auch durch eine gezielt durchgeführte Mitarbeiterbefragung ein Gesamtbild Ihrer Belegschaft oder Ihrer Abteilung verschaffen.

Außerdem finden Sie hier Motivationsfelder von A-Z von Anerkennung über Herausforderungen, Karrieremöglichkeiten und Teamklima bis zu Zeit für Privatleben und Zielvereinbarung.

Extras in diesem Kapitel:
  • Motivation von Top-Leistungsträgern, die Extraanforderungen stellen.
  • Motivation durch Persönlichkeit, Anforderungen an Sie als Führungskraft sowie
  • Demotivation vorbeugen/verhindern mit vielen Extra-Tipps.



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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

als Instandhaltungsleiter sind Sie nur dann erfolgreich, wenn Sie es gelernt haben, über Ihren eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die täglichen Nachrichten auch immer unter dem Gesichtspunkt Ihrer täglichen Arbeitsanforderungen zu betrachten.

Ein besonders spektakulärer Fall, die Achsprobleme bei der Deutschen Bahn, sind für die Thematik der Instandhaltung natürlich hoch interessant. Was wurde falsch gemacht und wie wurde reagiert? Dabei geht es nicht um Schadenfreude oder nachträgliche Kritik, die immer einfach ist. Es geht darum, aus Fehlern zu lernen.


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Was können Sie aus den Problemen der Bundesbahn lernen?

Die Bahn steht aufgrund der großen Sicherheitsrelevanz unter strenger öffentlicher Beobachtung.

Bei der Bahn selbst scheint das Interesse an sicherheitsrelevanten Fragen offenbar weit weniger ausgeprägt zu sein. Als Leiter der Instandhaltung gehört Sicherheit zu Ihren Kernaufgaben, die Sicherheit der ständigen Verfügbarkeit. Hohe Produktivität rechnet sich nur, wenn sie auch ohne Unterbrechungen aufrechtzuerhalten ist.

Ein Zug, der mit einer Reisegeschwindigkeit über 250 km/h fahren kann, ist und bleibt physikalisch gesehen eine Gradwanderung. Der 1. Punkt, den Sie für Ihr Unternehmen ableiten können, ist die Frage: „Brauchen wir wirklich diese extrem hohen Spitzenleistungen?“ Eine Hochleistungsmaschine fällt schneller aus und wenn sie es tut, dann sind die Folgen oft viel dramatischer.

Rechnen Sie gerade bei Neuinvestitionen immer durch, was eine vielleicht propagierte Mehrleistung gegenüber eventuell vermehrten Stillständen bringt. Die Instandhaltung gilt als konservative Branche, aber das muss kein Nachteil sein. Der Bahnkunde wünscht sich Zuverlässigkeit und das wünschen sich Ihre Kunden auch.

Der 2. Punkt, den wir aus dem Bahn-Dilemma lernen: Das ganze System muss stimmen.

Was nutzen ein paar superschnelle Züge, wenn sie aufgrund technischer Defekte ausfallen, das Schienennetz überhaupt nicht dafür ausgelegt ist und die Reisenden die wenigen Minuten, die die Fahrt mit 250 km/h eingebracht hat, vor dem nächsten Bahnhof warten müssen und nicht mal wissen warum.

Und noch ein 3. Punkt ist aus Sicht der Instandhaltung wichtig: ein Konstruktionsfehler ist auch immer ein Instandhaltungsproblem.

Sie müssen sich später mit den Folgen herum schlagen. Von daher: Seien Sie ungemütlich und stehen Sie bei einer Neuanschaffung dem Anbieter mit einem Fragenkatalog auf den Füßen. Das Problem der zu schwachen Achsen ist jedenfalls nun ein Problem der Instandhaltungsabteilung und die wird den ganzen Druck abbekommen.
So optimieren Sie Bildschirmarbeitsplätze

In allen Bereichen eines Betriebes und auch zunehmend in der Instandhaltung finden Sie heutzutage Bildschirmarbeitsplätze.

Damit Ihre Mitarbeiter aber optimal und effektiv daran arbeiten können und um Gesundheitsschäden zu verhindern, sollten Sie auf jeden Fall die folgende Punkte beachten:
Checkliste: Gesunde Bildschirmarbeitsplätze
  • Lässt sich der Bildschirm drehen und neigen?   
  • Ist der Kontrast ausreichend?    
  • Sind die Symbole und die Schrift groß genug?   
  • Treten Reflexionen auf? Aufstellung möglichst 90° zur Lichtquelle.   
  • Flimmert der Bildschirm auf Grund von Störungen? Maschinen im direkten Umfeld führen oft zu Bildschirmproblemen.   
  • Ist die Position und der Abstand des Monitors richtig? Mind. 50 cm zum Bediener, obere Textzeile leicht unterhalb der Augenhöhe.   
  • Sind alle wichtigen Informationen auf einer Bildschirmseite zu erkennen?
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Erste-Hilfe-Koffer
Wie reagieren Sie richtig, wenn sich bei einem Mitarbeiter plötzlich Fehler häufen?

  • Oder er nur noch seine Zeit bei Ihnen absitzt?
  • Was ist, wenn seine Leistungen plötzlich stark nachlassen?
  • Wenn Sie sich von einem Mitarbeiter trennen müssen?
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand „blau macht“ oder privat im Internet surft?

Für alle diese Fälle gibt es jetzt den „Erste-Hilfe-Koffer für den akuten Konfliktfall“.
Er hilft Ihnen, solche Konfliktfälle schnell und rechtssicher zu lösen und damit Führungsstärke zu beweisen.


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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

Eigenverantwortung ist eins der Schlagworte unserer Zeit.

Wer eigenverantwortlich handelt, ist bereit, für das eigene Reden und Tun Verantwortung zu übernehmen – auch im Berufsleben. Doch manche Ihrer Mitarbeiter scheuen davor zurück.

Der Grund: Sie haben Angst, etwas falsch zu machen. Doch Sie als Betriebsleiter können Ihre Mitarbeiter behutsam an das Thema heranführen – indem Sie Maßnahmen einleiten, die die Eigenverantwortlichkeit Ihrer Mitarbeiter unterstützen.

Eigenverantwortung stärkt nicht nur die Motivation Ihrer Mitarbeiter, sondern entlastet auch Sie bei Ihrer täglichen Arbeit. Denn ein Mitarbeiter, der eigenverantwortlich handelt, wird sich nicht immer bei Ihnen rückversichern, ob alles richtig ist.

Nehmen Sie die Herausforderung also an – auch wenn es zunächst zeitaufwändig ist.
Tipps und Tricks erhalten Sie weiter unten.
Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Betriebliche Bündnisse: Erfolgsquote von 90 %

Betriebliche Bündnisse für Arbeit sind ein wirksames Instrument, um Firmenstandorte und Arbeitsplätze zu sichern.

Dies zeigt eine Befragung von 1.285 Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie, die im Sommer 2007 im Rahmen des Zukunftspaneels des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) durchgeführt wurde. Danach sprachen mehr als 46 % der Betriebe mit einem solchen Bündnis uneingeschränkt von einem Erfolg; weitere 44 % haben die angestrebten Ziele zumindest teilweise erreicht.

Im Schnitt aller Firmen wurden je Bündnis 51 Arbeitsplätze gesichert und 32 zusätzlich geschaffen. Überdurchschnittliche Erfolge – 129 gesicherte und 127 neue Stellen je Bündnis – konnten der Fahrzeugbau und die Elektro-Industrie feiern.

Insgesamt wichtigstes Bündnismotiv war für 67 % der befragten M+E-Betriebe die Sicherung des heimischen Standorts. Für 42 % gaben wirtschaftliche Schwierigkeiten den Ausschlag, ein Bündnis für Arbeit zu schmieden. Um die angestrebten Ziele zu erreichen, stimmten in 44 % aller Bündnisse die Arbeitnehmer Einschnitten bei tariflichen Leistungen zu.

In 9 von 10 Fällen ging es dabei um die Arbeitszeitgestaltung; zweites großes Thema waren Entgeltfragen. Im Gegenzug verpflichteten sich 3 von 4 Firmen, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten oder sogar neue Arbeitsplätze zu schaffen.
5 Tipps, wie Sie Sie Ihre Mitarbeiter zu mehr Eigenverantwortung führen

Ihre Mitarbeiter arbeiten Ihrer Meinung nach zu wenig eigenverantwortlich?
Dann sollten Sie etwas dagegen unternehmen und sie an das Thema Eigenverantwortung heranführen.
Nutzen Sie dafür unsere nachfolgenden Tipps:

Tipp 1:
Entwickeln Sie mit jedem Ihrer Mitarbeiter Maßstäbe, nach denen er selbst die Qualität seiner Arbeit einschätzen kann.

Tipp 2:
Erkennen Sie an, wenn sich einer Ihrer Mitarbeiter um eine Aufgabe kümmert, die nicht zu seinem sonstigen Tätigkeitsbereich gehört – solange er sich nicht in die Arbeit seiner Kollegen einmischt. Umgekehrt sollten Sie das Fehlen von freiwilligem Engagement nicht kritisieren.

Tipp 3:
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter ihre Wünsche und Ziele selbst formulieren können. Lassen Sie sich auch die Schritte benennen, mit denen sie die Ziele erreichen wollen.

Tipp 4:
Schreiten Sie nur bei ernsthaften Problemen ein. Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter Probleme selbst lösen. Achten Sie aber darauf, dass Konflikte rechtzeitig gelöst werden.

Tipp 5:
Liefern Sie ihren Mitarbeitern keine fertigen Lösungen, wenn Sie bei Ihnen Rat suchen. Stellen Sie stattdessen Fragen, die die Kreativität und damit auch den Weg zur selbstständigen Lösung freisetzen.
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Höhere Typenvielfalt, steigende Kosten und
mehr Wettbewerb:

Halten Sie mit Synchroner Produktion dagegen!


Möchten auch Sie 100 % Liefertreue erzielen, die Qualität sichern, die Ausschussquote weiter senken und die Produktivität erhöhen?

Dann lassen Sie sich vom Kaizen- und SPS-Guru Hitoshi Takeda persönlich zeigen, wie Sie diese Ziele erreichen können. Im Rahmen eines Intensiv-Workshops macht er Sie in nur 2 Tagen fit für die Produktion der Zukunft. Möchten Sie dazugehören?

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Im Bereich Marketing und Vertrieb vergeben Sie oftmals Aufträge an Texter, Grafiker, freie Redakteure, Webdesigner und an Referenten.
Und immer wieder stehen Sie vor der Frage:
Müssen Sie für die Aufträge einen Beitrag an die Künstlersozialkasse entrichten oder nicht? Müssen Sie beispielsweise einen Beitrag zahlen auch wenn  der Redakteur gar nicht in der Künstlersozialkasse versichert ist? 

Hier finden Sie die wichtigsten Regeln für die Beauftragung von freien Mitarbeitern im Kreativ-Bereich.

Unternehmergeist schafft Impulse für den Arbeitsmarkt aus einer innovativen Leistung heraus. Was jedoch tun, wenn die Idee von einem 15-jährigen Schüler stammt? Fördern!
Ein solches Projekt, das Schülern die Möglichkeit gibt, Unternehmertum und Schule miteinander ideal zu vereinbaren ist nun als eines von zwei deutschen Projekten für den European Enterprise Award 2008 nominiert worden. Lesen Sie, wie das Unternehmergymnasium Bayern Entrepreneurship (Unternehmergeist) bei jungen Menschen fördert.

Eine schöne Herbstwoche wünscht Ihnen


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Das müssen Sie über die Künstlersozialkasse und Ihre Abgabenpflicht wissen

Die Künstlersozialversicherung (KSV) ist Teil der gesetzlichen Sozialversicherung. Die Hälfte des Beitrags wird vom Arbeitgeber eingezahlt, die andere Hälfte vom Arbeitnehmer.
Freiberufliche Künstler haben keine festen Arbeitgeber, sondern Auftraggeber.  Sind Sie einer von ihnen, dann sind Sie auch für die Entrichtung des Beitrags an die Künstlersozialkasse zuständig.

1. Beitragshöhe


Der wesentliche Unterschied zur Krankenversicherung, die ein Arbeitgeber zu zahlen hat, liegt in der  Berechnung des pauschalen Abgabebetrages. Es wird auf die Auftraggeber pauschal ein fiktiver Beitragssatz umgelegt. 2008 sind es 4,9% Prozent vom Honorarwert im Jahr. (Vgl. 2007: 5,1 %; 2006: 5,5 %). Hat ein freier Redakteur 2008 ein Honorar von 10.000 € in Rechnung gestellt, dann werden für Sie als Auftraggeber 490 € an die Künstlersozialkasse fällig.


2.  Berechtigte

Freiberufliche Künstler, die ihr überwiegendes Einkommen aus ihrer freischaffenden Tätigkeit beziehen, sind berechtigt, über die Künstlersozialkasse beitragsversichert zu werden. Künstler ist, wer darstellende oder bildende Kunst schafft, Musik macht oder publizistisch tätig ist. Zu dieser Gruppe zählen auch: Übersetzer, Kritiker, wissenschaftliche Autoren, Fachleute für Öffentlichkeitsarbeit, Werbemacher, Webdesigner.

3. Wann wird keine Künstlersozialbgabe fällig?

Beschäftigen Sie ein Unternehmen, das eine juristische Person ist (AG, GmbH, Verein), dann wird keine Künstlersozialabgabe fällig. Beschäftigen Sie einen Künstler nur gelegentlich, müssen Sie nicht zahlen. 
Beispiel: Als Unternehmen engagieren Sie zweimal im Jahr einen Künstler für Ihre Mitarbeiter. Es wird keine Abgabe fällig.
Ein nebenberuflicher Kursleiter erhält nicht mehr als 2100 € pro Jahr durch Ihr Unternehmen.

4. Wann wird eine Künstlersozialabgabe fällig?

Wenn Sie nicht nur gelegentlich, sondern öfter Künstler beschäftigen, dann ist eine Abgabe an die Künstlersozialkasse fällig.
Bei den Künstlern muss es sich um natürliche Personen oder Zusammenschlüssen von natürlichen Personen handeln (OHG, GbR, KGs, BGB-Gesellschaften).
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Kirchen, Kommunen oder gemeinnützige Vereine von der Abgabe befreit seien. Das ist nicht der Fall!

Auch wenn der Publizist oder Künstler gar nicht bei der Künstlersozialkasse versichert ist, müssen Sie die Abgabe zahlen. Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, entschied sich der Arbeitgeber, dass die Situation des Künstlers dabei keine Rolle spiele. Die Abgabe für ein Kunstwerk eines polnischen Künstlers ist ebenso zu leisten, wie das Honorar eines Fotografen, der schon pensioniert ist.

5. Zweifelsfälle

Ist die Webseitengestaltung Design oder Programmierung?
Ist die Leitung eines Malkurses oder Musikkurses Pädagogik oder Kunst?
Ist die Fassadengestaltung durch Stuck Kunst oder Bauhandwerk?

Nützlich sind Hinweise wie:

Bezeichnet sich der Auftragnehmer selbst als Künstler?
Ist die Rechnung ausdrücklich als Honorar für „künstlerischer oder publizistischer“ Tätigkeit
Ausgestellt? Werden 7 % Mehrwertsteuer berechnet?
Gehört die Tätigkeit zu den anerkannten Berufen im Künstlerkatalog der KSK?

6. Muss der Künstler auf KSK-Pflicht hinweisen? Kann die KSK-Abgabe vom Honorar abgezogen werden?

In beiden Fälle gilt: Nein! Kein Künstler muss Auftraggeber über die Pflicht zur Abgabe aufmerksam machen. Verträge, in denen die KSK-Abgabe vom Honorar abgezogen wird, die sind nichtig.


Weitere Informationen: www.kuenstlersozialkasse.de
European Enterprise Award 2008: Deutsche Unternehmen nominiert

Der Staat  will Entrepreneurship oder auch Unternehmergeist nicht nur fördern, sondern fordert verstärkt auch die Industrie auf, ambitionierten Jungunternehmer zum eigenen Unternehmen zu verhelfen. 

Dazu wurden für den  European Enterprise Award 2008 2 deutsche Unternehmen nominiert. Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi),  gab am 27. Oktober die Deutschlandsieger bekannt

Eine 10-köpfige Expertenjury hat Unternehmergymnasium Bayern und die Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH aus Baden-Württemberg als Sieger der deutschen Vorausscheidung für den European Enterprise Award nominiert.

Hartmut Schauerte: "Beide Projekte setzen wichtige, neue Akzente in der Entrepreneurship-Förderung auf regionaler Ebene. Die gezielte Förderung von Unternehmertalenten in Schulen und die Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen tragen maßgeblich zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung bei. Wir hoffen, dass diese Impulse von vielen weiteren Förderakteuren in Deutschland und der EU aufgegriffen werden".

Mit dem Projekt "Unternehmertum mit Abitur" wendet sich das Unternehmergymnasium Bayern an Gymnasiasten aus ganz Bayern und dem benachbarten Ausland, die ein Unternehmen gründen wollen oder schon gegründet haben. Schüler erhalten die Möglichkeit, Schule und Unternehmen ideal miteinander zu verbinden.

Zusätzlich zum Unterricht durchlaufen die Schüler eine praxisorientierte Unternehmerausbildung. Dazu wird ihnen von Praktikern aus der Wirtschaft in wöchentlichen Workshops Fachwissen rund um die Unternehmensgründung und -führung vermittelt.

Jeder Schüler hat zudem einen Unternehmer als Paten, der als Mentor agiert und vertiefte Einblicke in die Unternehmensprozesse gewährt. Weitere praktische Erfahrungen sammeln die Schüler durch die Mitarbeit in Schülerfirmen und die Teilnahme an Wettbewerben. Die enge Kooperation mit einem Netzwerk von mehr als 60 Unternehmen bildet die Grundlage für den Erfolg der vielfältigen Aktivitäten. Weitere Infos erhalten Sie unter http://www.unternehmergymnasium.de.

Die Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WABE) ist ein umfassendes Netzwerk aus Unternehmen, Bürgern und öffentlicher Hand zur regionalen Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Ziel der WABE ist die Förderung arbeitsloser Menschen und deren berufliche und soziale Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

Die beiden Deutschland-Sieger konkurrieren nun auf europäischer Ebene um den European Enterprise Award. Die Bekanntgabe der Gewinner und die feierliche Preisverleihung finden am 13. Mai 2009 im Rahmen einer großen Gala in Prag statt.
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Technischer Vertrieb
Wie Sie als technischer Vertriebsleiter
Ihres Unternehmens

das Internet erfolgreich
zur Neukundengewinnung einsetzen

Für ein technisches Unternehmen wie das Ihre ist ein professioneller Internetauftritt ein absolutes Muss! Mit Ihrer Website informieren Sie Interessenten nicht nur, worauf Sie sich spezialisiert haben. Sie legen auch ein Zeugnis darüber ab, wie Sie als Technikunternehmen dieses Medium zu nutzen verstehen.

Echte Professionalität verraten Sie, wenn Sie bei der Gestaltung Ihrer Website darauf achten, dass sie nicht nur informativ und repräsentativ – sondern so konzipiert ist, dass sie ein perfektes Instrument zur Interessentengewinnung wird.

In „Technischer Vertrieb“ erfahren Sie, auf welche Kleinigkeiten Sie dabei achten müssen, damit potenzielle Interessenten Sie mit einer Suchmaschine wie Google auch finden. Dazu gehört die Wahl der richtigen Schlüsselwörter, ein optimaler Seitentitel, die Seiten-beschreibungen und – nicht zu vergessen – eine inhaltliche Verknüpfung von Seiteninhalten mit Links und Bildern.

Erst wenn das alles stimmt, landen Sie bei einer Suche ganz oben – die wichtigste Voraussetzung, um Interessenten auf Ihre Website zu bringen.

Mehr dazu erfahren Sie in „Technischer Vertrieb“.


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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

2008 war für Sie wieder einmal ein äußerst anstrengendes Jahr?
Fragen Sie sich manchmal: „Muss ich, dass wirklich alles selber machen?“

Entlasten Sie sich 2009 und geben Sie Aufgaben ab. Sie übertragen Verantwortung und bringen damit auch Ihr Team weiter. Hinterfragen Sie Ihren aktuellen Delegationsstil und beantworten Sie die Fragen der Checkliste.

In dem Seminar „Delegieren - aber richtig!“ lernen Sie praxisnah, wie Sie dieses wichtige Führungsinstrument effektiv für sich nutzen können.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

Richtig delegieren motiviert Ihre Mitarbeiter und erleichtert Ihren Alltag

Fällt es Ihnen manchmal schwer Aufgaben abzugeben?
Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr Mitarbeiter der Aufgabe gewachsen ist und ein Scheitern hätte schwerwiegende Folgen?
Oder wollen Sie sich vielleicht den Erfolg nicht nehmen lassen?

Delegieren ist eine Ihrer wichtigsten Führungsaufgaben.
Prüfen Sie, wie schwer Ihnen das Delegieren wirklich fällt und beantworten Sie die Fragen der Checkliste:

Kennen Sie die folgenden Gedanken?  Ja
Nein
Ich kann das sowieso besser und schneller erledigen.xx
Ich möchte nicht, dass ein Mitarbeiter die Aufgabe besser erledigt als ich selbst.x
x
Ich habe Bedenken, dass die Sache schief läuft und ich  doch alles selbst machen muss.
x
x
Ich möchte nicht die Kontrolle über die Aufgabe verlieren.xx
Ich möchte die Informationen nicht preisgeben, die mein Mitarbeiter zur Erledigung dieser Aufgabe benötigt.xx
Ich möchte nicht, dass mein Mitarbeiter diese Aufgabe anders erledigt, als ich es vielleicht tun würde.
x
x
Es dauert mir zu lange, die Aufgabe erst erklären zu müssen.xx
Ich muss ohnehin ständig kontrollieren, wie die Aufgabe ausgeführt wird, wenn ich sie abgebe.xx
Als Vorgesetzter muss ich Aufgaben selbst erledigen können, sonst werde ich unglaubwürdig.xx
Wenn ich eine Aufgabe delegiere, wird sie nicht schnell genug erledigt.x
x


Mussten Sie mehr als 3 Fragen mit „Ja“ beantworten?
Dann erleichtern Sie sich in Zukunft doch Ihren Führungsalltag und sammeln Sie nützliche Tipps auf dem Seminar: „Delegieren - aber richtig!“.
Seminar-Tipp: „Delegieren - aber richtig!“ am 9. Februar 2009 in Frankfurt/Main

Neben dem eigenen Zeit- und Arbeitsmanagement dient die Delegation außerdem der Motivation und Entwicklung Ihrer Mitarbeiter.

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie delegierbare Arbeiten ausfindig machen, den geeigneten Mitarbeiter wählen, ihn auf die Erreichung des Ziels optimal vorbereiten und nicht zuletzt die Ergebnisse im Blick behalten.

Erfahren Sie, wie Sie ein Delegationsgespräch konkret führen, Widerstände abbauen und das gefürchtete „Zurückdelegieren“ verhindern. Finden Sie das richtige Maß, um Ihre Mitarbeiter herauszufordern statt zu über- oder unterfordern.

Anhand von Vorträgen, Übungen, Rollenspielen und dem individuellen Feedback des Trainers, üben Sie praxisnah und Gewinn bringend für Ihren Führungsalltag.

Weitere Informationen unter: http://www.iqb.de/de/index.php?id=866
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Praxishandbuch für technische Führungskräfte
Die Welt steht Ihnen offen:

Als Ingenieur mit Führungskompetenz
und Managerqualitäten


Was sucht die Industrie? Ingenieure, die topfit sind in technischem Wissen und zudem über die notwendige Kompetenz in Führungs- und Managementaufgaben verfügen. Dafür ist die Industrie bereit viel zu zahlen – bis zu 100.000 € und mehr im Jahr.

Doch Management und Mitarbeiterführung sind Fähigkeiten, die an der TU leider nicht vermittelt werden. Praxishandbuch für technische Führungskräfte - Das Deutsche Ingenieur-Handbuch liefert Ihnen das Management-Know-how, über das Sie als Ingenieur mit Führungsverantwortung verfügen müssen.

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