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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 12.11.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Maschinenbau: Auftragseingang im September überraschend positiv
Spontan präsentieren: So überzeugen Sie Ihr Publikum (Teil 1)

Die Instandhaltung als Möglichkeit zur Energieeinsparung
Sind Sie bei der Ersten Hilfe auf dem neuesten Stand

63 % empfehlen ihren Arbeitgeber privat nicht weiter
Selbsttest: Delegieren Sie richtig?

4 Tipps, wie Sie den häufigsten Marketingfehlern ausweichen
OPEN GOVERNMENT and more – Das sind Obamas erste IT-Projekte

So bekommen Sie Selbstdarsteller, Besserwisser und Miesmacher in den Griff
Seminar-Tipp: „Kunststoffe - Reaktionen, Eigenschaften und Anwendungen“ vom 01.12. bis 02.12.2008 in München

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

Projektbesprechung: Eigentlich sollte es nur um eine kurze Abstimmung unter den beteiligten Ingenieren und technischen Fachkräften über die nachfolgenden Projektaufgaben gehen, doch nun fordert Ihr Chef Sie überraschend auf, „mal eben“ über den Stand des Projektes zu referieren.

Was tun? Ihre Unterlagen liegen in Ihrem Büro. Und das, was Sie im Kopf haben, können Sie in der Kürze der Zeit nicht aufschreiben. Ihnen bleiben vielleicht 30 Sekunden, maximal eine Minute, bevor Sie mit Ihrer Improvisation beginnen müssen.

Das ist sehr wenig Zeit, wenn Sie Projektergebnisse gezielt und ohne Hilfsmittel auf den Punkt bringen wollen. Mit unserem 5-Schritte-Programm gelingt es Ihnen trotzdem.

Viel Erfolg bei Ihrer Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Maschinenbau: Auftragseingang im September überraschend positiv

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im September 2008 um real 2 % über dem Ergebnis des Vorjahres. Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit.

Das Inlandsgeschäft sank um 1 %. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von 4 % im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Juli bis September 2008 ergibt sich insgesamt ein Minus von 5 % im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Plus von 2 % und bei den Auslandsaufträgen ein Minus von 9 %.

„Die Auftragseingangszahlen des Maschinenbaus für den September setzen einen Kontrapunkt im aktuellen Konzert ständig schlechter Wirtschaftsnachrichten. Die Inlandsnachfrage verfehlte ihr Vorjahresniveau um lediglich 1 % real.

Die Nachfrage aus dem Ausland übertraf sogar das Ergebnis vom September 2007 um 4 %. Ein wesentlicher Impuls kam dabei vom Großanlagengeschäft. Doch auch ohne diesen Sondereffekt hätten die Auslandsorders immerhin stagniert", kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.
 
Spontan präsentieren: So überzeugen Sie Ihr Publikum (Teil 1)

Projektbesprechung: Und die beginnt für Sie überraschend mit der Frage: „Können Sie „mal eben“ über den Stand des Projektes zu referieren?“ Was tun?
Wie Sie die Situation trotzdem meistern, erfahren Sie in unserem 5-Schritte-Programm:

Schritt 1: Gewinnen Sie Sicherheit
Referieren Sie deshalb niemals über etwas, das Ihnen nicht vertraut ist. Wenn Sie Ihre Informationen nur stockend wiedergeben können (weil Sie selbst noch nicht auf dem aktuellen Stand sind) oder bei Nachfragen keine konkreten Sachverhalte benennen können, hinterlässt das nicht nur bei Ihren Zuhörern einen schlechten Eindruck. Sie werden außerdem noch nervöser, als Sie es sowieso schon sind.

Schritt 2: Gewinnen Sie Zeit zum Nachdenken
Jede Sekunde zählt: Erheben Sie sich langsam. Sammeln Sie ihre Notizen ein (auch wenn diese nichts mit der Präsentation zu tun haben). Legen Sie Ihre Notizen so hin, dass Sie sie griffbereit haben. Schließen Sie, falls notwendig, das Fenster. Schenken Sie sich ein Glas Wasser ein. Auch eine kleine Pause, nachdem Sie Ihren Vortragsplatz erreicht haben, ist für die Zuhörer akzeptabel. Schließlich sammeln Sie gerade Ihre Gedanken.


Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag P 51 „Wie Sie technische Inhalte überzeugend präsentieren“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
 
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Betriebsleitung aktuell
Vermissen Sie bei Ihren Mitarbeitern Loyalität?
Dann hapert es bei der Motivation.


Früher haben unzufriedene Mitarbeiter gekündigt. Heute, in Zeichen der Arbeitslosigkeit, tun sie das nicht. Heute beschränken sich unzufriedene Mitarbeiter auf die innere Kündigung.

Für Ihren Betrieb ist das schlechter, als wenn der Mitarbeiter tatsächlich kündigen würden. Denn Sie müssen vollen Lohn zahlen. Für verminderte Leistung. Hinzu kommt, dass unmotivierte Mitarbeiter auch den Arbeitsgeist ihrer Kollegen unvorteilhaft beeinflussen.

Starten Sie ein Motivationsprogramm. Das funktioniert sogar ganz ohne Geld und Prämien.
Wie es geht lesen Sie in „Betriebleitung aktuell“.

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Thema Energie ist zwar in aller Munde, aber wenn es um konkrete Maßnahmen zur Einsparung geht, dann sieht es gerade dort recht „sparsam“ aus.

Nun werden Sie als Leiter der Instandhaltung vielleicht denken: „Was habe ausgerechnet ich mit dieser Frage zu tun?“ Der folgende Beitrag zeigt, dass es mehr ist, als Sie vielleicht auf den ersten Blick erkennen können.  


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Die Instandhaltung als Möglichkeit zur Energieeinsparung

Die Entwicklung in der Instandhaltung in den letzten Jahren und Jahrzehnten lässt sich in 3 Phasen aufteilen:

Phase 1: Reine Instandsetzung

Die Instandhaltung griff erst dann ein, wenn ein Fehler auftrat. Hier lautet das Schlagwort: maximale Reaktionsgeschwindigkeit!

Phase 2: Von der Instandsetzung zur Instandhaltung
Alle Systeme und Anlagen sollen möglichst lange und ohne Unterbrechung ihren Dienst versehen. Das Schlagwort heißt hier: maximale Verfügbarkeit!

Phase 3: Von der Instandhaltung zur „Instandoptimierung“.

In dieser ganz neuen Perspektive geht es nicht mehr darum, den Ist-Zustand möglichst lange zu erhalten, sondern ihn ständig zu verbessern. Das Schlagwort heißt nun: maximale Optimierung!

Und der Energieverbrauch ist ein Kriterium, das Sie mit solchen Veränderungen beeinflussen können. Deshalb sollten Sie in Ihrer Instandhaltungsdokumentation den Energieverbrauch als Entscheidungsmerkmal mit angeben. Bei einem anstehenden Ersatzteilaustausch können Sie so durch den permanenten Austausch hin zu energiesparenden Komponenten erhebliche Einsparungen erzielen. Natürlich ist der Verbrauch nicht das einzige Kriterien, aber es kann den Ausschlag geben, wenn alle anderen Faktoren sich nicht wesentlich unterscheiden.

Bei Motoren, Leuchtmitteln, Heizelementen etc. ist der Verbrauch direkt angegeben und lässt sich leicht vergleichen. Führen Sie für alle anderen Bauelemente ohne Verbrauchsangaben eine Energieklassifizierung ein. Im einfachsten Fall ist dies eine Angabe, ob sich das Bauteil in dieser Hinsicht vom Standard abhebt. So gibt es Kugellager, die speziell als Leichtlauflager den Energieaufwand reduzieren. Hier reicht die qualitative Angabe „energiesparend“ aus.
Sind Sie bei der Ersten Hilfe auf dem neuesten Stand

Auch bei aller Vorsicht kommt es immer wieder zu Unfällen am Arbeitsplatz.

Häufig ist nicht die Arbeitssituation selbst, sondern die körperliche Verfassung des Mitarbeiters Ursache des Notfalls, zum Beispiel bei einem Herzinfarkt. In jedem Fall gilt es, schnell zu reagieren und zu helfen.

Gerade vor dem Hintergrund, dass 2006 die Wiederbelebungsleitlinien der BAGEH (Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe) geändert wurden, sollten Sie die folgenden Punkte kontrollieren.

Checkliste: Erste Hilfe
  • Steht im Betrieb genügend Erste-Hilfe-Material zur Verfügung?    
  • Entspricht das Material der DIN 13157 (klein) oder DIN 13169 (groß)   
  • Wurden ausreichend Ersthelfer ausgebildet? (1 Ersthelfer pro maximal 20 Mitarbeiter)   
  • Führen Sie einmal im Jahr eine Informationsveranstaltung zu allen Fragen rund um das Thema Erste Hilfe durch   
  • Bewahren Sie alle Unterlagen über Arbeitsunfälle mindestens 5 Jahre auf   
  • Weisen Sie in Aushängen darauf hin, wie in einem Notfall vorzugehen ist. Notrufnummern etc.    
  • Proben Sie den Notfall, damit Sie sicher sind, das alle Mitarbeiter informiert sind   
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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

als Betriebsleiter kennen Sie ihre Mitarbeiter gut.

Deshalb wissen Sie auch, dass Sie sich auf sie verlassen können. Doch manchmal fällt es Ihnen trotzdem schwer, Aufgaben und Kompetenzen aus der Hand zu geben und auf Ihre Mitarbeiter zu übertragen. Häufig siegt die Angst, dass die übertragene Aufgabe nicht so erledigt wird, wie Sie es sich vorstellen.

Dabei kann das richtige Delegieren von Verantwortlichkeiten für Sie eine enorme Entlastung bedeuten. Nur: Richtiges Delegieren will gelernt sein. Denn beim Delegieren geht es nicht darum, unangenehme Aufgaben auf andere abzuschieben.

Delegation heißt mehr:
Wer einen Teil der Arbeit an seine Mitarbeiter überträgt, gibt auch einen Teil seiner Verantwortung ab. Das setzt Vertrauen voraus und die Auswahl der richtigen Mitarbeiter.

In unserem Selbsttest weiter unten können Sie überprüfen, ob Sie die Fähigkeit besitzen, richtig zu delegieren.

Viel Erfolg für die Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


63 % empfehlen ihren Arbeitgeber privat nicht weiter

Ihr Arbeitgeber ist den meisten Arbeitnehmern in Deutschland keine Empfehlung wert.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Online-Stellenportals StepStone, an der in Deutschland 5.157 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demnach sagen 38 % der Befragten, dass sie mit vielen Abläufen in ihrem Unternehmen nicht einverstanden sind und es daher auch nicht empfehlen. Weitere 25 % arbeiten zwar gerne für ihren Arbeitgeber, verzichten aber trotzdem auf eine Weiterempfehlung im Bekanntenkreis. Nur 37 % sind so sehr von ihrem derzeitigen Arbeitgeber überzeugt, dass sie auch im privaten Bekanntenkreis für ihn werben.

„Der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke ist vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Fachkräftemangels eine wichtige Aufgabe für Unternehmen jeder Größe. Entscheidend in diesem Prozess: die Bindung von bestehenden Mitarbeitern.
Überzeugte Mitarbeiter empfehlen ihr Unternehmen gerne weiter und arbeiten so aktiv an der Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte mit. Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen: Offensichtlich sind nur wenige Mitarbeiter von der Arbeitgebermarke ihres Unternehmens überzeugt“, so Frank Hensgens, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Mehr Informationen zu der Befragung finden Sie unter www.stepstone.de
(Link „Presse“ unter „Über uns“).
Selbsttest: Delegieren Sie richtig?

Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“.

x Ja  Nein
Haben Ihre Mitarbeiter exakt voneinander abgegrenzte Aufgabenbereiche? Gibt es keine Überschneidungen oder Unklarheiten darüber, wer für eine bestimmte Aufgabe zuständig ist?xx
Haben Sie den richtigen Mitarbeiter für die Aufgabe ausgewählt?xx
Haben Sie Ihre Gruppe oder Ihre Abteilung rechtzeitig und ausreichend über die Aufgaben und Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter informiert?xx
Haben Sie jedem Mitarbeiter die erforderlichen Kompetenzen übertragen, die er benötigt, um die Aufgabe durchführen zu können?x
x
Haben Sie Ihren Mitarbeiter entsprechend in das Aufgabengebiet eingearbeitet?xx
Hat Ihr Mitarbeiter alle Informationen, die er benötigt, um die Aufgabe ohne Nachfragen erledigen zu können?xx
Haben Sie Ihre Anweisungen konkret, klar und verständlich formuliert?x
x
Haben Sie Ihrem Mitarbeiter Raum für Nachfragen gegeben?x
x
Akzeptieren Sie, dass die delegierte Aufgabe nun in den Verantwortungsbereich Ihres Mitarbeiters gehört?xx
Vermeiden Sie, in seinen Aufgabenbereich einzugreifen?xx


Auswertung:
Je mehr Fragen Sie mit „Ja“ beantwortet haben, desto besser beherrschen Sie die Kunst des Delegierens. Gehen Sie auf jeden Fall noch einmal die Fragen durch, die Sie mit „Nein“ beantwortet haben. Woran liegt es, dass Ihre Fähigkeit zu delegieren in diesem Bereich noch verbesserungsbedürftig ist?

Beantworten Sie sich diese Frage ehrlich.
Und arbeiten Sie systematisch an diesen Punkten.
Dann können Sie zukünftig von sich selbst sagen: Ich delegiere richtig.
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Motivations-Check
Wie müssen Sie welchen Mitarbeitertyp motivieren?

Oft übersehen: Mitarbeiter mit wenig Eigeninitative müssen anders geführt werden als hoch motivierte.
Der neue Praxis-Leitfaden „Motivations-Check“ zeigt Ihnen, wie Sie es richtig machen!

Anhand sofort zu übernehmender Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare finden Sie für jede Führungssituation die passende Antwort. Egal ob Selbstmotivation, Mitarbeitermotivation, Kommunikation, Führungsstil, Sozialleistungen, Glaubwürdigkeit oder Führung von schwierigen Mitarbeitern.

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für immer wieder neue Anregungen,
mit denen Sie Ihre Mitarbeiter motivieren können!



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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie haben in einer neuen Marketingaktion Ihr Produkt  beworben. Doch Ihre Bemühungen scheinen erfolglos, das Bestelltelefon klingelt nicht häufiger, die Onlineverkäufe stagnieren ebenfalls. Was war falsch geplant? Womöglich gar nichts!

Effektives Marketing ist mehr als eine einzelne Aktion. Rechnen Sie daher immer mit 3 Anläufen bis eine neue Maßnahmen greift. Lesen Sie mehr über die häufigsten Marketingfehler und wie Sie denen am geschicktesten ausweichen.

Der Obama-Wahlkampf und sein Sieg verspricht „Change“ – die Veränderung in allen Bereichen. Und genau das erwarten auch die IT-Experten von ihrem neuen Präsidenten. „Open Governement“ ist ein Stichwort, das bereits im Web präsentiert und diskutiert wird. Von den zu erwartenden Änderungen an den strengen US-Patenten-Vorschriften können auch bald unsere deutschen IT-Entwickler profitieren. Lesen Sie, auf welche Veränderungen im IT-Sektor die Wahl mit sich bringt. 

Ihnen eine spannende Woche für den „Change“


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


4 Tipps, wie Sie den häufigsten Marketingfehlern ausweichen

Marketingfehler lassen sich in der Regel mit Versäumnissen umschreiben.
Entweder wird eine Aktivität an sich versäumt, manchmal ist es die Sorgfalt, bei der Bearbeitung. Manchmal fehlt die  Logik der zeitlichen Reihenfolge. Sehen Sie selbst:
  • Fehler 1
Marketing? Na klar machen wir das! Wir denken uns spontan immer wieder was neues aus für unsere Kunden
Wer so ran geht, der denkt vermutlich auch der Zielmarkt sei undenkbar groß, das Produkt für jeden geeignet und Konkurrenz gibt es auch nicht. Das ist falsch.

Jedes Produkt hat einen Hauptabnehmerkreis, nicht jeder profitiert von  Ihrem Produkt, so dass er bereit ist zu invertieren und der Wettbewerb schläft auch nicht.  
Wer keine langfristige Strategie hat, der sollte seine aktuellen Marketingmaßnahmen zunächst einstellen und einen Plan aufstellen. Es gilt zunächst, das Markt-Ziel-Segment zu definieren, denn hier erreichen Sie den größtmöglichen Umsatz.

Planen Sie Ihr Vorgehen, um nicht Geld zu verschwenden.
Erarbeiten Sie einen Überblick über Ihre Lieferungen und Leistungen und arbeiten Sie die heraus, die ein Alleinstellungsmerkmal bedeuten. Untersuchen Sie parallel dazu das Angebot und den Zielmarkt Ihrer Mitbewerber.

Erst jetzt können Sie einen Plan aufstellen, in dem zeitliche Angaben genauso wichtig sind, wie die Höhe des einzusetzenden Budgets.

  • Fehler 2
Marke? Ja habe ich mit Logo, aber was bringt das beim Kunden wirklich?

Ein Logo ist noch lange keine Marke. Nur wenn Sie eine konkrete Botschaft oder Markenphilosophie transportieren, hilft Ihnen die bildliche Übersetzung.
Jeder einzelne Mitarbeiter muss Ihre Markenphilosophie kennen und diese auch nach außen vertreten können. Nur dann sind Sie extern glaubwürdig. Zur Philosophie kann es gehören, dass Sie für hohe Qualität hohe Preise fordern, aber auch dafür bekannt sind, dass Sie 1/3 des Gewinns an gemeinnützige Projekte vergeben.
Für den Kunden muss klar erkennbar sein, warum er Sie wählen sollte und nicht Ihren Mitbewerber. Dazu müssen Sie Ihre Marke in eine „eigene Sprache“ packen. Entwickeln Sie Slogans zu Ihrem Unternehmen, wenn es noch keine gibt.

  • Fehler 3
Selbstverständlich fange ich schon mit der Vermarktung des Produktes an, auch wenn ich es noch nicht habe...
Die Testbeds haben Ihre Prototypen noch nicht durchlaufen und eine Serie gibt es noch nicht, aber das Produkt steht schon seit 2 Monaten als Ankündigung im Internet?
Erinnern Sie sich an  Tollcollect und die verspätete Einführung der Maut.

Läuft eine Kampagne so gut, dass die Nachfrage nicht befriedigt werden kann, dann spricht das nicht mehr für eine Firma. Die Spielkonsolenhersteller sind auch ein gutes Beispiel dafür. Die X-Box 360 als Weihnachtsgeschenk? Nur für die Hartgesottenen, die lange genug angestanden haben. Ärger und Verdruss waren das Ergebnis der Kampagne.
Achten Sie gerade bei aggressiven Kampagnen auf den Zuspruch und die Vorbestellungen und passen Sie diese immer dem tatsächlichen Bedarf an.
  • Fehler 4
Marketing und Vertrieb arbeiten aneinander vorbei
Erarbeitet die Marketingabteilung eine neue Direktmail-Aktion, um 'potentielle Kunden' für das Verkaufsteam anzusprechen, dann muss das Verkäuferteam entsprechend geschult sein.
Wer sind die angesprochenen Kunden? Kennen Ihre Verkäufer die Mailings?

Nutzen Sie zudem alle Kommunikationskanäle, die in Ihr Budget passen. Ein ausgewogener Marketing-Mix wird das Gros Ihrer Zielgruppe auch erreichen. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Internets, der Printmedien, multimediale Medien, Visitenkarten, Kinowerbung und die Mundpropaganda.
OPEN GOVERNMENT and more – Das sind Obamas erste IT-Projekte

Erst am 20. Januar 2009 ist Beginn des offiziellen Amtsantritts von Barrack Obama
Das Kampagnenteam hat für die Übergangszeit bereits die Plattform Change.gov gestartet. Besucher der Website werden aufgefordert, ihre konkreten Wünsche auf der Seite mitzuteilen.

Das Online-Angebot wird von der Firma Blue State Digital betrieben, die Barrack Obama auch schon sicher im Internet durch den Wahlkampf führte.

Wer nun ein offenes Forum erwartet, der sieht sich allerdings getäuscht, das gibt es auf
Change.gov nicht.
Eine Bewertung von Vorschlägen oder Ideen, wie es im Web 2.0 üblich ist,  findet ebenfalls nicht statt.

Zuschriften und  Videodateien sind aber herzlich willkommen. 

Auf der Agenda des neuen Präsidenten und seines Vize Joe Biden stehen aber auch Änderungen in der Technologiepolitik und Fragen wie Telekommunikationsüberwachung und Reform des Rechts an immateriellen Gütern (Patentrechte)

Der technologiepolitische Plan umfasst folgende Punkte mit konkreten Einzelversprechen:

u.a.
  • den freien Austausch von Ideen durch ein offenes Internet und eine Gattungsvielfalt der Medien
  • besseren Jugendschutz
  • Kampf gegen Kinderpornographie
  • Sicherung des Rechts auf Privatsphäre
  • Gewährleistung eines besseren Datenschutzes (Technik soll Hilfestellung geben, um Verletzungen haftbar zu machen)
  • flächendeckende Breitbandversorgung

Es soll zukünftig einen Chief Technology Officer (CTO) geben, der die Verantwortung für die Fortschritte in der Informationstechnik trägt. Denn auch die neue Regierung möchte von den neuen Technologien profitieren. Hier ist sogar die Rede von einem prinzipiellen Umbau der Art und Weise des Regierens. Die Besetzung dieser Schlüsselposition ist daher schon ein heiß diskutiertes Thema mit viel spekulativem Inhalt.

Bekannte Namen aus der Internetwirtschaft
  • Eric Schmidt (Google-Chef), der Obama bereits im Wahlkampf zur Seite stand,
  • Jeff Bezos (Amazon-Frontmann) oder
  • Bill Joy (Sun Mitbegründer)

sind im Gespräch. Der VentureCapital-Geber Julius Genachowski oder Sonal Shah, frühere Chefin für globale Entwicklungsfragen bei Google, zählen bereits zum Wahlkampfteam und reihen sich in die berühmte Jobkandidatenliste mit ein.

Gespannt schaut man auch darauf, wer der zukünftige Beauftragte zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte wird. Eine wichtige Frage für Hollywood, die Musikindustrie, oder Pharmakonzerne. Den entsprechenden Posten eines United States Intellectual Property Enforcement Representative (USIPER) hatte der US-Kongress schon Ende September geschaffen.

Der neue Jobinhaber soll das staatliche Vorgehen gegen Verletzungen von Copyright-, Marken- und Patentrechten im In- und Ausland koordinieren.

Wünschenswert wäre es, US-Patente besser zugänglich zu machen. Ein Schritt in die richtige Richtung wäre, mit Pro-Umwelt-Patenten anzufangen. Denn dort hat sich die neue US-Regierung sich ja auch einiges vorgenommen.

Weitere Inforamtion: www.change.gov
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Auslands-Knigge
AUSLANDSKNIGGE

Keine Stäbchen in den Reis stecken?

Tischmanieren in Asien, Shake-Hands in den USA, das Klassenbewußtsein der Briten. Wie auch Sie sich im internationalen Geschäftskontakt auf sicherem Parkett bewegen, lesen Sie in:

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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

Als Führungskraft haben Sie jeden Tag mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten zu tun. Machen Ihnen diejenigen mit einer besonders ausgeprägten Persönlichkeit auch manchmal richtig zu schaffen? Mit diesen 4 Tipps fällt Ihnen der Umgang mit Störern in Zukunft etwas leichter.

Kunststoffe bestimmen in vielfältigster Art und Weise unseren Alltag, und übernehmen aufgrund Ihrer speziellen Eigenschaften unersetzbare Funktionen in der Industrie.

Das anschauliche Praxisseminar „Kunststoffe - Reaktionen, Eigenschaften und Anwendungen“ vom 01.12. bis 02.12.2008 in München, vermittelt Ihnen die chemischen Zusammenhänge, die diese Eigenschaften erst ermöglichen.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

So bekommen Sie Selbstdarsteller, Besserwisser und Miesmacher in den Griff

Störer können Ihr Team nachhaltig zersetzen, und gerade in Zeiten hoher Arbeitsbelastung für sinkende Leistungen und abnehmende Effizienz in Ihrem Labor sorgen. Lassen Sie sich nicht das Zepter aus der Hand nehmen und reagieren Sie situativ richtig, wenn:
  1.  Ihr Mitarbeiter seine Hauptaufgabe darin sieht, andere über alles zu informieren (Neuigkeiten, Halbwahrheiten, Gerüchte) und immer im Mittelpunkt stehen möchte.Dann beschäftigen Sie Ihren Mitarbeiter und fordern Sie mehr Präsenz am Arbeitsplatz. Kontrollieren Sie zeitliche Vorgaben und Fragen Sie bei Gerüchten gezielt nach.
  2. Ihr Mitarbeiter um sich selbst kreist und seine Bedürfnisse für entscheidend hält. Er sich nicht ins Team einbinden lässt.
    Dann übertragen Sie einen möglichst eigenständigen Arbeitsbereich und kontrollieren Sie die Erledigung Ihrer Anweisungen streng.
  3. Ihr Mitarbeiter immer nur das Negative sieht und immer eine Ausrede parat hat, warum etwas nicht funktioniert.
    Dann sprechen Sie nicht erreichte Leistungsziele immer wieder an und machen Sie Ihre Enttäuschung deutlich.
  4. Ihr Mitarbeiter sich als gescheitert sieht und meint, dass früher alles besser war.
    Dann fragen Sie Ihn nach seinen Erfahrungen. Teilen Sie zu bewältigende Aufgaben zu und loben Sie bei Zielerreichung. Übergeben Sie ggf. Praktikanten oder Azubis zur Betreuung.
Seminar-Tipp: „Kunststoffe - Reaktionen, Eigenschaften und Anwendungen“ vom 01.12. bis 02.12.2008 in München

Dieses Seminar vermittelt Kunststoff-Basiswissen für Einsteiger und fachvertiefende Anwender aller Industrien, in denen Kunststoffe produziert, verarbeitet oder eingesetzt werden.

Angesprochen werden insbesondere Mitarbeiter der Bereiche: Produktion, Marketing, Vertrieb und Qualitätsmanagement sowie Angestellte in Forschung und Entwicklung.

Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz und die Bedeutung des Werkstoffes "Kunststoff".

Neben den zentralen Grundbegriffen der Kunststoffwelt (u. a. Glasübergangspunkt, Kristallinität, Monomer, Polymer,...), erlernen Sie die wichtigsten chemischen Zusammenhänge zwischen der Polymerstruktur und den Kunststoffeigenschaften.

Ein weiteres Thema ist die Einteilung der Kunststoffe (Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere) durch die Darstellung der unterschiedlichen Polyreaktionen sowie des unterschiedlichen thermomechanischen Verhaltens.

Sie lernen an Beispielen aus der industriellen Praxis (u. a. Automobil- und Elektronikbereich) und erproben Ihr Wissen in einfachen Übungen. 

Weitere Informationen unter http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-12-211-8.html. 
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