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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 05.11.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Jeder 8 glaubt: Der Job gefährdet die Gesundheit
Selbst-Test: So schließen Sie Ihr Projekt erfolgreich ab

Wenn weniger mehr ist – Gewinn durch Leistungsreduzierung
So reagieren Sie effektiv, wenn Ihre Kritik nicht angenommen wird

Anschlussreform der Unfallverhütungsvorschrift um 2 Jahre verschoben
6 Tipps, wie Sie vertrauensbildende Maßnahmen bei einem Verkaufsgespräch einsetzen

5 goldene Regeln für den technischen Vertrieb!
Finanzkrise: ITK-Branche wenig betroffen

So überzeugen Sie andere von Ihren guten Ideen
Seminar-Tipp: „Das Argumentationstraining“ vom 25. bis 26. November 2008 in Heidelberg

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

jedes Projektmanagementbuch empfiehlt Ihnen, auch dem Projektabschluss entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken. Doch tun Sie das wirklich?

Ist es nicht eher so, dass Sie ein neues Projekt bereits vorbereiten müssen und deshalb nur noch wenig Zeit in den Abschluss des alten stecken möchten?

Auch wenn das verständlich ist: Sie sollten trotzdem auch dieser Projektphase Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Denn wenn Sie genau analysieren, welche Schwierigkeiten es während der Projektphase gegeben hat und was besonders gut gelaufen ist, können Sie daraus für das nächste Projekt lernen – und möglicherweise wertvolle Zeit und auch Geld sparen.

Es ist daher Zeit, den Projektabschluss nicht weiter zu vernachlässigen. Mit unserem Selbst-Test weiter unten können Sie überprüfen, ob Sie Ihr letztes Projekt erfolgreich abgeschlossen haben.

Außerdem können Sie sich dann auch guten Gewissens mit unserem neuen
Online - Rätsel belohnen. Attraktive Preise warten bereits auf Sie!

Viel Spaß bei der Umsetzung und beim Rätseln


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Jeder 8 glaubt: Der Job gefährdet die Gesundheit

Deutsche Arbeitnehmer sehen einen Zusammenhang zwischen einem hohem Arbeitsaufkommen und einem schlechten Gesundheitszustand. Zudem sind 2/3 der Befragten der Ansicht, dass Arbeitgeber stärker für die Gesundheit und Fitness ihrer Mitarbeiter verantwortlich sein sollten. Das sind 2 Ergebnisse einer internationalen Studie, die der Personaldienstleiter Kelly Services in 33 Ländern durchgeführt hat.

Laut der Untersuchung glauben 12 % der deutschen Studienteilnehmer, dass ihre Arbeit sie krank macht oder generell gesundheitsschädlich ist. Als Ursache neben zu wenig Bewegung nannten sie auch mangelnde Anerkennung. Zudem gab jeder 10. an, aufgrund von Stress bei der Arbeit an Schlafstörungen zu leiden.

Ungeachtet der Ergebnisse erfreuen sich deutsche Arbeitnehmer bester Gesundheit: Fast 93 % nennen ihren aktuellen Gesundheitszustand „gut“ oder „sehr gut“. Besonders wohl fühlen sich Angestellte in Baden-Württemberg und Sachsen (je 95 %).

Mehr Informationen zu der Studie erhalten Sie unter www.kellyservices.de.
 
Selbst-Test: So schließen Sie Ihr Projekt erfolgreich ab

Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“.

x Ja  Nein
Haben Sie einen Termin für die Übergabe festgelegt?xx
Ist die Qualität der Ergebnisse durchgängig gut?xx
Haben Sie die Kosten analysiert?xx
Ist das Projekt lückenlos dokumentiert?xx
Sind Abweichungen nachvollziehbar?xx
Haben Sie den Termin für die Abschlusssitzung festgelegt?xx
Sind die Dokumente vollständig?xx
Sind die Ergebnisse für die Abschlusspräsentation aufbereitet?
x
x
Haben Sie die Projektergebnisse so archiviert, dass jeder Ihrer Projektmitarbeiter einen schnellen Zugriff darauf hat?
x
x
Haben Sie einen Termin für die Abschlussfeier, mit der Sie das Projekt offiziell verabschieden?x
x


Test-Auswertung:
Wenn Sie sämtliche Fragen mit „Ja“ beantwortet haben - dann herzlichen Glückwunsch. Sie haben Ihr Projekt erfolgreich abgeschlossen. Für alle anderen gilt: Gehen Sie noch einmal die Fragen durch, die Sie mit „Nein“ beantwortet haben. Versuchen Sie, den Projektabschluss zu vervollständigen.
Bedenken Sie: Es lohnt sich, denn ein Projekt erfolgreich abzuschließen kostet zwar Zeit, bringt Ihnen für die Zukunft aber einen hohen Nutzen.


Übrigens:
Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag P 57 „So schließen Sie Ihr Projekt erfolgreich ab“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
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WICHTIGE TERMINSACHE für Ingenieure:
Hitoshi Takeda kommt!

Kommen auch Sie zum einzigen 2-Tages-Intensiv-Workshop mit Hitoshi Takeda in Deutschland!
Was Sie hier lernen, hat schon Firmen wie Toyota zur Nr. 1 gemacht. Können Sie es sich leisten, darauf zu verzichten?


Dann melden Sie sich heute noch an – denn es stehen maximal 100 Plätze zur Verfügung, die angesichts dieser seltenen Seminar-Gelegenheit schnell ausgebucht sein werden.

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Hersteller von Maschinen, Anlagen, Geräten, Hilfsstoffen … geben für ihre Produkte im Allgemeinen Leistungs- und Verschleißgrenzen an. Diese Werte korrelieren sehr eng miteinander. Wenn Sie z. B. eine Glühlampe 10 % unter der Nennleistung betreiben, kann sich die Lebensdauer verdoppeln. Leider sind die Zusammenhänge nicht immer so deutlich und linear.

Trotzdem lohnt es sich, das Potenzial der gezielten Leistungsreduzierung einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Wenn weniger mehr ist – Gewinn durch Leistungsreduzierung

Alles spricht von Leistungsoptimierung, Erhöhung der Produktivität, Verbesserung der Wirkungsgrade und da lesen Sie doch tatsächlich einen Vorschlag, der genau das Gegenteil fordert. Kann das ernst gemeint sein?

Die Grundlage dieser Methode basiert auf einem einfachen Rechenbeispiel:

Die Ausfälle in einem bestimmten Zeitraum kosten die Summe x, eine Leistungsreduzierung in dieser Zeit kostet die Summe y. Durch eine Reduzierung der Auslastung lässt sich fast immer die Zahl der Ausfälle reduzieren und ist diese Summe dann größer als die Verluste durch die Reduzierung, dann lohnt sich diese Maßnahme.

Aber eine Leistungsabsenkung muss noch nicht einmal mit Einbußen verbunden sein. Viele Prozesse fordern von den Maschinen und Anlagen sehr unterschiedliche Belastungen ab. Wenn es Ihnen gelingt, hier eine Glättung herbei zu führen, dann können Sie für einen bestimmten Zeitabschnitt sogar eine höhere Leistung erzielen.

Beispiel: Sie transportieren mit einem Förderband Getriebeteile zum Einbauort. Da es sich um unterschiedliche Teile handelt, die beim Einbau mal mehr mal weniger Zeit in Anspruch nehmen, wird das Band von Zeit zu Zeit vom Monteur per Hand gestoppt. Optimieren Sie den Bandantrieb so, dass er diese Unterschiede ausgleicht und bei den komplexeren Bauteilen, die Geschwindigkeit reduziert. Durch den kontinuierlichen Antrieb mit teilweise reduzierter Leistung vermindern Sie belastende Anfahrmomente und erhöhen die Lebensdauer ohne jegliche Einbußen beim Ausstoß.
So reagieren Sie effektiv, wenn Ihre Kritik nicht angenommen wird

Es gibt immer wieder Situationen, da üben Sie Kritik an den Leistungen oder dem Verhalten von Mitarbeitern aber eine Korrektur können Sie nicht feststellen. Das mag viele Gründe haben, ob Bequemlichkeit oder mangelnde Einsicht. Bei der Kritik, die Sie zuvor ein- oder mehrmals geübt haben, konnten Sie im Gespräch feststellen, dass es keinen triftigen Grund für die Sturheit Ihres Mitarbeiters gibt. In diesem Fall sollten Sie einen Tadel aussprechen.


Checkliste: So tadeln Sie wirkungsvoll
  • Wählen Sie trotz des Ärgers den Sie empfinden einen positiven Einstieg   
  • Erläutern Sie die Tatsachen ohne das Verhalten zunächst zu werten   
  • Fordern Sie dann, dass sich der Mitarbeiter in der Sache selbst beurteilt   
  • Suchen Sie gemeinsam nach den Ursachen für sein Verhalten   
  • Weisen Sie den Mitarbeiter auf die Folgen seines fortgesetzten Fehlverhaltens hin   
  • Fragen Sie nach, ob der Mitarbeiter seinen Fehler ehrlich einsieht   
  • Legen Sie zusammen eine Verhaltensrichtlinie fest    
  • Protokollieren Sie das Gespräch mit allen Inhalten   
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Praxis-Check Kosten senken und Steuern
Was tun Sie,
wenn man Ihnen die Verantwortung für ein Projekt entzieht

… weil die Kosten zu hoch sind?

Dieses Beispiel zeigt: Das Thema Kostenmanagement kann sich schnell zum ungeahnten Karriere-Killer entpuppen.
Der neue Praxis-Check „Kosten senken und steuern“ zeigt Ihnen, welche oft übersehenen Positionen die Kosten heimlich, still und leise in die Höhe treiben. Mit sofort anwendbaren Checklisten, Arbeitshilfen und Kalkulationsgrundlagen steuern Sie kurz- und langfristig gegen!


Fordern Sie den Praxis-Check
„Kosten senken und steuern“ heute noch an!

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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

Geschäftsbeziehungen sind Vertrauenssache. Und Vertrauen bildet sich nicht „ad hoc“ heran, sondern erst in einem langsamen Prozess. Merkt ein Kunde Ihres Betriebs zum Beispiel in einer Verkaufsverhandlung, dass Sie ernsthaft daran interessiert sind, ihm eine genau auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Lösung zu präsentieren, dann fängt er an, Ihnen zu vertrauen.

Meistens können Sie den Prozess kaum beeinflussen. Doch durch bestimmte vertrauensbildende Maßnahmen können Sie dafür sorgen, dass mögliche Zweifel und Bedenken Ihres Kunden schneller beseitigt werden.

Vertrauen sollten Sie nicht missbrauchen, um Ihre Geschäftsziele durchzusetzen. Das hätte auf Dauer negative Konsequenzen für spätere Verkaufsverhandlungen. Setzen Sie stattdessen auf vertrauensbildende Maßnahmen. Wir nennen Ihren einige weiter unten.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Anschlussreform der Unfallverhütungsvorschrift um 2 Jahre verschoben

Die zum 1. Januar 2009 vorgesehene Anschlussreform der Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ wird um 2 Jahre bis zum 1. Januar 2011 verschoben.

Zweck der Reform ist die Neuordnung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Regelbetreuung für Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten (BGV A2, Anlage 2).

Damit reagieren das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Länder und die Unfallversicherungsträger auf die Notwendigkeit, die bisher erarbeiteten Reformansätze vor dem Hintergrund weiterer Fusionen bei den Unfallversicherungsträgern noch stärker zu harmonisieren. Ziel ist es, letztlich für alle Betriebe konsistente Regelungen erzielen zu können.

Vorstand und Mitgliederversammlung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) haben sich vor diesem Hintergrund darauf verständigt, bei der anstehenden Novellierung der Anlage 2 zur BGV A2 die Regelungen im öffentlichen Bereich mit einzubeziehen und somit für Berufsgenossenschaften und Unfallkassen eine einheitliche Unfallverhütungsvorschrift zur Umsetzung des Arbeitssicherheitsgesetzes zu erarbeiten.
6 Tipps, wie Sie vertrauensbildende Maßnahmen bei einem Verkaufsgespräch einsetzen

Verkaufsverhandlungen sind Vertrauenssache.
Und die Grundlage für Vertrauen können Sie schaffen – und zwar so:

Tipp 1:
Beantworten Sie alle Fragen Ihres Kunden vollständig und räumen Sie sämtliche Zweifel aus dem Weg. Fragen Sie nach, ob Ihr Kunde noch weiteren „Diskussionsbedarf“ sieht, bevor Sie zu einem Vertragsabschluss kommen.

Tipp 2:
Drängen Sie Ihren Kunden nicht zum Kauf. Ihr Kunde könnte das Gefühl entwickeln, dass es Ihnen nur um den Vertragsabschluss geht, nicht aber um die Zufriedenheit Ihres Kunden in allen Bereichen.

Tipp 3:
Erläutern Sie Ihrem Kunden genau, was nach dem Vertragsabschluss kommt. Nennen Sie auch eventuell einzuhaltende Fristen.

Tipp 4:
Geben Sie keine Versprechen, die Sie später nicht einhalten können. Das wirkt unseriös. Wenn Sie für eine Zusage genaue Informationen aus einer anderen Abteilung Ihres Betriebs benötigen, dann holen Sie diese ein. Können Sie die Informationen nicht während des Gesprächs besorgen, dann erläutern Sie Ihrem Kunden die Sachlage. Machen Sie eine Zusage erst dann, wenn Sie alle Informationen haben.

Tipp 5:
Nennen Sie Ihrem Kunden einen konkreten Ansprechpartner mit Namen und Telefon-Nummer, wenn Sie ihn später nicht selbst weiterbetreuen (weil Sie ihn an eine andere Abteilung übergeben).

Tipp 6:
Bieten Sie Ihrem Kunden an, dass er sich bei auftretenden Fragen auch immer an Sie wenden kann. Nennen Sie ihm eine Telefon-Nummer, unter der er Sie die meiste Zeit erreichen kann.
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ingenieur-verlag.net
Wie erreichen Sie, dass alle Projekt-Mitglieder
„die selbe Sprache sprechen“?


Kennen Sie das auch, dass jeder beteiligte Teilbereich eines Projekts eine völlig andere Vorgehensweise hat? Der eine benutzt gar keine Projektmanagement-Methoden, der andere wiederum schwört auf ein System, das mit Ihrem nicht 100%ig kompatibel ist.

Ein Projektmanagement-Handbuch hilft hier weiter: Jeder Teilnehmer kann hier leicht nachschlagen, wie er welche Aufgabe erledigen soll. Dadurch wird die Kommunikation der Teammitglieder deutlich verbessert und die Reibungsverluste minimiert.

Im  der „Größten Deutschen Online-Datenbank speziell für Ingenieure und technische Führungskräfte“  erfahren Sie, wie Sie ein Projektmanagement-Handbuch erstellen und an Ihr Unternehmen anpassen.

PLUS die kaum bekannten Praxis-Tipps, mit denen Sie Team-Mitglieder richtig motivieren, damit das Projekt erfolgreich abgeschlossen wird.

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie vertreiben technisch anspruchsvolle Produkte, da reicht eine  Standard-Kundenpflege oft nicht aus. Speziell den Kundenkreis „Großabnehmer“ müssen Sie intensiver betreuen, als Unternehmen, deren Produkte nicht so erklärungsbedürftig sind. Mit den 5 goldenen Regeln im technischen Vertrieb, sind Sie auf dem richtigen Weg!

Die Finanzkrise ist Thema jeder Nachrichtensendung:
Sie sorgt für Unsicherheit und hemmt die Kauflust. Doch trotz der Krise befürchtet die IuK-Branche wenig Einbrüche. Der Hightechverband BITKOM nahm Ende Oktober erstmals Stellung zu den Zahlen und Auswirkungen. Lesen Sie, was die IuK-Branche angesichts der Finanzkrise zukünftig erwartet.

Eine optimistische Woche wünscht Ihnen


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


5 goldene Regeln für den technischen Vertrieb!

Sie müssen Produkte erklären? Ihr Verkauf hängt davon ab, wie technisch versiert Ihr Großabnehmer ist. Dennoch gibt es Regeln, die Ihnen den Vertriebsalltag erleichtern:

1. Achten Sie auf den Rang der Gesprächsteilnehmer

Ihr Großabnehmer möchte gern einen Termin mit Ihrem Unternehmen, weil er sich für Ihr Relaunchprodukt interessiert. Sie wissen, derjenige der tatsächlich alle Fragen beantworten  kann, das sind Sie! Aber Vorsicht, wer möchte hier eigentlich mit wem sprechen? Nicht immer verbirgt sich hinter dem Schreiben nur die Frage nach dem Produkt. Interessiert sich der Geschäftsführer persönlich für die neue Technik, dann binden Sie auch Ihren Geschäftsführer in das Gespräch ein.

Kann Ihr eigener Geschäftsführer den Termin nicht wahrnehmen, dann sollte dies zumindest vorher erklärt und ein weiterer Termin optional durch Sie in Aussicht gestellt werden. Sagt Ihr Kunde trotzdem zu, dann können Sie den Termin auch allein wahrnehmen. Wollen Sie zusätzlichen Eindruck auf den Kunden machen, dann lassen Sie die technischen Neuerungen doch direkt durch den Leiter der Entwicklungsabteilung vorstellen, vorausgesetzt er kann die Technik auch wirkungsvoll präsentieren.

2. Achten Sie auf Konsistenz in Ihrem Geschäftsverhalten

Es sollte eine Vertriebsphilosophie in Ihrem Hause geben, an die Sie sich strikt halten. Sonst entsteht auf Kundenseite Verwirrung.
Beispiel: Sie sind bei der ersten Reklamation unverhältnismäßig kulant, bei der nächsten Bestellung gehen Sie jedoch auf die Extrawünsche des Kunden nicht ein.

Klare Regeln aus Ihrer Firmenphilosophie heraus helfen hier: Entscheiden Sie sich für transparente Verhaltensweisen bei Reklamationen, bei Rabatten und bei Sonderaktionen.

3. Wie gut, wie neu, wie innovativ ist Ihr Produkt? Bleiben Sie ehrlich!

Einmal mit einer groben Übertreibung oder Verzerrung der Tatsachen aufgeflogen, wird der Kunde Ihnen gegenüber sehr vorsichtig. Darum versuchen Sie sich gar nicht erst darin, eine Lieferverzögerung z.B. dem Transportunternehmen in die Schuhe zu schieben. Fehler passieren, doch das ist bedingt schlimm, solange Sie fair und ehrlich bleiben.

4. Zeigen  Sie außerordentliche Anstrengungen

Ihr Großabnehmer hat sich für Ihr Unternehmen als Entwickler der Serie entschieden, dann dürfen Sie sich zu Recht über die Bestellung freuen. Betrachten Sie den Bestellschein trotzdem als eine Schuld, dem Kunden die bestmögliche Leistung zu liefern.

Ein gutes Qualitätsmanagement sorgt in der Regel für Bestleistungen in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie in einem kleineren Unternehmen keinen ausgewiesenen QM-Beauftragten haben, dann sorgen Sie als Vertriebsleiter für einen serviceorientierten Vertrieb. Ein Großabnehmer ist es Ihnen wert, sich telefonisch nach seiner Zufriedenheit mit der Abwicklung und der neuen Bauserie zu erkundigen.

5. Passen Sie das technische Details auf die Vorkenntnisse an

Nicht jeder Kunde ist gleich technisch versiert. Der Eine benötigt mehr Details, der andere weniger. Ein Chef verlässt sich auf die Aussagen des Einkäufers, der andere Geschäftsführer will alles selber verstehen.
Finanzkrise: ITK-Branche wenig betroffen

Der Branchenverband BITKOM sieht den deutschen IuK-Markt derzeit wenig von der allgemeinen Finanzkrise betroffen. Das geht aus  einer aktuellen Umfrage des BITKOM hervor: 86 %der befragten Firmen sehen bislang keine direkten Auswirkungen der Krise auf ihr Geschäft.
Unklar sei allerdings, wie sich die Geschäfte im Jahr 2009 entwickeln. Dies sei aber eher ein Ergebnis der natürlichen Marktzyklen und der aktuellen Konjunkturprognosen, deren Zeichen den Abwärtstrend einläuten.


Nur 13 % der 301 befragten IuK-Unternehmen geben an, dass sie weniger umsetzen bzw. weniger neue Aufträge bekommen als zuvor erwartet. Zwiespältig beurteilen die Unternehmen die Geschäftsentwicklung in der nahen Zukunft. 60 % der Firmen erwarten auch in den kommenden Monaten keine negativen Auswirkungen der Finanzkrise. Dagegen rechnen 39 Prozent in diesem Zeitraum mit schwächeren Umsätzen als vor der Krise angenommen. „Der deutsche Hightech-Markt präsentiert sich derzeit noch weitgehend stabil“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Umfrage in München.

Auch auf die Personalplanung der Unternehmen hat die Krise zurzeit noch keine Auswirkungen gehabt. Für personelle Anpassungen sehen 85 % der befragten Unternehmen keinen Anlass. Lediglich 13 % wollen bei Neueinstellungen vorsichtiger sein. Nach einer Septemberumfrage gibt es aktuell rund 45.000 offene Stellen für IT-Experten. Davon entfallen 19.000 auf die IuK-Industrie und 26.000 auf die Anwenderbranchen. Bei Software-Anbietern und IT-Dienstleistern werden im laufenden Jahr trotz der Krise an den Finanzmärkten sogar rund 15.000 neue Stellen geschaffen.

Die Finanzierungssituation der Betriebe stellt sich laut Umfrage bei 30 % der Unternehmen unklar dar. Grund ist die Annahme, dass die Kreditvergabe schwieriger sein wird und dass die Unternehmen mit schlechteren Finanzierungskonditionen aufgrund der Bankenkrise rechnen müssen. Die überwiegende Mehrheit von fast 60 % rechnet mit konstanten Finanzierungszahlen und ist zuversichtlich, dass die derzeitige Finanzsituation keine Auswirkungen auf die Finanzierungssituation der Unternehmen habe. Allein 7 % geben zu dieser Frage keine Prognose ab.

BITKOM-Präsident Scheer appelliert bei der Vorstellung der Umfrage noch mal an die Aufgaben des Staates als Impulsgeber für bestimmte Märkte und spricht dabei die allgemeine aktuelle Konjunkturlage an. Scheer hält eine konsequente Modernisierung der öffentlichen Verwaltungen und die Ausstattung der Schulen mit modernen Computern und Internetanschlüssen zu diesem Zeitpunkt für dringend notwendig. Schließlich müsse gerade die öffentliche Hand hier die Impulse setzen und die schon längst überfälligen Investitionen tätigen.
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Haben Sie als Qualitätsmanagement-Beauftragter auch manchmal mit skeptischen Bemerkungen zu kämpfen: „Was macht der denn überhaupt?“ oder „Durch den wird doch kein Stück mehr produziert!“

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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie präsentieren in einer Besprechung eine wirklich gute Idee. Sie haben sich Ihrer Meinung nach gut vorbereitet und können viele Vorteile Ihrer neuen Lösung nennen. Dann ergreift Ihr Kollege das Wort und nach einer selbstbewusst vorgetragenen Killerphrase, schauen Sie sprachlos zu, wie Ihre Idee zerredet wird. Halten Sie sich an diese einfachen Regeln und überzeugen Sie andere von Ihren guten Ideen.

Auch „Das Argumentationstraining“ des ASB Management-Zentrum Heidelberg e.V. am 25. bis 26. November, vermittelt Ihnen konkrete Tipps, wie Sie Ihren Ideen zu mehr Gehör verhelfen und Gegenargumente schlagfertig kontern.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

So überzeugen Sie andere von Ihren guten Ideen

Eine gute Idee allein reicht meist nicht aus, um andere zu überzeugen. Bereiten Sie sich deshalb gut vor und informieren Sie sich genau über den Gegenstand Ihrer Argumentation. Setzen Sie sich dabei Minimal- und Maximalziele. Während der Diskussion ist es entscheidend, dass Sie Sicherheit in der Sache ausstrahlen.

Fassen Sie sich kurz aber deutlich und scheuen Sie sich nicht einzugestehen, spezielle Fragen nicht sofort beantworten zu können. Versetzen Sie sich in Ihren Gesprächspartner hinein und nehmen Sie sachliche Gegenargumente nicht persönlich.

Hören Sie genau zu und nutzen Sie außerdem diese Möglichkeiten:
  1. Zitierten Sie Persönlichkeiten / Autoritäten mit anerkannter Kompetenz.
  2. Stützen Sie sich auf Normen und Gesetze.
  3. Argumentieren Sie rational mit Fakten, Logik und Statistiken.
  4. Veranschaulichen Sie mit Ihren eigenen Erfahrungen. 
  5. Nutzen Sie Analogien, um mit Vergleichen zu arbeiten.
  6. Wiederholen Sie Ihr Argument: „Dies muss mit aller Deutlichkeit unterstrichen werden ... !“
  7. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner seine Statements definieren. Dies verschafft Ihnen Klarheit und neue Möglichkeiten Gegenargumente zu finden. „Was heißt für Sie…?“ Oder definieren Sie selbst „Verstehe ich Sie richtig, dass…“
  8. Bei einem hartnäckigen Partner, der alle Vorschläge in den Wind schlägt, nutzen Sie die „Offenbarungsmethode“ mit: „Unter welchen Umständen könnten Sie dem Vorschlag ...zu stimmen ?“

Praxis-Tipp:

Beachten Sie die Hierarchie Ihrer Argumente. Beginnen Sie mit einem starken Argument, um Aufmerksamkeit zu wecken. Bringen Sie im Mittelteil schwächere Argumente.
Beenden Sie mit Ihrem besten Argument und holen Sie so Unentschlossene auf Ihre Seite.
Seminar-Tipp: „Das Argumentationstraining“ vom 25. bis 26. November 2008 in Heidelberg

Verbessern Sie in diesem Praxistraining Ihre persönliche Wirkung und Ihr Argumentationsgeschick in harten Gesprächen mit Kollegen und Kunden.

Überzeugungsfähigkeit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor in vielen Situationen Ihres beruflichen Alltags. In Gesprächen und Verhandlungen oder bei Präsentationen, sind neben Sachargumenten vor allem dialektisches Geschick gefordert. Ihre innere Einstellung, ist dabei der Schlüssel für Ihre Wirkung. Machen Sie sich die Faktoren Ihrer Persönlichkeit und Ihre persönliche Wirkung bewusst.

Sie lernen anhand bewährter Argumentations-Techniken mit boshaften, unsachlichen Spielarten, wie persönlichen Angriffen, Dominanzgebärden und Killerphrasen gelassen und sicher umzugehen. Nutzen Sie die psychologischen Tipps für eine gelassene Grundhaltung, um blinde Reaktionen zu vermeiden.

Erkennen Sie subtile Manipulation und lernen Sie anhand von Formulierungsbeispielen, wie Sie sie abwehren können. Sie erhalten außerdem spezielle Handlungsempfehlungen für Ihre Argumentation mit Kunden und Kollegen.

Dieses Training bietet Ihnen intensive Praxis-Übungen sowie Simulationen konkreter Situationen aus dem beruflichen Alltag. Neben Lehrgesprächen, Kurzvorträgen und der Bildung von Lernpartnerschaften, erhalten Sie je nach Bedarf auch ein Videofeedback.

Weitere Informationen unter: http://www.asb-hd.de.
 
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