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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 12.3.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Wissenspotenziale der Mitarbeiter nur unzureichend genutzt
Checkliste: So nutzen Sie das Potenzial von Querdenkern

Blackout – Der Mensch als Fehlerquelle
Gesund und leistungsfähig durch optimale Arbeitsbedingungen

4 von 5 Unternehmen pflegen Technologie-Partnerschaften
Checkliste: Keine Zeit für nichts? So setzen Sie auf effizientes Zeitmanagement

Hier lauert eine echte Marktchance: Leistung statt Maschine
Energieeffizienz – hier erhalten Sie die Informationen, die Sie brauchen

Seminar „REACH-Sicherheitsdatenblatt“ vom 17.06.2008 - 19.06.2008 in Wolfsburg

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie in Ihrem Team auch einen Ingenieur oder Techniker, der alles anders auffasst als der Rest Ihrer Mitarbeiter? Egal, was Sie sagen: Er hinterfragt es und macht Gegenvorschläge. Nichts akzeptiert er einfach so. Diese Art kann für Sie zwar manchmal sehr nervend sein, doch die Ideen dieses Mitarbeiters einfach zu überhören, heißt ein großes Potenzial an Motivation und scharfem Verstand zu ignorieren.

Sehen Sie die Ideen dieses Querdenkers deshalb einfach einmal aus einer anderen Perspektive: Er kann Sie vielleicht genau in den Momenten weiterbringen, in denen Ihr Projekt ins Stocken geraten ist – und zwar genau durch die unkonventionelle Art seines Denkens, die manche Diskussion länger werden lässt als geplant. Also, geben Sie Ihrem Querdenker eine Chance – und nutzen Sie dafür unsere Checkliste. Viel Spaß bei der Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Wissenspotenziale der Mitarbeiter nur unzureichend genutzt

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland wollen 2008 ihr Wachstum mit Hilfe neuer Informations- und Kommunikationstechnologien vorantreiben. Allerdings gelingt es insgesamt nur etwa jedem 2. Unternehmen, neue technische Möglichkeiten gut oder sehr gut operativ umzusetzen. Zu diesem Ergebnis kommt der „Managementkompass Wachstumstreiber Technologie“ der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting.

Tatsächlich werden die Potenziale in der Wissensförderung der Mitarbeiter nur unzureichend ausgeschöpft. Denn wenn es darum geht, die Mitarbeiter mit neuen Technologien vertraut zu machen, dominieren Massenlösungen.

70 % der Unternehmen leisten bei Einführung einer neuen Technologie Unterstützung, indem sie Seminare und andere Gruppenschulungen anbieten. 42 % stellen Informationsmaterial und Handbücher zur Eigenschulung zur Verfügung. Etwas mehr als ein Drittel der Unternehmen nutzt dafür neue Medien wie Intranet, E-Mail oder Telefonhotlines. Nur in jedem 4. Unternehmen gibt es maßgeschneiderte Einzeltutorien. Interaktive E-Learning-Angebote bietet lediglich ein Fünftel der befragten Entscheider an, obwohl sich diese besonders gut auf individuelle Weiterbildungsbedürfnisse zuschneiden lassen und E-Learning gegenüber Einzeltutorien in der Regel einen deutlichen Kostenvorteil hat.

Mehr zu den Ergebnissen erfahren Sie unter www.steria-mummert.de.
Checkliste: So nutzen Sie das Potenzial von Querdenkern

  • Machen Sie sich bewusst, welches Potenzial Querdenker bieten.
  • Respektieren Sie, dass Querdenker anders sind.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Team Querdenker toleriert.
  • Vereinbaren Sie Spielregeln für den Umgang miteinander.
  • Ziehen Sie ihn hinzu, wenn Sie Fragen aus einer ungewohnten Sicht analysieren und diskutieren wollen.
  • Nutzen Sie den Drang, alles in Frage zu stellen, dazu, Veränderungsprozesse anzustoßen und in Gang zu halten.
  • Setzen Sie Querdenker für innovative Aufgaben ein.
  • Vertrauen Sie auf die Leistungsbereitschaft und Kreativität. Gewähren Sie Autonomie.
  • Lassen Sie den Querdenker seine Arbeitsumgebung und –abläufe selbst gestalten.
  • Vereinbaren Sie hoch gesteckte Ziele und kontrollieren Sie nur in größeren Abständen.
Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in den Beiträgen S 20 und S 21 „Schwierige Mitarbeiter“. Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.
 
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Excel-Sofortlösungen für Ingenieure mit Führungsverantwortung


Würden Sie Excel gerne so einfach bedienen wie einen Taschenrechner?

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

schwere Unglücke wie der Transrapid-Unfall oder Stromausfälle in weiten Teilen Europas Ende 2006 machen uns deutlich, dass das größte Unsicherheitspotenzial in komplexen Systemen eindeutig der Mensch ist. Ein technisches System lässt sich nicht durch Gefühle ablenken, kennt keinen Hunger, keinen Stress und keinen Frust und ist in intaktem Zustand zu 100 % berechenbar. Das heißt natürlich nicht, dass der Mensch in einem Betrieb überflüssig ist, denn nur durch diese Unberechenbarkeit kann ein Mensch auch kreativ sein.


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Blackout – Der Mensch als Fehlerquelle

Wenn Sie den Untersuchungsbericht des Düsseldorfer Versorgungsunternehmens  E.on zum Stromausfall lesen, fallen einige Formulierungen besonders auf: „Es sei fälschlicherweise davon ausgegangen worden…“, „es standen nicht alle technischen Hilfsmittel zur Verfügung…“, „entgegen der Einschätzung...“, „unter Zeitdruck habe man irrtümlicherweise angenommen…“. In all diesen Aussagen können Sie deutlich heraus lesen, dass dieser Vorfall hätte vermieden werden können, wenn alle Szenarien durchgespielt worden wären. Für sie als Leiter der Instandhaltung bedeutet das aber: Nicht nur Ihrer Maschinen und Anlage müssen topfit sein, sondern auch das Bedien- und Wartungspersonal.

Kritik ist im nachhinein immer leicht möglich, aber Sie können auch viel aus diesem Vorgang lernen. Analysieren Sie die Situationen in Ihrem Betrieb und erstellen Sie mögliche kritische Szenarien. Wer entscheidet was? Was braucht derjenige für eine sichere Entscheidung? Welche Folgen hat der Ausfall der technischen Systeme? Führen Sie regelmäßig Planspiele durch, hier erkennen Sie Defizite am einfachsten. Laut dem Berliner Bitkom Verband finden sich immer noch sehr viele Unternehmen, die überhaupt keine Strategien gegen die unterschiedlichsten Formen von Stromausfällen einsetzen. Dabei stellt ein Ausfall z. B. der IT-Infrastruktur von 3 Tagen für 75 % aller Unternehmen laut Bitcom eine existenzbedrohliche Situation dar.
Gesund und leistungsfähig durch optimale Arbeitsbedingungen

Wenn es darum geht, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter nicht zu gefährden, gibt es eine große Anzahl an Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien der Berufsgenossenschaften, Auflagen der Arbeitsstättenverordnung etc. Aber all diese Gesetze und Restriktionen zielen im Grunde auf die Vermeidung von Schäden und Nachteilen und nicht so sehr auf die aktive Verbesserung der Gesundheit. Etablieren Sie in Ihrem Betrieb Schritt für Schritt ein aktives Gesundheitsmanagement, denn gesunde und zufriedene Mitarbeiter leisten mehr und machen weniger Fehler.

Checkliste: Gesundheitsprogramm am Arbeitsplatz
  • Bilden Sie eine Arbeitsgruppe „Betriebliche Gesundheitsförderung“
  • Stellen Sie Räumlichkeiten mit Sport- und Spielgeräten zur Verfügung, z. B. Tischtennisplatte oder Tischfußball. Nicht nur Bewegung auch Entspannung und Ablenkung ist sehr wichtig.
  • Führen Sie Mitarbeiterbefragungen durch, was gewünscht wird.
  • Bieten Sie in Zusammenarbeit mit einem Arzt Routineuntersuchungen in Ihrem Betrieb an (Hörtests, Blutbild, Vorsorgeuntersuchungen, Lungenfunktion etc.)
  • Laden Sie regelmäßig Referenten der Krankenkassen zu Informationsveranstaltungen ein (Rückenschulen, Atem- und Entspannungstechnik, Gymnastikübungen)
  • Überprüfen Sie den Erfolg und informieren Sie darüber am „Schwarzen Brett“
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Praxishandbuch leiten - führen - motivieren
Mit einem Kritikgespräch können Sie das Vertrauen eines Mitarbeiters verlieren. Oder gewinnen.

Kein Mensch lässt sich gerne kritisieren. Denken Sie daran, bevor Sie einen Mitarbeiter kritisieren.

Wenn Sie den Empfehlungen im Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren folgen, können Sie dem ganzen eine positive Note geben.

Machen Sie gleich am Anfang klar, was das Ziel des Kritikgesprächs ist: Möglichkeiten finden, wie der Fehler in Zukunft vermieden werden kann. Am besten ist, wenn diese Vorschläge nicht von Ihnen als Vorgesetztem kommen. Sondern vom dem Kritisierten selbst. Sie können sicher sein, dass der Kritisierte alles tun wird zu beweisen, dass seine Vorschläge zum Erfolg führen.

Das allerwichtigste aber ist: ein Kritikgespräch nie vor anderen, sondern immer nur unter 4 Augen führen!

Mehr darüber erfahren Sie im
Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren.

Fordern Sie jetzt ein Exemplar kostenlos für
4 Wochen zur Ansicht an.

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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie läuft es in Ihrem Betrieb? Können Sie sämtliche Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse bis zum Endprodukt in Ihrem Betrieb durchführen? Oder kaufen Sie Know-how von außen zu und sparen sich so die mitunter nicht finanzierbare Entwicklung von hauseigenen Verfahren? Dann gehört Ihr Betrieb nämlich zu einer Mehrheit von Unternehmen. Denn speziell bei komplexen Endprodukten sind die meisten Firmen nicht in der Lage, in der gesamten Fertigungstiefe alle erforderlichen Arbeitsleistungen selbst zu erbringen.

Der Ausweg aus dieser Situation: Sie pflegen Technologie-Partnerschaften. Und diese können ausschlaggebend für ein erfolgreiches Innovationsmanagement sein, wie die Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting im „Managementkompass Wachstumstreiber Technologie“ herausgefunden hat. Lesen Sie mehr dazu nachfolgend in unserem Beitrag. Viel Spaß dabei.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


4 von 5 Unternehmen pflegen Technologie-Partnerschaften

Die erfolgreiche Integration neuer Technologien ist wichtiger denn je, um im globalen Wettlauf mitzuhalten. Die wenigsten Unternehmen haben jedoch die Zeit und das fachliche Know-how, ihre Technologien kontinuierlich weiterzuentwickeln. Deshalb sind Partnerschaften der Schlüssel für ein erfolgreiches Innovationsmanagement. Ablesbar ist das auch an der Entwicklung der Unternehmensumsätze: 42 % der Firmen mit Geschäftszuwächsen betreiben ein erfolgreiches Kooperationsmanagement. Demgegenüber verzeichneten nur 10 % der kooperationsschwachen Firmen ein Umsatzplus. Vor allem moderne Informationstechnologien versprechen beträchtliche Wachstumspotenziale.

Um ihre Umsätze zu steigern, pflegen insgesamt gut 77 % der deutschen Unternehmen intensive Kooperationen mit Technologiepartnern. Rund ein Viertel der Firmen hat sich sogar ein enges Netz mit einer Vielzahl von Unternehmen und Institutionen aufgebaut. Auf diese Weise halten sich selbst Mittelständler auf dem neuesten Stand der Technik. Arbeitsteilige Kooperationsnetze erlauben, sich auf das eigene Kerngeschäft zu konzentrieren.

Mehr zu den Ergebnissen erfahren Sie unter www.steria-mummert.de.
Checkliste: Keine Zeit für nichts? So setzen Sie auf effizientes Zeitmanagement

  • Planen Sie den Tag: Setzen Sie sich Etappenziele, die Sie pro Tag unbedingt erreichen wollen. Sie bewältigen Ihren Tag leichter, wenn Sie ihn bereits am Vortag strukturieren.
  • Schätzen Sie den Aufwand für Ihren Tagesplan realistisch ein: 70 % des Tages für Aufgaben, 30 % als Puffer – für Dinge, die Sie nicht im Voraus planen konnten.
  • Schreiben Sie eine To-Do-Liste mit Prioritäten. Von den wichtigsten Aufgaben, die Zeit brauchen, erledigen Sie nur eine pro Tag, dann bleibt Zeit für mehrere nicht ganz so wichtige Dinge.
  • Bündeln Sie ähnliche Aufgaben wie E-Mails und Post lesen.
  • Schieben Sie nichts auf. Lassen Sie keine Aufgaben halb fertig liegen. Gehen Sie unangenehme Aufgaben direkt an, oftmals vergeht der Horror davor mit dem Abarbeiten der Aufgabe.
  • Machen Sie „Zeitdiebe“ dingfest, zum Beispiel ständige Störungen durch Anrufe und Besucher. Grenzen Sie Besuche und Termine zeitlich ein. Vergeben Sie auch für Kollegen, die ein Anliegen haben, feste Termine.
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Technik & Vertieb aktuellAls erfahrener Vertriebsingenieur interessiert Sie in erster Linie, was Ihr Kunde von Ihnen erwartet

Natürlich ist es schön, einen Auftrag zu erhalten, bei dem Ihr Unternehmen so richtig zeigen kann, was es im Entwicklungsbereich zu leisten vermag. Allerdings sind solche Aufträge eher selten.

Die meisten Kunden, die mit einem Entwicklungsauftrag an Sie herantreten, haben meist sehr präzise Vorstellungen, was sie von Ihnen erwarten – speziell in Bezug auf Preis, Lebensdauer, Servicekosten und ähnliche Faktoren. Technische Leckerbissen gehören in der Regel nicht dazu.

Für Sie als Mittler zwischen Kunde und Entwicklungsabteilung ist es entscheidend, schon im Vorfeld eine genaue Vorstellung davon zu bekommen, was Ihrem Kunden vorschwebt.

Wie Sie dabei am besten vorgehen, finden Sie in:
„Technischer Vertrieb“.
Fordern Sie dazu kostenlos ein Exemplar zur Ansicht an!

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihre Anlagen und Maschinen sichern die Produktion Ihrer Kunden. Doch immer mehr Kunden fragen sich, ob sie in ihrer Maschinenausstattung unbedingt Geräte vorhalten müssen, die sie nicht täglich benötigen. Manche Kunden gehen sogar so weit, dass sie statt einer Maschine lieber eine Leistung auf Abruf einkaufen wollen.  In dieser neuen Herausforderung liegt aber auch Ihre Chance für eine neue Marketingstrategie: Die Verkaufsbotschaft lautet nicht länger: „Niedrige Produktpreise für hohe Leistung“ sondern: „Bezahlen Sie nur, was Sie wirklich benötigen.“

Energieeffizienz
ist das Thema unserer Zeit, sei es, um unsere Umwelt zu schützen oder um den Geldbeutel eines jeden Unternehmens zu schonen. Denn Energiekosten machen durchschnittlich einen Anteil von ca. 5 Prozent des Umsatzes aus mit steigender Tendenz augrund der Preissteigerungen. RWE Westfalen-Weser-Ems und die RWE Rhein-Ruhr und die Energieagentur Nordrheinwestfalen kooperieren nun miteinander, und stellen den Unternehmen ein umfassendes Informationsangebot zur Verfügung.

Gutes Gelingen für Ihr neues Leistungsangebot
an Ihre Kunden wünscht Ihnen


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Hier lauert eine echte Marktchance: Leistung statt Maschine

Mit Betreibermodellen (Contracting) tragen Sie den neuen Kundenwünschen Rechnung.

Beispiel: Betreibermodelle für Druckluft-Kompressoren:
Wer Druckluft benötigt, kaufte in der Vergangenheit einen Kompressor. Aber in den letzten Jahren stellten viele Unternehmen solche Investitionen auf den Prüfstand. Gibt es wirtschaftlichere Geschäfts-Modelle für solche Leistungen, die nicht direkt in die Produktion einfließen? Anbieter stiegen daher auf ein Betreibermodell um: Wenn Kunden Druckluft benötigen, dann liefern sie Druckluft – und zwar genauso viel wie er benötigt.

Für den Kunden hat das den Vorteil, dass er nicht mehr in eine Anlage investieren muss. Für Sie als Anbieter bringt es mehr Gewinn, denn Sie können den Preis eines Gerätes nun mehrmals einnehmen: Indem Sie Ihr Betreibermodell parallel mehreren Kunden anbieten.

Rechnen Sie Ihre Angebote neu durch
Sicher können Sie für die Bereitstellung einer Leistung, verteilt über die Lebensdauer des Gerätes, höhere Preise abrechnen als für den einmaligen Verkauf. Allerdings trägt Ihr Unternehmen dann auch andere Risiken und Verantwortungen. So war Ihr Kunde bisher dafür verantwortlich,
  • die notwendige Kapazität des Geräts für einen sicheren Betrieb einzuschätzen und
  • dafür zu sorgen, dass die Anlage intakt bleibt.
Nun haften Sie als Lieferant dafür. Damit gehen Sie auch finanziell in Vorleistung. Die Angebotskalkulation für ein solches Betreibermodell ist daher Ihre große Kunst. Schätzen Sie folgende Kosten-Positionen über einen Zeitraum von einem Jahr ab:
  • Maschinenkosten,
  • Installationskosten,
  • Lager und Raumkosten,
  • Instandhaltung
  • Rund-um-die-Uhr-Notdienst.
So verkaufen Sie das neue Betreibermodell
Mit diesem innovativen Geschäftsmodell heben Sie sich sofort vom Wettbewerber ab. Allerdings liegt auch etwas Pionierarbeit vor Ihnen, um Ihre Kunden zu einer Vertragsentscheidung zu bringen. Denn: Ihr Kunde kann Ihr Angebot nun nicht mehr direkt mit dem des Wettbewerbers vergleichen.

Ihre Herausforderung besteht darin, Ihren Kunden genau vorzurechnen, welches Preis-Leistungs-Verhältnis er bei Ihnen im Gegensatz zu den Angeboten über eine Maschine bekommt. Deshalb gehört zu Ihrer Verkaufspräsentation außer Datenblätter und Funktionsbeschreibungen auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung:
  • Kostenreduzierung in der Einrichtung, Instandhaltung, Modernisierung und Entsorgung der Anlage
  • Kostensicherheit, da die Risiken über den laufenden Betrieb von Ihnen als Lieferant übernommen werden.
Überraschen Sie Ihre Kunden durch Einsparpotenziale
Sie steigern das langfristige Kundenvertrauen, wenn Sie Ihren Kunden vorrechnen, mit welcher Liefermenge und welcher Qualität sie für Ihre Produktionssicherung auskommen. Kunden sind oft überrascht, wenn sie anhand Ihrer Berechnungen feststellen, dass bereits bei einer geringfügigen Absenkung der bestellten Leistung eine spürbare Kostenentlastung entsteht.

Betreibermodelle sind eine zukunftsweisende Alternative in der Vermarktung von Anlagen, Maschinen und IT-Dienstleistungen (Kunde zahlt für Softwarenutzung und nicht für die Softwarelizenz), aber sie ersetzen nicht Ihr ursprüngliches Produktgeschäft. Bieten Sie Ihren Kunden deshalb die Wahl zwischen den beiden Modellen.

Im Laufe des Verkaufsgespräches ermitteln Sie die Vergleichszahlen und wählen so gemeinsam die beste Alternative für die individuellen Anforderungen. Damit etablieren Sie sich als wertvollen langfristigen Partner.

Diesen Artikel können Sie auch in unserer Printausgabe „Technischer Vertrieb“, Ausgabe 3/2008 nachlesen.
Energieeffizienz – hier erhalten Sie die Informationen, die Sie brauchen

Im Themenfeld Energieeffizienz kooperieren RWE Westfalen-Weser-Ems und die RWE Rhein-Ruhr im Rahmen eines Projektes in Recklinghausen und Coesfeld sowie im Landkreis Münster mit der EnergieAgentur.NRW

Zielstellung der neuen Partner ist ein gemeinsames Informationsangebot für Gewerbe- und Geschäftskunden zum Thema Energieeffizienz.

Die Kooperationsvereinbarung für das Pilotprojekt wurde auf der E-World of energy von Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW  und Dr. Hanns-Ferdinand Müller, Vertriebsvorstand der RWE Westfalen-Weser-Ems AG, unterzeichnet.

In den Kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sind die Energiekosten mit rund fünf Prozent des Umsatzes hoch beziffert. Auf Grund höherer Preise gewinnt das Thema Energieeffizienz so weiter an Bedeutung. Einsparmöglichkeiten gibt viele, deren sich die Firmen gar nicht immer bewusst sind. So berichteten wir beispielsweise über den energieeffizienten Einsatz von Thin Clients, der sich schon bei wenigen Computerarbeitsplätzen auszahlen kann. Dies ist aber nur eine von vielen Einsparpotenzialen.

Im Pilotprojekt sollen gerade praxisnahe Lösungen und vor allem die Umsetzung dieser Lösungen den Unternehmer erreichen. Hier scheint bisher das Informationsdefizit zu liegen.

Ab Mitte März steht Ihnen unter www.kooperation-energieeffizienz.de ein nutzenorientiertes Angebot für verschiedene Branchen zur Verfügung.

Weiterhin finden Sie interaktive Vergleichsanalysen zur Selbsteinschätzung Ihrer ganz individuellen Stromsituation. Schon dabei werden Ihnen Sofortmaßnahmen, aber auch kurz- und mittelfristige Verbesserungen vorgeschlagen sowie Praxisbeispiele vorgestellt, ein Modell, das gerade aus den Reihen der Energieversorger Schule machen sollte.

Als Ansprechpartner für weitere Informationen können Sie  

Dr. Joachim Frielingsdorf
Tel. (0202) 24552 19
E-Mail:Frielingsdorf@energieagentur.nrw.de

kontaktieren.

Auch im Internetportalportal www.nrw-spart-energie.de erhalten Sie zusätzliche Infos.
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Instandhaltung in der Praxis
Was tun Sie als Instandhaltungsleiter, wenn man Sie beim nächsten Maschinenausfall beschuldigt: „Warum wurde die Maschine nicht öfter gewartet“?

Kennen Sie das auch? Wenn es einen Ausfall gibt, sind alle mal wieder schlauer: „Warum ist der Inspektionszyklus denn auch so lang?“ Und Sie als Instandhaltungsleiter stehen mit dem Rücken zur Wand!

Aber wie können Sie im Vorhinein feststellen, ob sich ein System gerade in einer kritischen Phase befindet oder ob es stabil und sicher läuft? Und wie lassen sich Wartungsintervalle optimieren?

Die Nutzer des neuen Spezial-Informationsdienstes „Instandhaltung in der Praxis“ prüfen das schon heute mit einer neuen Analyse-Technik, die für jedes System passt und leicht zu übernehmen ist. Auch Sie können diese Technik jetzt anwenden … und sich die Arbeit als Instandhaltungsleiter ein ganzes Stück weit leichter machen.

Lassen Sie sich Ihre persönliche GRATIS-Test-Ausgabe von
„Instandhaltung in der Praxis“ jetzt sofort kommen!

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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie und Ihre Mitarbeiter „REACH“ bereits in Ihren Alltag integriert? Oder stoßen Sie  bei der Umsetzung des neuen EU-Chemikalienrechts in der Praxis doch noch auf einige Schwierigkeiten. In dem Seminar „REACH-Sicherheitsdatenblatt“ vom 17.06. bis 19.06.2008 in Wolfsburg, lernen Sie den Aufbau eines Sicherheitsdatenblattes nach REACH kennen und erwerben die von der neuen Gefahrstoffverordnung geforderte Fachkunde nach § 6 Abs. 1 GefStoffV.

Bei der Planung Ihrer Messetermine für das erste Halbjahr 2008 sollten Sie die „22. CONTROL“ in Stuttgart unbedingt beachten. Vom 22. bis 25. April findet die weltweit einzige Messe statt, die sich ausschließlich dem Thema Qualitätssicherung widmet und daher als „Welt-Leitmesse“ gilt.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

Seminar „REACH-Sicherheitsdatenblatt“ vom 17.06.2008 - 19.06.2008 in Wolfsburg

Seit dem 1. Juni 2007 gilt das neue EU-Chemikalienrecht, dessen Kernstück REACH: Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals die bisherigen Regelungen zum EU-Sicherheitsdatenblatt 91/155/EWG ablöst. Eingang in das nationale Recht findet das EU-Sicherheitsdatenblatt über die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV § 6) und die dazu gehörende Technische Regel Gefahrstoffe (TRGS 220).

Chemikalien, die in Mengen über einer Tonne pro Jahr in der EU hergestellt oder in die EU importiert werden, müssen vor dem Verkauf registriert und zugelassen sein. Dies hat unter anderem zur Folge, dass Chemikalien-Hersteller oder -Importeure, physikalisch-chemische und gegebenenfalls toxikologische Daten vorzulegen haben.

Vom 17.06.2008 - 19.06.2008 veranstaltet die Volkswagen Coaching GmbH in Wolfsburg ein Seminar zum Thema „REACH-Sicherheitsdatenblatt“. Das Sicherheitsdatenblatt ermöglicht Ihnen, die geforderte Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Chemikalienrechtliche Grundlagen und die Pflichten der Hersteller bzw. Inverkehrbringer von Chemikalien werden vermittelt. Sie lernen die Regelungen zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von gefährlichen Stoffen und Zubereitungen nach dem EU-Chemikalienrecht kennen. Die Bedeutung des Sicherheitsdatenblattes als Informationsträger für den Arbeitsschutz und im betrieblichen Gefahrstoffmanagement werden erläutert. Der systematische Aufbau eines Sicherheitsdatenblattes gemäß REACH wird anhand von Beispielen geübt und Plausibilitätsprüfungen durchgeführt. Die von der neuen Gefahrstoffverordnung geforderte Fachkunde nach § 6 Abs. 1 GefStoffV wird mit dieser Veranstaltung erworben.

17.06.2008 - 19.06.2008 „REACH-Sicherheitsdatenblatt“ (Anmeldefrist: 10 Tage vorher) Volkswagen Coaching GmbH, Herr Dennis Kübeck, Brieffach 011/0603, 38436   Wolfsburg, Tel.:  05361/9-77770, Fax:  05361/9-71664, http://www.vw-coaching.de
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Betriebsleitung aktuellFlexibilität ist alles! Wie Sie Ihre Mitarbeiter effizient einsetzen.

Als erfahrener Betriebsleiter wissen Sie: Selten kommt es so wie geplant. Während an einer Stelle Mitarbeiter auf den Nachschub wichtiger Teile warten, kämpfen andere mit einer defekten Maschine, was den Arbeitsablauf immer wieder bremst. Und dann kommt noch ein Gruppenleiter und meldet: 3 Leute krank.

Da hilft nur eines: Flexibilität. Mitarbeiter dort einsetzen, wo sie im Augenblick am meisten gebraucht werden. Das aber funktioniert nur, wenn der Betrieb darauf vorbereitet ist.

Wie Sie das in der Praxis bewerkstelligen, verrät Ihnen unser neuer Informationsdienst

Betriebsleitung aktuell
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