DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 16.07.2008
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Dies sind Ihre Themen:
Innovationsklima: Es geht wieder aufwärts
Checkliste: Das sollten Sie bei Akquise-Telefonaten beachten
Energie aus der Umwelt
Verkannte Gefahr: Elektrostatische Aufladung
Unternehmen nutzen Potenzial zum Energiesparen nur unzureichend
In 4 Schritten zur Stellenbeschreibung
Angebot und hier ist mein Preis! Diese Fehler müssen Sie vermeiden
Neue Internetnamen – es gibt wieder TOP-LEVEL-DOMAINS
Aus der Wissenschaft: Neues Schnellverfahren zum Nachweis von Bakterien entwickelt
Interessante Seminare zu den Themen Gefahrguttransport und -lagerung in Frankfurt am Main
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Liebe Leserin, lieber Leser,Denn niemand kann sich heute allein auf Werbemittel und Mund-zu-Mund-Propaganda verlassen. Um zu Ihrem Besuchstermin zu kommen, sind jedoch einige Hürden zu überwinden. Und die können mitunter bei Ihnen selbst liegen.
Zu schnelles Sprechen „ohne Punkt und Komma“ gehört zum Beispiel dazu, denn dann fühlt sich Ihr Gesprächspartner am Telefon von Ihnen überrannt.
Aber es gibt auch noch einige andere Stolpersteine, die Sie besser vermeiden sollten. Welche das sind, lesen Sie in unseren Tipps weiter unten.
Viel Erfolg bei der Umsetzung.
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Im 2. Quartal 2008 hat sich die Stimmung am Innovationsstandort Deutschland spürbar verbessert.
Dies ist das Ergebnis der aktuellen VDI-Umfrage zum Innovationsklima-Index, die quartalsweise unter mehr als 1.000 Experten durchgeführt wird. Der Index stieg aktuell um 2 Punkte und erreicht mit nun 27 Punkten wieder das Niveau des Vorjahres.
„Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass über ¾ der Befragten die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Branche im Vergleich zur internationalen Konkurrenz im oberen Drittel oder besser einstufen“, so VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun.
Als innovationsfreudig präsentiert sich vor allem die Bio- und Medizintechnik. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich hier die Stimmung nochmals verbessern: Über die Hälfte aller Befragten prognostiziert ihrer Branche eine positive wirtschaftliche Entwicklung und sieht die deutschen Unternehmen insgesamt gut aufgestellt.
Das unverändert große Sorgenkind der Unternehmen bleibt der Mangel an qualifizierten Ingenieuren. Rund 70.000 Stellen sind derzeit ungewollt unbesetzt. „Der Bedarf an Fachkräften ist ungebrochen hoch und der fehlende Nachwuchs an Ingenieuren lähmt die Wirtschaft. Die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu aufgerufen, hier endlich eine Trendwende einzuleiten“, so Braun.
„Kaltanrufe“ gehören nicht zu den beliebtesten Tätigkeiten im Berufsleben eines Ingenieurs oder Techniker. Doch keine Angst, mit unseren Tipps treten Sie selbstbewusst und überzeugend auf:
Tipp 1: Sorgen Sie für eine positive Grundeinstellung
Wenn Sie bereits vor Ihrem Anruf daran denken, dass Sie möglicherweise keinen Termin bekommen könnten, treten Sie weniger selbstbewusst auf.
Tipp 2: Seien Sie überzeugt von dem, was Sie tun
Vermeiden Sie Formulierungen wie „Entschuldigung, dass ich Sie störe“. Stellen Sie sich vielmehr selbstbewusst vor und nennen Sie den Grund Ihres Anrufes. Ihr Gesprächspartner wird Ihnen schon mitteilen, wenn Sie unpassend anrufen.
Tipp 3: Zeigen Sie gute Umgangsformen
Verursacht Ihr Telefonat bspw. einigen Aufwand für die Sekretärin Ihres Ansprechpartners, dann sollten Sie sich bei ihr auch bedanken. Finden Sie dabei ehrliche Worte und verzichten Sie auf Floskeln.
Tipp 4: Vermeiden Sie die namentliche Ansprache im Gespräch
Reden Sie Ihren Gesprächspartner nur am Anfang und am Ende des Gesprächs mit seinem Namen an. Viele empfinden die Ansprache im Gespräch als unangenehm, weil es für sie ein Zeichen von Vertrautheit ist.
Tipp 5: Seien Sie aufmerksam
Verzichten Sie aber im Akquise-Gespräch auf fachliche Details. Sollte Ihr Gesprächspartner Interesse signalisieren, dann bieten Sie ihm einen Gesprächstermin an.
Übrigens:
Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel im Beitrag A 40 „Strategien, Prozesse und Methoden der Angebotserstellung“.
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Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
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Liebe Leserin, lieber Leser,Bei Systemen mit sehr geringer Leistung können Sie häufig auf batteriebetriebene Komponenten zugreifen, aber dadurch entsteht oft ein nicht unerheblicher Verwaltungsaufwand, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Im folgenden Beitrag lesen Sie, welche Möglichkeiten es mittlerweile gibt, um den lästigen Batteriewechsel und Leitungen zu vermeiden.
Manchmal ist es aber auch gar nicht möglich, weil die Bereiche nur sehr schlecht oder gar nicht zu erreichen sind. Hier bieten sich dann Systeme mit Funkübertragung an.
Aber auch diese Komponenten müssen in irgendeiner Form mit Energie versorgt werden. Die Leistungen, die dabei benötigt werden, sind jedoch häufig sehr gering und aus diesem Grund kommen langlebige Batterien (Lithium) zum Einsatz.
Aber auch diese Lösung birgt einige Nachteile:
Sie müssen ständig darüber informiert sein, wie gut der Zustand der Batterien ist, sie in regelmäßigen Abständen austauschen, einkaufen und entsorgen, für eine ausreichende Bevorratung sorgen, etc.
Die ideale Lösung hieße also: Kommunikation per Funkübertragung und die Energie dazu der Umgebung zu entnehmen. Dies ist ein neuer Ansatz, der sich in unterschiedlichen Varianten realisieren lässt.
Ein Vorreiter in diesem Segment sind Piezo-Elemente, die Sie z. B. aus Feuerzeugen kennen. Durch die Betätigungsenergie beim Schalten wird eine Spannung erzeugt, aus der ein Funke generiert wird, der schließlich das Gas entzündet. Die Energiemenge reicht aber auch aus, um eine Funkstrecke aufzubauen.
So bietet PEHA (www.peha.de) z. B. das Funkschaltsystem „Easycklick“, das vollkommen ohne externe Versorgung auskommt und in Hallen bis 100 m einsetzbar ist.
Eine weiterer Vertreter dieser Spezie sind passive RFID-Chips. Sie nutzen die Energie von Funkwellen aus der Umgebung, um Speichervorgänge durchzuführen.
Ganz neu ist eine Entwicklung der db PRÜFTECHNIK GmbH (www.pruftechnik.com) zur Schwingungsanalyse bei Maschinen. VIBNODE RFA nutzt die Schwingungsenergie der Maschine, um das komplette Modul zu versorgen.
Wenn Sie Instandhaltung in der Praxis, den Informationsdienst speziell für Sie als Leiter der Instandhaltung regelmäßig lesen, sind Sie nicht nur über alle Technologieentwicklungen informiert sondern auch über sämtliche Verfahren und Methoden des Managements.
Gerade beim Umgang mit brennbaren und explosiven Stoffen ist hier Vorsicht geboten. Aber auch für elektronische Systeme kann eine Aufladung das Ende bedeuten. Hier ist es notwendig, dass für eine gute Ableitung gesorgt wird oder sogar Ionisatoren eingesetzt werden.
Überprüfen Sie alle Punkte der Checkliste.
Checkliste: Gefahrenquellen durch elektrostatische Aufladung
- Schüttgutanlagen für isolierendes Material (z. B. Kunststoffpellets)
- Umfüllsysteme bei Tankanlagen
- Tankverschlüsse (durch die manuelle Betätigung kann sich der Mitarbeiter aufladen und über Funkenentladung wieder entladen)
- Arbeitskleidung (hoher Anteil von Kunstfasern?)
- Beim Verbinden und Trennen von Kraftstoffleitungen kann es zu einem Potenzialausgleich kommen
- Elektronische Systeme (Bauteile) dürfen nur berührt werden, wenn der Mitarbeiter über ein Ableitband entladen ist.
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Liebe Leserin, lieber Leser,Dem können Sie jedoch vorbeugen – und zwar mit einer ausformulierten Stellenbeschreibung.
Jeder Mitarbeiter kann so „schwarz auf weiß“ nachlesen, welche Aufgaben er hat. Außerdem ist eine übersichtliche Kompetenzverteilung die Grundlage für selbstverantwortliches Handeln Ihrer Mitarbeiter und entlastet Sie beim Delegieren.
Eine Stellenbeschreibung können Sie in 4 Schritten erstellen.
Welche das sind, erfahren Sie weiter unten.
Viel Erfolg für die Umsetzung.
So zeigen die Untersuchungsergebnisse der „Brammer Energie-Studie 2008“, dass 78 % der Entscheider Energie-Einsparungen in ihrem Fokus haben, aber 59 % noch nicht bereit sind, Veränderungen in der genutzten Antriebstechnik in Betracht zu ziehen.
Dabei werden in jedem typischen Fertigungsbetrieb 65 % des gesamten Energieverbrauchs allein von Motoren verzehrt, so der britische „Carbon Trust“, ein unabhängiges, staatlich gegründetes Unternehmen mit der Aufgabe, die Kohlenstoffemissionen der Wirtschaft zu senken.
Brammer kommt nach eigenen Berechnungen zu der Einschätzung, dass sich allein durch den Einsatz effizienterer Motoren und Antriebe der Energieverbrauch jeweils um bis zu 15 % reduzieren ließe. Dieses könnte in der EU zu jährlichen Kosteneinsparungen von 7,39 Mrd. € und einer Senkung des CO2-Ausstoßes um 47,27 Mio. Tonnen führen.
Mehr Ergebnisse zu der Studie finden Sie unter www.openpr.de/news/archiv/18205/Brammer-GmbH.html.
Sie können sie in 4 Schritten erstellen:
Schritt 1:
Analysieren Sie den Organisationsplan und die Unternehmensleitlinien und leiten Sie daraus die Ziele, Zuständigkeiten und Kompetenzen des Verantwortungsbereiches ab.
Schritt 2:
Prüfen Sie, ob in der nächsten Zeit mit Veränderungen im Betrieb zu rechnen ist. In diesem Fall müssen Sie diese Veränderungen bei der Entwicklung berücksichtigen.
Schritt 3:
Untersuchen Sie, was Ihre Mitarbeiter tatsächlich tun:
Wer ist wem unterstellt?
Wer vertritt wen?
Wer macht welche Aufgabe regelmäßig?
Wer hat welche Kompetenzen?
Sind die Mitarbeiter ihren Kompetenzen entsprechend eingesetzt?
Schritt 4:
Vergleichen Sie jetzt das Soll (Schritte 1 und 2) mit dem Ist-Schritt (Schritt 3). Welche Veränderungen sind sinnvoll, um eine optimale Aufgabenverteilung zu erreichen?
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Liebe Leserin, lieber Leser,Sie wissen welcher Arbeitsaufwand hinter der Entwicklung eines Serienbauteil steckt: Hunderte Prototypen müssen Sie testen und die Rohstoffpreise ist so hoch wie noch nie.
Was hält außerdem Ihr Kunde von Ihrem Angebot?
Findet er es zu teuer, schaut er sich eventuell doch mal bei der Konkurrenz um?
Ein Angebot ist immer eine Diskussionsvorlage.
Vermeiden Sie jedoch die typischen Fehler.
Sie wollen im Internet Thema unter einer Webadresse mit einem bestimmten Schlüsselbegriff platzieren, die Ihre Kunden oft googlen, aber die entsprechende Domain ist schon vergeben?
Demnächst können Sie aber wieder neue TOP-Level-Domains bestellen. Denn der Markt für Domain-Endungen wird auf ganz neue Weise geöffnet.
Lesen Sie unten mehr.
Ihnen einen kühlen Kopf bei heißen Preisverhandlungen
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Ingenieure übersehen dabei leicht die Entwicklungskosten, so dass sich Ihr Angebot schon sehr schnell nicht mehr rechnet. Eine Preisreparatur ist aber kaum mehr möglich, ist der Werkvertrag erst einmal unterschrieben. Also berücksichtigen Sie Personal und Zeit für Entwicklung.
Falle 2: Sie kennen die Kosten nicht schätzen Sie PI mal Daumen ab.
Fragen Sie Ihre Controllingabteilung: Sie weiß, welche Währungen welchen Schwankungen unterliegen können. Sie kennt die Entwicklung vom Stahl und Ölpreis und kann somit eine Basis für einen Einkauf auch in 2 Jahren noch errechnen. Behalten Sie sich bei langfristigen Verträgen gegebenenfalls eine Änderungsklausel vor für unvorhersehbare Rohstoffpreisanstiege.
Falle 3: Sie schätzen den Arbeitsaufwand falsch oder unzureichend ein.
Sprechen Sie mit den einzelnen Experten von der Planung bis zur Fertigung. Brechen Sie Arbeitsbelastung auf kleinste Teile runter. So erarbeiten Sie sich ganz nebenbei auch für die Zukunft Arbeitsbausteine, die Sie dann für die Angebotskalkulation nur noch angemessen zusammensetzen müssen. Bedenken Sie auch die Arbeitszeiten, die nicht auf dem ersten Blick ersichtlich sind. Wie oft wird Ihre Sekretärin für diesen Auftrag in Anspruch genommen.
Falle 4: Sie rechnen allein nach Kosten – aber kennen nicht die Marktpreisen.
Bitten Sie hier Ihre Controllingabteilung um Hilfestellung. Denn hier laufen die Tendenzen aus dem Einkauf und Ihre Ergebnis zusammen. Verlässliche Marktprognosen haben Sie. Nutzen Sie diese einfach.
Falle 5: Ihnen fehlt die Information, was Kunden bereit sind zu zahlen.
Tatsächlich ist es schwer, Informationen in Ihrem Bereich zu bekommen. Holen Sie sich also selber Angebote Ihrer Mitbewerber ein und fragen Sie in Ihrem Netzwerk nach, was ein Großabnehmer für Ihr Serienbauteil bezahlen würde.
Falle 6: Sie haben keine Preisstrategie und orientieren sich ausschließlich am Preis Ihrer Mitbewerber.
So machen Sie die Preise kaputt, denn das fliegt auf, Ihr Mitbewerber wird reagieren, darauf können Sie sich verlassen. Ein höherer Preis lässt sich durch Qualität und hervorragenden Service rechtfertigen. Lieferfristgarantien, Einlagerungsstätten, Abnahme alter Serienteile – damit müssen Sie punkten.
Falle 7: Ihnen fehlen die Argumente für ein hohes Angebot
Verzichten Sie auf Detail über zu viele Posten im Angebot. Sie wollen beim Kunden eine Entscheidungsgrundlage schaffen statt ihn zu verwirren. Halten Sie fest, was Ihr Kunde von Ihnen erwarten kann und welchen Nutzen er von Ihrer Leistung hat. (Was war seine Kaufmotivation? Geben Sie ihm die Antwort darauf).
Beispiel: Ihr Kunde wollte sich durch Ihre Hologrammtechnologie gegen Warenfälschungen aus Fernost absichern? Schreiben Sie ins Angebot, dass Ihre Bauteile nun eindeutig identifizierbar sind und Fälschungen schneller als bisher enttarnen.
Länderkennungen wie .de und andere bekannte Kürzel wie .com, .net und .org prägen heute den Alltag im Netz. Hinzu kommen ab 2009 auch Städte und Regionen.
In Deutschland laufen zum Beispiel Bewerbungen für die Adressen .berlin und .hamburg.
Mit dieser Entscheidung hat ICANN der Erweiterung der Internetnamen zwar grundsätzlich zugestimmt. Trotzdem müssen Sie sich als Nutzer noch in Geduld üben.
Erst 2009 können Sie Ihre Website mit der neuen Endung registrieren. Zunächst müssen die Städte, Regionen und Unternehmen die gewünschten Namensräume beantragen. Die nötige Ausschreibung startet nach der Einschätzung des BITKOM frühestens im zweiten Quartal des nächsten Jahres.
Prof. Scheer (Präsident BITKOM) betont: „Einzelne Homepages mit den neuen Endungen sollen dann nach einem fairen und transparenten Verfahren vergeben werden.
„In der Startphase muss verhindert werden, dass große Mengen an Domains zu Spekulationszwecken reserviert werden.“
Regeln dazu wurden von ICANN entwickelt. Unternehmen und Bürger mit berechtigten eigenen Interessen sollen in den ersten Monaten den Vorzug erhalten.
Neben Städte-Kürzeln wie .berlin sind regionale Endungen wie .bzh für die französische Bretagne oder .quebec für die gleichnamige kanadische Provinz im Gespräch. Auch neue themenbezogene Kennungen wie .sport oder Domain-Endungen für große Unternehmen und Institutionen sind denkbar. Wie die Zulassung im Detail läuft, muss ICANN aber noch entscheiden.
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Liebe Leserin, lieber Leser,endlich Sommer!
Genießen auch Sie die Wärme und den Sonnenschein?
Auch bakterielle Krankheitserreger in Lebensmitteln und Trinkwasser finden jetzt beste Entwicklungsmöglichkeiten. Dank einer Forschergruppe der Hochschule Niederrhein können Lebensmittel zukünftig noch einfacher und schneller auf Bakterienbefall getestet werden und Sie können beruhigter in Ihr Mettbrötchen beißen.
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) bietet im September diesen Jahres 2 interessante Seminare zu den Themen Gefahrguttransport und -lagerung in Frankfurt am Main an, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Ihre
Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
Salmonellen lauern zum Beispiel in rohem Hackfleisch, in Wasserspendern, im Tauwasser von Geflügel und in Speisen, die rohe Eier enthalten, wie roher Kuchenteig, Eischäume und Speiseeis.
Immer wieder werden Fälle in Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung wie Kindergärten oder Altenheimen gemeldet. Eine Infektion beginnt meist plötzlich mit starken Durchfällen, Bauchschmerzen, teilweise mit Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen.
Die Symptome dauern in der Regel nur wenige Stunden oder Tage. Bei Risikogruppen, wie Kleinkinder, alte und kranke Menschen, können diese Bakterien allerdings zu einer tödlichen Bedrohung werden.
Der Biologe Dr. Peter Klauth vom Institut für angewandte Nano- und optische Technologien (iNano) der Hochschule Niederrhein hat eine neue Schnellmethode zum quantitativen und qualitativen Nachweis von Bakterien entwickelt. Gemeinsam mit Professor Dr. Manfred Rietz aus dem Fachbereich Ökotrophologie und dem iNano-Institutsdirektor Prof. Dr. Jürgen Büddefeld meldete er die Entwicklung bereits zum Patent an und steht nun kurz vor der Unternehmensgründung.
Für den Geschäftsplan wurde das Team "InBio" in Essen beim bundesweit ersten Businessplan-Wettbewerb in der Medizinwirtschaft mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 30.000 Euro ausgezeichnet.
Viel wird aus Gründen des Patentschutzes leider noch nicht verraten. Aber den Forschern ist es gelungen, Bakterien mittels einer innovativen Methode farbig zu markieren und nach kurzer Lichtanregung zum Leuchten zu bringen.
Diese Hochtechnologie wird so verpackt, dass die Anwendung leicht fällt und vor allem Zeit und Kosten einspart. Der Lebensmittelproduzent hat in Zukunft die Möglichkeit mehr Kontrollen bereits vor der Auslieferung seiner Ware durchzuführen.
Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news266261
Seminartipp: 1 „Transport gefährlicher Güter - Gefahrgutschulung für beauftragte Personen“ am 22. September 2008
Der Kurs richtet sich an Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus Industrie und
Hochschule, die im Unternehmen Gefahrgut verpacken, versenden, verladen, befördern oder empfangen oder diese Tätigkeiten durch unterstellte Mitarbeiter ausführen lassen.
Für diesen Personenkreis ist eine wiederholte Gefahrgutschulung nach § 6 GbV gesetzlich vorgeschrieben.
Auf anschauliche Weise werden die gesetzlichen Vorschriften zur Beförderung gefährlicher Güter auf den unterschiedlichen Verkehrsträgern vermittelt und ihre praxisgerechte Umsetzung erläutert. Hauptthemen sind dabei zum Beispiel:
- Die „beauftragte Person“ im Gefahrgutrecht, Stellung im Unternehmen und Haftung
- Grundlagen des Gefahrguttransports, Gefahrenklassen und Verpackungsgruppen
- Verpackungs- und Kennzeichnungsvorschriften nach ADR
- Besonderheiten beim Eisenbahn-, Binnenschiff-, See- und Lufttransport, Unterschiede zum ADR
Seminartipp: 2 „Lagerung gefährlicher Stoffe“ am 23. September 2008
Ziel dieses Seminars ist, die gesetzlichen Vorschriften zur Lagerung von Chemikalien praxisnah zu erläutern. Der Kurs bietet einen kurzen, prägnanten Überblick über die lagerungsrelevanten Anforderungen des Gefahrstoff-, Wasser-, Betriebssicherheits- und Immissionsschutzrechts und ihre praktische Umsetzung. Aus dem Inhalt:
- Übersicht über die lagerungsrelevanten Rechtsbereiche, Begrifflichkeiten (Lagerung, Gefahrstoff, Gefahrgut, Wasser gefährdender Stoff), Informationsbeschaffung und Haftungsfragen
- Lagerungsrelevante Kernpunkte der Gefahrstoffverordnung: Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung, Unterweisung und Schutzstufenkonzept
- Sichere Aufbewahrung von Chemikalien in Laboratorien (TRGS 526 bzw. BGR 120)
- Lagerung entzündlicher Flüssigkeiten, Explosionsschutzdokument
Melden Sie sich für beide Seminare an unter www.gdch.de.
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