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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 09.07.2008


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Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen.


Dies sind Ihre Themen:

Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Ingenieuren
So ermitteln Sie den Wert Ihrer Kunden

Genaue Informationen über den Einsatz von Mensch und Maschine
So sichern Sie Luken und Öffnungen

Fit für die geänderte DIN VDE 0701- 0702 durch Online-Check
So legen Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Ziele fest

Vom Produktlieferanten zum Problemlöser in 3 Schritten
Google Health: Neues Portal für das Gesundheitswesen

Kalibriertage 2008 der Testo industrial services GmbH vom 07. bis 10. Juli 2008 in Rust
Die flexible Laborautomatisierung: sciLine.speed

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

natürlich ist jeder Kunde für Sie wertvoll.

Keine Frage, dass Sie keinen Ihrer Kunden verlieren wollen. Trotzdem ist es immer schwierig, herauszufinden, wie wertvoll ein Kunde für Sie wirklich ist.

Denn woran können Sie den Wert eines Kunden messen? Am Umsatz sicherlich, aber woran noch?

Nur bei den wirklich wertvollen Kunden aber lohnt sich eine Intensivierung der Zusammenarbeit. Ermitteln Sie also für jeden Ihrer Kunden den Wert.

Welche Faktoren Sie dabei berücksichtigen sollten, erfahren Sie in unseren Tipps weiter unten.

Wertvoll kann für Sie auch unser aktuelles Online-Rätsel werden – und zwar dann, wenn Sie die richtige Lösung kennen und uns zuschicken.

Dann nämlich haben Sie die Chance, einen unserer attraktiven Preise zu gewinnen. Werfen Sie einfach einen Blick auf www.ingenieur-verlag.de.

Die Redaktion wünscht viel Glück für die Lösung.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Ingenieuren

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ingenieurinnen und Ingenieure ist im Mai 2008 weiter gesunken, und zwar auf gut 22.000. Das meldet der VDI.

Im Vergleich zum Vormonat ist dies ein Rückgang um 3,5 %. „Wir haben auf dem Ingenieurarbeitsmarkt praktisch Vollbeschäftigung erreicht“, sagt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure bleibt mit 95.700 (inkl. Dunkelziffer, da nur jede 7. bis 8. Stelle der Bundesagentur für Arbeit gemeldet wird) auf hohem Niveau.

Während es bei den Stellen für Maschinenbau- und Elektroingenieure ein leichtes Plus gab, blieb die Frühjahrsbelebung bei den Bauingenieuren aus. Im Vergleich zum April sank hier im Mai die Zahl der offenen Stellen um 7 % auf 12.165.

Der akute Mangel an qualifizierten Fachkräften droht auch langfristig ein Standortnachteil für die Technologienation Deutschland zu werden. Daher fordert der VDI weiterhin mit Nachdruck die Einführung von Technikunterricht an Schulen.

Eine Forderung, die auch von den Lehrkräften vor Ort bestätigt wird. Denn wie eine vom VDI in Auftrag gegebene Umfrage unter Schulen zeigt, sind über 90 % der befragten Lehrer der Meinung, dass Technik ein fester Bestandteil der schulischen Ausbildung sein soll.

Die bisherige Vermittlung technischen Wissens erhält allenfalls die Note „mangelhaft“. Lediglich an der Hälfte der Schulen gibt es ein Angebot technischen Unterrichts. Doch selbst dort beklagen 74 % der Lehrer die unzureichende Ausstattung der Räume mit entsprechenden Exponaten und Demonstrationsobjekten.

Eine Lösung sehen die Pädagogen in kontinuierlichen Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen. Jeder 2. Befragte wünscht sich eine solche Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis, um effizienten Technikunterricht anzubieten.
 
So ermitteln Sie den Wert Ihrer Kunden

Kunde ist nicht gleich Kunde. Wenn Sie wissen wollen, welchen Wert Ihre Kunden für Ihr Unternehmen haben, sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:

Umsatz:
Der Umsatz ist wichtig, keine Frage. Und je mehr Umsatz Sie mit einem Kunden erzielen, desto wichtiger ist er auch für Ihr Unternehmen.

Trotzdem:
Der Umsatz allein lässt noch keine Aussage darüber zu, wie wertvoll ein Kunde für Sie ist.

Unternehmensimage:
Es gibt Kunden, mit denen Sie nur durchschnittliche Umsätze erzielen. Dafür haben diese Kunden ein äußerst positives Image, das sich auch positiv auf Ihr Unternehmen auswirkt. Zu diesen Kunden zählen Unternehmen, die mit Preisen ausgezeichnet wurden oder über die häufig und durchgängig positiv in den Medien berichtet wurde.

Empfehlungsquote:
Gleiches gilt für Unternehmen, mit denen Sie geringere Umsätze erzielen, die Ihr Unternehmen aber kontinuierlich an andere Kunden weiterempfehlen. Der geringere Umsatz spielt nur eine untergeordnete Rolle, da Sie durch diesen Kunden immer wieder zu Neukunden kommen.

Zukünftige Entwicklungen:
Ihr Kunde investiert in Zukunftstechnologien? Dann können Sie in der Zukunft mit einem deutlichen Wachstum bei diesem Kunden rechnen. Das macht ihn für Ihre zukünftige Planung attraktiv. Sie können zum einen mit mehr Umsatz rechnen, zum anderen haben Sie einen Partner, mit dem Sie für die Zukunft planen können.


Übrigens:

Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel im Beitrag K 90 „So binden Sie ihre Kunden durch nachhaltige Serviceorientierung“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
 
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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Problem beim effektiven Einsatz von Messgeräten, Werkzeugen oder auch fahrbaren Maschinen ist die permanente Übersicht über deren Einsatzort.

Gerade auf einem weitläufigen oder unübersichtlichen Gelände wird diese Aufgabenstellung erschwert. Die reine Erfassung, bei welchem Mitarbeiter sich das geforderte System gerade befindet hilft Ihnen auch nicht weiter, wenn Sie nicht wissen, wo sich dieser aufhält.

Aber auch für diese Aufgabenstellung gibt es eine Lösung, wie der folgende Beitrag erläutert.


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Genaue Informationen über den Einsatz von Mensch und Maschine

In Ihrem Betrieb befinden sich jede Menge „beweglicher“ Systeme. Darunter verstehen wir Werkzeuge, Messgeräte und Maschinen. Für Sie als Leiter der Instandhaltung ist es wichtig, genau zu wissen, wann diese Systeme sich wo befinden.

Nur so können Sie den Einsatz genau planen, einen schnellen Zugriff bei einer Störung gewährleisten und bei auftretenden Engpässen eine Verstärkung oder einen Ersatz realisieren.

Besonders schwierig wird diese Aufgabe, wenn es sich bei Ihrem Betrieb um eine weit verzweigte Anlage z. B. in der Prozessindustrie oder gar um ein Bergbauunternehmen handelt.

Genau vor dieser Problematik stand das kanadische Unternehmen CVRD Inco, das mit 13.000 Mitarbeitern vor allem Bergwerksbetriebe unterhält und u. a. 19 % des gesamten Weltnickelbedarfs produziert.

Nach einer ausgiebigen Analyse des bestehenden Marktes für Echtzeit-Lokalisierungssysteme (Realtime Location Systems RTLS) fiel die Wahl auf die Lösungen des amerikanischen Unternehmens Ekahau.

Die RTLS-Systeme von Ekahau werden zur Verfolgung von Produktionsfahrzeugen in den Bergwerken des Unternehmens in Ontario (Kanada) eingesetzt werden. Dank der Echtzeitortung können dann Inco-Mitarbeiter die Fahrzeuge für Reparaturarbeiten während der gesamten Einsatzzeit leicht auffinden.

Weiterhin werden spezielle, von der Ekahau-RTLS-Lösung erstellte Berichte die Bergwerksführung in die Lage versetzen, eine bessere Einsicht in die Instandhaltungsabläufe zu gewinnen und somit die Produktivität zu steigern.
So sichern Sie Luken und Öffnungen

Luken in Außen- aber auch Innenwänden gibt es in jedem Unternehmen. Bei der Erstellung werden jedoch nicht immer die Auflagen der Arbeitsstättenverordnung und der Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 eingehalten. Überprüfen Sie alle vorhandenen Luken anhand der folgenden Checkliste.

Checkliste: Prüfen Sie die Sicherheit Ihrer Wandluken
  • Befindet sich die Unterkante der Wandluke weniger als 1 m über der Standorthöhe und ist die Absturzhöhe mehr als 2 m, so müssen Haltegriffe angebracht werden. Diese können sich entweder an beiden Seiten oder an der Oberkante der Luke befinden.   
  • Die seitlichen Haltegriffe müssen mindestens von Knie- bis zur Kopfhöhe reichen   
    Ist die Wandluke breiter als 0,5 m und höher als 1 m, müssen Sie sie mit Halbtüren, Brustwehren, verschiebbaren Gitterschranken oder ähnlichem sichern. Dabei muss eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Ausheben vorhanden sein.  
  • Handgriffe und Schutzeinrichtungen müssen eine Kraft von 1000 N in beliebiger Richtung aushalten (außer nach oben).      
  • Eine Tür an einer Wandluke darf sich nicht zur tieferen Seite hin öffnen lassen.    
  • Die Fußbodenbeläge vor Wandluken sind rutschhemmend auszuführen.   
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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

zu Ihren Herausforderungen als Betriebsleiter gehört es auch, Ihre Mitarbeiter durch das Verfolgen arbeits- und geschäftsbezogener Ziele zu motivieren.

Die großen strategischen Ziele gibt Ihnen meistens die Geschäftsführung vor. An Ihnen ist es nun, zu entscheiden, welche Schritte konkret machbar sind.

Doch Vorsicht: Hier lauert ein Stolperstein.

Wenn Sie allein die konkreten Zielvorgaben bestimmen oder vorschreiben, sind Ihre Mitarbeiter nicht beteiligt und überzeugt. Es droht stiller Widerstand.

Wenn Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter erschließen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass Ziele wirklich vereinbart werden. Ihre Mitarbeiter müssen sich mit den Zielen identifizieren können.

Um dieses zu erreichen, sollten Sie wie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung weiter unten beschrieben vorgeben.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Fit für die geänderte DIN VDE 0701- 0702 durch Online-Check

Seit 1. Juni 2008 gilt für das Prüfen elektrischer Geräte die neue vereinigte Norm DIN VDE 0701-0702. Mess- und Prüftechniker können sich jetzt umfassend über alle damit im Zusammenhang stehenden Neuerungen informieren.

Unter www.vde-0701-0702.de gibt es jetzt einen Online-Check, mit Hilfe dessen verantwortliche Elektrofachkräfte und befähigte Personen ihren aktuellen Wissensstand ermitteln können.

Die neue zusammengesetzte Richtlinie beendet das bisherige verwirrende Nebeneinander der beiden Normen DIN VDE 0701 und 0702.

Es gibt damit nur noch eine einheitliche Vorschrift zur Prüfung elektrischer Geräte. Das bringt Erleichterungen, wirft aber gleichzeitig eine Reihe neuer Fragen auf:
  • Was hat sich geändert?
  • Wer darf nach der Norm prüfen?
  • Wird der Prüfaufwand größer?
Der Online-Check gibt individuelle Antworten auf all diese Fragen. Sie füllen den Fragebogen aus und erhalten kurz darauf die passenden Antworten.

Darüber hinaus können Sie feststellen, ob sie – auch in Hinblick auf ihre technische Ausstattung – normkonform prüfen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, eine Informationsbroschüre zum Thema kostenfrei herunterzuladen.

Den Online-Check finden Sie unter www.vde-0701-0702.de.
So legen Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Ziele fest

1. Schritt: Termin festlegen
Legen Sie mit Ihrem Mitarbeiter einen Gesprächstermin fest. Bitten Sie ihn, bis zu dem Gespräch seine Zielvorstellungen zu entwickeln.

2. Schritt: Gespräch vorbereiten
Sammeln Sie die notwendigen Daten für die Ausgangslage. Erarbeiten Sie unabhängig vom Mitarbeiter Ihre längerfristigen Zielvorstellungen für den Aufgabenbereich des Mitarbeiters. Ermitteln Sie hieraus die von Ihnen gewünschten Ziele.

3. Schritt: Ziele abstimmen
Stimmen Sie Ihre Ziele mit denen Ihres Mitarbeiters ab, so dass über die konkreten Ziele Konsens besteht.

4. Schritt: Ziele dokumentieren
Halten Sie die Zielvereinbarung schriftlich fest.

5. Schritt: Realisierung planen
Besprechen Sie mit dem Mitarbeiter den Weg zum Ziel: Was muss bis wann getan werden, um die Ziele zu erreichen?

6. Schritt: Weitere Gesprächstermine vereinbaren
Bestimmen Sie weitere Gesprächstermine, um zu überprüfen, inwieweit die vereinbarten Ziele bereits erreicht wurden. Bedenken Sie dabei aber: Die Kontrolle darf nicht der Fehlersuche und dem anschließenden Abstrafen dienen. Sie soll vielmehr als Dialog zwischen Ihnen und Ihrem Mitarbeiter verstanden werden.
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Technischer Vertrieb
Erfolgreich verkaufen im technischen Vertrieb

Sie müssen neue Marktpotenziale aufspüren und Kunden gewinnen. Dabei müssen Sie nicht nur wissen, wie etwas technisch funktioniert und dies dem Kunden verständlich aufzeigen, sondern auch vermitteln können, warum das jeweilige Produkt für den Kunden unersetzlich ist.

Technikkompetenz trifft hier auf Marketingstrategie und die Lust am Verkaufen. Nur wenn Sie dies alles in sich vereinen können, werden sie im technischen Vertrieb erfolgreich sein. Doch Marketing und Verkaufen sind Kompetenzen, die an der TU oder FH leider oft nicht vermittelt werden.

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

als Zulieferer von Großunternehmen sind Sie zunehmend einer harten Konkurrenz ausgesetzt.

Aus Konsumentensicht werden die Endprodukte, wie beispielsweise Autos oder Computer, immer ähnlicher. Sie unterscheiden sich fast nur noch im Markenschild und im Preis.

Es gibt kaum noch Möglichkeiten, mit Ihrem Angebot die bestehende Qualität zu überbieten. Denn gute Qualität wird vom Einkäufer vorausgesetzt.

Lesen Sie, wie Sie Ihre Großkunden an sich binden

Nun wird  Google auch im Gesundheitssektor aktiv und geht mit Google – Health an den Markt. Im Mai gestartet, guckt bereits jetzt die ganze Medizinwelt gespannt auf das Projekt. Patienten und Ärzten gleichermaßen erlaubt die webbasierte Anwendung, gesundheitsrelevante Daten zu speichern und intelligent miteinander zu verknüpfen.

Die Datenansammlung soll helfen, Abläufe im Gesundheitssystem nachhaltig vereinfachen und dadurch Kosten zu minimieren.

Ich wünsche Ihnen eine gesunde Arbeitswoche


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Vom Produktlieferanten zum Problemlöser in 3 Schritten

Auf dem Weg zur strategischen Partnerschaft ist in vielen Großunternehmen eine gläserne Decke zu durchbrechen. Großkunden tendieren dazu, eher isolierte Leistungen einzukaufen, als ihre betrieblichen Strategien gegenüber Lieferanten offen zu legen.

Bevor Sie ans strategische Herz des Großkunden gelangen, müssen Sie Ihr Beziehungsnetz ausbauen.

Beispiel:
Als Softwareunternehmen vertreiben Sie als Produktlieferant Workstations und CAD Systeme für Maschinenbauer. Ihr Service umfasst außerdem exklusive Dienstleistungen wie Schulung der Anwender und regelmäßige Updates.

Um zum strategischen Partner für den Großkunden zu werden, erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Maschinenbauer neue Branchenlösungen, die ihn besser auf dem Markt positionieren, beispielsweise durch die Produktion von Anlagen in einem neuen Marktsegment.

Schritt 1: Sammeln Sie Insider-Wissen als Produktlieferant

Viele strategische Partner fangen als Produktlieferant an. Erst durch den Austausch von Waren und dem Aufbau einer Geschäftsbeziehung erlangen Sie mit der Zeit detaillierte Kenntnisse des Marktes, auf dem der Großkunde aktiv ist. In jedem Gespräch mit dem Kunden erhalten Sie mehr Insider-Wissen gegenüber einem Wettbewerber, der noch kein Lieferant ist.

Sie erfahren direkt oder indirekt von Personalwechseln, neuen Geschäftsbereichen, gewonnenen oder verlorenen Projekten und spezielle Geschäftsabläufe.

Allerdings sammelt sich dieses Wissen mit der Zeit unsystematisch in den Köpfen verschiedener Mitarbeiter aus Ihrem Unternehmen an:
Beim Geschäftsführer, dem Service-Dienst, dem Qualitätsbeauftragten oder im Sekretariat.

Schlüsselkundenmanagement beginnt mit der systematischen Sammlung und Auswertung der Informationen aus allen Kundenkontakten.

Schritt 2: So werden Sie ein Lieferant mit Mehrwert

Im nächsten Schritt bauen Sie das Beziehungsnetz innerhalb des Groß-Unternehmens aus. Dazu bieten Sie über die angefragten Produktspezifikationen Lösungen an, die über die Standardprozesse hinausgehen.

Beispielsweise bieten Sie als CAD-Experte einen Service im Datenmanagement oder einen speziellen Archivierungsservice, der es dem Großkunden erleichtert, schneller auf Änderungswünsche seiner Kunden zu reagieren.

Je wichtiger die Prozesse, zu denen Sie einen Mehrwert beisteuern, umso schneller bauen Sie einflussreiche Kontakte zu Entscheidern aus den höheren Management-Ebenen auf.

Achten Sie darauf, dass der von Ihnen gebotene Mehrwert häufigen Kundenkontakt erlaubt, beispielsweise beim Angebot einer Schulung oder eines Systems zur Teamunterstützung.

In dieser Phase stoßen Sie gegen die gläserne Decke, wenn Sie versäumen, im Vertriebsteam systematisch nach Bereichen zu suchen, wo Sie nicht nur einzelne Prozesse durch einen Mehrwert verbessern, sondern betriebliche Probleme lösen.

Wer aus Ihrem Kontaktnetz beim Großkunden kommt in Frage als Befürworter Ihrer Lösungen? Wer wird Widerstand leisten? Welche Motive treiben ihn? Entwickeln Sie eine Großkunden-Strategie, mit deren Zielen Sie den Kontakt zu den einzelnen Entscheidern auf- und ausbauen.

Schritt 3. Schaffen Sie Gewinn auf beiden Seiten als strategischer Berater

Sobald die gläserne Decke durchbrochen ist, nimmt der Wettbewerb ab. Gleichzeitig sinkt auch der Preisdruck, weil die angebotenen Problemlösungen nicht mit den Angeboten des Wettbewerbers über Standardlösungen zu vergleichen sind.

Mit einer ganzheitlichen Lösung bieten Sie mehr als die Lieferung von Produkten nach Merkmalen und Spezifikationen. Demgegenüber bleibt die Dauerherausforderung, den Kunden in seinem ständig wandelnden Marktumfeld zu unterstützen und langfristig seine Wettbewerbsposition zu stärken.

Tipp: Nutzen Sie die Checkliste in Ausgabe 7 von „Technischer Vertrieb“, um   Schlüsselkunden richtig auszuwählen.
Google Health: Neues Portal für das Gesundheitswesen

US-Kliniken machen jetzt ersten Erfahrungen mit Google Health:

Das System erlaubt Patienten und Ärzten, ihre medizinischen Befunde, Rezepte und diverse andere gesundheitsrelevante Daten zu speichern.

Die Einladung vertrauliche Daten zu hinterlassen wurde zwar angenommen, jedoch nicht so stark, wie Google es von seinen anderen Anwendungen gewohnt ist. Das Portal ist ebenso einfach bedienbar, aber vielleicht zögern die Anwender noch wegen der Weitergabe von vertraulichen Daten.

Ziel des ganzen Projekts ist es laut Google, die Abläufe im Gesundheitssystem zu vereinfachen.

Inzwischen kann jeder, der über einen Google-Account verfügt, auf den Dienst zugreifen.
Einen Google-Account hat jeder, der die Kalenderfunktion bereits für sich nutzt oder über das Google-Portal Word- und Excel-Sheets bearbeitet.

Das Technologiemagazin Technology Review berichtet in seiner Online-Ausgabe:

Vernetzte Krankenhäuser wie das Beth Israel Deaconess Medical Center (BIDMC) in Boston, das zu den ersten gehört, die das System ausgiebig "live" testen, sollen zeigen, dass die Idee funktioniert.

Seit dem 20. Mai dieses Jahres nimmt die Klinik offiziell an dem Projekt teil. Zuvor hatten sich schon die Cleveland Clinic und einige Apothekenanbieter, Labore und anderer Gesundheitsfirmen bereit erklärt, Googles erste Partner zu werden.

Wird Google Health in Boston ein Erfolg, dann könnte das bedeuten, dass Patienten tatsächlich bereit sind, großen "Personal Health Record"-Providern (PHRs) ihre medizinischen Daten anzuvertrauen.

Der Google-Dienst und seine Konkurrenten würden dann sehr wahrscheinlich das Gesundheitswesen der Zukunft in der ganzen Welt entscheidend mitprägen.

Ärzte kommunizieren bisher außerhalb ihrer Praxen kaum miteinander, die Informationen bleiben fragmentiert, und die medizinische Versorgung leidet letztlich.
Dies könnte sich nun mit dem Projekt ändern.

Offen bleibt die Frage, ob die Patienten Google genug trauen, um dem Online-Riesen ihre medizinischen Daten zu übergeben.

Weil er weder ein Gesundheitsversorger noch ein Versicherungskonzern ist, fällt er auch nicht unter das entsprechende US-Datenschutzgesetz HIPAA.

"Wenn es keinen gesetzlichen Schutz gibt, existiert immer das Risiko, dass Daten auf eine Weise genutzt werden, die nicht im besten Sinne des Patienten sind. Dabei geht es um viel Geld", meint Isaac Kohane, IT-Chef am Children's Hospital in Boston.

Am BIDMC sieht man das anders: Der zuständige Informationsdirektor John Halamka meint, Google passe "in Sachen Privatsphäre höllisch auf". "Die können ihre Plattform doch dicht machen, wenn das Vertrauen verloren geht."
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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

sicher wurden auch Sie schon mit den steigenden Anforderungen an die Prüfmittelüberwachung konfrontiert. Normen und Richtlinien aber auch der stärkere Wettbewerb erfordern Nachweise zur Sicherung der Produkt- und Prozessqualität.

Erfahren Sie alles zu diesem wichtigen Thema auf den Kalibriertagen in Rust.

Sie möchten auch in Ihrem Labor moderne Systeme nutzen, um Zeit und Geld zu sparen?

Manz Automation
bietet Ihnen mit dem neuen sciLine.speed eine modulare, einfache und schnelle Lösung zur Automatisierung von Arbeitsabläufen.
 

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

Kalibriertage 2008 der Testo industrial services GmbH vom 07. bis 10. Juli 2008 in Rust

Zur Sicherung der Produkt- und Prozessqualität müssen Sie Ihre Prüfmittel kalibrieren.

Testo verfügt als Dienstleister auf dem Gebiet der Mess- und Kalibriertechnik, über aktuelles Wissen der verschiedenen Normen und Richtlinien wie ISO 9000:2000, VDA 6.1, QS 9000, ISO TS 16949, GMP, FDA, HACCP und  ISO 10012-1. In diesem Seminar lernen Sie vor allem, wie Sie diese aktuellen Qualitätsforderungen praktisch umsetzen können.

Das Seminar richtet sich an alle, die Kalibrierungen und Messungen im Bereich Feuchte, Temperatur und Druck durchführen. Mess- und Regeltechniker, Klima-Techniker, Facility-Manager sowie Führungskräfte und QS-Mitarbeiter, die Verantwortung für Mess-, Prüf- und Kalibrierergebnisse tragen.

Erfahren Sie, welche Prüfmittel Sie, wie und wie oft nach den aktuellen Richtlinien kalibrieren müssen.

Sie lernen die Grundlagen der Feuchte-, Temperatur- und Druckmesstechnik und die Vor- und Nachteile verschiedener Kalibrierverfahren kennen.

Jeder Teilnehmer kalibriert selbst ein Messgerät, wobei besonders auf mögliche Fehler, die Rückführbarkeit und die Messunsicherheitsberechnung geachtet wird.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.testo-industrial-services.de.
 
Die flexible Laborautomatisierung: sciLine.speed

Die Aufgabenstellungen im Bereich Laborautomatisierung der Life-Science-Branche sind vielfältig und reichen von einfachen Handhabungen kleinerer Objekte wie Fläschchen oder Plattensystemen bis hin zu komplexen Workflows in der Analytik oder Produktion.

Die individuellen, modularen Konzepte der Firma Manz Automation, ermöglichen die Umsetzung von kundenspezifischen Lösungen auch in kleineren und mittleren Stückzahlen.

Das Neue des sciLine.speed, ist das modulare Prinzip der Grundbausteine. Je nach Ihren individuellen Anforderungen, können Sie unterschiedliche Liquid Handling Systeme, die Anzahl der Handlingsarme und Greifer sowie externe Komponenten auswählen.

Ein Ausbau für einen höheren Probendurchsatz oder für eine komplexere Aufgabenstellung ist jederzeit möglich.

Wählen Sie das jeweils passende Werkzeug, wie zum Beispiel: Einfachgreifer, Mehrfachgreifer oder Drehachsen zum Öffnen von Röhrchen.

Das System ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und bietet Ihnen eine hohe, reproduzierbare Positionsgenauigkeit.

Informieren Sie sich unter: http://www.manz-automation.de.
 
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Instandhaltung in der Praxis
Was tun Sie als Instandhaltungsleiter, wenn man Sie beim nächsten Maschinenausfall beschuldigt:

„Warum wurde die Maschine nicht öfter gewartet“?

Kennen Sie das auch? Wenn es einen Ausfall gibt, sind alle mal wieder schlauer: „Warum ist der Inspektionszyklus denn auch so lang?“ Und Sie als Instandhaltungsleiter stehen mit dem Rücken zur Wand!
Aber wie können Sie im Vorhinein feststellen, ob sich ein System gerade in einer kritischen Phase befindet oder ob es stabil und sicher läuft? Und wie lassen sich Wartungsintervalle optimieren?
Die Nutzer des neuen Spezial-Informationsdienstes „Instandhaltung in der Praxis“ prüfen das schon heute mit einer neuen Analyse-Technik, die für jedes System passt und leicht zu übernehmen ist. Auch Sie können diese Technik jetzt anwenden … und sich die Arbeit als Instandhaltungsleiter ein ganzes Stück weit leichter machen.


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