DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 30.1.2008
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Dies sind Ihre Themen:
Fachkräftemangel: Mehr als 18 Mrd. € gehen verloren
Checkliste: Der richtige Umgang mit Feedback
Schneller Funkstandard in Sicht
So kontrollieren Sie den privaten Telefonmissbrauch
Ältere Arbeitnehmer: Die Mehrheit ist sehr motiviert
Lieferschwierigkeiten?: So bieten Sie Ihrem Kunden ein Ersatzprodukt
Pareto-Prinzip Teil II: Mit Zeitfenstern für wichtig, dringlich, unwichtig und delegieren schaffen Sie sich Luft
Studie: Nanotechnologie ja, in Lebensmitteln – nein danke!
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Liebe Leserin, lieber Leser,egal, ob Ihre Mitarbeiter soeben ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, Verhandlungen zum gewünschten Ergebnis geführt haben oder die Präsentation der technischen Details der neuen Produktlinie auf besonders positive Resonanz gestoßen ist: Es ist immer sinnvoll, dass Sie Ihren Mitarbeitern zu dem betreffenden Ereignis ein Feedback geben – auch und vor allem dann, wenn es nicht so erfolgreich verlaufen ist.
Ein Feedback sollte aber nicht im Trubel des Alttags untergehen. Warten Sie also den geeigneten Moment ab, um Ihrem Mitarbeiter eine Rückmeldung zu geben. Und beherzigen Sie unsere Tipps, die wir Ihnen weiter unten in unserem Beitrag geben. Viel Spaß bei der Umsetzung.
Ein Feedback sollte aber nicht im Trubel des Alttags untergehen. Warten Sie also den geeigneten Moment ab, um Ihrem Mitarbeiter eine Rückmeldung zu geben. Und beherzigen Sie unsere Tipps, die wir Ihnen weiter unten in unserem Beitrag geben. Viel Spaß bei der Umsetzung.
Ihre
Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Fachkräftemangel: Mehr als 18 Mrd. € gehen verloren
Die im internationalen Leistungsvergleich guten Noten in den Naturwissenschaften ermuntern deutsche Schüler offenbar nicht, ein entsprechendes Studium aufzunehmen – im Gegenteil: Die Zahl der Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge ist von 50.000 im Jahr 1995 auf 40.000 im Jahr 2006 gesunken. Das meldet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Insgesamt kamen in Deutschland zuletzt auf 1.000 Beschäftigte nicht einmal 2 Jungakademiker, die einen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Abschluss in der Tasche hatten. In Finnland waren es dagegen 4,9, in Südkorea sogar 5,1.
Wegen des entstehenden Fachkräftemangels blieben in Deutschland über das Jahr 2006 gesehen 165.000 Jobs für Hochqualifizierte unbesetzt – 80 % davon waren Stellen für Absolventen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Unterm Strich führten verwaiste Arbeitsplätze 2006 in der deutschen Volkswirtschaft zu einem Wertschöpfungsverlust von 18,5 Mrd. € – das entspricht 0,8 % des Bruttoinlandsprodukts.
Die im internationalen Leistungsvergleich guten Noten in den Naturwissenschaften ermuntern deutsche Schüler offenbar nicht, ein entsprechendes Studium aufzunehmen – im Gegenteil: Die Zahl der Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge ist von 50.000 im Jahr 1995 auf 40.000 im Jahr 2006 gesunken. Das meldet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Insgesamt kamen in Deutschland zuletzt auf 1.000 Beschäftigte nicht einmal 2 Jungakademiker, die einen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Abschluss in der Tasche hatten. In Finnland waren es dagegen 4,9, in Südkorea sogar 5,1.
Wegen des entstehenden Fachkräftemangels blieben in Deutschland über das Jahr 2006 gesehen 165.000 Jobs für Hochqualifizierte unbesetzt – 80 % davon waren Stellen für Absolventen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Unterm Strich führten verwaiste Arbeitsplätze 2006 in der deutschen Volkswirtschaft zu einem Wertschöpfungsverlust von 18,5 Mrd. € – das entspricht 0,8 % des Bruttoinlandsprodukts.
Checkliste: Der richtige Umgang mit Feedback
- Sprechen Sie Feedback zeitnah aus, nicht erst Monate später oder zu einem bestimmten Anlass.
- Achten Sie beim Feedback auf Ihren Ton. Verwenden Sie eine sachliche Sprache und klare Formulierungen. Wahren Sie den körperlichen Abstand.
- Halten Sie sich an die Fakten. Nutzen Sie „Ich“-Aussagen. Vermeiden Sie Formulierungen mit „wir“ oder „man“.
- Vermeiden Sie Wertungen oder eigene Interpretationen. Geben Sie Feedback nie aufgrund von Hypothesen, Vermutungen oder Hörensagen.
- Verteilen Sie Ihr Feedback in Maßen. Das heißt: Überfordern Sie Ihren Mitarbeiter nicht mit einem Übermaß an negativer Kritik, die er kaum verarbeiten kann. Auch positives Feedback sollten Sie gezielt einsetzen – bei zu häufigem Einsatz nutzt es sich ab.
- Lassen Sie Ihrem Mitarbeiter Zeit, vor allem negatives Feedback zu verarbeiten. Bieten Sie ihm an, ggf. mit ihm zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal über Ihre Kritikpunkte zu sprechen.
- Reagiert Ihr Mitarbeiter mit Rechtfertigungen auf ein negatives Feedback, dann nehmen Sie seine Argumente auf. Fragen Sie nach, warum Ihr Mitarbeiter das Feedback als Kritik versteht.
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Liebe Leserin, lieber Leser,gerade im Bereich der Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) bilden Netzwerke die Basis der technischen Infrastruktur. Eine Leitungsverlegung ist aber oft mit hohem Aufwand verbunden oder z. B. bei mobilen Einheiten technisch gar nicht zu realisieren. In diesem Fall können Sie zu drahtlosen Technologien greifen. Treten dabei hohe Datenmengen wie in der Bildbearbeitung auf, steigen die Anforderungen an die Transferrate und überfordern die bisherigen Verfahren schnell. Für diese Anwendungen gibt es den neuen WLAN-Standard 802.11n. Was er bietet, lesen Sie im folgenden Beitrag.
Ihr
Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis
Schneller Funkstandard in Sicht
Für Sie als Leiter der Instandhaltung hat die drahtlose Datenkommunikation im industriellen und gebäudetechnischen Umfeld große Vorteile. Ein Nachteil dieser Technologien gegenüber den kabelgebundenen Anlagen war allerdings die geringere Datenübertragungsrate. Der gebräuchlichste WLAN-Standard 802.11g lag mit 54 Mbit/s deutlich unter den fest verdrahteten Konkurrenz-Technologien, die mittlerweile bei 100 Mbit/s anfangen. Mehr als 10-mal so schnell ist der neue Funk-Standard 802.11n mit einer maximalen Brutto-Datenrate von ca. 600 MHz.
Wie schwierig es ist, diese Anforderungen umzusetzen, zeigt die Tatsache, dass der Standard in dieser Form schon im Januar 2006 verabschiedet wurde. Die Entwickler taten sich allerdings schwer, die Spezifikationen in Produkte umzusetzen. Möglich wurde das nur durch den Einsatz von mehreren Empfängern und Sendern in einer einzigen Einheit (MIMO, multiple Input / multiple Output). Die Daten der jeweils schnellsten Verbindung werden dabei genutzt. Kommt es auf einer Übertragungsstrecke zu Problemen, stehen die restlichen Verbindungen zur Verfügung.
Ganz besonders interessant für den industriellen Einsatz könnte die MIMO-Technik auch dadurch werden, dass die 7 unterschiedlichen Antennen selbständig die beste Ausrichtung zwischen Sender und Empfänger ermitteln und somit die oft komplizierte und anfällige manuelle Ausrichtung überflüssig macht.
Für Sie als Leiter der Instandhaltung hat die drahtlose Datenkommunikation im industriellen und gebäudetechnischen Umfeld große Vorteile. Ein Nachteil dieser Technologien gegenüber den kabelgebundenen Anlagen war allerdings die geringere Datenübertragungsrate. Der gebräuchlichste WLAN-Standard 802.11g lag mit 54 Mbit/s deutlich unter den fest verdrahteten Konkurrenz-Technologien, die mittlerweile bei 100 Mbit/s anfangen. Mehr als 10-mal so schnell ist der neue Funk-Standard 802.11n mit einer maximalen Brutto-Datenrate von ca. 600 MHz.
Wie schwierig es ist, diese Anforderungen umzusetzen, zeigt die Tatsache, dass der Standard in dieser Form schon im Januar 2006 verabschiedet wurde. Die Entwickler taten sich allerdings schwer, die Spezifikationen in Produkte umzusetzen. Möglich wurde das nur durch den Einsatz von mehreren Empfängern und Sendern in einer einzigen Einheit (MIMO, multiple Input / multiple Output). Die Daten der jeweils schnellsten Verbindung werden dabei genutzt. Kommt es auf einer Übertragungsstrecke zu Problemen, stehen die restlichen Verbindungen zur Verfügung.
Ganz besonders interessant für den industriellen Einsatz könnte die MIMO-Technik auch dadurch werden, dass die 7 unterschiedlichen Antennen selbständig die beste Ausrichtung zwischen Sender und Empfänger ermitteln und somit die oft komplizierte und anfällige manuelle Ausrichtung überflüssig macht.
So kontrollieren Sie den privaten Telefonmissbrauch
Ohne ausdrückliche Regelung im Arbeitsvertrag ist Ihren Mitarbeitern die private Nutzung der Telefonanlage untersagt, dienstlich veranlasste Privatgespräche sind jedoch zulässig. Ausnahme: Es liegt eine so genannte „betriebliche Übung“ vor: Wenn Ihre Mitarbeiter regelmäßig oder über einen längeren Zeitraum (zum Beispiel 6 Monate) hinweg privat telefonieren, ohne dass Sie etwas dagegen unternehmen, entsteht dadurch eine Art „Gewohnheitsrecht“.
Diese Kontrollen dürfen Sie durchführen:
Diese Kontrollen dürfen Sie durchführen:
- Bei dienstlichen Gesprächen ist die Erfassung von Telefondaten (Zeitpunkt, Anzahl, Gebühreneinheiten etc.) grundsätzlich möglich. Sind Privatgespräche in Ihrem Unternehmen untersagt, können somit alle Gesprächsdaten einschließlich der Zielnummern erfasst werden. Außer: Ihr Mitarbeiter hat ein berechtigtes Interesse an der Geheimhaltung einer Telefonnummer.
- Das Mit- und Abhören von Telefongesprächen ist dagegen grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahme: Es gibt einen anerkennenswerten Grund für das Ab- oder Mithören, wie beispielsweise die Verhinderung oder die Aufdeckung von Straftaten sowie besonders schwere Arbeitspflichtverletzungen.
- Der Betriebsrat hat gemäß § 87 Absatz 1 Nr. 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht, wenn Sie technische Einrichtungen zur automatischen Erfassung von Telefondaten oder –gebühren installieren lassen oder Telefongespräche legal aufnehmen und mithören wollen.
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Liebe Leserin, lieber Leser,sicherlich haben Sie als Betriebsleiter schon vor folgendem Problem gestanden: Seit Jahren kauft ein Stammkunde bei Ihnen ein bestimmtes Produkt. Doch ausgerechnet jetzt haben Sie es nicht vorrätig. Sie können es zwar bestellen. Die Lieferzeit beträgt allerdings mehrere Tage, und Ihr Kunde benötigt es noch heute. Was also können Sie tun?
Um zu verhindern, dass sich Ihr langjähriger Kunde bei der Konkurrenz das gewünschte Produkt besorgt, bleibt Ihnen nur eine Möglichkeit. Sie müssen ihm ein Ausweichprodukt anbieten. Was Sie dabei vor allem beachten sollten, erfahren Sie in unseren Tipps weiter unten. Viel Spaß beim Lesen.
Um zu verhindern, dass sich Ihr langjähriger Kunde bei der Konkurrenz das gewünschte Produkt besorgt, bleibt Ihnen nur eine Möglichkeit. Sie müssen ihm ein Ausweichprodukt anbieten. Was Sie dabei vor allem beachten sollten, erfahren Sie in unseren Tipps weiter unten. Viel Spaß beim Lesen.
Ihre
Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell
Ältere Arbeitnehmer: Die Mehrheit ist sehr motiviert
Aufgrund des demografischen Wandels müssen sich die Unternehmen auf immer mehr ältere Beschäftigte einstellen. Befürchtungen, die Belegschaften könnten damit weniger tatkräftig werden, sind allerdings unbegründet. Denn laut einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hält es jeder 2. über 50-Jährige für wichtig bis sehr wichtig, durch eigenen Einsatz und Leistung im Leben etwas zu erreichen. In den Reihen der 16- bis 49-Jährigen ist der Anteil nicht allzu viel höher.
Zudem krempeln die älteren Erwerbstätigen im Job die Ärmel genauso hoch wie ihre jüngeren Kollegen – gemäß einer Befragung der Initiative Neue Qualität der Arbeit arbeiten rund zwei Drittel der über 50-Jährigen „mit richtiger Freude“. Außerdem halten die Beschäftigten dem Arbeitgeber mit steigendem Alter stärker die Treue – rund 55 % der Generation 50-Plus sind ihrem Unternehmen „besonders verbunden“; bei den unter 30-Jährigen sind es nur 43 %.
Zudem krempeln die älteren Erwerbstätigen im Job die Ärmel genauso hoch wie ihre jüngeren Kollegen – gemäß einer Befragung der Initiative Neue Qualität der Arbeit arbeiten rund zwei Drittel der über 50-Jährigen „mit richtiger Freude“. Außerdem halten die Beschäftigten dem Arbeitgeber mit steigendem Alter stärker die Treue – rund 55 % der Generation 50-Plus sind ihrem Unternehmen „besonders verbunden“; bei den unter 30-Jährigen sind es nur 43 %.
Lieferschwierigkeiten?: So bieten Sie Ihrem Kunden ein Ersatzprodukt
Wenn Ihr Betrieb Lieferschwierigkeiten hat, ist das immer eine unangenehme Situation. Doch besonders unangenehm wird sie, wenn ein Stammkunde ein bestimmtes Produkt anfordert, das Sie zurzeit nicht vorrätig haben. Was also tun? Mit unseren Tipps können Sie Ihren Kunden auch von einem Ersatzprodukt überzeugen. Beachten Sie dabei folgendes:
- Bieten Sie Ihrem Kunden keinesfalls einen schlechteren Ersatz. Das Produkt sollte mindestens gleichwertig sein.
- Die wichtigste Information für Ihren Kunden ist die, dass das Ersatzprodukt gleichwertig ist. Stellen Sie diese Information deshalb in den Vordergrund.
- Beschreiben Sie die Vorzüge im Vergleich zum ursprünglich gewünschten Produkt. Erst an 2. Stelle folgt der Preis.
- Ist das Produkt günstiger als das, das der Kunde ansonsten bezieht, sollten Sie den Preis besonders hervorheben. Rechnen Sie Ihrem Kunden vor, was er spart.
- Wenn das Produkt teurer ist als das ursprünglich gewünschte, sollten Sie vor allem die Vorteile des Ersatzproduktes unterstreichen. Erklären Sie ihm, welchen zusätzlichen Nutzen er durch den erhöhten Preis erhält.
- Lassen Sie Ihren Kunden auch über die Nachteile des Ersatzproduktes nicht im Unklaren. So erkennt er, dass Sie ehrlich an einer Lösung seines Problems interessiert sind, ihm aber nicht irgendeinen Ersatz „aufschwatzen“ wollen.
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Liebe Leserin, lieber Leser,Sie müssen in Ihrem Unternehmen nicht immer als letzter das Licht ausmachen. Mit dem Pareto-Prinzip schaffen Sie die passenden Zeitfenster für Ihre unterschiedlichen Aufgaben. So können Sie die ein oder andere Stunde rausholen und früher nach Hause.
Nanotechnologie ist inzwischen 52 % aller Verbraucher bekannt. Vor 3 Jahren waren es nur 15 %, die Nanotechnologie mit konkreten Anwendungen in Verbindung bringen konnten. Was die deutschen Verbraucher genau über Nanopartikel in ihrem Alltag denken, das erfahren Sie aus einer repräsentativen Studie, die in diesem Frühjahr vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlicht wird. Erste Ergebnisse können Sie jetzt schon lesen.
Gutes Zeitmanagement und einen frühen Feierabend wünscht Ihnen
Ihre
Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Pareto-Prinzip Teil II: Mit Zeitfenstern für wichtig, dringlich, unwichtig und delegieren schaffen Sie sich Luft
Sie erinnern sich: 80% der Ergebnisse erzielen Sie durch 20% Ihrer Anstrengung. Damit Sie diese gezielt herausfiltern setzen Sie 4 Prioritäten und sortieren vor:
Dringend, wichtig, unwesentlich und an andere Personen weiterleiten. Setzen Sie nun das Prinzip im Tagesgeschäft sinnvoll um:
1. Geben Sie sich eine Zeit für das Standardgeschäft vor
Schreiben Sie beispielsweise hauptsächlich Angebote, legen Sie eine Standartzeit zur Erledigung fest, beispielsweise nach der Mittagspause für 40 Minuten. Rechnen Sie mit ein, dass Sie möglicherweise durch andere Dinge wie dringende Telefonate gestört werden.
2. Dringende Sachen erledigen Sie am gleichen Tag
Erledigen Sie dringende Sachen am besten direkt und lassen Sie diese niemals für den nächsten Tag liegen. Aufschieben spart keine Zeit, das Gegenteil ist der Fall. Als Daumenregel gilt, alles was in 10 Minuten erledigt ist, machen Sie sofort. Bei Dingen, die länger dauern, überlegen Sie, welchen 1. Schritt Sie sofort erledigen können.
3. Lassen Sie sich regelmäßige Zeitfenster für wichtige Aufgaben
Dies können Projektaufgaben sein, wie z.B. die Betreuung einer Studie. Durch die Regelmäßigkeit sehen Sie schneller Ihren Fortschritt und bleiben motiviert.
4. Geben Aufgaben an andere Personen noch am gleichen Tag weiter
Legen Sie ein Abgabedaten schriftlich fest, an dem Sie die Ergebnisse zurückerwarten.
5. Unwesentliche Aufgaben – 1 Termin pro Monat reicht
Haben Sie eine Aufgabe nach einem Monat noch mal in der Hand, dann finden Sie mit Abstand heraus, ob die Aufgabe überhaupt einen Nutzen erfüllt. Andernfalls schmeißen Sie die Aufgabe einfach weg.
6. Disziplinieren Sie sich mit diesem System
Merken Sie, dass Ihre Zeitfenster für die einzelnen Tätigkeiten nicht reichen, dann haben Sie definitiv zu viele Aufgaben. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten. Auch er muss einsehen, dass Ihr Tag auch nur 24 Stunden hat.
Extra-Tipp: Buchempfehlung zum Zeitmanagement
Die besten Leserwertungen zum Zeitmanagement erhielt übrigens das Buch „300 Tipps für mehr Zeit“ von Cordula Nussbaum. Hierin finden Sie nach Schlagwort sortiert alles, was Sie als Soforthilfe für Ihre Situation brauchen, ohne, dass Sie das ganze Buch sofort durchwälzen müssen.
Dringend, wichtig, unwesentlich und an andere Personen weiterleiten. Setzen Sie nun das Prinzip im Tagesgeschäft sinnvoll um:
1. Geben Sie sich eine Zeit für das Standardgeschäft vor
Schreiben Sie beispielsweise hauptsächlich Angebote, legen Sie eine Standartzeit zur Erledigung fest, beispielsweise nach der Mittagspause für 40 Minuten. Rechnen Sie mit ein, dass Sie möglicherweise durch andere Dinge wie dringende Telefonate gestört werden.
2. Dringende Sachen erledigen Sie am gleichen Tag
Erledigen Sie dringende Sachen am besten direkt und lassen Sie diese niemals für den nächsten Tag liegen. Aufschieben spart keine Zeit, das Gegenteil ist der Fall. Als Daumenregel gilt, alles was in 10 Minuten erledigt ist, machen Sie sofort. Bei Dingen, die länger dauern, überlegen Sie, welchen 1. Schritt Sie sofort erledigen können.
3. Lassen Sie sich regelmäßige Zeitfenster für wichtige Aufgaben
Dies können Projektaufgaben sein, wie z.B. die Betreuung einer Studie. Durch die Regelmäßigkeit sehen Sie schneller Ihren Fortschritt und bleiben motiviert.
4. Geben Aufgaben an andere Personen noch am gleichen Tag weiter
Legen Sie ein Abgabedaten schriftlich fest, an dem Sie die Ergebnisse zurückerwarten.
5. Unwesentliche Aufgaben – 1 Termin pro Monat reicht
Haben Sie eine Aufgabe nach einem Monat noch mal in der Hand, dann finden Sie mit Abstand heraus, ob die Aufgabe überhaupt einen Nutzen erfüllt. Andernfalls schmeißen Sie die Aufgabe einfach weg.
6. Disziplinieren Sie sich mit diesem System
Merken Sie, dass Ihre Zeitfenster für die einzelnen Tätigkeiten nicht reichen, dann haben Sie definitiv zu viele Aufgaben. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten. Auch er muss einsehen, dass Ihr Tag auch nur 24 Stunden hat.
Extra-Tipp: Buchempfehlung zum Zeitmanagement
Die besten Leserwertungen zum Zeitmanagement erhielt übrigens das Buch „300 Tipps für mehr Zeit“ von Cordula Nussbaum. Hierin finden Sie nach Schlagwort sortiert alles, was Sie als Soforthilfe für Ihre Situation brauchen, ohne, dass Sie das ganze Buch sofort durchwälzen müssen.
Studie: Nanotechnologie ja, in Lebensmitteln – nein danke!
Verbraucher stehen der Entwicklung der Nanotechnologie größtenteils positiv gegenüber. Das hat eine repräsentative Befragung von 1000 Verbrauchern im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ergeben, die jetzt in Berlin vorgestellt wurde. Genauso deutlich lehnen die Deutschen aber auch Nanopartikel in Lebensmitteln ab.
Allein der Begriff „Nanotechnologie“ ist Verbrauchern innerhalb der letzten 3 Jahre geläufiger geworden. 2004 konnten im Rahmen einer Studie noch 15 Prozent angeben, wo ihnen der Begriff schon einmal begegnet ist, in der aktuellen Befragung im Auftrag des BfR waren es schon 52 Prozent.
Allgemein versprechen sich 660 von 1000 Befragten von Nanotechnologie eher Nutzen als Risiken. Auf die Erforschung von Risiken bestehen die Deutschen allerdings fast einstimmig.
„Wir haben festgestellt, dass Verbraucher die Nanotechnologie weniger nach Fakten beurteilen, sondern viel mehr nach emotionalen Kriterien. Die so genannten gefühlten Risiken spielen bei der Wahrnehmung neuer Technologien eine bedeutende Rolle“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.
Am meisten versprechen sich die Befragten von Nanotechnologie im medizinischen Bereich. Der Zuspruch in verbrauchernahen Anwendungsbereichen nimmt ab, je näher der eigene Kontakt der Verbraucher mit dem Produkt wird: So befürworten 86 Prozent den Einsatz von Nanopartikeln in Farben und Lacken, die deren Kratz- und Abriebfestigkeit erhöhen. Ähnlich hoch ist der Zuspruch für Textilien, die durch Nanotechnologie Schmutz abweisen sollen. Akzeptiert werden Nanopartikel auch in Verpackungsmaterialien und Sonnenschutzmitteln, eine verbesserte Wirkung anderer kosmetischer Mittel durch Nanopartikel befürworten allerdings nur 53 Prozent. Mehrheitlich abgelehnt wird Nanotechnologie in Lebensmitteln: einen „Nano“-Zusatz in Gewürzen, der das Verklumpen verhindern würde, lehnen 69 Prozent der Befragten ab, 84 Prozent möchten keine Lebensmittel, die beispielsweise durch den Einsatz von Nanopartikeln länger ansehnlich gehalten werden.
Interessant ist auch ein Ergebnis, wie vertrauenswürdig die Deutschen ihre Informationsquellen zum Thema Nanotechnologie einschätzen. Am liebsten besorgt sich der Deutsche seine Information dazu in Verbraucherschutzverbänden. Stiftung Warentest wird dabei immer wieder genannt. 92% der Verbraucher trauen diesen Informationen genauso wie auch wissenschaftlichen Quellen.
Den Abschlussbericht der Studie können Sie im Frühjahr 2008 auf der Internetseite des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) einsehen www.bfr.bund.de.
Tipp: Mit einem Blick auf die Seiten des BfR können Sie früher wissen, wie Ihre Kunden auf innovative Produkte reagieren. So können Sie Ihre Marketingstrategie optimieren.
Allein der Begriff „Nanotechnologie“ ist Verbrauchern innerhalb der letzten 3 Jahre geläufiger geworden. 2004 konnten im Rahmen einer Studie noch 15 Prozent angeben, wo ihnen der Begriff schon einmal begegnet ist, in der aktuellen Befragung im Auftrag des BfR waren es schon 52 Prozent.
Allgemein versprechen sich 660 von 1000 Befragten von Nanotechnologie eher Nutzen als Risiken. Auf die Erforschung von Risiken bestehen die Deutschen allerdings fast einstimmig.
„Wir haben festgestellt, dass Verbraucher die Nanotechnologie weniger nach Fakten beurteilen, sondern viel mehr nach emotionalen Kriterien. Die so genannten gefühlten Risiken spielen bei der Wahrnehmung neuer Technologien eine bedeutende Rolle“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.
Am meisten versprechen sich die Befragten von Nanotechnologie im medizinischen Bereich. Der Zuspruch in verbrauchernahen Anwendungsbereichen nimmt ab, je näher der eigene Kontakt der Verbraucher mit dem Produkt wird: So befürworten 86 Prozent den Einsatz von Nanopartikeln in Farben und Lacken, die deren Kratz- und Abriebfestigkeit erhöhen. Ähnlich hoch ist der Zuspruch für Textilien, die durch Nanotechnologie Schmutz abweisen sollen. Akzeptiert werden Nanopartikel auch in Verpackungsmaterialien und Sonnenschutzmitteln, eine verbesserte Wirkung anderer kosmetischer Mittel durch Nanopartikel befürworten allerdings nur 53 Prozent. Mehrheitlich abgelehnt wird Nanotechnologie in Lebensmitteln: einen „Nano“-Zusatz in Gewürzen, der das Verklumpen verhindern würde, lehnen 69 Prozent der Befragten ab, 84 Prozent möchten keine Lebensmittel, die beispielsweise durch den Einsatz von Nanopartikeln länger ansehnlich gehalten werden.
Interessant ist auch ein Ergebnis, wie vertrauenswürdig die Deutschen ihre Informationsquellen zum Thema Nanotechnologie einschätzen. Am liebsten besorgt sich der Deutsche seine Information dazu in Verbraucherschutzverbänden. Stiftung Warentest wird dabei immer wieder genannt. 92% der Verbraucher trauen diesen Informationen genauso wie auch wissenschaftlichen Quellen.
Den Abschlussbericht der Studie können Sie im Frühjahr 2008 auf der Internetseite des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) einsehen www.bfr.bund.de.
Tipp: Mit einem Blick auf die Seiten des BfR können Sie früher wissen, wie Ihre Kunden auf innovative Produkte reagieren. So können Sie Ihre Marketingstrategie optimieren.
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