DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 23.1.2008
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Dies sind Ihre Themen:
Indien bietet große Chancen für deutsche Automobilhersteller und Zulieferer
So prüfen Sie Ihr Arbeitszeugnis (Teil 2)
Mit „Vision Sensoren“ haben Sie alles im Blick
Wie stark sind Sie situativ belastet?
Vector-Award zeichnet mutige Anwendungen in der Energiezuführung aus
Checkliste: So gehen Sie mit unzufriedenen Kunden um
Wie Sie mit dem Pareto-Prinzip Zeit für das wichtigste finden, Teil 1
EU-Vorschlag verwirrt Telekommunikationsbranche
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Liebe Leserin, lieber Leser,wahrscheinlich haben Sie es schon vermutet: Der positive Trend des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus im Ausland setzt sich auch weiterhin fort. Der Auftragseingang in der Branche lag im November 2007 um real 7 % über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft stieg allerdings nur um 1 %. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten 3-Monats-Vergleich September 2007 bis November 2007 ergab sich insgesamt ein Zuwachs von 11 % im Vorjahresvergleich.
Auch die deutsche Automobilindustrie setzt auf das Ausland – vor allem auf Indien. Deutsche Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie wollen in Zukunft verstärkt in Indien einkaufen. Das zeigen Umfragen unter den Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Wie sich die Exportzahlen deutscher Pkw-Marken auf den Subkontinent im letzten Jahr gesteigert haben, erfahren Sie in unserem nachfolgenden Beitrag. Viel Spaß beim Lesen.
Auch die deutsche Automobilindustrie setzt auf das Ausland – vor allem auf Indien. Deutsche Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie wollen in Zukunft verstärkt in Indien einkaufen. Das zeigen Umfragen unter den Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Wie sich die Exportzahlen deutscher Pkw-Marken auf den Subkontinent im letzten Jahr gesteigert haben, erfahren Sie in unserem nachfolgenden Beitrag. Viel Spaß beim Lesen.
Ihre
Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Indien bietet große Chancen für deutsche Automobilhersteller und Zulieferer
Indien wird für die deutsche Automobilindustrie und ihre Zulieferer als Produktionsstandort und Markt immer wichtiger. Das betonte Achim Rauber, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der Auto Expo2008 in New Delhi/Indien.
Danach haben sich die Pkw-Exporte deutscher Pkw-Marken nach Indien im Jahr 2007 verdoppelt. Auch die Zulieferer konnten ihre Ausfuhren nach Indien allein in den ersten 9 Monaten des Jahres 2007 mit 154 Mio. € um mehr als die Hälfte gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres steigern. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet der VDA ein Exportvolumen der Zulieferer von über 200 Mio. €.
Auch die Investitionen der deutschen Automobilindustrie sind in den letzten Jahren in Indien stark angestiegen: So hat sich die Zahl der Fertigungsbetriebe deutscher Unternehmen in den letzten 10 Jahren von 34 auf über 60 erhöht. Allein 10 große deutsche Zulieferer beschäftigen in Indien über 25.000 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei 1,2 Mrd. €. Bislang haben diese Unternehmen in Indien bereits 380 Mio. € investiert; in den nächsten Jahren sind weitere 250 Mio. € eingeplant.
Indien wird für die deutsche Automobilindustrie und ihre Zulieferer als Produktionsstandort und Markt immer wichtiger. Das betonte Achim Rauber, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der Auto Expo2008 in New Delhi/Indien.
Danach haben sich die Pkw-Exporte deutscher Pkw-Marken nach Indien im Jahr 2007 verdoppelt. Auch die Zulieferer konnten ihre Ausfuhren nach Indien allein in den ersten 9 Monaten des Jahres 2007 mit 154 Mio. € um mehr als die Hälfte gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres steigern. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet der VDA ein Exportvolumen der Zulieferer von über 200 Mio. €.
Auch die Investitionen der deutschen Automobilindustrie sind in den letzten Jahren in Indien stark angestiegen: So hat sich die Zahl der Fertigungsbetriebe deutscher Unternehmen in den letzten 10 Jahren von 34 auf über 60 erhöht. Allein 10 große deutsche Zulieferer beschäftigen in Indien über 25.000 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei 1,2 Mrd. €. Bislang haben diese Unternehmen in Indien bereits 380 Mio. € investiert; in den nächsten Jahren sind weitere 250 Mio. € eingeplant.
So prüfen Sie Ihr Arbeitszeugnis (Teil 2)
Jeder Arbeitnehmer hat nach § 630 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) einen Rechtsanspruch auf ein Arbeitszeugnis. Doch Arbeitszeugnisse folgen bestimmten Regeln. Wird (möglicherweise gar nicht beabsichtigt) ein bestimmter Teils weggelassen, kann Ihre Beurteilung plötzlich einen anderen Sinn ergeben. Mit Teil 2 unserer Fragen können Sie überprüfen, ob Ihr qualifiziertes Arbeitszeugnis auch richtig erstellt wurde:
Beurteilung der Arbeitsleistung und des Sozialverhaltens:
Jeder Arbeitnehmer hat nach § 630 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) einen Rechtsanspruch auf ein Arbeitszeugnis. Doch Arbeitszeugnisse folgen bestimmten Regeln. Wird (möglicherweise gar nicht beabsichtigt) ein bestimmter Teils weggelassen, kann Ihre Beurteilung plötzlich einen anderen Sinn ergeben. Mit Teil 2 unserer Fragen können Sie überprüfen, ob Ihr qualifiziertes Arbeitszeugnis auch richtig erstellt wurde:
Beurteilung der Arbeitsleistung und des Sozialverhaltens:
- Sind Ihre Leistungen ausführlich und richtig beurteilt?
- Bei Vorgesetztentätigkeit: Ist Ihre Führungsfähigkeit korrekt beurteilt?
- Wird der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses genannt?
- Äußert Ihr Arbeitgeber sein Bedauern über Ihr Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis?
- Dankt er Ihnen für die geleisteten Dienste?
- Enthält die Schlussformulierung Wünsche des Arbeitgebers für Ihre berufliche Zukunft? Ist Ort und Datum der Zeugnisausstellung genannt?
- Ist das Zeugnis vom Chef oder einer von ihm autorisierten Person unterschrieben?
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Liebe Leserin, lieber Leser,als Leiter der Instandhaltung ist es für Sie wichtig, Ihre Augen überall zu haben. Das ist allerdings bei der Größe eines Unternehmens nur schwer zu realisieren. Aus diesem Grund werden für den industriellen Einsatz spezielle Bildverarbeitungssysteme angeboten. Die Handhabung war allerdings bisher recht umständlich, denn sie mussten die passenden Komponenten finden, sie aufeinander abstimmen, installieren, konfigurieren und letztendlich Analysealgorithmen für die Auswertung programmieren. Intelligente visuelle Sensoren nehmen Ihnen die meiste Arbeit davon ab.
Ihr
Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis
Mit „Vision Sensoren“ haben Sie alles im Blick
Unter der Bezeichnung „Bildverarbeitungssysteme“ finden sich in der Regel sehr aufwändige, komplexe und teure Systeme mit einer hochwertigen Kamera, einem Frame-Grabber, der die Bilddaten digitalisiert und auf ein Videoformat überträgt und schließlich einem schnellen Rechner, der die großen Mengen an Datenmaterial auswertet und speichert. Durch den extremen Preisverfall bei CCD-Sensoren sind mittlerweile aber auch Lösungen im Low-End-Bereich möglich. Genau in diese Lücke stoßen die so genannten „Vision Sensoren“.
Im Gegensatz zum klassischen Bildverarbeitungssystem und der kompakten Ausführung „Compact Vision Systems“, die vielseitige und komplexe Analysemethoden ermöglichen, die allerdings auch programmiert und analysiert werden müssen, werden Vision Sensoren in der Regel für einen ganz bestimmten Anwendungsfall ausgelegt. Die Parametrierung erfolgt komfortabel am PC. Danach können die Vision Sensoren genauso behandelt werden, wie jeder andere Sensor auch. Das Ausgangssignal erfolgt dann als „Gut/Schlecht“-Aussage, meist über standardisierte TTL-Pegel. Damit die Sensoren möglichst wenig zusätzliche Komponenten benötigen, sind LEDs für die Ausleuchtung integriert. Typische Anwendungsfälle sind Positions-, Anwesenheits- und Vollständigkeitskontrolle.
So können Sie z. B. mit einem Sensor feststellen, ob an einer bestimmten Stelle Öl austritt, ein Antriebsriemen in Schwingen gerät oder eine Antriebswelle eine zu hohe Unwucht aufweist.
Im Gegensatz zum klassischen Bildverarbeitungssystem und der kompakten Ausführung „Compact Vision Systems“, die vielseitige und komplexe Analysemethoden ermöglichen, die allerdings auch programmiert und analysiert werden müssen, werden Vision Sensoren in der Regel für einen ganz bestimmten Anwendungsfall ausgelegt. Die Parametrierung erfolgt komfortabel am PC. Danach können die Vision Sensoren genauso behandelt werden, wie jeder andere Sensor auch. Das Ausgangssignal erfolgt dann als „Gut/Schlecht“-Aussage, meist über standardisierte TTL-Pegel. Damit die Sensoren möglichst wenig zusätzliche Komponenten benötigen, sind LEDs für die Ausleuchtung integriert. Typische Anwendungsfälle sind Positions-, Anwesenheits- und Vollständigkeitskontrolle.
So können Sie z. B. mit einem Sensor feststellen, ob an einer bestimmten Stelle Öl austritt, ein Antriebsriemen in Schwingen gerät oder eine Antriebswelle eine zu hohe Unwucht aufweist.
Wie stark sind Sie situativ belastet?
Auswertung:
0-11 Punkte: Sie sind nur in geringem Maß von situativen Einflüssen abhängig. Sie können optimal planen und sind in der Lage, ein Höchstmaß an Leistung zu erbringen.
11-22 Punkte: Schauen Sie sich die einzelnen Punkte an, die Sie mit mind. „2“ bewertet haben und überlegen Sie sich wie Sie die vorliegenden Einflüsse verringern können.
22-33 Punkte: Sie müssen sich unbedingt Gedanken über Ihr Arbeitsumfeld machen. So werden Sie zumindest auf Dauer keine hohe Leistung erbringen können. Suchen Sie zuerst die Punkte, auf die Sie selbst einen Einfluss haben und überlegen Sie sich mögliche Verbesserungen. Sie sollten vor allem andere Räumlichkeiten in Erwägung ziehen.
Die Arbeitsleistung, die Sie aber auch Ihre Mitarbeiter erbringen können, hängt in hohem Maße von den so genannten „situativen“ Umständen ab. Darunter verstehen wir die äußeren Begebenheiten, also die Arbeitssituation. Lärm, Geruch, schlechte Beleuchtung, die Gespräche anderer Mitarbeiter, etc. alles das lenkt uns ab und unterbricht bzw. beeinträchtigt die bisherige Tätigkeit. Führen Sie den folgenden Selbsttest durch und erkennen Sie, in welchem Maß Sie situativen Faktoren ausgesetzt sind.
0 = überhaupt nicht 1 = gering 2 = hoher Einfluss 3 = sehr hoch, täglich oder immer
0 = überhaupt nicht 1 = gering 2 = hoher Einfluss 3 = sehr hoch, täglich oder immer
| Art des Einflusses | Bewertung |
| Sind Sie bei Ihrer Arbeit Störungen von außen wie Lärm, Erschütterung etc. ausgesetzt? | x |
| Werden Sie durch Besprechungen, Telefonate, Besuche etc. gestört? | x |
| Sind Sie in Ihrer Arbeit von Informationen anderer abhängig? | x |
| … von Entscheidungen anderer abhängig? | x |
| … von Vorarbeiten anderer abhängig? | x |
| … von der Mitwirkung anderer abhängig? | x |
| Kommen Sie unter Druck, weil Arbeitsspitzen auftreten? | x |
| … weil unvorhergesehene Arbeiten auf Sie zukommen? | x |
| … weil anfallende Arbeiten unverzüglich auszuführen sind? | x |
| Wird Ihre Arbeit dadurch beeinträchtigt, das Sie sich an strikte Organisationsvorgaben halten müssen? | x |
| Fehlen Ihnen für die Ausführung Ihrer Tätigkeit wichtige Arbeitsmittel? | x |
| Gesamtpunktzahl: | x |
Auswertung:
0-11 Punkte: Sie sind nur in geringem Maß von situativen Einflüssen abhängig. Sie können optimal planen und sind in der Lage, ein Höchstmaß an Leistung zu erbringen.
11-22 Punkte: Schauen Sie sich die einzelnen Punkte an, die Sie mit mind. „2“ bewertet haben und überlegen Sie sich wie Sie die vorliegenden Einflüsse verringern können.
22-33 Punkte: Sie müssen sich unbedingt Gedanken über Ihr Arbeitsumfeld machen. So werden Sie zumindest auf Dauer keine hohe Leistung erbringen können. Suchen Sie zuerst die Punkte, auf die Sie selbst einen Einfluss haben und überlegen Sie sich mögliche Verbesserungen. Sie sollten vor allem andere Räumlichkeiten in Erwägung ziehen.
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Liebe Leserin, lieber Leser,als Betriebsleiter haben Sie sich sicher schon einmal über so eine Situation geärgert: Sie haben bei einem Zulieferbetrieb eine berechtigte Beschwerde über ein Produkt oder eine Leistung. Anstatt jedoch Verständnis für Ihren Ärger aufzubringen, werden Sie regelrecht „abgewimmelt“: Der Sachbearbeiter am Telefon ist nicht zuständig, der genannte Ansprechpartner ruft Sie nicht zurück, Anfragen per E-Mail bleiben unbeantwortet. Natürlich lassen Sie sich das nicht gefallen: Sie wechseln beim nächsten Auftrag zu einem anderen Anbieter. Als Kunde sind Sie für das Unternehmen damit verloren.
Die Art, wie ein Betrieb mit unzufriedenen Kunden umgeht, ist ein wichtiger Baustein für seinen Geschäftserfolg. Zeigen Sie Ihren eigenen Kunden deshalb, dass Sie ihre Anliegen ernst nehmen. Ein aktives Beschwerdemanagement hilft Ihnen dabei. Wie Sie es gestalten, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten. Viel Spaß beim Lesen.
Die Art, wie ein Betrieb mit unzufriedenen Kunden umgeht, ist ein wichtiger Baustein für seinen Geschäftserfolg. Zeigen Sie Ihren eigenen Kunden deshalb, dass Sie ihre Anliegen ernst nehmen. Ein aktives Beschwerdemanagement hilft Ihnen dabei. Wie Sie es gestalten, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten. Viel Spaß beim Lesen.
Ihre
Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell
Vector-Award zeichnet mutige Anwendungen in der Energiezuführung aus
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.igus.de/wpck/default.aspx?PageNr=3338&CL=DE-de.
Moderne Kunststoff-Energieketten sind die Nabelschnur des Maschinenbaus und der Automation. Sie besorgen die sichere Zuführung von Energie, Daten, Impulsen und Medien und sind dabei ständig in Bewegung. Sie sind vom Kran- über den Werkzeugmaschinenbau, am Roboter, bis hin nach Hollywood nahezu universell einsetzbar.
Der erstmals ausgeschriebene Vector-Award möchte mutige Anwendungen in der Energiezuführung auszeichnen. Diese können mit vielseitigen Energieketten und Leitungen realisiert worden sein oder auf der Basis von Induktion und Wireless.
Als Preise sind ausgeschrieben
Der erstmals ausgeschriebene Vector-Award möchte mutige Anwendungen in der Energiezuführung auszeichnen. Diese können mit vielseitigen Energieketten und Leitungen realisiert worden sein oder auf der Basis von Induktion und Wireless.
Als Preise sind ausgeschrieben
- die goldene Vector-Statue, Urkunde und ein Preisgeld von 5.000 €,
- die silberne Vector-Statue, Urkunde und ein Preisgeld von 2.500 €
- die bronzene Vector-Statue, Urkunde und ein Preisgeld von 1.000 €.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.igus.de/wpck/default.aspx?PageNr=3338&CL=DE-de.
Checkliste: So gehen Sie mit unzufriedenen Kunden um
- Ermuntern Sie Ihre Kunden, sofort zu reagieren, wenn es einen Anlass zur Unzufriedenheit gibt.
- Akzeptieren Sie die Verärgerung des Kunden. Zeigen Sie, dass Sie die Situation des Kunden verstehen.
- Drücken Sie Ihr Bedauern aus und bedanken Sie sich für den Hinweis. „Wimmeln“ Sie den Kunden auf keinen Fall ab, selbst dann nicht, wenn Sie nicht zuständig sind.
- Versuchen Sie, dem Kunden zu helfen. Sagen Sie ihm zu, sich persönlich um das Problem zu kümmern.
- Bleiben sie sachlich, auch dann, wenn der Kunde emotional reagiert.
- Fragen Sie Ihren Kunden nach einem Vorschlag, wie Sie ihn zufrieden stellen können.
- Sagen Sie dem Kunden konkret, was Sie tun werden, um das Problem zu lösen. Rufen Sie ihn zeitnah zurück.
- Senden Sie dem Kunden ggf. ein persönliches Schreiben. So machen Sie aus einem unzufriedenen Kunden einen Kunden, der Sie weiterempfehlen wird.
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Liebe Leserin, lieber Leser,kennen Sie dieses Phänomen an der U-Bahn? Die Metro fährt ein und mehr als die Hälfte der Passanten laufen die Treppen hinab, um sie noch zu bekommen, obwohl in drei Minuten die nächste Bahn fährt? Ist das cleveres Zeitmanagement? Gewiss nicht! Sie wolle zwischen technischen Zeichnungen und Vertriebsgesprächen auch noch Zeit für Ihren privaten Alltag haben? Das Pareto-Prinzip hilft Ihnen, Ihre Zeit effektiv zu managen.
Die Telekommunikationsanbieter fürchten neue EU-Richtlinien. Nachdem transparente und niedrigere Rooming-Gebühren durchgesetzt wurden, taucht nun ein neuer Plan auf: Netze und Dienste sollen zugunsten des Verbrauchers voneinander getrennt werden. Das klingt für einen Telekommunikationsanbieter so, als ob man den Banken vorschreiben wolle, sich entweder für Kreditgeschäft oder für Geschäfte mit Guthaben (Einlagegeschäfte) zu entscheiden. Das sorgt für Unmut.
Ich wünsche Ihnen ausreichend Zeit für Ihre wichtigsten Aufgaben
Die Telekommunikationsanbieter fürchten neue EU-Richtlinien. Nachdem transparente und niedrigere Rooming-Gebühren durchgesetzt wurden, taucht nun ein neuer Plan auf: Netze und Dienste sollen zugunsten des Verbrauchers voneinander getrennt werden. Das klingt für einen Telekommunikationsanbieter so, als ob man den Banken vorschreiben wolle, sich entweder für Kreditgeschäft oder für Geschäfte mit Guthaben (Einlagegeschäfte) zu entscheiden. Das sorgt für Unmut.
Ich wünsche Ihnen ausreichend Zeit für Ihre wichtigsten Aufgaben
Ihre
Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Wie Sie mit dem Pareto-Prinzip Zeit für das wichtigste finden, Teil 1
Dringend, wichtig, unwesentlich, an andere Personen delegieren
Beispiel: Ihr Kunde braucht zu Dienstag ein Angebot zu Softwareapplikationen? Ohne Frage, dies ist dringend. Ihnen fällt ein, dazu wollten Sie schon immer mal eine aktuelle Angebots-Liste für Ihre Kunden machen? Das ist wichtig! Für den noch nicht erschlossenen Auslandsmarkt wollten Sie die Liste demnächst mal übersetzen. Das ist momentan unwesentlich. Sie können sich hier aber auch fragen, ob das nicht auch ein Übersetzungsbüro viel effektiver und Kosten sparender macht.
5. Verabschieden Sie sich für immer vom Teufelskreis : Verfolgen Sie nun das Pareto-Prinzip im Arbeitsalltag und lesen Sie dazu unsere Tipps aus der nächsten Ausgabe zur Tagesplanung. Erfahren Sie auch zusätzlich, wie Sie noch mehr Zeit sparen zum Beispiel durch Querlesetechniken.
Haben Sie für Ihre technischen Details länger gebraucht als geplant? Winkt Ihr Chef zusätzlich mit der Aufgabe, Ihre neue Anwender-Software zu prüfen? Und wollten Sie nicht gerade heute ein bisschen früher Schluss machen, um eine dringende Privatangelegenheit zu erledigen? Jeden Tag jonglieren Sie mit Zeit.
Wenn sich aber das Gefühl einstellt, dass auf Ihrem Tisch so viel Arbeit liegt, dass Sie gar nicht wissen, womit Sie zunächst anfangen, dann stecken Sie meist schon in dem Teufelskreis drin, der zu Fehlern verführt und am Ende noch mehr Zeit kostet.
Das Pareto-Prinzip bietet Ihnen in dieser Situation eine gute Faustformel: 80% der Ergebnisse bedürfen nur 20% Anstrengung. Mit anderen Worten: Differenzieren Sie! Was müssen Sie wirklich erledigen und was sind echte Zeitfresser mit geringem Gewinn. Konzentrieren Sie sich auf wenige, aber entscheidende Dinge, statt alles Mögliche anzupacken.
Wie gehen Sie nun strategisch am besten vor, wenn der Arbeitsberg schon unermessliche Stapel angenommen hat?
1. Kehren Sie bildlich zu Ihren Zielen und Motiven zurück, bevor Sie anfangen, Ihren Arbeitstisch aufzuräumen: Ihre Motivation ist, Ihre Kinder früher zu sehen, als es bislang der Fall ist oder einmal mehr zum schwimmen zu gehen? Stellen Sie sich wirklich vor, was sich genau für Sie ändert, wenn Sie Ihre Zeit effektiver nutzen.
2. Schreiben Sie sich diese als echte Ziele auf: Echte Ziele sind messbare Ziele. Wer? Wie? Wo? Wann? Das müssen konkret beantworten können. Bitte wählen Sie Ihre Ziele auch in machbarer Form. Schließlich wollen Sie Ihre Ziele auch schaffen und dadurch neu motiviert werden.
3. Planen Sie einmalig eine Extra-Zeit ein: Damit Sie nicht das Gefühl haben, Ihr Tagesgeschäft schleifen zu lassen, müssen Sie einmalig in den sauren Apfel beißen. Gehen Sie Samstag ins Büro, um der Papierbelagerung ein Ende zu bereiten. Motivierend kann es sich auswirken, wenn Sie einen Kollegen ausmachen können, der seine verschiedensten Projekte auch mal sortieren möchte und Sie es gemeinsam anpacken.
4. Filtern Sie nun die 20% Anstrengung heraus, die 80% Ergebnisse bringen.
Machen Sie sich dazu am besten 4 Stapel, bzw. wenn es sich um Projekte handelt 4 Unterteilungen:
Wenn sich aber das Gefühl einstellt, dass auf Ihrem Tisch so viel Arbeit liegt, dass Sie gar nicht wissen, womit Sie zunächst anfangen, dann stecken Sie meist schon in dem Teufelskreis drin, der zu Fehlern verführt und am Ende noch mehr Zeit kostet.
Das Pareto-Prinzip bietet Ihnen in dieser Situation eine gute Faustformel: 80% der Ergebnisse bedürfen nur 20% Anstrengung. Mit anderen Worten: Differenzieren Sie! Was müssen Sie wirklich erledigen und was sind echte Zeitfresser mit geringem Gewinn. Konzentrieren Sie sich auf wenige, aber entscheidende Dinge, statt alles Mögliche anzupacken.
Wie gehen Sie nun strategisch am besten vor, wenn der Arbeitsberg schon unermessliche Stapel angenommen hat?
1. Kehren Sie bildlich zu Ihren Zielen und Motiven zurück, bevor Sie anfangen, Ihren Arbeitstisch aufzuräumen: Ihre Motivation ist, Ihre Kinder früher zu sehen, als es bislang der Fall ist oder einmal mehr zum schwimmen zu gehen? Stellen Sie sich wirklich vor, was sich genau für Sie ändert, wenn Sie Ihre Zeit effektiver nutzen.
2. Schreiben Sie sich diese als echte Ziele auf: Echte Ziele sind messbare Ziele. Wer? Wie? Wo? Wann? Das müssen konkret beantworten können. Bitte wählen Sie Ihre Ziele auch in machbarer Form. Schließlich wollen Sie Ihre Ziele auch schaffen und dadurch neu motiviert werden.
3. Planen Sie einmalig eine Extra-Zeit ein: Damit Sie nicht das Gefühl haben, Ihr Tagesgeschäft schleifen zu lassen, müssen Sie einmalig in den sauren Apfel beißen. Gehen Sie Samstag ins Büro, um der Papierbelagerung ein Ende zu bereiten. Motivierend kann es sich auswirken, wenn Sie einen Kollegen ausmachen können, der seine verschiedensten Projekte auch mal sortieren möchte und Sie es gemeinsam anpacken.
4. Filtern Sie nun die 20% Anstrengung heraus, die 80% Ergebnisse bringen.
Machen Sie sich dazu am besten 4 Stapel, bzw. wenn es sich um Projekte handelt 4 Unterteilungen:
Dringend, wichtig, unwesentlich, an andere Personen delegieren
Beispiel: Ihr Kunde braucht zu Dienstag ein Angebot zu Softwareapplikationen? Ohne Frage, dies ist dringend. Ihnen fällt ein, dazu wollten Sie schon immer mal eine aktuelle Angebots-Liste für Ihre Kunden machen? Das ist wichtig! Für den noch nicht erschlossenen Auslandsmarkt wollten Sie die Liste demnächst mal übersetzen. Das ist momentan unwesentlich. Sie können sich hier aber auch fragen, ob das nicht auch ein Übersetzungsbüro viel effektiver und Kosten sparender macht.
5. Verabschieden Sie sich für immer vom Teufelskreis : Verfolgen Sie nun das Pareto-Prinzip im Arbeitsalltag und lesen Sie dazu unsere Tipps aus der nächsten Ausgabe zur Tagesplanung. Erfahren Sie auch zusätzlich, wie Sie noch mehr Zeit sparen zum Beispiel durch Querlesetechniken.
EU-Vorschlag verwirrt Telekommunikationsbranche
Geht es nach den Plänen der EU, dann sollen Telekommunikationsnetze und die Dienstbetreiber strikt voneinander getrennt werden. Der Plan zur Auslagerung des Netzbetriebs ist Teil einer Überarbeitung des europäischen Rechtsrahmens für Telekommunikation (Fachbegriff „TK-Review“) in denen u.a. auch von einer Regulierungsbehörde mit etwa 140 Mitarbeitern die Rede sei.
Der Hightech-Verband BITKOM lehnt die Pläne der EU-Kommission ab. „Damit würde eine komplette Branche ausgebremst“, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Wenn Telekommunikationsanbieter mit eigenem Netz den Netzbetrieb auslagern müssten, würden Investitionsanreize fehlen. „Die EU sollte im Gegenteil alles tun, damit die Unternehmen weiterhin massiv in ihre Netze investieren und so die Grundlagen für neue innovative Dienste schaffen.“
Auch aus Verbrauchersicht sieht Scheer für eine Trennung von Netzen und Diensten keinen Grund: „Die Tarife sind seit der Marktöffnung im Festnetz vor zehn Jahren rasant gefallen“, betont Scheer. Ein Inlandsgespräch zur Tageszeit habe 1997 noch 31 Cent pro Minute gekostet, heute gebe es dieselbe Leistung für einen Cent. Noch stärker sind die Preise bei Auslandsgesprächen gesunken: Inzwischen telefonieren die Deutschen mit Call-by-Call auch für einen Cent pro Minute in die USA; vor zehn Jahren lag der Preis bei 74 Cent (Quelle: Bundesnetzagentur). „Das zeigt, dass der Wettbewerb funktioniert“, so Prof. Scheer.
Anders Stimmen aus dem Ausland: Sunrise-Chef Christoph Brand fühlt sich von dem EU-Vorschlag inspiriert und fordert nun die Trennung der Netze von den Diensten bei Swisscom. Damit würden für alle Telekom-Anbieter in der Schweiz dieselben Konditionen gelten, so Brand. Die Swisscom würde damit gezwungen, ihre gesamte Festnetzinfrastruktur in eine separate Einheit oder eine Tochtergesellschaft auszulagern. Diese soll künftig den Unterhalt und den Ausbau des Netzes sicherstellen und allen Marktteilnehmern zu gleichen Kosten zur Verfügung stellen. "So müsste die Swisscom endlich transparent machen, zu welchen Preisen sie selbst auf die Infrastruktur zurückgreift", sagt Brand.
Es liegt auf der Hand, dass die ehemaligen Telekom-Monopolisten von dieser Idee nicht begeistert sind - sie haben jahrelang in ihre Netze investiert und sprechen nun von Enteignung. So sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter in der 'Handelszeitung': "Weil Sunrise nicht investieren will, möchte sie unser Unternehmen enteignen." Dann gibt’s noch einen Seitenhieb: "Die Manager, die heute bei Sunrise für eine Trennung plädieren, haben noch vor wenigen Jahren bei der Regulierung die gegenteilige Meinung vertreten, als sie an der Spitze der Swisscom waren. Sie sind nicht glaubwürdig." Damit gemeint sind neben Christoph Brand als ehemaliger Swisscom-Chefstratege unter anderem auch Jens Alder, früherer Swisscom-CEO und heutiger Chef der Sunrise-Mutter TDC.
Der Hightech-Verband BITKOM lehnt die Pläne der EU-Kommission ab. „Damit würde eine komplette Branche ausgebremst“, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Wenn Telekommunikationsanbieter mit eigenem Netz den Netzbetrieb auslagern müssten, würden Investitionsanreize fehlen. „Die EU sollte im Gegenteil alles tun, damit die Unternehmen weiterhin massiv in ihre Netze investieren und so die Grundlagen für neue innovative Dienste schaffen.“
Auch aus Verbrauchersicht sieht Scheer für eine Trennung von Netzen und Diensten keinen Grund: „Die Tarife sind seit der Marktöffnung im Festnetz vor zehn Jahren rasant gefallen“, betont Scheer. Ein Inlandsgespräch zur Tageszeit habe 1997 noch 31 Cent pro Minute gekostet, heute gebe es dieselbe Leistung für einen Cent. Noch stärker sind die Preise bei Auslandsgesprächen gesunken: Inzwischen telefonieren die Deutschen mit Call-by-Call auch für einen Cent pro Minute in die USA; vor zehn Jahren lag der Preis bei 74 Cent (Quelle: Bundesnetzagentur). „Das zeigt, dass der Wettbewerb funktioniert“, so Prof. Scheer.
Anders Stimmen aus dem Ausland: Sunrise-Chef Christoph Brand fühlt sich von dem EU-Vorschlag inspiriert und fordert nun die Trennung der Netze von den Diensten bei Swisscom. Damit würden für alle Telekom-Anbieter in der Schweiz dieselben Konditionen gelten, so Brand. Die Swisscom würde damit gezwungen, ihre gesamte Festnetzinfrastruktur in eine separate Einheit oder eine Tochtergesellschaft auszulagern. Diese soll künftig den Unterhalt und den Ausbau des Netzes sicherstellen und allen Marktteilnehmern zu gleichen Kosten zur Verfügung stellen. "So müsste die Swisscom endlich transparent machen, zu welchen Preisen sie selbst auf die Infrastruktur zurückgreift", sagt Brand.
Es liegt auf der Hand, dass die ehemaligen Telekom-Monopolisten von dieser Idee nicht begeistert sind - sie haben jahrelang in ihre Netze investiert und sprechen nun von Enteignung. So sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter in der 'Handelszeitung': "Weil Sunrise nicht investieren will, möchte sie unser Unternehmen enteignen." Dann gibt’s noch einen Seitenhieb: "Die Manager, die heute bei Sunrise für eine Trennung plädieren, haben noch vor wenigen Jahren bei der Regulierung die gegenteilige Meinung vertreten, als sie an der Spitze der Swisscom waren. Sie sind nicht glaubwürdig." Damit gemeint sind neben Christoph Brand als ehemaliger Swisscom-Chefstratege unter anderem auch Jens Alder, früherer Swisscom-CEO und heutiger Chef der Sunrise-Mutter TDC.
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