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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 6.2.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Innovationen aus der Blechumformung gesucht
Checkliste: So haben Sie auch auf Dienstreisen die Zeit fest im Griff

Dem Täter auf der Spur – So identifizieren Sie fehlerhafte Bauteile
Gefährliche Schutzhandschuhe? Darauf sollten Sie unbedingt achten!

In jedem 4. Unternehmen Gewinnbeteiligung
Checkliste: So setzen Sie Mitarbeiter richtig ein

Venture Capital: Geld für Ihre marktreifen Ideen
Eco-Patent Commons: Patent-Initiative für den Umweltschutz

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

schon wieder sind Sie „auf den letzen Drücker“ bei einem Ihrer Kunden angekommen. Warum musste auf dem Autobahndreieck auch ein Stau sein? Jetzt haben Sie keine Zeit mehr, noch einen Blick in die Gesprächsnotizen zu werfen. Sicher kommt Ihnen die gerade beschriebene Situation vertraut vor. Doch ein gutes Zeitmanagement hilft Ihnen nicht nur bei Ihrer Arbeit im Büro, sondern auch bei der Organisation Ihrer Dienstfahrten. Was Sie dabei vor allem beachten sollten, erfahren Sie weiter unten in unserer Checkliste.

Haben Sie das letzte Rätsel auf unserer Homepage gelöst? Dann freuen Sie sich: Auf unserer Homepage wartet bereits ein neues auf Ihren Lösungsvorschlag. Schicken Sie uns die richtige Antwort. Dann haben Sie die Chance, einen unserer attraktiven Preise zu gewinnen. Werfen Sie einfach einen Blick auf www.ingenieur-verlag.de. Die Redaktion wünscht viel Spaß bei der Suche nach der richtigen Lösung.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Innovationen aus der Blechumformung gesucht

Auch in diesem Jahr schreibt der Fördererkreis Umformtechnik e.V. wieder einen Innovationspreis und einen Wissenschaftspreis aus. Mit den beiden jährlich zu vergebenden Preisen prämiert der Förderkreis wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Umformtechnik sowie den Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie. Prämiert werden in jährlichem Wechsel die Blech- beziehungsweise Massivumformung.

Der Innovationspreis richtet sich an Einzelpersonen und Gruppen, die ein neues marktfertiges Produkt oder ein effizientes Herstellverfahren entwickelt haben. Dabei wird der erzielte Prozessfortschritt, die Verbesserung der Kosten-/Nutzen- Relation sowie die Entwicklung neuer Absatzmärkte bewertet.

Für den Innovations- und Wissenschaftspreis können sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen bewerben. Bewerbungen sind noch bis zum 1. März 2008 möglich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.unistuttgart.de/ifu/institut/foerdererkreis/preis_deutsch.pdf.
Checkliste: So haben Sie auch auf Dienstreisen die Zeit fest im Griff

  • Notieren Sie bereits am Vorabend der Dienstreise die wichtigsten To-do-Punkte in Ihrem Terminkalender. Machen Sie sich Stichpunkte zu einzelnen Kunden und zu möglichen Verhandlungsstrategien.
  • Planen Sie einen Zeitpuffer ein, am besten mindestens 30 Minuten. Dann bringt Sie ein unerwartetes Ereignis wie bspw. ein Stau auch nicht aus dem Zeitplan.
  • Nutzen Sie die Zeit, die Sie möglicherweise zu früh ankommen, um noch einmal in Ruhe die Unterlagen für das Kundengespräch durchzusehen.
  • Belohnen Sie sich selbst nach einem gut verlaufenen Kundengespräch, bspw. mit einem Imbiss oder einem Kaffee.
  • Planen Sie auch nach dem Kundengespräch genügend Zeit ein, um sich weitere Notizen zu machen oder Telefonate zu führen.
  • Wenn Sie am gleichen Tag noch ein 2. Kundengespräch haben, sollten Sie auch Zeit zum Entspannen und zur Vorbereitung auf den nächsten Termin einplanen.
  • Vereinbaren Sie mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern feste Zeiten, wann Sie zu erreichen sind oder sich selbst melden. Vermeiden Sie so, dass Sie jede halbe Stunde wegen einer anderen Frage aus dem Konzept gebracht werden.
  • Machen Sie hinter jedem Punkt, den Sie bereits erledigt haben, in Ihrem Terminkalender einen Haken. Damit verlieren Sie nicht den Überblick, was Sie noch veranlassen oder selbst tun müssen.
Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel im Beitrag Z 20 „ 10 Tipps für ein erfolgreiches Zeitmanagement“. Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.
 
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Praxishandbuch für technische Führungskräfte
Vom Top-Ingenieur zum Top-Manager

Wünschen Sie sich nicht auch, als Manager genauso erfolgreich zu sein wie auf Ihrem technischen Spezialgebiet? Gerade Top-Ingenieure werden oft über Nacht damit konfrontiert, die Führung von bis zu 50 Mitarbeitern zu übernehmen. Oftmals hilft das angesammelte technische Wissen nicht weiter, wenn dabei ungewohnte Schwierigkeiten auftauchen. Topqualifizierte Ingenieure wie Sie brauchen deshalb auch Top-Unterstützung in allen Bereichen des Managements. Nur so wird der Kopf schnell wieder frei für die geliebten technischen Aspekte des Jobs.

Unsere Idee: ein umfangreiches Nachschlagewerk für wirklich alle Fragen, die im Zusammenhang mit den Ihnen übertragenen Managementaufgaben auftauchen. So entstand "Praxishandbuch für technische Führungskräfte ". Randvoll mit Checklisten, Anleitungen und Musterlösungen – gezielt auf die Bedürfnisse technisch versierter Ingenieure wie Sie abgestimmt. Klar strukturiert, einfach formuliert, stetig aktualisiert.

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

laut Kraftfahrt-Bundesamt mussten im Jahr 2004 von den Fahrzeug-Herstellern 109 Rückrufaktionen durchgeführt werden. Durch diese Maßnahmen waren 1,4 Millionen Fahrzeuge betroffen. Dieses Phänomen beschränkt sich nicht nur auf den Automobilsektor, wie das Beispiel Dell Computer beweist. Das amerikanische Unternehmen war gezwungen 4,1 Millionen Laptops aus dem Handel zu nehmen, weil fehlerhafte Akkus zum Einsatz kamen. Für Sie als Leiter der Instandhaltung ist es wichtig zu wissen, ob Maschinen, Ersatzteile oder Komponenten von solchen Aktionen betroffen sind, aus welcher Charge sie stammen und woher sie kommen. Für diese Aufgabe gibt es spezielle Software.
 

Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Dem Täter auf der Spur – So identifizieren Sie fehlerhafte Bauteile

Produkte bestehen in der Regel aus einer Vielzahl von einzelnen Bauteilen, die über Lieferanten bezogen oder selbst hergestellt werden. Auch Ersatzteile und Zusatzstoffe wie Öl, Betriebsstoffe etc, stammen in der Regel von weiteren Anbietern und Herstellern. Wenn ein Teil in der Kette versagt und nicht den Anforderungen entspricht, dann stehen schnell Fragen im Raum wie:
  • Welcher Lieferant hat es geliefert?
  • Welcher Hersteller hat es gefertigt?
  • Wann und mit welchem Verfahren wurde es gefertigt?
Mit dem Einsatz von Traceability-Software (Fähigkeit zur Rückverfolgung) lassen sich diese Fragen sofort eindeutig und schnell beantworten und Verantwortlichkeiten klären. Ziel dieser Programme ist die genaue Rückverfolgung, wo welche Bauteile zum Einsatz kamen.

Eine lückenlose Rückverfolgung können Sie natürlich nur dann gewährleisten, wenn Ihre Lieferanten mit in dieses System eingebunden werden. So haben Sie eine genaue Übersicht, aus welchen Komponenten eine Baugruppe oder ein Produkt exakt besteht. Dazu müssen natürlich alle Bauteile identifiziert und registriert werden. Dies geschieht in zunehmendem Maße über RFID-Chips, also winzige Speicherbausteine, die teilweise ohne externe Spannungsversorgung auskommen und über Funk ausgelesen werden können.

 
Gefährliche Schutzhandschuhe? Darauf sollten Sie unbedingt achten!

Das Institut für Bedarfsgegenstände hat 35 Schutzhandschuhe aus Leder getestet. 14 davon enthielten Spuren von krebserregendem Chrom (VI) – teilweise in Konzentrationen, die die zulässigen Höchstwerte nach der EN 420 (Schutzhandschuhe - Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren) um das 5-fache überschritten. Das ist besonders dann kritisch, wenn der Giftstoff durch leichte Hautverletzungen direkt in die Blutbahn gelangen kann. Achten sie deshalb beim Einkauf auf die folgenden 6 Punkte:
  • Herstellername und –anschrift sollten angegeben sein.
  • Welche Norm wird erfüllt (z. B. EN 388)?
  • Angabe des Verfallsdatum, wenn die Schutzwirkung durch Alterung nachlassen kann.
  • GS-Zeichen mit Name der GS-Prüfstelle und CE-Zeichen
  • Ist bei Handschuhen der höchsten Schutzklasse III neben dem CE-Zeichen auch die 4-stellige Nummer der zugelassenen CE-Prüfstelle angegeben?
  • Seien Sie vorsichtig, wenn ein Handschuh aus sehr vielen unterschiedlichen Materialien besteht, z. B. jeder Finger mit andersfarbigen Textilresten gefüttert ist: Oft sind dann nicht alle Materialien auf die Einhaltung der Schadstoffwerte geprüft.
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Instandhaltung in der Praxis
Wie Sie Ihr Know-how als Leiter der Instandhaltung konsequent und systematisch erweitern

Mit dem Instandhalten der Ihnen anvertrauten Anlagen ist es nicht getan. Damit von der Produktion bis zur Unternehmensleitung alle mit Ihrer Leistung zufrieden sind, müssen Sie über Dinge Bescheid wissen, die über die technische Instandhaltung weit hinausgehen. Deshalb erwartet man von Ihnen, dass Sie wissen,
  • wie Sie Ihre Instandhaltungsplanung und Betriebsmitteldisposition optimieren,wie Sie erhebliche Kosteneinsparungen erzielen,
  • wie Sie die neuesten Diagnosetechniken (z. B. die DIN 31051) einführen und anwenden,
  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu dauerhafter Höchstleistung motivieren,
  • wie Sie Arbeitsschutz, Umweltschutz und Betriebssicherheit
    überwachen,
wie Sie eine einwandfreie Dokumentation aller Daten, Vorfälle und Lösungen sicherstellen.

Zu all diesen Themen können Sie sich jetzt schnell und zuverlässig auf dem Laufenden halten. Lesen Sie

Instandhaltung in der Praxis,
den Fachinformationsdienst für Leiter der Instandhaltung.

Fordern Sie jetzt unverbindlich ein kostenloses Ansichts-Exemplar an! Sie werden staunen, wie viel praktischen Nutzwert Sie dort finden!

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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

jeder Ihrer Mitarbeiter hat Eigenschaften, die ihn für bestimmte Aufgaben besonders qualifizieren. Manche Stärken sind offensichtlich, andere dagegen erst auf den 2. Blick zu erkennen.

Ihre Aufgabe als Betriebsleiter ist es, diese Talente zu erkennen und richtig einzusetzen – nicht nur zum Nutzen des Betriebs, sondern auch zum Nutzen Ihres Mitarbeiters. Denn was jemand gut kann, das tut er auch gern. In Aufgaben, die ihm nicht liegen, wird ein Mitarbeiter nicht 100 % seiner Energie und Leistungsbereitschaft einbringen. Setzen Sie Ihre Mitarbeiter also richtig ein. Unsere Checkliste weiter unten hilft Ihnen dabei. Viel Spaß bei der Umsetzung.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


In jedem 4. Unternehmen Gewinnbeteiligung

Während die Politik noch recht komplizierte Modelle diskutiert, wie Mitarbeiter am Kapital und damit indirekt am Erfolg ihrer Unternehmen beteiligt werden können, gehen viele Firmen bereits einen erheblich einfacheren Weg. Rund ein Viertel der deutschen Industriefirmen und industriellen Dienstleister koppelt Entgeltbestandteile an die Geschäftslage. Das hat die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult in einer Befragung ermittelt.

In Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern sind Gewinnbeteiligungen sogar nahezu Standard, und auch von den Betrieben mit 100 bis 500 Beschäftigten setzt fast jeder 2. auf dieses variable Vergütungsinstrument. Allerdings kommt nur in jedem 9. Unternehmen mehr als die Hälfte der Belegschaft in den Genuss einer derartigen Erfolgsbeteiligung.

Dabei spricht vieles dafür, den Kreis der Beteiligten zu vergrößern. Jedenfalls versprechen sich rund 85 % aller Unternehmen, die ihre Beschäftigten am Gewinn beteiligen, von diesen mehr Einsatzbereitschaft und Kreativität. Einem Viertel der Unternehmen hilft die Gewinnbeteiligung zudem dabei, besonders qualifizierte Kräfte anzulocken.
Checkliste: So setzen Sie Mitarbeiter richtig ein

  • Achten Sie auf besondere Talente und Eigenschaften Ihrer Mitarbeiter.
  • Setzen Sie Talente und Eigenschaften so ein, dass Ihre Mitarbeiter ihre Stärken einbringen können.
  • Lassen Sie Ihre Mitarbeiter Aufgaben selbst durchdenken und eigenverantwortlich durchführen.
  • Lassen Sie Ihre Mitarbeiter Fehler machen.
  • Helfen Sie Ihren Mitarbeitern, aus den Fehlern zu lernen.
  • Schaffen Sie Abläufe und Strukturen, die die Zusammenarbeit erleichtern.
  • Setzen Sie „Experten“ ein, an die sich Ihre Mitarbeiter bei bestimmten Problemen wenden können.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter die Fachkompetenz der „Experten“ anerkennen.
  • Ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter zu informellen Erfahrungsaustauschen.
  • Regen Sie bei Ihren Mitarbeitern an, an Weiterbildungsprogrammen teilzunehmen.
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Betriebsleitung aktuell
Was tun Sie als Betriebsleiter, wenn morgen die Aufsichtsbeamten vom Arbeitsschutz- und Gewerbeaufsichtsamt vor der Tür stehen?

Dieser Fall ist durchaus wahrscheinlich - denn die Prüfer dürfen Ihren Betrieb ohne Voranmeldung betreten!

Gerade die „Überraschungsbesuche“ sind besonders nerven- und zeitraubend …

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen. Nur so können Sie hohe Bußgelder, langwierige Nachfragen, Bußgelder und viel „Formularkrieg“ vermeiden. Doch die Beamten dürfen längst nicht alles prüfen und jeden x-beliebigen Teil der Hallen betreten! „Betriebsleitung aktuell“ – der Spezial-Management-Ratgeber für Betriebsleiter und Betriebsverantwortliche - sagt Ihnen klipp und klar, wann Sie die Arbeitsschützer in ihre Schranken weisen dürfen.

Und zwar auch in Sonderfällen - z. B. wenn Sie gerade auf Dienstreise sind, wenn die Prüfer kommen. Doch auch in allen anderen Bereichen rund um Ihren Arbeitsalltag als Betriebsleiter hält Sie „Betriebsleitung aktuell“ auf dem laufenden. Zum Beispiel bei Kostenmanagement, Mitarbeiterführung, Betriebsorganisation und Recht.

Stellen Sie „Betriebsleitung aktuell“ jetzt auf die Probe!
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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihre Projektidee ist schon weit gereift und nun befürchten Sie, dass ein anderes Entwicklungsteam Ihnen auf dem  Markt zuvor kommen könnte? Sie brauchen nur noch die passende Finanzierung,  aber Ihre Bank sieht in Ihrem Vorhaben zu viele Risiken? Hohes Risiko, aber eine innovative Idee – mit dieser Kombination sind Sie der ideale Kandidat für eine Venture Capital Finanzierung.

IBM hat allein im vergangenen Jahr 3125 US-Patente zugesprochen bekommen und gehört damit zu den größten Patentanmeldern in Amerika. Auf 27 Patente verzichtet IBM nun zugunsten der Initiative Eco-Patent Commons. Damit gestatten sie nun auch jeder anderen Firma, beispielsweise das eco-patentierte recyclebare Verpackungsmaterial herzustellen, dass auf einer IBM-Entwicklung basiert. Lesen Sie, wie Sie vielleicht selbst bald Inhaber eines Eco-Patents sein könnten.

Ich wünsche Ihnen guten Ideen und die passende Finanzierung


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Venture Capital: Geld für Ihre marktreifen Ideen

An VentureCapital zu gelangen war mit der richtigen Idee noch recht einfach, als die Internetphantasien die Aktienmärkte noch in die Höhe trieben. Doch als die Intern-Blase platzte, zogen sich viele Finanziers aus dem VentureCapital Geschäft zurück. Doch die Risiko-Finanzierung ist wieder im Kommen und hat schon so manchen Projektinitiator reich gemacht. So erzielten die Erfinder von StudiVZ, einer Online-Plattform für Studierende, beim Verkauf ihrer Community im letzten Jahr einen Preis von 1.000.000 Euro. Der Käufer Holtzbrinck glaubte schon viel früher an dieses Portal und war einer der Venture-Capitalgeber, als die Macher kaum die Büromiete aufbringen konnten. Wie können Sie Venture Capitalgeber noch heute für Ihr Projekt begeistern? 

1. VentureCapital – Wie funktioniert die Finanzierung genau für Sie?
Der Unterschied zwischen einem Bankkredit und VentureCapital (VC):  Ihr VC-Geber stellt Ihnen Eigenkapital zur Verfügung. Keine Sicherheiten, keine Zinsen und nicht mal die Verpflichtung zur Rückzahlung! Ihr VC-Geber wird allerdings zum haftenden Partner in Ihrem Unternehmen. Als Minderheitsgesellschafter mit einer Beteiligungsquote zwischen 20 und 35 Prozent, beteiligt er sich aktiv an Ihrem Unternehmen und fordert zumeist auch Kontroll- und Mitspracherecht.

2. Grundvoraussetzungen für VentureCapital

Ihr Kapitalgeber muss von Ihrem Unternehmen 100prozentig überzeugt sein. Unternehmen, die Venture Capital als Finanzierungsform in Betracht ziehen, sollten daher sehr innovativ sein, einen hervorragenden Businessplan präsentieren können und möglichst ein erfahrenes Management besitzen.

3. VentureCapital Gesellschaften studieren

Wollen Sie Kapitalgeber akquirieren, ist es wichtig, sehr gut vorbereitet zu sein und zielgerichtet vorzugehen. Recherchieren Sie sorgfältig die Gesellschaften, die sich für Ihr Vorhaben interessieren könnten und die zu thematisch zu Ihrem Projekt passen. Dies erhöht die Chancen, mit potenziellen Partnern näher ins Gespräch zu kommen.

4. Langfristige Partnerschaft
Zukünftige Interessenskonflikte mit Kapitalgebern können Sie im Vorfeld vermeiden, wenn sich beide Seiten über Ziele und Motive einig sind. Sie müssen sich schon in dieser Phase darüber im Klaren sein, dass Sie mit diesem Partner längerfristig zusammen arbeiten wollen. Stellen Sie einen Anforderungskatalogs an Ihren Kapitalgeber zusammen. Damit erleichtern Sie sich auch die Auswahl.
Eco-Patent Commons: Patent-Initiative für den Umweltschutz

Techniken, die umweltverträgliche Produkte herstellen sollen in Zukunft von allen Firmen frei genutzt werden können. Der IT-Konzern IBM hat mit weiteren Großunternehmen eine Initiative gestartet, um entsprechende Patenten freizugeben.

Unterstützt wird die "Eco-Patent Commons"-Initiative unter anderem auch von Sony und Nokia. Nokia stellt hierin ein Patent zur Wiederverwendung von Mobiltelefon-Komponenten in Taschenrechnern oder PDAs zur Verfügung.

Haben Sie selbst ökoeffizientes Verfahren entwickelt, dann steht Ihnen die Teilnahme an dem Projekt offen. Die Voraussetzung ist natürlich Ihr Einverständnis, dass die Allgemeinheit Ihr Patent nutzen darf.

Bisher gibt es 30 Patentanmeldungen. Die können Sie jederzeit abrufen auf den Seiten des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) unter:

http://www.wbcsd.org/plugins/GENERICDB/result.asp?DBID=8&type=p&MenuId=
MTU2MQ&doOpen=1&ClickMenu=LeftMenu&DBEntityTitle=&DBEntityText=&char70=
&cbo68=&cbo69=&char71=

Der World Business Council for Sustainable Development, dem etwa 200 Firmen angehören, setzt sich für Ökoeffizienz, Innovation und gesellschaftliche Unternehmensverantwortung ein.
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Technik & Vertieb aktuell
Wie reagieren Sie als technischer Vertriebsleiter, wenn Ihr Kunde nachträglich mit einem aufwändigen Sonderwunsch kommt?

Üblicherweise werden vor Auftragserteilung alle Spezifikationen genau und schriftlich festgelegt. Erst wenn sich beide Seiten einig sind, beginnt Ihre Entwicklungsabteilung mit der Arbeit.

Dann kommt die große Stunde: Sie präsentieren das Ergebnis Ihrer Entwicklungsarbeit. Und dann die große Überraschung: Ihr Kunde antwortet auf Ihre Präsentation mit „Ja, aber ...“ – und kommt nun mit einem aufwändigen Sonderwunsch, von dem bei Auftragserteilung nicht die Rede war. Was tun?

„Technischer Vertrieb“ empfiehlt, zuerst einmal Ruhe zu bewahren und dem Kunden genau zuzuhören. Dann überlegen, was an dem Vorschlag gut sein könnte. Und sich dann mit dem Kunden über Mehrkosten und Terminverschiebung arrangieren.

Zurück im eigenen Unternehmen, nehmen Sie sich den Sonderwunsch noch einmal vor, diesmal aus einem anderen Blickwinkel:

Steckt hinter dem Sonderwunsch
vielleicht eine noch ungenutzte Marktnische?
Das wäre eine Riesenchance!

Lesen Sie in „Technischer Vertrieb“, wie Sie die Sonderwünsche Ihrer Kunden vielleicht auch anderweitig vermarkten können!

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