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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 27.2.2008


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Dies sind Ihre Themen:




Neue Technologie zum Schutz vor Unfällen mit Maschinen
Gut vorbereitet und ohne Stress in den Gesprächstermin

Neues Förderprogramm für mehr Energieeffizienz
So planen Sie die Urlaubstage in Ihrem Betrieb professionell (Teil 1)

Technische Details scheinen unlösbar? So holen Sie sich trotzdem Ihren Auftrag ab
Syncing.Net 2.0 – So vernetzen Sie weltweit Computer bei höchsten Sicherheitsstandards

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Wer fragt, der führt“, sagt bereits eine alte Redewendung. In der Tat: Je genauer Sie eine Frage zu einem bestimmten Thema stellen, desto präziser fällt auch die Antwort aus. Genaue Informationen aber benötigen Sie, um die Vorstellungen und Wünsche Ihres Gesprächs- oder Verhandlungspartners zu erfassen. Fragen richtig zu stellen, ist manchmal jedoch gar nicht so einfach. Die wichtigsten Tipps dazu geben wir Ihnen im Beitrag weiter unten.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Erster Technik-Sender im Internet

Deutschlands erster Technik-TV-Sender ist online. Der insbesondere für den Nachwuchs gegründete WebTV-Sender „TecTV“ ist unter www.tectv.de zu erreichen.

TecTV präsentiert monatlich jeweils am ersten Montag ein aktualisiertes moderiertes TV-Magazin mit unterschiedlichen Beiträgen, das auch on-demand, also per Abruf, verfügbar ist. Darüber hinaus gibt es 4 weitere Themen-Kanäle zu
  • Mobilität,
  • Produktion,
  • Elektronik sowie
  • Energie,
auf denen sich weitere Video-Beiträge befinden. Zum Start wird TecTV von 9 Partnern der vom VDI gegründeten Initiative SACHEN MACHEN unterstützt. Um die redaktionelle Neutralität des Programms kümmert sich ein eigens geschaffener Programmbeirat aus TV- und Wissenschaftsexperten.
 
So stellen Sie immer die richtigen Fragen

Erstaunt es Sie auch manchmal, wenn Sie einen Gesprächspartner etwas fragen, die Antwort aber wenig mit der gestellten Frage zu tun hat? „Ich habe doch eine ganz andere Frage gestellt“, denken Sie. Das mag stimmen, aber haben Sie die Frage auch so gestellt, dass Ihr Gegenüber wusste, was Sie meinen? Mit unseren folgenden Tipps stellen Sie Fragen immer richtig:
  • Stellen Sie jeweils nur eine Frage. Wenn Sie mehrere Inhalte in einer Frage verpacken, verwirrt das Ihren Gesprächspartner eher. Er behält nur einen Teil der Frage, meisten den letzten, in Erinnerung. Und darauf antwortet er. Was Sie im ersten Teil der Frage gestellt haben, geht dann unter.
  • Formulieren Sie Ihre Frage in wenigen, aber präzisen Worten. Vermeiden Sie Füllwörter wie „allerdings“, „allmählich“, etc.
  • Geben Sie Ihrem Gesprächspartner Raum zum Nachdenken. Wenn er nicht direkt antwortet, können Sie die Frage auch erneut mit anderen Worten wiederholen. Damit bieten Sie ihm eine Hilfestellung zum Verständnis der Frage.
  • Sprechen Sie Ihr Gegenüber mit Namen an. Dadurch erhalten Sie seine volle Aufmerksamkeit.
  • Signalisieren Sie, dass Ihr Gesprächspartner Ihr volles Interesse hat. Das Hilfsmittel dafür sind bspw. bestätigende Formulierungen wie „ah“ oder „ja“. Das veranlasst Ihr Gegenüber, mehr zu sprechen und tiefer zu gehen.
Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel im Beitrag G 30 „Gespräche erfolgreich vorbereiten und führen“. Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.
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Wie vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern wichtige Werte?

Werte wie Kundenorientierung, Kostenbewusstsein und Eigenverantwortung sind schwer zu vermitteln. Schnell fühlen sich Mitarbeiter auf den Schlips getreten. Setzen Sie deshalb auf die Macht von Bildern, um Botschaften, die Ihnen am Herzen liegen, wirkungsvoll zu vermitteln. Hier erfahren Sie mehr!




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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

als Leiter der Instandhaltung müssen Sie im Umgang mit Maschinen und Anlagen 2 sicherheitstechnische Aspekte beachten:
  • Niemand darf durch den Einsatz solcher Systeme gefährdet werden und
  • Sie müssen die Maschine selbst vor Schaden bewahren.
Diese Forderungen sind bei der Entwicklung, der Konstruktion aber auch durch konstruktive Maßnahmen bei der Aufstellung und dem Betrieb zu berücksichtigen. Welche neuen Technologien es für diese Problemstellung gibt und wie sie sich in Maschinenkonzepte integrieren lassen, verrät der folgende Beitrag.
 

Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


Neue Technologie zum Schutz vor Unfällen mit Maschinen

Auch wenn die Zahl der Mitarbeiter in den produzierenden Betrieben abnimmt, ist die vollkommen menschenleere Fertigungshalle (zum Glück) noch nicht realisierbar. Gerade im Bereich der Instandhaltung ist der Eingriff von Menschen unumgänglich. Aber immer wenn Menschen mit Maschinen und Anlagen im wahrsten Sinne des Wortes in Berührung kommen, droht Gefahr. So verschieden die einzelnen Anlagen dabei sind, so unterschiedlich müssen auch die Absicherungen sein. Maximale Produktivität und ein Höchstmaß an Sicherheit stehen aber oft im Gegensatz zueinander. Hier helfen neue Technologien und deren Kombinationen.

Bereiche in die Eingriffe nötig sind, werden oft durch Türen mit Schaltkontakten geschützt. So lange die Tür geöffnet ist, lässt sich die Maschine nicht starten. Dieses Verfahren senkt natürlich die Effizienz. Ein Lichtvorhang hingegen erkennt jeden Eingriff und der Prozess wird gestoppt. Noch effektiver arbeiten Lichtvorhänge, Mehrfachlichtschranken oder Laserscanner mit Mustererkennung. Sie sind in der Lage, zwischen Material und Mensch zu unterscheiden. Dadurch ist ein Einsatz in Bereichen möglich, in die Material eingebracht werden muss, ein Instandsetzer oder Bediener aber gefährdet wäre.

Der Einsatz neuer Sicherheitstechnologien kann durchaus auch eine Erhöhung der Produktivität mit sich bringen. Bei Abkantmaschinen wird bislang vor Erreichen der Schließstellung die Maschine gestoppt und über einen Fußschalter neu gestartet. Mit einem Bildverarbeitungssystem, dass die unterschiedlichen Blechprofile erkennt und entscheiden kann, ob sich nur Material oder etwas anderes im Arbeitsbereich befindet, lässt sich dieser Zwischenstopp umgehen.
Gut vorbereitet und ohne Stress in den Gesprächstermin

Wichtige Gespräche wie Einstellungen, Beurteilungen, Kündigungen, Arbeitsbesprechungen etc. verlaufen häufig ganz anders als Sie es sich zuerst vorgestellt haben. Gerade wenn diese Form der Kommunikation zum alltäglichen Geschäft gehören, verliert sich die notwendige Sorgfalt oft im Zeitmangel. Gehen Sie deshalb vor jedem Gesprächstermin die Punkte der folgenden Checkliste durch und beantworten Sie schriftlich alle Fragen dazu. Versetzen Sie sich dabei auch so gut es geht in die Rolle Ihres Gesprächspartners.
  • Worum geht es  in dem Gespräch? (Thema)
  • Welche Informationen benötigen Sie? Was fehlt Ihnen noch?
  • Wo bekommen Sie die noch notwendigen Informationen?
  • Wer ist Ihr Gesprächspartner?
  • Mit welchen Fragen müssen Sie rechnen?
  • Was wollen Sie im Gespräch erreichen? (Ihr Ziel)
  • Was will Ihr Gegenüber erreichen? (Sein Ziel)
  • Welche Emotionen könnte Ihr Gegenüber entwickeln? (Erwartung, Angst?)
  • Auf welche Situationen sollten Sie gefasst sein?
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Liebe Kollegen,

als Vorgesetzter kommen Sie sich sicherlich manchmal vor wie ein Hürdenläufer! Während Sie alles tun, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, kriegen Sie von Ihrem Team (das Sie sich in der Regel nicht selbst zusammengestellt haben) häufig auch noch Gegenwind!

Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
  • Frau XY ein bisschen Engagement über den Dienst nach Vorschrift hinaus abzufordern, oder
  • die „Ja, aber“ - Sager zu ein bisschen mehr Macher-Mentalität und Eigeninitiative zu motivieren,
    kriegen Sie von niemandem!
Und auf der anderen Seite: Wie können Sie Ihre Besten wirklich fördern und weiter auf einem hohen Leistungsniveau halten? Hilfe und wirklich praktische Tipps für die Teamführung? Von wem sollen die kommen?
Ich möchte Ihnen heute den Vorschlag machen, die größte Deutsche Online Bibliothek für Führungswissen zu testen:

www.vorgesetzter.net



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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

wissen Sie so ganz genau, wo Sie in Ihrem Betrieb Energie einsparen können und wie Sie das finanzieren? Falls Ihre Antwort „Nein“ lautet, bietet Ihnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie jetzt Abhilfe.

Zusammen mit der KfW-Förderbank hat es den „Sonderfonds Energieeffizienz in KMU“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein Programm, mit dem die Steigerung der Energieeffizienz von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gezielt gefördert wird. Ziel ist es, die mittelständische Wirtschaft dabei zu unterstützen, sich fachkundigen Rat zum Thema Energieeffizienz zu holen. Bei Bedarf gibt es günstige Finanzierungsbedingungen für die notwendigen Investitionen gleich mit dazu. Falls Ihr Interesse geweckt ist: Lesen Sie mehr dazu nachfolgend. Viel Spaß dabei.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Neues Förderprogramm für mehr Energieeffizienz

Bei KMU bestehen noch erhebliche unausgeschöpfte Potenziale zur Energieeinsparung, deren Nutzung rentabel wäre. Experten schätzen, dass mit heute verfügbaren Techniken etwa 20 % des derzeitigen Energieverbrauchs in Unternehmen wirtschaftlich eingespart werden könnten. Doch oft fehlt es sowohl am Wissen um die bestehenden Einsparpotenziale als auch an den notwendigen Mitteln zur Finanzierung. An beiden Stellen setzt das Förderprogramm „Sonderfonds Energieeffizienz in KMU“ an.

Das Förderprogramm besteht aus 2 Bausteinen:
  1. Aus Zuschüssen von bis zu 80 % der Kosten für fachkundige und unabhängige Energieberatung sowie
  2. aus zinsverbilligten Krediten für besonders Energie einsparende Investitionen in den Unternehmen.
Mit dem Baustein „Energieeffizienzberatungen“ sollen in der mittelständischen Wirtschaft nicht nur ungenutzte Energieeinsparpotenziale identifiziert werden, sondern daraus auch konkrete Vorschläge für wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz hervorgehen. Berater, die daran teilnehmen wollen, können sich im Internet in der KfW-Beraterbörse unter www.kfw-beraterboerse.de registrieren lassen.

Mit dem 2. Programmbaustein stellt die KfW zinsgünstige Darlehen für die erforderlichen Investitionen zur Verfügung. Gefördert werden Maßnahmen, mit denen eine Energieeinsparung von mindestens 15 % bzw. 20 % erzielt wird. Mitfinanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 10 Mio. €.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten des Bundeswirtschaftsministeriums unter www.bmwi.de.
So planen Sie die Urlaubstage in Ihrem Betrieb professionell (Teil 1)

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Doch auch wenn Ihr Sommerurlaub noch in weiter Ferne liegt, sollten Sie bereits jetzt für die richtige Planung sorgen. Sonst passiert es leicht, dass sich die Urlaubspläne verschiedener Mitarbeiter überschneiden. Und das kann zu Schwierigkeiten führen. Wenn Sie die folgenden Punkte beachten, gelingt Ihre Urlaubsplanung und die Ihrer Mitarbeiter ohne Probleme:
  • Ein Urlaubsplan ist zwar nicht für jeden Betrieb zwingend notwendig, aber empfehlenswert. Jeder Arbeitnehmer kann dann seine Urlaubswünsche in den Plan eintragen.
  • Sollten mehrere Arbeitnehmer zur gleichen Zeit Urlaub anmelden, nicht alle aber entbehrlich sein, haben Familienväter und -mütter Vorrang vor Alleinstehenden ohne Kinder. Ansonsten können Arbeitnehmer, die länger im Betrieb sind, vor Jüngeren den Vorzug erhalten.
  • Kommt es zu keiner Einigung zwischen den Arbeitnehmern, entscheidet der Arbeitgeber, in Betrieben mit Betriebsrat beide zusammen.
  • Bei dringenden persönlichen Gründen (wie bspw. dem Tod eines Angehörigen) kann der Arbeitnehmer den Urlaubstermin verschieben. Dann muss neu geplant werden.
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Instandhaltung in der Praxis
Blinde Sparwut: wie verhindern Sie als Instandhaltungsleiter, dass nicht Sie für Folgeschäden geradestehen müssen?
  • Wenn z. B. die Stromspannung gesenkt werden soll, um Kosten zu sparen, ist das eine Sache. Was aber passiert, wenn dadurch die Garantie einer Maschine erlischt?
  • Oder wenn die Netzspannung größeren Schwankungen unterworfen ist und die untere Toleranzgrenze erreicht … und dadurch Ausfälle verursacht werden?
  • Wenn die Regelanlage einer Maschine durch falsche Spannung ihre Programmierung verliert?
Dann haben als erstes SIE den Schwarzen Peter! Aber Sie müssen sich das nicht gefallen lassen: Der neue Spezial-Informationsdienst „Instandhaltung in der Praxis“ zeigt Ihnen, in welchen Fällen an der falschen Stelle gespart wird … und wo Einsparungen technisch wirklich Sinn machen.

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihr Kunde – ein potenzieller Großabnehmer hat sich zu einer Auftragsbesprechung angemeldet. Aber nachdem Sie mit Ihrer Entwicklungsabteilung gesprochen haben, bemerken Sie, dass die technischen Anforderungen in all ihren Details so nicht erfüllbar sind. Zugleich wundern Sie sich, wie Ihr Kunde auf einige dieser technischen Spezifikationen kommt. Trotzdem wollen Sie den Auftrag bekommen. Wir stellen Ihnen 2 Strategien vor.

Sie wollen sich mit mit Mitarbeitern und Partnern in der ganzen Welt vernetzen und auf Dateien in gemeinsamen Ordnern zugreifen? Eine Serverlösung ist Ihnen aber zu aufwändig und teuer? Dank der Software Syncing muss also niemand auf ein elektronisch organisiertes Büro verzichten. In diesem Jahr wird eine Weiterentwicklung auf den Markt gebracht. Lesen Sie schon schon jetzt, was andere erst auf der CeBIT erfahren.

Ich wünsche Ihnen eine gut vernetzte Woche


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Technische Details scheinen unlösbar? So holen Sie sich trotzdem Ihren Auftrag ab

Wundern Sie sich manchmal auch, auf was für Ideen Ihre Kunden kommen, wenn sie nach technischen Spezifikationen fragen? „Hat Ihr System denn auch Sensoren zur Messung der Temperatur im Innenraum?“ oder „Kann ich denn auch auf alle Messpunkte intern zugreifen?“ Obwohl Sie beim besten Willen nicht sagen können, wozu diese Details gut sein könnten, ist es Ihnen doch unangenehm, diese Nachfragen negativ beantworten zu müssen. Außerdem sind Sie abgelenkt von den eigentlichen Verhandlungsfragen über Lieferkonditionen und Service-Konzepte, weil Sie im Hinterkopf versuchen, die unsinnigen Fragen technisch zu lösen.

Lassen Sie sich nicht verwirren. Fragen Sie einfach zurück: Was wollen Sie mit dieser technischen Umsetzung erreichen?

Hinterfragen Sie Hinweise auf Konkurrenzprodukte
Der Kunde fragt oft nach einer bestimmten Funktion, weil er sie von einem Konkurrenzprodukt kennt. Hat Ihr Produkt dieses Merkmal nicht, heißt das aber noch lange nicht, dass das Konkurrenzprodukt besser ist.

Vielleicht haben Sie das Anwenderproblem viel eleganter gelöst. Vielleicht ist diese Funktion aber auch gar nicht relevant. Wichtig ist also, dass Sie nachfragen, was der Kunde genau in seinem Geschäftsablauf benötigt.

Variante 1: Verkaufen Sie Lösungen statt technischer Spielereien
Vertrauen Sie auf Ihr sicheres Gefühl, wenn Sie vermuten, dass die angefragte Spezifikation nicht sinnvoll ist. Fragen Sie höflich zurück: „Wozu möchten Sie dieses technische Merkmal einsetzen?“

In vielen Fällen wird Ihr Gesprächspartner mit den Schultern zucken und antworten: „Ich wollte nur wissen, ob es technisch machbar ist.“

Beruhigen Sie ihn: Theoretisch sei natürlich alles machbar. Empfehlen Sie ihm jedoch, auf dieses kostenintensive und störanfällige Detail zu verzichten.

Führen Sie ihm dann vor Augen, wie ohne dieses Merkmal alle Aufgaben aus dem Lastenheft zu seiner Zufriedenheit gelöst werden.

Zeigen Sie außerdem auf, welche unerwünschten Nebeneffekte dieses technische Merkmal für den Anwender  haben kann. Vielleicht können unerwartete Fehlermessungen auftreten oder eine falsche Handhabung kann den Testablauf stören. Ihr Kunde wird Ihnen dankbar sein, dass Sie ihn ernst nehmen, und Ihre fachkundige Antwort schätzen.

Variante 2: Geben Sie Ihrem Kunden das gute  Gefühl, ernst genommen zu werden
Sollte sich jedoch herausstellen, dass Ihr Kunde trotz aller guten Argumente auf seinem Spezialwunsch besteht, dann überlegen Sie, wie Sie diese Anforderung auf dem einfachsten Weg umsetzen.

Lassen Sie ihn genau spezifizieren, welche Funktion eingefügt werden soll. Machen Sie sich keine Gedanken um Sinn und Unsinn der Aufgabe, sondern machen Sie ein Angebot für die einfachste technische Lösung.

Seien Sie sicher, dass Ihre Entwicklung niemals in der Praxis benutzt wird. Aber Sie geben Ihrem Kunden das sichere Gefühl, dass seine ausgefeilten Ideen aufgegriffen wurden.


Hinweis: Diesen Beitrag finden Sie auch in der Ausgabe Technischer Vertrieb 2/2008 nachlesen.

Weitere Themen:
Kunden: Mehr Profit durch systematisches Beschwerdemanagement
Recht: So finden Sie rechtssichere Produktnamen
Syncing.Net 2.0 – So vernetzen Sie weltweit Computer bei höchsten Sicherheitsstandards

Verteiltes Arbeiten ist keine Seltenheit mehr. Ihr Programmierer sitzt in London, Ihr Administrator sitzt an einem Institut, Sie selbst am PC und Ihre Kollegin hat einen Heimarbeitsplatz.

Was auf den ersten Blick so bequem für jeden einzelnen ist, kann beim Arbeiten an gemeinsamen Dokumente  im Kommunikationschaos enden. Zum Schluss weiß keiner mehr, was die aktuelle Version ist, und wer sie wann bearbeitet hat.

Ein weltweit einmaliges Komplettpaket zum vollautomatischen Abgleich beliebiger Outlook-  und Windows Ordner kann hier Abhilfe schaffen. Mit SYNCING.NET können sich Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen auch ohne eigene IT-Abteilung einfach und schnell via Internet vernetzen.

Bisher ermöglichte Syncing Nutzern,  alle Outlook-Dateien automatisch allen Mitgliedern eines verteilten Teams zugänglich zu machen. Inzwischen ist das System sogar in der Lage, sämtliche Dateien der Computernutzer auszutauschen, so wie es vorher nur mit einem Server funktionieren konnte. Die direkte Vernetzung nach dem Peer-to-Peer-Prinzip ist sicher, denn Sie bestimmen, wer Ihre Daten sehen darf, indem Sie die Person autorisieren. Unabhängig von teuren Servern, Wartungsverträgen und Schulungen ist SYNCING.NET die einfachste und sicherste am Markt verfügbare Netzwerklösung für Ihre Bürodaten.

Vom 4. bis 9. März können Sie sich die Arbeitsweise und Installation von Syncing auf der CeBIT live anschauen. Die SYNCING.NET Technologies GmbH stellt als Partner von Microsoft in Halle 4, Stand A26 aus.

http://www.syncing.net/de/produkte.html
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