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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 20.2.2008


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Dies sind Ihre Themen:

Verband Beratender Ingenieure: Zahlungsmoral sinkt
Vermeiden Sie diese 5 häufigsten Fehler in einem Konfliktgespräch

7,1 Mill. Euro Gewinn pro Jahr durch Mitarbeiterideen
So verringern Sie Fehlzeiten

Rohstahlproduktion im Januar zum Vorjahr gesunken
Checkliste: So moderieren Sie erfolgreich Besprechungen

Wie Sie in 5 Schritten zur rechtssicheren Marke gelangen
Autowärme soll Strom erzeugen – wann ist diese Idee marktreif und wer gewinnt das Rennen um diese Energiequelle?

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Gesch?ftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Ihr Ingenieurbüro eine Leistung für ein Unternehmen erbracht hat, bezahlt der Kunde diese auch umgehend? Oder müssen Sie Wochen, manchmal sogar Monate warten, bis die Rechnung beglichen ist? Wahrscheinlich wird eher letzteres auf Sie zutreffen, denn die Zahlungsmoral von öffentlichen und privaten Auftraggebern hat sich weiterhin verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI). Der VBI hatte 628 seiner Mitgliedsunternehmen bundesweit befragt. Als Folge des lockeren Zahlungsverhaltens geraten immer stärker Mittelständler in wirtschaftliche Bedrängnis. Was die Untersuchung außerdem zu dem Thema herausgefunden, lesen Sie in unserem nachfolgenden Beitrag. Viel Spaß dabei.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


Verband Beratender Ingenieure: Zahlungsmoral sinkt

Knapp ein Viertel der Planungsbüros bewertet nach Angaben des VBI die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand als „schlecht“. Die Privaten stehen etwas besser da: Hier vergeben 12 % der Ingenieurunternehmen die Einschätzung „schlecht“.

„Das ist ein katastrophales Zeugnis für die Auftraggeber in Deutschland: 3/4 der von uns befragten Ingenieurunternehmen haben im vergangenen Jahr eine Verschlechterung der Zahlungsmoral festgestellt. 73 % registrierten diesen Trend bei öffentlichen Auftraggebern, sogar 75 % bei den privaten Bauherren“, so Dipl.-Ing. Klaus Rollenhagen, Hauptgeschäftsführer des VBI. „Viele Verantwortliche in den Verwaltungen und Unternehmen übersehen, dass nicht beglichene Rechnungen für viele kleine und mittlere Unternehmen ein ernsthaftes Liquiditätsproblem mit sich bringen. Wir kennen viele Beispiele, bei denen ausbleibende Zahlungen die Unternehmen in die Insolvenz geführt haben.“

Erschwerend kommt nach Rollenhagen hinzu, dass Banken den Ingenieurbüros aufgrund des geringen Eigenkapitals kaum Kredite bewilligen. Der Mittelständler muss die Vorfinanzierung der Projektkosten – insbesondere die hohen Personalkosten – also aus eigener Tasche finanzieren: für kleine Unternehmen ein besonders hohes Risiko.

Die vollständige Studie können Sie unter www.vbi.de downloaden.
Vermeiden Sie diese 5 häufigsten Fehler in einem Konfliktgespräch

Wo mehrere Menschen zusammen arbeiten, entstehen auch Konflikte. Das ist in technischen Abteilungen nicht anders als in anderen Bereichen eines Unternehmens. Ungelöste Konflikte können jedoch ein ganzes Team in seiner Arbeit beeinträchtigen. Daher ist ein rechtzeitiges Konfliktgespräch die wirksamste Technik, um Missverständnisse und Konflikte erfolgreich aus dem Weg zu räumen. Vermeiden Sie dabei allerdings die 5 häufigsten Fehler:
  1. Vorwürfe und Schuldzuweisungen bringen nichts, außer dass Ihr Mitarbeiter sich rechtfertigt. Damit kommen Sie aber immer mehr von dem eigentlichen Thema des Gesprächs ab, nämlich eine Lösung für den bestehenden Konflikt zu suchen.
  2. Verzichten Sie auf eine Demonstration Ihrer Macht als Vorgesetzter („Ich bin Projektleiter, daher machen wir das so wie besprochen“). Das führt nur zu einer Verschärfung des Konfliktes.
  3. Vermeiden Sie Sprichwörter, Redewendungen und Lebensweisheiten („Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“). Ihr Mitarbeiter könnte sich dadurch nicht ernst genommen fühlen.
  4. Spott, Hohn und Ironie sind ebenfalls deplatziert („Dass Sie sich mal nicht überanstrengen bei dem Arbeitspensum“). Damit spielen Sie die Ansichten Ihres Mitarbeiters herunter.
  5. Überreden Sie Ihren Mitarbeiter nicht zu einer Konfliktlösung. Denn diese wird er nicht umsetzen. Arbeiten Sie stattdessen daran, eine gemeinsame und damit auch gangbare Lösung zu finden.
Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel im Beitrag K 50 „Kommunikation in Konfliktsituationen: Wie Sie Konflikte konstruktiv nutzen und Eskalationen vermeiden“. Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.
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Führen intensiv
Was tun Sie als Vorgesetzter, wenn ...

... Mitarbeiter Ihnen ständig und ausschweifend erklären: „Das kann doch gar nicht klappen, was Sie da vorschlagen“?
... zwei Mitarbeiter sich ständig streiten ... und Sie sich manchmal vorkommen wie in einem Kindergarten? ...
...Sie 2-mal haarklein vorkauen, was jemand genau tun soll ... und beim 3. Mal macht er es trotzdem wieder falsch?
... Sie merken, dass sich ein Mitarbeiter vor der Arbeit drückt, wo er nur kann – und seinen PC schon 10 Minuten vor Arbeitsende ausschaltet?
... Untergebene Sie gerne kritisieren – aber immer hinter vorgehaltener Hand?

Haben Sie nur einen dieser Punkte schon einmal erlebt? Dann entdecken Sie das wohl flexibelste Management-Training Deutschlands, bestehend aus Praxis-Kurs PLUS vertiefendem E-Learning-System, das sich Ihren Lern-Anforderungen anpasst und nicht umgekehrt.

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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Wissen der eigenen Mitarbeiter wird in der Regel immer noch viel zu wenig genutzt. Die Frage ist eigentlich: „Warum?“ Wir müssen uns von der Vorstellung frei machen, dass nur ein Fachmann von einem bestimmten Gebiet etwas versteht und als einziger Kompetenz aufweist. Das Gefühl, dass eine sehr gute Idee von einem schlechter qualifizierten und schlechter bezahlten Mitarbeiter kommt, kränkt uns. Dabei ist es nicht Ihre Aufgabe alle Ideen selber zu haben, Ihr Kapital ist es, diese Ideen einzuordnen und bei Eignung in den praktischen Alltag zu realisieren. Im folgenden Beitrag lesen Sie, wie effektiv ein solches Vorschlagswesen in der Praxis sein kann.


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


7,1 Mill. Euro Gewinn pro Jahr durch Mitarbeiterideen

Wenn Sie einen externen Berater ins Unternehmen holen und seine Vorschläge mit den Mitarbeitern diskutieren, hören Sie häufig den Satz: „Darauf wäre ich auch gekommen.“ Und manchmal ist das wohl wirklich so. Diese Erfahrung kann das österreichische Unternehmen AMI auf jeden Fall bestätigen. Der Melamin- und Düngemittelproduzent hat es geschafft, in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein Vorschlagwesen zu etablieren, das nach Aussagen einer europäischen Benchmark-Studie zu den besten in Europa gehört. Dafür zahlt AMI den Mitarbeitern im Durchschnitt 9000 € und erhält somit die Motivation, sich aktiv zu beteiligen. Und die ist wirklich enorm: Von 10 Mitarbeitern reichen 8 einen Vorschlag ein und 85 % aller Ideen werden auch tatsächlich umgesetzt.

Dabei sind es nicht die revolutionären Neuerungen, sondern oft nur Kleinigkeiten, die im betrieblichen Alltag eine sehr positive Auswirkung haben. Aus diesem Grund kommen die Vorschläge auch aus allen Schichten und Abteilungen. Ganz besonders effektiv sind natürlich Vorschläge, die die Instandhaltungsprozesse verbessern. Der finanzielle Vorteil ist für AMI enorm: Schon letztes Jahr wurde ein Erstjahresnutzen von 7,1 Mill. Euro erzielt. Von den Sekundäreffekten wie erhöhte Motivation, stärkere Einbindung in die Betriebsabläufe und gestiegene Unternehmensidentifikation ganz zu schweigen.
So verringern Sie Fehlzeiten

Fehlzeiten sind für einen Betrieb besonders ärgerlich. Sie werfen enorme Kosten auf, weil sie nicht planbar sind und mit anderweitigen Kapazitäten abgedeckt werden müssen. Im schlimmsten Fall gehen Ihnen vielleicht sogar Aufträge verloren, die innerhalb der gesetzten Fristen nicht mehr ausgeführt werden können. Mit den folgenden einfachen Methoden bekommen Sie die Fehlzeiten in den Griff.

Achten Sie darauf, dass am Arbeitsplatz möglichst optimale Bedingungen herrschen (Licht, Temperatur, Klima, Lüftung)x
Vermeiden Sie es, Mitarbeiter zu konfrontieren, die sich offensichtlich unsympathisch sind.x
Greifen Sie strikt durch, wenn es einen Verdacht auf Mobbing gibtx
Suchen Sie das Gespräch mit typischen „Blaumachern“x
Informieren Sie Ihre Mitarbeiter ständig über die Folgen von zu hohen Fehlzeiten (Verschlechterung der Wettbewerbssituation)x
Führen Sie eine offene Kommunikation und zeigen Sie Ihre Wertschätzung
x
Reduzieren Sie sehr hohe Arbeitsbelastungen nur auf kurze Zeiträumex
Verlangen Sie von motivierten Mitarbeitern nicht immer mehrx
Analysieren Sie die Ausfallzeiten (Treten Schwankungen bei bestimmten Ereignissen auf: Sportveranstaltungen, ideales Wetter, etc.)x
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Der Laborleiter in der Praxis
Als Laborleiter wird von Ihnen viel mehr erwartet als nur Fach-Know-how

Als Laborleiter müssen Sie
  • die Fähigkeit haben, juristische Texte von Gesetzen und Verordnungen zu verstehen,
  • Kenntnisse im Controlling haben, um trotz gestiegener Kosten einen Gewinn zu erwirtschaften,
  • die besten Motivationstechniken kennen, um Ihre Mitarbeiter zum Erfolg zu führen,
  • verkäuferisches Talent zeigen, um Ihre Laborleistung intern wie extern gut zu verkaufen,
  • technisches Verständnis mitbringen, um richtig entscheiden zu können, welche Neuanschaffung von Geräten sinnvoll und wichtig ist und welche nicht, strategisches Denken entwickeln, um Ihr Labor zukunftssicher zu machen.
Über all das hält Sie jetzt ein neuer Fachinformationsdienst für Laborleiter auf dem Laufenden:

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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

die meisten Betriebsleiter fürchten Besprechungen. Der Grund: Die Tagesordnungspunkte werden nur wenig effizient abgearbeitet, Entscheidungen nur zögerlich getroffen. Und wie häufig findet das Meeting auch nach Stunden noch kein Ende? Lieber hätten Sie die Zeit für andere Projekte genutzt. Dabei können Sie als Betriebsleiter wesentlich dazu beitragen, dass Ihre Besprechungen zukünftig um einiges produktiver werden – vorausgesetzt, dass Sie auch die Funktion des Moderators innehaben. Was Sie beachten sollten, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten. Viel Spaß beim Lesen.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Rohstahlproduktion im Januar zum Vorjahr gesunken

Die deutschen Hüttenwerke haben im Januar 2008 2,68 Mio. Tonnen Roheisen und 4,11 Mio. Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, produzierten sie damit 2,3 % weniger Roheisen und 4,8 % weniger Rohstahl als im Januar 2007. Gegenüber Dezember 2007 erhöhte sich die Produktion bei Roheisen um 1,6 % und bei Rohstahl um 9,6 %. Kalender- und saisonbereinigt ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 0,3 %.

Im früheren Bundesgebiet lag die Erzeugung von Rohstahl im Januar 2008 bei 3,53 Mio. Tonnen und damit um 4,5 % unter der des Vorjahresmonats. In den neuen Ländern war die Rohstahlerzeugung im Januar 2008 mit 0,58 Mio. Tonnen um 7,0 % niedriger als im gleichen Vorjahresmonat.

Mehr Informationen erhalten Sie auch unter www.destatis.de.
Checkliste: So moderieren Sie erfolgreich Besprechungen

  • Treffen Sie zu Beginn der Besprechung verbindliche Regeln. Diese beziehen sich auf die Redezeit („Kein Beitrag soll länger als 3 Minuten dauern“), die Form der Redebeiträge („nur sachliche Kritik“) und das Verhalten der Teilnehmer („Jeder lässt jeden ausreden“).
  • Gehen Sie mit einem konkreten Ziel in die Besprechung („Heute soll eine Entscheidung bezüglich folgenden Punktes fallen“).
  • Nennen Sie eine feste Uhrzeit, zu der die Besprechung enden soll – und halten Sie sich auch daran.
  • Fragen Sie bei missverständlichen Beiträgen direkt nach.
  • Überprüfen Sie, ob wirklich jeder Beitrag „im großen Kreis“ besprochen werden muss.
  • Geben Sie die wichtigsten Besprechungspunkte bereits 1 bis 2 Tage vorher bekannt und bitten Sie die Teilnehmer, bereits mit konkreten Ideen zur Besprechung zu kommen.
  • Greifen Sie sofort ein, wenn sich die Diskussion vom eigentlichen Thema wegbewegt.
  • Greifen Sie auch ein, wenn sich das Gesprächsklima untereinander verschlechtert oder sogar aggressiv wird. Führen Sie das Gespräch wieder auf die sachliche Ebene zurück.
  • Legen Sie zum Schluss verbindlich fest, wer was bis zu welchem Zeitpunkt erledigt haben muss. Fixieren Sie dies schriftlich.
  • Kontrollieren Sie auf der nächsten Besprechung, was erledigt wurde und was nicht.
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Praxishandbuch für technische Führungskräfte
So setzen Sie sich als technische Führungskraft gegenüber Kaufleuten durch:

Haben Sie diese Erfahrung auch schon gemacht? Gerade kaufmännisch orientierte Entscheider neigen oft zu Dominanzgebärden … und versuchen, Ihnen als Ingenieur die Wurst vom Brot zu nehmen.

Der Spezial-Management-Ratgeber „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“ hat jetzt eine Spezial-Strategie aus 8 Schritten entwickelt, mit denen Sie die häufigsten Killerphrasen erfolgreich kontern, unfaire Tricks abschmettern und Ihre Argumente so untermauern, dass sie auch akzeptiert werden müssen.

Damit können Sie Scheinargumenten wie „Ich kenne den Markt seit 25 Jahren!“ oder „Ihr Vorschlag passt überhaupt nicht zu unserer Gesamtstrategie“ erfolgreich Paroli bieten.

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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihr Unternehmen möchte ein neues Produkt einführen? Sie sind nun damit beauftragt, Ihrem Produkt und der Kampagne den passenden Namen zu geben! Doch die Liste einprägsamer und bezeichnender Namen wird immer kürzer. Dazu kommt, dass Sie auch rechtlich viele Dinge berücksichtigen müssen, weil viele Produktnamen bereits als Marken registriert sind und es darüber hinaus genügend Namen gibt, die niemals zur Eintragung in das Markenregister zugelassen werden. Lesen Sie, wie Sie in  5 Schritten Sie garantiert zu einer erfolgreichen Marke gelangen.

Wer als erster aus Autowärme Strom erzeugen kann, wird ein Wettrennen um einen riesigen Markt gewinnen. Fraunhofer-Forscher aus dem südlichen Freiburg scheinen ganz vorn mit dabei zu sein. Lesen Sie welche Techniken dies ermöglichen.

Ich wünsche Ihnen eine ertragreiche Woche


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Wie Sie in 5 Schritten zur rechtssicheren Marke gelangen

Sie haben eine Erdwärmepumpe entwickelt, die bekanntermaßen sehr energieeffizient ist und theo fossilen Brennstoffträger schont. Von Ihren Mitbewerbern heben Sie sich ab, weil Sie höchsten Wert auf die Bohrung legen, also die richtige Quelle im Erdboden finden, die maximalen Energiegewinn für die Zukunft verspricht.

Welche Namen liegen also nahe: Öko, Bohr, Geo, Erdwärme, Bohrung, Wärme, Erde, Umwelt. Übersetzt in ein modernes Englisch oder Latein, haben Sie gleich die dreifache Anzahl an Wörtern, die bei der Namensgebung behilflich sein können.

Doch was gefällt, muss nicht immer Recht sein.  Wer sagt, dass der Name nicht schon vergeben ist, oder gar eine Firma schon den Namen trägt. Wie sollen Sie herausfinden, welche polnische Firma vielleicht dasselbe englische Vokabular benutzt?  

Schritt 1: Planen Sie die Namensgebung Ihrer Entwicklung möglichst frühzeitig, denn ein einzigartiges Produkt braucht Rechtssicherheit, wenn Sie sich nicht schon mitten in der Markteinführung ruinieren möchten. Markenstreitigkeiten vor Gericht sind teuer und die Konsequenzen unangenehm. Alle Etiketten, jeder Schriftzug, bis hin zu Broschüren und Visitenkarten Ihrer Mitarbeiter sind im nicht mehr zu gebrauchen.

Schritt 2: Überlegen Sie, ob Ihr Wunschname schutzfähig ist.
Was meint der Gesetzgeber damit? Schutzfähig ist eine Marke (eine Kennzeichnung) nur, wenn es sich nicht um ein Produkt (eine Gattung) als solches handelt, Auch darf die Bezeichnung nichts über die Beschaffenheit oder die Art Ihres Produktes aussagen. In solchen Fällen redet der Gesetzgeber von einem Freihaltebedürfnis für die Allgemeinheit. Beispiel: Die Kombination: ÖKO-Erdwärmepumpe ist problematisch. Denn dies hieße, dass Ihre ganzen Mitbewerber und Journalisten diese beschreibenden Worte für Konkurrenzprodukte nicht gebrauchen dürften, ohne von Ihnen vermutlich verklagt zu werden.

Schritt 3: Verschaffen Sie sich zunächst selbst einen Überblick
über die Wettbewerbssituation und der Namensgebung um Sie herum. Prüfen Sie, ob bestimmte Domains schon vergeben sind. Recherchieren Sie dazu in folgenden Markenregistern:

deutschlandweit: https://dpinfo.dpma.de
europaweit: http://oami.europa.eu/de/db.htm
international: www.wipo.int/madrid/en/services/madrid_express.htm

Schritt 4: Nach der Idee beauftragen Sie bestenfalls einen Patentanwalt, Ihre Marke zur Eintragung in das Markenregister zu bringen, denn dieser prüft auch Dinge, die Sie selbst nicht prüfen können, ob z.B. gleiche Anträge vorliegen, oder Ihr Favorit einer bereits eingetragenen Marke so ähnlich ist, dass keine Unterscheidungsfähigkeit mehr gegeben ist. Beispiel: Wenn es „terraeffiziento“ schon gibt, würde das Markenamt Ihrem Wunsch auf „terraeffizienta“ nicht entsprechen. 

Schritt 5: Lassen Sie nun die Marke anmelden beim DPMA
(Deutsches Patent- und Markenamt). Dies darf Ihr Rechtsanwalt für Sie tun.

Schritt 6: Die Eintragung in das Markenregister kann 3 bis 4 Monate dauern
, für Ihren Anwalt sollten Sie einen ebenso langen Recherchezeitraum einplanen.

Hinweis: Lesen Sie den kompletten Artikel in der Februarausgabe von Technik & Vertrieb aktuell. Sie erfahren beispielsweise, in welchem Umfang Sie Ihre Marke schützen können, welche Institutionen Sie bei einer europäischen oder internationalen Eintragung beauftragen können oder was Sie unternehmen können, wenn Sie sich in Ihren Markenrechten verletzt fühlen.
Autowärme soll Strom erzeugen – wann ist diese Idee marktreif und wer gewinnt das Rennen um diese Energiequelle?

Strom aus Autowärme zu entwickeln klingt plausibel, doch in der Praxis lies es sich bisher nicht umsetzen. Die Effizienz dieser Umwandlung mit Thermoelektrischen Generatoren stagnierte ca. 50 Jahre.

Inzwischen verdreifachten Forscher am Fraunhofer IPM diese Effizient und wären damit in der Lage aus Motorwärme tatsächlich Energie zu gewinnen. Dazu bedienen sich die Forscher eines physikalischen Tricks. Harald Böttner, Leiter der Abteilung für Thermoelektrische Systeme am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik in Freiburg erklärt: „Für einen guten Wirkungsgrad bei der Umwandlung muss die thermische Leitfähigkeit klein, die elektrische Leitfähigkeit groß sein – beide Größen sind aber eng miteinander verkoppelt.“

Den Durchbruch brachte Anfang dieses Jahrzehnts die Nanotechnologie. Mittels Nanotechnologie ist es auf zweierlei Wegen möglich, genau diesen Effekt zu erzielen. Der vielversprechendste Ansatz besteht darin, nanometerdünne Lagen aus thermoelektrisch unterschiedlich aktivem Material aufeinander zu legen. Die dadurch entstehenden Grenzflächen behindern den Wärmetransport, nicht aber den Strom. Dirk Ebling, ebenfalls Forscher am Freiburger Fraunhofer-Institut, setzt auf eine weitere Methode: Er nutzt statt dünner Schichten ein Gemisch reiner Thermoelektrika, die aber keinen gemeinsamen Kristall bilden, sondern aus verpressten Nano-Kristallen bestehen.

Nun hat ein weltweites Wettrennen begonnen, diese Erkenntnisse auf die Produktion im großtechnischen Maßstab zu übertragen. Die Fraunhofer-Forscher arbeiten derzeit mit BASF an Thermoelektrischen Generatoren (TEGs), die Abwärme von Autos ernten sollen. Schon ab einem ZT-Wert von 1,5 würde eine breite wirtschaftliche Nutzung rentabel sein. Bei einer Gütezahl von 2 rechnen die Fraunhofer-Forscher zuversichtlich mit einer Verzehnfachung des Marktvolumens.

Unter dem Link: http://www.ipm.fraunhofer.de/fhg/ipm/messen/index.jsp erfahren Sie die nächsten Konferenz- und Messetermine des Fraunhofer IPM.
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