Wenn Sie Probleme mit der Darstellung haben, klicken Sie bitte hier.
DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 13.2.2008
Stellen Sie sich Ihren individuellen Themenmix zusammen.
Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen.
Einfach hier klicken und Sie können Themenbereiche hinzufügen oder wieder abbestellen.
Dies sind Ihre Themen:
Patente von sehr großer Bedeutung für deutschen Mittelstand
Konflikte mit dem Chef? – Bei diesen Signalen sollten Sie hellhörig werden
Total Cost of Ownership – Wie teuer kommt ein Produkt wirklich?
Selbsttest – Wie gut sind Sie auf Krisen vorbereitet?
60% der Unternehmensverlagerungen gehen in die neuen EU-Länder
So verpflichten Sie Ihren Kunden moralisch
Nach Kurt Tucholsky: Ratschläge für einen schlechten Redner
Biomedizin: US-Forscher erwecken alte Herzen zu neuem Leben
![]() |
Liebe Leserin, lieber Leser,wie viele Patente hat Ihr Unternehmen angemeldet? Und wissen Sie immer, wie diese Patente genutzt werden? Wahrscheinlich nicht genau. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO hat jetzt die Nutzungsmöglichkeiten von Patenten in einer Studie untersucht und kommt zu diesem Ergebnis: Deutsche Mittelständler sehen für die Zukunft neue Verwendungsmöglichkeiten für Patente. Befragt wurden insgesamt 150 deutsche Unternehmen, die in den letzten 7 Jahren mindestens 20 Patente angemeldet haben. Was die Untersuchung zu dem Thema ansonsten herausgefunden hat, lesen Sie in unserem nachfolgenden Beitrag. Viel Spaß dabei.
Ihre
Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Patente von sehr großer Bedeutung für deutschen Mittelstand
In der Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO nannten 47 % der befragten Unternehmen als zukünftige Nutzungsmöglichkeit u. a. die Erschließung neuer Märkte durch Lizenzvergaben an. Auch der Erwerb fremder Patente, d. h. die Einlizenzierung (43 %) und die Verbesserung der Finanzierungssituation durch aktives Patentmanagement (47 %) werden in Zukunft in den Vordergrund rücken. Mit 55 % sind besonders für Unternehmen, die intensiv in Forschung und Entwicklung investieren, Patente als Finanzierungsinstrument interessant. Demgegenüber wird die bloße Blockierung von Wettbewerbern und damit die Sicherung der Marktposition, die derzeit noch für mehr als drei Viertel der mittelständischen Unternehmen zutrifft, an Bedeutung verlieren (71 %).
Die Studie zeigt ferner, dass für 79 % der befragten Unternehmen gewerbliche Schutzrechte wie beispielsweise Patente von wesentlicher Bedeutung für ihre Geschäftsentwicklung sind. Bei klein- und mittelständischen Unternehmen wird dabei das Patentmanagement hauptsächlich von der Geschäftsführung durchgeführt (48 %); bei größeren Unternehmen mit mehr als 32 Mio. € Umsatz, übernimmt die Patentabteilung (32 %) oder die Forschungsabteilung (29 %) diese Aufgaben.
Sie können die Studie der BDO kostenlos unter www.bdo.de downloaden.
In der Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO nannten 47 % der befragten Unternehmen als zukünftige Nutzungsmöglichkeit u. a. die Erschließung neuer Märkte durch Lizenzvergaben an. Auch der Erwerb fremder Patente, d. h. die Einlizenzierung (43 %) und die Verbesserung der Finanzierungssituation durch aktives Patentmanagement (47 %) werden in Zukunft in den Vordergrund rücken. Mit 55 % sind besonders für Unternehmen, die intensiv in Forschung und Entwicklung investieren, Patente als Finanzierungsinstrument interessant. Demgegenüber wird die bloße Blockierung von Wettbewerbern und damit die Sicherung der Marktposition, die derzeit noch für mehr als drei Viertel der mittelständischen Unternehmen zutrifft, an Bedeutung verlieren (71 %).
Die Studie zeigt ferner, dass für 79 % der befragten Unternehmen gewerbliche Schutzrechte wie beispielsweise Patente von wesentlicher Bedeutung für ihre Geschäftsentwicklung sind. Bei klein- und mittelständischen Unternehmen wird dabei das Patentmanagement hauptsächlich von der Geschäftsführung durchgeführt (48 %); bei größeren Unternehmen mit mehr als 32 Mio. € Umsatz, übernimmt die Patentabteilung (32 %) oder die Forschungsabteilung (29 %) diese Aufgaben.
Sie können die Studie der BDO kostenlos unter www.bdo.de downloaden.
Konflikte mit dem Chef? – Bei diesen Signalen sollten Sie hellhörig werden
Ihre Beziehung zu Ihrem Vorgesetzten verschlechtert sich nicht plötzlich. Meistens handelt es sich um einen schleichenden Prozess, den Sie erst an bestimmten Signalen erkennen. Bei diesen Warnzeichen sollten Sie hellhörig werden und Gegenmaßnahmen einleiten:
Warnstufe Gelb: Bei Gesprächen mit Ihrem Chef haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie gegen eine Wand reden. Er hört Ihnen nicht richtig zu. Heben Sie in Gesprächen daher die gemeinsamen Ziele hervor und betonen Sie Ihre konstruktive Haltung ihm und der Sache gegenüber.
Warnstufe Orange: Ihr Chef beharrt auf seinen Standpunkten. Er wirft Ihnen vor, zu taktieren, verkleidet diesen Vorwurf aber häufig als Scherz. Sprechen Sie mit Ihrem Chef über die Situation. Klären Sie eventuelle Missverständnisse auf und versichern Sie ihm Ihre Loyalität.
Warnstufe Rot: Ihr Chef geht Ihnen aus dem Weg und vermeidet jegliche Kommunikation mit Ihnen. Vermeiden Sie es in dieser Phase, wichtige Entscheidungen zu treffen. Diese könnte Ihr Chef gegen Sie verwenden. Sprechen mit dem nächst höheren Vorgesetzten oder der Personalvertretung, ob eventuell ein Mediator zu Rate gezogen werden sollte.
Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel im Beitrag K 50 „Kommunikation in Konfliktsituationen: Wie Sie Konflikte konstruktiv nutzen und Eskalationen vermeiden“. Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.
Ihre Beziehung zu Ihrem Vorgesetzten verschlechtert sich nicht plötzlich. Meistens handelt es sich um einen schleichenden Prozess, den Sie erst an bestimmten Signalen erkennen. Bei diesen Warnzeichen sollten Sie hellhörig werden und Gegenmaßnahmen einleiten:
Warnstufe Gelb: Bei Gesprächen mit Ihrem Chef haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie gegen eine Wand reden. Er hört Ihnen nicht richtig zu. Heben Sie in Gesprächen daher die gemeinsamen Ziele hervor und betonen Sie Ihre konstruktive Haltung ihm und der Sache gegenüber.
Warnstufe Orange: Ihr Chef beharrt auf seinen Standpunkten. Er wirft Ihnen vor, zu taktieren, verkleidet diesen Vorwurf aber häufig als Scherz. Sprechen Sie mit Ihrem Chef über die Situation. Klären Sie eventuelle Missverständnisse auf und versichern Sie ihm Ihre Loyalität.
Warnstufe Rot: Ihr Chef geht Ihnen aus dem Weg und vermeidet jegliche Kommunikation mit Ihnen. Vermeiden Sie es in dieser Phase, wichtige Entscheidungen zu treffen. Diese könnte Ihr Chef gegen Sie verwenden. Sprechen mit dem nächst höheren Vorgesetzten oder der Personalvertretung, ob eventuell ein Mediator zu Rate gezogen werden sollte.
Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel im Beitrag K 50 „Kommunikation in Konfliktsituationen: Wie Sie Konflikte konstruktiv nutzen und Eskalationen vermeiden“. Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden. Unter www.ingenieur-verlag.de erfahren Sie mehr.
| Anzeige | |
|
![]() |
Liebe Leserin, lieber Leser,wie lassen sich die Kosten für ein Produkt oder eine Dienstleistung tatsächlich vergleichen? Gerade die Kosten für die Instandhaltung machen bei vielen Produkten im nachhinein den größten Teil aus. So werden aus Schnäppchen schnell richtige Kostenfallen. Als Leiter der Instandhaltung sollten Sie also bei allen größeren Investitionen mitreden, weil Sie am besten wissen, wo sich Instandhaltungsfallen verbergen. Wie Sie mit Total Cost of Ownership (TCO) Aussagen darüber erhalten, was tatsächlich an Kosten auf Sie zukommt, lesen Sie im aktuellen Newsletter.
Ihr
Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis
Total Cost of Ownership – Wie teuer kommt ein Produkt wirklich?
Die Kosten für ein Produkt oder auch eine Leistung werden nicht nur durch den Anschaffungspreis bestimmt. Oft machen die Betriebskosten und die Instandhaltungskosten den größten Teil aus. Im Gegensatz zu den erfassbaren Größen stehen Ausgaben für Reparaturen und Kosten für Stillstandzeiten, die im Vorfeld nicht bekannt sind. Trotz dieser Erkenntnis steht der Einkaufpreis bei der Verkaufs- bzw. Einkaufsverhandlung häufig immer noch im Mittelpunkt der Diskussion. Nach Angaben von Daimler Chrysler machen aber gerade die Investitionskosten z. B. für eine Drehmaschine lediglich 14 % der Gesamtkosten aus, bei einer Lebenszeit von 10 Jahren.
Vor diesem Hintergrund ist es immer wichtiger, die so genannten Total Cost of Ownership TCO zu berücksichtigen, also die Gesamtkosten für den angedachten Nutzungszeitraum. Übertreiben sollten Sie es dabei allerdings nicht, alle Kosten können Sie nicht berücksichtigen. Suchen Sie sich ein möglichst ähnliches Gerät oder Anlage heraus und tragen Sie alle Kosten zusammen, die im Laufe der Jahre dafür angefallen sind. Dann können Sie z. B. den Energieverbrauch, die Verschleißteile und das Verbrauchsmaterial direkt anfragen. Auch eine Liste der Preise möglicher Ersatzteile ist dabei sehr hilfreich.
Vor diesem Hintergrund ist es immer wichtiger, die so genannten Total Cost of Ownership TCO zu berücksichtigen, also die Gesamtkosten für den angedachten Nutzungszeitraum. Übertreiben sollten Sie es dabei allerdings nicht, alle Kosten können Sie nicht berücksichtigen. Suchen Sie sich ein möglichst ähnliches Gerät oder Anlage heraus und tragen Sie alle Kosten zusammen, die im Laufe der Jahre dafür angefallen sind. Dann können Sie z. B. den Energieverbrauch, die Verschleißteile und das Verbrauchsmaterial direkt anfragen. Auch eine Liste der Preise möglicher Ersatzteile ist dabei sehr hilfreich.
Selbsttest – Wie gut sind Sie auf Krisen vorbereitet?
Auswertung: Haben Sie alle Fragen mit Nein beantwortet besteht dringender Handlungsbedarf. Bauen Sie die Defizite an Hand der Fragen ab. Wenn nur einzelne Fragen negativ ausfallen, konzentrieren Sie sich auf diese Punkte und wiederholen Sie den Test regelmäßig als Erfolgskontrolle.
Krisen sind Ausnahmesituationen, die von uns besondere Handlungsweisen erfordern. Dabei lassen sich drei unterschiedliche Arten von Krisen klassifizieren:
- periodische Krisen, die zu einem bestimmten Thema immer wieder auftauchen,
- schleichende, die latent vorhanden sind und sich permanent verstärken sowie
- plötzlich und überraschend auftretende Krisen.
| Selbsttest: Wie gut sind Sie auf Krisen vorbereitet? | Ja | Nein |
| Sind Sie sich der allgemeinen Krisengefahren bewusst, die auch Ihren Betrieb erfassen könnten? | x | x |
| Sind Ihre Mitarbeiter dafür sensibilisiert, Krisengefahren zu erkennen und im Falle eines Falles Sie über 1. Anzeichen zu informieren? | x | x |
| Haben Sie Vorsorge für akut auftretende Krisen getroffen? | x | x |
| Stehen Sie im engen Kontakt zu Ihren Mitarbeitern? Arbeiten diese nach klar definierten Zielen? | x | x |
| Legen Sie Wert auf ein gutes Klima in Ihrem Betrieb? | x | x |
| Werden in Ihrem Unternehmen die anvisierten Ziele regelmäßig überprüft? | x | x |
| Werden Sie regelmäßig über die Kosten und Erträge informiert? | x | x |
| Beobachten Sie den Markt sowie Ihre Mitbewerber? | x | x |
| Haben Sie ausreichend Antworten und Strategien in der Schublade, um auch in Zukunft das Marktgeschehen aktiv zu beeinflussen? | x | x |
Auswertung: Haben Sie alle Fragen mit Nein beantwortet besteht dringender Handlungsbedarf. Bauen Sie die Defizite an Hand der Fragen ab. Wenn nur einzelne Fragen negativ ausfallen, konzentrieren Sie sich auf diese Punkte und wiederholen Sie den Test regelmäßig als Erfolgskontrolle.
| Anzeige | |
|
![]() |
Liebe Leserin, lieber Leser,wie oft haben Sie die Situation schon erlebt? Sie haben ein Erstgespräch mit einem potenziellen Neukunden über einen Auftrag. Alles hört sich viel versprechend an. Leider kann oder will sich Ihr Gesprächspartner noch nicht festlegen. Dann – kurze Zeit später – folgt die Absage. Was haben Sie falsch gemacht?
Wahrscheinlich haben Sie zunächst einmal gar nichts falsch gemacht – zumindest bezüglich Ihrer Verhandlungstaktik. Doch möglicherweise haben Sie sich nicht nachdrücklich genug dafür eingesetzt, zumindest eine Teilentscheidung des Kunden einzufordern. Die Folge: Der Kunde hat sich Ihnen gegenüber moralisch nicht verpflichtet gefühlt. Damit war der Weg für ihn frei, sich auch bei Wettbewerbern nach einem Angebot umzuhören. Wie Sie das zukünftig verhindern, erfahren Sie in unserem Beitrag weiter unten. Viel Spaß beim Lesen.
Wahrscheinlich haben Sie zunächst einmal gar nichts falsch gemacht – zumindest bezüglich Ihrer Verhandlungstaktik. Doch möglicherweise haben Sie sich nicht nachdrücklich genug dafür eingesetzt, zumindest eine Teilentscheidung des Kunden einzufordern. Die Folge: Der Kunde hat sich Ihnen gegenüber moralisch nicht verpflichtet gefühlt. Damit war der Weg für ihn frei, sich auch bei Wettbewerbern nach einem Angebot umzuhören. Wie Sie das zukünftig verhindern, erfahren Sie in unserem Beitrag weiter unten. Viel Spaß beim Lesen.
Ihre
Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell
60% der Unternehmensverlagerungen gehen in die neuen EU-Länder
Rund 14% der Unternehmen mit 100 und mehr Beschäftigten in Deutschland verlagerten zwischen 2001 und 2006 einen Teil ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten ins Ausland. 4% planen eine Verlagerung bis Ende 2009. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen rund 60% dieser Unternehmen Verlagerungen in die 12 neuen EU-Mitgliedstaaten vor, gefolgt von China (36% der Unternehmen) und den 15 bisherigen EU-Mitgliedstaaten (30%). Bei den wirtschaftlichen Aktivitäten handelt es sich beispielsweise um die Buchhaltung, Call-Center-Bereiche oder Teile der Produktion.
Die Industrie war mit rund 26% ihrer Unternehmen deutlich intensiver an tatsächlichen Verlagerungen ins Ausland beteiligt als die übrige Wirtschaft (9% der Unternehmen). Der Hochtechnologiebereich der Industrie trat besonders stark hervor: 33% der hier tätigen Unternehmen gaben Verlagerungen ins Ausland an. Von den Unternehmen, die wissensintensive Dienstleistungen (zum Beispiel Unternehmensberatung, Softwareentwicklung) anbieten, haben 19% wirtschaftliche Aktivitäten ins Ausland verlagert.
Die Unternehmen machen mit Verlagerungen ins Ausland überwiegend positive Erfahrungen. Neben einer besseren Positionierung im Wettbewerb (73%) werden vor allem die geringeren Lohnkosten genannt (67%). Der leichtere Zugang zu neuen Märkten wird als weiterer Vorteil gesehen (55%). Allerdings steigt mitunter der erforderliche Aufwand für die Logistik (14%).
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.destatis.de.
Die Industrie war mit rund 26% ihrer Unternehmen deutlich intensiver an tatsächlichen Verlagerungen ins Ausland beteiligt als die übrige Wirtschaft (9% der Unternehmen). Der Hochtechnologiebereich der Industrie trat besonders stark hervor: 33% der hier tätigen Unternehmen gaben Verlagerungen ins Ausland an. Von den Unternehmen, die wissensintensive Dienstleistungen (zum Beispiel Unternehmensberatung, Softwareentwicklung) anbieten, haben 19% wirtschaftliche Aktivitäten ins Ausland verlagert.
Die Unternehmen machen mit Verlagerungen ins Ausland überwiegend positive Erfahrungen. Neben einer besseren Positionierung im Wettbewerb (73%) werden vor allem die geringeren Lohnkosten genannt (67%). Der leichtere Zugang zu neuen Märkten wird als weiterer Vorteil gesehen (55%). Allerdings steigt mitunter der erforderliche Aufwand für die Logistik (14%).
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.destatis.de.
So verpflichten Sie Ihren Kunden moralisch
Aufträge gehen manchmal auch deshalb verloren, weil sich Kunden ungern auf eine Entscheidung einlassen. Dabei ist es wichtig, sich gerade im ersten Gespräch dafür einzusetzen, dass der Kunde zumindest eine Teilentscheidung trifft. Durch eine (Teil-) Zusage ist Ihr Kunde Ihnen gegenüber nämlich moralisch verpflichtet. Damit machen Sie es ihm deutlich schwerer, zu einem Konkurrenten zu wechseln. Mit folgenden Taktiken nehmen Sie Ihre Kunden zukünftig in die Pflicht:
- Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kunden fest, was bis zum Folgegespräch zu erledigen ist. Sie bewirken damit, dass Ihr Kunde zu Ihrem Unternehmen eine engere Bindung aufbaut. Außerdem hat er weniger Zeit, sich mit Konkurrenzangeboten zu beschäftigen.
- Wenn noch keine Entscheidung getroffen wurde, stellen Sie dem Kunden zum Abschluss des Gesprächs Fragen: Was können wir noch tun, damit wir den Auftrag erhalten? Wenn dieser Punkt gelöst ist, geht der Auftrag dann an uns?
- Bei Stammkunden sollten Sie vor allem an die guten Geschäftsbeziehungen appellieren: Kann ich mich aufgrund unserer langjährigen und guten Geschäftsbeziehungen darauf verlassen, dass Sie den Auftrag nicht an ein anderes Unternehmen vergeben?
| Anzeige | |
|
![]() |
Liebe Leserin, lieber Leser,als Vertriebsprofi gehören Verkaufsgespräche und regelmäßige Berichte an Ihren Vorgesetzten zu Ihrem Alltag. Geht es jedoch darum, eine Rede vor einem größeren Publikum zu halten, bekommt der ein oder andere Routinier schon Bauchschmerzen. Das Thema sitzt, das Publikum ist bekannt - und trotzdem ein leichtes Unwohlsein? Dabei müssen Sie nur schlimmsten Fehler vermeiden. Kurt Tucholsky erklärt Ihnen in 3 Minuten, was schlechter Redner tun muss.
Und wenn das ersehnte Spenderherz doch noch kommt, ist es für den Patienten oft schon zu spät, weil andere Organe lahmen und der Körper geschwächt ist. Der Grund für die langen Wartezeiten ist schlicht der Mangel an Organen. Diesem Trend will ein Entwicklungsteam aus den USA ein Ende bereiten. Mit einem biokünstlichen Herz werden alte Herzen zu neuem Leben erweckt werden.
Den richtigen Draht zum Publikum bei Ihrer nächsten Rede wünscht Ihnen
Und wenn das ersehnte Spenderherz doch noch kommt, ist es für den Patienten oft schon zu spät, weil andere Organe lahmen und der Körper geschwächt ist. Der Grund für die langen Wartezeiten ist schlicht der Mangel an Organen. Diesem Trend will ein Entwicklungsteam aus den USA ein Ende bereiten. Mit einem biokünstlichen Herz werden alte Herzen zu neuem Leben erweckt werden.
Den richtigen Draht zum Publikum bei Ihrer nächsten Rede wünscht Ihnen
Ihre
Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Nach Kurt Tucholsky: Ratschläge für einen schlechten Redner
Einige Dinge haben sich seit 1930 kaum verändert: Nichts ist schlimmer als pure Langeweile, wenn Sie einem Redner zuhören müssen. Kurt Tucholsky bietet die Anleitung für schlechte Redner.
Fang nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang! Etwa so: "Meine Damen und Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich Ihnen kurz..." Hier haben Sie schon so ziemlich alles, was einen schönen Anfang ausmacht: eine steife Anrede; der Anfang vor dem Anfang: Die Ankündigung, dass und was Sie zu sprechen beabsichtigen, und das Wörtchen kurz. So gewinnen Sie im Nu die Herzen und die Ohren der Zuhörer.
Denn das hat der Zuhörer gern: dass er Ihre Rede wie ein schweres Schulpensum präsentiert bekommt; dass Sie mit dem drohen, was Sie sagen werden, sagen und schon gesagt haben. Immer schön umständlich! Sprechen Sie nicht frei - das macht einen so unruhigen Eindruck. Am besten ist es: Sie lesen Ihre Rede ab. Das ist sicher und zuverlässig. Außerdem freut es jedermann, wenn der lesende Redner nach jedem viertel Satz hochblickt, um zu kontrollieren, ob auch noch alle da sind.
Wenn Sie gar nicht hören wolle, was man Ihnen so freundlich rät, und wollen Sie durchaus frei sprechen ... Sie Laie! Nehmen Sie sich doch ein Beispiel an unsern professionellen Rednern, den Politikern – haben Sie die schon mal frei sprechen hören? Die schreiben sich sicherlich zu Hause auf, wann sie "Hört! hört!" rufen ... ja, also wenn Sie denn frei sprechen müssen: Sprechen Sie, wie Sie schreiben.
Sprechen Sie in langen, langen Sätzen - solchen, bei denen Sie, die Sie sich zu Hause, wo Sie ja die Ruhe hatten, die Sie so sehr benötigen, Ihrer Kinder ungeachtet, vorbereiten, genau wissen, wie das Ende ist, die Nebensätze schön ineinandergeschachtelt, so dass der Hörer, ungeduldig auf seinem Sitz hin und her träumend, sich in einem Kolleg wähnend, in dem er früher so gern geschlummert hat, auf das Ende solcher Periode wartet ... nun, ich habe Ihnen wohl eben ein guten Beispiel gegeben.
Fangen Sie immer bei den alten Römern an und geben Sie stets die geschichtlichen Hintergründe der Sache. "Lassen Sie mich Ihnen in aller Kürze die Entwicklungsgeschichte der chinesischen Wirtschaft seit dem Jahre 2000 vor Christi Geburt ..." Sie haben ganz recht: man versteht es ja sonst nicht, wer kann denn das alles verstehen, ohne die geschichtlichen Hintergründe ... sehr richtig! Die Leute sind doch nicht in Ihren Vortrag gekommen, um lebendiges Leben zu hören, sondern das, was sie auch in den Büchern nachschlagen können.
Legen Sie alles in die Nebensätze: Sag nie: "Die Steuern sind zu hoch." Das ist zu einfach. Sag: "Ich möchte zu dem, was ich soeben gesagt habe, noch kurz bemerken, dass mir die Steuern bei weiten ..." So heißt das!
Kündigen Sie den Schluss Ihrer Rede lange vorher an, damit die Hörer vor Freude nicht einen Schlaganfall bekommen. Kündigen Sie den Schluss an, und dann beginnen Sie Ihrer Rede von vorne und reden noch eine halbe Stunde. Dies können Sie mehrere Male wiederholen.
(Quelle: Tucholsky, Kurt: Gesammelte Werke Bd. III, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 1960, S. 600)
Einige Dinge haben sich seit 1930 kaum verändert: Nichts ist schlimmer als pure Langeweile, wenn Sie einem Redner zuhören müssen. Kurt Tucholsky bietet die Anleitung für schlechte Redner.
Fang nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang! Etwa so: "Meine Damen und Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich Ihnen kurz..." Hier haben Sie schon so ziemlich alles, was einen schönen Anfang ausmacht: eine steife Anrede; der Anfang vor dem Anfang: Die Ankündigung, dass und was Sie zu sprechen beabsichtigen, und das Wörtchen kurz. So gewinnen Sie im Nu die Herzen und die Ohren der Zuhörer.
Denn das hat der Zuhörer gern: dass er Ihre Rede wie ein schweres Schulpensum präsentiert bekommt; dass Sie mit dem drohen, was Sie sagen werden, sagen und schon gesagt haben. Immer schön umständlich! Sprechen Sie nicht frei - das macht einen so unruhigen Eindruck. Am besten ist es: Sie lesen Ihre Rede ab. Das ist sicher und zuverlässig. Außerdem freut es jedermann, wenn der lesende Redner nach jedem viertel Satz hochblickt, um zu kontrollieren, ob auch noch alle da sind.
Wenn Sie gar nicht hören wolle, was man Ihnen so freundlich rät, und wollen Sie durchaus frei sprechen ... Sie Laie! Nehmen Sie sich doch ein Beispiel an unsern professionellen Rednern, den Politikern – haben Sie die schon mal frei sprechen hören? Die schreiben sich sicherlich zu Hause auf, wann sie "Hört! hört!" rufen ... ja, also wenn Sie denn frei sprechen müssen: Sprechen Sie, wie Sie schreiben.
Sprechen Sie in langen, langen Sätzen - solchen, bei denen Sie, die Sie sich zu Hause, wo Sie ja die Ruhe hatten, die Sie so sehr benötigen, Ihrer Kinder ungeachtet, vorbereiten, genau wissen, wie das Ende ist, die Nebensätze schön ineinandergeschachtelt, so dass der Hörer, ungeduldig auf seinem Sitz hin und her träumend, sich in einem Kolleg wähnend, in dem er früher so gern geschlummert hat, auf das Ende solcher Periode wartet ... nun, ich habe Ihnen wohl eben ein guten Beispiel gegeben.
Fangen Sie immer bei den alten Römern an und geben Sie stets die geschichtlichen Hintergründe der Sache. "Lassen Sie mich Ihnen in aller Kürze die Entwicklungsgeschichte der chinesischen Wirtschaft seit dem Jahre 2000 vor Christi Geburt ..." Sie haben ganz recht: man versteht es ja sonst nicht, wer kann denn das alles verstehen, ohne die geschichtlichen Hintergründe ... sehr richtig! Die Leute sind doch nicht in Ihren Vortrag gekommen, um lebendiges Leben zu hören, sondern das, was sie auch in den Büchern nachschlagen können.
Legen Sie alles in die Nebensätze: Sag nie: "Die Steuern sind zu hoch." Das ist zu einfach. Sag: "Ich möchte zu dem, was ich soeben gesagt habe, noch kurz bemerken, dass mir die Steuern bei weiten ..." So heißt das!
Kündigen Sie den Schluss Ihrer Rede lange vorher an, damit die Hörer vor Freude nicht einen Schlaganfall bekommen. Kündigen Sie den Schluss an, und dann beginnen Sie Ihrer Rede von vorne und reden noch eine halbe Stunde. Dies können Sie mehrere Male wiederholen.
(Quelle: Tucholsky, Kurt: Gesammelte Werke Bd. III, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 1960, S. 600)
Biomedizin: US-Forscher erwecken alte Herzen zu neuem Leben
Könnte ein rundum erneuertes Herz bald eine Alternative zum klassischen Spenderherz sein?
Angesichts des anhaltenden Mangels an Spenderorganen suchen Wissenschaftler weltweit nach Alternativen. Kranke Organe durch mechanische Nachbildungen zu ersetzen, war bislang allerdings nicht erfolgreich.
Das Entwicklerteam um Doris Taylor von der University of Minnesota in Minneapolis versucht sich nun an der Schaffung eines „biokünstlichen Herzens“.
Die Idee dabei ist, dass die Grundstrukturen des Herzens naturbelassen bleiben und frische Zellen das Herz wieder zum Leben erwecken sollen.
Die biomedizinischen Testverfahren sahen wie folgt aus:
US-Forscher streiften von den Herzen ausgewachsener Ratten alle Zellen ab, so dass nur noch das Grundgerüst aus Herzkammern, Klappen und Gefäßen übrig blieb. Dieses besiedelten sie anschließend mit frischen Zellen neu und erweckten das Herz wieder zum Leben. Auch andere Organe ließen sich in ersten Versuchen auf diesem Weg für die Transplantationsmedizin gewinnen. Zunächst wurden äußere Zellen der Herzen entfernt
Mit Hilfe spezieller Reinigungsmittel. Das Herzgerüst wurde dann wieder mit Herzzellen neugeborener Ratten ausgefüllt.
Zum Leben erweckt wurden die Herzen, indem die Wissenschaftler, zum einen rhythmisch eine Flüssigkeit durch den Herzmuskel pumpten und das Herz mit elektrischen Impulsen stimulierten.
Die Technik wurde auch bereits mit dem Herz eines Schweins erfolgreich getestet. Dieses ist dem Herzen des Menschen in Größe und Komplexität ähnlicher als ein Rattenherz. Prinzipiell sei dieses Verfahren auch für viele andere Organe geeignet, wie etwa Lunge, Leber oder Niere.
Der eigentliche Nutzen stellt sich nun in zweierlei Hinsicht heraus. Patienteneigene, kranke Organe können auf diese Weise erneuert werden. Auf der anderen Seite könnten die Mediziner auf Vorratsorgane für die Transplantationsmedizin zurückgreifen.
Angesichts des anhaltenden Mangels an Spenderorganen suchen Wissenschaftler weltweit nach Alternativen. Kranke Organe durch mechanische Nachbildungen zu ersetzen, war bislang allerdings nicht erfolgreich.
Das Entwicklerteam um Doris Taylor von der University of Minnesota in Minneapolis versucht sich nun an der Schaffung eines „biokünstlichen Herzens“.
Die Idee dabei ist, dass die Grundstrukturen des Herzens naturbelassen bleiben und frische Zellen das Herz wieder zum Leben erwecken sollen.
Die biomedizinischen Testverfahren sahen wie folgt aus:
US-Forscher streiften von den Herzen ausgewachsener Ratten alle Zellen ab, so dass nur noch das Grundgerüst aus Herzkammern, Klappen und Gefäßen übrig blieb. Dieses besiedelten sie anschließend mit frischen Zellen neu und erweckten das Herz wieder zum Leben. Auch andere Organe ließen sich in ersten Versuchen auf diesem Weg für die Transplantationsmedizin gewinnen. Zunächst wurden äußere Zellen der Herzen entfernt
Mit Hilfe spezieller Reinigungsmittel. Das Herzgerüst wurde dann wieder mit Herzzellen neugeborener Ratten ausgefüllt.
Zum Leben erweckt wurden die Herzen, indem die Wissenschaftler, zum einen rhythmisch eine Flüssigkeit durch den Herzmuskel pumpten und das Herz mit elektrischen Impulsen stimulierten.
Die Technik wurde auch bereits mit dem Herz eines Schweins erfolgreich getestet. Dieses ist dem Herzen des Menschen in Größe und Komplexität ähnlicher als ein Rattenherz. Prinzipiell sei dieses Verfahren auch für viele andere Organe geeignet, wie etwa Lunge, Leber oder Niere.
Der eigentliche Nutzen stellt sich nun in zweierlei Hinsicht heraus. Patienteneigene, kranke Organe können auf diese Weise erneuert werden. Auf der anderen Seite könnten die Mediziner auf Vorratsorgane für die Transplantationsmedizin zurückgreifen.
| Anzeige | |
|
| Info |
|







