DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 17.12.2008
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Dies sind Ihre Themen:
3-Länder-Vergleich: Deutschland mit geringerem Reformelan als Nachbarn
Die häufigsten Fehler bei der Motivation – und wie Sie sie vermeiden (Teil 2)
Instandhaltungsvorteile durch neue Werkstoffe
Worauf Sie beim Kauf von Elektrogeräten achten sollten!
Euro: Gegen die Krise gewappnet
Checkliste: Das sollten Sie beim Networking beachten
Mit diesen Schritten sichern Sie sich eine Erfindervergütung
Erfolgsfaktor Gebrauchsanleitung – Fachverband Tekom zeichnete anwenderfreundliche Anleitungen aus
Aus der Wissenschaft: Mit molekularbiologischen Methoden Gammelfleisch auf der Spur
Seminar-Tipp: „Führungstraining für Laborleiter“ vom 09. bis 10. März 2009 in Essen, Haus der Technik
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Liebe Leserin, lieber Leser,Auch dieses Mal finden Sie wieder viele praxisorientierte Beiträge, die Ihnen in Ihrem Berufsleben eine Hilfestellung bei Fragen der Mitarbeitermotivation, des Projektmanagements und in vielen anderen Bereichen bieten. Die Themen in dieser Ausgabe beschäftigen sich u. a. mit der Teamentwicklung, dem Konfliktgespräch und der Unternehmenskultur.
Wie immer erhalten Sie dazu auch eine Ausgabe der „Kompakt-Infos für technische Führungskräfte“ – und mitten drin unser Leser-Quiz.
Die Lösung – und das verspreche ich Ihnen – ist dieses Mal wirklich einfach. Schicken Sie uns die Lösung, und Sie haben die Chance, einen unserer Preise zu gewinnen. Werfen Sie doch direkt einen Blick in die „Kompakt-Infos“.
Wir wünschen viel Glück für die richtige Lösung.
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"
Die Schweiz hat in den vergangenen 12 Monaten eine bessere Wirtschaftspolitik betrieben als Österreich und Deutschland. Das zeigt das D A CH-Reformbarometer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Zum Start im September 2002 auf 100 normiert, beurteilt es, wie Vorhaben in den Bereichen Arbeitsmarkt-, Sozial- sowie Steuer- und Finanzpolitik die ökonomischen Rahmenbedingungen in den 3 Ländern verändert haben.
Danach ist das Reformbarometer in der Schweiz von Oktober 2007 bis September 2008 um 4,1 Zähler auf 109,4 Punkte gestiegen. Den größten Fortschritt erzielten die Schweizer mit einem Reformentwurf zur Mehrwertsteuer. Der Abbau zahlreicher Ausnahmen und der neue Einheitssatz von 6,1 % dürften das Steuersystem erheblich vereinfachen.
In Österreich sackte der Indikator dagegen von 112,1 auf 107,3 Zähler ab – das stärkste Minus seit 6 Jahren. Im Zuge des Wahlkampfs bediente die Politik vor allem einzelne Interessengruppen. Zum Beispiel dürfen sich die Pensionisten über eine kräftige Rentenerhöhung freuen; Pendler können eine höhere Fahrtkostenpauschale geltend machen.
In Deutschland gab das Barometer um 3,5 auf 105,7 Punkte nach. Dies liegt unter anderem daran, dass die Große Koalition die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I wieder verlängert, die Mindestlohnpläne verschärft und die Reform der Erbschaftssteuer unzureichend konzipiert hat.
Ihr Verhalten als technische Führungskraft entscheidet maßgeblich darüber, ob Ihre Mitarbeiter motiviert ihrer Arbeit nachgehen oder nicht. Diese Fehler sollten Sie auf jeden Fall vermeiden:
Fehler 5: Sie weisen Mitarbeitern scheinbar sinnlose Aufgaben zu
Wenn ein Mitarbeiter nicht erkennen kann, ob eine Tätigkeit sinnvoll ist oder nicht, führt er sie lustlos aus. Das Arbeitsergebnis ist dementsprechend. Sollten Sie also Aufgaben und Tätigkeiten delegieren, dann informieren Sie den Mitarbeiter immer über den Zusammenhang, in der sie stehen.
Fehler 6: Sie zeigen kein Vertrauen in die Kompetenz von Mitarbeitern
Mitarbeiter, die ihre Fähigkeiten nicht einbringen dürfen, werden zur Unselbstständigkeit erzogen. Ihr Motivationspotenzial liegt brach. Stellen Sie ihre Mitarbeiter deshalb vor Herausforderungen. Gewähren Sie Freiräume für Eigenverantwortung.
Fehler 7: Sie wissen alles besser
Sie wissen viel. Aber müssen Sie deshalb auch gleich alles besser wissen? Akzeptieren Sie, dass Ihre Mitarbeiter manches wissen, von dem Sie keine Ahnung haben. Loben Sie sie dafür und regen Sie sie zu Verbesserungsvorschlägen und Ideen an.
Fehler 8: Sie schätzen Ihre Mitarbeiter gering
Jeder Mitarbeiter möchte ernst genommen und respektiert werden. Geringschätzung aber zerstört Motivation und Engagement. Zeigen Sie Interesse für Ihre Mitarbeiter – und signalisieren Sie, dass Ihnen Ihre Mitarbeiter etwas wert sind.
Übrigens: Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag M 64 „Mitarbeiter richtig einschätzen, motivieren fördern – Nutzen Sie individuelle Strategien für Ihren Führungserfolg“.
Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
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Liebe Leserin, lieber Leser,Welche Verfahren und Methoden verringern die Abnutzung?
Wie lässt sich der Verschleiß nachweisen und wie können die gefürchteten Spontanausfälle vermieden werden?
Besonders bei Neuanschaffungen können Sie die Vorteile von neuen Materialien nutzen, die Ihnen gegenüber den konventionellen Werkstoffen oft wesentliche Vorteile bringen. Dazu mehr im folgenden Beitrag.
Die Woco-Gruppe in Bad Soden ist Zulieferer u. a. für die Automobilbranche und Spezialist für Polymersysteme. Das Unternehmen hat für den 3-Liter-Dieselmotor eines deutschen Automobilherstellers einen Endschalldämpfer aus Kunststoff entwickelt, der 13 kg leichter ist als die bisherige Variante und dabei noch die Hälfte des Bauraums spart. Aber der neue Werkstoff hat noch weitere Vorteile.
So verringert sich der Abgasgegendruck durch den kleineren Dämpfer um mehr als 50 Prozent. Dies führt zu einer höheren Motorenleistung von 4 kW. Diese Mehrleistung soll aber nicht genutzt werden. Das Ziel ist es, bei gleicher Leistung den Kraftstoffverbrauch zu senken.
Für den Instandhaltungsbereich könnten Kunststoffe besonders interessant werden. So ist der neue Stoff hitzebeständig bis 250 °C und in Bezug auf Temperaturschwankungen absolut formstabil. Besonders Materialausdehnungen aufgrund von Temperaturänderungen sind häufig die Ursache für höheren Verschleiß oder spontane Brüche. Auch das Wärmeisolationsverhalten ist bei dem realisierten Kunststoffdämpfer gegenüber einer Stahlblechvariante wesentlich günstiger. Im Fahrbetrieb werden an der Außenhaut lediglich Werte von 170 °C erreicht, bei der herkömmlichen Anlage sind es bis zu 400 °C. Außerdem oxidiert der Kunststoff nicht.
Aber das Beispiel ist nicht die einzige Einsatzmöglichkeit für den Ersatz von Metallen durch Kunststoffe. Auch im Federbau setzt Woco erfolgreich neue Werkstoffe (Polyurethan-Kautschuk) ein, der langlebiger als Stahl ist und dabei noch wesentlich bessere Federeigenschaften aufweist.
Kurzcheck: „Elektrische Sicherheit“
- Ist neben dem CE-Zeichen, das Prüfzeichen einer nationalen Prüfstelle vorhanden? (VDE, ÖVE, Kema Keur, ENEC, GS etc.)
- Enthält die Produktkennzeichnung Angaben zur Spannung (V), Stromstärke (A) oder Leistung (W, VA) sowie Hersteller und Typ?
- Ist eine deutsche Bedienungsanleitung vorhanden? (Dies kann bei sehr einfachen Produkten wie Lampen entfallen)
- Ist die Anschlussleitung sicher befestigt und auf Zug gesichert?
- Ist ein Knickschutz für die Leitungseinführung vorhanden?
- Kann das Kabel an der Gehäuseeinführung scheuern? Sind dort scharfe Kanten und Grate?
- Handelt es sich bei einer 2-adrigen Zuleitung um ein Gerät mit Schutzisolierung (Schutzklasse II) oder Schutzkleinspannung (Schutzklasse III)?
- Ist die Schutzart entsprechend der Nutzung? (Für Geräte, die im Freien zum Einsatz kommen mindesten IPX4 oder IPX5)
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Liebe Leserin, lieber Leser,Doch Beziehungsnetzwerke funktionieren auf Dauer nur, wenn Sie regelmäßig gepflegt werden. Das heißt: Sie müssen sich um Ihren Netzwerkpartner bemühen. Und die einfachste und am wenigsten zeitaufwendige Methode ist die, ihn anzurufen. Machen Sie deshalb einen Anfang und rufen Sie den ehemaligen Kollegen endlich an, zu dem Sie seit Wochen wieder den Kontakt aufnehmen wollten.
Was Sie dabei beachten sollten und was Sie unbedingt bei der Kontaktpflege zu wichtigen Netzwerkpartnern vermeiden sollten, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten. Viel Erfolg für die Umsetzung.
Ihrer Gemeinschaftswährung haben es die Eurostaaten auch zu verdanken, dass die Finanzmarktkrise sie nicht noch viel härter trifft, als es ohnehin der Fall ist. Das Beispiel Polen zeigt die möglichen Verwerfungen:
Dort haben viele Bauherren in den vergangenen Jahren günstigere Darlehen in Fremdwährungen wie dem Euro oder dem Schweizer Franken aufgenommen. Im Zuge der Finanzkrise hat jedoch der Zloty allein in den vergangenen 6 Monaten gegenüber dem Euro um 10 % abgewertet, gegenüber dem Franken sogar um 15 %. Dadurch steigt die Gefahr, dass polnische Kreditnehmer ihre Hypothekenraten nicht mehr zahlen können.
Größere Währungsräume wie die Eurozone sind vor solchen Fehlentwicklungen eher gefeit. Zum einen werden Fremdwährungskredite angesichts des großen und günstigen heimischen Angebots kaum benötigt. Zum anderen ist beim Euro als zweitwichtigster Reservewährung der Welt kaum mit größeren Schwankungen zu rechnen.
- Machen Sie sich bewusst: Networking ist nicht nur eine Technik, sondern schließt die Person mit ein.
- Zeigen Sie Interesse an Ihrem Gegenüber. Demonstrieren Sie das, indem Sie aktiv zuhören und immer wieder nachfragen.
- Trennen Sie bei Themen nicht streng zwischen beruflich und privat. Lassen Sie bei Gesprächen auch Persönliches einfließen. Dadurch schaffen Sie Vertrauen.
- Überlegen Sie kurz, welche persönlichen Elemente Sie einfließen lassen. Allzu plumpe Vertraulichkeit oder detaillierte Informationen über sich oder Ihre Familie sind tabu.
- Bedenken Sie bei Gefälligkeiten: Bieten Sie nur die an, die Sie auch einlösen können. Ansonsten könnte es sich eher negativ auf Sie und die Beziehung zu Ihrem Netzwerkpartner auswirken: Sie könnten in den Ruf geraten, unzuverlässig zu sein.
- Fordern Sie umgekehrt nur das ein, was für Ihren Partner ohne Risiko ist.
- Verlangen Sie nie etwas, was kaum oder nur unter schwierigsten Umständen zu bewältigen ist.
- Zeigen Sie sich zuverlässig, vor allem in schwierigen Situationen. Ihr Netzwerkpartner wird es Ihnen später einmal danken.
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Liebe Leserin, lieber Leser,Lesen Sie wie Sie verfahren, wenn eine patentfähige Idee im Rahmen des Angestelltenverhältnisses für das Unternehmen geboren wurde.
Der Fachverband Technische Kommunikation und Informationsentwicklung (Tekom) ehrte in diesem Jahr wieder Unternehmen, die für ihre Kunden Dokumentationen und Betriebsanleitungen in vorbildlicher Weise verfassen und ihren innovativen Produkten beilegen.
Die Preisträger dürfen mit diesem Preis werben und auf die Qualität der Anleitung aufmerksam machen. Das ist vor allem für den Vertrieb ein entscheidendes Argument. Vielleicht können Sie Ihr Unternehmen dafür gewinnen sich in 2009 an dem Wettbewerb zu beteiligen.
Zuvor wünsche ich Ihnen schöne Weihnachtstage
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb
Schritt 1: So melden Sie Ihre Erfindung
Fertigen Sie eine detaillierte Beschreibung Ihrer Erfindung mit Datum und Ihrem Namen mindestens in 2facher Ausfertigung an. Fügen Sie alle erfindungsrelevanten Materialien (z.B. Zeichnungen, Dokumentation von der Prototypenentwicklung) bei. Übergeben Sie Ihre Erfindungsmeldung an einen vertrauenswürdigen Vorgesetzten – am besten in Gegenwart einer weiteren Person als Zeugen. Lassen Sie sich den Erhalt quittieren und Ihre identische Kopie der Meldung gegenzeichnen.
2. Schritt: Behalten Sie die Prüfungsfrist Ihres Arbeitgebers im Auge
Ihre Unternehmensleitung hat jetzt 4 Monate Zeit, Ihre Erfindung zu bewerten. Innerhalb dieser Frist muss Ihre Firma Ihnen mitteilen, ob sie ihr Verfügungsrecht über das Patent ganz oder teilweise ausüben will.
3. Schritt: Die Anmeldung zum Patent für den Arbeitgeber
Beansprucht Ihr Arbeitgeber das Patent, verlieren Sie Ihre Erfinderrechte. Im Gegenzug trägt der Arbeitgeber sämtliche Kosten der Anmeldung, Aufrechterhaltung und Durchsetzung des Patentes und ist verpflichtet, Ihre Leistung angemessen zu vergüten (§9 Abs. 1 ArbnErfG). Ihre Erfindung wird dann als Patent Ihres Arbeitgebers angemeldet, wobei Sie als Erfinder genannt werden. Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, ihm gemeldete Diensterfindungen unverzüglich anzumelden.
4. Schritt: Ihr Arbeitgeber verzichtet auf das Patent
Lassen Sie sich den Verzicht auf das Patent durch Ihren Arbeitgeber schriftlich bescheinigen. Ihre Firma müsste in der Bescheinigung ihr Verfügungsrecht abtreten. Lässt Ihr Arbeitgeber die 4-Monats-Frist verstreichen, dürfen Sie Ihre Erfindung ebenfalls selbst verwerten. Alle im Zusammenhang mit dem Patent anfallenden Kosten tragen Sie in dem Fall als Privatperson.
5. Schritt: Verhandeln Sie hartnäckig, wenn Ihr Arbeitgeber die Erfindung für sich beansprucht
Beansprucht Ihr Arbeitgeber die Erfindung, müssen Sie intensiv mit ihm über Ihre Erfindervergütung verhandeln. Wenn Sie die Erfindung im Zusammenwirken mit Kollegen gemacht haben, ist auch zu klären, welchen Anteil Sie beigetragen haben.
Diese Auszeichnung steht für besonders anwenderfreundliche Gebrauchs- und Betriebsanleitungen sowie Online-Hilfen. Ermittelt wurden die Preisträger in einem umfangreichen Prüfverfahren.
Bis Mitte Mai 2008 konnten Bewerber eine oder mehrere Anleitungen sowie Online-Hilfen für den Dokumentationspreis einreichen. Produkte wie Hausnotrufgeräte, Software, sogar ein LKW wurden der Jury vorgestellt.
Da jede Anleitung, egal ob für Industrie- oder Konsumgüter, letztlich den gleichen fachlichen Qualitätsanforderungen genügen muss, ist das Produkt nicht entscheidend.
Ein Gutachterteam aus 29 Experten prüft die Dokumentationsqualität nach einem umfangreichen Katalog überprüft.
Eins ist sicher:
Stimmt die Anleitung nicht, dann begebt sich Ihr Unternehmen als Produzent in die Gefahr von Instruktionsfehlern. Und das bedeutet: Produkthaftung und Produzentenhaftung bis hin zum Strafvollzug.
Geprüft werden die Anleitungen in zwei Etappen.
- Gliederung und Text,
- Abbildungen,
- Gestaltung,
- Sicherheitshinweise,
- Navigation und
- Umfang.
2. Schritt: Die Gutachter prüfen die Anleitung anhand des Produkts inhaltlich.
Beispielsweise wird überprüft, ob die Anleitung mit dem Produkt übereinstimmt oder ob Bedienhinweise eindeutig und am Produkt nachvollziehbar sind.
Alle Schritte der Prüfung unterstützt ein webbasiertes Bewertungssystem, das einen Kriterienkatalog enthält, nach dem die Gutachter vorgehen. Über 100 Leitfragen enthält dieser Katalog.
Zu jeder Anleitung werden zwei unabhängige Gutachten erstellt. Unterscheiden sich 2 Gutachten deutlich voneinander, wird ein 3. Gutachter beauftragt. Am Ende errechnet sich aus dem Gesamtgutachten eine Schulnote. Liegt diese zwischen 1,0 und 2,0, wird das teilnehmende Unternehmen mit einem Dokumentationspreis ausgezeichnet und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Preisverleihung auf der Jahrestagung
Der Verband tekom bieten jedem Preisträger die Möglichkeit, mit dem Dokupreis-Logo auf die Qualität seiner Anleitung aufmerksam zu machen.
Mehr Informationen zum Dokumentationspreis finden Sie unter www.dokupreis.de
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Liebe Leserin, lieber Leser,In regelmäßigen Abständen schockieren uns immer wieder Berichte über so genanntes „Gammelfleisch“.
Um Missstände auch in bereits erhitztem Fleisch nachweisen zu können, wurde an der Universität Bayreuth ein neues Verfahren entwickelt, das es erlaubt die hitzestabile DNA der relevanten Bakterien aufzuspüren.
In dem Seminar „Führungstraining für Laborleiter“ vom 09. bis 10. März 2009 in Essen, lernen Sie anhand bewährter und neuer Methoden, Ihr Labor auch in schwierigen Zeiten erfolgreich zu führen.
Ihre
Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
An der Universität Bayreuth wurde ein molekularbiologisches Verfahren zur Detektion von „Gammelfleisch“ erfolgreich getestet (Diplomarbeit Frau A. Staufenbiel). Bei dieser Methode werden Genabschnitte von Bakterien, die in vergammeltem Fleisch regelmäßig vorkommen, auch nach Erhitzen nachgewiesen.
Die Hauptursache für bakterielle Kontaminationen von Fleisch, sind mit Kot verschmutzte Oberflächen bei der Schlachtung. Darmbakterien besiedeln deshalb als erste die Oberfläche von frischem Fleisch.
Unter hygienisch einwandfreien Verhältnissen befinden sich auf der Oberfläche bei Rind- und Schweinefleisch nach dem Schlachten etwa 1.000 bis 10.000 Keime pro cm2. Verdorbenes Fleisch weist hingegen drastisch erhöhte Keimzahlen auf.
Eine mikrobiologische Analyse, die lediglich die lebenden Mikroorganismen nachweisen kann, ist für hitzebehandeltes Gammelfleisch nicht ausreichend. Die neue Methode führt deshalb einen quantitativen Nachweis der hitzestabilen DNA der relevanten Keime mittels "real time-PCR" durch.
Die Ergebnisse der Arbeit bilden nun die Grundlage für ein Projekt, welches in Zusammenarbeit mit Industriepartnern das Verfahren in die Praxis einführen möchte.
Mehr Informationen erhalten Sie bei bei:
Professor Dr. Mathias Sprinzl
Tel. 0921/55 – 24 73
E-Mail: mathias.sprinzl@uni-bayreuth.de.
Kennen Sie folgende Situation:
Frei werdende Stellen werden oft aus Kostengründen nicht mehr besetzt. Immer weniger Mitarbeiter sollen mehr leisten. Spannungen und Motivationsprobleme sind an der Tagesordnung. Damit steigen die Anforderungen an Sie als Laborleiter erheblich.
In diesem Seminar verbessern Sie Ihre Führungs- und Sozialkompetenz, prüfen Ihr Wissen, bekommen Tipps und trainieren an praktischen Beispielen. Besprochen werden dabei zum Beispiel die folgenden Themen:
- Psychologie und Kommunikation: Kommunikationsprobleme, erfolgreiche Kommunikation, Kommunikationstechniken
- Motivation und Kommunikation: Motivationstechniken, wissenschaftliche Erkenntnisse für den betrieblichen Alltag
- Mitarbeitergespräche: z.B. Aufträge erteilen, Kritikgespräche, schwierige Situationen
Lernen Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter gerade auch in schwierigen Zeiten besser motivieren können.
Trainieren Sie anhand von Moderationstechniken, Teamübungen, Fallbeispielen aus der Praxis und Kommunikationsübungen Ihre Sozialkompetenz. Leicht verständliche Unterlagen erleichtern Ihnen die Umsetzung in die Praxis.
Weitere Informationen unter: http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-03-393-9.html.
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