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DIV Ingenieur-Newsletter: Ihr persönlicher Themenmix vom 03.12.2008


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Dies sind Ihre Themen:

63 % empfehlen ihren Arbeitgeber privat nicht weiter
Checkliste: Diese Regeln gelten für ein Kritikgespräch

MBA-Studiengang mit Schwerpunkt „Instandhaltung“ startet 2009
Kritisieren Sie schnell aber richtig

Gesundheitsmanagement auf dem Vormarsch
Ihr Kunde will plötzlich nicht mehr? Dann reagieren Sie schnell – mit den folgenden 3 Schritten

Mit diesen 9 Tipps wird Ihre Kundenbefragung garantiert erfolgreich
Plagiate werden zukünftig noch besser erkannt

FORUM 2008: „Qualitätsanforderungen im Hochdurchsatz-Screening“ am 25. November 2008 im Vogel Convention Center in Würzburg
Qualitätskontrolliertes Zellkultur-System für Anwendungen in der regenerativen Medizin

Weiterempfehlung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter an Ihre Geschäftspartner oder Kollegin/Kollegen weitersenden wollen, klicken Sie doch einfach hier.

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Managementwissen für Ingenieure

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kritikgespräche sind für Sie als technische Führungskraft und Ihre Mitarbeiter gleichermaßen bedeutungsvoll: Als Führungskraft machen Sie den Mitarbeiter auf ein Fehlverhalten aufmerksam.

Der Mitarbeiter hat die Gelegenheit, sich zu seinem Verhalten zu äußern und eventuelle Missverständnisse aufzuklären. Am Ende des Gesprächs klären Sie dann zusammen, wie das Problem gelöst werden kann. Ein solch heikles Gespräch kann natürlich nicht ad hoc geführt werden. Außerdem sollte es nach bestimmten Regeln ablaufen. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Checkliste weiter unten.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.

Bestimmte Regeln müssen Sie nicht anwenden, um unser Online-Rätsel zu lösen. Sie müssen es nur lösen und uns die richtige Lösung zuschicken.

Dann haben Sie nämlich die Chance, einen unserer attraktiven Preise zu gewinnen.
Die Redaktion wünscht viel Glück für die Lösung.


Ihre


Michaele Gartz
Redakteurin der
"Kompakt-Infos für technische Führungskräfte"


63 % empfehlen ihren Arbeitgeber privat nicht weiter

Ihr Arbeitgeber ist den meisten Arbeitnehmern in Deutschland keine Empfehlung wert.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Online-Stellenportals StepStone, an der in Deutschland 5.157 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demnach sagen 38 % der Befragten, dass sie mit vielen Abläufen in ihrem Unternehmen nicht einverstanden sind und es daher auch nicht empfehlen.

Weitere 25 % arbeiten zwar gerne für ihren Arbeitgeber, verzichten aber trotzdem auf eine Weiterempfehlung im Bekanntenkreis. Nur 37 % sind so sehr von ihrem derzeitigen Arbeitgeber überzeugt, dass sie auch im privaten Bekanntenkreis für ihn werben.

„Der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke ist vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Fachkräftemangels eine wichtige Aufgabe für Unternehmen jeder Größe.

Entscheidend in diesem Prozess:
die Bindung von bestehenden Mitarbeitern.

Überzeugte Mitarbeiter empfehlen ihr Unternehmen gerne weiter und arbeiten so aktiv an der Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte mit. Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen: Offensichtlich sind nur wenige Mitarbeiter von der Arbeitgebermarke ihres Unternehmens überzeugt“, so Frank Hensgens, Vorstand der StepStone Deutschland AG.
 
Checkliste: Diese Regeln gelten für ein Kritikgespräch

  • Führen Sie das Kritikgespräch möglichst bald nach dem betreffenden Vorfall.
  • Ihre Kritik sollte immer sachlich, taktvoll und unter 4 Augen besprochen werden.
  • Benennen Sie zu Anfang des Gesprächs den Anlass für das Kritikgespräch.
  • Begründen Sie ihre Kritik stichhaltig und nachvollziehbar.
  • Planen Sie ausreichend Zeit ein. Ein Kritikgespräch ist Ursachenforschung und bringt Sie zu unvorhersehbaren Gesprächsthemen.
  • Kritisieren Sie lediglich das Fehlverhalten, das in direktem Zusammenhang mit der Arbeit steht. Trennen Sie Person und Verhalten.
  • Begrenzen Sie die Kritikpunkte. Ihr Mitarbeiter muss auch in der Lage sein, sein Verhalten zu ändern. Überfordern Sie ihn deshalb nicht.
  • Bereiten Sie sich auf das Gespräch gut vor. Überprüfen Sie im Vorfeld die Sachlage, bevor Sie kritisieren.
  • Gehen Sie unvoreingenommen in das Gespräch. Hören Sie dem Standpunkt Ihres Mitarbeiters offen zu. Wägen Sie diesen ab.
  • Wärmen Sie in dem Gespräch nicht alte Fehler auf. Bleiben Sie bei der Sache.
  • Halten Sie keine Monologe. Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihrem Mitarbeiter die Gründe für das Fehlverhalten, und wie dieses zukünftig vermieden werden kann.
  • Fragen Sie gezielt. Dadurch regen Sie Ihren Mitarbeiter zu anderen Sichtweisen an.
  • Motivieren Sie Ihren Mitarbeiter, eigene Lösungsvorschläge für sein zukünftiges Verhalten zu erarbeiten.
  • Vereinbaren Sie Hilfsmaßnahmen, die Ihren Mitarbeiter künftig unterstützen.
  • Fördern Sie Eigenverantwortung und Selbstkontrolle.
  • Beenden Sie das Gespräch positiv. Seien Sie nicht nachtragend, und suchen Sie nicht bewusst nach weiteren Fehlern.

Übrigens:
Mehr zum Thema finden Sie im „Praxishandbuch für technische Führungskräfte“, zum Beispiel in unserem Beitrag K 77 „So kritisieren Sie – ohne zu verletzen“.

Als Abonnent haben Sie außerdem Zugang zu einem passwortgeschützten Exklusivbereich. Dort können Sie weitere Beiträge zu diesem wie auch zu vielen anderen Themen downloaden.
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Instandhaltung

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Fachkräftemangel ist gerade für die Instandhaltung ein wachsendes Problem.

Auf der einen Seite wachsen die Ansprüche an die Aufgaben und die Tätigkeit des Instandhalters, auf der anderen Seite gibt es ohnehin schon zu wenig Techniker und Ingenieure.

Abhilfe kann hier nur eine gezielte und qualifizierte Weiterbildung sein, wie sie von Verbänden wie dem „Forum Vision Instandhaltung“ FVI schon lange gefordert werden. Aber der FVI hat sich dabei nicht nur auf das Fordern beschränkt, sondern ist zusammen mit Bildungseinrichtungen aktiv geworden.

Was dabei rum gekommen ist, lesen Sie im folgenden Beitrag.


Ihr


Werner Böcker,
Chefredakteur von Instandhaltung in der Praxis


MBA-Studiengang mit Schwerpunkt „Instandhaltung“ startet 2009

Wachsende Anforderungen an die Verfügbarkeit von Produktionsanlagen, Kostendruck und Outsourcing sowie die komplexer werdenden Prozesse im Instandhaltungsmanagement erzwingen neue Kompetenzen für Fach- und Führungskräfte.

In Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund der International Business School of Service Management ISS in Hamburg und dem Branchenverband Forum Vision Instandhaltung FVI in Dortmund ist auf der Maintain 2008 der Startschuss für den neuen Studiengang gegeben worden.

Das Themengebiet des Service Management erhält durch die Kooperation eine weitere passgenaue Ergänzung: die Studierenden können nun entweder den Schwerpunkt klassisches Service Management auswählen, oder Kenntnisse in der Instandhaltung vertiefen.

Die enge Kooperation von Praxis, Wissenschaft und Lehre ist die Gewährleistung dafür, dass praxisorientierte, zukunftsweisende Themen vermittelt werden.

Mit Start am 16. Januar 2009 können jetzt Fach- und Führungskräfte das bundesweit einzigartige, 2-jährige, berufsbegleitende MBA-Studium in der ISS International Business School of Service Management, Hamburg beginnen.

Für Instandhalter eine neue Karrierechance durch Weiterqualifikation auf  Gebieten wie Wirtschaftsrecht, Betriebswirtschaft, Teamführung, Arbeitssicherheit, Moderation.
Kritisieren Sie schnell aber richtig

Wenn die Dinge nicht so laufen, wie sie sollen, dann müssen Sie Kritik üben. Aber dabei können Sie auch schnell übers Ziel hinaus schießen.

Auf der anderen Seite sollten Sie natürlich bedenken, dass Kritikgespräche ein sehr wichtiges Führungsinstrument sind. Halten Sie sich die 9 häufigsten Fehler, die Ihnen bei Kritikgesprächen unterlaufen ständig vor Augen, dann erreichen Sie genau den Zweck, den Sie erreichen wollen.

  Falsch  Richtig
Negative GefühleVermeiden Sie Vorurteile gegenüber Ihrem Mitarbeiter.
Zu großer zeitlicher AbstandWarten Sie nicht zu lange mit Ihrer Kritik und geben Sie Ihrem Mitarbeiter die Chance, das Fehlverhalten in kleinen Schritten zu korrigieren.
Emotionale VorwürfeFühren Sie das Gespräch erst, wenn sich bei Ihnen alle Emotionen abgekühlt haben.
Kritik vor anderenKritisieren Sie nur unter 4 Augen.
Handeln auf Grund von Vermutungen oder Hinweisen DritterÜben Sie nur dann Kritik, wenn es auch konkrete Fakten gibt.
Unkonkretes FeedbackIhr Mitarbeiter kann sein Verhalten nur dann ändern, wenn er auch genau weiß, was daran falsch war.
Ungenaue Darstellung der FehlerwirkungBeschreiben Sie die Wirkungen und Folgen des Fehlverhaltens.
Keine Gelegenheit zur StellungnahmeGeben Sie Ihrem Mitarbeiter immer ausreichend Gelegenheit, seinen eigenen Standpunkt darzulegen.
Offener GesprächsausgangSchließen Sie jedes Kritikgespräch mit einer klaren Zielvereinbarung ab.
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Hier finden Sie zahlreiche sofort zu übernehmende Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare,
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  • Warum Sie jeden Mitarbeitertyp anders motivieren müssen
  • Welche Freiräume Sie Mitarbeitern zugestehen sollten
  • Welche Art von Problemen und Entscheidungen Sie unbedingt Ihren Mitarbeitern überlassen sollten
  • Checkliste: So setzen Sie Mitarbeiter richtig ein, so dass ihre Talente am besten zur Geltung kommen
  • Welche Arbeitsbedingungen die Motivation begünstigen
  • Wie Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen
  • Selbsttest: Was motiviert Sie selbst am meisten?
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Betriebsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

sicher haben Sie als Betriebsleiter die folgende Situation schon erlebt: Sie haben eine Anfrage erhalten und dem Kunden ein auf ihn zugeschnittenes Angebot erstellt. Auch ein persönliches Telefonat verlief sehr positiv. Sie gehen davon aus, dass Sie den Auftrag erhalten.

Doch bei Ihrem Anruf heute ist der Kunde mehr als reserviert. Kurz angebunden erzählt er Ihnen nur, dass er sich gegen Ihr Angebot entschieden hat. Gründe für seine Entscheidung nennt er nicht. Und als Sie nachhaken, beendet er das Gespräch mit dem Hinweis, gleich einen Termin zu haben.

Was tun, insbesondere, wenn Sie auf diese Situation nicht vorbereitet waren und so keine Chance hatten, während des Telefonats entsprechend zu reagieren?

Wie Sie diese Aufgabe am besten meistern, erfahren Sie weiter unten.

Viel Erfolg beim Umsetzen unserer Tipps.


Ihre


Michaele Gartz,
Chefredakteurin von Betriebsleitung aktuell


Gesundheitsmanagement auf dem Vormarsch

Die Ausgaben für betriebliche Gesundheitsleistungen sind im vergangenen Jahr in Europa um durchschnittlich 5 % pro Mitarbeiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweite Studie des Beratungsunternehmens Mercer zum Thema der betrieblichen Gesundheitsleistungen.

Danach halten trotz steigender Kosten 62 % der befragten Unternehmen an betrieblichen Gesundheitsleistungen fest, da diesen – besonders in Zeiten sinkender staatlicher Gesundheitsleistungen – bei der Rekrutierung und Bindung von Fach- und Führungskräften im globalisierten Wettbewerb eine bedeutende Rolle zukommt.

Darüber hinaus unterstreichen die Personalverantwortlichen auch die Bedeutung der Kontrolle von Gesundheitsrisiken (55 %) und die Steigerung von Produktivität und Leistungsfähigkeit (51 %).

Doch das hat auch seinen Preis: Der Studie zufolge geben europäische Unternehmen im Durchschnitt 5,3 % ihres Gesamtvergütungsbudgets für betriebliche Gesundheitsleistungen aus.

Obwohl davon auszugehen ist, dass die Kosten weiter steigen werden, scheinen nur wenige Unternehmen die Investitionen in betriebliche Gesundheitsleistungen zu scheuen: 62 % der befragten Personalverantwortlichen in Europa sind demnach davon überzeugt, dass hieraus Produktivitätssteigerungen für die Unternehmen resultieren.
Ihr Kunde will plötzlich nicht mehr? Dann reagieren Sie schnell – mit den folgenden 3 Schritten

Reagiert ein vormals interessierter Kunde plötzlich abweisend auf Ihren Anruf, dann liegt ihm höchstwahrscheinlich ein (für ihn) günstigeres Angebot eines konkurrierenden Unternehmens vor.
Verständlich, dass Ihr Kunde kaum Interesse hat, Ihnen das mitzuteilen. Da Sie aber ein berechtigtes Interesse haben, herauszufinden, ob ein Konkurrenzangebot vorliegt, bleibt Ihnen nur eine Möglichkeit der Reaktion:

Schritt 1: Haken Sie nach
Rufen Sie Ihren Kunden nach einer halben Stunde wieder an. Erklären Sie ihm, dass Sie die Ablehnung nicht verstehen. Weisen Sie auch darauf hin, dass er mit Ihrem Angebot zunächst zufrieden war. In fast allen Fällen wird Ihr Kunde jetzt nicht anders können, als mit der Wahrheit herauszurücken.

Schritt 2: Vergleichen Sie die Angebote
Das ist die Chance, die Sie nutzen können. Nennt der Kunde bspw. ein deutlich günstigeres Angebot eines Konkurrenzunternehmens als Grund, können Sie daran anknüpfen und die Inhalte miteinander vergleichen. Fragen Sie genau nach, welche Leistungen das Konkurrenzangebot beinhaltet und welche Leistungen Sie für den höheren Preis Ihres Angebots anbieten.

Schritt 3: Vereinbaren Sie einen Termin
Bieten Sie danach sofort an, die noch offenen Punkte bei Ihrem Angebot bei einem weiteren Termin zu klären. Möglicherweise bringt es den Kunden dieses Mal nicht zurück. Aber vielleicht haben Sie beim nächsten Angebot wieder beste Chancen?
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Mit dem neuen Praxis-Check „Kosten senken und steuern“ stellen Sie alle Bereiche in Ihrem Unternehmen auf dem Prüfstand:
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  • Wie Sie mit einer Schwachstellen-Analyse versteckten Kosten auf die Spur kommen
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Technischer Vertrieb

Liebe Leserin, lieber Leser,

Im Vertrieb von  Innovationen ist es besonders wichtig, die Perspektive Ihres Kunden zu kennen. Große Unternehmen lassen ihre Kundschaft zumeist durch externe Anbieter befragen. Geschultes Personal und große Datenbanken mit verschiedensten Kundenkreisen sprechen auch für diese Dienstleister. Letztlich entscheidet die Preisfrage, ob Sie Ihre Kunden eher mit dem eigenen Team  befragen. Lesen Sie, worauf Sie dabei achten müssen.

Plagiate sind für großes Ärgernis für alle technischen Beschreibungen. Im schlimmsten Fall bleiben Sie auf Ihren Entwicklungskosten sitzen, weil andere Ihre Leistungen billiger auf den Markt bringe.  Seit geraumer Zeit suchen und bieten die Softwarehersteller deshalb nach Lösungen, um Plagiate zu entdecken.

Die anfängliche Euphorie von einzelnen Erfolgsgeschichten täuschte aber bislang über die bisher mangelhaften Softwareentwicklungen hinweg. Doch nun zeigen sich die ersten Erfolge.

Ich wünsche Ihnen gute Nerven in der hektischen Dezemberwoche.


Ihre


Susanne Langer
Diplom-Physikerin,
Chefredakteurin von Technischer Vertrieb


Mit diesen 9 Tipps wird Ihre Kundenbefragung garantiert erfolgreich

Ihre Kundenbefragung ist immer genau so gut, wie Sie diese geplant haben. Die richtige Konzeption von Anfang an entscheidet also über den Erfolg. Ihr Ziel ist es, zuverlässig an genau die Daten zu gelangen, die Ihnen Auskunft über die Erfolgsaussichten Ihres Produktes geben. Voraussetzung dafür ist eine guten Planung, eine passende Vorlaufzeit und eine gute Durchführung.

Auf diese Dinge müssen Sie achten:
  • Beziehen Sie alle Kommunikationskanäle in Ihre Befragung mit ein: Weisen Sie in allen E-Mails, Direktmails und auf Ihrer Internetseite auf Ihre Befragung hin.
Verschiedene Kommunikationsformen erreichen verschiede Kundengruppen.
  • Die schwerste Aufgabe ist es, den Kunden davon zu überzeugen, sich die Zeit für diese Umfrage zu nehmen. Alle Kunden werden Sie nicht überzeugen können. Doch finden Sie schlagkräftige Argumente aus Sicht der Kunden (Kundennutzen), um die Teilnahmeaktivitäten zu steigern. Preise sind sicher ein Lockmittel, aber kein Allheilmittel. Gerade in der Innovationsbranche (im Bereich Software z.B.) belohnen Firmen die Tester, die auch aktiv das Produkt mitgestalten, indem Sie die Produkte längerfristig oder zu besonderen Konditionen zur Verfügung stellen.
  • Halten Sie bei der Befragung den Datenschutz ein und teilen Sie dies dem Kunden auch mit. Nichts ist schlimmer als, wenn die Befragten das Gefühl bekommen, die Nummer des Haustelefons wurde durch Sie weitergereicht.
  • Honorieren Sie die Bereitschaft der Kunden, die an der Befragung teilnehmen an. Fragen Sie mündlich ab, dann schulen Sie Ihr Personal bitte entsprechend, auch Dankesworte an die Befragten zu verlieren.
  • Fragen Sie sich bei der Erstellung des Fragebogens selbst, ob Sie diesen Bogen beantworten würden, aber auch, ob Sie es könnten! Außerdem: im technischen Bereich ist es manchmal schwer, das so genannte Fachchinesisch zu vermeiden. Legen Sie den Fragebogen Außenstehenden  vor, die nicht so technikversierten sind. Versteht auch diese Käufergruppe Ihre Fragen? Würden Sie selbst alle Angaben auf dem Fragebogen machen?
  • Finden Sie den richtigen Zeitpunkt zur Befragung. Verschicken Sie E-Mails mit der Befragung nicht nachts oder so früh.  Das würde die Wahrscheinlich steigern, dass Ihre Befragung mit den  „andere“ unspezifischen Nachrichten aussortiert wird. Leider werden Umfragen oft als unwichtig beim routinemäßigen Guten-Morgen-Aufräumen eingestuft.
  • Befragen Sie wenige ausgesuchte Unternehmen? Dann suchen Sie sich zielgerichtet den richtigen Ansprechpartner.
  • Überfordern Sie den Bereitwilligen nicht. Beschränken Sie Ihre Fragen also auf ein Minimum.
  • Entscheiden Sie zwischen einem offenen Fragebogen und einem mit begrenzten Antwortmöglichkeiten. Beides hat Vor- und Nachteile. Begrenzte Antwortmöglichkeiten sind einfacher zu erfassen, oft aber auch willkürlicher beantwortet.
Texte erfordern hohen Nachbearbeitungsaufwand. Mitunter erhalten Sie aber sehr spezielle Anregungen, an die Ihr Unternehmen vielleicht noch nicht gedacht hat.
Plagiate werden zukünftig noch besser erkannt

Die Plagiat-Expertin Debora Weber-Wulff stellte kürzlich wieder die gebräuchlichsten Softwareprodukte zur Erkennung von Plagiaten auf den Prüfstand. Die Ergebnisse aus den Vorjahren fielen eher ernüchternd aus. Denn kaum eine Software eignete sich dafür, eine Arbeit zuverlässig daraufhin zu überprüfen, ob der Verfasser oder die Verfasserin fremde Texte ohne Quellenangabe übernommen und als eigene ausgegeben hat.

Die Professorin für Internationale Medieninformatik an der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) bewertet in diesem Jahr weitaus erfreuter:
"Die Systeme haben sich deutlich gebessert. Gute Softwareprodukte schaffen es jetzt, mindestens 75 Prozent der Testfälle richtig zu deuten."

24 Erkennungssysteme
wurden in den vergangenen Monaten begutachtet.
Dazu wurden die einzelnen Systeme mit 41 Aufsätzen versorgt. Zum ersten Mal führten die Plagiatsforscher auch Tests durch, die auf Kollisionen aufmerksam machen sollten. Darunter versteht man, wenn sich die Autoren gegenseitig helfen, um diese hier und da ein wenig verändern, in der Hoffnung die Doppelung falle nicht auf.

Die Sieger-Software war das Produkt "Copyscape Premium".
Das Produkt stammt aus dem Hause Indigo Stream Technologies Ltd. Dieselbe Firma hat sich auch schon als Google Alerts Betreiber einen Namen gemacht.

Eine Suche mit dieser Software kostet 5 Cent. Der Hersteller stellt auch eine kostenlose Version zur Verfügung. Die Version "Copyscape free", die zehn Mal pro Monat genutzt werden darf, landete sogar auf dem beachtlichen auf Platz 3.

Von der Verwendung der Software Turnitin oder Plagiarism Finder rät die Professorin ab.
Das starke Marketing sorgt für gute Verkaufszahlen, die Software an sich liefert aber zu wenige Treffer, gerade im Vergleich zu anderen getesteten Produkten.
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Erste-Hilfe-Koffer
Einer Ihrer Mitarbeiter macht öfter „blau“,
kommt zu spät oder liefert schlechte Arbeitsergebnisse ab.

Was jetzt?


In solchen Fällen sollten Sie sofort die gelbe Karte zeigen. Aber richtig! Doch Vorsicht: Schon ein falsches Wort im Abmahnungsschreiben kann die ganze Abmahnung ungültig werden lassen. Für solche heiklen Fälle gibt es deshalb jetzt den „Erste-Hilfe-Koffer für den akuten Konfliktfall“:
  • Fehler von Mitarbeitern
  • Unzureichender Informationsfluss
  • Innere Kündigung
  • Kritikgespräche
  • Kündigungen
  • Krisenmanagement
  • Mitarbeiterkontrolle
  • Rückkehrgespräche
  • Unpopuläre Maßnahmen
  • Unmotivierte Mitarbeiter
  • Zielvereinbarungen
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Labormanagement

Liebe Leserin, lieber Leser,

das von der europäischen Laborroboter Interessengemeinschaft Deutschland e.V. (ELRIG.de e.V.) veranstaltete Forum 2008 am 25.11. in Würzburg, widmete sich ganz dem Thema: „Qualitätsanforderungen im Hochdurchsatz-Screening“. Dort waren Fachgespräche mit Experten möglich, in denen Anregungen sowie Lösungen für die eigene betriebliche Praxis eingeholt werden konnten.

Für den routinemäßigen Einsatz von künstlichen Geweben, werden automatische Zellkultur-Systeme benötigt, die Wiederholbarkeit, Stabilität und Verfolgbarkeit der Daten sicherstellen. Gemeinsam mit Grundlagenforschern aus Zürich, kommt die Firma Tecan diesem Ziel bald schon einen großen Schritt näher.

Ihre
 


Irina Richter
Chefredakteurin von Der Laborleiter in der Praxis
 

FORUM 2008: „Qualitätsanforderungen im Hochdurchsatz-Screening“ am 25. November 2008 im Vogel Convention Center in Würzburg

Die Foren, Workshops und Arbeitsgruppen des ELRIG.de e.V., boten eine ideale Diskussionsplattform für den offenen, interdisziplinären Austausch mit Forschern, Anwendern, Konstrukteuren und Herstellern im Life Science Sektor.

Folgende Themenkomplexe wurden auf dem Forum 2008 behandelt:

Im Themenkomplex 1 erfuhren Sie von Herrn Dr. A. F. Kahrs, Evotec AG und Dr. O. Klotzsche, CCS GmbH mehr zu den: „Qualitätsanforderungen an das Hochdurchsatz-Screening im Hinblick auf geeignete Zellsysteme und die Bereitstellung von Zellen“.

Im Themenkomplex 2 informierten Herr Dr. P. Ilounga, Evotec AG und Dr. A. Gast, F. Hoffmann–La Roche AG über die: „Qualitätsanforderungen an das Hochdurchsatz-Screening im Hinblick auf Assay-Entwicklung für das automatisierte Screening“.
                           
Der Themenkomplex 3: „Qualitätsanforderung an das Hochdurchsatz-Screening im Hinblick auf Liquid-Handling“, wurde durch Dr. M. Brunner, F. Hoffmann–La Roche AG und Herrn M. Pfeifer, Novartis Pharma AG präsentiert.
                            
Im letzten Themenkomplex, widmeten sich Dr. S. Heyse von der Firma Genedata den aktuellen Trends in der Datenanalyse.

Darüber hinaus standen kleine Informationsstände der teilnehmenden und unterstützenden Industriefirmen  zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: m.remer@elrig.de.
 
Qualitätskontrolliertes Zellkultur-System für Anwendungen in der regenerativen Medizin

Die Firma Tecan entwickelt gemeinsam mit Forschern der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität Zürich ein automatisches System zur Herstellung von Zellkulturen, die in der regenerativen Medizin, z. B. als biologischen Bandscheibenersatz, Verwendung finden.

Mit dieser Zellkultur-Gerätelösung können Sie bald alle erforderlichen Schritte bei der Herstellung von Zellkulturen kontrollieren, einschließlich Isolierung, Inokulierung, Vermehrung, Ernten sowie der Analyse von Zelllinien und Primärzellen.

Die Qualitätskontrolle wird durch 2 integrierte Detektionsvorrichtungen sichergestellt, mit denen das Maß an Zellkonfluenz bestimmt und die Expression von Zelltypspezifischen genetischen Markern gemessen wird. Diese Entwicklungen werden an der ZHAW unter der Leitung von Frau Prof. U. Graf-Hausner durchgeführt. Die Plattform ist dabei so geplant, dass sie leicht an verschiedene Zelltypen angepasst werden kann und standardisierte Behandlungsverfahren für die regenerative Medizin ermöglicht.

Das Projekt wird von der schweizerischen Kommission zur Förderung von Technologie und Innovation (KTI) mitfinanziert.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. U. Graf-Hausner: E-Mail: ursula.graf@zhaw.ch.
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WICHTIGE TERMINSACHE für Ingenieure:
Hitoshi Takeda kommt!

Kommen auch Sie zum einzigen 2-Tages-Intensiv-Workshop mit Hitoshi Takeda in Deutschland! Was Sie hier lernen, hat schon Firmen wie Toyota zur Nr. 1 gemacht. Können Sie es sich leisten, darauf zu verzichten?

Dann melden Sie sich heute noch an – denn es stehen maximal 100 Plätze zur Verfügung, die angesichts dieser seltenen Seminar-Gelegenheit schnell ausgebucht sein werden.

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